45 Kommunionkinder des Jahres 1963 erhielten vom Pfarrgemeinderat der Ludgerusgemeinde eine Einladung zur Goldkommunion. Am Sonntag (7. April) wird ein Teil dieser Kommunionkinder an der Feier der Goldkonfirmation teilnehmen, die um 10.30 Uhr mit einem Hochamt in der Ludgeruskirche beginnt. Anschließend treffen sich die Jubilare in der Altentagestätte an der Erler Straße, um in geselliger Runde über längst vergangene Zeiten zu plaudern. Die von auswärts anreisenden Besucher werden beim Rundgang durch den Ortskern feststellen können, wie sehr sich das Kleinstädtchen Schermbeck in einem halben Jahrhundert verändert hat.
Sollte jemand Gemeindeglieder kennen, die in Schermbeck zugezogen sind oder von ihrer Heimatgemeinde keine Goldkommunionfeier kennen, so kann er sich gerne zur Teilnahme an der Schermbecker Feier melden. H.Sch.
Klaus Honermann, Pastor der Schermbecker Ludgerus-Gemeinde, zur Papst-Wahl:
„Ich bin froh, dass es dieser Bischof geworden ist! Und wieder sind die Spekulationen ins Leere gelaufen! Und schon werden wieder unbewiesene Negativnachrichten verbreitet, er habe als Provinzial während der Militärdiktatur zwei Mitbrüder nicht geschützt.
Aber es gibt sehr viel mehr Positives: Sein Name ist Programm: Es ist der Name des Heiligen an der Seite der Armen. Er verbeugt sich und bittet das Volk Gottes: ´Bevor ich euch segne, bitte ich euch, dass ihr den Herrn bittet, mich zu segnen.` Er wendet sich an die Menschen seines Bistums Rom als Bischof von Rom – und kehrt damit an die Anfänge seines Amtes zurück: Bischof sein. Er betet für seinen Vorgänger mit den Gläubigen ein Vaterunser. Er sagt: ´Lasst uns den gemeinsamen Weg miteinander beginnen der Brüderlichkeit, Liebe und des Vertrauens!`
Schermbeck (ots) – Am Mittwochmorgen gegen 08.35 Uhr ereignete sich im Schermbecker Ortskern ein Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer Kopfverletzungen erlitt. Ein 53-jähriger Schermbecker befuhr mit einem Fahrrad die Mittelstraße in Richtung Erler Straße. Im Bereich der abknickenden Vorfahrt Mittel-/Erler Straße kollidierte er mit dem entgegenkommenden Pkw einer 33-jährigen Schermbeckerin, die von der Erler Straße kommend in die Mittelstraße in Richtung Alte Dorstener Straße eingefahren war.
Der Radfahrer kam zu Fall und erlitt Kopfverletzungen. Nach Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Rettungswagen in ein Weseler Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 1.500 Euro.
Noch bis zum 22. März im Weseler Kreishaus: Ausstellung „Erfahrung sichert Zukunft“
2012 wurde von der Europäischen Union als Jahr des aktiven Alterns ausgerufen. Im Kreis Wesel aktiviert und integriert das Projekt INISS (Initiative Niederrhein Innovation Seniorenservice) aber bereits seit 2006 Menschen über 50 in den Arbeitsmarkt und erfährt täglich den Reichtum und die Fähigkeiten der Generation 50plus.
Im Rahmen der INISS-Arbeit entstand die Idee zu einer Fotoserie über die Altersgruppe 50plus – die sogenannten Best Ager – im Kreis Wesel. Unter dem Titel „Erfahrung sichert Zukunft“ und in Zusammenarbeit mit dem Reeser Fotografen Axel Breuer wurde diese Idee in einer Fotoausstellung verwirklicht.
Breuer fotografierte 26 über 50-jährige an verschiedenen Orten im Kreisgebiet. Die Ausstellung zeigt 26 verschiedene Motive mit 26 einzigartigen Persönlichkeiten, unterschiedlichen Berufen, verschiedenen Lebenserfahrungen und –perspektiven; kurz, die ganze Vielfalt der Generation 50plus im Kreis Wesel.
An unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Lebenslagen setzen diese Menschen mit ihrer reichhaltigen und wichtigen Erfahrung wesentliche Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft. Zu jedem Bild gehört ein Zitat der oder des Abgebildeten, in denen diese oder dieser seine ganz persönliche Lebensperspektive oder Zukunftsvorstellung ausdrückt.
„Alle Portraits haben eines gemeinsam: Sie zeigen, dass für die Bewältigung der Zukunft die Erfahrungen der älteren Generationen genutzt werden müssen. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird die Bedeutung der Generation 50plus immer wichtiger“, so Landrat Dr. Ansgar Müller, der ebenfalls auf einer der Fotoarbeiten zu sehen ist.
Die Ausstellung „Erfahrung sichert Zukunft“ wird noch bis Freitag, 22. März, im Foyer des Weseler Kreishauses (Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel) zu sehen sein.
