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Heimatreporter

Heimatreporter
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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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Wenn ein Teil der Dorstener Bürgerschaft auch 42 Jahre nach der kommunalen Neuordnung noch lieber mit dem Allgemeinen Bürgerschützenverein Gahlen ein Schützenfest feiert als mit irgendeinem Dorstener Schützenverein, dann bleibt dem Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff eigentlich nichts anderes übrig, als auch Mitglied in demselben Verein zu werden, um mit einem Teil der Dorstener Bürgerschaft weiterhin Schützenfest feiern zu können.

Dabei vernachlässigt er aber an diesem Wochenende weder die Rhader Schützen noch sein Heimat-Schützenvölkchen in Wulfen. Freitagabend kam Bürgermeister Stockhoff erst einmal nach Gahlen. Dort griff er auch zur Armbrust. Allerdings: König durfte er in diesem Jahr noch nicht werden, weil er noch nicht lange genug dem Gahlener Verein angehört. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Noch regieren Erhard Walbrodt und Waltraud Romswinkel im Lippedorf. In Begleitung des Tambourkorps Möllen sind sie kurz nach 20 Uhr vom Vereinslokal Mölder über die Kirchstraße zum Festzelt am Parkplatz Törkentreck gezogen. Dort spielt derzeit die Band „6th Avenue“ zum Tanz auf. Die Übergabe der Regentschaft an Matthias Rutert und Anna Stenpaß findet morgen Nachmittag ab 16 Uhr auf dem Parkplatz Törkentreck nahe der Dorfmühle statt. H. Sch./Fotos: Helmut Scheffler

 

 

 

 

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Um 20.05 Uhr verkündeten laute Bollerschüsse den Bewohnern des Lippedorfes Gahlen: Wir haben einen neuen König. Während die letztjährigen Majestäten noch bei Mölder auf den Abmarsch zum Schützenzelt warteten, ließen die Schützen den Bestener Matthias Rutert hochleben. Morgen Nachmittag findet die Inthronisation statt. Königin wird Anna Stenpaß. Zu Hofpaaren haben sich die Majestäten in spe Sven Hausmann/Sabrina Hardes und Dirk Telöken/Sabrina Kleinsteinberg auserkoren. H. Sch./Foto: Helmut Scheffler

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Moers (idr). Die Stadt Moers hat ein positives Fazit ihres Tempo-30-Versuchs auf Hauptverkehrsstrecken gezogen. Ein Jahr lang hatte die Stadt getestet, wie sich die Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit auswirkt. Ergebnis: Die meisten Autofahrer gingen tatsächlich vom Gas, das Unfallrisiko sank. Die Fahrer wichen auch nicht auf Nebenstrecken aus.
Allerdings kann die Begrenzung nicht dauerhaft eingeführt werden. Die Straßenverkehrsordnung sieht Tempo 30 nur an besonderen Gefahrenstellen oder schützenswerten Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten vor. Die Stadt will nun die Ergebnisse ihres Versuchs über die Spitzenverbände in die Landespolitik einbringen, um so ein Umdenken in Gang zu setzen. Der einjährige Versuch hatte regional großes Interesse erregt. Moers hatte sich von der Tempo-30-Regelung mehr Sicherheit, weniger Verkehrslärm und einen besseren Verkehrsfluss versprochen.
Infos: www.moers.de

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Die Kinder- und Jugendfreizeitstätte im Gahlener Aap 23 wird am Sonntag zum Treffpunkt der katholischen und evangelischen Jugend. Anlässlich des Reformationsjubiläums treffen sich die Jugendlichen unter dem Motto „Was glaubst du denn?“ um 13 Uhr auf dem Gelände der Jugendfreizeitstätte. Um 14 Uhr beginnt in der Kapelle ein ökumenischer Jugendgottesdienst. Anschließend findet ein Grill-Picknick statt, bei dem sich die Jugendlichen näher kennen lernen sollen. Die Jugendlichen können sich auch Kurzfilme anschauen, die anlässlich eines Wettbewerbs zum Reformationsjubiläum von Jugendlichen gedreht wurden. H.Scheffler

 

Die Fahnenträger Friedhelm Vengels und Friedhelm Rademacher (v.r.) paradierten im Jahre 1967 auf dem Hof Overbeck am neuen Königspaar Hannelore Rademacher und Friedhelm Schwenzfeier (v.l.) vorbei. Repro: Helmut Scheffler

Im Rahmen der Inthronisationsfeier am Samstag wird der Name Friedhelm Schwenzfeier gleich zweimal genannt. Oberst Klaus Schürmann wird dem amtierenden Hofherrn für die Unterstützung des Königspaares Erhard Walbrodt und Waltraud Romswinkel danken. Außerdem wird er Friedhelm Schwenzfeier als Goldkönig vorstellen.

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Nach der Krönung begleitete der Königsadjutant Günther Schult-Schürmann im Jahre 1957 die neuen Majestäten August Wischerhoff und Irmgard Unterberg (v.r.) bei der Parade. Repro: Helmut Scheffler

 In diesem Jahr haben die Gahlener Bürgerschützen sogar eine Diamantkönigin. Mit dem inzwischen verstorbenen Schützenkönig August Wischerhoff regierte Irmgard Unterberg im Schützenjahr 1957/58 das Gahlener Bürgerschützenvolk.

