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Jugendliche gestalten eine Taizé-Messe in St. Ludgerus

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Eine Messe gestalten Samstagabend (16.) ab 18 Uhr Jugendliche des Taizé-Arbeitskreises mit Pater Antony in der St. Ludgerus-Kirche. In entspannter Runde trifft sich die Gemeinde um den Altar vor dem Taizé- Kreuz.

„Wer einmal diesen Ort des Friedens, der Liebe und der Stille im sonnigen Burgund kennen gelernt und die tiefe Sehnsucht nach Nähe zu Gott verspürt hat, möchte immer wieder im gemeinsamen Gebet mit anderen Menschen die Taizé-Gesänge singen, in Stille beten, Gott näher kommen und inneren Frieden finden“, lädt Pater Antony zur Teilnahme ein.

Stimmungsvolles Kerzenlicht am Kreuz von Taizé empfängt die Besucher des Taizé-Gottesdienstes auch am Samstag. Archivfoto: Scheffler
Stimmungsvolles Kerzenlicht am Kreuz von Taizé empfängt die Besucher des Taizé-Gottesdienstes auch am Samstag. Archivfoto: Scheffler

Flackerndes Kerzenlicht in runden und quadratischen Tonkörpern wird die Besucher empfangen. An Taizé werden auch die vielen Gesänge erinnern. Auch vom dritten Element eines typischen Taizé-Gottesdienstes, den längeren Phasen der Stille, machen die Gottesdienstbesucher reichlich Gebrauch. In solchen Stille-Phasen bleibt Zeit zu persönlichen Gebeten und Besinnungen oder zum Betrachten von Fotos aus Taizé, die in ihrer Gesamtheit einen lebendigen Eindruck vom Leben in der von Frère Roger gegründeten Glaubensgemeinschaft vermitteln.

Der Gottesdienst wird nach dem Vorbild von Taizé gestaltet. Im Anschluss an den Gottesdienst sind die Besucher eingeladen, bei musikalischer Begleitung zu bleiben, zu beten und gemeinsam zu singen. Es tut sicherlich auch gut, bei Kerzenschein die Phasen der Stille auf sich wirken zu lassen. H.Sch.

Ideen für Naturraum zwischen Münsterland und Metropole Ruhr

Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Welche Ansprüche werden an ihn gestellt? Welche Maßnahmen sind notwendig, um kommende Herausforderungen an Forst- und Landwirtschaft sowie den Erholungsraum zu meistern? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Ideenwerkstatt „WALDband“ am 14. März 2013 von 9.30 bis 16.30 Uhr im Kreishaus Borken. Veranstalter sind der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland und der Regionalverband Ruhr (RVR).

Als Forschungsraum dienen die großen Waldflächen zwischen dem ländlich strukturierten Münsterland und der urban geprägten Metropole Ruhr. Hierzu zählen unter anderem die Haard in Haltern, die Uefter Mark in Schermbeck / Dorsten oder die Kirchheller Heide in Bottrop. Ziel ist es, in einem modellhaften Planungsprozess eine „Zukunftsvision Wald“ für den Naturraum von Hamminkeln bis Werne und von Reken bis Bottrop zu entwickeln. Die Projektidee ist Teil der Regionale 2016.

Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, sich an  dem Planungsprozess zu beteiligen. H.Sch.

Klaus-Peter Wolf – Ein Entertainer

Nur einen Steinwurf vom Museum entfernt, wo Klaus-Peter Wolf im November 2010 im Rahmen der „Kulturhauptstadt Ruhr.2010“ einen Krimi-Abend gestaltete, stellte der bekannte Krimi-Autor in der Kulturstube nahe der Burg seinen neuen Kriminalroman „Ostfriesenmoor“ vor.

Mölder in Gahlen verleiht Fahrräder

Der Niederrhein entwickelt sich immer mehr zu einem Fahrradparadies. Dazu gehört auch die Möglichkeit, sich an 41 Verleihstationen eine apfelgrüne „Gazelle“ auszuleihen und diese am Ende der individuellen Tour an irgendeiner Stelle des Verleihnetzes wieder abzugeben. Dazwischen kann man sich anschauen, was die Region so alles zu bieten hat.

Im Gemeindegebiet von Schermbeck gehört das Gahlener Hotel „Zur Mühle“ in der Kirchstraße 78 zu den 41 Verleihstationen. Die Verleihstation ist montags bis freitags von 6.30 bis 21 Uhr geöffnet, samstags, sonntags und feiertags von 8 bis 21 Uhr. Telefonisch ist das Hotel „Zur Mühle“ unter 02853/918400 erreichbar. H.Sch.

Gute Arbeit für Gahlen

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Gute Arbeit für Gahlen – CDU-Vorstand bestätigt!

 Die anwesenden Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Gahlen bestätigten im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung alle Kandidaten für den Vorstand mit einstimmigen Ergebnissen.

Vorangegangen war der Bericht des alten und neuen Vorsitzenden Wilhelm-Hemmert Pottmann. Dieser erinnerte an die Arbeit der vergangenen zwei Jahre. Neben geselligen Aspekten kam aber auch die politische Arbeit für den Ortsteil nicht zu kurz. Der Bürgersteig vorbei am Neubaugebiet war ebenso Thema wie der Radweg von Kirchhellen nach Gahlen. Hier berichtete Antonius Jansen, der hier federführend tätig ist darüber, dass es nun einen Termin im Landtag gäbe. Im Rahmen des Termins sollen nun Lösungsansätze gefunden werden.

