Der Niederländer Jan Dijker (portugiesische Gitarre) und der Deutsche Oliver Jaeger (spanische Gitarre und Bandoneon) präsentieren am Sonntag (24. Februar) in der Schermbecker Kulturstube nahe der Burg (Burgstraße 5) ein rein instrumentales Programm rund um den portugiesischen Fado.
Die Kulturstube nahe der Schermbecker Burg. Archivfoto Scheffler
Obwohl Fado außerhalb Portugals vor allem von Fadoliedern bekannt ist, kennt man in Portugal selbst auch eine reiche Tradition ohne Gesang.Welch wichtige Rolle hierbei das typische Instrument, die „Portugiesische Gitarre“ spielt, zeigt sich insbesondere in instrumentalen Kompositionen und Improvisationen, so genannten „Guitarradas“ und „Variacoes“. H.Sch.
An der Schermbecker Gesamtschule wird es ab dem Schuljahr 2013/2014 erstmals eine integrative Lerngruppe geben. Diesen einstimmigen Beschluss fasste Mittwochnachmittag der gemeindliche Kultur-, Schul- und Sportausschuss.
Vor der Beschlussfassung erläuterten Herbert Tekaat als Fachbereichsleiter 1 der Gemeindeverwaltung und Schulleiter Norbert Hohmann (Foto) das Projekt. Integrative Lerngruppen (ILG) kann die Bezirksregierung an den allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I mit Zustimmung des Schulträgers oder auf Antrag der entsprechenden Schule einrichten. In der ILG sollen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zieldifferent zusammen mit nicht behinderten Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden. Daher handelt es sich bei der Einrichtung einer ILG um eine förderpädagogische Maßnahme und nicht um eine schulorganisatorische Maßnahme. Insgesamt steht dieses Thema unter der globalen Überschrift „Inklusion“ und damit unter der Umsetzung der „UN-Behindertenrechtskommission“.
Drei Eltern, deren Kinder die Gemeinschaftsgrundschule bzw. eine Weseler Förderschule besuchen, hatten den Antrag gestellt, ihre Kinder an der Gesamtschule in einer ILG unterrichten zu lassen. Nach der Zustimmung seitens des Ausschusses kann der Unterricht nach den Sommerferien beginnen. Die drei Kinder werden in einer Klasse zusammengefasst. Diese Klaase hat mit 25 Schülern fünf Schüler weniger als die Parallelklassen. Eine Sonderpädagogin wird die drei Schüler neun Stunden wöchentlich betreuen.
Die Eltern, die ihre Kinder an der Gesamtschule anmeldeten, wurden über die geplante ILG informiert. Etwa 80 Prozent der Eltern, so Schulleiter Hohmann, hätten eingewilligt, ihre Kinder in der ILG unterrichten zu lassen.
Einige Lehrer haben sich freiwillig gemeldet, um in der ILG zu unterrichten. Inzwischen wurde mit der Fortbildung begonnen, die von den Lehrern in ihrer Freizeit wahrgenommen wird. Viel Lob gab es dafür vom Ratsmitglied Christel Winterberg (Bündnis 90/die Grünen). Noch mehr Lob erhielt der Verwaltungsmitarbeiter Berthold Schmeing, der als Kontaktperson zwischen Schule, Gemeindeverwaltung und Kreis Wesel fungierte. H.Sch.
In den Ratssitzungen vom 4. Juli 2012 und 23. Oktober 2012 wurden Kerstin Niklas-Janas (rechts), Hans Kutscher (Mitte) und Jörg Juppien (unten) zu Nachfolgern für ausgeschiedene Mandatsträger zu Mitgliedern oder stellvertretenden Mitgliedern im Kultur-, Schul- und Sportausschuss (KSSA) benannt.