Die Berichte der Entlassschüler der Jahre 1944 und 1945, die sich im Mai 1995 zur 50-Jahrfeier ihrer Entlassung aus der Altschermbecker Dorfschule trafen, waren gespickt mit zeitgeschichtlichen Zeugnissen aus der Kriegszeit. 21 Ehemalige feierten in der Gaststätte Nappenfeld. Die Schulzeit war geprägt vom Zweiten Weltkrieg. Anstelle von Ausflügen gab es Wanderungen in die Umgebung zum Heilkräutersammeln. Schafgarbe, Kamille und Schachtelhalme wurden in der Schule getrocknet, anschließend eingesackt und in Otto Heßbrüggens „Lümmelkarre“ zum ehemaligen Schermbecker Bahnhof an der Maassenstraße gebracht. Die Kinder mussten außerdem mit ihrem Lehrer Schrott sammeln, welcher der Wehrmacht als Rohstoff für die Kanonenherstellung diente. Auf dem Abschlusszeugnis, das den Schülern im März 1945 in der Ludgeruskirche überreicht wurde, stand der Hinweis: „18 Wochen totaler Schulausfall wegen Kriegseinwirkung.“ Hinzu kam stundenweiser Unterrichtsausfall bei Fliegeralarm. Kam ein solcher Alarm abends nach 22 Uhr, dann brauchten die Schüler erst am Morgen um 10 Uhr zur Schule zu kommen. Das Zeugnis mit dem Hakenkreuz mussten die Entlassschüler damals schnell verstecken, damit es den Alliierten nicht in die Hände fallen konnte. Foto: Helmut Scheffler, Mai 1995
Der Endspurt für die Eröffnung der Römer-Lippe-Route zwischen Xanten und Detmold Ende April läuft: Derzeit werden entlang des 450 Kilometer langen Radfernwegs Wegweiser angebracht. Begonnen wurde zeitgleich in Xanten und Detmold, die Schilderteams arbeiten sich dann entlang des Flusses vor und treffen in Hamm aufeinander. Bis dahin werden insgesamt 154 Rohrpfosten aufgestellt sowie 358 neue Pfeilwegweiser, 604 Zwischenwegweiser und 1.117 Zusatzplaketten angeschraubt.
Die Römer-Lippe-Route verläuft auf Radwegen des NRW-Radverkehrsnetzes. Die 295 Kilometer lange Hauptroute wird ergänzt durch elf thematische Wegschleifen mit insgesamt 154 Kilometer Wegstrecke.
Die Römer-Lippe-Route ist ein Projekt der Ruhr Tourismus GmbH gemeinsam mit dem Lippeverband und den Anrainerkommunen. H.Sch.
Nach 25 Jahren feierten zehn der ehemals vierzehn Schülerinnen und Schüler der Östricher Schule im März 1991 ein fröhliches Wiedersehen. Auch der ehemalige Schulleiter Fritz Höpken (sitzend, Mitte) war mit von der Partie, als die Ex-Volksschüler in der Gaststätte „Zur Mühle“ von ihren Erlebnissen mit den Lehrern Dieter Albedyhl, Hannelore Macfayden und Friedel Tenberg berichteten. „Wir haben viel gelernt“, war das einhellige Lob für das Lehrerteam in der zweiklassigen Volksschule. Zu vorgerückter Stunde erfuhr man dann von mancherlei „Schandtaten“. In lebhafter Erinnerung blieb der Volltreffer, den Uwe Nuyken vor über 25 Jahren mit einem Kaktus in Gisela Größmüllers (-Walbrodt) Auge platzierte. Auch die übrigen Anlässe für eine Tracht Prügel erzeugten in der Rückschau bis lange nach Mitternacht schallendes Gelächter. Foto: Helmut Scheffler, März 1991
Der Schäferhundverein der Ortsgruppe Dorsten 23 ist am kommenden Sonntag (17.03.) zu Gast in der Reithalle des ZRFV Wodan Damm, Auf der Hemsteege 1 in Schermbeck-Damm. Wieder einmal steht Hundesport auf dem Turnierplan. Über 175 motivierte Teams werden sich im Agility-Wettkampf messen. Dabei ist besonders die Kommunikation zwischen Hundeführer und Vierbeiner gefragt. Das Team muss einen Parcours, bestehend aus Hürden, Slalom, Tunnel, A-Wand, Wippe, Steg und Weitsprung in einer vorgegebenen Reihenfolge möglichst fehlerfrei und schnellstmöglich durchlaufen. Gestartet wird in unterschiedlichen Leistungsklassen A1, A2, A3 oder Senior (Hunde älter als sieben Jahre). Die Höhe der Hindernisse richtet sich nach der Größe des Hundes von Mini (bis 35 Zentimeter), Midi (bis 43 cm) bis Maxi (größer als 43 cm). In der Leistungsklasse 3 kämpfen die Teilnehmer um Punkte für höhere Prüfungen wie Deutsche- oder Weltmeisterschaften. Der erste Start ist bereits um 9.00 Uhr und die Siegerehrung wird gegen 17.00 Uhr sein. Der Eintritt der Veranstaltung ist frei. Für das leibliche Wohl von Teilnehmern und Gästen ist gesorgt. www.agility-dorsten.de. H.Sch.
Die 39. Meisterfeier der Handwerkskammer Düsseldorf wurde für den 27-jährigen Dammer Frank Schüring im Jahre 1988 zu einem glanzvollen Höhepunkt seiner Berufsausbildung. Als einer von 2200 Jungmeistern erhielt er den Meisterbrief. Dann wurde er noch für sein erfolgreiches Abschneiden unter allen Landmaschinenmeistern besonders geehrt. Als Meisterstück musste Frank Schüring eine Nietpresse anfertigen und dabei Fertigkeiten wie Drehen, Schweißen oder Feilen beweisen. Eine normgerechte Zeichnung des Meisterstückes und eine mündliche Prüfung trugen dazu bei, dass Frank Schüring Jahresbester wurde. Foto: Helmut Scheffler, März 1988
Die Mitglieder des neuen Arbeitskreises „Ökumenische Aktion Marienheim“ (ÖAM) trafen sich im März 1988 im Jugendheim an der Kempkesstege, um Erfahrungen über die bisherige Arbeit auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit stellten sich die Schwester Oberin, Maria Ursula, und die Verwaltungsleiterin des Marienheim, Marianne Köhler (Mitte), vor. Beide kamen im Jahre 1987 nach Schermbeck. Foto: Helmut Scheffler, März 1988
Am Samstag, den 16. März, findet in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr ein Fahrradmarkt auf dem Schulhof der Maximilian-Kolbe-Schule statt.