Bei den Vorstandwahlen wurde der alte Vorstand im Amt bestätigt. Dies sind: Wilhelm Hemmert-Pottmann (Vorsitzender), Egon Stuhldreier (stellv. Vorsitzender), Ekkehardt Kühne (Schriftführer), Frank Abelt, Heinz Hemmert, Jürgen Höchst, Antonius Jansen, Udo Kleinespel und Wilhelm Schult (alle Beisitzer).

Hemmert-Pottmann Der CDU-Vorsitzende Klaus Schetter und Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter berichteten über die laufenden Haushaltsberatungen. Insbesondere dem Thema Wirtschaftswege widmete sich die Fraktion in diesem Jahr sehr intensiv. Der Ansatz einer grundlegenden Sanierung statt eines Dünnschichtbelages wurde von den Anwesenden begrüßt.

 Im Anschluss gab es noch eine rege Diskussion um einzelne Themen. Es wurde aus der Versammlung angeregt, sich bezüglich der Sanierung der Wirtschaftswege Gedanken dazu zu machen, welcher Weg für welche Aufgabe genutzt wird und auch danach den Ausbaustandart zu wählen. Auch das Erscheinungsbild der Haus-Gahlen-Straße sei verbesserungswürdig wie ein Mitglied befand.

Bürgermeister Grüter und die CDU bedankten sich insbesondere beim Heimatverein Gahlen für die sehr gute Arbeit für den Ortsteil und das große Engagement

Freude über neue Klänge

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Musikalische Förderung im Kindergarten Hand in Hand / Neue Instrumente durch Volksbank gespendet

Spendenübergabe
Leiterin Kirstin Oberst und Volksbank-Marketingleiter Wolfgang Lensing bei der Einweihung der Instrumente

Schermbeck. Die Kinder der KiTa Hand in Hand können sich über neue Musikinstrumente freuen. Mit Unterstützung der Volksbank Schermbeck wurde ein neuer Satz Orff´scher Instrumente angeschafft. „Die Freude bei unseren Kindern ist riesig“, berichtete Kirstin Oberst, Leiterin der KiTa, „und alle Instrumente wurden auch sofort ausprobiert. Als integrative Einrichtung, in der behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam betreut werden, ist uns die Förderung durch Musik besonders wichtig.“ Zu den Orff´schen Instrumenten zählen neben Glockenspielen, Rasseln und Klangstäben aus Holz auch Pauken, Trommeln, Becken und Triangeln. In der Heil- und Sozialpädagogik wird damit Musik gemacht, um die Konzentration und Motorik der Kinder zu fördern.

Besuch in Berlin

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Ein politischer Besuch in Berlin – Auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss reisten 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Schermbeck und Xanten für vier Tage nach Berlin.

Es konnten interessante Informationen über die politischen Abläufe unserer Demokratie durch den Besuch des Bundestages und des Bundesrates ebenso gewonnen werden, wie internationale Einblicke beim Besuch des Außenministeriums.

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Die Schattenseiten deutscher Geschichte wurden beim Besuch der Gedenkstätte „Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen“ deutlich. Die bekannte Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld – zunächst Bundestagsabgeordnete der Grünen und danach der CDU – erläuterte sehr anschaulich und aus eigener Erfahrung den täglichen Terror und die Abgründe des SED-Überwachungsstaates. Auch erläuterte sie direkt und ohne Umschweife die Kontakte des Linken-Politikers Gregor Gysi mit der Stasi.

Auf dem Programm stand ebenfalls die Besichtigung der Gedenkstätte „Berliner Mauer“ an der Bernauer Straße.

Im Rahmen eines Gedankenaustausches konnten die Bürgerinnen und Bürger ihrer Abgeordneten Sabine Weiss Themen und Anliegen mit auf den Weg geben. Im Gegenzug berichtete Frau Weiss anschaulich von der aktuellen politischen Arbeit.Mit ein wenig Glück konnten die Reisenden auch den Besuch des US-Außenministers Kerry beobachten, da sie sich zu dieser Zeit in der Nähe des Kanzleramtes aufhielten und den langen Autokorso sahen.

Aber auch Berliner Ansichten kamen dank einer echten Berliner Reiseleiterin nicht zu kurz und so wissen wir heute, was eine „Halleluja-Staude“ in Berlin ist: Ein Weihnachtsbaum!

 

 

Vandalen wüteten im Rathaus

Schermbeck (ots) – In der Nacht zu heute warfen Unbekannte den Glaseinsatz einer Türe des Rathauses ein. Danach brachen sie mehrere Bürotüren auf und verwüsteten die Räume. Dabei erbeuteten sie Bargeld. Ebenfalls beschädigten die Vandalen einen auf dem Rathausparkplatz abgestellten VW Golf. Die Höhe des entstandenen Schadens steht bislang nicht fest.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Bilanz der Ausstellung „Klimawerkstatt“ im Kreis Wesel

Die Ausstellung Klimawerkstatt schloss am Mittwoch, 6. März. ihre Pforten und zieht weiter ins Industriemuseum Lohne. Die lokalen Organisatoren vom Klimabündnis der Kommunen im Kreis Wesel, der RWE Deutschland AG/ Westnetz GmbH und dem Kompetenznetz Energie Kreis Wesel e.V. zeigten sich hochzufrieden mit den Besucherzahlen der Ausstellung. Knapp 2.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, in der interaktiven Wanderausstellung auf Entdeckungstour zu gehen und die Zusammenhänge zwischen persönlichem Energieverbrauch, Kohlendioxid-Ausstoß und Klimawandel zu erforschen.