Oberst Klaus Schürmann

Liebe Schützenfamilie, sehr geehrte Gahlener Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Gäste,

wenn wir von Tradition und Brauchtum sprechen, meinen wir nicht alte Asche bewahren, sondern das entfachte Feuer zu erhalten, also das Brauchtum zu pflegen, sich nicht vor notwendigen Veränderungen und Modernisierungen zu verschließen und sich den Anforderungen der Zeit zu stellen.

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Bis zum 29. September müssen die Anträge für eine Förderung der Breitbandversorgung beim Bund gestellt werden

Um den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Hamminkeln und der Gemeinde Hünxe für das Projekt zur Herstellung eines flächendeckenden Breitbandausbaus in den drei Kommunen geht es in der nächsten Sitzung des Schermbecker Haupt- und Finanzausschusses, die am 29. Juni um 16 Uhr im Rathaus beginnt. Außerdem sollen in interkommunaler Zusammenarbeit Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ beantragt werden.

Die Zeit drängt. Am 20. Mai erfolgte der fünfte Aufruf des Bundes zur Antragseinrichtung zur Förderung von Infrastrukturprojekten im Bereich des Breitbandausbaus. Die Antragsfrist endet am 29. September 2017. Bis dahin müssen alle drei Kommunen Hamminkeln, Hünxe und Schermbeck der Kooperationsvereinbarung zugestimmt haben, damit rechtzeitig eine Antragstellung erfolgen kann.

Der Kooperationsvertrag ist die Grundlage für entsprechende Förderanträge, die gestellt werden können, sobald die Düsseldorfer Firma „micus Strategieberatung GmbH“ ihre Arbeitsergebnisse vorlegt. Die Firma war beauftragt worden, für die drei Kommunen zu überprüfen, wie sinnvolle Lösungen zur besseren Breitbandförderung gefunden werden können. Die Kosten in Höhe von 50 000 Euro für diese Beratungsleistung hatte der Bund mit Bescheid vom November 2016 bewilligt. „Mit dem Abschluss der Arbeiten mit den verschiedenen Verfahrensschritten ist bis Mitte August 2017 zu rechnen“, teilt der gemeindliche Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch mit.

Inzwischen bahnt sich auf Kreisebene eine neue Form der Zusammenarbeit an. Am 31. Mai hatte der Kreis Wesel kurzfristig zu einer Sitzung des Arbeitskreises „Breitbandinitiative Kreis Wesel“ mit dem Ziel eingeladen, eine gemeinsame Strategie für den Kreis Wesel abzustimmen. „In dieser Sitzung“, so Koch, „wurde der neue regionale Breitbandkoordinator Karl Hofmann von der HSB media GmbH vorgestellt und eine gemeinsame kreisweite Zusammenarbeit zur Antragstellung auf eine Förderung aus Bundes- und Landesmitteln angeregt.“

Die drei Kommunen Hamminkeln, Hünxe und Schermbeck bleiben aber bei ihrem begonnenen Weg der gemeinsamen Zusammenarbeit, um im Hinblick auf den 29. September nicht in zeitliche Bedrängnis zu geraten. H. Scheffler

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Der Kreis Wesel steht als Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr vor der besonderen Herausforderung, für die im Kreis wohnenden Menschen ein ÖPNV-Angebot vorzuhalten, welches ihren täglichen Mobilitätsbedürfnissen entspricht. Die Grundlagen hierfür werden im Nahverkehrsplan nach dem ÖPNV-Gesetz des Landes NRW festgelegt. Der Nahverkehrsplan wird zurzeit fortgeschrieben und soll dem Kreistag in seiner Sitzung am 13. Juli 2017 zur Entscheidung vorgelegt werden.

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Die Handballabteilung des SV Schermbeck lädt zu einer zweitägigen Veranstaltung am Wochenende ein. Am 24. und 25. Juni finden in der Schermbecker Dreifachturnhalle nahe der Gesamtschule gleich zwei HVN-Qualifikationsturniere statt“, lädt Trainer Burkhard Bell zum Besuch der sportlichen Veranstaltungen ein.

Für die weibliche C-Jugend geht es am Samstag (24.) ab 14 Uhr bis etwa 17 Uhr und für die männliche B-Jugend am Sonntag (25.) ab 11 Uhr bis etwa 16 Uhr um den Aufstieg in die Verbandsliga oder Oberliga. „Da kommen zahlreiche gute Jugend-Handballmannschaften aus dem ganzen Bereich des Handballverbandes Niederrhein nach Schermbeck – für Handballfans sicher sehenswert“, ist Burkhard Bell überzeugt. Die Gegner für die weibliche C-Jugend lauten: TV Aldekerk, TV Biefang und TV Lobberich. Gegner für die männliche B-Jugend sind: JSG Haan/HAT, ASV Süchteln, TV 1848 Mönchengladbach und DJK Huttrop.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Am Samstag bietet die AOK ein Wettbewerbsspiel an. Sachpreise können gewonnen werden. H.Scheffler

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Ulrike Trick: Erneuter Umweltskandal in Gahlen


Wie sich die Bilder gleichen: Im Jahr 2001 sahen sich die Gahlener Bürger durch erhebliche Geruchsbelästigung beeinträchtigt. Ursache war die ungenehmigte Ablagerung von 13.000 t mineralölhaltigem Boden bei der Firma Nottenkämper.

