Schubkarrenrennen 2012 auf dem Schlopiring in Schermbeck
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Schubkarrenrennen 2012 auf dem Schlopiring in Schermbeck
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Anno 1901 – Historischer Weihnachtsmarkt in Schermbeck auf der Mittelstraße.
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Erinnerungen an das vergangene Kilianschützenfest Schermbeck 2012
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Schermbeck. Sechs Jahre nach dem Erscheinen seines ersten Buches „Worüm sünd’s weglopen“ stellt der Schermbecker Autor Franz Holm am 8. März sein neues Werk vor. Der Titel lautet: „Von der Leibeigenschaft zum Erbhof. Die Geschichte eines mecklenburgischen Bauernhofes“. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Heimatmuseum an der Steintorstraße.
Franz Holm, heute 78 Jahre alt, wurde im mecklenburgischen Stresendorf geboren. Bis zu seiner Republikflucht im Jahr 1953 nach Westberlin lebte er auf dem elterlichen Bauernhof, auf dem er – nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1941 – bereits als Kind mitarbeiten musste.
Der Hintergrund seines neuen Buches basiert auf den Erfahrungen aus jener Zeit und beschreibt die Entwicklungen ländlicher Strukturen in Mecklenburg vom Feudalsystem bis zur Kollektivierung.
Nach der Flucht fand Holm in Mülheim an der Ruhr eine neue Heimat. Er arbeitete zunächst im Bergbau und bei den Mannesmann-Röhrenwerken. Durch Abendweiterbildungen und ein Studium an der Pädagogischen Hochschule Duisburg wurde er 1974 als Lehrer an der Katholischen Grundschule am Schildberg eingestellt. Franz Holm ist seit 1961 verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.
Nach seiner Republikflucht 1953 ließ sich Franz Holm dauerhaft im Westen nieder. 1978 zog die Familie nach Schermbeck, nachdem sie ein Reihenhaus in der Ahornstraße erworben hatte. Holm ließ sich an die Dinslakener Volksparkschule versetzen. Von 1989 bis 1997 war er Konrektor an der Gemeinschaftsgrundschule Friedrichsfeld.
Nach der Wiedervereinigung pachtete er den ehemals elterlichen Hof im mecklenburgischen Stresendorf zurück. Die „Treuhand“ in Schwerin habe die Flächen zur Verfügung gestellt. Von Schermbeck aus bewirtschaftete Holm den Hof in den Ferien und an Wochenenden – eine logistische Herausforderung, wie er sagt. Heute führt sein Sohn Thorsten den Hof weiter. Franz Holm und seine Frau fahren noch immer zu den Erntezeiten nach Mecklenburg, um zu helfen.
In einzelnen Textauszügen stellt Franz Holm am 8. März die Geschichte des eigenen Hofes vor. Das 161-seitige Buch, das 17 Seiten Farbfotos und mehrere Original-Dokumente beinhaltet, ist eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte. Der erste Teil beginnt mit der schwierigen Lage der mecklenburgischen Bauern während der Leibeigenschaft. „Auch meine Vorfahren mussten harte Frondienste leisten und drei- bis viermal in der Woche auf den herzoglichen Gütern, den Domänen, Hand- und Spanndienste leisten“, berichtet Franz Holm. Ab 1742 beginnt urkundlich die erste Hofübertragung an den Erben Jochim Holmen.
In Mecklenburg wurde die Leibeigenschaft zu Ostern 1820 aufgehoben. „Dadurch verbesserte sich die Lage der Bauern erheblich“, stellt Holm fest. Die Agrarreformen hätten eine weitere Verbesserung der Lebensverhältnisse nach sich gezogen. Die Bauernbefreiung hatte allerdings für Bauern auf den ritterlichen Gütern erhebliche Folgen. Sie waren zu reinen Landarbeitern degradiert worden. Bei Verlust der Arbeit mussten sie das Land verlassen. Sie verloren damit das Heimatrecht. „Viele Mecklenburger wanderten damals nach Amerika aus, darunter auch einige Verwandte von Franz Holm.
Während seiner Lesung wird Franz Holm aber auch die Entwicklung des Hofes im 20. Jahrhundert vorstellen. Was passierte mit dem Hof nach der Flucht aus der DDR? Die Antwort und die Entwicklung nach der Wiedervereinigung bieten ein gehöriges Stück Zeitgeschichte.