Mittwochnachmittag wurden alle drei während der Sitzung des KSSA wie Ratsmitglieder in ihr Amt eingeführt. Das Verfahren richtet sich nach der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung. Die Ausschussvorsitzende Hildegard Franke verlas die Eidesformel: „Ich verpflichte mich, dass ich die Aufgaben nach bestem Wissen und Können wahrnehmen, das Grundgesetz, die Verfassung des Landes und die Gesetze beachten und meine Pflichten zum Wohle der Gemeinde Schermbeck erfüllen werde.“ Die neuen Mandatsträger bekundeten durch Erheben vom Sitzplatz ihr Einverständnis zu dieser Eidesformel.
Kerstin Niklas-Janas ist stellvertretende Schulleiterin der Gesamtschule, Jörg Juppien ist Vorsitzender der Schermbecker SPD, und Hans Kutscher leitet den Gemeindesportverband. H.Sch.
In der Ludgeruskirche Schermbeck werden ab der zweiten Fastenwoche Bilder zum Kreuzweg zu beobachten sein. Gestaltet wurden diese Bilder von den Bewohnern des Hauses Kilian.
Beim dem diesjährigen Hungertuch überwiegt die Farbe „Lila“. Oben im Bild zu sehen ist eine düstere Wolke des Leidens, dann der verdunkelte Himmel über dem Kreuzesgeschehen. Die rote Wunde in der Mitte, aus der Blut fließt, symbolisiert eine erlösende Flut fließendes Blutes über schwarze Flecken.
„An eine Hostie denken lässt die helle innerste Mitte“, so interpretiert Pastor Honermann das Bild.
Schermbeck (ots) – Als am Dienstag gegen 18.45 Uhr ein Schermbecker sein Haus am Siegelhof betrat, traf er auf einen Unbekannten, der zuvor eingebrochen war. Der Einbrecher flüchtete durch den Garten. Er hatte die Scheibe der Terrassentür eingeschlagen, die Räumlichkeiten durchwühlt und Schmuck sowie Bargeld erbeutet.
Beschreibung: Ca. 25 Jahre alt, 160 – 165 cm groß, dunkle Haare; bekleidet mit einer dunklen Jacke.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.
Im Schermbecker Wirtschaftsförderungsausschuss wurde der neue Römer-Lippe-Radeweg den Politikern von Pia Helbig vorgestellt. Sie ist bei der Ruhr-Tourismus GmbH in Oberhausen beschäftigt und hat das Projekt des neuen Radwegs in Zusammenarbeit mit der Kooperationsgemeinschaft Römer-Lippe-Route begleitet.
Die neue Route soll am 26. April eröffnet werden. Am nächsten Tag wird die neue Route befahren. Jeder interessierte Bürger kann an der Fahrt zwischen Detmold und Xanten teilnehmen. Xanten wird am 5. Mai erreicht. Am 4. Mai kommen die Radler in Schermbeck an. Die Detailplanung für den Aufenthalt in Schermbeck steht noch aus. Vielleicht besuchen die Gäste die 1225-Jahrfeier in Gahlen.
Die Römer-Lippe-Route beginnt am Hermannsdenkmal in Detmold, begleitet die Lippe von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein und verbindet bis zu ihrem Zielpunkt in Xanten spannende Römerstätten mit grünen Auelandschaften und historisch reizvollen Innenstädten. Die Hauptroute ist 295 Kilometer lang. Hinzu kommen insgesamt 154 Kilometer als thematische Schleifen. Die Schleifen befassen sich mit Stätten der Römerkultur und „Wassererlebnissen“. Die bereits vorliegende Karte verspricht für Dorsten: „Die kleine Hansestadt vereint blühendes Mittelalter mit eindrucksvoller Industriekultur.“ Für Schermbeck heißt es: „Zwischen Niederrhein und Münsterland -. Abwechslungsreiche Landschaft und Kultur.“
Der neue Radweg soll auch über diesen Weg führen. Da gibt es bis zum Mai noch viel zu tun, um Schermbeck als fahrradfreundliche Gemeinde in Erinnerung zu behalten. Foto Scheffler
Auch im Gemeindegebiet von Schermbeck wird es eine Schleife geben. Diese 31 Kilometer lange schleife führt am Wesel-Datteln-Kanal vorbei und anschließend durch den Ortskern. Wer sich entschließt, den Hauptweg zu verlassen und einer der Schleifen zu folgen, gelangt am Ende der jeweiligen Schleife automatisch wieder auf die Hauptroute.
