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King of Rock´n´Roll im Ramirez

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Am Samstag, 6. April 2013 lässt D.W.King und seine Cosmic Crooners den King of Rock´n´Roll im Ramirez Saal auferstehen.

 So stellen sich D.W.King & The Cosmic Crooners vor:

 D.W.King and The Cosmic Crooners zollen dem Mann Tribut, der den Rock´n´Roll kultivierte.

D.W.King-Eine Stimme voller unbändiger Kraft, Sehnsucht und Präsenz. Unterstützt von seiner Band, “The Cosmic Crooners“ präsentiert D.W.King den Elvis der Las Vegas-Jahre.

D.W.King and The Cosmic Crooners präsentieren die schönsten Songs des unglaublichsten Entertainers der Musikgeschichte. D.W.King and The Cosmic Crooners – Das Heißeste in Sachen Retro-Las Vegas-Entertainment.

Welcome to D.W.King and The Cosmic Crooners!

 Sounds – just like Elvis!

 Ein Prädikat, dessen Ursprung in Memphis Tennessee liegt und das man nicht unbedingt im Ruhrgebiet vermutet. Die Band D.W.King and The Cosmic Crooners beweist das Gegenteil.

Elvis Interpret D.W.King versteht es mit Charme, Gestik, einer Portion Komik und sanftem Timbre die Songs seines Idols zu präsentieren. Rückendeckung bekommt er von seiner Band, die „Cosmic Crooners“. Die Band überzeugt durch ihre große Spielfreude und ihren authentischen direkten Sound.

Als sich die neun Musiker vor fünf Jahren zur ersten Probe trafen, war schnell klar, dass sich ihre Wege so schnell nicht mehr trennen sollten. Kaum einer der Musiker hatte zuvor Elvis Presley oder Rock ´n‘ Roll auf seinem Spielplan, aber die Liebe zur Musik, das außergewöhnlich breite musikalische Spektrum und der Spaß an der Sache waren einfach zwingend. Um dem größten Entertainer der Musikgeschichte annähernd gerecht zu werden, musste sich ein kraftvolles und klangstarkes Musikprojekt im Stil der Elvis Las Vegas Shows entwickeln. Jeder der erfahrenen Musiker legt seine Leidenschaft in jeden einzelnen Song. So ist mit D.W.King and The Cosmic Crooners eine Elvis Entertainment-Band mit dem unverwechselbaren Sound von Elvis Presley entstanden.

 DWKingPosterneu (520x640)Sounds – just like Elvis

Alex Schulte – Jaques Gilette/Gitarre

Thorben Koch – Rocky Kong/ Gitarre

Berthold Basten – Sherry Jeff/ Bass

Markus Hörmanns – The Animal Hoerm/ Drums

Daniel Plonka – The Henkman/ Piano and Organ

Nicole Große-Beck – Alina One/ Vocals

Petra Maaß – Mary in the Evening/ Vocals

Carsten Abraham – A.C. Abraham/ Vocals

D.W.King – as himself / Lead-Vocals

 Taking care of business.

 Einlass 20.00 Uhr-Beginn 21.00 Uhr- Vvk 8,00 E- Abendkasse 10,00 €

Gemeindesportverband tagt am 21. März bei Overkämping

Zur 38. Mitgliederversammlung lädt der von Hans Kutscher (Foto) geleitete Gemeindesportverband ein. Die Teilnehmer treffen sich am Donnerstag, den 21. März 2013, 20.00 Uhr in der Gaststätte Overkämping, 46514 Schermbeck.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Jahresbericht 2012/2013

3. Genehmigung der Niederschrift der Mitgliederversammlung vom 16.03.2012

4. Kassenbericht 2012

5. Beschlussfassung über den Rechnungs- und Kassenprüfungsbericht 2012 und Entlastung

6. Wahl 2. Vorsitzende(r)

7. Wahl Sportwart/in

8. Wahl 1 Beisitzer/in

9. Wahl von 1 Kassenprüfer/in

10. Haushaltsvoranschlag 2013 und Beschlussfassung

11. Änderung der Förderrichtlinien des GSV

12. Tag des Sports am 28.4.2013

13. Verschiedenes

Ehrung für Heinrich Dickmann und Christa Tempelmann

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Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Wodan Damm 1947 e.V. trafen sich die Mitglieder im Casino der Reitanlage. Um 19.00 Uhr wurde im Rahmen der Aktivenversammlung die Aktivensprecherin gewählt. In ihrem Amt bestätigt wurde Anke Hütter.

In der anschließenden Jugendversammlung wurden die Posten neu belegt. Die Reitlehrerin Diana Kraps wurde von der Versammlung als Jugendwartin gewählt. Jugendsprecher sind von nun an Nele Marie Cleve und Sophia Proff.

Ab 19.30 Uhr begrüßte der erste Vorsitzende Jürgen Trick die Anwesenden. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der verstorbenen Vereinsmitglieder Hartmut Stegemann und Wilhelm Lichtenberg. Nach Verlesung des Jahresberichtes sowie Erläuterung des Kassenberichtes wurde dem Vorstand einstimmige Entlastung erteilt.

Ehrung-JHVUnter großem Applaus wurden für ihre Verdienste um den Pferdesport und den Verein die langjährigen Mitglieder Heinrich Dickmann (2.v.r.)  und Christa Tempelhoff (2.v.l.)  jeweils mit der Ehrennadel in Gold des Pferdesportverbandes Rheinland ausgezeichnet.

Wegen seiner Urlaubsabwesenheit wurde auch Volker Buchloh die Ehrennadel in Gold nachträglich überreicht.

Ferner wurden folgende Vorstandsposten neu gewählt und vergeben:

Erster Vorsitzender: Jürgen Trick (im Foto links), Kassenführer: Volker Buchloh, Beauftragte für Breitensport: Ulrike Freund, Beauftragter für Sportveranstaltungen: Tim Cleve, Beauftragte für die Reitanlage, das Hindernismaterial und die Geräte: Stefanie Schnell, Kassenprüferin: Daniela Wolf.

Weiterhin im Amt bleiben planmäßig: Geschäftsführer: Torsten Freund, Zweite Vorsitzende: Christina Jeromin, Beauftragte für Mitgliederorganisation: Angela Hater-Proff, Beauftragte für Pressearbeit: Marion Cleve

Der Erste Vorsitzende dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit.

Heimatbund der Herrlichkeit Lembeck

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Dorsten/Schermbeck/Raesfeld In dem Bemühen, die Generalversammlung jährlich in einem anderen Ort der ehemaligen Herrlichkeit Lembeck stattfinden zu lassen, trafen sich die Mitglieder des Heimatbundes der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten diesmal in der Biologischen Station in Lembeck.

Vorsitzende Dr. Edelgard Moers, Geschäftsführer Josef Kreischer und Kassierer Willy Schrudde hielten Rückschau auf die Aktivitäten des Heimatbundes seit der letzten Versammlung. Fünfmal tagte der Vorstand. Außerdem gab es eine Hauptversammlung und eine erweiterte Vorstandssitzung, an der Vertreter jener zwölf Heimatvereine teilnahmen, die zum Heimatbund gehören. Die Jahresexkursion führte am 29. September nach Rhade.

Nach Mitteilung des Kassierers Willy Schrudde über die Finanzen des 81 Mitglieder zählenden Heimatbundes konnten zwar ein Jahresgewinn erwirtschaftet und Rücklagen gebildet werden, aber der Verkauf des Heimatkalenders 2013 verlief schleppend und 200 Exemplare blieben übrig. Lediglich in Wulfen boomte der Verkauf weiterhin, weil dort auch ein Haus-zu-Haus-Verkauf organisiert wurde. Mehr als die Hälfte aller 1175 Heimatkalender wurden in Wulfen verkauft.

