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Heimatreporter

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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In Schermbeck werden jetzt 100 Hydranten von der RWW überprüft

Schermbeck Ein Autofahrer fährt im Schritttempo am Haus Zeppen im Gahlener Aap vorbei. „Warum fließt hier wohl so viel Wasser über die Straße?“, scheint er zu überlegen, als er einen etwa acht Meter langen Schlauch passiert, an dessen Ende eine immer größer werdende Wasserlache entsteht, die schließlich beiderseits der Straße in die Randstreifen abläuft.

Reinhard Haarmann und Frank Kamp, die auf der Straße Im Aap für neugierige Blicke sorgten, konnte man am selben Tag noch an etwa 15 weiteren Stellen im Gemeindegebiet von Schermbeck beobachten. Die beiden Rohrnetzinspektoren sind für die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW) unterwegs. Das in Mülheim ansässige Unternehmen versorgt die Schermbecker Ortsteile Altschermbeck mit Uefte und Rüste, Teile von Dämmerwald und Bricht sowie Schermbeck und Gahlen über das Holsterhausener Wasserwerk mit Trinkwasser, das in zwei Brunnengalerien in der Uefter Mark und in Holsterhausen in insgesamt 64 Brunnen aus einer Tiefe zwischen 80 und 120 Metern gewonnen wird. Im Jahre 2015 wurden von der RWW nach Schermbeck 519 945 Kubikmeter Wasser geliefert. Die westlichen Ortsteile Damm, Weselerwald und Teil von Bricht und Dämmerwald erhalten ihr Trinkwasser von den Wasserwerken Wittenhorst (WWW).

Wie hier im Gahlener Aap werden an insgesamt 100 Schermbecker Hydranten von Frank Kamp und Reinhard Haarmann (v.l.) die durchfließenden Wassermengen gemessen. Zum Gespräch mit unserer Zeitung kam auch Stefan Fröhlich (r.), der Leiter der RWW-Rohrnetzinspektion. Foto: Helmut Scheffller

Die RWW erstellt für die Gemeinde Schermbeck einen Löschwasserbereitstellungsplan. „In diesem Plan geben wir an, wie viel Wasser von der Feuerwehr im jeweiligen Gemeindebereich vorhanden ist“, erläutert der Techniker Stefan Fröhlich, der für die RWW die Rohrnetzinspektionen leitet, einen wichtigen Grund für die jetzt erstmals durchgeführte Mengenmessungen des Schermbecker Trinkwasser-Rohrnetzes. Die Messungen würden zudem dazu beitragen, die bislang lediglich eingeschätzte Leistungsfähigkeit des gesamten Netzes wesentlich genauer zu bestimmen.

Von den insgesamt 607 Hydranten des 86,7999 Kilometer langen Schermbecker RWW-Netzes werden bis Ende des Monats 100 überprüft, vor allem die, welche an den Enden von Leitungen liegen oder bei denen Versorgungsengpässe vermutet werden. Den Auftrag zu den Messungen hat jene Abteilung der RWW erteilt, die sich mit Rohrnetzberechnungen befasst. „Die sind in der Lage“, so Stefan Fröhlich, „anhand der Leitungsdimensionen die durchfließende Wassermenge zu errechnen.“ „Wasser muss fließen, damit es frisch beim Kunden ankommt“, ergänzte RWW-Pressesprecher Ramon Steggink. Die Messungen wurden mit der Gemeinde Schermbeck, mit dem Gesundheitsamt des Kreises Wesel und mit der der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Wesel abgestimmt.

Bei ihren Messungen setzen Reinhard Haarmann und Frank Kamp ein prismaförmiges Hydrantenprüfgerät ein. Durch dieses Gerät, das sich zwischen zwei B-Schläuchen befindet, fließt bei geöffnetem Hydranten das Wasser. Der Ruhedruck, der im Gemeindegebiet in der Regel zwischen 5 und 7,5 bar beträgt, war im Aap mit 8,3 bar deshalb so hoch, weil der Prüfpunkt näher am Holsterhausener Wasserwerk liegt. Wenn auf der Auslassseite des Prüfgerätes das Absperrventil geöffnet wurde, konnte mit Hilfe des Prüfgerätes die Durchflussmenge in Kubikmetern pro Stunde abgelesen werden.

Der maximale Durchflusswert wird der RWW-Abteilung Rohrnetzberechnung übermittelt, sodass die dort vorliegenden Werte aktualisiert werden können. Bei der Messung wird auch der Druck so weit heruntergeregelt, bis nur noch 1,5 Kubikmeter pro Stunde fließen. „Dieser Restdruck wird benötigt, um die Trinkwasserversorgung für die Kunden aufrechtzuerhalten“, erklärt Stefan Fröhlich.