Die Römer-Lippe-Route verläuft auf Radwegen des NRW-Radwegenetzes, die an der rot-weißen Beschilderung zu erkennen sind. Bis zur Eröffnung sollen beschädigte Schilder erneuert und verschmutzte Schilder gereinigt werden.
Bis zum Frühjahr stehen verschiedene Radwanderführer zur Römer-Lippe-Route zur Verfügung, die den Radlern eine detaillierte Routenplanung ermöglichen. Die Spiralo-Radwanderkarte mit Reiseführer der Bielefelder Verlagsanstalt (ISBN 978-3-87073-584-5) kann über die Internetseite www.roemerlipperoute.de ebenso bezogen werden wie über den Buchhandel. Weitere Radwanderführer erscheinen bei Bikeline/Esterbauer (ISBN 978-3-85000-371-1) und bei PublicPress (ISBN 978-3-89920-741-5).
„Besonders der Einzelhandel und die Gastronomie profitieren von der neuen Route“, bewertete Pia Helbig die Chancen des Projektes. Sehenswürdigkeiten werden aufgewertet. Radservicestationen profitieren ebenfalls von der Route. Pia Helbig hofft, Leistungspartner aus diesen Bereichen zu finden.
„Die Route bringt allerdings auch Herausforderungen mit sich“, mahnte Pia Helbig auch die Anrainer-Kommunen an, dafür zu sorgen, dass die Strecken in einem einwandfreien Zustand sind. Am Beispiel des noch jungen Ruhrtalweges machte Helbig deutlich, dass Kommunen von einem gut angenommenen Radweg wirtschaftliich stark profitieren können. H.Sch.
Im Februar 1988 beteiligten sich die Bestener Junggesellen zum vierten Male mit einem Karnevalswagen am Dorstener Karnevalszug. Im Vorfeld half die weibliche Jugend auf dem Hof von Fritz Mölleken bei der Gestaltung des Wagens, der unter dem Motto stand „Der Umweltverschmutzung ein Halt! Robin Hood rettet den Wald.“ Der Bestener Sven Nuycken ermittelte im Februar 2013 die Namen der abgebildeten Personen. Unten (v.l.) : Corina Sondermann, Dörte Sander, Marion Jäger, Susanne Köpper (die Schwester von Marion Jäger, deren jetzigen Namen wir suchen), Anke Isselhorst, Annegret Ruloff, Edith Hülsemann. Oben (v.l.): Klaus Drygalla, Frank Abelt, Udo Sander, Andre Lehmbruck, Bernd Kleinsteinberg, Ralf Abelt, Uwe Sander. Foto: Helmut Scheffler, Februar 1988
Auf dem Gelände des Hotel-Restaurants Hecheltjen veranstaltete der Hegering Schermbeck am 14. September 2008 zum dritten Male einen Jägertag. Pfarrer Jörg Eger feierte mit den Besuchern einen Gottesdienst. Die Jäger hatten einen Altar aus Strohquadern errichtet. Zur Mittagszeit gab´s eine lange Schlange am Verpflegungsstand, wo die Köchin Anneli Köster den Gästen Wildschwein in Sauce Cumberland servierte. Danach blieb Zeit zu Gesprächen über Ereignisse im vergangenen Jagdjahr oder zu einem Bummel entlang der einzelnen Stände. Der Dammer Karl Göderz ließ einen präparierten siebenjährigen Keiler mit einem imposanten Gewaff aus einer angelegten Dickung herausschauen. Der Holz- und Geweihschnitzer Willi Wehmeyer zeigte an seinem Stand aus Lindenholz geschnitzte Eichhörnchen und Keiler. Aus den Geweihen der Damhirsche hatte der 76-jährige pensionierte Bundesbahnbeamte Wehmeyer heimische Wildtiere ebenso aus Hirschhorn geschnitzt wie den heiligen Hubertus, den Schutzpatron der Jäger. Die Waldschule des Hegerings (Foto) zeigte die heimische Tierwelt. Die präparierten Tiere bekamen von den jüngsten Besuchern viele Streicheleinheiten. Foto Scheffler