Ab 9.30 h können die Räder zum Verkauf auf dem Schulhof abgegeben werden. Den Verkaufserlös können Sie bis 12.30 h abholen. 10 % der Verkaufssumme fließt dem Förderverein zu. H.Sch.
Die Mountainbike-AG der Gesamtschule Schermbeck, trainiert von dem Lehrer Ulrich Hülsmann und den radsportbegeisterten Vätern Ludger Zens und Gregor Berger, feierte beim 5. Cross-Event des SV Schermbeck am 9. März eine tolle Leistung. Jannik Grebe fuhr einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg, mit mehr als drei Sekunden Vorsprung vor Simon Spiekermann vom TOT Lembeck. Auf den Plätzen drei bis sieben folgten dann Timon Hildebrandt, Jonas Ridder, Luca Kolz, Till David Spickermann und Valentin Trapp (alle Gesamtschule Schermbeck). H.Sch.
In der Gaststätte Overkämping veranstaltete der Elternkreis für behinderte und nicht behinderte Kinder seine Jahreshauptversammlung.
Nach dem Bericht der Schriftführerin Beate Knigge erinnerte die Vorsitzende Anke Hoyer (Foto) im Beisein von 18 Mitgliedern an die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Neben regelmäßigen Veranstaltungen wie Kaffeetrinken und Kegeln wurden neun Ausflüge organisiert. Großen Zuspruch fand das Sommerfest im „Haus Kilian“. Im „Haus Kilian“ fand im Dezember auch eine Andacht statt, in deren Anschluss die Besucher gemütlich beisammen saßen. Hoyer dankte den Sponsoren für großzügige Spenden.
Schatzmeister Hans Zelle berichtete über die Finanzen des 64 Mitglieder zählenden Elternkreises. Trotz des leichten Rückgangs an Spenden braucht sich der Elternkreis laut Hans Zelle „finanziell keine Sorgen zu machen.“
Die stellvertretende Vorsitzende Gabi Schwarz wurde für zwei Jahre im Amt bestätigt. Beisitzerin ist Raniza Muratowva. Kassenprüfer sind Alexander Bardow und Erika Mahl.
Am Samstag (16. März) besucht der Elternkreis das LVR-Industriemuseum „Zinkfabrik Altenberg“. Das Osterkaffee im Evangelischen Jugendheim an der Kempkesstege fällt in diesem Jahr aus. Geplant ist ein Besuch des Gelsenkirchener Zoos am 20 April. Am 4. Mai steht ein Besuch bei der Feuerwehr an. Am 29. Juni fährt der Elternkreis zum „Tag der Begegnung“ in Köln. Die ehemalige Vorsitzende Erika Mahl organisiert einen Ausflug nach Rietberg am 10. August. Das traditionelle Geburtstagsessen wird am 19. Oktober um 18 Uhr in der Gaststätte Overkämping veranstaltet. Bis spätestens eine Woche vorher muss eine verbindliche Anmeldung vorliegen. Mit der Weihnachtsfeier am 15. Dezember endet im Jugendheim an der Kempkesstege das Jahresprogramm.
Der Elternkreis veranstaltet an jedem letzten Samstag im Monat ab 15 Uhr ein Familientreffen im Jugendheim an der Kempkesstege. Einmal im Monat findet an einem Donnerstag ab 16.30 Uhr ein Kegelnachmittag bei Overkämping statt. H.Sch.
45 Mitglieder des Heimatvereins Weselerwald und Umgebung beteiligten sich an der Jahreshauptversammlung im Landhotel Voshövel.
Schriftführer Heinz-Erich Ohletz und die Vorsitzende Maike Beckmann erinnerten an die Aktivitäten des Vereins. Dazu gehörten eine Tour durch den Dämmerwald und die Teilnahme an einer Führung des Schermbecker Heimat- und Geschichtsvereins durch den Schermbecker Ortskern ebenso wie ein Besuch des Landhotels Voshövel und die Adventsfeier bei Elke und Klaus Sondermann. Die Sonnenblumenaktion war erfolgreich. Besonders aktiv war die zum Heimatverein gehörende Erntegruppe Weselerwald, die ihr 20-jähriges Bestehen mit einem zweitägigen Fest feierte und eine Festschrift herausgab, die inzwischen vergriffen ist.
Der Brüner Flöten- und Gitarrenkreis musizierte während der Jahrshauptversammlung. Foto Scheffler
Kassierer Karl Westerhuis informierte über die Finanzen des 141 Mitglieder zählenden Vereins. „Wir brauchen keinen europäischen Rettungsschirm“, flachste Westerhuis angesichts des soliden Finanzpolsters des Vereins.
Bereits im vergangenen Jahr beschloss die Versammlung, den Heimatverein ins Vereinsregister eintragen zu lassen, um dadurch eine neue Lösung für die Haftung im Verein zu finden. Dazu musste allerdings in diesem Jahr erst die Satzung geändert werden. Einstimmig wurde die neue Satzung angenommen. Zwecke des Vereins sind die Heimatpflege, die Förderung der Natur- und Heimatkunde und die Pflege des ländlichen Brauchtums.
45 Mitglieder des Heimatvereins Weselerwald und Umgebung beteiligten sich an der Jahreshauptversammlung. Foto Scheffler
Auf der Basis der neuen Satzung wurde unter Arndt Terstegens Leitung der Vorstand gewählt. Vorsitzende bleibt für die nächsten vier Jahre Maike Beckmann. Die 38-jährige Diplom-Verwaltungswirtin übernahm im Jahre 2008 den Vorsitz, nachdem der Gründungsvorsitzende Reinhart Holloh im Jahre 2007 gestorben war. Der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Erich Ohletz wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Kassierer Karl Westerhuis. Kassenprüfer sind Mechthild Schwanzer und Winfried Tebbe.
