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NABU stellte seine „Bildungswerkstatt Natur“ vor

Im Umwelt- und Planungsausschuss des Kreises Wesel am Mittwoch, 27.02.2013, berichteten Winfried Ricken und Helga Westerhuis von der NABU Kreisgruppe Wesel über das im Jahr 2009 ins Leben gerufene Pilotprojekt „NABU Bildungswerkstatt Natur“. Ziel der Bildungswerkstatt, so Ricken, sei es, Kinder ab 3 Jahren und ihre Familien in Kooperation mit ihren KiTas mit Vorträgen, Aktionen und Exkursionen für die Natur vor der Haustür zu sensibilisieren und zu begeistern. Anlass für das Pilotprojekt war die Feststellung von Bildungsexperten, dass Kinder immer weniger Bezug zur Natur haben. Der naturpädagogische Ansatz und der Erlebnischarakter der Bildungswerkstatt fördern eine positive Einstellung der Kinder zur naturnahen Umwelt. Aufgrund der hohen Nachfrage an Vorträgen und Exkursionen der Bildungswerkstatt sowie der vermehrten Einbeziehung von Umweltpädagogen, hatte die NABU Kreisgruppe Wesel eine Zuschusserhöhung des Kreises Wesel von 6.268 Euro auf 9.877 Euro für die Jahre 2013 – 2016 beantragt. Wilfried Fenske (SPD), Ulrike Theußen (CDU) und Helga Franzkowiak (Grüne) lobten die Arbeit des NABU und das Engagement für das sinnvolle, nachhaltige und positive Projekt Bildungswerkstatt und stimmten einer positiven Beschlussempfehlung und damit der Zuschusserhöhung zu. Volker Neuhaus (FDP) und Hans-Peter Feldmann (VWG) lobten das NABU Projekt ebenfalls, führten jedoch an, dem Kreis in Zeiten knapper Haushalte keine zusätzlichen freiwilligen Leistungen aufbürden zu wollen und beim bisherigen Zuschuss von 6.268 Euro zu verbleiben.

Klaus Kretschmer von der biologischen Station Kreis Wesel, gab einen Sachstandsbericht zum bisherigen und zukünftigen Verlauf des von der EU geförderten LIFE+ Projekts „Bodensaure Eichenwälder mit Mooren und Heiden“. Obwohl die Arbeit an dem Projekt erst vor einem Jahr begonnen hat, so Kretschmer, seien bereits gute Fortschritte erreicht worden. So sei mit der Umwandlung von nichtheimischen Nadelwaldflächen in heimische Eichenwälder begonnen worden und das 104 ha große Naturschutzgebiet Kaninchenberge zwischen Hünxe und Voerde konnte mit Hilfe der Projektmittel erworben werden.

Winfried Letzner, bei der Kreisverwaltung zuständig für Landschaftsplanung, berichtete über die Fertigstellung eines fachlichen Prüfungsrahmens zur Beurteilung der Vereinbarung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen in Landschaftsschutzgebieten. Vorstandsmitglied Martin Wegner führte aus, dass die Kommunen des Kreises Wesel die Ausweisung neuer Konzentrationszonen bzw. die Erweiterung vorhandener planten. Mit dem Prüfungsrahmen will die Kreisverwaltung den Kommunen eine Arbeitshilfe an die Hand geben, der die Berücksichtigung und Prüfung des Landschaftsplans in Planungen zur Windkraft vereinfacht und übersichtlicher macht,“ so Wegner weiter. Die Vorstellung der Prüfkriterien und die damit verbundene Initiative der Kreisverwaltung wurde fraktionsübergreifend gelobt. H.Sch.

Gahlener Junggesellen laden zum Osterfeuer ein

Die Junggesellenvereine Gahlen-Dorf und Gahlen-Bruch veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein Osterfeuer.

Um genügend Holz für ihr zwölftes Osterfeuer zu haben, das am 31. März an der Kirchstraße gegenüber dem Café Holtkamp angezündet wird, sammeln die Junggesellen an drei Samstagen vor Ostern.