Der Kreis sah damals von einer Ordnungsverfügung ab, um das Verfahren nicht noch vor Gericht austragen zu müssen und damit die ordnungsgemäße Entsorgung zu verzögern. Trotzdem dauerte es geraume Zeit, bis die Firma Nottenkämper das Material entfernte.

Schermbecker Landwirte luden Grundschulkinder zu Feldspielen ein

Für die neunjährige Franca Wolter aus der Klasse 3 b der Maximilian-Kolbe-Schule war es gestern ein ganz besonderer Tag. Die Drittklässlerin lebt zwar im ländlichen Schermbeck, hat aber bislang noch niemals einen Bauernhof besichtigt.

Nach erfolgreicher Vorarbeit durch eine im Februar gegründete Arbeitsgruppe soll nun der Trägerverein für die dritte Bürgerbuslinie in der Stadt Hamminkeln gegründet werden. Eine breite Unterstützung durch örtliche Vereine, die Stadt und viele Einzelpersonen sowie eine hohe Resonanz der Bürger auf die Präsentation des Bürgerbusprojekts auf dem Brüner Gewerbemarkt haben die Initiative bestärkt und vorangetragen. Die Gründungsversammlung findet am Montag, den 10.07.2017 um 19:00 Uhr im Landgasthof Majert, Weseler Str. 88 in Hamminkeln-Brünen statt.

     Der künftige Brüner Bürgerbus soll die Linie zwischen Hamminkeln und Brünen erhalten, die derzeit noch durch den Bürgerbus Mehrhoog bedient wird, sowie im weiteren Verlauf Marienthal und das nordöstliche Brüner Umland an den öffentlichen Nahverkehr anbinden. Als Fahrzeug soll ein barrierefreier Niederflurbus eingesetzt werden, der auch komfortabel Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen mitnehmen kann. Der Trägerverein wird dabei für die Aufstellung des Fahrplans, die Pflege des Busses und die Organisation des Busbetriebs mit Hilfe ehrenamtlicher Fahrerinnen und Fahrer verantwortlich sein.

     Alle Interessierten sind bei der Gründungsversammlung herzlich willkommen. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Thema Bügerbus in Brünen. Außerdem sucht der künftige Trägerverein noch engagierte Fahrerinnen und Fahrer (Führerschein Klasse 3 / B reicht aus). Auch weitere Unterstützer, beispielsweise für die Fahrplanung und Fahrzeugpflege, sind herzlich willkommen. Interessierte können auch mit Sebastian Burhans von der Arbeitsgruppe Bürgerbus Kontakt aufnehmen (Tel.: 02856/9098797).

 

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Die beschenkten Brichter Kinderschützen

Nachdem die mobile Schießanlage des Brichter Schützen Björn-Holger Schledorn defekt geworden war, freute sich der Schützenverein Bricht riesig über das Sponsoring der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe (Nispa). Im Rahmen des Brichter Kinderschützenfestes überreichte Reinhard Hoffacker (hinten, 3.v.l.), der Generalbevollmächtigte der Nispa, dem Brichter Schützenoberst Carsten Unverzagt (hinten, 3.v.r.) ein Laser-Gewehr. „Als kleiner Verein hätten wir unmöglich eine so große Investition tätigen können“, dankte Unverzagt der großzügigen Bank „Vereinsförderung fängt mit der Gewinnung der Jugend an. Die Jugend ist die Zukunft der Vereine“, begründete Hoffacker das finanzielle Engagement für den Brichter Schützennachwuchs. Foto: Helmut Scheffler

 

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Am Erfolg beteiligt waren: Hinten von links: Chef-Trainer Thorsten Schröder, Co-Trainer René Jansen, Lennard Krohn, Paul Gall, Enno Krohn, Co-Trainer Paul Underberg, Mannschaftsbetreuer Hartmut Geschwandtner und Co-Trainer Michael Wegjan. Mittlere Reihe von links: Luis Underberg, Kai Klawuhn, Benjamin Goschala und Ben Heyne. Auf dem Boden sitzend von links: Mark Wegjan, Michel-Frederic Kasche, Jonathan Jansen. Liegend: Simon Schröder

„F-Junioren vom SV Schermbeck sichern sich souverän den Feldstadtmeistertitel 2017“

Ohne einem einzigen Gegentor haben sich die F Junioren vom SV Schermbeck den Titel der Dorstener Feldstadtmeisterschaft 2017 gesichert. Somit ist dem Schermbecker Nachwuchs das Double gelungen und nach der Hallenstadtmeisterschaft auch die Feldstadtmeisterschaft nach Schermbeck geholt worden.

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Strahlender Sonnenschein bei den Umzügen, froh gelaunte Besucher am Antreteplatz, frisch gebügelte Kiliangarderobe und mittendrin ein Offizier mit rostigem Säbel oder stumpfem Koppelschnallen: Die Blamage wäre perfekt. Um eine solche Peinlichkeit und das damit verbundene Gerede zu vermeiden, rief Oberst Ralf Schlebusch seine Mannen zusammen, um die Säbel auf Hochglanz bringen zu lassen. Auf dem Hof Marien in Uefte wurde eifrig gewienert. Zufrieden war der Oberst erst, als die Säbel so richtig blitzten. Zur Belohnung gab es flüssige Kost. Nun kann Kilian kommen. Beim Umzug, bei der Parade oder beim Kirchgang am Kilianssonntag werden die Besucher beurteilen können, welcher Säbelputzer das meiste Lob verdient hat. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

 

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Inhaber Muwafaq Talib Hashim (r.) hat das Brichter Geschäft eröffnet. Er wird unterstützt von Mitarbeiterin Birgit Hirtz (Mitte). Zu den ersten Gratulanten gehörte Muwafaqs Bruder Munthir (l.). Foto: Helmut Scheffler

Muwafaq Talib Hashim bietet orientalische Lebensmittel an

Schermbeck Wer bislang türkisches Kalbsragout mit Pistazien, eine libanesiche Linsensuppe oder syrische Hackbällchen an Graupenmix und Pilzsoße auf den heimischen Mittagstisch bringen wollte, der machte sich in Schermbeck vergeblich auf den Weg.