Eine Preissenkung wurde ebenso für die nächsten Ausgaben vorgeschlagen wie eine Reduzierung der Auflage, mehr Artikel einzelner Heimatvereine und die stärkere Einbeziehung von Jugendlichen in die Kalendergestaltung. Im nächsten Kalender haben Jugendliche Gelegenheit, unter dem Motto „So sehen wir die Stadt“ ihre Lieblingsplätze zu fotografieren. Am 9. April kann ein Teil der Bilder im alten Dorstener Rathaus besichtigt werden.

Dr. Edelgard Moers dankte dem scheidenden Geschäftsführer Josef Kreischer (vorne v.l.) für seine elfjährige Vorstandsarbeit. Zu den Gratulanten gehörten auch Christian Gruber, Regina Schwan und Willy Schrudde (hinten v.l.). Foto Scheffler
Dr. Edelgard Moers dankte dem scheidenden Geschäftsführer Josef Kreischer (vorne v.l.) für seine elfjährige Vorstandsarbeit. Zu den Gratulanten gehörten auch Christian Gruber, Regina Schwan und Willy Schrudde (hinten v.l.). Foto Scheffler

Schermbecks Heimat- und Geschichtsvereinsvorsitzender Hans Zelle leitete die anschließenden Vorstandswahlen. Dr. Edelgard Moers wurde einstimmig für weitere drei Jahre im Amt der Vorsitzenden bestätigt, das sie vor zwölf Jahren von Fritz Oetterer übernahm. Nachfolgerin des bisherigen Geschäftsführers Josef Kreischer, der am 25. März 2002 Karl-Heinz Nowoczin ablöste. wurde Regina Schwan. Neuer Beisitzer ist der Dorstener Stadtbibliothekar Christian Gruber. Zum Vorstand gehören außerdem der stellvertretende Vorsitzende Dr. Werner Wenig, Kassierer Willy Schrudde und die beiden Beisitzer Ingeburg Ruhe und Werner Andrejewski.

Die nächste erweiterte Vorstandssitzung findet am 25. Juni im Holsterhausener Hotel Albert statt. Die Exkursion führt am 28. September zum Bergbau-Verein in Hervest-Dorsten. Am 25. November wird der Heimatkalender 2014 vorgestellt.

Der stellvertretende Leiter der Biologischen Station, Georg Tenger, berichtete über die Arbeit der 1992 gegründeten Biologischen Station, die derzeit insgesamt neun Personen beschäftigt. Die Hauptaufgaben bestehen in Erhebungen der bedrohten Pflanzen- und Tierwelt, in praktischen Tätigkeiten innerhalb der Naturschutzgebiete und der Informations- und Bildungsarbeit. Am Beispiel des seit Mitte der 1990er-Jahren entstandenen Hervester Bruches zeigte Georg Tenger einzelne Aufgabenbereiche der Biologischen Station. H.Sch.

Tanz-Club „Grün-Weiß“ Schermbeck wirbt bundesweit für Schermbeck

Carolin Schulte-Loh bleibt Jugendwartin des Tanzclubs „Grün-Weiß Schermbeck“. Montagabend wurde die 20-jährige Tänzerin der Formation „Dancing Rebels“ während der Jugendversammlung in der Tanz-Akademie im Amt bestätigt, das sie im Jahre 2012 von Annika Friedrich übernahm. Zur Wahl hatte sich auch Lisa Klingelhöfer gestellt. Zur Formation der „Dancing Rebels“ gehört auch die 15-jährige Jugendsprecherin Franziska Alda, die gleichfalls im Amt bestätigt wurde

Die „Grün-Weiß“- Vorsitzende Eva-Maria Zimprich (l.) dankte der Jugendsprecherin Franziska Alda (r.) für ihre bisherige Arbeit im Dienste der mehr als 300 Kinder und Jugendlichen des Vereins. Foto Scheffler
Die „Grün-Weiß“- Vorsitzende Eva-Maria Zimprich (l.) dankte der Jugendsprecherin Franziska Alda (r.) für ihre bisherige Arbeit im Dienste der mehr als 300 Kinder und Jugendlichen des Vereins. Foto Scheffler

Unter Leitung der „Grün-Weiß“- Vorsitzenden Eva-Maria Zimprich wurden im Beisein des Sportwarts Dirk Klingelhöfer die sportlichen Leistungen der einzelnen Jugendformationen in Erinnerung gerufen.

In Abwesenheit wurden Annkathrin Moschüring und Anna Schwalenberg für zehnjährige Mitgliedschadft geehrt. Susanne Triptrap gehört seit 15 Jahren zum Tanzclub.

Zur Jugendabteilung des Tanzclubs gehören über 300 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 18 Jahren. In den fünf Leistungsgruppen „Calidez“, „cocoonSWING“, „Amianto“, „Avalanche“ und „Dancing Rebels“ sind die Tänzer weit über die Grenzen Schermbecks hinaus zu Werbeträgern der Gemeinde geworden.

Weitere tanzbegeisterte junge Leute sind herzlich willkommen. Neben den genannten Leistungssportgruppen gibt es noch ein Dutzend Gruppen für die Breitensportarbeit. Informationen über den Tanz-Club „Grün-Weiß Schermbeck“ gibt es im Internet unter www.tcgw.org. H.Sch.

Die 23. Jugendversammlung fand in der Tanz-Akademie an der Maassenstraße statt. Foto Scheffler
Die 23. Jugendversammlung fand in der Tanz-Akademie an der Maassenstraße statt. Foto Scheffler

Pater Antony feiert am 19. März sein Jubiläum

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Pater Aiy Jacob Mooleparambil, (kurz Pater Antony), Seelsorger an St. Ludgerus Schermbeck, aus der Ordensgemeinschaft der “Carmelites of Mary Immaculate“, Kerala, Indien, feiert am morgigen Dienstag, 19.3.2013, sein silbernes Profeßjubiläum. Vor 25 Jahren ist er in diesen Orden eingetreten und gehört heute zur Deutschen Provinz, die in Bonn ihren Hauptsitz hat.

Pater Antony feiert sein Jubiläum im Rahmen des wöchentlichen Gottesdienstes im Marienheim um 10:00 Uhr. Pfr. Klaus Honermann wird mit ihm den Gottesdienst feiern und anschließend werden Bewohner und Gäste auf das Wohl des Jubilars mit Sekt anstoßen.

 

Schermbecker BfB lädt zu einer Bürgerversammlung ein

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Am Freitag, den 22. März 2013,  findet um 19 Uhr erneut eine öffentliche´Vorstandssitzung der Wählervereinigung „Bürger für Bürger“ in der Gaststätte Nappenfeld statt. Die BfB vesrteht sich als Ansprechpartner für die Belange, Sorgen und Nöte aller Schermbecker/innen. Daher freut sich dei Wählervereinigung über den Besuch von Bürgern, die gerne bei der BfB mitwirken möchten oder auch nur Anregungen geben wollen, was Politik zukünftig aufgreifen und umsetzen soll.

Als grobe Tagesordnung nennt der Vorsitzende Klaus Roth: Begrüßung; kurze Berichterstattung über Vorgänge seit der letzten Vorstandssitzung; Haushaltsentwurf 2013; Vorbereitung der Mitgliederversammlung; Info-Stand; Verschiedenes. H.Sch.