Zum geselligen Rahmenprogramm gehörten der Auftritt des Brüner Flöten- und Gitarrenkreises, der zum Mitsingen ermunterte, Horst Böinks filmische Erinnerung an die Reinhart-Holloh-Gedächtnisfahrt im vergangenen Jahr, Elke und Klaus Sondermanns Bilderpräsentation von der Jubiläumsfeier der Erntegruppe und Maike Beckmanns Bilder-Show von den Veranstaltungen des vergangenen Jahres.
Heinz-Erich Ohletz, Maike Beckmann und Karl Westerhuis (v.l.) leiten den Heimatverein in den nächsten vier Jahren. Foto Scheffler
Am Samstag (16.) beteiligt sich der Heimatverein am gemeindlichen Umwelttag. Teilnehmer werden gebeten, sich bei Karl Westerhuis (Tel. 02856/401) anzumelden.
Gemeinsam mit dem Schermbecker Heimat- und Geschichtsverein wird am 10. April ein Schnatgang entlang der Grenze zwischen Damm und Bricht veranstaltet. Die Weselerwalder Teilnehmer treffen sich um 17.40 Uhr am Parkplatz Teufelsstein. In Fahrgemeinschaften fährt man zum offiziellen Treffpunkt am Pontenweg.
Eine Fahrradtour für Frühaufsteher steht am 21. April an. Förster Hans-Toni Jaeger begleitet die Radler, die sich um sechs Uhr in der Frühe am Parkplatz Teufelsstein treffen. Um 7.45 Uhr endet die Tour mit einem Frühstück in der Gaststätte Pannebäcker.
Am 4. Mai beteiligt sich der Heimatverein an dem Doppel-Jubiläum in Gahlen. Der diesjährige Halbtagsausflug findet am 13. Juni statt. Das Dahliendorf in Legden wird besucht.
An das zweite Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren stattfand, erinnerte Pastor Klaus Honermann im Rahmen einer Gesprächsrunde, die in der KOLPING-Begegnungsstätte in der Widau stattfand. 26 Zuhörer kamen, die sich nach dem Vortrag an einem regen Gespräch über die Situation der heutigen Kirche beteiligten. Dabei wurde die aktuelle Papstwahl ebenso betrachtet wie die Kirchensituation in den Großpfarreien an manchen Orten.
Pastor Honermann drückte seine Hoffnung aus, dass der kommende Papst in der Lage sei, gute Berater auszuwählen und die verschiedenen teile der römischen Leitungsorgane stärker miteinander in Kontakt zu bringen.
Wir geben hier den Vortrag Pastor Honermanns im Wortlaut wieder:
Als ich 10 Jahre alt war, hatte ich einen Tag keinen Unterricht. Die ganze Schule war vor 2 Fernsehgeräten versammelt; alles andere als unsere heutigen Großbildschirme. Der Grund: Die Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils. Am 11. Oktober 1962 wurde es von Papst Johannes XXIII eröffnet. Es war eine riesige Überraschung. Niemand hatte von diesem „Übergangspapst“ so etwas erwartet. Er war es in einem anderen, ganz tiefen Sinne: Er bereitete den Übergang der Kirche in die Moderne vor.
Der Theologe Wolfgang Beinert berichtet: „Uns wurde ja an der Universität gesagt, dass ein Konzil ziemlich unwahrscheinlich ist; 1870 habe ja das vermutlich letzte Konzil, das Vaticanum I, … den Jurisdiktionsprimat und die Unfehlbarkeit des Papstes dogmatisiert. Also wozu dann noch ein Konzil? Der Papst kann alles allein.“ (das prisma, 2/12, S. 30). Das ist das Verständnis eines absolutistischen Herrschers, hat aber mit Kirche so viel zu tun – das sei mit Verlaub gesagt – wie eine Kuh mit dem Stabhochspringen.
6 Jahre nach dem 1. Vatikanischen Konzil wurde die 1. Strophe vom Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ geschrieben. Diese wenigen Worte machen das damalige triumphalistische Kirchen-Bewusstsein deutlich.
Auf dem Hintergrund wird erkennbar, wie revolutionär das Wirken des Heiligen Geistes war. Vieles, was wir heute als verständlich und selbstverständlich abhaken, war vor einem halben Jahrhundert alles andere als dies.
Seinen Mitarbeitern rief Johannes XXIII in der Vorbereitung immer wieder zu: „Coraggio, coraggio!“ (nur Mut!) Zu einem Kardinal sagte er: „Sie haben gut daran getan, ganz laut zu sagen, was Sie denken, denn dazu habe ich die Bischöfe zum Konzil einberufen.“
Als ein „Neues Pfingsten“ verstand Johannes XXIII dieses Konzil. In seinem Gebet für das Konzil“ bittet er den Heiligen Geist, „in unseren Tagen von Neuem seine Wunderzeichen zu wirken wie an einem neuen Pfingstfest“.
Am 8.12.1965 schloss Papst Paul VI diese große Versammlung, bei der Bischöfe aus der ganzen Welt in Rom über den Weg der Kirche berieten und der junge Josef Ratzinger einer der Berater war, der die Texte wesentlich mit prägte. Die deutschen Kardinäle Frings und Döpfner waren sehr entscheidend. Ganz viel Hoffnung war mit dem Konzil verbunden. Ein Aufatmen ging durch die katholische Kirche. Frischer Wind wehte durch die geöffneten Fenster der Kirchenseele; der Wind des Heiligen Geistes, der uns neu macht.