Auch die Gemeinde Schermbeck erhält eine Mitteilung über die Messergebnisse, allerdings in einer eingeschränkten Form. „Die Gemeinde Schermbeck hat einen Ist-Plan über die Menge des Löschwassers, die dem Leitungsnetz entnommen werden kann“, teilte Marc Lindemann als Mitarbeiter des gemeindlichen Ordnungsamtes unserer Zeitung mit und ergänzte, „die RWW teilt nur mit, wenn Abweichungen zu diesem Plan auftreten.“ Wenn es Abweichungen gibt, dann wird seitens der Gemeinde zunächst geprüft, ob eine Erneuerung der Trinkwasserleitung erfolgen kann. „Ansonsten“, so Lindemann, „muss erreicht werden, dass die Löschwasserversorgung auf andere Art und Weise sichergestellt werden kann. Dazu gehören offene Brunnen ebenso wie Löschteiche oder Löschwasserbrunnen.

Während der Messungen können Verbraucher bei der Wasserentnahme Druckschwankungen und Verfärbungen des Wassers feststellen. „Vor dem Gebrauch sollte man es entsprechend ablaufen lassen“, empfiehlt Ramon Steggink. Weitere Informationen kann man im Service-Point Dorsten telefonisch unter 02362/94520 erhalten. H.Sch.

 
Mit diesem Hydrantenprüfgerät kann die Durchflussmenge bei unterschiedlichen Druckwerten ermittelt werden. Foto: Helmut Scheffler

 

 

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Martin Luther hat nur allzu gerne dem Volk aufs Maul geschaut. Wäre er heute in Damm unterwegs gewesen, dann hätte er sehen können, dass seiner sogar beim achten Dammer Karnevalszug gedacht wurde. Der Turmverein Damm hatte seinen Festwagen mit elf Thesen versehen in Erinnerung an den Anschlag der Thesen Martin Luthers im Jahre 1517 an der Schlosskirche zu Wittenberg. So sahen die Dammer Thesen aus:

 

 

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In gemeindlichen Rats- und Ausschusssitzungen dürfen Gäste den öffentlichen Teil der jeweiligen Sitzungen verfolgen, aber sie dürfen sich am Entscheidungsprozess nicht aktiv beteiligen. Sie müssen warten, bis der Ausschussvorsitzende den Tagesordnungspunkt „Fragestunde für Einwohner“ aufruft. Dann dürfen die Gäste Fragen stellen. Eine der eifrigsten Fragestellerinnen ist Elke Kliemt (stehend). „Es interessiert mich einfach, was in der Gemeinde los ist“, begründet sie ihre regelmäßigen Besuche der Sitzungen. Besonders gerne kommt sie ins Rathaus, wenn der Gemeinderat, der Haupt- und Finanzausschuss oder der Planungs- und Umweltausschuss tagen. H.Sch./RN-Foto Scheffler

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Ihre Jahreshauptversammlung verbanden 31 Mitglieder der Landfrauenvereinigung Gahlen-Gartrop im Gartroper Schützenhaus mit einem Kaffeetrinken. Vorsitzende Kornelia Benninghoven hielt Rückschau auf die Veranstaltungen, die den 88 Mitgliedern während des vergangenen Jahres angeboten wurden. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken berichtete der Rhader Eduard Friesen (r.) unter dem Thema „Einmal Kasachstan und zurück“ über seine Motorradfahrt durch 17 Länder. In Kasachstan lebte seine Familie bis 1988. 15 000 Kilometer hat er gemeinsam mit seinem Bruder Waldemar während der siebenwöchigen Fahrt zurückgelegt. Eduard Friesen zeigte viele Fotos, berichtete von den Begegnungen mit freundlichen Menschen. Die Reise führte durch ganz unterschiedliche Landschaften. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

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Sven Groß-Fengels (hockend, 2.v.r.) genoss die steile Karriere vom Landmaschinenmechaniker zum Dammer Karnevalsprinz sehr. Begleitet von der Jungfrau Florian Schleicher (hockend r.), dem Dammer Schützenkönig der Saison 2015/2016, und vom Bauern Christoph Pannebäcker (hockend, 3.v.r.), führte der 28-Jährige den achten Dammer Karnevalszug an, der sich am Tulpen-Sonntag um 11.11 Uhr bei Ostermann-Schelleckes im Dammer Plattbruck in Bewegung setzte. Den „Prinzen-Bräu“-Wagen hatten die Begleiter des Throngestirns in den letzten drei Wochen in Weselerwald gebaut. Die Aufschrift „das versoffene Gefolge des Prinzen“ passte zum Outfit der Begleiter. Die Männer zogen als Flaschen im Zug mit, die Frauen als gefüllte Gläser. Text und Foto: Helmut Scheffler

 

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Ein großer Andrang herrschte heute Nachmittag beim Kinderkarneval in Dorsten-Holsterhausen. Das belegen die Fotos unserer Fotostrecke. H.Sch./RN-Foto Scheffler

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Die von August Krayenbrink dirigierte Schermbecker Blaskapelle „Einklang“ beteiligte sich am Sonntag in der Hünxer Sporthalle an der Gestaltung des zweieinhalbstündigen Blasmusikertreffens. Foto: Helmut Scheffler