Am Sonntag, 3. März 2013, um 11 Uhr startet eine abwechslungsreiche Wanderung am Waldhotel Tannenhäuschen, Am Tannenhäuschen 7, Wesel. Sie führt durch das Naturerlebnisgebiet Diersfordter Wald, vorbei an Heidemooren wie dem „Schwarzen Wasser“, entlang der „Hirschkäferroute“ zum „Schloss Diersfordt“. Von dort geht es auf anderem Wege zurück zum Waldhotel Tannenhäuschen. Vor und nach der Wanderung gibt es die Möglichkeit der Einkehr im Tannenhäuschen. Der eine oder andere möchte dort vielleicht vor der Tour frühstücken. Die Wanderung ist insgesamt etwa 15 Kilometer lang. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf drei Euro. Wanderführer ist Jürgen Wüster vom Hohe Mark Tourismus e.V., der auch die Anmeldungen entgegennimmt: Tel. 0172-811 66 67 oder E-Mail [email protected]. H.Sch.
In einem Schreiben an Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter formuliert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der BfB fest: „Die Grünschnittsammlung in Schermbeck ist sehr schlecht organisiert, nicht bürgerfreundlich und teuer. Wilde Müllkippen entstehen (Haushaltsansatz 2013 fast 5000 € für die Entsorgung aus dem Wald). Nur an wenigen Tagen erfolgt eine Annahme an der Deponie Hünxe/ Schermbeck. Da die Zufahrt ständig sehr verschmutzt ist, müssen die Fahrzeuge der Bürger anschließend die Waschstraße aufsuchen. Dies führt zu ständigen Ärgernissen, die es abzustellen gilt.
Wir beantragen spätestens zur nächsten Ratssitzung entscheiden zu lassen:
Die Sammlung des Grünschnitts auf der Deponie ist schnellstmöglich einzustellen und die Annahme in üblichen Haushaltsmengen der Bürger am Bauhof anzunehmen. Sollte eine Überwachung durch die Mitarbeiter des Bauhofs nicht möglich sein, könnte unter diesen umständen eine Kraft auf 400 € Basis diese Tätigkeit ausführen. Weiterhin sollten die Öffnungszeiten bürgerfreundlicher gestaltet werden. Durch die Einsparungen an der Deponie, könnte diese Maßnahme finanziert werden und es kommt sicherlich noch zu Einsparungen im Haushalt.“. H.Sch.
Integrative Lerngruppe an der Gesamtschule Schermbeck geplant. CDU-Fraktion spricht sich für Inklusionsprojekt aus – BfB übt Kritik am Vorgehen
Schermbeck. In der Sitzung des Kultur-, Schul- und Sportausschusses am 20. Februar will die CDU-Ratsfraktion der Einrichtung einer integrativen Lerngruppe an der Gesamtschule Schermbeck zustimmen. Die Fraktion habe sich bereits am 18. Februar in einer internen Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen.
Fraktionsmitglied Christian Hötting erklärte, die Gemeinde Schermbeck und der Kindergarten „Hand in Hand“ hätten im Bereich integrativer Kinderbetreuung bereits eine Vorreiterrolle eingenommen. Die CDU begrüße daher ausdrücklich die geplante Ausweitung in den Schulbereich.
CDU sieht Umsetzung der UN-Konvention als Pflicht
Die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung sei ein Thema, das alle Schulträger betreffe, so die CDU. Wer früh mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beginne, könne spätere Probleme vermeiden. Inklusion sei jedoch ein sensibler Prozess, der wachsen müsse. Die CDU sehe vor allem das Land Nordrhein-Westfalen in der Verantwortung, notwendige Voraussetzungen zu schaffen.