Zum ersten Mal wird am 9. März ab 11 Uhr gesammelt. „Es dürfen keine dicken Holzstämme oder behandeltes Holz eingesammelt werden“, verweist der Organisator als Vorsitzender des Junggesellenvereins Gahlen-Dorf auf Vorgaben der Gemeinde Schermbeck.  Es wird allerdings nur im Gebiet des Dorfes Gahlen gesammelt.

Netzwerk besucht den Löschzug Altschermbeck

Das Netzwerk der Evangelischen Kirchengemeinde lädt zu seinem monatlichen Treffen ein. Die Teilnehmer treffen sich am Mittwoch (6.) um 15 Uhr im Gerätehaus des Altschermbecker Löschzuges an der Freudenbergstraße.

Frank Schumann erklärt den Besuchern unter anderem den Brandschutz und die Funktion des Rauchmelders. In der Bundesrepublik Deutschland sterben pro Jahr mehr als 600 Menschen durch Feuer und vor allem auch Rauch. Über 5.000 Menschen werden bei Bränden verletzt; die Sachschäden betragen Millionen. Besonders gefährlich ist der bei Wohnungsbränden entstehende Rauch, weil er sich um ein Vielfaches schneller verbreitet als Feuer. Schon in wenigen Sekunden kann die gewohnte Umgebung so stark verrauchen, dass Lebensgefahr besteht. Wer im Schlaf überrascht wird, kann durch die Rauchgase Kohlenmonoxid, Chlor oder Blausäuregas das Bewusstsein verlieren. Im schlimmsten Fall erstickt man, ohne auch nur einen Hustenreiz zu verspüren.

Rauchmelder können in solchen Situationen Leben retten. Durch einen lauten Warnton werden Menschen selbst aus tiefem Schlaf geweckt. So verschaffen Rauchmelder die nötige Zeit, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen oder möglicherweise den Brand selbst zu bekämpfen.

Anschließend wird Frank Schumann bei Kaffee und Kuchen weitere Fragen beantworten. Das „Café Schorsch“ im Jugendheim an der Kempkesstege bleibt am 6. März geschlossen. H.Sch.

Thorsten Funke Chef bei „McBricht Greenland Pipes & Drums“

Thorsten Funke ist neuer Vorsitzender der Musikgruppe „McBricht Greenland Pipes & Drums“. Während der Jahreshauptversammlung im Hotel-Restaurant „Haus Hecheltjen“ wurde er zum Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Günter Hater gewählt.

Das Foto zeigt den neuen Vorstand der Musikgruppe „McBricht Greenland Pipes & Drums". Foto privat
Das Foto zeigt den neuen Vorstand der Musikgruppe „McBricht Greenland Pipes & Drums“. Foto privat

Vor den Wahlen berichteten Günter Hater und der Pipemajor Klaus Paffen über das vergangene Vereinsjahr. An den Auftritten nahmen durchschnittlich mehr als zehn Musiker teil. Dem Verein gehören 42 aktive und 81 passive Mitglieder an. Im Verlauf des Jahres wurde ein neues Rockmusik-Projekt gestartet.

Einstimmig wurden Judith Faller, Markus Kläsener und Georg Luca Jakob Nisbach als neue aktive Mitglieder in den Verein aufgenommen. Als neue passive Mitglieder wurden Gerda Hans, Norbert Anschütz und Kerstin Anschütz begrüßt.

Der neue Vorsitzende Thorsten Funke wird vom stellvertretenden Vorsitzenden Alexander Anschütz ebenso unterstützt wie vom Kassenwart Stefan Jansen und vom Schriftführer Kai Dickmann. Zum Vorstand gehört der Beisitzer Rolf Jurga. Jugendwart ist Michael Jörres. Stefan Heier ist Pressewart.

Sein Sommerfest veranstaltet der Verein am 14. September.

Seit Ihrer Gründung ist die Band zur größten Pipes & Drums – Band in der Region gewachsen. Neben der Freude an der schottischen Musik und Kultur steht der Spaß am Spiel der ungewöhnlichen Instrumente sowie die musikalische Förderung der Jugend im Vordergrund. H.Sch.