Diese Erneuerung ist uns heute in seiner Großartigkeit kaum noch bewusst. Darum sollen jetzt einige Kernpunkte beleuchtet werden, damit wir uns daran freuen können, was der Heilige Geist bewirkt hat. Nur ER kann die Kirche erneuern, nicht wir selbst. Die Kirche ist kein Großunternehmen, das sich eine neue Firmenphilosophie verschreibt, um sich besser zu vermarkten, sondern im Wesentlichen der „Leib Christi“, der auch eine konkrete gesellschaftliche und rechtliche Gestalt hat. Doch dazu später mehr.
Ein wesentliches Leitwort des Konzils war aggiornamento – „Verheutigung“. Die Kirche sollte auf der Höhe der Zeit sein und den Menschen von heute die Botschaft der Nähe Gottes bringen.
Es ging und geht dabei nicht um billige “Modernität“, dass die Kirche sich heutiger Sprache anpasst oder heutige Medien benutzt. So schön es auch ist, dass der Papst jetzt über Facebook kommuniziert – das ist so etwas wie eine Rosine, aber nicht der Kuchen.
Verheutigung bedeutet in ihrer Konsequenz, mit den Menschen von heute auf Augenhöhe zu leben – und nicht sich besserwisserisch über sie zu stellen. Es bedeutet, dass wir als Kirche die Wahrheit nicht haben und die Welt sie dankbar entgegen zu nehmen hat, sondern im Gespräch mit der Welt die Gegenwart Gottes und die richtige Art von Glaubensvermittlung tiefer zu verstehen.
Für Viele von uns heute ist das Konzil nur Geschichte, weil sie es nicht miterlebt haben. Wir könnten fast genauso gut über das Konzil von Trient sprechen. Das ist auch „lange her“. Das, was damals revolutionär war – wie etwa, dass die Gemeinde um den Altar versammelt ist und nicht der Priester in gleicher Blickrichtung wie die Gemeinde vor dem Altar steht – ist heute selbstverständlich. (Wenn wir mal von den „Ewig Gestrigen“ absehen, die eine Form von Gottesdienst mit dem wesentlichen Inhalt verwechseln und glauben, der Hl. Geist könne nur Latein verstehen.) Dass die Heilige Messe in der Landessprache und nicht weltweit nur in Latein gebetet wird – das ist heute gar nicht mehr anders denkbar. Es ging und geht um eine aktive und innere Beteiligung aller Getauften. Die neue Weise, Gottesdienst zu feiern, war die sichtbarste Veränderung, welche das Konzil hervorgerufen hat. Andere waren mindestens ebenso entscheidend für das Selbstverständnis der Kirche und die Weise, mit anderen Kirchen und der Welt umzugehen.
Kirche als Volk Gottes: Vor unserem Konzil (natürlich sind alle Konzilien „unsere“, aber Sie wissen, was ich damit sagen will) wurde die Kirche gesehen wie ein Pyramide: Oben an der Spitze der Papst mit seiner Dreifachkrone, dann die Bischöfe, dann die Priester – und dann die sog. Laien, also die „Nicht-geweihten“. Die Kirche war Amtskirche. Das Konzil entdeckte die Kirche wieder als „Volk Gottes“ – und nicht als Untertanen des Papstes und der Bischöfe.
Ein Volk aus allen Völkern; das Volk der Getauften. Das Volk derer, denen in der Taufe das „königliche Priestertum“ aller Glaubenden geschenkt ist als Gabe und Aufgabe.
Es wäre falsch zu sagen, dass das Kirchenbild auf den Kopf gestellt wurde. Das hieße ja, die Pyramide umkehren. Nein! Das Kirchenbild ist in die Mitte gerückt: alle Getauften mit den geweihten Amtsträgern, die den Getauften wirklich und nicht nur dem Namen nach zu dienen haben, um Christus in ihrer Mitte versammelt – das ist Kirche! Das Entstehen zahlreicher geistlicher Gemeinschaften, welche ein Kennzeichen des Heiligen Geistes mit seinen Charismen sind, machen den Aufbruch der Kirche erfahrbar.
Das neue Kirchenbild des Konzils wird mit dem Wort Communio – Gemeinschaft umschrieben. Ein schönes, ein gefährliches Wort. Denn es kann in einer flachen, unverbindlichen Weise verstanden werden nach dem Motto: Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb! Aber das stimmt ja nicht gibt Konflikte. Mehr als genug. Es geht nicht um irgendeine Gemeinschaft, sondern um die Gemeinschaft in Christus; um die Gemeinschaft nach dem Bild der Dreifaltigkeit. (Vgl. LG 4) Und diese Gemeinschaft ist nicht zu haben ohne das Kreuz. Wir sind herausgefordert zu einer leidenschaftlichen, das heißt auch leidensbereiten Liebe zum Nächsten und zur Kirche.
Die Beteiligung aller am Leben der Kirche durch verschiedene Räte und Gremien wurde schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Bistum gesehen! Unser Bischof Kardinal von Galen „riet seinerzeit den Pfarrern, auf die Gläubigen zu hören. Auftretende Probleme in der Gemeinde sollten die Pfarrer nach Empfehlung des Bischofs mit sachkundigen Laien beraten; so bildeten sich informelle Kreise. Der Krieg beeinträchtigte allerdings die Fortentwicklung.“ (Margret Pernhorst, in: das prisma, 2/12, S. 82).
Der neue Respekt vor anderen Religionen kommt zum Ausdruck, wenn es heißt:
„Wir wenden uns dann auch allen zu, die Gott anerkennen und in ihren Traditionen wertvolle Elemente der Religion und Humanität bewahren, und wünschen, dass ein offener Dialog uns alle dazu bringt, die Anregungen des Geistes treulich aufzunehmen und mit Eifer zu erfüllen.“ (Gaudium et spes 92). Früher war von Verblendung, Götzendienst, Irrtum und Bosheit die Rede.