Die Blaskapelle “Einklang” teilt mit:

Lange Wimpern, sahnefarbene Mäuler, große Glocken um den Hals – so stellt sich jeder die vierbeinigen Hauptdarsteller beim alljährlichen Almauftrieb vor.
Am 23. April eröffnen wir mit der Alpauffahrt die diesjährige Festzeltsaison. Das Publikum kann sich bei Kaffee und Kuchen, Brezel und Bier auf ein buntes Programm mit Gesang, Showeinlagen und auf die urtümliche Stimmung alpenländischer Volksmusik freuen.
Einen Gastauftritt hat auch in diesem Jahr der Männergesangverein MGV “Eintracht” Schermbeck.
Konzertbeginn ist 15:00 Uhr am Sonntag, 23. April 2017. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Abgebildet sind Bernd Krebbing (4.v.l. mit rotem Kopftuch), Klaus Kohlenbrenner (5.v.l. mit Zylinder), Sven Groß-Fengels (5.v.l.) und Jens Ostermann-Schelleckes (3.v.r.). H. Sch./Foto: Helmut Scheffler

Eigentlich sollte es heute ein Foto mit allen acht Dammer Karnevalsprinzen werden und es fehlte eigentlich auch nur ein einziger Prinz (Dietmar Sadlo). Doch vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, das Foto um 11.11 Uhr im Dammer Plattbruck zu schießen, anstatt zu warten, bis der Zug gegen Abend bei Lieschen Adam endete. Es ist leichter, einen Sack Flöhe zu hüten als sieben Karnevalsprinzen an einem Treffpunkt festzuhalten.

Prinz Sven Groß-Fengels (Mitte) wurde vom Bauern Christoph Pannebäcker (r.) und von der Jungfrau Florian Schleicher (l.) beim achten Dammer Karnevalszug begleitet. Foto: Helmut Scheffler

Am achten Dammer Karnevalszug beteiligten sich mehrere Gruppen
 Sven Groß-Fengels genoss die steile Karriere vom Landmaschinenmechaniker zum Dammer Karnevalsprinz sehr. Begleitet von der Jungfrau Florian Schleicher, dem Dammer Schützenkönig der Saison 2015/2016, und vom Bauern Christoph Pannebäcker, führte der 28-Jährige den achten Dammer Karnevalszug an, der sich am Tulpen-Sonntag um 11.11 Uhr bei Ostermann-Schelleckes im Dammer Plattbruck in Bewegung setzte.

Prinz Sven Groß-Fengels (Mitte) wurde vom Bauern Christoph Pannebäcker (r.) und von der Jungfrau Florian Schleicher (l.) beim achten Dammer Karnevalszug begleitet. Foto: Helmut Scheffler

„Wir machen eure Welt bunter“, verriet eine große Aufschrift am Prinzenwagen, die ein wenig darüber hinwegtröstete, dass der Zug zeitweise mit Regenschauern zu kämpfen hatte. „Jedes Jahr kommen mehr Leute“, zeigte sich Armin Schult als Sprecher des 18-köpfigen Organisationsteams zufrieden mit der Resonanz. Ein wenig ärgerte er sich über die immer größeren Auflagen der Behörden. In diesem Jahr musste wegen des Berliner Attentates am Anfang und Ende des Zuges jeweils ein schwerer Traktor für den Schutz der Jecken sorgen.

Die jeweils aktuelle Karnevalssession beginnt in Damm bereits am Ende des Karnevalszuges des vergangenen Jahres, wenn in der Nacht im „Fuchsbau“ der amtierende Prinz den Prinzen für das nächste Jahr bestimmt. So war es auch im vergangenen Jahr, als Prinz Marco Schult kurzerhand Sven Groß-Fengels zu seinem Nachfolger bestimmte.

Nach dem Start im Plattbruck führte der Zug zunächst durch die Feldflur in Richtung Siedlung Dammerfeld. Zwischen den Wagen sah man auch einige originell kostümierte Fußgruppen, an denen sich Jecken aller Altersstufen beteiligten. Foto: Helmut Scheffler

Den „Prinzen-Bräu“-Wagen hatten die Begleiter des Throngestirns in den letzten drei Wochen in Weselerwald gebaut. Die Aufschrift „das versoffene Gefolge des Prinzen“ passte zum Outfit der Begleiter. Die Männer zogen als Flaschen im Zug mit, die Frauen als gefüllte Gläser.

Mitglieder der Landfrauenvereinigung Damm-Bricht, die im vergangenen Jahr als „Blumengirls“ auf sich aufmerksam machten, waren diesmal als frei laufende Hühner unterwegs, die sich gegen die Stallpflicht wehrten. Auf die Frage nach dem fehlenden Hahn hatte Huhn Wilma Prumbohm eine passende Antwort: „Wir brauchen im Karneval keine Männer!“

Als Assis der 1980er-Jahre hatten sich Max Krechter, Nico Hatkemper, Nick Menzel, Nick Terhart, Jannes Unverzagt und Leon Schulte verkleidet. Eine Gruppe vom Dammer Westend machte als „Wachterbrinker Panzerknacker“ auf sich aufmerksam. Zu einem besonderen Blickfang wurden die Dammer „Looping-Ladies“ Theresa Kobisch, Alina Wissing, Chantal Schüring, Johanna Rath, Annkathrin Moschüring und Marie Gruetzmann.