Das Buch ist zum Preis von 15 Euro erhältlich (Tel. 02853/3846 oder bei der Lesung im Heimatmuseum. Im mecklenburgischen Stresendorf kann man das Buch bei Thorsten Holm (Tel. 038721/20286) erwerben. H.Sch.
Schermbeck – 25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein im Film
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Schützenfest Kilian 1957 in Schermbeck mit großem Festumzug
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Schermbeck im Herbst – Herbstliche Impressionen aus der Gemeinde.
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Auf dieser Seite werden wir künftig weitere Sportnotizen veröffentlichen. Bitte entsprechende Meldungen zumailen an [email protected]. Es wäre schön, wenn auch ein Foto des jeweils genannten Sportlers mitgeschickt würde. Übrigens: Man muss nicht ein Olympionike sein, um hier erwähnt zu werden. Wer ein Foto zu den Meldungen kostenlos beisteuern möchte, kann es gerne einreichen. Der Name des Fotografen wird angegeben. H.Sch.
* März 2013: Beim Senioren-Cup in Alt-Marl belegte Birgit Paffenvom Zucht-, Reit- und Fahrverein Wodan Damm in der E-Dresssur den zweiten Platz. Sie erhielt die Wertnote 6,8.
* März 2013: Bianca Wolf vom Zucht-, Reit- und Fahrverein Wiodan Damm startete am 9. März erfolgreich bei einem Turnier in Brünen. Mit „Sundacne“ belegte sie in der A-Stilspringprüfung den ersten Platz. Platz vier schaffte sie in der E-Stilspringprüfung.
* Februar 2013: Bei einem Turnier des Reit- und Fahrvereins Hünxe belegte Nele Marie Cleve am 23. Februar mit „Nico“ in der E-Dressur den zweiten Platz. Nele Marie Cleve, die für den Zucht-, Reit- und Fahrverein Wodan Damm startete, erhielt die Wertnote 7,2.
* Januar 2013: Die Tischtennis-Abteilung des SV Schermbeck richtete zum 13. Male Mini-Meisterschaften aus. Sieger wurden Franka Sender, Marlene Schewe, Samantha Latzel, Yannik Ahr, Luca Bular und Kito Voß.
* Januar 2013: Im zweiten Jahr hintereinender steht die B2-Jugend des SV Schermbeck in der Aufstiegsrunde zur A-Kreisliga.
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Im Mai feiert das Lippedorf Gahlen ein Doppeljubiläum: das 1225-jährige Bestehen des Ortes und den 100 Jahre alten Löschzug Gahlen innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck.
Im Rahmen der Jubiäumsfeiern wird eine Woche lang eine Ausstellung über die Entwicklung des Lippedorfes informieren. Egon Unterberg und seine Tochter Johanna haben die Organisation dieser Ausstellung übernommen, die am 29. April um 17 Uhr im Gemeindehaus an der Kirchstraße eröffnet werden soll und dann bis zum 5. Mai täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet ist.
Als der Heimatvereinsvorsitzende Jürgen Höchst im Jahre 2010 seinen Nachbarn Egon Unterberg um Mitarbeit im Rahmen der 1225-Jahrfeier bat, konnte der inzwischen im Ruhestand befindliche Kreisverwaltungsdirektor nicht ahnen, wie viel Arbeit da auf ihn zukommen würde. Zwar hatte der gebürtige Gahlener schon seit langen Jahren Dokumente zur Gahlener Ortsgeschichte zusammengetragen, die einen ausgezeichneten Grundstock für die geplante Ausstellung bildeten. Um aber das gesamte dörfliche Spektrum gleichgewichtig präsentieren zu können, musste in den letzten beiden Jahren systematisch gesammelt und geforscht werden.
Die Gahlener Bevölkerung zeigte sich sehr aufgeschlossen, und so wuchs der Bestand an Exponaten zu einem solchen „Berg“ heran, dass die Ausstellung gesichert ist.