Am wichtigsten wohl auch die gewandelte Sicht auf das Judentum. Aus den „Gottesmörden“ wurden „unsere älteren Brüder“ (Johannes Paul II 1986) Das Konzil formulierte:
„Die Kirche ist und bleibt verwurzelt im Stamm Abrahams, dem von Gott zuerst aus-erwählten Volk. Ohne die lebendige Beziehung zu Israel kann die Kirche ihr eigenes Geheimnis nicht verstehen.“ (Nostra aetate, 4).
Im Dokument „Gaudium et spes“ (Freude und Hoffnung) ist die Wende des Konzils zusammen-gefasst zu einer Sicht, die sich nicht um sich selbst kümmert:
„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände…“
Welch eine Wertschätzung aller Menschen, und besonders der Armen und Bedrängten!
Das Bemühen um die Einheit der Kirche durch eine intensive Ökumene fand u.a. Ausdruck in der Teilnahme von Christen anderer Konfessionen wie z.B. Roger Schutz von Taizé.
Die gewandelte Einstellung diesbezüglich ist eine der Veränderungen, die an der sog. Basis am meisten erfahren wurde – auch wenn wir teilweise den Eindruck haben, dass in den letzten Jahren hier fast alles zum Stillstand gekommen sei.
Gerade auch an diesem Punkt wird deutlich, dass wir in der Umsetzung des Konzils nach 50 Jahren erst am Anfang des Weges sind.
Hier können wir mit dem Wort Dialog gut anknüpfen. Für Paul VI., diesen großen Papst, der das Konzil weitergeführt und ihm wichtige Impulse vermittelt hat, war Dialog ein Schlüsselwort. In der Schule haben wir sein Rundschreiben „Populorum progressio“ (Über den Fortschritt der Völker) gelesen. Darin geht es um weltweite soziale Gerechtigkeit. Leider ist Paul VI. auf seine Enzyklika „Humanae vitae“ verkürzt worden. Doch zurück zum Stichwort Dialog ! In seiner Enzyklika Ecclesiam suam heißt es: „Heute muss die Kirche sich zum Wort machen, zum Gespräch, zum Dialog“.
Und Dialog ist nicht einfach eine elegantere Weise, die eigenen Interessen von Kirche einzubringen. Dialog gehört sozusagen zum Wesen von Kirche. Wenn Kirche nach dem Bild der Dreifaltigkeit ins Dasein gerufen ist, dann kann sie nicht absolutistisch von oben nach unten durchregieren. Dann muss sie das Gespräch mit den Menschen in der Kirche, zwischen den Kirchen und mit der ganzen Gesellschaft suchen. Und zwar ernsthaft! Der letzte Grund liegt darin, dass Gott „Mensch wurde, einer von uns, in allem uns gleich außer der Sünde“ – wie es im 4. Hochgebet heißt. Jesus ist sozusagen der lebendige Dialog Gottes.
Das Wort Gottes wurde im Konzil in seiner Bedeutung für unser Leben neu gesehen. Der Wortgottesdienst ist eben nicht nur ein Vorspiel für das Eigentliche, die Kommunion, sondern sie ist selbst Kommunion mit Gott. Der Wortgottesdienst ist nicht „nur“ ein Wortgottesdienst, kein Gottesdienst 2. Klasse, sondern in seinem Wort ist Gott selbst gegenwärtig. Und es gilt, das Wort Gottes nicht nur zu kennen, sondern zu leben! Wie in fast allen Punkten der neuen Sicht des Konzils sind wir noch meilenweit davon entfernt, dass wir es ins Leben umgesetzt haben.
Diese neue Sicht hat auch damit zu tun, dass die Kirche neu verstanden hat, was die Offenbarung bedeutet. Sie ist eben kein Paket von einzelnen Wahrheiten, welche von der Kirche verwaltet werden. Vielmehr hat Gott, als er in Jesus Christus Mensch wurde, sich SELBST uns mitgeteilt.´ In Klammern sei gesagt, dass diese Erkenntnis u.a. gerade auch durch den Theologen Josef Ratzinger vermittelt wurde, dem heutigen Papst.
Im Hebräerbrief heißt es am Anfang:
„Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn; …er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens.“ (Hebr 1,1)
Und im Johannes-Evangelium lesen wir: „Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.“
Statt gehört könnten wir auch sagen: als Leben empfangen habe.
Jesus gibt uns das Leben Gottes weiter – und nicht eine Sammlung von Wahrheitssätzen. Dass Gott uns durch Jesus in eine Freundesbeziehung hineinnimmt, mehr noch, dass wir seine Kinder sind – das ist mehr als eine Summe dogmatischer Wahrheiten. Das ist Beziehung pur.
Wilfried Hagemann, der ehemalige Münsteraner Regens, berichtet von einem typischen Nebeneffekt des Konzils: „In den Wandelgängen der Seitenschiffe von St. Peter entwickelten die polnischen Bischöfe den Plan, mit den deutschen Bischöfen Kontakt aufzunehmen und an der Versöhnung von Deutschland und Polen zu arbeiten.“ (das prisma, 2/12, S. 97)
Und jetzt, 50 Jahre später?
Es scheint, dass sich eine Stimmung von Resignation und Hoffnungslosigkeit breit macht. Durch Geburtenrückgang und Entfremdung finden sich immer wenige junge Leute „in der Kirche“. Der riesige Missbrauchsskandal hat die Glaubwürdigkeit massiv geschädigt. Der Eindruck bei vielen Zeitgenossen, dass die Kirche in Sachen Sexualmoral kein offener Gesprächspartner ist, ist auch nicht gerade hilfreich. Die Probleme der neuen Groß-strukturen tun ein Übriges. Der Eindruck, dass „Rom“ eher bremst als ermutigt, trägt zum Klima bei. Also Abbruch statt Aufbruch?