Im Rahmen eines Malwettbewerbs „Das Klima ist mir nicht egal!“ malten Kinder ihre Vorstellungen eines klimafreundlichen Alltags. Eine Jury zeichnete die besten Beiträge mit Preisen aus und teilte zum Ausstellungsende die Gewinner mit: Die Klasse 3c und ihre Lehrerin Daniela Stiedl der Grundschule am Deich aus Rheinberg freuen sich über eine Exkursion auf die Bislicher Insel, bei der die Kinder gemeinsam als „Naturforscher unterwegs“ sein werden.

Julia Schroka gewann für ihre Klasse 5b des Andreas-Vesalius-Gymnasium in Wesel ein Umweltbildungsangebot in der NABU Naturarena „Auf dem Mars“.

Aber kein Kind geht leer aus: Die weiteren Teilnehmer des Malwettbewerbs werden benachrichtigt. Sie können im April mit ihren Familien die demeter-Obstplantage Clostermann in Wesel-Bislich im Rahmen einer gesonderten Führung kennenlernen. Dabei erleben sie die Bewirtschaftung von Apfelplantagen und können die Apfel-Spezialitäten auch probieren.

Die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt konzipierte Ausstellung war erstmalig in NRW zu sehen. 63 Schulklassen und Gruppen besuchten die Ausstellung, die in den letzten zwei Monaten im RWE-Gebäude in Wesel zu besichtigen war. Sie kamen aus Alpen, Goch, Kleve, Hamminkeln, Neukirchen-Vluyn, Moers, Schermbeck, Voerde, Duisburg, Rheinberg und Wesel. Das Spektrum reichte von Grundschulen über Förderschulen, weiterführende Schulen, berufsbildenden Schulen bis hin zu Lehrerseminaren.

Obwohl die Ausstellung gut sieben Wochen am Niederrhein gastierte, konnte nicht jeder Besuchswunsch von Schulklassen erfüllt werden. Besonders nachdem es sich herumgesprochen hatte, dass sich in der Ausstellung Unterrichtsinhalte gut vertiefen lassen, wurden die Termine knapp. Wer es diesmal nicht in die Ausstellung schaffte, hat im Januar und Februar 2014 erneut die Chance, dann ist die Klimawerkstatt in Monheim am Rhein wieder in NRW zu Gast.

Die Kinderuniversität der Hochschule Rhein-Waal kooperierte mit einer ergänzenden Veranstaltung in Wesel mit dem Titel „Klimageschichten vom Nord- und Südpol“. Ein weiterer Höhepunkt war der Familiensonntag am 17. Februar, der 150 Besucher anzog.

FDP stellt Fragen zum kommunalen Eigenbetrieb

Mit vier Fragen, die sich auf den kommunalen Eigenbetrieb beziehen, wendet sich die FDP-Ratsfraktion an den Bürgermeister.

1. Welche Bereiche des Kommunalbetriebes Schermbeck müssen zwangsläufig von einem Träger hoheitlicher Gewalt (also hoheitlich) wahrgenommen werden, welche Bereiche können im Einzelfall oder generell auf Drittunternehmen übertragen werden?

2. Können die Mitarbeiter des KBS zurückgeführt werden in die allgemeine Verwaltung?

3. Bitte stellen Sie die weitere Entwicklung für den Fall dar, daß der Kommunalbetrieb Schermbeck aufgelöst wird und die Mitarbeiterstellen im Stellenplan wegfallen würden bzw. in die allgemeine Verwaltung zurückgeführt werden würden.

4. Warum liegt bislang nur für das Jahr 2008 eine Gewinn- und Verlustrechnung vor, nicht aber für die Jahre 2009, 2010, 2011 und 2012 (hier findet sich im Haushalt nur ein Überblick über die voraussichtliche finanzwirtschaftliche Situation des Kommunalbetriebes Schermbeck im Wirtschaftsjahr 2012, wobei der Terminus „Voraussichtliche“ im Zusammenhang mit einem abgelaufenen Wirtschaftsjahr vollkommen widersinnig ist!).

Einladung Fastenessen

Das 20. ökumenische Fastenessen findet am 10. März statt. Die Teilnehmer treffen sich zwischen 11 und 14 Uhr im Jugendheim der Evangelischen Kirchengemeinde in der Kempkesstege Als Fastenessen werden Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Heringsstipp angeboten. Die Veranstalter erbitten allerdings eine Spende für die beiden Hilfswerke „Misereor“ und „Brot für die Welt“. H.Sch.

Netzwerk zu Gast beim Altschermbecker Löschzug

Das von Elke Volksmann geleitete Netzwerk der Evangelischen Kirchengemeinde bemüht sich regelmäßig während seiner monatlichen Treffen den Besuchern etwas nicht ganz Alltägliches zu zeigen. Diesmal beteiligten sich mehr als 40 Senioren an einer Besichtigung des Gerätehauses des Altschermbecker Löschzuges.

Etwa 40 Mitglieder des Netzwerkes besichtigten das Gerätehaus des Löschzuges Altschermbeck. Foto Scheffler
Etwa 40 Mitglieder des Netzwerkes besichtigten das Gerätehaus des Löschzuges Altschermbeck. Foto Scheffler

Oberbrandmeister Frank Schumann, der beim Altschermbecker Löschzug für die Brandschutzerziehung und -aufklärung zuständig ist, begann im Schulungsraum mit einer Einführung in die Gliederung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Schermbeck. Zu den drei Löschzügen in Altschermbeck, Gahlen und Schermbeck kommen eine Jugendfeuerwehr und eine zur Feuerwehr Wesel gehörende Rettungswache in der Schienebergstege hinzu. Bei Einsätzen in den gemeindlichen Randbereichen gibt es Unterstützung von den Nachbar-Wehren in Hamminkeln, Raesfeld, Dorsten, Bottrop oder Hünxe.

