FDP stellt Fragen zum kommunalen Eigenbetrieb

Mit vier Fragen, die sich auf den kommunalen Eigenbetrieb beziehen, wendet sich die FDP-Ratsfraktion an den Bürgermeister.

1. Welche Bereiche des Kommunalbetriebes Schermbeck müssen zwangsläufig von einem Träger hoheitlicher Gewalt (also hoheitlich) wahrgenommen werden, welche Bereiche können im Einzelfall oder generell auf Drittunternehmen übertragen werden?

2. Können die Mitarbeiter des KBS zurückgeführt werden in die allgemeine Verwaltung?

3. Bitte stellen Sie die weitere Entwicklung für den Fall dar, daß der Kommunalbetrieb Schermbeck aufgelöst wird und die Mitarbeiterstellen im Stellenplan wegfallen würden bzw. in die allgemeine Verwaltung zurückgeführt werden würden.

4. Warum liegt bislang nur für das Jahr 2008 eine Gewinn- und Verlustrechnung vor, nicht aber für die Jahre 2009, 2010, 2011 und 2012 (hier findet sich im Haushalt nur ein Überblick über die voraussichtliche finanzwirtschaftliche Situation des Kommunalbetriebes Schermbeck im Wirtschaftsjahr 2012, wobei der Terminus „Voraussichtliche“ im Zusammenhang mit einem abgelaufenen Wirtschaftsjahr vollkommen widersinnig ist!).

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.