Zwei neue Schermbecker Gesellen

Zu den 54 Metallbauern, die im Rahmen einer Lossprechungsfeier im Xantener Schützenhaus ihren Gesellenbrief erhielten, gehörten auch zwei Schermbecker. Lars Klosterköther wurde in der Schermbecker Firma Wissmann am Kapellenweg ausgebildet. Das handwerkliche Rüstzeug erlernte Jannis Sievertsen beim Metallbauer Ludger Zens im Gewerbegebiet Heetwinkel. H.Sch.

Landfrauen Schermbeck haben viel vor

Rückschau auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr und ein Ausblick auf das Programm für das Jahr 2013 standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung, die von den „Landfrauen Schermbeck“ am Mittwochnachmittag in der Uefter Gaststätte Triptrap veranstaltet wurde.

Öffentlichkeitsfahndung – sexuellen Missbrauchs

Unbekannte Tatverdächtige: Öffentlichkeitsfahndung wegen des schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – fahndet gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) nach einem unbekannten, zum Tatzeitpunkt circa 35-jährigen Mann, der des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, der Herstellung von kinderpornografischen Schriften sowie deren Besitz und Verbreitung verdächtig ist.

Öffentlichkeitsfahnung BKADem BKA liegen Videoaufnahmen und Bilddateien vor, die den schweren sexuellen Missbrauch eines Jungen im Alter von circa 10 Jahren zeigen. Die Missbrauchshandlungen erfolgten u.a. im Schlaf- und im Badezimmer einer Wohnung oder eines Hauses.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen bestehen konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich der Täter, das Opfer und der Tatort in Deutschland befinden und die Missbrauchshandlungen Anfang des Jahres 2011 erfolgt sind.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter das Kind auch heute noch missbraucht.

Nachdem die bisherigen Fahndungsmaßnahmen nicht zur Identifizierung eines Tatverdächtigen geführt haben, wurde auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main durch das zuständige Amtsgericht ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das BKA hoffen, mit Hilfe der Öffentlichkeit den bisher unbekannten Tatverdächtigen zu ermitteln sowie möglicherweise fortgesetzte und anhaltende Missbrauchstaten aufklären und beenden zu können.

Beschreibung des Tatverdächtigen zur Tatzeit (vermutlich Anfang 2011):

• ca. 35 Jahre alt

• untersetzt

• dunkelblonde Haare, sog. Bürstenschnitt (Seiten rasiert, längeres Deckhaar)

• dunkelblonder Bart (rund um den Mund), vermutlich Piercing an der rechten Augenbraue

• spricht Deutsch mit auffälligem sächsischen Akzent

Beschreibung des Opfers zur Tatzeit (vermutlich Anfang 2011)

• männlich

• ca. 10 Jahre alt

• schlank, heller Hauttyp

• kurze bis mittellange, dunkelblonde bis braune Haare

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt fragen:

Wer kann Angaben zum Täter und dessen derzeitigem Aufenthaltsort machen?

Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise werden in begründeten Fällen vertraulich behandelt.

Bilder des Opfers können Zeugen bei Bedarf vorgelegt werden.

Auslobung:

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an die sachbearbeitende Dienststelle

Bundeskriminalamt Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 55-11300

Fax: +49 (0)611 55-12121

E-Mail: [email protected]

oder an alle Landeskriminalämter oder jede andere Polizeidienststelle

 

 

Akkordeonclub „Flott voran“ sucht einen Dirigenten

Der folgende Bericht wurde von der Pressesprecherin Simone Hülsmann erstellt:

Unter der Leitung der 1. Vorsitzenden Sonja Krämer fand am Sonntag, dem 27.01.2013 die diesjährige Jahreshauptversammlung des Akkordeonclubs „Flott voran“ Schermbeck im Pfadfinderhaus statt. Sonja Krämer begrüßte alle Anwesenden und dankte allen für die im letzten Jahr geleistete Arbeit und ihr großes Engagement für den Verein. Karin Frerick verlas das Protokoll der Jahreshauptversammlung aus dem Jahr 2012 und im Anschluss folgte der Kassenbericht von Claudia Obic.