Gesamtschüler brillierten beim Krimi-Dinner im Rathaus

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„Wenn Sie das Abi so gut machen wie die Theateraufführung, dann kann Ihnen nichts mehr passieren“, lobte Lehrer Christian Völtz die Laienspieler des Jahrgangs 13 der Gesamtschule und fügte hinzu, „im Zweifelsfalle können Sie als Schauspieler oder Kellner Karriere machen.“

Als am Ende alle am Krimi-Dinner beteiligten Personen die Bühne betraten, gab es riesigen Applaus für die Theaterspieler und für das Catering-Team. Foto Scheffler
Als am Ende alle am Krimi-Dinner beteiligten Personen die Bühne betraten, gab es riesigen Applaus für die Theaterspieler und für das Catering-Team. Foto Scheffler

Im proppenvollen Begegnungszentrum hatten die Abiturienten in spe gleich an zwei Abenden nicht nur mit ihrem Krimi-Dinner eine schauspielerische Glanzlastung geboten, sondern auch ein Catering präsentiert, das die Besucher so richtig verwöhnte.

Für Kommissar Rigobert Baum gab es mehrere Verdächtige im Mordfall. Foto Scheffler
Für Kommissar Rigobert Baum gab es mehrere Verdächtige im Mordfall. Foto Scheffler

Ein ganzes Jahr lang hatten die Schüler einer freiwilligen Theater-AG mit ihren beiden Deutschlehrern Anna Esters und Christian Völtz das Theaterstück „Mörderische Auslese“ von Mischa Martini einstudiert. Dabei wurden einzelne Szenen von den Schülern umgeschrieben, mit Verfremdungseffekten versehen, reichlich Lokalkolorit eingeschleust und die „Mord-Geschichte“ mit viel Humor gewürzt. Unterstützung gab es vom Kunst-Kurs des Jahrgangs 11, der mit seiner Leiterin Sabina Wichmann Kunstwerke fürs Bühnenbild schuf. Einen Teil der Requisiten brachten die Schüler von Zuhause mit.

In der Cafeteria des Rathauses wurde von den Gesamtschülern ein Drei-Gang-Menü zubereitet. Foto Scheffler
In der Cafeteria des Rathauses wurde von den Gesamtschülern ein Drei-Gang-Menü zubereitet. Foto Scheffler

Der Kreativität der Schauspieler stand die Verpflegungs-Crew der Gesamtschule nicht im Geringsten nach. Zehn Köche bereiteten in der Kantine des Rathauses ein Drei-Gänge-Menü vor, das in den beiden Theaterpausen in einem atemberaubenden Tempo von zwölf Kellnern serviert wurde.

In diesen Pausen blieb für die Zuschauer Zeit, in gemeinsamen Gesprächen über den Täter zu fachsimpeln, um bis zum Ende der Aufführung die Lösung in eine der Boxen zu werfen, die mit den Namen der potenziellen Mörder versehen waren. Leicht war es nicht, den Mörder herauszufinden, denn es gab gleich mehrere Verdächtige, mit denen sich Kommissar Robert Baum (Jan Vennemann) beschäftigen musste. Wer hatte Hermann Kessel (Sebastian Rosenboom), das Oberhaupt eines ökologisch-dynamischen Weinguts, vergiftet. War es die Ehefrau Emilia (Franziska Breuer), die ihren Mann schon längst loswerden wollte? War es Herman Kellers Schwester Tatjana (Stefanie Berendsen), die er wegen ihrer Faulheit sowieso

In den Theaterpausen trugen flinke Kellnerinnen und Kellner das Essen zu den Plätzen der Zuschauer. Foto Scheffler
In den Theaterpausen trugen flinke Kellnerinnen und Kellner das Essen zu den Plätzen der Zuschauer. Foto Scheffler

nicht leiden mochte und deshalb bei der Wahl zur Weinkönigin als Einziger gegen sie stimmte? Es konnte allerdings auch Hermanns Schwester Dörthe (Anna Buterus) gewesen sein, von der man wusste, dass sie sich als fanatischer Ökofreak über die bisweilen völlig unökologischen Gebaren ihres Bruders mächtig ärgerte. Verdächtig machte sich auch die Sommelière Elke (Julia Wieschus), die von Hermann verschmäht wurde. Und auch Dr. Joachim Gansmüller (am Freitag Fabian Schröer, am Samstag Fabian Bruns) wirkte verdächtig, zumal er als Reblausbekämpfer über genügend Gifte verfügte.

Kurz vor der Bekanntgabe des Täters stoppten die beiden Moderatoren Lara Jackwerth und Max Stern den Kommissar. Die Zuschauer hatten Gelegenheit, ihre Zettel mit den Namen des denkbaren Täters abzugeben. Die Täterin Tatjana hatten nicht allzu viele Zuschauer genannt. Unter den

Ursula Owczarski erriet am Samstagabend den Mörder des Winzers. Foto Scheffler
Ursula Owczarski erriet am Samstagabend den Mörder des Winzers. Foto Scheffler

richtigen Lösungen wurde am Samstagabend Ursula Owczarski als Gewinnerin ermittelt. Als langjährige „Tatort“-Zuschauerin hatte sie richtig kombiniert und wusste gleich mehrere richtige Gründe für „ihre“ Täterin zu benennen. Zur Belohnung gab es ein ulkiges Candle-Light-Dinner. H.Sch.

 

 

 

 

 

 

 

Schermbecker Grünen-Ortsverband tagt bei Overkämping

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen lädt zu einer Versammlung ein, die am Dienstag (19. März) um 19 Uhr in der Gaststätte Overkämping beginnt. In der von Holger Schoel und Britta Wegner geleiteten Versammlung wird über die Planungs- und Umweltausschusssitzung ebenso berichtet wie über die Fukushima-Demo und über Aktivitäten des Grünen-Kreisverbandes. Dabei geht es insbesondere um die Verstärkung der Lebensmittelkontrollen im Kreis.

Dr. Christian Winterberg informiert über die Veranstaltung „Bioenergie nutzen – aber richtig“ der grünen Bundestagsfraktion in Coesfeld.

Der Ortsverband und der Kreisverband Wesel von Bündnis 90 /Die Grünen starten am 20. März 2013 in den Bundestagswahlkampf. Zum ersten Mal sollen alle Grünen Mitglieder über die wichtigsten Programmpunkte auf Bundesebene mitentscheiden dürfen. Im Juni wird es eine schriftliche Umfrage geben. Am 20. März kann ab 19 Uhr im Weseler Welcome-Hotel mit der Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke diskutiert werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird sich Tom Wagener als der grüne Direktkandidat des Wahlkreises vorstellen. „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mit uns über die zentralen politischen Themen der Zukunft zu diskutieren“, ermuntert der OV-Vorstand zur Teilnahme. H.Sch.

176 Starter beim vierten Agility-Turnier

Zum vierten Male wurde die Reithalle des „Zucht-, Reit- und Fahrverein Wodan Damm“ am Sonntag zum Austragungsort für ein Agility-Turnier, das der Schäferhundeverein der Ortsgruppe 23 (Dorsten-Wulfen) für 178 Hunde aus ganz Nordrhein-Westfalen veranstaltete.