CDU-Fraktionschef Klaus Schetter kritisierte in diesem Zusammenhang die Landesregierung. Wer wie Schulministerin Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen) den Kommunen die Kosten für die Inklusion vollständig überlasse, ohne ausreichende personelle und finanzielle Mittel bereitzustellen, gefährde das gesamte Vorhaben, so Schetter. Ein Rechtsanspruch auf inklusive Bildung müsse von qualifiziertem Personal, pädagogischen Konzepten und baulicher Infrastruktur begleitet werden.
Wahlfreiheit für Eltern betont
Die CDU fordere, den Eltern weiterhin die Wahlfreiheit zwischen Regelschule mit integrativer Lerngruppe und dem Besuch einer Förderschule zu ermöglichen. Ziel sei es, ein für jedes Kind passendes Lernumfeld zu schaffen. Hötting betonte, der Kreis Wesel verfüge über leistungsfähige Förderschulen, deren Strukturen nicht leichtfertig aufgegeben werden dürften.
BfB unterstützt Projekt, kritisiert aber öffentliche Vorabbekanntgabe
Auch die Bürger für Bürger (BfB) begrüßen grundsätzlich die Einrichtung einer integrativen Lerngruppe. Fraktionsvorsitzender Klaus Roth erklärte, das Vorhaben entspreche den Vorgaben der EU-Gesetzgebung. Bereits der frühere Schulleiter Herr Müller habe sich durch die gezielte Förderung lernschwacher Schülerinnen und Schüler besonders verdient gemacht, so Roth.
Kritisch äußerte sich die BfB jedoch zur öffentlichen Vorabkommunikation durch die CDU. „Wir halten den Weg der CDU-Fraktion, den Tagesordnungspunkt bereits über die Presse zu diskutieren, für nicht korrekt. Dafür sind die Ausschusssitzungen da“, so Roth.
Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck im Gerätehaus des Altschermbecker Löschzuges gratulierte Gemeindebrandmeister Egon Borgs (l.) im Februar 1988 den frisch beförderten Wehrleuten und den fünf verdienten Wehrleuten, die in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet wurden.
Zum 40. „Biergang“ starteten am 18. Oktober 2003 die Mitglieder des Stammtischs „Dickes Schwein“ am Schermbecker Hallenbad. Die Karre, deren Oberteil dem Namen des Stammtisches gerecht wird, hatte Werner Winck mit einer großen schmiedeeisernen „40“ versehen. Zum Reiseproviant gehörten zwei Fässchen Bier. „Früher waren die Fässer größer“, stellte Willi Krebber in der Rückschau auf widerstandsfähigere Lebern fest. 2003 setzte man schon mehr auf feste Kost.
Reichlich viele Würste wurden verstaut. Im Jubiläumsjahr 2003 gehörten dem Stammtisch folgende Mitglieder an: Jürgen Hecheltjen, Wilhelm Heying, Heinz Kammeier, Hermann Klosterköther, Willi Krebber, Peter Kubik, Manfred Lemke, Erich Rütter, Werner Winck und Reiner Horstkamp. H.Sch./Foto Scheffler
Kreis Wesel genehmigt Austonung für zwei Baufelder
Schermbeck. Der Kreis Wesel hat eine Teilgenehmigung für die geplante Deponie Eichenallee erteilt. Sie betrifft die Austonung der ersten beiden Baufelder, die von der Hermann Nottenkämper OHG beantragt wurde.
Die Genehmigung basiert auf dem vorliegenden Verfahren zur Rohstoffgewinnung in der Lagerstätte sowie zur späteren Errichtung und zum Betrieb der Deponie. Über die vollständige Genehmigung der Deponieanlage sowie weiterer zugehöriger Anlagenteile soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.
In unmittelbarer Nähe zu der bereits bestehenden Abgrabung und deren Verfüllung möchte die Firma Nottenkämper eine neue Abgrubung beginnen, die anschließend mit Deponiematerialien verfüllt werden soll. Luftbild Scheffler
Nach Durchführung des Scopingtermins (Vertreter verschiedener Behörden treffen sich dort bereits mit den nach dem Bundesnaturschutzgesetz anerkannten Naturschutzverbänden und eingeladenen Experten), Offenlegung und Erörterungstermin gibt es keine Gründe mehr für die Versagung der Teilgenehmigung.