Torben Kleinoeder vom Kreis der etwa 40 Dammer, Drevenacker und Weseler Freunde hatte die Idee, den Karnevalswagen dem Thema „Jesus und seine Jünger“ zu widmen, weil der gemeinsame Freund Jörn Rühl dem traditionellen Christusbild recht ähnlich sieht. In ihrer Kirche, die sie mitführten, war reichlich Platz für „Messwein“ verschiedenster Sorten. „Der Alkohol ist meine Freundin“, zeigte sich „Jesus“ von seiner weltlichen Seite.

Als „wild und wuschig“ outete sich eine Weselerwalder Gruppe um den Schützenkönig Matthias Winkelmann, der ohne Königin am Dammer Karnevalszug teilnahm und Quarkbällchen der Bäckeri Winkelmann an die Zaungäste verteilte. 18 Gartroper Jugendliche begleiteten als Après-Ski-Partygänger ihre Almhütte „Feierei“ durchs Dorf.

Die Mitglieder des Kegelclubs “Die unwuchtige Kugel” beteiligten sich mit ihrer “Bierperle” am Umzug.

Mit seinem diesjährigen Wagen erinnerte der Dammer Turmverein an das 500-jährige Luther-Jubiläum. Elf Thesen am Wagen mahnten die dörfliche Bevölkerung, die Geselligkeit nicht zu vergessen. Zusammenfassend hieß es in These 11: „Darum lehrt die Dammer: Feiert alle feste, wie sie fallen!“

Als „Schnecken“ trat eine Gruppe vom Elsenberg auf, um auf diese Weise gegen die miserable Internet-Versorgung durch die Telekom aufmerksam zu machen.

Beim Boxenstopp am Hause Göderz wurden die Zugteilnehmer mit fester und flüssiger Kost reichlich verwöhnt. Dort wurden sie auch vom „Kardinal“ Heinz Neu begrüßt.

Noch zweimal wurde unterwegs ein Boxenstopp eingelegt, bevor der Zug in Richtung „Fuchsbau“ weiterzog, wo eine dörfliches Vergnügen der allerfeinsten Art seinen geselligen Ausklang fand. H.Sch./Fotos: Helmut Scheffler

Die bisherigen Dammer Prinzen waren Bernd Krebbing (2010), Tim Althoff (2011), Jens Ostermann-Schelleckes (2012), Willi Hessing (2013), Dietmar Sadlo (2014), Klaus Kohlenbrenner (2015), Marco Schult (2016), Sven Groß-Fengels (2017).

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Es muss nicht immer Köln, Mainz oder Düsseldorf sein. Auch in einem kleinen Dorf kann man prächtig Karneval feiern. Das bewiesen die Dammer Jecken heute, wie die 218 Fotos der Fotostrecke vom achten Dammer Karnevalszug beweisen. H.Sch./Fotos: Helmut Scheffler

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Prinz Sven Groß-Fengels hatte heute Nachmittag Glück. Er saß nicht im Prinzenwagen, als dieser auf dem Weg zum “Fuchsbau” von der Straße abkam und auf dem nahen Feld landete. Die Insassen machten ihrem Wagen-Motto alle Ehre. Nur die ganz Nüchternen legten Hand an, um den Prinzenwagen mit dem besoffenen Gefolge wieder auf den Asphalt zu kriegen. Na, denn Prost! Foto: H. Scheffler

Die Dammer Hühner sind außer Rand und Band. Die Stallpflicht ist beendet und sie können wieder ausgelassen durchs Dorf laufen. Diesmal ist die Freude besonders groß, denn der lästige Hahn hat die Schnapsrunden beim Dammer Karnevalszug nicht überstanden und liegt irgendwo zwischen Althoff und Beckmann im Graben. Helau!  Foto: H. Scheffler

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Vor dem Beginn der Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung des SV Schermbeck ehrten der Abteilungsleiter Thomas Wegner und Bürgermeister Mike Rexforth zahlreiche Kinder und Jugendliche, die in diesem Jahr erneut das Deutsche Sportabzeichen erworben hatten.