Beim zweiten Schritt, der Wahl der Präsentationsform der Ausstellung, erhielt Egon Unterberg kompetente Unterstützung durch seine Tochter Johanna. Die 30-järige Gahlenerin ist Diplom-Kommunikationsdesignerin. Zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Mareike Hundt hat die Gahlenerin das gesamte Ausstellungsmaterial gesichtet und ein Konzept erarbeitet, das bereits auf den ersten Blick ein gehöriges Maß an Professionalität verrät. Die zur Verfügung stehende östliche Hälfte des Gemeindehauses wurde ebenso vermessen wie der Vorraum.
Johanna Unterberg und Mareike Hundt setzen auf Emotionalität. Um dies zu erreichen, haben die Besucher unter anderem die Möglichkeit, sich im Ausstellungsraum selbst zu fotografieren; die Bilder werden an die Serie jener Fotos gehängt, die in den 1950er-Jahren von ausgewählten Gahlener Personen entstand.
Im großen Raum wird ein Zeitstrahl über alle Wände geführt. Wer ihm folgt, erlebt bei diesem Zeitenbummel die Meilensteine der Gahlener Geschichte von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 788 nach Christus bis zur Gegenwart. Einzelne Thema werden in Form unterschiedlicher Installationen in der Mitte des Raumes näher beleuchtet. Auf großen Schautafeln werden zusätzliche Informationen in Form von Fotos, Karten oder Aufsätzen angeboten. Egon Unterberg freut sich über die Sammlung der geschichtlichen Arbeiten des Gahlener Heimatforschers Erley, die ihm bereits vor vielen Jahren zur Verfügung gestellt wurden.
Auch auf akustischem Weg kann man einen Teil der Ausstellung erleben. So werden Gahlener Döhnekes, die in Platt auf Tonspeicher gesprochen werden, über einen Kopfhörer zu hören sein.
Eine Ausstellung kostet Geld. In diesem Zusammenhang freuen sich die Organisatoren über die Unterstützung durch die Gahlener Familie Beyhoff bei der Anfertigung großformatiger Drucke. Es wird kein Eintrittsgeld erhoben; stattdessen wird eine Spendendose aufgestellt, um auf diese Weise Geld zu bekommen, um die Kosten für die Ausstellung finanzieren zu können.. H.Sch.
Wilhelm Schult bleibt Obmann der Gahlener Jagdhornbläser. Montagabend wurde der Gründungsobmann für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, das er seit dem 7. März 2008 innehat.
Vor den Wahlen hielten Schult und der musikalische Leiter Andreas Schafranitz Rückschau auf die Aktivitäten im fünften Vereinsjahr. Zu den besonderen Höhepunkten gehörten der Auftritt beim Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen am 7. Januar, wo die Gahlener gemeinsam mit den Jagdhornbläsern Dinslaken antraten. Beim Landesbläserwettbewerb NRW belegten die Gahlener in der Gruppe B den elften Platz unter den 29 gestarteten Bläserkorps.

Die Bläser beteiligten sich an der Revier übergreifenden Krähenjagd in Schermbeck, am offenen Singen des Männergesangvereins Gahlen-Dorf und am Braufest auf dem Kamphaushof im Bruch. Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz. Viel Spaß gab es beim Sommerfest im Dammer Schützenhaus und bei der Weihnachtsfeier im TuS-Heim. Das Bläser-Hutabzeichen erlangten Sascha Feldkamp und Dirk Stumme.
Liesel Schneider leitete die Vorstandswahlen, in deren Verlauf erstmals in der Vereinsgeschichte die in Vereinen üblichen Funktionsträger gewählt wurden. Der Verein sollte eine geordnete Struktur in der Führungsriege bekommen. Obmann Wilhelm Schult wird vom musikalischen Leiter Andreas Schafranitz und dessen Stellvertreter Alexander Höfer ebenso unterstützt wie vom Schatzmeister Dirk Stumme, von der Schriftführerin Peggy Hetkamp und vom Notenwart Jürgen Vogel. Mitglieder des Fest- und Vergnügungsausschusses sind Silke Weiß, Klaus Kohlenbrenner und Gerd Evers. Zu Kassenprüfern wurden Petra Wielgosch und Heike Kettmann gewählt.
Schermbeck-Gahlen. Mit mehreren öffentlichen Auftritten starten die Gahlener Jagdhornbläser in die neue Saison. Erster Termin ist am 24. April, wenn die Gruppe im Rahmen der Jungjäger-Lossprechung der Kreisjägerschaft in der Weseler Niederrheinhalle auftritt.
