An das zweite Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren stattfand, erinnerte Pastor Klaus Honermann im Rahmen einer Gesprächsrunde, die in der KOLPING-Begegnungsstätte in der Widau stattfand. 26 Zuhörer kamen, die sich nach dem Vortrag an einem regen Gespräch über die Situation der heutigen Kirche beteiligten. Dabei wurde die aktuelle Papstwahl ebenso betrachtet wie die Kirchensituation in den Großpfarreien an manchen Orten.

Pastor Honermann drückte seine Hoffnung aus, dass der kommende Papst in der Lage sei, gute Berater auszuwählen und die verschiedenen teile der römischen Leitungsorgane stärker miteinander in Kontakt zu bringen.

Wir geben hier den Vortrag Pastor Honermanns im Wortlaut wieder:

Als ich 10 Jahre alt war, hatte ich einen Tag keinen Unterricht. Die ganze Schule war vor 2 Fernsehgeräten versammelt; alles andere als unsere heutigen Großbildschirme. Der Grund: Die Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils. Am 11. Oktober 1962 wurde es von Papst Johannes XXIII eröffnet. Es war eine riesige Überraschung. Niemand hatte von diesem „Übergangspapst“ so etwas erwartet. Er war es in einem anderen, ganz tiefen Sinne: Er bereitete den Übergang der Kirche in die Moderne vor.

Der Theologe Wolfgang Beinert berichtet: „Uns wurde ja an der Universität gesagt, dass ein Konzil ziemlich unwahrscheinlich ist; 1870 habe ja das vermutlich letzte Konzil, das Vaticanum I, … den Jurisdiktionsprimat und die Unfehlbarkeit des Papstes dogmatisiert. Also wozu dann noch ein Konzil? Der Papst kann alles allein.“ (das prisma, 2/12, S. 30). Das ist das Verständnis eines absolutistischen Herrschers, hat aber mit Kirche so viel zu tun – das sei mit Verlaub gesagt – wie eine Kuh mit dem Stabhochspringen.

6 Jahre nach dem 1. Vatikanischen Konzil wurde die 1. Strophe vom Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ geschrieben. Diese wenigen Worte machen das damalige triumphalistische Kirchen-Bewusstsein deutlich.

IMG_3297Auf dem Hintergrund wird erkennbar, wie revolutionär das Wirken des Heiligen Geistes war. Vieles, was wir heute als verständlich und selbstverständlich abhaken, war vor einem halben Jahrhundert alles andere als dies.

Seinen Mitarbeitern rief Johannes XXIII in der Vorbereitung immer wieder zu: „Coraggio, coraggio!“ (nur Mut!) Zu einem Kardinal sagte er: „Sie haben gut daran getan, ganz laut zu sagen, was Sie denken, denn dazu habe ich die Bischöfe zum Konzil einberufen.“

Als ein „Neues Pfingsten“ verstand Johannes XXIII dieses Konzil. In seinem Gebet für das Konzil“ bittet er den Heiligen Geist, „in unseren Tagen von Neuem seine Wunderzeichen zu wirken wie an einem neuen Pfingstfest“. A

Am 8.12.1965 schloss Papst Paul VI diese große Versammlung, bei der Bischöfe aus der ganzen Welt in Rom über den Weg der Kirche berieten und der junge Josef Ratzinger einer der Berater war, der die Texte wesentlich mit prägte. Die deutschen Kardinäle Frings und Döpfner waren sehr entscheidend. Ganz viel Hoffnung war mit dem Konzil verbunden. Ein Aufatmen ging durch die katholische Kirche. Frischer Wind wehte durch die geöffneten Fenster der Kirchenseele; der Wind des Heiligen Geistes, der uns neu macht.

Diese Erneuerung ist uns heute in seiner Großartigkeit kaum noch bewusst. Darum sollen jetzt einige Kernpunkte beleuchtet werden, damit wir uns daran freuen können, was der Heilige Geist bewirkt hat. Nur ER kann die Kirche erneuern, nicht wir selbst. Die Kirche ist kein Großunternehmen, das sich eine neue Firmenphilosophie verschreibt, um sich besser zu vermarkten, sondern im Wesentlichen der „Leib Christi“, der auch eine konkrete gesellschaftliche und rechtliche Gestalt hat. Doch dazu später mehr.

Ein wesentliches Leitwort des Konzils war aggiornamento – „Verheutigung“. Die Kirche sollte auf der Höhe der Zeit sein und den Menschen von heute die Botschaft der Nähe Gottes bringen.