Für einen Vortrag über die Feuerwehr konnte die Netzwerk-Vorsitzende Elke Volkmann (r.) den Altschermbecker Oberbrandmeister Frank Schumann (l.) gewinnen. Foto Scheffler
Für einen Vortrag über die Feuerwehr konnte die Netzwerk-Vorsitzende Elke Volkmann (r.) den Altschermbecker Oberbrandmeister Frank Schumann (l.) gewinnen. Foto Scheffler

54 Einsätze gab es im Jahre 2012 für die Schermbecker Feuerwehr. Das waren 30 weniger als im Jahre 2011. Zu den 19 Brandeinsätzen kamen 23 technische Hilfeleistungen und zwölf Einsätze im Bereich der Umwelt. Es gab keinen Fehlalarm.

Nach einem Streifzug durch die Brandlehre erläuterte Frank Schumann das richtige Absetzen einer Brandmeldung sowie das richtige Verhalten der an einem Brand beteiligten Personen. Gefährdete Personen müssen gewarnt, hilflose Menschen mitgenommen und Türen geschlossen werden, bevor man den gekennzeichneten Fluchtwegen folgt.

Im Anschluss an die fast einstündigen theoretischen Ausführungen lud Frank Schumann die Besucher zu einer Besichtigung des in mehreren Baustufen erfolgten Ausbaus des Altschermbecker Gerätehauses ein. Dabei

Auch die Umkleideräume wurden besichtigt. Foto Scheffler
Auch die Umkleideräume wurden besichtigt. Foto Scheffler

konnten die Besucher auch die erst im vergangenen Jahr umgebauten Räume besichtigen. In den beiden alten Gerätehäusern entstanden nach und nach Umkleideräume und Sanitärräume für Männer und Frauen, ein ABC-Raum für die gesamte Freiwillige Feuerwehr Schermbeck und eine Werkstatt. Im Obergeschoss wurden die beiden Schulungsräume komplett saniert. In der neuen Fahrzeughalle, die am 15. September 2012 eingeweiht wurde, stellte Schumann den Besuchern den Fahrzeugpark des Löschzuges vor. H.Sch.

Erste-Hilfe-Kurs für die Feuerwehrleute

Im Rahmen des Grundausbildungslehrgangs zum Truppmann bzw. zur Truppfrau haben die 19 Teilnehmer einen Erste Hilfe Kurs absolviert. Neben den “klassischen” Inhalten wie Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Schock lehrte das Team vom Dive-in med -Team aus Dinslaken auch noch die Anlage von Verbänden sowie Symptome und Maßnahmen bei z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen internistischen Notfällen.

Stefan Becker, der den Erste Hilfe Kurs leitete, ist hauptamtlich bei der Feuerwehr Dinslaken tätig, so dass er optimal feuerwehrrelevante Themen einfließen lassen konnte.

Viele praktische Übungen, interessante Fallbeispiele und viel Spaß machten die insgesamt 16 Unterrichtseinheiten sehr kurzweilig. Martin Schulze

Abiturienten beim mörderischen Dinner

Der Abiturjahrgang 2013 der Gesamtschule Schermbeck sorgt für ordentlich Spannung – in Form eines Krimidinners präsentiert er ein Theaterstück auf außergewöhnliche Art und Weise. Mit dem Stück „Mörderische Auslese“ verbindet die Jahrgangsstufe einen spannenden Krimi mit kulinarischem Genuss.

Mit Energie und Kreativität arbeitete die Theatergruppe des Abiturjahrgangs das Stück „Mörderische Auslese“ von Mischa Martini nach ihren eigenen Vorstellungen unter der Leitung der Oberstufenlehrer Christian Völtz und Anna Esters um. So entstand ein Theaterstück, das mit einer Menge Fantasie, Liebe zur Schauspielerei und einer großen Portion Humor für viele Überraschungen sorgen wird.

Aber die Abiturienten haben sich nicht nur Gedanken um die dramatisch geprägte Unterhaltung gemacht. Ganz im Stil eines Krimidinners sorgt das Cateringteam des Jahrgangs für ein Drei-Gänge-Menü aus selbst zubereiteten Speisen und Getränken, damit auch das leibliche Wohl der Gäste gewährleistet ist.

Zur Geschichte: Hermann, das Oberhaupt eines ökologisch-dynamischen Weinguts, schafft es leider nicht einmal bis zur Vorspeise und fällt schon zu Beginn tot um. Die anderen Mitglieder des Familienbetriebs müssen nun vor dem etwas „trotteligen“ Kommissar, der mit ganz eigenen Methoden an den Fall herangeht, ihre Unschuld beweisen. Gar nicht so einfach, denn jeder von ihnen scheint etwas mit dem Gift im Weinglas zu tun gehabt zu haben – von seiner Ehefrau, die mit ihrem Geliebten schon länger vorhatte durchzubrennen, über die Schwestern des Opfers, die als arrogante Weinkönigin und lässiger Ökofreak unterschiedlicher nicht sein könnten, bis hin zur Sommelière des Weinguts und Geliebten des Opfers: Jeder hat ein Motiv, den ungeliebten Besitzer des Weinguts aus dem Weg räumen zu wollen.

Aber zum Glück muss der Kommissar den schwierigen Fall nicht alleine lösen – das Publikum ist dazu aufgerufen mitzuraten und für den richtigen Tipp gibt es am Ende einen außergewöhnlichen Preis.

Das Stück auf die Bühne zu bringen bedeutet für die Abiturientinnen und Abiturienten neben den schauspielerischen Vorbereitungen auch noch andere Herausforderungen. So mussten sie sich beispielsweise um die Organisation der Bewirtung, der Requisiten, des Aufführungsortes, des Services u.v.m. kümmern. Sie hoffen, durch die Einnahmen des Stücks ihre Abikasse aufzubessern, um einen festlichen Abiturball finanzieren zu können.