Zum „Agility“-Parcours gehören Hürden, Laufsteg, Tisch, Tunnel, Weitsprung, Wippe, Wand, Reifen und Slalom. Bis zu 20 Hindernisse müssen bei einem Wettkampf schnell und fehlerfrei genommen werden. Dabei wird zwischen dem A-Lauf und dem Jumping unterschieden. Beim A-Lauf muss der Hund, geführt von seinem Frauchen oder Herrchen, nicht nur einfache Sprunghürden überwinden, sondern auch Kontaktzonengeräte passieren. Bei letzteren gibt es im Zugang und im Abgangsbereich bestimmte Zonen, die der Hund auf jeden Fall berühren muss. Beim Jumping fehlen derartige Kontaktzonengeräte.

Die Hunde werden von ihren Frauchen oder Herrchen mit Fingerzeigen durch den Parcours gelotst. Foto Scheffler
Die Hunde werden von ihren Frauchen oder Herrchen mit Fingerzeigen durch den Parcours gelotst. Foto Scheffler

Beim A-Lauf und beim Jumping starten die Hunde jeweils in vier verschiedenen Klassen. In der Klasse der „Minis“ treten Hunde bis zu einer Schulterhöhe von 35 Zentimetern an. Die „Midis“ dürfen nicht mehr als 45 Zentimeter Schulterhöhe aufweisen. Wer größer als 45 Zentimeter ist, startet in der „Standard“-Gruppe. Außerdem gibt es noch die Seniorengruppe.

Zum vierten Male  der Schäferhundeverein der Ortsgruppe 23 (Dorsten-Wulfen) in Damm ein Agility-Turnier. Foto Scheffler
Zum vierten Male der Schäferhundeverein der Ortsgruppe 23 (Dorsten-Wulfen) in Damm ein Agility-Turnier. Foto Scheffler

Rein in die Röhre, rauf auf den Laufsteg, über die Hürde, im Slalom durch den Stangenwald, ein schneller Seitenblick zu Frauchens oder Herrchens Hand und dann mit Höchstgeschwindigkeit über Hürden: Das alles muss stimmen, wenn man am Ende des Parcours ein Leckerli (bloß keine Schokolade) bekommen möchte und Herrchen oder Frauchen zu einem Pokal verhelfen möchte.

Tempo und Fehler wurden von den Leistungsrichtern bewertet. Fiel eine Stange, gab`s Fehlerpunkte. Gleiches passierte, wenn der Hund nicht mit der linken Schulter zuerst in den Tunnel raste oder Herrchen/Frauchen den Hund mit der Hand berührte.

Die erfolgreichsten Hundehalter wurden mit Pokalen ausgezeichnet.

Gegen Abend wurden alle Sieger geehrt, die im Verlauf des Nachmittag eine der zahlreichen Agility-Disziplinen gewonnen hatten. Foto Scheffler
Gegen Abend wurden alle Sieger geehrt, die im Verlauf des Nachmittag eine der zahlreichen Agility-Disziplinen gewonnen hatten. Foto Scheffler

A-Lauf, Leistungsklasse 1 (niedrige Leistungen): Minis: 1. Andrea Köster mit Buffy Jule of Watercastle. 2. Varolin Veith mit Paula, 3. Nora Harke mit Juno McKinley´s of no Retur. Midis: 1. Karin Staps mit King Beauty King of Tecklenbur, 2. Stephanie Tiemann mit One Dark One of Willow Road, 3. Yana Larisch-Milanovic mit Feedback Xtra – blue III. Queen. Standard: 1. Sandra Wilhelms mit Fame, 2. Ute Dubs mit Neslisha Kelpiebrink, 3. Volker Hubrich mit Kea.

A-Lauf, Leistungsklasse 2 (mittlere Leistungen): Minis: 1. Erik Josteit mit Spikey, 2. Andrea Fosse mit Rocko, 3. Ursula Dembowski mit Udine vom Sonnenberg. Midis: 1. Brigitte Bende mit Cassandra, 2. Sabine Lukas mit Scully La Vie en Rose f. Shamrock, 3. Renate Wanke-Bahle mit Amy von der Aragorner Höhle. Standard: 1. Sabine Mali mit Juma red Rabbits Juma, 2. Elke Peinhaupt mit Jim Beam of little willy willys, 3. Sandra Skibbe mit Gina.

A-Lauf, Leistungsklasse 3 (höhere Leistungen): Minis: 1. Kerstin Clever mit Momak, 2. Petra Großhuldermann mit Fiona vom Lauchstädter Brunnen, 3. Norbert Basser mit Til Future Buddy v. Klein-Nulla. Midis: 1. Cirstin Hegmanns mit Snoopsdog, 2. Norbert Basser mit Trixe vom Kronensee, 3. Heike Brune mit Mika Tim Mika of Triple P. Standard: 1. Annemarie Ploegmakers mit Fudge Jabsons Golden Yellow Jeti, 2. Petra Pass mit Bania Extreme Bania of dark Brig, 3.

A-Lauf, Senioren, Standard: Caludia Steffens mit Merlin, 2. Jasmin Wettläufer mit Oscar.

Jumping, Leistungsklasse 1 (niedrige Leistungen): Minis: 1. Renate Käsgen mit Cayetanqa Crash with eager to work, 2. Heike Epperlein mit Chil Zumba Queen four valley, 3. Carolin Veith mit Paula. Midis: 1. Stephanie Tiemann mit One Dark One of Willow Road, 2. Claudia Steffens mit Kimba Akarai vom Hochlartal, 3. Josef Knipscher mit Cody Mighty Blue from Marmorea. Standard: 1. Uwe Weitze mit Mad-Max, 2. Yonne Reske mit Sid Belle of Village Aussie, 3-. Volker Hubrich mit Kea.

Jumping, Leistungsklasse 2 (mittlere Leistungen): Mini: 1. Bahattin Bostanci mit Pascha, 2. Sabine Burg mit Luna, 3. Andrea Fosse mit Rocko. Midi: 1. Renate Wanke-Bahle mit Amy von der Aragorner Höhle, 2. Brigitte Bende mit Cassandra, 3. Jessica Grosse Homann mit Cindy. Standard: 1. Josef Kötting mit Lynn von der Königin, 2. Rüdiger Gand mit Merlin, 3. Sabine Mali mit Juma red Rabbits Juma.

Jumping, Leistungsklasse 3 (höhere Leistungen): Mini: 1. Dana Nährig mit Egatai of Bamboo-Garden, 2. Rainer Richartz mit Xiva von Schloss Bladenhorst, 3. Jasmin Wettläufer mit Simba. Midi: 1. Thorsten Tiemann mit Spin Amazing Top Spin of Willow, 2. Andrea Kerschsieper mit Piper X-clusive Finestyle from Bor, 3. Norbert Basser mit Trixi Black Trixi vom Kronensee. Standard: 1. Ivonne Schmidt mit Less Breathless vom Isengrund, 2. Jasmin Koch mit Lucky, 3. Angel Schmidt-Seewald mit Mitch Mitchell.

Jumping, Senioren: 1. Veronika Lackmann mit Olga, 2. Laura Heitmann mit Emil Devil of four valley town, 3. Claudia Steffens mit Merlin. H.Sch.