Am späten Nachmittag machten sich die Havelicher Schützen auf den Weg zu einem kleinen Umzug. Unterwegs winkte das letztjährige Königspaar Hermann Freihoff und Hedwig Pollmann noch einmal den Untertanen zu. Auf offener Straße tanzten die noch amtierenden Majestäten und die designierten Majestäten Sönke ten Freyhaus und Leonie Lakermann mit ihrem Throngefolge auf offener Straße einen Walzer. Nach dem Getränkestopp ging`s zurück zur Gaststätte Hecheltjens Scheune, wo gegen 19 Uhr die Krönung des neuen Königspaares stattfand. H. Sch./Fotos: Helmut Scheffler

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Erna und Günter Dröse feiern heute ihre diamantene Hochzeit

Gahlen Hermann Hemmert war als einziger noch lebender Trauzeuge am Donnerstagabend dabei, als am Haus von Günter und Erna Dröse in der Bruchstraße die Nachbarschaft einen riesigen Kranz aufhängte, um zur diamantenen Hochzeit zu gratulieren. Nach mehreren gesungenen Liedern und dem obligatorischen Begrüßungsschnaps wurde zusammen gefeiert. Die kirchliche Feier der Diamanthochzeit gestaltet Pfarrer Christian Hilbricht am heutigen Samstag in der Gahlener Dorfkirche. Nur zu gerne würde Günter Dröse seinen Ehering mitnehmen. Den hat ihm aber ein Dieb während eines Einbruchs vom Ablageplatz gestohlen.

Lächeln ist einfacher als Marschieren. Das Lachen klappt bei der 4. Kompanie des Allgemeinen Bürgerschützenverein Gahlen schon ausgezeichnet. Nun muss noch geübt werden, dass alle gleichzeitig den linken Fuß nach vorne setzen. Dann werden die Damen – wie jedes Jahr – zum Blickfang beim Besuch des Königspaares werden. Foto: H. Scheffler

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Die Fachstelle Frau und Beruf ist seit Jahren etablierte Servicestelle im Kreis Wesel für die Bürgerinnen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zu allen berufsrelevanten Fragestellungen. Sie leistet einen konkreten Beitrag, das Berufsleben von Frauen im Kreis Wesel zu stärken und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

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53 Schützen beteiligten sich am Königsschießen der Havelicher Schützen. Davon kamen 16 ins erste Stechen. Im zweiten Stechen erzielte Sönke ten Freyhaus mit 11 Ringen das beste Ergebnis. Der 34-jährige Lehrer ist der designierte neue Havelicher König. Die Inthronisation findet am Samstag statt. Dann wird der König auch seine Mitregentin, die 27-jährige Polizistin Leonie Lakermann, vorstellen. Neue Thronpaare werden Marc Krebbing/Lisa ten Freyhaus und Jan Freihoff/Pia Freihoff. Anke und Florian Paus sind das Mundschenkpaar. 1. Preisträger: Jörg ten Freyhaus. 2. Preisträger: Andreas Milewski.  Jugendpreisträger: Christian Tenhagen. Kinderkönigspaar: Anton Hessing/ Hanna Enk.

Mitteilung von Peter Mochow

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Die Schilder mit der Aufschrift „Radfahrer absteigen“ stehen zwar noch immer, aber die schadhafte Stelle, deretwegen die Radfahrer an der Maassenstraße zwischen der Alten Poststraße und der Lippebrücke absteigen sollten, wurde inzwischen beseitigt. Es war eine teure Baustelle.

Ursprünglich hatten wir vorgeschlagen, mit einer Karre Teer die schadhafte Stelle aufzufüllen. Das hätte samt Arbeitslohn wohl kaum mehr als 100 Euro gekostet.

Die Behörde „Straßen NRW“ wählte den kostspieligeren und umständlicheren Weg. Sie ließ zuerst Schilder mit dem Hinweis auf den schlechten Zustand des Fahrradwegs aufstellen. Dann wurde nahe der Schadstelle an der Leitplanke für jede Fahrtrichtung ein Schild „Radfahrer absteigen“ angebracht.

Im nächsten Schritt wurden – statt der empfohlenen Karre Teer – im Frühjahr 2017 vier rot-weiße Baken aufgestellt. Auch weiterhin stieg kein Rradler ab, obwohl nun das Fahrradwege-Profil wesentlich enger geworden war. Es dauerte nicht lange, da fehlte die erste Bake. Da waren es nur noch drei.

Im Abstand von 14 Tagen konnten Radler auf dem Weg von Gahlen nach Schermbeck feststellen, dass wieder eine Bake verschwunden war. Zum Schluss war die Schadstelle wieder bakenfrei.