In Szene gesetzt wird das Stück im Begegnungszentrum des Schermbecker Rathauses am 15. März um 19.00 Uhr und am 16. März um 18.30 Uhr. Der Vorverkauf der Karten (5,50 Euro, 3 Euro Verzehrgutschein inbegriffen) ist im Sekretariat der Gesamtschule Schermbeck bereits angelaufen. H.Sch.

Wassersportverein Schermbeck hat schon 2000 Mitglieder

Heike Cappell ist das 2000. Mitglied des Wassersportvereins Schermbeck (WSV). Dienstagabend wurde die Dammerin im Beisein mehrerer WSV-Vorstandsmitglieder im Hallenbad mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Vorsitzender Theo Verhoeven verband die Überreichung der Urkunde mit der Mittelung, dass Heike Cappell, ihr Mann Carsten und die beiden Kinder Nick und Jasmin nun ein Jahr lang das Schermbecker Hallenbad kostenlos nutzen dürfen. Dahinter verbirgt sich ein Geldwert in Höhe von 204 Euro.

Heike Cappell war nicht exakt das 2000. eingetragene Mitglied. Vielmehr wurde das zu ehrende 2000. Mitglied aus allen Mitgliedern per Losentscheid bestimmt. Den zweiten Platz belegte dabei die Dorstenerin Ilse Latzberg. Sie kommt seit etwa 30 Jahren regelmäßig zum Schermbecker Hallenbad und gehört zur Gruppe der Frühschwimmer. Den dritten Platz belegte Thomas Marciniak.

Vorstandsmitglieder des Wassersportvereins ehrten am Dienstag Heike Cappell und Ilse Latzberg (vorne v.l.) , die im Rahmen einer Verlosung Jahreseintrittkarten für das Hallenbad gewonnen hatten. Foto Scheffler
Vorstandsmitglieder des Wassersportvereins ehrten am Dienstag Heike Cappell und Ilse Latzberg (vorne v.l.) , die im Rahmen einer Verlosung Jahreseintrittkarten für das Hallenbad gewonnen hatten. Foto Scheffler

„Wir hoffen in absehbarer Zeit die Zahl 3000 zu erreichen“, zeigte sich Theo Verhoeven zuversichtlich und ermuntert alle Schermbecker und die Bewohner der Nachbarkommunen, dem WSV beizutreten. Anmeldeformulare liegen im Eingangsbereich des Hallenbades ebenso aus wie im Bürgerbüro der Gemeinde. Man kann sich aber auch ein Anmeldeformular von der Homepage www.wsv-schermbeck.de downloaden. „Die einmalige Anmeldegebühr beträgt 15 Euro“, berichtet Kassierer Manfred Lücke. Der Jahresbeitrag beläuft sich für reine Bademitglieder auf 120 Euro. Jugendliche zahlen 60 Euro, Familien mit Eltern und allen Kindern unter 18 Jahren mit demselben Wohnsitz 204 Euro. Wer außer dem Badebetrieb auch noch den Sportbetrieb nutzen möchte, zahlt etwas höhere Beträge.

Der Verein bemüht sich, das 1978 eröffnete Hallenbad weiter zu sanieren Während der vergangenen Sommerferien wurde bereits ein Großteil der Arbeiten erledigt. Die nächste und damit vorerst letzte Sanierungsphase beginnt in den kommenden Sommerferien. Der technische Bauleiter Wilfried Kretschmer erläuterte am Dienstag die anstehenden Arbeiten. Die reichen von der Erneuerung der Duschanlagen über neue Spinde für die Umkleideräume bis hin zur Schalldämmung in der Schwimmhalle. Auf den ersten Blick mag die erneute sechswöchige Schließung den einen oder anderen überraschen, „aber“, so Verhoeven, „dann ist es mit den Schließungen auch vorbei.“ Statt einer ursprünglich geplanten vierjährigen Umbauzeit benötigt man durch die geballten Sanierungsmaßnahmen nun nur zwei Jahre.

In der Cafeteria ist noch kein Pächter gefunden worden. Es gab zwar mehrere Bewerbungen und auch Vorstellungsgespräche. „Die Bewerber entsprachen aber nicht unseren Vorstellungen“, begründet Verhoeven die weitere Suche nach Personen, die sich dem Vereinsleben gut anpassen können. Die Suche eilt nicht, denn mit Tanja Dunzel hat der Vorstand eine emsige Vereinswirtin gefunden, die neun Stunden in der Woche die Besucher bei guter Laune hält. H.Sch.

 

Luftbild (19): Reitanlage von Wodan Damm

Dieses Luftbild entstand am 27. Juli 2012, als der Schermbecker Pilot Horst Schmitter über den Schermbecker Ortsteil Damm flog. Von links nach rechts durch die Bildmitte verläuft die Bundesstraße 58. Die Siedlungsverdichtung am linken Bildrand zeigt die Einmündung der Rittstege und der Beckenbreiter Stege in die B 58. In diesem Bereich befinden sich die traditionsreichen Betriebe der Familie Heyne und die Kfz- und Landtechnik-Werkstatt Walter Huhns. Das große Gebäude am rechten Bildrand ist die Reithalle des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Wodan Damm. Im Herbst 1993 beschloss der Verein auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung den Bau einer Reithalle. Rund 20 Jahre lang hatte der Verein sein Domizil auf der Reitanlage Leowald in Bricht. Dort musste er 1993 seine Zelte abbrechen, da der Verpächter sich nicht in der Lage sah, dem Verein die gewünschten Trainingszeiten zur Verfügung zu stellen. Im September 1994 veranstaltete der Reiterverein Wodan Damm zum ersten Mal ein zweitägiges Turnier auf der neuen Reitanlage. Luftbild Scheffler, 27.7.2012

27.07.2012-069

Fotobummel über die Mittelstraße, Teil 1: Vom Mühlenbach zum Hotel „Zur Linde“

Mit der Mittelstraße, Schermbecks Hauptgeschäftsstraße, beginnt www.schermbeck-online.de den fotografischen Bummel durch Schermbecks Straßen.