Bevor die Hunde über den Parcours liefen, gingen erst einmal Herrchen oder Frauchen die einzelnen Hindernisse ab. Foto Scheffler
Bevor die Hunde über den Parcours liefen, gingen erst einmal Herrchen oder Frauchen die einzelnen Hindernisse ab. Foto Scheffler
Wer nicht selbst starten musste, genoss das Turnier als Zuschauer. Foto Scheffler
Wer nicht selbst starten musste, genoss das Turnier als Zuschauer. Foto Scheffler

 

 

 

 

 

 

 

Viel Arbeit stand im Melde- und Auswertungsbüro an. Foto Scheffler
Viel Arbeit stand im Melde- und Auswertungsbüro an. Foto Scheffler

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das leibliche Wohl sorgten Mitglieder des Reitervereins Wodan Damm. Foto Scheffler
Für das leibliche Wohl sorgten Mitglieder des Reitervereins Wodan Damm. Foto Scheffler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Frauchens Arm kann man das Warten auf den Start gut aushalten. Foto Scheffler
Auf Frauchens Arm kann man das Warten auf den Start gut aushalten. Foto Scheffler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Dorstenerin Claudia Steffens gewann mehrere Preise. Foto Scheffler
Die Dorstenerin Claudia Steffens gewann mehrere Preise. Foto Scheffler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Halter der bestplatzierten Hunde erhielten Erinerungsplaketten, Foto Scheffler
Die Halter der bestplatzierten Hunde erhielten Erinnerungsplaketten,
Foto Scheffler

Schermbecker Umwelttag fand zum 26. Male statt

Bei sonniger, aber sehr kalter Witterung machte es den meisten Bürgern am Samstagmorgen richtig Spaß, am 26. Schermbecker Umwelttag teilzunehmen.

Ute Lindemann vom gemeindlichen Bürgerbüro sowie die beiden Bauhofmitarbeiter Klaus Sondermann und Björn Hilgendorf verteilten Arbeitshandschuhe und Säcke an Erwachsene und Kinder, die sich ihr Sammelrevier selbst aussuchen konnten.

Den größten Sammeleifer bewiesen wie in den letzten Jahren die Mitglieder des Gahlener Heimatverein. Nach dem Treffen am Haus Heckermann in der Haus-Gahlen-Straße fuhren die Sammler, unter denen sich auch der zehnjährige Tom Wischerhoff befand, in drei Gruppen mit Traktoren und Anhängern los, um an ganz unterschiedlichen stellen Müll zu sammeln. Dabei leistete jener Traktor, den Heiner Nachbarschulte dem Heimatverein vor zwei Jahren geschenkt hatte, gute Dienste. Dem Geschäftsführer Herbert Gülker bereitete das Fahren mit dem Traktor ebenso viel Freude wie Claus Matrose, der seinen 15 PS starken „Steyr“ aus dem Jahre 1953 vorspannte.

Auf dem Bauhof wurde all das in einem großen Container gesammelt, was im Rahmen des 26. gemeindlichen Umwelttages im Gelände gefunden wurde. Foto: Scheffler
Auf dem Bauhof wurde all das in einem großen Container gesammelt, was im Rahmen des 26. gemeindlichen Umwelttages im Gelände gefunden wurde. Foto: Scheffler

Um die Mittagszeit konnte man sich davon überzeugen, dass die Rücksichtslosigkeit mancher Zeitgenossen auch nach 25 Jahren kaum nachgelassen hat. Auf dem Bauhof wurde in einem großen Container jener Unrat gestapelt, den achtlose Zeitgenossen kurzerhand im Gelände entsorgten, sei es aus Bequemlichkeit oder zur Reduzierung der Abfallentsorgungsgebühren.

In Uefte und Overbeck war die dortige Trachtenschützengilde unter Leitung des Reckenmeisters Christoph Möllmann mit einer großen Abordnung unterwegs. Auch der amtierende Schützenkönig Johannes Triptrap halb

Heribert Möllmann zeigte nach der Rückkehr zum gemeindlichen Bauhof jene Wildente, die man beim Sammeln an der Erler Straße gefunden hatte. Foto Scheffelr
Heribert Möllmann zeigte nach der Rückkehr zum gemeindlichen Bauhof jene Wildente, die man beim Sammeln an der Erler Straße gefunden hatte. Foto Scheffler

beim Sammeln und staunte nicht schlecht, als die Sammler im Straßengraben an der Erler Straße eine tote Wildente fanden. Von Fast-Food-Müll über Schuhe bis hin zu Autoreifen reichte das Sammelgut. Am Bühnendorf im Gahlener Süden lag eine Badewanne am Straßenrand. Die Handballabteilung des SV Schermbeck sammelte im Umfeld der Dreifachturnhalle. Viele Flaschen und mehrere Radkappen entdeckte die CDU in ihrem Sammelrevier zwischen Rathaus und Maximilian-Kolbe-Schule.

Udo Holtmann und Karl Westerhuis waren für den Heimatverein Weselerwald und Umgebung unterwegs. Regenschirme, Autoreifen und ein Kindersitz wurden unterwegs gefunden. Die Weselerwalder Jäger waren ebenfalls im Schermbecker Westend unterwegs. Zum zweiten Male beteiligte sich der Dammer Turmverein an der Sammlung. In Gahlen füllten Mitglieder des VdK Säcke mit Müll. Vier Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Schermbeck säuberten den Historischen Rundweg. Das Umfeld des von ihr betreuten Kreisverkehrs an der Freudenbergstraße lag der SPD auch am Umwelttag besonders am Herzen. Die Schützengilde Altschermbeck sammelte einen Steinwurf weit entfernt auf ihrem Schützenplatz, während der Boßelclub seine Trainingsstrecke in Buschhausen verschönerte. Eine zehnköpfige Gruppe von Bewohnern des Lühlerheims beteiligte sich auf dem Gelände der Stiftung am Umwelttag. Diethelm und Heike Adlunger hatten sich als Privatleute gemeldet und sich beim Sammeln auf dem Gesamtschul-Parkplatz mächtig über herumlaufende Ratten geekelt.

Für die eifrigen Sammler gab es am Bauhof von der Volksbank Erbsensuppe und Würstchen, kostenlose Getränke und Süßigkeiten für Kinder. In geselliger Runde verstärkten sich das Gefühl, etwas Gutes für die Allgemeinheit getan zu haben, und die Hoffnung, ein wenig Vorbildfunktion vermittelt zu haben für rücksichtslose Zeitgenossen.

Bauhofmitarbeiter holen die gefüllten Säcke aus den Außenbezirken und bringen das Sammelgut zur Kreis-Weseler Abfallgesellschaft nach Kamp-Lintfort. H.Sch.

Brichter Schützen ehrten die Sieger des Plakettenschießens

Auf dem Schießstand am „Schwarzen Adler“ veranstaltete der Schützenverein Bricht ein Plakettenschießen für Jugendliche, für Herren und zum dritten Male für die Damen des Vereins. Das Schießen diente zugleich als Vorbereitung auf das Traditionspokalschießen, das die neun Schützenvereine des ehemaligen Amtes Schermbeck am 7. April zum 55. Male veranstalten, und zwar auf der Schießsportanlage des SV Damm.

Im Vereinslokal leitete Oberst Carsten Unverzagt (stehend, 4.v.l.) die Ehrung der besten Platten-Schützen. Bei den Herren siegte Michael Jörres (sitzend 2.v.l.), bei den Damen Königin Rebecca Marsfeld (sitzend, 3.v.l.). Foto Scheffler
Im Vereinslokal leitete Oberst Carsten Unverzagt (stehend, 4.v.l.) die Ehrung der besten Platten-Schützen. Bei den Herren siegte Michael Jörres (sitzend 2.v.l.), bei den Damen Königin Rebecca Marsfeld (sitzend, 3.v.l.). Foto Scheffler

An den beiden vorhergegangenen Sonntagen hatten die Schützen die Möglichkeit, fürs Plakettenschießen zu üben und ihr Können zu verbessern. Zahlreiche Schützen nutzten diese Gelegenheit.