Am 30. April folgt die Teilnahme am offenen Singen in Gahlen. Weitere Auftritte sind am 4. und 5. Mai geplant – im Rahmen der 1225-Jahrfeier des Lippedorfes Gahlen, die mit dem 100-jährigen Bestehen der örtlichen Feuerwehr verbunden wird.
Auch im Spätsommer und Herbst sind die Bläser aktiv:
Am 4. September steht erneut das offene Singen in Gahlen an.
Am 8. September nehmen die Bläser am Freundschaftsblasen der Kreisjägerschaft Viersen teil. Veranstaltungsort ist der Innenhof der Burg Brüggen, wo bereits 2010 der Landeswettbewerb der Jagdhornbläser stattfand.
Das Sommerfest der Gruppe findet am 14. September im Dammer Schützenhaus statt.
Der letzte Auftritt des Jahres ist für den 3. Oktober beim Braufest des Gahlener Heimatvereins geplant.
Aktuell befinden sich sechs Anfänger in Ausbildung. Laut Andreas Schafranitz sollen die neuen Mitglieder nicht nur das Bläser-Hutabzeichen ablegen, sondern auch so rechtzeitig in die Gesamtgruppe integriert werden, dass ein gemeinsamer Auftritt beim Jagdhornbläser-Wettbewerb 2014 möglich sei – idealerweise in der Gruppe B. Dabei sei jedoch betont worden, dass der Spaß an der Musik Vorrang vor Leistungsdruck habe.
Die Übungsabende finden zwischen Herbst und Frühjahr im Gemeindehaus an der Kirchstraße statt. In den wärmeren Monaten wollen die Bläser im Freien proben. Zudem wird aktuell eine Vereins-Website aufgebaut. Unter www.gahlener-jagdhornblaeser.de sollen künftig Termine, Informationen und Kontaktmöglichkeiten bereitgestellt werden.
H.Sch.
9. Night of Music – im Landhotel Voshövel
Die „9.Night of Music“ steht wieder vor der Tür. Diesmal am 5. April 2013 (bedingt durch die Osterferien) und auch diesmal wieder mit acht Live-Bands auf auf vier Bühnen.
Nach dem großen Erfolg 2012 sind wir besonders stolz/glücklich mit der Auswahl der Bands. Es ist uns gelungen Musiker und Bands zu verpflichten, die aus vielen TV-Sendungen ein Begriff sind. Klangvolle Namen, unterschiedliche Stilrichtungen, unvergleichbare Atmosphäre – die kommende Auflage der „Night of Music“ verspricht wieder, ein ganz besonderer Abend zu werden.
30 Jahre farfarello- Die Jubiläums-Tour 2013 – Eine Legende kehrt zurück
30 Jahre FARFARELLO ! Das sind 30 Jahre virtuose Instrumentalmusik um den Teufelsgeiger Mani Neumann! Was damals als Trio-Farfarello bei Gottschalk und Fuchsberger begann, das kommt in diesem Jubiläumsjahr erneut auf deutsche Bühnen. Hautnah und direkt !
… zwischen Zauberei und Wahnsinn!
Der Teufelsgeiger steht Pate für eine der außergewöhnlichsten Live-Bands des Landes. Mani Neumann spielt Geige, als gäbe es kein Morgen mehr.
Vor 30 Jahren gründete er mit seinem Kreativpartner Ulli Brand (Gitarren) die Gruppe farfarello. Man setzte sich zum Ziel, dem Zusammenspiel akustischer Instrumente neue Dimensionen zu entlocken. Das gelingt ihnen seit mehr als 4.000 Konzerten mit faszinierender Leichtigkeit. Ob in Deutschland, Polen oder Rumänien – überall spielt sich diese eigenständige Weltmusik tief in die Seelen.
Farfarello ist hexender Geigenbogen und dynamisches Spannungsfeld zwischen Balkan-Rock und Minimal-Klassik. Zwischen Folkpower und sensibler Zerbrechlichkeit.