Die Teilgenehmigung umfasst die Rodung, das Freilegung der Tonoberfläche und die Austonung auf ca. 3,5 ha. Enthalten sind auch die zum Betrieb der Austonung erforderlichen Einrichtungen zur Ableitung des Oberflächenwassers und die Schaffung eines Ersatzbiotopes und Retentionsbereiches.
Es erfolgt eine ökologische Baubegleitung durch einen unabhängigen Sachverständigen, damit die landschafts- und artenschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden.
Zur Absicherung öffentlicher Interessen legt die Teilgenehmigung fest, dass bei Versagung der Genehmigung für die Deponie Eicheallee zwingend die Verfüllung der Grube mit unbelastetem Boden und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes inklusive der Bewaldung vorgegeben ist. Diese Forderungen werden durch eine vom Antragsteller zu erbringende Sicherheitsleistung gewährleistet. H.Sch.
Xanten (ots) – Am 01.12.2012 (Samstag) zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr befand sich ein 78-jähriger Xantener in einem Supermarkt an der Hagdornstraße. Als er an der Kasse zahlen wollte, bemerkte er, dass ihm die Geldbörse aus der Jackentasche gestohlen worden war. Wie sich dann später herausstellte, hat der Täter unmittelbar nach dem Diebstahl die Karte an einem Ausgabegerät auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Sonsbecker Straße eingesetzt und Geld abgehoben. Hierbei wurde der Dieb fotografiert. Bislang ist es den Ermittlern nicht gelungen, die Identität des Unbekannten festzustellen. Aus diesem Grund werden die Fotos veröffentlicht.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Xanten, Tel.: 02801 / 71420.
Schermbeck (ots) – Ein 36-jähriger Weseler befuhr am Sonntag gegen 16.25 Uhr mit seinem Pkw die Weseler Straße (B 58) aus Richtung Freudenberg in Richtung Wesel. Als er unter der Brücke Feldmark herfuhr, prallte ein Schnee-/Eisklumpen in die Windschutzscheibe des Fahrzeugs. Dem Weseler gelang es, seinen Pkw anzuhalten. Er sowie seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt. Sie sahen, wie zwei Mädchen von der Brücke in Richtung Alte Poststraße gingen und anschließend über eine Treppe in die Siedlung Am Kaisershecken.
Beschreibung: Ca. 12 – 15 Jahre alt, schwarzes Haar; eine hatte einen Pferdeschwanz. Eines der Mädchen war schlank, das andere stabiler. Eines trug einen langen Mantel. Sie führten einen silberfarbenen Tretroller mit.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.
Schermbeck (ots) – Am Montag gegen 00.20 Uhr betraten drei Maskierte eine Spielhalle an der Straße Im Heetwinkel. Sie bedrohten die zwei Anwesenden mit einer Schusswaffe und forderten das Bargeld. Nachdem das Geld übergeben worden war, flüchteten die Täter. Einer der Räuber ist ca. 190 cm groß; die beiden anderen sind etwas kleiner. Alle drei waren dunkel gekleidet und mit einer Skimütze maskiert.
Sachdienliche Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 12 in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.
Breitensport und sportliche Höchstleistungen schließen einander auch in einem einzigen Verein nicht aus.
Davon konnten sich etwa 400 Besucher am Sonntag während eines Präsentationsnachmittages des Tanzclubs „Grün-Weiß Schermbeck 1990 e.V.“ überzeugen.
Mit Vorführungen der Breitensportgruppen begann das über dreistündige Tanzprogramm in der Aula der Zweifachturnhalle an der Maximilian-Kolbe-Schule. Die „Kängurus“, „Tiger“ und „Moonlights“ steuerten ebenso gekonnt Formationstänze bei wie die „Sunlights“, „Starlights“, „Hip Hop Confusion“, „Malladie“, „Ballroomdancing“ „Ballett“, „Espessivo“, und „ZUMBA“ und einige Solisten und machten eindrucksvoll deutlich, welch immense Bedeutung der Tanzclub in der kulturellen Szene Schermbecks hat.