Jeder Schütze durfte bei dem von Oberst Carsten Unverzagt geleiteten Plakettenschießen beliebig oft drei Schüsse mit dem KK-Gewehr auf die 50 Meter entfernte Zehner-Ringscheibe abgeben. Probeschüsse waren erlaubt. Drei Schüsse wurden gewertet. Schon früh wurden mit 29 Ringen bei den Männern und mit 25 Ringen bei den Frauen die Hürden hoch gesetzt. Im Laufe des Wettkampfes versuchten die Teilnehmer immer wieder diese Richtmarke zu übertreffen, so dass letztendlich 104 Wertungsdurchgänge vom Schriftführer Ingo Kufferath verbucht werden mussten.

 

Titelverteidiger Carsten Unverzagt hatte diesmal keine Chancen. Gewinner der Plakette wurde Michael Jörres, der die höchstmögliche Ringzahl 30 erreichte und nicht einmal zu einem Stechen antreten musste. Mit 29 Ringen folgten Dominik Schledorn, König Björn-Holger Schledorn und Stefan Jansen dem Sieger. Georg Schwane und Dirk Tober erreichten 28 Ringe.

Auch bei den Damen musste Titelverteidigerin Alexandra Tober diesmal die Plakette einer anderen Schützin überlassen. Schützenkönigin Rebecca Marsfeld lag in der Endwertung mit 27 Ringen deutlich vor den Mitbewerberinnen Iris Stegemann, Nadine Anschütz, Vera Kufferath und Alexandra Tober, die alle jeweils 25 Ringe verbuchen konnten.

Zum Schießen um die Jugendplakette trat diesmal kein Jugendlicher an.

Nach der Siegerehrung saßen die Schützen in geselliger Runde im Vereinslokal Hecheltjen zusammen. Einigen merkte man schon die Vorfreude auf das dreitägige Schützenfest an, das der Brichter Schützenverein in der Zeit vom 11. bis 13. Mai feiert. H.Sch.

 

Handballerinnen des SV Schermbeck sind Sportlerinnen des Monats

Die Jury des Gemeindesportverbands Schermbeck ( Olaf Thon, Jens Schulz, Wolfgang Lensing, Hella Sinnhuber und Andreas Leistner von der Dorstener Zeitung) hat im Monat Februar die A Juniorinnen der Handballabteilung des SV Schermbeck zum Sportler des Monats gekürt. Die Mädels um ihren Trainer Niklas Bell wurden als erstes Nachwuchsteam des SV Schermbeck Oberligameister. Der Gemeindesportverband sagt herzlichen Glückwunsch.

Hans Kutscher 1. Vorsitzender GSV Schermbeck

21. März: Frühlingslesung in der Gemeindebücherei

Die Nachbarschaftsberatung lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Frühlingslesung in die Gemeindebücherei ein. Am Donnerstag, den 21.03.2013 geht es um 16 Uhr los. Thema: „ Der Lenz ist da! -Kurzgeschichten und Gedichte zum Frühlingsbeginn “ gelesen von Frau Wilma Krämer. Der Nachmittag wird im Rahmen der Nachbarschaftsberatung in Kooperation mit der Gemeindebücherei angeboten und ist für alle Interessierten kostenfrei. Für eine bessere Planung wäre eine vorherige Zusage bei Frau Kuhlmey wünschenswert. Frau Kuhlmey ist Montag von 13 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 Uhr bis 18 Uhr und Freitag telefonisch zu erreichen 02853/910169 oder auch per e-mail: [email protected]. H.Sch.

Gahlener Jugendarbeit wird gefördert

Den folgenden Bericht erstellte der CDU-Kreistagsabgeordnete Christian Hötting:

Die Evangelische Kirchengemeinde Gahlen hat einen Zuschussantrag gemäß der Förderrichtlinien des Kreises Wesel für die Kinder- und Jugendarbeit in Gahlen, welche ohne eine hauptamtliche Kraft erfolgt, gestellt. Diese Arbeit kann mit 5.700,- € im Jahr gefördert werden. Da der Kinder- und Jugendförderplan noch bis 2014 läuft, schlug die Kreisverwaltung vor, eine Förderung erst ab 2015 vorzusehen, da ansonsten das Budget aufgestockt werden müsste.

„Die CDU-Kreistagsfraktion hat auf meine Anregung hin, einen Antrag gestellt, dass die Förderung für Gahlen bereits ab 2013 erfolgen soll. In Gahlen wird viel für die Jugend getan. Ob Freizeiten, Ten-Sing, oder Ferienaktionen, es wird viel geboten, wie ich aus Gesprächen mit Pfarrer Hilbricht weiß“, stellte der für Schermbeck zuständige CDU-Kreistagsabgeordnete Christian Hötting fest.

Bisher hat Gahlen nie eine Förderung beantragt. Ein Grund mehr, die Lücke zu schließen, denn Einrichtungen in Damm und Schermbeck werden gefördert.

„Damit schließen wir eine Lücke in unserer Gemeinde und die Arbeit in Gahlen wird mit 11.400,- € in 2013/2014 honoriert. Die CDU wird sich auch für eine Förderung nach 2014 im neuen Förderplan stark machen.“

Ein Dank geht an die ev. Kirchengemeinde Gahlen, welche sich für Kinder und Jugendliche stark mache, aber auch an die anderen Fraktionen, welche den CDU-Antrag mitgetragen haben, der nun abschließend durch den Kreistag am 14.03.2013 bewilligt wurde und das Geld damit im Kreishaushalt bereitgestellt wird.

Weiterhin freut sich die CDU, dass es nun drei junge Männer gibt, welche sich um die Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich kümmern wollen.

Kreis Wesel hat einen Doppelhaushalt beschlossen

In der Sitzung des Kreistags am Donnerstag, 14. März, wurde die Satzung für den Doppelhaushalt 2013 / 2014 des Kreises Wesel mit breiter Mehrheit bei 5 Gegenstimmen (FDP) und drei Enthaltungen (VWG) beschlossen.

Dr. Hans-Georg Schmitz (CDU) hält den nun beschlossenen Doppelhaushalt für sinnvoll. „Durch den Doppelhaushalt können wir die Finanzsituation der Städte und Gemeinden stabilisieren.“ Auch mit dem Kreisentwicklungskonzept KEK 2020 sei man auf einem guten Weg. „Wir haben das KEK als Kreistag einstimmig verabschiedet. Nun geht es an die Maßnahmenentwicklung,“ so Dr. Schmitz. Dieser Einschätzung schloss sich Peter Kiehlmann, SPD-Fraktionschef, an und ergänzte: „Die Situation der kommunalen Familie hat sich nicht verbessert. Nun ist es am Bund, in die Kostenübernahme der Eingliederungshilfe einzusteigen, um der kommunalen Familie zu helfen.“ Kiehlmann lobte die wichtigen und wegweisenden Entscheidungen zum Thema Berufsschulcampus und DeltaPort und die guten Entwicklungen in Sachen NIAG. Hubert Kück (Bündnis 90/Die Grünen) sagte, dass der Doppelhaushalt zwar nicht doppelt so gut sei wie ein Jahreshaushalt, dass er aber prestigeträchtige „Wahlgeschenke“ im Wahljahr 2014 verhindern würde. Kück mahnte: „2009 waren noch 52 Millionen Euro in der Ausgleichrücklage des Kreises. In 2013 sind es noch knapp 6 Millionen Euro. Die Grenzen des Kreises sind erreicht.“

Heinz Dams (FDP) kritisierte, dass Landrat Dr. Ansgar Müller nicht alle Sparmöglichkeiten genutzt habe. Den beschlossenen Neubau der Kreisleitstelle bezeichnete er als unnötige Investition. Martin Kuster (VWG) schloss sich der Kritik an: „Der Doppelhaushalt gaukelt den Kommunen eine Sicherheit vor, die es nicht gibt.“ Es gebe zu viele Unwägbarkeiten, um bereits jetzt einen Hebesatz für die Kreisumlage für 2014 zu benennen. Nach den Haushaltsreden dankte Landrat Dr. Ansgar Müller allen Kreistagsmitgliedern für ihre Arbeit in „dieser wichtigen und zukunftsweisenden Sitzungsperiode“. „Mit den Entscheidungen zum Berufsschulcampus, zur Leitstelle und zum DeltaPort werden wir alle die Zukunft des Kreises Wesel und seiner Bürgerinnen und Bürger nachhaltig prägen,“ so der Landrat.