Ein Grünkohlessen mit Herz veranstaltet das Gahlener Restaurant „Hohes Ufer“ zum fünften Male zugunsten der „GAGU-Zwergenhilfe“. Am Donnerstag (28.) wartet das Gahlener Restaurant an der Einmündung der Maassenstraße in die Hünxer Straße ab 18 Uhr mit einem typischen Wintergemüse auf.
Ein Gericht Grünkohl mit Bratwurst, Mettwurst und Kassler kostet zwölf Euro. Von jedem verkauften Gericht spendet die Inhaber-Familie Mühlenbrock sechs Euro für das von der Zwergenhilfe im Ausbau befindliche Kinderheim in Sierra Leone. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sollten allerdings größere Gruppen zum Wohltätigkeitsessen kommen, empfiehlt sich eine telefonische Anmeldung (Tel. 02853/2480). H.Sch.
Wer jetzt mal Aqua Zumba® testen möchte, hat die Möglichkeit , beim Wassersportverein an einem vierstündigen Schnupperkurs teilzunehmen. Lateinamerikanische Rhythmen werden mit effektivem wasserbasiertem Work-out verbunden. „Ein anspruchsvolles Herz-Kreislauf-Training, das maximale Fettverbrennung und Förderung der Ausdauer garantiert“, verspricht Pressesprecher Friedhelm Kroezemann. Der Kurs findet donnerstags zwischen 9.15 und 10 Uhr statt im Hallenbad statt. Vier Unterrichtseinheiten werden zwischen dem 28. Februar und dem 21. März angeboten. Als ausgebildete Aqua Zumba®Instructorin übernimmt Claudia Schriefers die Kursleitung. Anmeldungen sind noch möglich. H.Sch.
Der Ausstieg ist beschlossen, aber längst ist das Thema Atomindustrie noch nicht erledigt. So ist nicht in Sicht, dass ein geeignetes Endlager für den Atommüll gefunden wird, und an vielen Stellen wird noch die Produktionskette in Deutschland weiter betrieben, so bei der Urananreicherungsanlage in Gronau. Deshalb sind dort am 9. März wieder Demonstrationen geplant.
Der grüne Kreisverband Wesel beteiligt sich daran und hat einen Bus nach Gronau angemietet, der auch in Schermbeck Halt macht: Abfahrt 11:45 Uhr Schermbeck, Busbf. (am Rathaus). Rückfahrt: 15:30 ab Gronau Urananreicherungsanlage. Kostenbeitrag: 5,00 €. Anmeldung vorher bei Christian Winterberg (02853-4843 oder per Email an [email protected]). H.Sch.
Die neue Saison hat die Oberligaformation „Avalanche“ des Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck sehr gut eingeläutet. Mit strahlenden Gesichtern und dem hervorragenden zweiten Platz kam sie am Sonntagabend aus Dülmen zurück.
Ziemlich nervös gingen die Tänzerinnen in die Vorrunde. Im Finale mit sechs Teams präsentierten sie ihre Choreografie „Avenue Hustle” wesentlich selbstsicherer. Die Jury sah die Schermbeckerinnen mit der Wertung 2-3-3-2-2 auf Platz zwei, dicht gefolgt von „Fusion“ aus
Dülmen (41233). Die Plätze vier bis sechs ertanzten sich „Anima“ aus Ibbenbüren, „Jazz Explosion“ aus Castrop-Rauxel und „Esperanza“ aus Dinslaken. Tagessieger mit drei Einsen und zwei Vieren wurde die Formation „Miss-Tique“ aus Halle.
Die diesjährige Oberliga II zeigte sich als eine starke Liga, in der aber auch Veränderungen möglich sind. „Avalanche hat ihre anspruchsvolle Choreografie technisch gut getanzt“, zeigte sich ihr Trainer Sebastian Spahn zufrieden. Am kommenden Samstag, 2. März steigt das zweite Turnier in Dorsten. H.Sch.
Schermbecker Ratsmitglieder. Alle Fraktionen wurden Anfang Februar 2013 gebeten, Fotos ihrer Ratsmitglieder zur Verfügung zu stellen.