Es ging und geht dabei nicht um billige “Modernität“, dass die Kirche sich heutiger Sprache anpasst oder heutige Medien benutzt. So schön es auch ist, dass der Papst jetzt über facebook kommuniziert – das ist so etwas wie eine Rosine, aber nicht der Kuchen.

Verheutigung bedeutet in ihrer Konsequenz, mit den Menschen von heute auf Augenhöhe zu leben – und nicht sich besserwisserisch über sie zu stellen. Es bedeutet, dass wir als Kirche die Wahrheit nicht haben und die Welt sie dankbar entgegen zu nehmen hat, sondern im Gespräch mit der Welt die Gegenwart Gottes und die richtige Art von Glaubensvermittlung tiefer zu verstehen.

Für Viele von uns heute ist das Konzil nur Geschichte, weil sie es nicht miterlebt haben. Wir könnten fast genauso gut über das Konzil von Trient sprechen. Das ist auch „lange her“. Das, was damals revolutionär war – wie etwa, dass die Gemeinde um den Altar versammelt ist und nicht der Priester in gleicher Blickrichtung wie die Gemeinde vor dem Altar steht – ist heute selbstverständlich. (Wenn wir mal von den „Ewig Gestrigen“ absehen, die eine Form von Gottesdienst mit dem wesentlichen Inhalt verwechseln und glauben, der Hl. Geist könne nur Latein verstehen.) Dass die Heilige Messe in der Landessprache und nicht weltweit nur in Latein gebetet wird – das ist heute gar nicht mehr anders denkbar. Es ging und geht um eine aktive und innere Beteiligung aller Getauften. Die neue Weise, Gottesdienst zu feiern, war die sichtbarste Veränderung, welche das Konzil hervorgerufen hat. Andere waren mindestens ebenso entscheidend für das Selbstverständnis der Kirche und die Weise, mit anderen Kirchen und der Welt umzugehen.

Kirche als Volk Gottes: Vor unserem Konzil (natürlich sind alle Konzilien „unsere“, aber Sie wissen, was ich damit sagen will) wurde die Kirche gesehen wie ein Pyramide: Oben an der Spitze der Papst mit seiner Dreifachkrone, dann die Bischöfe, dann die Priester – und dann die sog. Laien, also die „Nicht-geweihten“. Die Kirche war Amtskirche. Das Konzil entdeckte die Kirche wieder als „Volk Gottes“ – und nicht als Untertanen des Papstes und der Bischöfe.

Ein Volk aus allen Völkern; das Volk der Getauften. Das Volk derer, denen in der Taufe das „königliche Priestertum“ aller Glaubenden geschenkt ist als Gabe und Aufgabe.

Es wäre falsch zu sagen, dass das Kirchenbild auf den Kopf gestellt wurde. Das hieße ja, die Pyramide umkehren. Nein! Das Kirchenbild ist in die Mitte gerückt: alle Getauften mit den geweihten Amtsträgern, die den Getauften wirklich und nicht nur dem Namen nach zu dienen haben, um Christus in ihrer Mitte versammelt – das ist Kirche! Das Entstehen zahl-reicher geistlicher Gemeinschaften, welche ein Kennzeichen des Heiligen Geistes mit seinen Charismen sind, machen den Aufbruch der Kirche erfahrbar.

Das neue Kirchenbild des Konzils wird mit dem Wort Communio – Gemeinschaft umschrieben. Ein schönes, ein gefährliches Wort. Denn es kann in einer flachen, unver-bindlichen Weise verstanden werden nach dem Motto: Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb! Aber das stimmt ja nicht gibt Konflikte. Mehr als genug. Es geht nicht um irgendeine Gemeinschaft, sondern um die Gemeinschaft in Christus; um die Gemeinschaft nach dem Bild der Dreifaltigkeit. (Vgl. LG 4) Und diese Gemeinschaft ist nicht zu haben ohne das Kreuz. Wir sind herausgefordert zu einer leidenschaftlichen, das heißt auch leidensbereiten Liebe zum Nächsten und zur Kirche.

Die Beteiligung aller am Leben der Kirche durch verschiedene Räte und Gremien wurde schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Bistum gesehen! Unser Bischof Kardinal von Galen „riet seinerzeit den Pfarrern, auf die Gläubigen zu hören. Auftretende Probleme in der Gemeinde sollten die Pfarrer nach Empfehlung des Bischofs mit sachkundigen Laien beraten; so bildeten sich informelle Kreise. Der Krieg beeinträchtigte allerdings die Fortentwicklung.“ (Margret Pernhorst, in: das prisma, 2/12, S. 82).