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So fing alles im Jahre 2010 an:

Schermbeck Die Premiere ist gelungen. Am Tulpensonntag startete am Schützenhaus erstmals ein Karnevalswagen zur Fahrt durch den Schermbecker Ortsteil Damm. Als Dammer Dreigestirn stellten sich Prinz Bernd I. (Bernd Krebbing), „Bauer“ Dietmar Beckmann und „Jungfrau“ Dieter Rödleithner der Bevölkerung vor, begleitet von der Prinzengarde Daniela Rödleithner und Maike Thiemann. H.Scheffler

 

Am morgigen Tulpensonntag startet im Schermbecker Ortsteil Damm wieder ein Karnevalszug. Die Teilnehmer treffen sich um 11.11 Uhr im Plattbruck. Der Zug führt durchs Dammerfeld, quert an der ehemaligen Molkerei die Bundesstraße 58 und endet in der Gaststätte “Zum Fuchsbau”. Welch malerisches Bild der Dammer Karnevalszug abgibt, erkennt man an den Fotos des vergangenen Jahres. H. Scheffler

Die Fotos von 2016 finden Sie, indem Sie ins Suchfeld (Lupe oben rechts) “Karnevalszug” eingeben”. Dort finden Sie auch Fotos früherer Dammer Karnevalszüge.

 

In der Reithalle an der Dammer Hemsteege veranstaltet der Zucht-, Reit- und Fahrverein am 11. und 12. März ein LPO-Turnier. Foto: Helmut Scheffler

Reiterverein Wodan Damm feiert auch sein 70-jähriges Bestehen

Der Zucht-, Reit- und Fahrverein Wodan Damm veranstaltet nach vielen Jahren am 11. und 12. März wieder ein LPO-Turnier. „Aktuell sind wir bei 560 Starts“, freut sich die Pressesprecherin Vera Dislich über die große Resonanz. Im Rahmen des LPO-Turniers wird nicht nur das 70-jährige Bestehens des Vereins gefeiert, sondern auch der Standartengeburtstag.

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Osterfeuer sind als Brauchtumsfeuer bei den Ordnungsämtern anzumelden. Dabei müssen Regeln eingehalten werden, wie zum Beispiel Mindestabstände zu bewohnten Gebäuden (100 m) und zu Straßen und Bahnlinien (50 m). Das Höchstmaß für das Feuer sollte maximal 6 Meter Durchmesser und 3,50 Meter Höhe sein, wobei ein rund 15 m breiter Ring um die Feuerstelle freigehalten werden sollte.

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Die Museumspädagogik ist seit langem eine tragende Säule des Angebots für das Otto Pankok Museum in Hünxe Drevenack. Dank einer großzügigen Förderung durch die Stiftung Standort- und Zukunftssicherung des Kreises Wesel konnte nun eine neue Ausstattung angeschafft werden, die das Arbeiten nicht nur für die Schulen, sondern auch für das ehrenamtliche Team des Otto Pankok Museums deutlich verbessert. Annette Burger, Museumsleiterin und Initiatorin des kreativen Programms auf Haus Esselt, ist begeistert. „Die neue Ausstattung erleichtert die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr und bietet uns ganz neue Möglichkeiten zur Ausweitung unseres Angebots.“

Davon überzeugen konnten sich am Donnerstag Landrat Dr. Ansgar Müller und der Geschäftsführer der Stiftung, Michael Düchting, denn die 3. Klasse der Karl-Vogels-Schule aus Hünxe war zu einem Workshop-Besuch im Otto Pankok Museum und testete das neue Mobiliar. Die Stiftungsvertreter waren sehr angetan. „Die Stiftung Standort- und Zukunftssicherung fördert seit rund 10 Jahren sehr unterschiedliche regionale Projekte. Um so mehr freue ich mich, dass diesmal ein so einzigartiges Projekt der kulturellen Bildung mit großer überregionaler Bedeutung unterstützt und die Museumspädagogik mit insgesamt 16.000 € ausgebaut wird. Das Werk und das Leben von Otto Pankok und seiner Familie hat auch weit über NRW-Grenzen hinweg eine hohe Anziehungskraft für Besucher des Kreises Wesels“, so Landrat Dr. Ansgar Müller.

Die Museumspädagogik und ihre vielschichten Veranstaltungen haben einen herausragenden Stellenwert im Vermittlungsangebot des Museums und der Gesamtanlage und sind ein wichtiger Multiplikator für das Haus. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich hier im Rahmen von angeleiteten Malworkshops, Seminaren und Vorträgen mit der Kunst und dem gesellschaftlichen Engagement Otto Pankoks und seiner Familie, der Zeitgeschichte, aktuellen Fragestellungen und den Sonderausstellungen auseinandersetzen. Angeschafft wurde eine Systemausstattung, die sich leicht an unterschiedliche Bedürfnisse von Veranstaltungen anpassen lässt. So lassen sich die Tische unterschiedlich anordnen, für Arbeitsgruppen oder Vorträge, oder auch ganz zur Seite räumen. Eine ausfahrbare Leinwand an der Mittelwand ermöglicht Beamerprojektionen, ohne den Raum in seiner Nutzung einzuschränken. „Dieses Projekt ist der Startschuss für eine feste Kreativwerkstatt, die wir zukünftig auf der Empore des Museums einrichten möchten“, so Annette Burger. Dafür sind jedoch umfänglichere Arbeiten am Gebäude erforderlich, das im Rahmen der Regionale 2016 ertüchtigt und erweitert werden soll. Mit der Förderung der Stiftung Standort- und Zukunftssicherung ist dazu jetzt der erste Schritt gemacht worden. In den nächsten Wochen wird eine Präsentationswand aufgestellt, die es ermöglicht, Schülerarbeiten oder Workshop-Ergebnisse darzustellen.