Für Aufregung in der Kreistagssitzung sorgte eine gemeinsame Resolution zur Stärkung der Metropole Ruhr der Fraktionen von SPD, CDU und Grünen im RVR, die in der RVR Verbandsversammlung am Freitag, 15. März, beraten und beschlossen werden soll. Unter anderem werden in der Resolution eine Aufgabenausweitung des RVR um kommunale Aufgaben und die Möglichkeit, Empfänger von Zuweisungen aus dem Gemeindefinanzierungs-Gesetz zu werden, gefordert. Bei den Kreistagsmitgliedern stieß die Resolution auf Unverständnis und Ablehnung. „Sollten diese Forderungen durchgesetzt werden,“ so CDU-Chef Dr. Hans-Georg Schmitz, „wäre neben dem RVR und dem Kreis Wesel ganz NRW von den Änderungen betroffen.“ Peter Kiehlmann (SPD) fügte hinzu, dass der Aufbau von Doppelstrukturen nicht im Sinne der SPD sei. Hubert Kück (Grüne) dankte Landrat Dr. Müller für die kurzfristige Thematisierung der Resolution im Kreistag und bemängelte die enthaltenen „interpretationsbedürftigen“ Formulierungen. Rudolf Kretz-Manteuffel (FDP) kritisierte die für den RVR angestrebte „Zwangsverlagerung“ von Aufgaben. Die Kreistagsmitglieder beauftragten ihre Vertreter einstimmig, in der Verbandsversammlung des RVR gegen die Resolution zu stimmen. Darüber hinaus wurde der Landrat damit beauftragt, die NRW Landesregierung über die Haltung des Kreises Wesel in dieser Sache in Kenntnis zu setzen. H.Sch.

Feuerwehr Schermbeck: Wertvoller Dienst fürs Gemeinwohl

Vertreter aller drei Löschzüge und der Gemeindeverwaltung beteiligten sich Freitagabend an der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck in der Uefter Gaststätte Triptrap.

Als Wehrleiter hielt Gemeindebrandinspektor Gregor Sebastian Rückschau auf das vergangene Jahr, das vom Tod des Schermbecker Feuerwehrkameraden Hennes Köster überschattet war. Köster war mit 71 Dienstjahren der dienstälteste Schermbecker Feuerwehrmann.

Im Jahre 2012 gab es 89 Einsätze (Vorjahr: 84). Nachdem im Jahre 2011 die Zahl der Brandeinsätze (insgesamt 19) im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken war, gab es im Jahre 2012 wieder eine Zunahme auf insgesamt 29. 60 Technische Hilfeleistungen wurden 15.03.2013-070registriert. Diesmal gab es nur zwei Fehlalarmierungen. Pressesprecher Martin Schulze (Foto) hatte in einer 17 Seiten umfassenden Info-Mappe die wichtigsten Einsätze in Fotos und Kurztexten vorgestellt.

Den größten Anteil an den Einsätzen hatte der von Brandinspektor Volker Oeing geleitete Löschzug Altschermbeck abzuarbeiten, er musste 54-mal ausrücken. 49 Einsätze gab es für den von Winfried Lehmbruck und seinem Nachfolger Christoph Loick geleiteten Löschzug Schermbeck, 21 für den Löschzug Gahlen um Löschzugführer Henry Albedyhl..

Zu den größten Einsätzen gehörte im Februar 2012 der Brandeinsatz beim Blumenerdenwerk Stender. Ein tragischer Unfall ereignete sich am 18. Juli auf der Östricher Straße, wo eine 22-jährige Frau starb. Im Juli unterstützte die Schermbecker Wehr die Löscharbeiten bei einem Großbrand in Krefeld.

15.03.2013-016Viel Lob gab es von Gregor Sebastian (Foto)  für die Helfer beim Umbau der Gerätehäuser und für die zahlreichen Sponsoren. Viel Arbeit stand auch an, als es um die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes ging.

 

 

 

15.03.2013-062Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter (Foto) hob die Bedeutung der ehrenamtlich arbeitenden Wehrleute für das Gemeinwohl hervor.

Jugendgruppensprecher Moritz Schulze gab einen Überblick über die Arbeit der vom Gemeindejugendfeuerwehrwart Thomas Bienbeck geleiteten 28-köpfigen Jugendfeuerwehr. Zum neuen Vorstand der Jugendfeuerwehr gehören auch der stellvertretende Jugendgruppensprecher Jannik Grebe, Schriftführer Jonas Schumann und Kassierer Timon Hildebrandt.

Über den im April 2005 gegründeten Förderverein „Projekt: Meine Feuerwehr“ mit seinen mehr als 170 Mitgliedern berichtete Vorsitzender Helmut Auf der Springe. Er freute sich über die enge Zusammenarbeit mit der Schermbecker Unternehmerschaft. Als Betriebe, die Feuerwehrangehörige beschäftigen, damit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr auch tagsüber gewährleistet ist, wurden bislang die Firmen Wissmann, Große-Ruiken, BWR, Dr. Gössling und Beck geehrt. Auf der Springes Dank galt den vielen Spendern.

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter (2. v.r.) und Wehrleiter Gregor Sebastian (r.) ehrten langjährige Mitglieder und beförderte Feuerwehrkameraden.Foto: Scheffler
Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter (2. v.r.) und Wehrleiter Gregor Sebastian (r.) ehrten langjährige Mitglieder und beförderte Feuerwehrkameraden.Foto: Scheffler

Langjährige Mitglieder der Wehr wurden – zum Teil in Abwesenheit – geehrt.. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber erhielten Gerhard Hoyer und Ulrich Waarlo. für 25 Jahre aktive Mitarbeit in der Wehr. Heinz-Günther Draeger, Klaus Kerkhoff, Winfrid Lehmbruck, Franz Michalski und Volker Oeing gehören der Wehr seit 35 Jahren an, Egon Borgs seit 50 Jahren und Werner Walbrodt seit 60 Jahren.