Was tun? Neue Warnbaken aufstellen oder eine Schubkarre Teer bringen? Die Behörde entschied sich für den Teer. Wir gratulieren zur Entscheidung.

Noch einen nützlichen Tipp möchten wir geben. Die Schilder „Radfahrer absteigen“ sind jetzt eigentlich überflüssig. Die soltle man abmontieren, bevor der Baken-Sammler wieder auftaucht. H. Scheffler

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Ach ja: Jetzt hat die Behörde ja wieder etwas Zeit. Da könnte man ja mal auf dem Fahrradweg an der B 58 zwischen Damm und Bricht die Äste der Bäume über dem Fahrradweg um 20 bis 30 Zentimeter kürzen, damit sie – besonders bei Regen – dem Radler nicht immer ins Gesicht klatschen. Einheimische Radler haben das rechtzeitige Abducken schon raus. Die fremden Radler fluchen umso lauter. H.Sch.

 

Man kann den drei mutigen Altschermbecker Kilianern nur wünschen, dass sie während der traditionellen Bestrafung der Kilianer am letzten Schützenfesttag im Juli auf dem Altschermbecker Kirchplatz einigermaßen glimpflich davonkommen. Bernd Dieckhoff, Marius Sühling und Yannik Heuwing (v.l.) waren auf der Erler Vogelrute, um sich das Königsschießen anzuschauen.

Gahlener Bürgerschützen veranstalteten den vierten Familientag

Gahlen Der Allgemeine Bürgerschützenverein Gahlen veranstaltete am Sonntag zum vierten Male einen Familientag. Wo in früheren Zeiten nur Männer, Frauen oder Jugendliche separat zum Preis- und Pokalschießen antraten, da kamen diesmal Väter, Mütter und Jugendliche gemeinsam zum Schießkeller. Ob am Bierstand oder am Kuchenstand der Vorstandsfrauen: Die Familien blieben meist eng beieinander und konnten so gemeinsam ihre Freizeit verbringen. Die Kinder tobten auf der Hüpfburg herum.

Philine Ammenwerth und die Kinder Fritz, Charlotte und Elisa (v.l.) freuen sich sehr darüber, dass der Ehemann und Papa nach der schweren Krankheit nun gute Fortschritte im Genesungsprozess macht. Foto: Helmut Scheffler
Schermbecker Arzt Dr. Helge Ammenwerth dankt allen Unterstützern

Schermbeck. „Ich merke, dass ich wieder aktiv sein kann.“ Eine schönere Botschaft kann Dr. Helge Ammenwerth all den Menschen kaum vermitteln, die dem Schermbecker Arzt in den vergangenen Monaten fest die Daumen gedrückt haben, damit er die schwere Krankheit überstehen konnte.

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In der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder des Kreises Wesel in Moers (Mühlenstr. 9 – 11) findet an den Donnerstagen 22. und 29. Juni, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr, ein kostenfreier Elternkurs zum Thema Pubertät statt.

Eingeladen sind Erziehungsberechtigte, die Handlungsanregungen sammeln möchten, um sich im Kontakt mit ihren pubertierenden Kindern sicherer zu fühlen. Interessierte können sich in der Beratungsstelle unter der Telefonnummer 02841 – 202 1931 anmelden.

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Teams aus Bochum, Dorsten, Duisburg und Herne gewinnen Schülerwettbewerb „Förderturm der Ideen“

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Sieger im Schülerwettbewerb „Förderturm der Ideen“: Auf dem Welterbe Zollverein Essen wurden heute (14. Juni) die Gewinnerteams aus Bochum, Dorsten, Duisburg und Herne gekürt. Ihre Ideen zur Gestaltung des Zusammenlebens in ihrer Stadt werden jetzt umgesetzt. Bochum bekommt eine grüne Oase der Erholung, Dorsten einen Outdoor-Sportpark, Duisburg einen leuchtenden Radweg, und das Siegerteam aus Herne wird mit Hilfe von Zeitzeugeninterviews die lokale Geschichte wachhalten.
Der Wettbewerb „Förderturm der Ideen“ ist Teil der Initiative „Glückauf Zukunft!“ der RAG-Stiftung, der RAG Aktiengesellschaft und der Evonik Industries AG gemeinsam mit der IG BCE. Zur Teilnahme aufgerufen waren Schulen im Ruhrgebiet, Saarland (Jurysitzung am 3. April) und in Ibbenbüren. Sie sollten Ideen einreichen, wie ihr Umfeld, ihr Stadtviertel, ihr Dorf attraktiver und gutes Zusammenleben gestaltet werden kann. Für die Umsetzung der besten Ideen stellt die RAG-Stiftung insgesamt bis zu 550.000 Euro zur Verfügung.
An der Online-Abstimmung unter den zwölf Finalisten aus dem Ruhrgebiet hatten sich 23.450 Bürger beteiligt.
Daneben hatte die RAG-Stiftung für Ibbenbüren als Bergbaustadt einen Sonderpreis ausgelobt, der bereits im März vergeben wurde. Zwei Siegerteams aus dem Saarland wurden in einer feierlichen Siegerehrung am 10. Mai in Ensdorf gekürt.
Infos unter www.förderturm-der-ideen.de