Im Bereich des Breitensports bietet der Tanzclub „Grün-Weiß Schermbeck“ auch den Vogue-Tanz an. Die Gruppe, zu der sich weitere Interessenten anmelden können, zeigte am Sonntag Kostproben ihres tänzerischen Könnens. Foto Scheffler
Bei der anschließenden Vorstellung der Choreografien für die neue Saison durch fünf Leistungsformationen gab`s tosenden Applaus von den Zuschauern und viel
Die Formation „Avalanche“ startet in der Oberliga West II mit der Choreografie „Avenue Hustle“ des Interpreten Josh Vietti. Foto Scheffler
Lob von der Vorsitzenden Eva-Maria Zimprich für die Mannschaften, ihre Trainer und Choreografen. Die 1993 gegründete Formation „Dancing Rebels“ trat erstmals in der 1. Bundesliga an (wir berichteten). Bei ihren Turnieren am 9. März in Schöningen, am 13. April in Großostheim und am 4. Mai in Schermbeck wollen die „Dancing Rebels“ um die Gunst der Juroren werben.
Die vom Choreografen Sebastian Spahn und vom Trainer Fernando Dominguez betreute Formation „Avalanche“ stieg im vergangenen Jahr von der Verbandsliga in die Oberliga West II auf. In dieser Saison wollen die Tänzerinnen mit der Hip-Hop-Choreografie „Avenue Hustle“ Punkte sammeln. Zur Formation gehören Amelie Becker, Jeannine Cornelis, Kira Döing, Jessica Drygalla, Anika Endemann, Antonia Endemann , Walerija Fuhr, Jana Göritz, Lara Kolz, Verena Lensing, Katharina Marsfeld, Ann-Kathrin Moschüring, Svenja Plaputta, Nina Schäfer, Anna-Lena Sczesny und Pia Winter. Die nächsten Turniere finden am 24. Februar ín Dülmen, am 2. März in Dorsten-Wulfen, am 5. Mai in Schermbeck und am 25. Mai in Ibbenbüren statt.
Die Choreografie der 17-köpfigen Formation „Amianto“, die in der Jugendverbandsliga West startet, haben die beiden Trainerinnen Miriam Hötting und Catharina Kunter sowie die Co-Trainerin Lea Quabeck nach der Musik „City of Birth“ von Armand Amar“ mit den jungen Tänzerinnen einstudiert, die am 10. März in Eitorf, am 14. April in Voerde, am 28. April in Herne und am 5. Mai in Schermbeck tanzen. In der Formation starten Eileen Cornelis, Linda Deppe, Lisa Hatkemper, Antonia Hüsken, Hanna Kamp, Lina Knufmann, Johanna Kramer, Luzie Liesenklas, Alina Masznyik, Christin Meißner, Carolin Potthast, Luisa Rathofer, Lara Sand, Louisa Schacht, Madeleine Schmeing, Pauline Schulze und Sophia Wiens.
Neunzehn Mädchen im Alter zwischen elf und 15 Jahren tanzen unter Leitung ihrer Trainerinnen Maren Hegerring und Carolin Schulte-Loh sowie der Co-Trainerin Franziska Alda nach der Musik „The international soundtrack“ von Vitalij Zavadsskyy und stellen dabei das Treiben auf einem Flughafen vor.
Nach ihren erfolgreichen Auftritten in der Kinderliga II West während der vergangenen beiden Saisons tritt die von Judith Pollmann, Annika Friedrich und Nina Schulte-Lohtrainierte Formation „Calidez“ zum dritten ten Male in der Kinderliga an. H.Scheffler
Mit einem Riesenapplaus wurden die „Dancig Rebels“ am Sonntagnachmittag in der Zweifachturnhalle der Maximilian-Kolbe-Schule empfangen. Zwei Tage zuvor hatten die jungen Damen des Tanzclubs „Grün-Weiß Schermbeck“ bei ihrem ersten Turnier in der 1. Bundesliga den siebten Platz belegt.