Der neue Respekt vor anderen Religionen kommt zum Ausdruck, wenn es heißt:

„Wir wenden uns dann auch allen zu, die Gott anerkennen und in ihren Traditionen wertvolle Elemente der Religion und Humanität bewahren, und wünschen, dass ein offener Dialog uns alle dazu bringt, die Anregungen des Geistes treulich aufzunehmen und mit Eifer zu erfüllen.“ (Gaudium et spes 92). Früher war von Verblendung, Götzendienst, Irrtum und Bosheit die Rede.

Am wichtigsten wohl auch die gewandelte Sicht auf das Judentum. Aus den „Gottes-mörden“ wurden „unsere älteren Brüder“ (Johannes Paul II 1986) Das Konzil formulierte:

„Die Kirche ist und bleibt verwurzelt im Stamm Abrahams, dem von Gott zuerst aus-erwählten Volk. Ohne die lebendige Beziehung zu Israel kann die Kirche ihr eigenes Geheimnis nicht verstehen.“ (Nostra aetate, 4).

Im Dokument „Gaudium et spes“ (Freude und Hoffnung) ist die Wende des Konzils zusammen-gefasst zu einer Sicht, die sich nicht um sich selbst kümmert:

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände…“

Welch eine Wertschätzung aller Menschen, und besonders der Armen und Bedrängten!

Das Bemühen um die Einheit der Kirche durch eine intensive Ökumene fand u.a. Ausdruck in der Teilnahme von Christen anderer Konfessionen wie z.B. Roger Schutz von Taizé.

Die gewandelte Einstellung diesbezüglich ist eine der Veränderungen, die an der sog. Basis am meisten erfahren wurde – auch wenn wir teilweise den Eindruck haben, dass in den letzten Jahren hier fast alles zum Stillstand gekommen sei.

Gerade auch an diesem Punkt wird deutlich, dass wir in der Umsetzung des Konzils nach 50 Jahren erst am Anfang des Weges sind.

Hier können wir mit dem Wort Dialog gut anknüpfen. Für Paul VI., diesen großen Papst, der das Konzil weitergeführt und ihm wichtige Impulse vermittelt hat, war Dialog ein Schlüsselwort. In der Schule haben wir sein Rundschreiben „Populorum progressio“ (Über den Fortschritt der Völker) gelesen. Darin geht es um weltweite soziale Gerechtigkeit. Leider ist Paul VI. auf seine Enzyklika „Humanae vitae“ verkürzt worden. Doch zurück zum Stichwort Dialog ! In seiner Enzyklika Ecclesiam suam heißt es: „Heute muss die Kirche sich zum Wort machen, zum Gespräch, zum Dialog“.

Und Dialog ist nicht einfach eine elegantere Weise, die eigenen Interessen von Kirche einzubringen. Dialog gehört sozusagen zum Wesen von Kirche. Wenn Kirche nach dem Bild der Dreifaltigkeit ins Dasein gerufen ist, dann kann sie nicht absolutistisch von oben nach unten durchregieren. Dann muss sie das Gespräch mit den Menschen in der Kirche, zwischen den Kirchen und mit der ganzen Gesellschaft suchen. Und zwar ernsthaft! Der letzte Grund liegt darin, dass Gott „Mensch wurde, einer von uns, in allem uns gleich außer der Sünde“ – wie es im 4. Hochgebet heißt. Jesus ist sozusagen der lebendige Dialog Gottes.

Das Wort Gottes wurde im Konzil in seiner Bedeutung für unser Leben neu gesehen. Der Wortgottesdienst ist eben nicht nur ein Vorspiel für das Eigentliche, die Kommunion, sondern sie ist selbst Kommunion mit Gott. Der Wortgottesdienst ist nicht „nur“ ein Wortgottesdienst, kein Gottesdienst 2. Klasse, sondern in seinem Wort ist Gott selbst gegenwärtig. Und es gilt, das Wort Gottes nicht nur zu kennen, sondern zu leben! Wie in fast allen Punkten der neuen Sicht des Konzils sind wir noch meilenweit davon entfernt, dass wir es ins Leben umgesetzt haben.

Diese neue Sicht hat auch damit zu tun, dass die Kirche neu verstanden hat, was die Offenbarung bedeutet. Sie ist eben kein Paket von einzelnen Wahrheiten, welche von der Kirche verwaltet werden. Vielmehr hat Gott, als er in Jesus Christus Mensch wurde, sich SELBST uns mitgeteilt.´In Klammern sei gesagt, dass diese Erkenntnis u.a. gerade auch durch den Theologen Josef Ratzinger vermittelt wurde, dem heutigen Papst.