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Am Schützenfest-Sonntag werden in Damm immer die Jubiläums-Majestäten geehrt. So war es auch in diesem Jahr. Damit die Besucher sich informieren können, wer in dem jeweiligen Jahr auf dem Thron saß, erstellt der Schütze Friedhelm Heyne immer eine Info-Wand mit Fotos und kurzen Bildtexten. Repros: Helmut Scheffler

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Dorsten (idr). Buntes Treiben auf dem Hof Punsmann in Dorsten: Gleich zwei Veranstaltungen, zu denen der Regionalverband Ruhr (RVR) einlädt, finden nächste Woche auf dem RVR-Hof statt.
Los geht es am Dienstag, 20. Juni, 15 bis 17 Uhr, mit einer Exkursion zum Thema „Ameisen“. Von Jürgen Grewer und Michael Zielkowski erfahren die Teilnehmer alles Wissenswerte über die faszinierende Welt der Krabbeltiere.
Eine Anmeldung ist unter 02369/984965 ortenstein@rvr-online.de erforderlich. Erwachsene zahlen fünf und Kinder drei Euro.
Zu ihrem Sommerfest lädt am Sonntag, 25. Juni, 11 bis 18 Uhr, die Biologische Station Kreis Recklinghausen gemeinsam mit dem RVR, Biologischer Waldschutz, auf den Hof Punsmann ein. Neben fachlichem Austausch über Natur und Landschaft stehen Infos, Spiel und Spaß auf dem Programm des Sommerfestes. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.
Treffpunkt ist jeweils RVR-Hof Punsmann, Im Höltken 9 und 11, Dorsten
Alle Termine des RVR-Programms „Natur erleben“ sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre „Natur erleben“ und weitere Publikationen zum Download bereit.

Der Schermbecker Seniorenbeirat veranstaltete am Samstag einen Bewegungstag

Schermbeck Altwerden ist in der Regel mit einem Nachlassen der körperlichen Mobilität verbunden. Dem entgegenzusteuern hat sich der Seniorenbeirat der Gemeinde Schermbeck zum Ziel gesetzt. Am Samstag veranstaltete die Gruppe mit mehreren Partnern einen Tag, der unter dem Motto „Bewegungstag – Mobilität im Alter“ stand.

Auf dem Gelände des Betriebes „Moderne Metallgestaltung“ im Heetwinkel 42, der mit dem Betrieb „Schöne Fahrräder“ gekoppelt ist, stellte Inhaber Ludger Zens am Samstag eine 250 Quadratmeter große Halle und das Außengelände zur Verfügung, damit mehrere Aktivitäten zum Thema „Bewegungstag“ durchgeführt werden konnten.

Die Senioren nutzten am Samstag beim Bewegungstag gerne das Angebot zu testen, wie man mit einem Stand-Fahrrad Muskelpartien ganz unterschiedlich beanspruchen kann. Foto: Helmut Scheffler

Ludger Zens stellte den Besuchern die große Vielfalt neuartiger Fahrräder vor, wobei er einen besonderen Schwerpunkt auf E-Bikes und E-Mountainbikes legte, weil deren Bedienung schwieriger ist als die eines normalen Fahrrads. Ein interner Anschub im unpassenden Augenblick kann ebenso leicht zu Stürzen führen wie eine deutlich erhöhte Geschwindigkeit. Hinzu kommt noch der schlechte Zustand vieler Fahrradwege, die leicht zu Gefährdungen von Radlern beitragen können, die mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde unterwegs sind.

„Das fühlt sich genauso an wie das Fahren mit einem normalen Fahrrad“, beschrieb Dieter Rietz nach einer Probefahrt auf dem Firmengelände das Fahren mit einem E-Bike, das er zum ersten Mal getestet hatte. Wie er nutzten die Besucher gerne die Chance, elektrobetriebene Zweiräder zu testen.

Ludger Zens stellte auch einen Airbag für Fahrradfahrer vor, der Kopfverletzungen verringern oder vermeiden soll. „Er bietet nicht nur die weltweit beste Stoßdämpfung im Vergleich zu anderen Fahrradhelmen an, er ist zudem ein praktisches, diskretes Accessoire, das sich problemlos überall mitnehmen lässt“, beschrieb Ludger Zens ein Hilfsmittel, das nicht auf dem Kopf, sondern als Kragen um den Hals getragen wird.

Als Mitarbeiterin des Dorstener Fitnessstudios Injoy zeigte Marie Zens den Senioren den Umgang mit einem Stand-Fahrrad, mit dessen Hilfe witterungsunabhängig in einem Wohnraum die Muskulatur gestärkt werden kann. „Bei unterschiedlichen Griffpositionen oder durch die Nutzung unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade werden jeweils andere Muskeln stärker beansprucht“, erklärte Marie Zens den Senioren. Sogar Bergfahrten ließen sich mit diesen Stand-Fahrrädern simulieren. „Selbst Osteoporose lässt sich durch ein systematischen Muskeltraining hinauszögern“, nannte Marie Zens als eine weiteren Vorteil. Die Besucher erhielten Gutscheine für ein kostenloses Training im Injoy.