Eine Bundesliga-Mannschaft im 14 000 Einwohner zählenden Kleinstädtchen Schermbeck: Das hat es in der Sportgeschichte des Ortes noch nie gegeben. Der Tanzclub „Grün-Weiß Schermbeck“ ist zum gemeindlichen Werbeträger der allerfeinsten Art geworden, Grund genug für den GSV-Vorsitzenden Hans Kutscher, der Mannschaft persönlich seine Glückwünsche zu überbringen.
Die „Dancing Rebels“ belegten bei ihrem ersten Turnier in der 1. Bundesliga der JMD-Tänzer in Saarlouis den siebten Platz. Foto Scheffler
Nach ihrem Aufstieg in der letzten Saison musste die von Sebastian Spahn und dem Mexikaner Fernando Dominguez trainierte Formation in der Königsklasse nun gegen Mannschaften aus Großstädten wie Hamburg, Wolfsburg und Berlin antreten. Zehn Formationen traten an. Mit ihrer Choreografie „November“ nach der Musik von Max Richter schaffte die Formation den Sieg im „Kleinen Finale“. Die Konzentration der Mädchen hat mir sehr gut gefallen“, lobte Sebastian Spahn das Auftreten der Tänzerinnen während der vierminütigen Präsentation ihres Tanzbeitrages, für den sie zweimal wöchentlich trainiert hatten. Zum erfolgreichen Team gehörten Franziska Alda und Linda Andres ebenso wie Sarah Beckmann, Ysabel Benecken, Vivien Bicker, Maren Hegerring, Miriam Hötting, Lisa Klingelhöfer , Lina Maidhof, Judith Pollmann, Lea Quabeck, Carolin und Nina Schulte-Loh sowie Julia Tenhagen.
„Kraft und Kondition müssen noch verbessert werden“, kündigte Spahn an. Die technisch anspruchsvolle Choreografie beinhaltet zahlreiche Hebungen und Drehungen. Die Formation wird künftig dreimal wöchentlich trainieren, um das Partnering zu verstärken.
„Ich habe die Mädchen noch nie so nervös gesehen“, beschrieb Spahn das Auftreten der Formation vor dem Start. Beim nächsten Start am 9. März in Schöppingen dürfte die Nervosität sicherlich schon etwas geringer sein, weil die Bundesliga-Atmosphäre dann schon bekannt ist. Am 13. April starten die „Dancing Rebels“ in Großostheim. Am 4. Mai sind sie selbst Ausrichter des abschließenden Turniers in der Dreifachturnhalle.
„Es wäre schön, wenn viele Fans zu den Turnieren mitfahren würden“, ermunterte die „Grün-Weiß“-Vorsitzende Eva-Maria Zimprich zur Teilnahme an den Auswärtsfahrten.
Beim Auftritt am Sonntag konnten sich die Fans von der Leistungsstärke der „Dancing Rebels“ überzeugen. In den ersten 90 Sekunden tanzten sie mit geschlossenen Augen. Als diese dann aufgerissen wurden, überraschten die Tänzerinnen die Zuschauer mit weißen Kontaktlinsen. Auch Sebastian Spahn ließ es sich nicht neben, nach seinem eigenen Auftritt in Paris am Sonntag nach Schermbeck zu kommen. H. Sch.
Im Gahlener Heisterkamp sammelten am 5. Februar 2000 die von Daniel Mettler geleiteten Dorfer Junggesellen Wurst und Eier. An dem mühsamen Gang über Wiesen und Felder beteiligte sich erstmals Jochen Sewz, dem Jutta Zampich und Wiebke Enning während des Frühstücks bei Inge Palm nur zu gerne nach alter Sitte die Wangen schwärzten. Foto: Helmut Scheffler, 5. Februar 2000