Im Rahmen des Vorstandberichtes teilte Sonja Krämer mit, dass Uwe Halm als musikalischer Leiter des Akkordeonclubs im November 2012 zurückgetreten ist. Helga Funke-Upgang (2. Vorsitzende) überreichte Uwe Halm ein Präsent und dankte ihm im Namen des Vereins für seine geleistete Arbeit als Dirigent in den letzten Jahren.  Des Weiteren berichtete Frau Krämer über gleich drei Hochzeiten von aktiven Mitgliedern, die im Jahr 2012 in den Stand der Ehe getreten sind.

Nach dem Bericht der 1. Vorsitzenden folgte der Bericht des Dirigenten Uwe Halm. Uwe Halm blickte auf das Jahr 2012 zurück und erklärte danach den Anwesenden noch mal die verschiedenen Gründe für seinen Rücktritt und dankte allen für die schönen letzten Jahre. Uwe Halm geht dem Verein aber nicht verloren, denn durch sein Amt als Notenwart bleibt er weiterhin Vorstandsmitglied. Die Kassenprüfer André Lutter und Heinrich Temmler berichteten über die erfolgte Kassenprüfung.

Bei den diesjährigen Wahlen wurde Sonja Krämer als 1. Vorsitzende einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt. Auch in ihrem Amt bestätigt und wiedergewählt wurde Karin Frerick als Schriftführerin. Claudia Obic kandidierte bedauerlicherweise nicht mehr für das Amt der Kassiererin. Sabine Scherotzki (geb. Cornelis) wurde von der Versammlung als neue Kassiererin gewählt. Im Rahmen einer Blockwahl wurden Monika Wilsing (Aktivensprecherin) und Edmund Beumann (Vorsitzender Festausschuss) in ihren Ämtern bestätigt und wiedergewählt. Turnusgemäß schied Heinrich Temmler als Kassenprüfer aus. Reinhold Mix wurde während der Versammlung als neuer Kassenprüfer für 2 Jahre gewählt.

Insgesamt wurden 6 Mitglieder geehrt. 10-jährige Mitgliedschaft – Nicole Dahlhaus; 20-jährige Mitgliedschaft – Stephanie Scholt Flott voran– Sonja Krämer (im Foto rechts) – Hedwig Timmermann (im Foto links)

 25-jährige Mitgliedschaft – Andrea Fersch

– Arnold Frerick

Verein sucht dringend aktive Mitspieler sowie Dirigent

Auf Grund der Schwangerschaft und Elternzeit von mehreren Spielerinnen ist die Anzahl der aktiven Spielerinnen und Spieler leider in diesem Jahr so gering, dass größere Auftritte nicht durchgeführt werden können.

Der Verein benötigt deshalb dringend Unterstützung. Neue Spielerinnen und Spieler jeder Altersgruppe sowie Anfänger und Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen. Auch der Meldung einer Dirigentin oder eines Dirigenten wird mit Spannung entgegengesehen. Bei Interesse wenden Sie bitte an die erste Vorsitzende Sonja Krämer (Tel. 02853-60 40 601).

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Vergleichsreiten beim RV Gahlen am 3. März

Bis zur kommunalen Neuordnung des Kreises Wesel im Jahr 1975 trugen die im Kreis Dinslaken ansässigen Reitervereine Gahlen, Voerde, Hünxe-Bruckhausen und Dinslaken-Hiesfeld jährlich eine Kreismeisterschaft aus.

Ab dem Zeitpunkt der Neuordnung gab es dann eine Kreismeisterschaft des Kreises Wesel. Um die Siegerwimpel des Kreises Dinslaken aber dennoch nicht verfallen zu lassen, wurde eine noch heute bestehende Tradition ins Leben gerufen. Das Vergleichsreiten des Alten-Kreises Dinslaken trägt jährlich einer der vier früheren Mitgliedsvereine aus und so reiten die Vereine Gahlen, Voerde, Hünxe-Bruckhausen und Dinslaken-Hiesfeld immer noch jährlich ihre Meister aus.

In diesem Jahr findet dieses Vergleichsreiten beim RV Gahlen an der Nierleistraße statt. In der Nachwuchs-Tour, einem kombinierten Mannschaftswettbewerb mit Dressurreiter- und Springreiterwettbewerb, dem Wettkampf um den Wimpel in der kombinierten E-Wertung und einem kombinierten Mannschaftswettbewerb um den Wimpel im A-Bereich messen sich die Reiterinnen und Reiter der vier Vereine.