Zur Mobilität im Alter gehört auch der Umgang mit dem eigenen motorisierten Fahrzeug. Immer mehr ältere Menschen fahren bis ins hohe Alter hinein mit ihren Autos, ohne selbst zu merken oder sich einzugestehen, dass die Fahrtüchtigkeit nachgelassen hat. Mit diesem Thema befasste sich der Schermbecker Fahrlehrer Marc Overkämping in Gesprächen mit den Besuchern. „Selbstkritik ist wichtig“, riet Overkämping, den eignen Fahrstil testen zu lassen. Es muss nicht unbedingt der TÜV sein, der die Fahrtauglichkeit überprüft. Man kann auch einen Fahrlehrer bitten, im Rahmen einer Probefahrt das Fahrverhalten eines älteren Menschen zu prüfen. Der wird bei Bedarf Kontakt mit den Verwandten aufnehmen, um Lösungsmöglichkeiten für die weitere Nutzung des Autos zu besprechen. Als vorteilhafte Hilfen stellte Overkämping einige Fahrassistenten vor. Bremsassistenten erkennen ein Stauende. Spurhalteassistenten melden ein Abweichen von der benutzten Spur. Andere Assistenten erkennen eine aufkommende Müdigkeit des Fahrers, ein deutliches Abweichen von der vorgeschriebenen Geschwindigkeit oder erleichtern das Rückwärtsfahren bzw. das Einparken.

„Wir hätten noch mehr Werbung betreiben müssen und besonders durch Plakate“, bedauerte der Seniorenbeiratsvorsitzende Friedhelm Stoltenberg den geringen Besuch. Die informativen Gespräche bewertete Stoltenberg aber als so positiv, dass er eine Wiederholung des Bewegungstages für sinnvoll erachtete. H.Scheffler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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v.l.:Frank Brändel, Gabriele Gerber-Weichelt, Bill Kellett, Josef Devers, Jean Chaplow, Britta Wegner, Heinz-Peter Ribbrock, Karin Pohl

Delegation aus dem Kreis Wesel besucht Partnerkreis County Durham
Eine Delegation aus dem Kreis Wesel besuchte Anfang Juni für fünf Tage den englischen Partnerkreis County Durham. Zu der deutschen Delegation gehörten Kreistagsmitglied und stellvertretender Landrat Josef Devers (CDU), die Kreistagsmitglieder Gabriele Gerber-Weichelt (SPD), Britta Wegner (B‘ 90/DIE GRÜNEN), Heinz-Peter Ribbrock (FDP/VWG) und Karin Pohl (DIE LINKE) sowie Fachdienstleiter Frank Brändel vom Kreis Wesel.

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Am vergangenen Wochenende fanden in Xanten die alljährlichen Highlandgames statt.
Bei den Bagpipe-Competitions erreichte unser Pipe Major Sandra Heuvel (l.) den ersten Platz in der Disziplin „March“, sowie den dritten Platz in der Disziplin „Slow Air“, bei der sich unsere Piperin Johanna Schulte (r.) den ersten Platz sichern konnte. So behaupteten sich unsere beiden Powerfrauen gegenüber Teilnehmern aus der nationalen Pipingszene, die teilweise bis aus Hamburg für die Wettkämpfe angereist waren.

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Charlotte Quik MdL am Rande des NRW-Tags in Krefeld. Foto (Landtagsbüro Charlotte Quik MdL)

Charlotte Quik: „Die Krefelder Erklärung ist ein Musterbeispiel für ‚Junge Politik‘ und bringt frischen Wind für NRW“

Die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik zeigt sich über die „Krefelder Erklärung“ der Jungen Union NRW, deren familienpolitische Sprecherin sie ist, hoch erfreut: „Die Krefelder Erklärung ist ein Musterbeispiel für ,Junge Politik’ und bringt frischen Wind für NRW. Damit setzen wir besonders in den Bereichen Familie und Bildung Akzente.“

Die Junge Union Nordrhein-Westfalen ist nach der Wahl mit acht Abgeordneten im Landtag vertreten und damit so stark wie nie zuvor. Die „Krefelder Erklärung“ wurde am vergangenen Wochenende unter Federführung der jungen CDU-Landtagsabgeordneten beim JU NRW-Tag erarbeitet und schließlich von den 350 Delegierten verabschiedet. Sie beschreibt die Positionen der Jugendorganisation der CDU NRW für die Regierungsarbeit in Nordrhein-Westfalen und auch im Bund.

Charlotte Quik MdL am Rande des NRW-Tags in Krefeld. Foto (Landtagsbüro Charlotte Quik MdL)

„Ich unterstütze die Forderung der Ausdehnung des Elterngeldes auf 36 Monate“, betont Charlotte Quik, die auch stellvertretende Vorsitzende der „Jungen Gruppe“ der CDU-Landtagsfraktion ist. „In den ersten zwölf Monaten sollen 65 Prozent des wegfallenden Einkommens ersetzt werden, in den 24 folgenden Monaten 50 Prozent. Die 36 Monate sollen die Eltern flexibel untereinander aufteilen können. NRW soll sich beim Bund für diese Leistungserweiterung einsetzen. Darüber hinaus wollen wir Familien bei der Schaffung von Eigentum unterstützen“ blickt die Landtagsabgeordnete nach vorn: „Die Einführung von Baukindergeld, die Senkung der sehr hohen Grunderwerbssteuer und ein Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer für junge Familien wären gute Ansätze.“

Wichtig für die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik ist die Feststellung, dass es sich bei den Forderungen nicht um „Wohltaten auf Pump“ handelt. „Wir wollen die Wirtschaft in NRW ankurbeln und den Unternehmen Freiraum geben. Das erzeugt Wachstum und erhöht die Steuereinnahmen. Diesen Spielraum wollen wir nutzen“, so Charlotte Quik. Das Elterngeld sei darüber hinaus eine Leistung des Bundes.

