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Montag, August 15, 2022
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Chinesische Wollhandkrabben – Seltener Gast im Dammer Dellbach

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Die ursprünglich in China beheimatete Krabbenart wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt.

Schermbecker Ehepaar Dorr fand tote „Chinesische Wollhandkrabbe“

Wenn Margret und Christoph Dorr bei ihren Spaziergängen in den unterschiedlichen Schermbecker Landschaften unterwegs sind, haben sie schon manche Tiere kennen gelernt, die sie in der hiesigen Region nicht erwartet hätten.

Einen solchen Fund haben sie jetzt im ausgetrockneten Bett des Dammer Dellbachs gemacht. Mehrere tote Chinesische Wollhardkrabben lagen im Bachbett unweit der Beckenbreiter Stege.

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Im ausgetrockneten Dammer Dellbach fanden Margret und Christoph Dorr mehrere tote „Chinesische Wollhandkrabben“. Foto: Margret Dorr

„Es scheint mir bemerkenswert, dass die Chinesische Wollhandkrabbe schon bis in die Zuflussbäche der Lippe vorgedrungen ist“, zeigte sich Christoph Dorr überrascht über den Fund. In der Lippe habe es schon Nachweise dieser Krabbenart gegeben.

Ursprüngliche Heimat ist China

Die ursprünglich in China beheimatete Krabbenart wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt und ist inzwischen in manchen Flüssen zu einem festen Bestandteil der Fauna geworden.

Da besonders die männlichen Tiere einen Haarpelz auf den Scheren tragen und auch die weiblichen Tiere leicht behaarte Scheren ausweisen, entstand der Name „Chinesische Wollhandkrabbe“. Die Tiere ernähren sich von Wasserpflanzen und Insektenlarven ebenso wie von Muscheln, Schnecken, kleineren Fischen und Aas.

Etwa 7 Zentimeter lang ist eine Seite des fast quadratischen Rückenpanzers. Bei ausgestreckten Beinen ergibt sich eine Gesamtbreite von etwa 30 Zentimetern. Ausgewachsene Tiere erreichen ein Gewicht von etwa 100 bis 250 Gramm. H.Sch.

Heimatreporter
Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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