Altweiber Schermbeck 2017 und das große Schiff nimmt Fahrt auf

Wie jedes Jahr stürmten um 11:11 Uhr die Möhnen ( Frauen) des Rathauses das Büro des Bürgermeisters. Unter dem Motto “Marine – wir werden das Schiff schon schaukeln ” kamen die Möhnen pünktlich verkleidet in das Büro. Mit Schnaps und Spielchen wurde der Karneval begrüßt.

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Die erste Sportlerin des Monats des neuen Jahres in Schermbeck ist eine “alte” Bekannte, Hannah Eifert. Hannah spielt in Ickern ein gut besetztes Ranglistenturnier, zieht nach 3 souverän gewonnenen Spielen ins Finale ein und spielt dieses gegen ihre Freundin und Doppelpartnerin (Regionalmeisterschaft Köln-Chorweiler) Lea von Koczerowski, gewinnt auch das Finale mit 6:3 und 6:4 sehr überlegen und fährt ihren 1. Sieg in einem Turnier ein mit Wertung für die Deutsche Rangliste.

Der Gemeindesportverband sagt herzlichen Glückwunsch und wünscht Hannah ein weiterhin erfolgreiches Turnierjahr.

Mit sportlichen Grüßen
Hans Kutscher

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Der Vorstand des Angelsportvereins Schermbeck-Bricht (v.l. nach r.): Wilfried Beermann Gewässerwart Alte Lehmkuhle; Günter Jankowski 1.Vorsitzender; Erika Jankowski Schatzmeisterin; Marcel Welle Jugendwart; Brigitte Beermann Eichhorn Schriftführerin; Marc Bernsee Gewässerwart Bergensee; Volker Hansen 2.Vorsitzender; Foto: Helmut Scheffler
Zum Angelsportverein Schermbeck-Bricht gehören 148 Mitglieder

Schermbeck. 40 Mitglieder des Angelsportvereins Schermbeck beteiligten sich an der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Overkämping.

Ein Herz für rumänische Kinder bewies im Februar 1992 die Schermbecker Bevölkerung. Angela Stender, Elisabeth Groteschepers, Ilse Hecheltjen, Walburga Hoffmann, Mathilde Reinken, Karin Heise und Cilla Reddig hatten in der Mensa der Gesamtschule alle Hände voll zu tun, um die gesammelten Kleidungsstücke zu sortieren. Daneben wurden Spielzeug, Bettwäsche, Handtücher, Schuhe und Hausrat abgegeben. Die gesammelten Gegenstände wurden bis zum Abtransport Ende März nach Rumänien auf dem Hof Brüggemann in Uefte zwischengelagert, zusammen mit den Paketen, die von Schermbecker Familien für ihre Patenfamilien abgegeben wurden. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

In Uefte waren im Februar 1992 drei Junggesellengruppen aus Vorder-, Mittel- und Hinteruefte unterwegs, um Wurst zu sammeln. Vereinswirt Johannes Triptrap versorgte die jungen Burschen schon am frühen Morgen mit flüssigem Reiseproviant. Konrad Berger, Heiner Niebur und Christoph Große Homann zogen mit ihren Traktoren die Wagen, auf denen die Junggesellen Platz genommen hatten. Zur Mittagszeit trafen sich alle drei Gruppen im Hause Ufermann am Hilgenbergweg, wo sie von Korni Ufermann und seiner Frau Annette mit einem deftigen Essen für die Weiterfahrt gestärkt wurden. Auf dem Hof von Heiner Klevermann gab´s am Abend für alle Uefte-Overbecker „Eingeborenen“ eine Fete. H.Sch. Foto: Helmut Scheffler

Der Ortsteil Bricht wird noch in diesem Jahr ans schnelle Internet angeschlossen

Schermbeck „Herzlichen Glückwunsch! Die Glasfaser kommt nach Bricht.“ Wie ein Befreiungsschlag wirkte diese kurze Wortfolge heute Morgen im Rathaus, als Ivo Tanke als Projektmanager (Vertrieb) der „Deutschen Glasfaser“ (DG) bekanntgab, dass in Bricht sogar mehr als die erforderlichen 40 Prozent der Haushalte Verträge für einen Anschluss an das Glasfasernetz unterzeichnet haben. Die 115 Vertragsunterzeichner machen – nach einer geringfügigen Änderung des Planungspolygons – 50 Prozent der Haushalte aus.

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Die Starkregenereignisse im vergangenen Jahr zeigten, wie schnell ein kleiner Fluss wie die Issel zur Hochwassergefahr werden kann. Weite Bereiche des Stadtgebietes Hamminkeln standen über mehrere Wochen unter Wasser.

Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, Hochwasserschutzmaßnahmen zu entwickeln, welche gewährleisten, dass Schäden vermieden oder zumindest verringert werden.

Auf der Grundlage einer zwischen den Anrainerkommunen der Issel, dem Isselverband und dem Wasser- und Bodenverband „Untere Issel Süd“, den Kreisen Wesel und Borken sowie den Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster abgeschlossenen Vereinbarung erhielt das Planungsbüro Pro Aqua im Herbst 2015 den Auftrag, ein solches Konzept zu erstellen.

Dieses Konzept besteht aus ca. 30 Hochwasserschutzmaßnahmen und wurde bereits am 06.12.2016 im Kreishaus Borken den Kommunen und den von Hochwasserschutzmaßnahmen betroffenen Verbänden und Institutionen vorgestellt.

Nunmehr wird dieses Konzept den Bürgern/innen und Einwohnern/innen in der Stadt Hamminkeln im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt. Der Kreis Wesel und der Isselverband führen diese Veranstaltung gemeinsam durch. Das Planungsbüro Pro Aqua stellt das Hochwasserschutzkonzept vor; im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung: Dienstag, 07.03.17, 18 Uhr im Bürgerhaus Friedenshalle, Marktstraße 17, 46499 Hamminkeln.

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„Die Planung für die B 58 Südumgehung steht. Jetzt wird der Baubeginn vorbereitet“, berichtet der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters. „Am vergangenen Freitag, 17.02.2017, ist der Planfeststellungsbeschluss für die B 58- Südumgehung Wesel von der Bezirksregierung Düsseldorf erlassen worden“, so Meesters weiter.

„Der nächste Umsetzungsschritt ist die Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses von Mitte bis Ende März bei der Stadt Wesel. Sofern keine Klagen kommen, wird dann mit den Bauvorbereitungen fortgefahren. Ob eventuell noch im Sommer ein erster Spatenstich durchgeführt werden kann, muss man noch abwarten. Dazu brauchen wir die offizielle Zusage des Bundesverkehrsministeriums. Im Vorfeld werden jedoch seitens des Landes bereits alle erforderlichen Formalitäten vorbereitet, damit keine Verzögerungen für einen schnellstmöglichen Baubeginn entstehen. Ich freue mich, dass jetzt endlich Bewegung in diese lang geplante Maßnahme kommt“ erläutert der Landtagsabgeordnete abschließend.

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„Internationale Klassen ins Museum – Eine Zusammenarbeit zwischen dem Berufskolleg Wesel und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen“, so heißt die Ausstellung, die ab Donnerstag, 9. März 2017, im Weseler Kreishaus-Foyer zu sehen sein wird.

Das Berufskolleg Wesel präsentiert hier eine Gruppe aus freiwilligen Teilnehmer/innen, die bei neun Terminen vor Ort im Museum in Düsseldorf und einem Termin in der Schule in Wesel von zwei erfahrenen Kunstpädagoginnen des K 20 betreut und von ihren Klassenlehrerinnen dabei begleitet wurden, sich in die Welt der Kunst einzufinden. Das Projekt wurde von dem Förderverein des Berufskollegs Wesel unterstützt. Das Programm der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen für Internationale Klassen läuft seit dem Jahr 2016 und ist dank der Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes für die teilnehmenden Schulen umsonst.

Die Ausstellung porträtiert sowohl den künstlerisch-gestalterischen als auch den persönlichen Entwicklungsprozess der zwanzig neu aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Ghana oder dem Irak zugewanderten Schülerinnen und Schüler, die seit Ende September 2016 an dem Projekt in Düsseldorf teilnehmen.

Untermalt von Fotos und erläuternden Texten werden die Entwicklungsschritte vom ersten Besuch des Kunstmuseums bis zu dem Punkt, wo der Teilnehmer ein Experte geworden ist, der seinen Mitschülern des Berufskollegs die Arbeit eines Museums vor Ort erklären kann. Zusätzlich stellen die Schüler/innen auch einige eigene Werke vor, die sie im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Kunstpädagogen selbst gestaltet haben.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 9. März, um 15 Uhr im Foyer des Kreishauses Wesel von Landrat Dr. Ansgar Müller eröffnet. Eine Einführung in die Ausstellung geben Christian Drummer-Lempert, Schulleiter Berufskolleg Wesel, und die Leiterin Bildung des K 20 Museums, Frau Hagenberg.

Die Ausstellung ist ab Eröffnung bis zum 7. April 2017 im Foyer des Kreishauses Wesel zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Über den Hallenstadtmeistertitel der F-Junioren freuen sich: Hinten v.l.: Trainerteam - Thorsten Schröder, Paul Underberg, Rene Jansen und Betreuer Hartmut Geschwandner. Mitte v.l.: Ben Heyne, Benjamin Goschala, Michel-Frederic Kasche, Kai Klawuhn und Mark Wegjan Vorne v.l.: Lennard Krohn, Jonathan Jansen, Simon Schröder, Enno Krohn und Luis Underberg

Mit einer über das ganze Turnier hinweg überzeugenden Vorstellung hat sich die F-Jugend vom SV Schermbeck den letzten zu vergebenen Hallenstadtmeistertitel der Stadt Dorsten im Juniorenfussball im Jahr 2017 gesichert.