Im Bereich der Schulpolitik will die Landtagsabgeordnete die Forderung der JU NRW unterstützen, nach hessischem Vorbild eine Lehrerbesetzung von mindestens 105 Prozent anzustreben, damit im Krankheitsfall weniger Unterricht ausfällt. In den ländlichen Bereichen sollen auch Schulen mit nur zwei Klassenzügen erhalten bleiben, Tablets künftig zur Ausstattung jeder Klasse gehören. „Analog zum Semesterticket wollen wir uns für die Einführung eines Schüler- und Azubitickets stark machen“, erklärt Charlotte Quik, die auch Unterstützung für das Handwerk signalisiert: „Die Kosten für einen Meisterlehrgang sollen reduziert werden. Mittelfristiges Ziel ist die kostenlose Weiterbildung zum Meister.“

Auch hinter den Zukunftsplänen der JU NRW zum Thema Gleichstellung steht die Landtagsabgeordnete: „Frauenförderung bei gleicher Qualifikation wird unterstützt, nicht aber die Bevorzugung von Frauen bei schlechterer Qualifikation. Und das sehen mittlerweile viele Gerichte auch so.“

Prominente Unterstützung gab es für Charlotte Quik, ihre MdL-Kollegen und die Delegierten beim JU NRW-Tag. Neben der Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterstützte auch Jens Spahn, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesfinanzminister, die große Aufbruchsstimmung. Und natürlich NRW-Wahlsieger Armin Laschet, der versprach: „Ab der Wahl einer neuen Landesregierung gilt in NRW ein Null-Toleranz-Prinzip für Kriminelle. Hier wird es keine Kölner Silvesternacht mehr geben. Hier wird Herr Amri nicht einfach frei herumlaufen können.“

Bericht: Thomas Eusterfeld

Die Schermbecker Gesamtschule hat jetzt ein grünes Klassenzimmer

Schermbeck. Einige der Abiturienten des Jahres 2025 können bei der Rückschau auf ihre neunjährige Schulzeit an der Schermbecker Gesamtschule stolz berichten, dass sie stellvertretend für die mehr als 1000 Schüler des Schuljahres 2016/17 an der feierlichen Eröffnung des grünen Klassenzimmers auf dem Schulgelände teilnahmen.

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Die U15 des SV Schermbeck kann auf eine erfolgreiche Spielzeit 2016/17 zurückblicken. Neben den Titeln bei den Hallen- und Feldstadtmeisterschaften des Stadtsportverbands Dorsten, belegte die Mannschaft um Trainer Karoly Spranger in der Bezirksliga einen sehr guten 4.Platz.

Dank an die Sponsoren

Besonderer Dank für die Austattung mit Aufwärmshirts und Pullovern geht an die Naturstein GmbH MarmorAS, dessen Inhaber Andreas Schilling  langjähriger Trainer der 2002er war,  sowie an das Autohaus Fasselt für die gesponsorten Regenjacken.

Mitgeteilt von Michael Steinrötter, 1. Vorsitzender Abteilung Fußball, SV Schermbeck e.V. 1912

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Am kommenden Donnerstag, Fronleichnam, 15.6.2017, bestreiten die F-Junioren des SV Schermbeck das Turnier um die Dorstener Feldstadtmeisterschaft auf der Sportanlage des Rot Weiß Deuten, Am Bahndamm in Deuten. Der Turnierbeginn wurde um 2 Stunden, auf jetzt 12 Uhr, nach hinten verschoben.

Nach dem Gewinn der Hallenstadtmeisterschaft Anfang des Jahres fährt die U9 hochmotiviert zu dem Turnier und wird alles dafür geben, auch bei der Vergabe des Feldstadtmeistertitels ein Wörtchen mitzureden und vielleicht das Double perfekt machen zu können. Mit Blick auf die Wettervorhersage wird es für die Kids und die Zuschauer eine schweißtreibende Angelegenheit. Die F Junioren würden sich über zahlreiche Schermbecker Unterstützung freuen. Das Trainerteam hat keine Ausfälle zu beklagen und kann aus dem Vollen schöpfen.

Für den Kader benannt wurden: Mark Wegjan – Kai Klawuhn – Benjamin Goschala – Michel Frederic Kasche – Jonathan Jansen – Lennard Krohn – Simon Schröder – Ben Heyne – Enno Krohn – Luis Underberg – Paul Gall

Mitgeteilt von Thorsten Schröder

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Das Foto zeigt das Gartrop-Bühler Königspaar Dirk Gangelhoff und Manuela Müller (5. u. 6.v.r.). Die neuen Majestäten werden von den Hofpaaren Nicole Gangelhoff und Jens Pannenbäcker (3.u.4.v.l.) sowie vom Hofpaar Michael Müller/Nicole Pannenbäcker (3.u.4.v.r.) unterstützt. Foto: Helmut Scheffler

Anmerkung: Herzlichen Dank an den Schützenverein für die prompte Zuordnung der Namen. Das sind die Vorteile moderner E-Medien. Das Foto und das Foto vom Gartrop-Bühler Kinderschützenthron werden am 7. Juli im Juli-Heft von „Life“ veröffentlicht. Das Heft wird kostenlos an vielen Stellen verteilt.