Am Sonntag (3. März 2013) startet der Turniertag bereits um 9 Uhr mit einer Prüfung für Junge Pferde. Bis zum Mittag werden dann die Dressurreiter ihre Prüfungen absolvieren, bevor die Springreiter nach der Mittagspause die Hindernisse in der großen Reithalle überwinden werden. Im Anschluss daran findet der traditionelle „Große Aufmarsch“ statt, bei dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur großen Platzierung in der Reithalle erwartet werden. Reitsportinteressierte Zuschauer sind herzlich an die Nierleistraße eingeladen.

Traditionsveranstaltung Reitgemeinschaft Dinslaken. Veranstaltung am 3. März 2013 in Gahlen

Ein ganz anderer Kreuzweg

Wenn sich die Ludgerusgemeinde am 19. März um 19 Uhr in der Ludgeruskirche versammelt, dann findet sie in diesem Jahr einmal einen ganz anderen Kreuzweg vor.

Die Bewohner des „Haus Kilian“ haben in der hauseigenen Werkstatt Bilder für alle 14 Stationen gemalt.

An dem Gemeinschaftswerk mit dem Titel „In das LEBEN gehen“ waren Melanie Daniels und Ute Geske ebenso beteiligt wie Klaus Gerlach, Michael Löwenau, Manfred Meyer, Ramona Stroschein, Olaf Zarniko und die Einrichtungsleiterin Birgit Förster.

Bewohner des Hauses Kilian haben einen Kreuzweg gemalt, der jetzt in der Ludgeruskirche vor der Sakristei ausgestellt wird. Foto Scheffler
Bewohner des Hauses Kilian haben einen Kreuzweg gemalt, der jetzt in der Ludgeruskirche vor der Sakristei ausgestellt wird. Foto Scheffler

Vor der künstlerischen Umsetzung in Acrylbilder hat die Gruppe erst einmal die Bibeltexte studiert. Ganz intensiv haben sich die Bewohner mit der Geschichte des Christentums befasst. Sie sind in Gedanken die einzelnen Stationen gelaufen und haben sich mit den Landschaften Israels vertraut gemacht. Birgit Förster hat dieses Land mehrmals bereist und konnte den Heimbewohnern Bildmaterial zeige. Dann begann das gemeinsame Malen der Bilder. Das gemeinsame Anliegen bestand darin, so Birgit Förster, „sich über dieses Kunstwerk mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen und Brücken zu bauen“.

Der Kreuzweg bietet starke Bilder, welche die Botschaft gut zur Geltung bringen. Er will Anregung geben, Hoffnung und Perspektiven für ein Leben in Fülle. Helle Farben wurden gewählt, und das ganz bewusst. Den Kreuzweg wollten die Künstler nicht düster und Angst verbreitend darstellen. „Der Leidensweg Jesu führt zu einer frohen, befreienden und großartigen Botschaft. Er steuert direkt auf Ostern zu“, deutet Birgit Förster die Auswahl der Farben. Ostern, das bedeutet Auferstehung, Sieg über den Tod. So vermittelt der gemalte Kreuzweg: Es geht weiter. Es gibt ein Zuhause für den Menschen.

Der Kreuzweg gibt keine Antworten, aber er möchte zur ganz persönlichen Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und Lebens animieren. „Vielleicht“, so Förster, „kommt jeder so den ganz persönlichen Antworten oder den eigenen Ahnungen und Sehnsüchten näher.“

Die Bewohner des „Haus Kilian“ haben Bilder für alle 14 Stationen gemalt.„Als ich das Projekt Kreuzweg von Haus Kilian hörte, war ich sofort fasziniert“, berichtete Pastor Klaus Honermann bei der Vorstellung des Kreuzweges. Menschen mit Behinderung hätten eine besondere Begabung. „Sie sehen und erleben unmittelbar, ohne ´Verkopfung`. Und sie gestalten daher auch unmittelbar“, beschreibt Honermann seine Eindrücke. Jesus Christus habe immer schon gerade für Menschen wie diese Heimbewohner eine besondere Vorliebe gehabt. Außerdem ist Honermann überzeugt: „Menschen, welche selber einen Kreuzweg leben, haben ein eigenes Gespür für den Weg, den Jesus mit uns geht.“

Für Klaus Honermann ist der Kreuzweg „ In das LEBEN gehen“ auch ein klassischer Mosaikstein dessen, „was wir mittlerweile ´Inklusion` nennen. Ich wünsche ihm viele Menschen, die ihn betrachten und meditieren.“. H. Sch.