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Dr. Jana Magdanz, Birgit Lensing, Bürgermeister Mike Rexforth, Rebecca Großblotekamp-Schwarz und Friedhelm Koch (v.l.) stellten heute die Imagebroschüre „Willkommen in Schermbeck“ vor. Foto: Helmut Scheffler

Eine reichlich illustrierte und sehr informative Imagebroschüre wurde heute vorgestellt

Schermbeck „Willkommen in Schermbeck. Zwischen Niederrhein, Münsterland, Ruhrgebiet und Westfalen“, heißt eine Imagebroschüre, die heute  im Rathaus vorgestellt wurde.

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Geflügelpest – Beobachtungsgebiet aufgehoben
Heute werden Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet um den Geflügelpestausbruch in Hamminkeln endgültig aufgehoben.

Am 11. Januar 2017 wurde in einem Putenmastbestand in Hamminkeln der Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N8 festgestellt. Die Kreise Wesel, Kleve und Borken haben daraufhin um den Bestand einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Im Kreis Wesel waren Hamminkeln, Wesel und Xanten betroffen. Die klinischen und Laboruntersuchungen während und am Ende der Mindestdauer der Sperrmaßnahmen ergaben keine Hinweise auf das Vorliegen weiterer Verdachtsfälle. Soweit diese Regionen gleichzeitig im vorherigen Beobachtungsgebiet um den Ausbruch in einem Putenmastbestand in Rees- Haldern lagen, gilt die Aufhebung auch für diesen Fall.

Die Stallpflicht bleibt jedoch vorläufig weiterhin im gesamten Kreisgebiet angeordnet. Weite Teile des Kreises liegen im Wildvogelrastgebiet des Unteren Niederrheins mit einer immer noch hohen Wildvogeldichte. Rast- und Sammelplätze, Gewässer und regelmäßige Flugrouten liegen oft in unmittelbarer Nähe zu kleinen wie großen Geflügelhaltungen. Die Influenzaepidemie in der Wildvogelpopulation hält an. Die Gefahr des direkten oder indirekten Eintrags von Influenzaviren in Geflügelbestände bleibt damit hoch.

Seit Beginn der Epidemie Anfang November wurden allein in Deutschland über 850, davon im Februar 165 verschiedenste Wildvögel, darunter Kormorane, Schwäne, Möven, Greifvögel, Wildenten und Graureiher positiv auf den Influenzatyp H5N8 getestet. Auch bei Wildgänsen in den Kreisen Paderborn und Steinfurt sowie in Bielefeld fand sich das Virus. Zusätzlich wurden andere, weniger gefährliche Influenzatypen nachgewiesen. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, da nur zufällig gefundene und auch nur ein Teil dieser Tiere untersucht wurde.

Geflügelhaltungen waren in Deutschland bisher in 83 Fällen betroffen, davon sechs in Nordrhein- Westfalen. Darunter befanden sich große Betriebe wie die beiden Putenmastbestände in der Region, aber auch kleine Bestände und Tiergehege oder Rassegeflügel, an Tierarten sowohl Gänse, Enten, Puten, Hühner als auch Schwäne.

Dass nur relativ wenige Bestände betroffen sind, dürfte vor allem an der weit gefassten Stallpflicht und der guten Einhaltung der notwendigen Hygienevorkehrungen liegen.

Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Kreises wird in den nächsten beiden Wochen weiterhin Wildvögel ausgewählt beproben und in Abhängigkeit von den Ergebnissen und der allgemeinen Entwicklung Anfang März erneut entscheiden, ob, ab wann und in welchem Umfang die Aufstallungspflicht aufgehoben werden kann.

Norbert Meesters (Foto): „Hygieneampel stärkt die Interessen der Verbraucher und der Betriebe“

Der Landtag hat jetzt (15.02.17) mit den Stimmen der rot-grünen Regierungsfraktionen ein Qualitätssiegel für die Lebensmittelbetriebe in NRW eingeführt. Mit einer dreijährigen Übergangsphase, in der die Veröffentlichung freiwillig ist, sollen in Zukunft alle Betriebe, die Lebensmittel verarbeiten, die Ergebnisse der letzten Lebensmittelkontrollen gut sichtbar zugänglich machen.

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Netzwerk-Gruppe bietet einen Reparatur-Service an

Schermbeck Was macht man mit einem Stuhl, der nur noch drei Beine hat, mit einem Fön, der sich anhört wie ein Düsentriebwerk, oder wenn man nach dem Umzug feststellt, dass die Gardinen für die neue Wohnung zu lang sind? Es gibt noch viel mehr Beispiele, die einen Menschen mit zwei linken Händen schlichtweg überfordern, zumal dann, wenn die Lust zum Reparieren ebenso fehlt wie das passende Werkzeug.