Der kürzlich verstorbene Erzbischof Martini von Mailand, einer der bedeutendsten Bischöfe unserer Zeit, sagte in seinem letzten Interview:
„Unsere Kultur ist alt geworden, die Kirchengebäude sind groß, aber leer und der bürokratische Apparat der Kirche bläht sich auf. … Aber wir könnten wenigstens nach Menschen suchen, die frei und den Mitmenschen nahe sind, so wie Bischof Romero … Wie können wir die Asche entfernen, so dass die Flamme der Liebe neu aufflackern kann? Zunächst müssen wir nach diesem Feuer suchen. … Ich rate dem Papst und den Bischöfen, zwölf außergewöhnliche Menschen zu suchen, die über die Richtung entscheiden. Menschen, die nah bei den Armen und von jungen Leuten umgeben sind und die Dinge in neuer Weise angehen. Wir brauchen die Herausforderung von außergewöhnlichen Menschen, damit der Geist überall wirken kann.“
· Das Vertrauen darauf, dass Gottes Geist auch heute wirkt,
· das lebendige Umgehen mit dem WORT Gottes und
· die konkrete Liebe zu den Armen und Benachteiligten
könnten nicht nur bleibendes Erbe des II Vatikanischen Konzils sein,
sondern „Geh-Hilfen“ in eine Zukunft der Kirche, die sicher bescheidener sein wird.
Wenn GOTT unsere Zukunft ist, dann hat auch die Kirche Zukunft, wo sie sich ihm öffnet. Denn „Wo 2 oder 3 in meinem Namen zusammen sind“, sagt Jesus, „da bin ich in ihrer Mitte.“ (Mt 18,20). Auch dies eine bleibende, wenn nicht DIE „Neu-Entdeckung“ des II. Vatikanischen Konzils.
Mit einem Teil des Gebetes des Bischofs Isidor von Sevilla, das an jedem Sitzungstag gebetet wurde, möchte ich den Vortrag in die anschließende Aussprache überleiten:
„Adsumus – hier sind wir, Herr, Heiliger Geist. Hier sind wir, mit großen Sünden beladen, doch in deinem Namen ausdrücklich versammelt. Komm in unsere Mitte, sei uns zugegen, ergieße dich mit deiner Gnade in unsere Herzen! Lehre uns, was wir tun sollen, weise uns, wohin wir gehen sollen, zeige uns, was wir wirken müssen, damit wir durch deine Hilfe dir in allem wohl gefallen! Amen.“
Am Sonntag startete die Jugendverbandsliga West im Jazz- und Modern Dance in Eitorf in die neue Saison. Vom Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck gingen gleich zwei Teams an den Start in der höchsten NRW-Jugendliga.
„Amianto“ (Foto) zeigte die neue Choreografie „einen Weg gehen“. Ihre Trainerinnen Miriam Hötting und Catharina Kunter hatten seit dem Herbst mit Eileen Cornelis, Linda Deppe, Lisa Hatkemper, Antonia Hüsken, Hanna Kamp, Lina Knufmann, Johanna Kramer, Luzie Liesenklas, Alina Masznyik, Christin Meißner, Carolin Potthast, Luisa Rathofer, Lara Sand, Louisa Schacht, Madeleine Schmeing, Pauline Schulze und Sophia Wiens gearbeitet. Einige Tänzerinnen hatten in der letzten Saison schon Erfahrungen in der JVL gesammelt. Andere schnupperten zum ersten Mal JVL-Luft. Ihr Trainingsfleiß wurde belohnt. „Amianto“ sicherte sich mit der Wertung 1-3-1-2-3 den zweiten Platz vor „Jazz´n action“ aus Hilden und „Dance Line“ aus Hochdahl. „Mirage“ aus Voerde holte mit 3-1-2-1-2 denkbar knapp den Sieg.
„cocoonSWING“ ertanzte nach dem Aufstieg in 2012 bei ihrem Debüt in der JVL im kleinen Finale den zweiten Platz. Ihre Trainerinnen Carolin Schulte-Loh und Maren Hegerring lobten ihre Schützlinge. Alena Fasselt, Franziska Gutknecht, Michelle Hachenberg, Sonja Jansen, Johanna Kaß, Lea Kiehne, Emily Klosterköther, Emily Kotter, Julia Kuntze, Anna Lohaus, Sarah Püschl, Laura Rademacher, Nele Saathoff, Nadja Smolinski, Denise Uckelmann, Ida Vienenkötter, Antonia Wiesner und Laura Zepmeusel hatten ihre Choreografie „Flughafen“ gut vertanzt. Die Mädchen haben nun die Chance, bei den weiteren Turnieren am 14. April in Voerde, am 28. April in Herne und beim Heimturnier am 5. Mai in Schermbeck ihren 9. Platz zu verbessern.
Den Artikel erstellte die Pressesprecherin Doris Hecheltjen-Niesen.
Eva-Maria Zimprich (Foto) , die Vorsitzennde des Tanzclubs „Grün-Weiß“ Schermbeck lädt zur Jugendversammlung ein, die am Montag (18.März) um 18.30 Uhr in der Akademie, Maassenstraße 79, beginnt.
1. Begrüßung durch den Jugendwart ( zur Zeit im Amt Carolin Schulte-Loh ) – Das Jahr im Rückblick.
2. Wahl des Jugendsprechers (zur Zeit im Amt Franziska Alda – muss unter 18 Jahre alt sein!)
3. Wahl des Jugendwartes – muss über 18 Jahre alt sein!
4. Verschiedenes. Wünsche – Anregungen. Macht Euch bitte dazu vorher schon Gedanken.
5. Ehrungen :
Für 10-jährige Mitgliedschaft werden geehrt:
Annkathrin Moschüring
Anna Schwalenberg
Für 15-jährige Mitgliedschaft wird geehrt:
Susanne Triptrap
Alle Kinder und Jugendlichen weredn gebeten, an der Jugendversammlung teilzunehmen. Als Jugendliche gelten alle Mitglieder unter 18 Jahren!