Klaus Weßel ist Doppelkopfkönig

Klaus Weßel (hinten rechts) ist Doppelkopfkönig der Uefte-Overbecker Trachtenschützengilde. Am Sonntag hatte König Johannes Triptrap alle ehemaligen Uefte-Overbecker Throngemeinschaften sowie Vorstand und Offiziere der Trachtenschützengilde zu einem Doppelkopfturnier eingeladen. Älteste Teilnehmerin war Elisabeth Schulte-Bocholt, die vor über 50 Jahren (1959 – 1964) zusammen mit Bernhard Wegmann das Uefte-Overbecker Schützenvolk regierte. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen wurden im Landgasthof Triptrap anschließend eifrig die Karten gemischt. Sieger wurde Klaus Weßel. Ulrich Körschgen/Foto Regina Dahlhaus

Uefte Doppelkopftunier-2013,-Regi

RVR untersucht Klimaschwankungen

Ist es tatsächlich im Ballungsraum wärmer als im weniger bebauten Umland? Der Regionalverband Ruhr (RVR) geht dem gefühlten Klima-Unterschied auf den Grund. Mithilfe einer ruhrgebietsweiten Klimamessung will der RVR untersuchen, wie sich der Klimawandel auf die kleinen und großen Städte der Metropole Ruhr auswirkt. Erstmals erfasst der Verband die Lufttemperaturen zeitgleich an zwanzig verschiedenen Standorten im Ruhrgebiet.

Dabei soll u.a. festgestellt werden, wie groß die klimatischen Unterschiede zwischen Dorsten, Hattingen oder Wesel gegenüber Dortmund, Duisburg oder Essen sind. Zudem werden auch die Temperaturanstiege in den unterschiedlichen Naturräumen der Region (Niederrheinisches Tiefland, Bergisches Land oder Westfälische Bucht) miteinander verglichen. Daraus sollen Maßnahmen abgeleitet werden, die das zukünftige Stadtklima im Hinblick auf den Klimawandel günstig beeinflussen können. Die Ergebnisse liegen etwa Mitte 2014 vor. H.Sch.

Schermbecker Fotoalbum 2002

Die Evangelische Georgsgemeinde feierte im September 2002 eine Woche lang das 75-jährige Bestehen ihrer Jugendarbeit. Höhepunkt war ein Rockkonzert der „Giants“ auf dem Hof von Hanni und Albrecht Berger. Zum Konzert erschienen auch etliche jener ehemaligen Jugendlichen, die bereits an den beiden Dia-Abenden im Jugendheim teilgenommen hatten. „Es gab viele nette Begegnungen in dieser Woche“, fasste Pastor Wolfgang Bornebusch am Ende der Jubiläumswoche zusammen. „Es war schon spannend“, so Bornebusch, „was aus den Jugendlichen von damals geworden ist.“ Foto Scheffler, 20. September 2002

Hof-Berger-20-Sept-2002,-

Schermbecker Fotoalbum 2003

Beim Schießen mit einem elektronisch funktionierenden SAM-Trainer ermittelten die Brichter Nachwuchsschützen im Mai 2003 einen neuen König. An dem von Klaus Jansen organisierten Schießen beteiligten sich 25 Kinder und Jugendliche. Jeder Schütze durfte zwei Probeschüsse auf die Zehner-Ringscheibe abgeben. Mit 29 Ringen verfehlte Alexander Anschütz die höchstmögliche Ringzahl nur um einen Ring. Eine Woche nach seinem Königsschuss wurde der achtjährige Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule zusammen mit der Königin Lisa Kölking inthronisiert. Hofpaare wurden Dominik Soppe/Norina Kölking und Maximilian Stern/Lisa Graaf. Foto Scheffler, 24. Mai 2003

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Firma Beck unterstützt die Feuerwehr

Die auf der Mittelstraße ansässige Firma „Heizung-Sanitär Beck“ ist der fünfte von etwa einem Dutzend Schermbecker Betrieben, bei denen sich die Gemeindeverwaltung und die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck dafür bedanken, dass sie seit langen Jahren die in ihrem Betrieb arbeitenden Feuerwehrleute unterstützen.