Im Hebräerbrief heißt es am Anfang:

„Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch

die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn; …

er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens.“ (Hebr 1,1)

Und im Johannes-Evangelium lesen wir:„Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.“

Statt gehört könnten wir auch sagen: als Leben empfangen habe.

Jesus gibt uns das Leben Gottes weiter – und nicht eine Sammlung von Wahrheitssätzen. Dass Gott uns durch Jesus in eine Freundesbeziehung hineinnimmt, mehr noch, dass wir seine Kinder sind – das ist mehr als eine Summe dogmatischer Wahrheiten. Das ist Beziehung pur.

Wilfried Hagemann, der ehemalige Münsteraner Regens, berichtet von einem typischen Nebeneffekt des Konzils: „In den Wandelgängen der Seitenschiffe von St. Peter entwickelten die polnischen Bischöfe den Plan, mit den deutschen Bischöfen Kontakt aufzunehmen und an der Versöhnung von Deutschland und Polen zu arbeiten.“ (das prisma, 2/12, S. 97)

Und jetzt, 50 Jahre später?

Es scheint, dass sich eine Stimmung von Resignation und Hoffnungslosigkeit breit macht. Durch Geburtenrückgang und Entfremdung finden sich immer wenige junge Leute „in der Kirche“. Der riesige Missbrauchsskandal hat die Glaubwürdigkeit massiv geschädigt. Der Eindruck bei vielen Zeitgenossen, dass die Kirche in Sachen Sexualmoral kein offener Gesprächspartner ist, ist auch nicht gerade hilfreich. Die Probleme der neuen Groß-strukturen tun ein Übriges. Der Eindruck, dass „Rom“ eher bremst als ermutigt, trägt zum Klima bei. Also Abbruch statt Aufbruch?

Der kürzlich verstorbene Erzbischof Martini von Mailand, einer der bedeutendsten Bischöfe unserer Zeit, sagte in seinem letzten Interview:

„Unsere Kultur ist alt geworden, die Kirchengebäude sind groß, aber leer und der büro-kratische Apparat der Kirche bläht sich auf. … Aber wir könnten wenigstens nach Menschen suchen, die frei und den Mitmenschen nahe sind, so wie Bischof Romero … Wie können wir die Asche entfernen, so dass die Flamme der Liebe neu aufflackern kann? Zunächst müssen wir nach diesem Feuer suchen. … Ich rate dem Papst und den Bischöfen, zwölf außergewöhnliche Menschen zu suchen, die über die Richtung entscheiden. Menschen, die nah bei den Armen und von jungen Leuten umgeben sind und die Dinge in neuer Weise angehen. Wir brauchen die Herausforderung von außergewöhnlichen Menschen, damit der Geist überall wirken kann.“

· Das Vertrauen darauf, dass Gottes Geist auch heute wirkt,

· das lebendige Umgehen mit dem WORT Gottes und

· die konkrete Liebe zu den Armen und Benachteiligten

könnten nicht nur bleibendes Erbe des II Vatikanischen Konzils sein,

sondern „Geh-Hilfen“ in eine Zukunft der Kirche, die sicher bescheidener sein wird.

Wenn GOTT unsere Zukunft ist, dann hat auch die Kirche Zukunft, wo sie sich ihm öffnet. Denn „Wo 2 oder 3 in meinem Namen zusammen sind“, sagt Jesus, „da bin ich in ihrer Mitte.“ (Mt 18,20). Auch dies eine bleibende, wenn nicht DIE „Neu-Entdeckung“ des II. Vatikanischen Konzils.

Mit einem Teil des Gebetes des Bischofs Isidor von Sevilla, das an jedem Sitzungstag gebetet wurde, möchte ich den Vortrag in die anschließende Aussprache überleiten:

„Adsumus – hier sind wir, Herr, Heiliger Geist. Hier sind wir, mit großen Sünden beladen, doch in deinem Namen ausdrücklich versammelt. Komm in unsere Mitte, sei uns zugegen, ergieße dich mit deiner Gnade in unsere Herzen! Lehre uns, was wir tun sollen, weise uns, wohin wir gehen sollen, zeige uns, was wir wirken müssen, damit wir durch deine Hilfe dir in allem wohl gefallen! Amen.“

Klaus Honermann

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.