Die Hauptversammlung beginnt am selben Tag um 19:30 Uhr in der Akademie, Maassenstraße 79
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch die 1. Vorsitzende
2. Feststellung der termingerechten Einladung
3. Genehmigung des Protokolls der letzten Hauptversammlung 2012 ( als Tischvorlage )
4. Bericht über 2012
5. Vorschau auf 2013
6. Bericht des Kassierers (stellvertretend Fr. Ursula Heistrüvers )
7. Bericht der Kassenprüfer Lothar Meyer und Rainer Gertzmann
8. Entlastung des Vorstandes
9. Wahlen:
§ Wahl der/des 2.Vorsitzenden zur Zeit im Amt Doris Hecheltjen-Niesen (Amtaufgabe)
§ Wahl des Kassierers (Amt ist zur Zeit frei)
§ Wahl des Sportwarts (kommissarisch Marcell Belles für Dirk Klingelhöfer )
§ Wahl von zwei Beisitzern (Heike Schulte-Loh, Anja Kamp)
§ Ein Kassenprüfer NEU! Ersatz für Rainer Gertzmann
10. Anträge
11. Verschiedenes
12. Ehrungen
Für 10-jährige Mitgliedschaft wird geehrt: Esther Schlamann
Für 15-jährige Mitgliedschaft werden geehrt: Miriam Hötting, Marion Olbing
Für 20-jährige Mitgliedschaft werden geehrt: Tanja Flade, Christina Huffmann
Wir bitten die zu ehrenden Personen an der Versammlung teilzunehmen oder sich vorher abzumelden.
Wahlen bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden erwachsenen Mitglieder. Stimmrecht haben nur aktive oder passive Mitglieder. Anträge an den Vorstand sind mindestens 3 Werktage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.
Nach der Hauptversammlung ist normales Training für den Gesellschaftskreis geplant.
Fast genau zwei Jahre nach der Premiere zu Gunsten der Renovierung von St. Ludgerus findet am Ostermontag (1. April) zum zweiten Male ein „Driving Dinner“ statt. „Regional & mit lokalen Produkten“ heißt das Motto der diesjährigen Tour, an deren Gestaltung sich die vier Schermbecker Gastronomiebetriebe Nappenfeld, Overkämping, „Hohes Ufer“ und Triptrap beteiligen.
Das Vier-Gänge-Menü beginnt um 17 Uhr mit der Vorspeise, die zusammen mit einem Sektempfang als Fingerfood im Wintergarten von Nappenfeld´s Restaurant serviert wird. Das Fingerfood kommt von der Gaststätte Overkämping, deren Räumlichkeiten aufgrund von Renovierungsarbeiten derzeit nicht zur Verfügung stehen. Alexandra Schult, die wie alle anderen Gastronomen beim letzten Mal auch schon dabei war, hat das Angebot von Veronika und Dennis Nappenfeld, die Vorspeise in deren Räumlichkeiten zu servieren, dankend angenommen.
Zum Zwischengang geht es mit dem Bus weiter ins „Hohe Ufer“. Familie Mühlenbrock empfängt die Teilnehmer mit einem gedünsteten Forellenfilet, mit Riesling-Kräutersauce und mit einem mit Gemüse gefüllten Wirsingköpfchen und Sahnekartoffeln.
Wenn der Bus danach bei Familie Triptrap in Uefte ankommt,wird der Hauptgang aufgetischt: Duett vom gegrillten Schweinefilet und Lollipop vom Schweinebauch, Bratenjus, Kartoffel-Senfpüree, Möhren in Bärlauchpesto.
Vier Schermbecker Gastronomiebetriebe laden zum zweiten „Driving Dinner“ ein. Archivfoto Scheffler
Anschließend geht die Bustour zurück zu Nappenfeld´s Restaurant. Familie Nappenfeld serviert ein Grillagetörtchen mit Vanillekirschen und Schokoladenblättchen.
Während der gesamten Veranstaltung, die von 17.00 Uhr bis zirka 21.30 Uhr andauert, sind alle Getränke, ausgenommen Spirituosen und Kaffee, inklusive.
Alle Betriebe haben korrespondierende Weine zu ihren Gerichten ausgewählt.
Nachdem das Dessert abgeräumt ist, findet eine kleine Verlosung statt. Es gibt vier Gutscheine der teilnehmenden Gastronomen im Wert von je 50 Euro zu gewinnen. Der Preis pro Person beträgt 54,90 Euro. H.Sch.
Die Landfrauen Schermbeck hatten sich einen der kältetsen Wintertage ausgesucht, um sich über einen richtigen Gehölzschnitt informieren zu lassen. Auf dem Hof Wenzelmann am Vennenweg zeigte Baumschulmeister Wigand Graf von Sparr zunächst den Schnitt von Beerenobststräuchern und anschließend Obstbaumschnitte. Am Kaminfeuer im Hause Wenzelmann konnten sich die 26 Landfrauen anschließend aufwärmen. Margret Wenzelmanns Kaffee und der von den Landfrauen mitgebrachte Kuchen ließen die Kälte schnell vergessen. Foto Scheffler, März 1988
Mit einem Hungertuch erinnerte die Pfarrgemeinde St. Ludgerus im März 1988 an die Not in der Welt. Das über dem Altar der Ludgeruskirche hängende Hungertuch wurde von René Tchebetchou aus Kamerun gemalt. Als Vorlage diente dem Künstler das Vaterunser, jenes Gebet, das die Christen durch die Jahrhunderte begleitet hat. Am Missionssonntag erläuterten Pastor Franz-Gerd Stenenken (2.v.l.) und Diakon Ludger Fischer (2.v.r.) in ihren Predigten die Motive des Hungertuches. Foto Scheffler, März 1988