Bereits seit mehreren Jahren bemüht sich der von Helmut Auf der Springe geleitete Förderverein der Feuerwehr, die Arbeit der Feuerwehr stärker in den Fokus der örtlichen Wirtschaft zu rücken. Das Bemühen, neue Mitglieder für die aktive Wehr zu finden, soll ebenso fortgesetzt werden wie die Gespräche mit Unternehmen, um zu erreichen, dass die aktiven Mitglieder im Einsatzfall auch abgestellt werden.

Etwa zehn Unternehmer sollten ursprünglich im Rahmen einer zentralen Feierstunde für ihre Unterstützung geehrt werden. Dabei wäre naturgemäß jede einzelne Firma weniger stark in den Fokus gerückt worden als im Rahmen der nun bevorzugten Einzelehrung.

Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler
Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter ließ es sich am Dienstag nicht nehmen, den Wehrleiter Gregor Sebastian und Helmut Auf der Springe zur Firma Beck in der Mittelstraße 18-22 zu begleiten. Dort überreichte Grüter im Beisein des Ordnungsamtsleiters Gerd Abelt dem Firmenchef Günther Beck eine Urkunde und dessen Ehefrau Gaby sowie der Seniorchefin Irmgard Hüttemann Blumen als Dankeschön für die langjährige unkomplizierte Unterstützung der Feuerwehr. „Es gab noch nie Ärger, wenn ein Mitarbeiter plötzlich zu einem Einsatz abberufen wurde“, bescheinigte Sebastian der Firma Beck.

In der Vergangenheit hat die Firma Beck wiederholt Feuerwehrleute beschäftigt. Gegenwärtig ist der 24-jährige Marc Stiemer von dem Entgegenkommen seines Dienstherrn abhängig. Die Möglichkeit, aus dem Arbeitsalltag heraus unkompliziert an Einsätzen teilzunehmen, war für Stiemer besonders vorteilhaft, weil er so die unterschiedlichsten Einsätze kennen lernte. Das wird ihm nützlich sein, wenn er am 1. April Mitarbeiter der Essener Berufsfeuerwehr wird.

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter überreichte Gaby Beck, Irmgard Hüttemann und Günther Beck eine Urkunde als Dankeschön. Foto Scheffler
Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter überreichte Gaby Beck, Irmgard Hüttemann und Günther Beck eine Urkunde als Dankeschön. Foto Scheffler

Günther Beck erinnerte daran, dass die Feuerwehr der Firma auch einmal sehr geholfen hat. Als bei Dacharbeiten in einer Firma am Kapellenweg durch eine Staubexplosion ein Brand ausbrach, erwies es sich von Vorteil, dass gleich ein Feuerwehrmann vor Ort war. „Die Wehr war schneller vor Ort als ich“, erinnert sich Beck.

Von den etwa 100 aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck arbeiten 15 in Schermbeck. Da wird es bisweilen während des Tages ein wenig eng in der personellen Besetzung. Umso mehr freut sich deshalb der Gemeindebrandinspektor Sebastian um Leute wie Günther Beck.

Die Firma Heizung-Sanitär Beck ist ein flexibles, modernes mittelständiges Unternehmen, das im Jahre 1927 gegründet wurde. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden, einen schnellen Service und eine qualitativ hohe handwerkliche Leistung in den Vordergrund zu stellen.“, umschreibt Günther Beck die Firmenphilosophie. Nähere Informationen über die Arbeitsbereiche der Firma, die 29 Beschäftigten einen Arbeitsplatz bietet, findet man im Internet unter www.heizung-sanitaer-beck.de. H.Sch.

