Eine Messe gestalten Samstagabend (16.) ab 18 Uhr Jugendliche des Taizé-Arbeitskreises mit Pater Antony in der St. Ludgerus-Kirche. In entspannter Runde trifft sich die Gemeinde um den Altar vor dem Taizé- Kreuz.

„Wer einmal diesen Ort des Friedens, der Liebe und der Stille im sonnigen Burgund kennen gelernt und die tiefe Sehnsucht nach Nähe zu Gott verspürt hat, möchte immer wieder im gemeinsamen Gebet mit anderen Menschen die Taizé-Gesänge singen, in Stille beten, Gott näher kommen und inneren Frieden finden“, lädt Pater Antony zur Teilnahme ein.

Stimmungsvolles Kerzenlicht am Kreuz von Taizé empfängt die Besucher des Taizé-Gottesdienstes auch am Samstag. Archivfoto: Scheffler
Stimmungsvolles Kerzenlicht am Kreuz von Taizé empfängt die Besucher des Taizé-Gottesdienstes auch am Samstag. Archivfoto: Scheffler

Flackerndes Kerzenlicht in runden und quadratischen Tonkörpern wird die Besucher empfangen. An Taizé werden auch die vielen Gesänge erinnern. Auch vom dritten Element eines typischen Taizé-Gottesdienstes, den längeren Phasen der Stille, machen die Gottesdienstbesucher reichlich Gebrauch. In solchen Stille-Phasen bleibt Zeit zu persönlichen Gebeten und Besinnungen oder zum Betrachten von Fotos aus Taizé, die in ihrer Gesamtheit einen lebendigen Eindruck vom Leben in der von Frère Roger gegründeten Glaubensgemeinschaft vermitteln.

Der Gottesdienst wird nach dem Vorbild von Taizé gestaltet. Im Anschluss an den Gottesdienst sind die Besucher eingeladen, bei musikalischer Begleitung zu bleiben, zu beten und gemeinsam zu singen. Es tut sicherlich auch gut, bei Kerzenschein die Phasen der Stille auf sich wirken zu lassen. H.Sch.

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.