Bürgermeister Grüter (r.) gratulierte Werner Walbrodt zur 60-jährigen Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Foto Scheffler
Bürgermeister Grüter (r.) gratulierte Werner Walbrodt zur 60-jährigen Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Foto Scheffler

Alexander Anschütz, Hendrik Bienbeck und Matthias Huld wurden von der Jugendfeuerwehr in die Löschzuge übernommen. Feuerwehrmann-Anwärter Marcel Pattscheck gehört jetzt zum Löschzug Schermbeck. Zu Feuerwehrmännern wurden Marco Kantzer und David Brancard befördert. Sebastian Püthe, Bruno Rademacher, Axel Schlüter, Martin Schüßler, Christian Werner und Stefan Wilsing sind jetzt Oberfeuerwehrmänner. Christoph Schumann ist Hauptfeuerwehrmann, Marc Stiemer Unterbrandmeister, Martin Schulze Brandmeister, André Paus Oberbrandmeister, Thomas Bienbeck, Christoph Loick und Frank Schumann Hauptbrandmeister. In die Ehrenabteilung wurden Reinhold Paus, Rolf Fellmann und Winfrid Lehmbruck überwiesen. H.Sch.

 

15.03.2013-058

An drei Tischreihen saßen die Mitglieder der drei Löschzuge zusammen. Im Vordergrund erkennt man die Wehrleute des Schermbecker Löschzuges. Foto Scheffler

Fahndung

FahnungPolizei Essen: Essener Kriminalpolizei fahndet nach flüchtigem Sexualstraftäter

Essen (ots) Seit Sonntagmorgen (10. März) fahndet die Essener Polizei nach dem 46-jährigen Andreas H., der eine 30 Jahre alte Essenerin drei Tage in seine Gewalt gebracht und sich mehrfach sexuell an ihr vergangen haben soll. Unter einem Vorwand habe sich der 46-Jährige am Freitag (8. März) Zutritt zur Wohnung seiner Nachbarin auf der Steeler Straße verschafft. Als ihm die 30-Jährige in ihrer Wohnung kurz den Rücken kehrte, überwältigte er sie mit einem Messer und verging sich mehrfach sexuell an ihr. Erst am Sonntagmorgen (10. März) gestattete er ihr, die Wohnung zu verlassen. Nun fahndet das Kriminalkommissariat 12 mit einem Lichtbild nach dem flüchtigen Mann. Der 46-Jährige ist bereits wegen eines ähnlichen Deliktes polizeilich in Erscheinung getreten. Er ist circa 177 cm groß, von kräftiger Statur und mehrfach tätowiert.

Die Polizei fragt nun: Wer hat Andreas H. seit letzten Sonntag (10. März) gesehen?

Hinweise bitte an die Polizei Essen, Tel.: 0201-829-0 / Hag

 

Mit dem Landrat auf die Bislicher Insel

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Landrat Dr. Ansgar Müller (Foto) lädt alle Natur- und Wanderfreunde zu einer Wanderung am Mittwoch, 27. März, (Mittwoch vor Ostern) nach Xanten zur Bislicher Insel ein. Die Wanderung beginnt um 9.00 Uhr am NaturForum Bislicher Insel bei Xanten, Bislicher Insel 11.

Auch wenn das gegenwärtige Wetter es verdeckt: Das Frühlingserwachen in der Natur ist in vollem Gange. Dies gilt in besonderem Maße für das Naturschutzgebiet „Bislicher Insel“ bei Xanten. Kaum haben die gefiederten Wintergäste aus arktischen Regionen ihr niederrheinisches Winterquartier wieder verlassen, erobern zahlreiche Sing- und Wasservögel das Naturrefugium.

Landrat Dr. Müller verspricht interessante Eindrücke bei der Wanderung in einer der bedeutendsten Auenlandschaften unseres Landes: „Unmittelbar vor unser Haustür finden wir auf der Bislicher Insel ein besonderes Naturschutz-Highlight, das gerade im beginnenden Frühling für alle Natur- und Wanderfreunde von besonderem Reiz ist“. Heiner Langhoff, Naturexperte des Kreises Wesel, wird bei der Wanderung die vielen Besonderheiten der Bislicher Insel vermitteln und mit etwas Glück den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch einige typische Vögel der Auengebiete, z.B. den seltenen und prächtig gefärbten Eisvogel, aber auch Kormorane, Taucher, Gänse und Enten zeigen. Die Biologin Frauke Freise vom RVR-Betrieb Ruhr Grün lädt alle Interessierten nach der Wanderung zum Besuch der bemerkenswerten Auenausstellung ins NaturForum ein.

Der „Osterspaziergang“ dauert etwa zweieinhalb Stunden und ist auch für Familien mit großen und kleinen Kindern empfehlenswert. Wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Ferngläser nicht vergessen!

Anmeldungen sind bis Montag, 25. März, willkommen.

Die Teilnahme an der Wanderung und der anschließende Besuch der Ausstellung im NaturForum sind kostenlos. Ein preisgünstiger Mittagsimbiss ist im angrenzenden „Auencafe“ möglich.

Infos und Anmeldungen: EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel (EAW)

Tel. 0281-207 3014, Email: [email protected], www.tourismus-kreiswesel.de. H.Sch.

Rheinische Landwirte-Frühjahrsbestellung

Nicht nur die Schlagzeilen um Pferdefleisch, falsch deklarierte Eier und Schimmelpilze in Futtermitteln haben den rheinischen Landwirten die Stimmung „vermiest“. Wie der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Wesel, Wilhelm Neu, Mitte der Woche in Wesel betont, sei den Bauern – wie vielen ihrer Mitbürger – auch das trübe Wetter, das besonders den Januar und Februar zum sonnenscheinärmsten Winter seit Beginn flächendeckender Aufzeichnungen im Jahr 1951 machten, aufs Gemüt geschlagen. „Allerdings ist der Winter 2012/13 nicht ganz so kalt und schneereich wie in den vergangenen drei Jahren gewesen“, hebt Neu. hervor. So hätten zahlreiche rheinischen Landwirte – nach dem Motto „Im Märzen der Bauer, die Rösslein anspannt“ – angesichts des besser werdenden Wetters Anfang der Woche ihre „Dieselrösser“ aus den Ställen geholt, um so langsam mit dem Pflügen, Eggen und Säen, wie im Volkslied beschrieben, loszulegen. Der Kreisvorsitzende warnt vor allzu großer Euphorie: „Zum Wochenende droht schon wieder der nächste Rückschlag. Schnee und Frost sollen zurückkehren. Der Winter will noch nicht aufgeben!“ Dann drohe auch den Landwirten wieder eine unfreiwillige Pause.

Insgesamt seien die landwirtschaftlichen Kulturen recht gut aus dem Winter gekommen, berichtet Neu. Winterraps, Winterweizen und Wintergerste hätten die Kälte gut überstanden. Die Minustemperaturen hätten zumeist nicht in dem für die Kulturpflanzen kritischen Bereich gelegen. Außerdem habe vielerorts eine, wenn auch eher dünne Schneedecke vor der Frosteinwirkung geschützt. „Es wird nun endlich Zeit, mit der Frühjahrsbestellung zu beginnen“, betont der Landwirt. Aber nur wenn das Wetter trocken bleibe, würden die rheinischen Landwirte mit den Saatbeetvorbereitungen und der anschließenden Saat der ersten Sommerfrüchte wie Sommerweizen, Hafer, Ackerbohnen und Erbsen beginnen. Denn gute Bedingungen für eine Aussaat setze ein trockenes, feinkrümeliges und gut abgesetztes Saatbett voraus. Weiterhin steht nach den Worten Neu im März die erste Düngergabe mit Mineraldünger, Gülle (Foto am Forsthausweg in Schermbeck) oder Stallmist auf dem Arbeitsplan der Bauern, um die Pflanzen zu Beginn der Vegetationsperiode mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Später im Frühjahr folgten dann die Aussaat von Zuckerrüben und Mais sowie das Pflanzen der Kartoffeln. H.Sch.

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