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Jazz im Ramirez

Gesamtschullehrer Peter Apfelbeck und seine Frau Gabi laden ein: „Hallo Freunde und Liebhaber gepflegter Jazz-Musik!

Wir sind mal wieder in Schermbeck zu Gast und freuen uns auf ein Wiedersehen!! Wann: Samstag, 16. März ab 19.30. Wo: im Saal des Ramirez, Maassenstraße 84, 46514 Schermbeck“.

Gabi und Peter Apfelbeck bringen die Bonner „Hot Jazz GmbH“ mit nach Schermbeck. H.Sch.

TuS Gahlen: Spielplan, Jugend, Februar/März 2013

Donnerstag, 28.02.2013: Herren, 211322 130 TuS Gahlen II Adler Weseke II 19:15 Kreisliga B ME

Freitag, 01.03.2013, F-Junioren, 211527 031 TuS Gahlen SV BW Hülsten 17:00 F-Junioren Kreisliga D ME. E-Junioren, 211557 035 TuS Gahlen BVH Dorsten 18:00 E-Junioren Kreisliga D ME, 211560 033 TuS Gahlen II Eintracht Erle 18:00 E-Junioren Kreisliga D ME

Samstag, 02.03.2013, D-Juniorinnen, 212261 064 Viktoria Heiden TuS Gahlen 11:00 D-Juniorinnen Kreisliga D ME. D-Junioren, 211797 012 TuS Gahlen 2 SW Lembeck 2 13:30 D-Junioren Kreisliga C ME, 211748 010 TuS Gahlen VfL Ramsdorf 13:30 D-Junioren Kreisliga C ME. C-Juniorinnen, 212147 064 SV Westerholt TuS Gahlen 15:00 C-Juniorinnen Kreisliga C ME. A-Junioren, 211692 006 SuS GW Barkenberg JSG Gahlen/Schermbeck 16:30 A-Junioren Kreisliga C ME

Montag, 04.03.2013, A-Junioren, 211692 002 JSG Gahlen/Schermbeck JSG VfL Reken/Hülsten 19:00 A-Junioren Kreisliga C ME

 Hans Stark

 

Amtliche Bekanntmachungen

Wichtige Mitteilungen zur Gemeinde Schermbeck enthalten die „Amtlichen Bekanntmachungen“, die seit der kommunalen Neuordnung des Jahres 1975 herausgegeben werden. Die Gemeinde Schermbeck hat die Jahrgänge seit 2002 inzwischen digital erfasst. Als PDF-Dateien können sie von der gemeindlichen Homepage www.schermbeck heruntergeladen werden. Nach dem Öffnen der Startseite gelangt man über „Akuelles“ zum Ordner „Amtliche Bekanntmachungen“. Dort beginnt auch das kostenlose  Downladen. H.Sch.

Kolpingsfamilie Schermbeck

Die Kolpingsfamilie lädt zur Teilnahme an den 50. „Recklinghäuser Gesprächen“ ein, die am 5. März um 19.30 Uhr im Kreishaus Recklinghausen stattfinden. Das Thema „Ende der Volksparteien?“ wird behandelt. Professor Dr. Jürgen Falter, Politikwissenschaftler an der Universität Mainz, beschäftigt sich mit verschiedenen Entwicklungen, die es wahrscheinlich machen, dass das Zeitalter der großen Volksparteien zu Ende geht. Moderieren wird Uwe Slüter, Geschäftsführer des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster. Nähere Informationen gibt es bei Ludwig Stenkamp (Tel. 02853/3746) dem Vorsitzenden der Schermbecker Kolpingsfamilie. H.Sch.

Vogelwelt wird erkundet

Die Vogelwelt erkunden, Wildkräuter bestimmen oder einfach die urwüchsige Landschaft einer der letzten Stromauen am Niederrhein entdecken – der Veranstaltungskalender „Auenerlebnisse 2013“ hält die passende Führung bereit. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat jetzt das druckfrische Programm für das NaturForum Bislicher Insel vorgelegt. Zahlreiche spannende Exkursionen mit versierten Gästeführern werden angeboten.

Erhältlich ist der Veranstaltungskalender im NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, 46509 Xanten, Telefon: 02801/988230, E-Mail: [email protected]. H.Sch.

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