Die fotografische Dokumentation erfüllt dabei gleich mehrere Aufgaben. Es wird der Ist-Zustand des Jahres 2013 für die Nachwelt erhalten. Man kann zu Hause auf dem Bildschirm nachschauen, wo sich welches Geschäft oder Haus befindet. Zugleich bietet diese Seite den in alle Welt verstreuten ehemaligen Schermbeckern die Gelegenheit, sich noch einmal ganz zu Hause zu fühlen und zu sehen, was sich seit ihrem Fortzug aus Schermbeck alles auf der „Mi“ geändert hat. Überraschen Sie doch einfach Ihre Freunde auf dem ganzen Weltball mit dem Hinweis auf die Internetseite www.schermbeck-online.de.

Parallel zu den Fotos des Redakteurs Helmut Scheffler präsentiert  die Redakteurin Petra Bosse ihren Film von der Mittelstraße. Wir wünschen allen Betrachtern viel Spaß beim fotografischen/filmischen Bummel über die Mittelstraße.

Empfehlnung: Wenn Sie mit dem untersten Bild beginnen und dann nach oben scrollen, dann ergibt sich jener Eindruck, den man auch hat, wenn man zu Fuß vom Mühlenbach in Rathausnähe  in Richtung Hotel „Zur Linde“ geht. H.Sch.

Einweihung – Dorfgemeinschaftshaus

Das Dorfgemeinschaftshaus wird am 21. März eingeweiht. Die Feier beginnt um 15 Uhr mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter.

Anschließend lässt Wolfgang Paul (im Foto rechts) als Vorsitzender des Trägervereins Dorfgemeinschaftshaus im Beisein des 04.03.2013-009Bauleiters Heinz Schulze (im Foto links) die Planungs- und Bauphase Revue passieren. Nach der Ansprache des Vorstandsvorsitzenden der Verbands-Sparkasse Wesel, Friedrich-Wilhelm Häfemeier und nach den Grußworten der Gäste erfolgt die Einsegnung des Gebäudes durch Pfarrer Klaus Honermann und Pfarrer Dieter Hofmann.

Der offizielle Teil der Einweihungsfeier endet mit der Schlüsselübergabe. Gegen 16.30 Uhr können die Räume von der Bevölkerung besichtigt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde zusammenzusitzen. H.Sch.

BfB stellt Anträge zum Haushalt 2013

Die Partei „Bürger für Bürger“

hat den Haushaltsentwurf für das Jahr 2013 beraten. Auf der Basis dieser Beratungen hat der Vorsitzende Klaus Roth (Foto) nun Anträge u. a. zu diesem  Haushaltsplan 2013 der Gemeinde Schermbeck gestellt.

Sehr geehrter Herr Grüter,

wir nehmen zunächst Bezug auf die Sitzung des WfA vom 19.02.2013. Die Sitzung hat wieder einmal gezeigt, dass der WfA völlig überflüssig ist. Es wurde nur über eine Verwaltungsvorlage, dem Beschluss über den Etat „Wirtschaft und Tourismus“, beraten. Alle übrigen Tagesordnungspunkte waren Mitteilungsvorlagen. Jede Ausschusssitzung verursacht Kosten für deren Vorbereitung und Durchführung sowie Aufwandsentschädigungen für die sachkundigen Bürger und Andere. Darüber hinaus nehmen zahlreiche Mitarbeiter der Verwaltung an den Sitzungen teil, die ihre knappe Arbeitszeit für andere wichtige Verwaltungsaufgaben nutzen könnten. Ergänzend weisen wir darauf hin, dass im letzten Jahr der Bürgermeister und der Ausschussvorsitzende dazu verpflichtet wurden, dass der Ausschuss „effektiver werden muss“. Davon ist er weit entfernt. Vergleichbare Gemeinden, u. a. Alpen, Hamminkeln, Raesfeld oder auch Sonsbeck, haben auch keinen WfA installiert.  Wir stellen erneut den Antrag, den WfA mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Wir gehen bei drei Sitzungen im Jahr davon aus, dass mindestens 5.000 €/a eingespart werden können.

    Die eingeladenen Gäste haben zu den jeweiligen Mitteilungsvorlagen langatmige Vorträge gehalten. So u. a. ein einstündiger Vortrag über die Römer-Lippe-Route, die offiziell am 26.04.2013 vorgestellt wird. Die verteilten Broschüren und Informationen hätten ausgereicht, sich einen umfangreichen Überblick zu verschaffen. Wir konnten zumindest erfahren, dass nach Fertigstellung des Radweges die Gemeinden für die Pflege und Sauberkeit zuständig sind. Wir stellen den Antrag aufzuzeigen, wie die Gemeinde Schermbeck ihren Auftrag, den Radweg zukünftig in einen sauberen und pflegerischen Zustand zu halten, erfüllen wird. Schon heute ist festzustellen, dass die Sauberkeit unserer Straßen und Grünanlagen sehr zu wünschen übrig lässt.