Das Foto zeigt den Gemeinderat im Jahre 2009 (Foto Scheffler)
Günther Beck
Engelbert Bikowski (stellv. Bürgermeister)
Johannes Brilo
Hildegard Franke
Rainer Gardemann
Hubert Große-Ruiken
Wilhelm Hemmert-Pottmann
Christian Hötting
Uwe Karla
Hildegard Neuenhoff
Hermann Nienhaus
Klaus Schetter
Wilhelm Schult
Volker Schulte-Bunert
Egon Stuhldreier
Klemens Wilkskamp
Michael Göbel
Doris Schiewer
Daniela Schwitt
Eva-Maria Zimprich
Clemens Diedrich
Karl Dilly
Prof. Dr. Burkhard Igel
Egon Unterberg
Holger Schoel
Ulrike Trick
Bernd Kleinsteinberg
Thomas Pieniak
Klaus RothFreies Ratsmitglied
Thomas Martin HeiskeBeim Flug mit dem Schermbecker Piloten Horst Schmitter über die Schermbecker Ortsteile entstand am 22. Juni 2010 diese Aufnahme, die den Lichtenhagen zeigt. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der abgebildete Bereich weitgehend unbesiedelt. Über den Tiefen Weg (außerhalb des oberen rechten Bildrandes) trieb die kleinstädtische Bevölkerung ihr Vieh auf die Wiesen entlang des Mühlenbaches (im linken Bildbereich). Heute ist die Straße „Lichtenhagen“ (rechts) beliebt bei Radlern und Wanderern, die am Feierabend oder am Wochenende möglichst schnell ins Waldgebiet oder zum Naturschutzgebiet Lichtenhagen gelangen wollen.
Zwei größere Betriebe sind im Lichtenhagen angesiedelt. In der Bildmitte rechts erkennt man die Hallen der Schreinerei Grewing. Im Hintergrund (Mitte) verraten mehrere Wasserflächen den Standort des Betriebes „Angelteiche Schoel“.
Der mehrfach unternommene Versuch, durch den abgebildeten Bereich eine Nordumgehung zur Entlastung der Mittelstraße zu bauen, scheiterte bislang. So vermittelt das Luftbild weiterhin den Eindruck einer im wesentlichen bäuerlich geprägten Kulturlandschaft, die durch Gehölzstreifen untergliedert wird. Der abgebildete Bereich des Lichtenhagens gehört seit 2004 zum Landschaftsschutzgebiet „Westliches Schermbeck“. Luftbild: Scheffler, 22. Juni 2010
Im Mittelpunkt des Luftbildes stehen die beiden Sportplätze des SV Schermbeck im Ortsteil Altschermbeck. Der erste Teil der Anlage wurde in den 1960er-Jahren errichtet. Bis dahin befand sich der Sportplatz im Bereich hinter dem heutigen Gerätehaus des Löschzuges Altschermbeck. Im Februar 1964 beschloss der Altschermbecker Gemeinderat in der Gaststätte Nappenfeld den Bau eines neuen Sportplatzes. Die Vergabe der Arbeiten erfolgte im März in der Gaststätte Schmeing. Bereits eine Woche später begannen die Arbeiten. Im Herbst 1964 wurden die Arbeiten fertig gestellt. Im September 1964 wurde der Pachtvertrag mit dem SV Schermbeck beraten.
Unter Leitung des SV Schermbeck erfolgte in den zurückliegenden vier Jahrzehnten ein systematischer Ausbau der Sportanlagen. Dennoch reicht der Platz nicht mehr aus. Im Februar 2004 wurde ein Antrag des SV Schermbeck auf Errichtung eines Trainingsplatzes für die 15 Kinder- und Jugendmannschaften Vereins beraten. Am 4. Februar 2004 beschloss der Planungs- und Umweltausschuss die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes. Der Trainingsplatz hätte auf dem Feld ganz oben links entstehen sollen. Im Jahre 2008 wurden die Planungen an dieser Stelle eingefroren. Ein neuer Standort wird noch immer gesucht, zumal es sehr häufig zu Spannungen zwischen Verein und Anlieger wegen Belästigungen durch Lärm und Autoverkehr kommt.
Das Waldstück im Vordergrund, die so genannten „Kaninchenberge“, ist Teil des seit 2004 bestehenden Landschaftsschutzgebietes Forst Gewerkschaft Augustus. In dem etwa 821 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet geht es vor allem um die Erhaltung der Waldflächen.