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Nach § 12 der Geschäftsordnung beträgt die Redezeit eines Rats(Ausschuss)mitgliedes höchstens 10 Minuten. Ein Ratsmitglied darf höchstens dreimal zum selben Punkt der TO sprechen. Höchstens also 30 Minuten. Wir beantragen, dass zukünftig die Redezeit der eingeladenen Gäste für ihre Referate auf höchstens 30 Minuten begrenzt wird. In Ausnahmefällen kann der Rat/Ausschuss die Redezeit durch Beschluss verlängern.

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Im Vorfeld der Sitzung des WfA war in der Presse von dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde Schermbeck zu lesen: „Koch widerspricht dem Eindruck, der Ortskern verwaise. Es gibt nach wie vor ein „Superangebot“. Die Kommune ist gut aufgestellt. Ein gelungener Wechsel in der ehemaligen Schlecker-Filiale.“ Diese Analyse des Wirtschaftsförderers können wir überhaupt nicht nachvollziehen. Zahlreiche Geschäfte haben in letzter Zeit entlang der Mittelstraße geschlossen. In einigen Tagen wird der Betreiber eines PC- Geschäftes ebenfalls seine Pforten schließen. In der ehemaligen Schlecker-Filiale hat sich eine weitere Praxis für Physiotherapie angesiedelt und bietet den bereits etablierten drei Praxen Konkurrenz. Ein ehemaliges Ladengeschäft wird in ein Wohnhaus umgebaut. Für über 20.000 € wurde im Jahre 2008 ein Einzelhandelskonzept erstellt und der Gemeindeentwicklungsplan 1998 fortgeschrieben. Wie viele andere mit erheblichen Finanzmitteln erstellte Berichte ist auch dieser in die Versenkung verschwunden. Dabei war die Einzelhandelswelt in 2008 noch einigermaßen in Ordnung. Die Planer gaben der Gemeinde Schermbeck mit auf den Weg: Eine weitere Verdichtung des Angebots in Gahlen durch die Ansiedlung weiterer nahversorgungsrelevanter Betriebe ist wünschenswert. Oder: Das starke Einzelhandelsangebot im Ortskern gilt es vor allem durch Einzelhandel mit zentrenrelevanten Sortimenten punktuell zu erweitern. Hierfür sind entsprechende Ansiedlungen in der Gemeinde auf das Ortszentrum zu lenken. Nichts von dem ist in den letzten 5 Jahren umgesetzt worden. Dafür wurde verstärkt die Aktivität auf das Modellprojekt des Nachbarschaftsberaters gelenkt. Wir stellen den Antrag, dass der Bürgermeister in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft und der Mittelstandsvereinigung, sofern sie überhaupt noch existent ist, im Rat einmal vorträgt, wie sich die Verwaltung die Umsetzung der Empfehlungen im Einzelhandelskonzept in den kommenden 5 Jahren im einzelnen vorstellt und wie die Mittelstraße aber auch der Ortsteil Gahlen mit weiteren nahversorgungsrelevanten Betrieben angesiedelt werden kann.

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Mit erheblichem Aufwand haben wir eine Vergleichsrechnung nach Produkten der Gemeinden Schermbeck, Raesfeld, Alpen und Sonsbeck erstellt. Da noch nicht alle angeführten Gemeinden ihre Haushaltspläne 2013 ins Internet gestellt haben, beziehen sich unsere Angaben auf das Haushaltsjahr 2012. Gegenüber 2013 werden sich tendenziell sicherlich keine größeren Veränderungen ergeben. Schermbeck Raesfeld Alpen Sonsbeck Personalkosten in (PK) T€ 4836 *) 2784 4180 2975, K je Einwohner in € 354 254 328 344 , Stellen für den Produktbereich Wirtschaftsförderung 2,4 1,2 0,4 0,13*) einschließlich 90.000 € Aufwand Erstattung an Hamminkeln für die Zahlungsabwicklung. Die vorstehenden Zahlen belegen, dass bei sinnvoller Umgestaltung der Verwaltung die Zahlungsabwicklung wieder in Schermbeck selbst durchgeführt werden könnte. Wir stellen hiermit den Antrag, den Vertrag mit Hamminkeln zu kündigen und die Zahlungsabwicklung nach entsprechender Umorganisation in Schermbeck durchzuführen. Dadurch ergeben sich Einsparungen von 90.000 € im Jahr.

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Für den Abbruch der Gymnastikhalle an der Gesamtschule ist im Haushalt ein Betrag von 77.000 € eingeplant. Durch öffentliche Bekanntmachung sollte versucht werden, die Sporthalle ggf. an einen Kleinunternehmer (Fahrradhändler, Kunstgewerbe o. ä.) gegen einen Anerkennungsbetrag zu vermieten. Wir stellen den Antrag, durch öffentliche Bekanntmachung zu versuchen, die Gymnastikhalle gegen einen kleinen Anerkennungsbet(1,00 €) zu vermieten. Einsparpotential 77.000 €.

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Der Haushaltsentwurf weist Ausgaben von 20.000 € für eine Machbarkeitsstudie Lippequerung und 5.000 € für Planungskosten Wohnmobilstellplatz aus. Ein Gegenposten in den Einnahmen fehlt. Nach Aussage von Mitarbeitern im Finanzmanagment vom 18.02.2013 sind diese Aufwendung von der Gemeinde Schermbeck zu tragen. Wir stellen den Antrag auf verbindliche Mitteilung, wer die zuvor angeführten Planungskosten für zwei Planprojekte trägt.

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Im Produkt Brandbekämpfung werden 5.900 € für Hepatitisimpfungen ausgewiesen. Im Leistungskatalog der Krankenkassen werden alle Schutzimpfungen, die die Ständige Impfkommission empfiehlt, von den Krankenkassen übernommen. Darunter gehört auch die Impfung Hepatitis A+B. Wir stellen den Antrag, die Hepatitisimpfungen über den jeweiligen Hausarzt durchführen zu lassen. Kosteneinsparung 5.900 €.

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Im Haushaltsentwurf werden an den verschiedensten Stellen für die Wartung der Heizungsanlage jeweils 450 € ausgewiesen. Wir stellen den Antrag, Angebote von Heizungs-/Wartungsunternehmen einzuholen und dem Betriebsausschuss vorzulegen.

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Im Haushaltsentwurf werden 15.000 € Personalkosten für die Rufbereitschaft vorgehalten. 2012 sollte eine Überprüfung erfolgen, ob diese Aufgabe kostengünstiger erfolgen kann.Wir stellen hiermit den Antrag aufzuzeigen, für welchen Bereich die Rufbereitschaft vorgehalten wird, wie häufig die Rufbereitschaft in 2012 in Anspruch genommen wurde, was die Überprüfung in 2012 auf Kostensenkung ergeben hat.

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Für den dienstbegleitenden Unterricht der in 2013 eingestellten Azubis werden Aus- und Fortbildungskosten von 32.500 € ausgewiesen. Wir stellen hiermit den Antrag aufzuzeigen, welche Seminare und Fortbildungsveranstaltungen im´Einzelnen mit Kostenangabe sollen in 2013 durchgeführt werden. Ab 2013 werden das Dachgeschoss und das Treppenhaus im Rathaus durch eine Fremdfirma gereinigt. Grund: Im letzten Jahr ist eine Mitarbeiterin in den Ruhestand gegangen. Bisheriger Kostenansatz für Reinigungsmittel = 5.000 € ??, neuer Ansatz in 2013 = 21.000 €. Wir stellen hiermit den Antrag aufzuzeigen, ob durch die Einstellung einer neuen Reinigungskraft die Kosten gegenüber einer Fremdreinigung gesenkt werden können.

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Für das Personalauswahlverfahren von Azubis und für Stellenbewertungen sind im Haushaltsentwurf 7.000 € Haushaltsmittel eingestellt. Wir sind der Auffassung, dass die Verwaltungsleitung mit einem Bürgermeister, der aus der Wirtschaft kommt, diese Aufgabe in Eigenregie leisten kann. Wir stellen den Antrag, zukünftig die Personalauswahl der Azubis in Eigenregie durchzuführen.

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Im Haushaltsplan werden für die Sanierung von Gemeindestraßen 150.000 € und für die Wirtschaftswege 250.000 € ausgewiesen. Nach Abzug von Ingenieurleistungen (35.000 € = 8,75 %) und anderer Vorabkosten (133.000 €) verbleiben nur noch 82.000 € (nicht 70.000 €) für Gemeindestraßen und 150.000 € für Wirtschaftswege. Wir können nicht verstehen, dass der Kommunalbetrieb für die Ermittlung der voraussichtlichen Sanierungskosten ein Ingenieurbetrieb beauftragt. Darüber hinaus sind wir seit vielen Jahren der Auffassung, dass bei der Auswahl der zu sanierenden Wirtschaftswege die Ortslandwirte einbezogen werden sollten. Leider wurden unsere Anträge immer wieder abgelehnt. Wir stellen hiermit erneut den Antrag, bei der Auswahl der zu sanierenden Wirtschaftswege auch die Ortslandwirte einzubeziehen.

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Im Haushalt wird ein Ansatz von 92.000 € u. a. für die Umrüstung von 500 Straßenlampen auf LED-Technik ausgewiesen. Der Unterzeichner hat bereits im Jahre 2009 gemeinsam mit der Firma ACRYLAMP aus Hartha nachgewiesen, dass eine Umrüstung der Straßenlampen auf LED-Technik erhebliche Strom- und I+RAufwendungen einspart. Bürgermeister Grüter hat unter Einschaltung der RWE ??? den Antrag abgelehnt. Gleichzeitig versicherte er, dass „die Gemeindeverwaltung auch weiterhin intensiv daran arbeitet, gemeinsam mit ihrem Vertragspartner RWE eine für Schermbeck positive Lösung zu finden“. Leider ist seit Jahren die Chance verpasst worden, unter Einbeziehung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II Einsparungen zu realisieren. Wir stellen hiermit den Antrag, uns die Wirtschaftlichkeitsrechnung für die umzurüstenden 500 Straßenlampen vorzulegen.

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Wir unterstützen den Gedanken der CDU-Fraktion prüfen zu lassen, ob der KBS wieder in den Kernhaushalt überführt werden sollte. Unter anderen lassen sich dadurch Abschluss- und Prüfungsaufwendungen einsparen. Wir gehen davon aus, dass die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag stellt, den wir dann unterstützen werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Klaus Roth,  Fraktionsvorsitzender „Bürger für Bürger“

CDU stellt die Ergebnisse ihrer Klausurtagung 2013 vor

Wie in jedem Jahr, so hat sich die CDU-Ratsfraktion auch in 2013 an zwei Tagen in Klausur begeben, um den Haushaltsentwurf und weitere aktuelle Themen zu beraten. Hinzu kam in diesem Jahr auch die Auswertung der vorgenommenen Bürgerbefragung. Im Kreis der Ratsmitglieder und der sachkundigen Bürger haben wir unter zeitweiliger Beteiligung der Finanzverwaltung die vorgelegten Zahlen und Fakten kritisch beleuchtet und diskutiert. Die nachstehenden Themen und Punkte haben wir dabei festgehalten.

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