Zwischen Kaninchenbergen und Waldsportplatz entstand in den 1960er- und 1970er-Jahren zwischen Ludgerusstraße und Schetterstraße ein neuer Siedlungskomplex. Parallel dazu entstand im oberen rechten Bildrand die Siedlung des östlichen Kerkerfeldes. 1974 wurde das vom Architekten Hugo Rossmüller entworfene Terrassenhaus fertig gestellt (hinten rechts auf der rechten Seite der Straße „Im Trog“).
Oberhalb des linken Waldstückes befindet sich die Sportanlage des „Tennis-Club Altschermbeck 1970“. Am 18. April 1971 wurden die Tennisplätze am Waldsportplatz feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Die Fertigstellung und Einweihung des Clubhauses am 1. Oktober 1972, die Erweiterung der Anlage auf fünf Plätze im Jahre 1974, der Bau einer Flutlichtanlage und Traglufthalle im Jahre 1976, die Erweiterung der Anlage auf sieben Plätze im Jahre 1978, der Bau eines separaten Umkleidegebäudes im Jahre 1982 und der Bau eines Grillhäuschens im Jahre 1986 verlangten von den Mitgliedern viel Eigeninitiative. Luftbild: Scheffler, 22. Mai 2010
Zu den bedeutendsten Siedlungsbereichen des Schermbecker Ortsteiles Damm gehört nördlich der Bundesstraße 58 die Bebauung entlang der Straße „Rittstege“ (Bildmitte). Welch enorme Siedlungsentwicklung erfolgt ist, zeigt ein Vergleich des Luftbildes mit der Deutschen Grundkarte des Jahres 1961. Damals gab es nur etwa ein Sechstel des heutigen Baubestandes. Landwirtschaftliche Höfe mit den umgebenden Ländereien prägten vor 50 Jahren das Landschaftsbild der bis 1975 selbstständigen Gemeinde Damm. Die Gebäude am Elsenberg konnte man an einer einzigen Hand abzählen, und an der Rittstege gab es fast nur Bauernhöfe oder Katstellen.
Inzwischen hat sich die wirtschaftliche Nutzung völlig umgekehrt. Es gibt nur noch einen einzigen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb (hinten links). Entlang der Straßenzüge haben die ehemaligen Landwirte in den letzten Jahrzehnten Ländereien zu Bauland umwandeln können und an Bauwillige vor allem aus dem Ruhrgebiet verkauft. So ist der Bereich Rittsteg in den letzten fünf Jahrzehnten systematisch zu einem kompakten Ortsteil besiedelt worden, dem inzwischen ein beachtenswertes städtebauliches Gewicht beizumessen ist. Er gehört zu den wenigen Bereichen im Gemeindegebiet, die sich deutlich abheben von unorganisch gewachsenen Splittersiedlungen an mehreren anderen Stellen.
Die Planungsbehörden haben im abgebildeten Bereich sorgsam darauf geachtet, dass die ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebe äußerste Spitzen in der freien Landschaft blieben. Zwischen diesen Höfen wurde eine Siedlungsverdichtung angestrebt, wobei die Mindestgröße der Grundstücke bis in die 1980er-Jahre 800 Quadratmeter betragen musste. Erst als der gesamte Siedlungsbereich an die Kanalisation angeschlossen wurde, durften die Grundstücke kleiner werden. Das hat im Bereich der ehemaligen Dammer Schule zu Grundstücksgrößen unter 400 Quadratmetern geführt und die gewollte gemeindliche Siedlungeverdichtung ebenso verstärkt wie die Ausweisung der Baugebiete „Rittstege-Nord“ und „Elsenberg“ im Jahre 1990, die einen enormen Siedlungsschub nach sich zogen. Nur noch wenige freie Grundstücke gibt es derzeit, die zu einer Arrondierung des im Zusammenhang bebauten Ortsteiles beitragen können.
Das Luftbild belegt auch einen für das gesamte Gemeindegebiet typischen Wandel ehemals landwirtschaftlicher Höfe. Neben den Altenteilerwohnungen sind Wohnungen in ehemaligen Scheunen oder Ställen entstanden. Gewerbliche Betriebe nutzen ehemalige Höfe ebenso wie Lageristen und Camper. Luftbild: Scheffler, 22. Mai 2012