Seine Liebe zur Seefahrt spiegeln die Bilder von Harm Diestel unverkennbar wieder.
Unter dem Motto „Maritime Grüße“ eröffnete der 73-jährige, in Ostfriesland lebend Künstler am Dienstag in der Volksbank Schermbeck seine Ausstellung.
Seine Liebe zur Seefahrt spiegeln die Bilder von Harm Diestel unverkennbar wieder.
Unter dem Motto „Maritime Grüße“ eröffnete der 73-jährige, in Ostfriesland lebend Künstler am Dienstag in der Volksbank Schermbeck seine Ausstellung.
Schermbeck (ots) – Am Montag gegen 20.45 Uhr bemerkte der Inhaber eines Betriebes Unbekannte, die sich auf dem Gelände an der Straße Im Heetwinkel aufhielten. Als sie den Zeugen bemerkten, fuhren sie mit einem Lieferwagen davon. Der Firmeninhaber stellte später fest, dass Metall gestohlen worden war. Im Rahmen der Fahndung gelang es Polizeibeamten aus Essen, den Transporter anzuhalten und einen 28-jährigen Essener vorläufig festzunehmen. Das Fahrzeug und das Diebesgut stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Jahrelang wurde ein Ausbau der Straßen im Dammerfeld dadurch behindert, dass es Grunderwerbsprobleme gab. Eine Lösung ist jetzt da. „Die Bezirksregierung hat uns nun angewiesen, den Ausbau der Straßen bis zum Jahresende vorzunehmen“, so Diplom-Verwaltungswirt Wilfried Thomann.

Seit fast 40 Jahre bemühen sich die Anwohner des Dammerfeldes, ihre Straße vor einem Umbau zu schützen. Sie nicht größer und breiter werden, sondern so bleiben wie sie ist. Nun geht es in eine erneute Runde in Form einer Bürgerversammlung, die dafür vehement plädieren, einen Ausbau ihrer Straße zu verhindern.
Neue Pläne nun vor. Und wurden von Planer Klaus-Gottfried Hengefeld aus Raesfeld vorgestellt.
Es gibt zwei Varianten:
Das ganze Vorhaben soll in drei Etappen von statten gehen.
Schritt 1: Die westliche „Alte Landstraße“ und der nach Osten Kirchweg sollen ausgebaut werden.
Schritt 2: Steht die östliche „Alte Landstraße“ und der „Schwalbensteg“ an.

Alles soll nach Ansicht der Bürger zweckmäßig aber doch gediegen gehalten werden, und dem ländlichen Gesamtbild entsprechen. Die Pläne allerdings, darüber waren sich alle einig, sind einfach zu überzogen und seien völlig ungeeignet. Unnötige Geldausgaben, wie ein Bürger im Saal betonte sei das Ganze. Die von den Anliegern zu tragenden Kosten belaufen sich zirka auf 10 bis 11 Euro pro Quadratmeter Grundflüche. Hinzu kommt, dass alle drei Bauabschnitte separat abgerechnet werden. In der zweiten Jahreshälfte müssen die Bürger eine Vorausleistung zahlen. Die Endabrechnung wird bis Frühjahr 2014 vorgelegt werden.
Nun soll das Straßenprojekt bis zur Sitzung des Betriebsausschusses am 28. Februars mit den Behörden abgeklärt werden, versprachen Eißing und Thomann. Zu klären sei auch noch, ob ein einfacher Ausbauzustand mit Asphaltierung, aber fehlenden Gehwegen rechtlich möglich sei.
Das Ergebnis soll dann den Bürgern schriftlich zukommen.
Schermbeck (hs). Das Deutsche Rote Kreuz lädt zu einem Blutspendetermin in Schermbeck ein. Am 7. Februar (Donnerstag) hat die Bevölkerung zwischen 15 und 20 Uhr Gelegenheit, im Jugendheim der Evangelischen Kirchengemeinde in der Kempkesstege 2, Blut zu spenden. Der Löschzug Schermbeck hat inzwischen die großformatigen Werbetransparente aufgehängt.
Der Termin wurde auf „Altweiber“ gelegt, weil man aus jahrelanger Erfahrung in Schermbeck bereit ist, auch an so einem Tag Blut zu spenden. „Auch über die `tollen Tage` muss die Blutversorgung gesichert sein“, ermuntert Ludgera Kraß vom Schermbecker DRK-Betreuungsteam.
Das DRK bittet vor allem junge Spendenwillige ab 18 Jahren, die mit der Blutspende beginnen wollen. Viermal im Jahr ein halber Liter, das bedeutet viermal im Jahr jeweils eine Stunde Zeit zu opfern für Menschen, die dringlichst auf das Blut angewiesen sind. Besonders auffällig ist im Moment vor allem ein Mangel bei Blutspendern mit der Blutgruppe 0 Rhesus positiv.
Das DRK erinnert noch einmal an die Altersgrenzen für Blutspender. Spenden kann jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren, der nicht älter als 69 Jahre ist. Neuspender dürfen nicht älter als 60 Jahre sein. Jeder Blutspender muss mindestens 50 Kilogramm wiegen, sollte sich gesund fühlen und einen stabilen Blutdruck haben. Innerhalb der letzten zwölf Stunden darf man keinen Alkohol trinken und innerhalb der letzten vier Wochen keine anderen Drogen konsumiert haben. Männer dürfen bis zu sechs Vollblutspenden pro Jahr leisten, Frauen bis zu vier.
Am Blutspendetermin bekommt jeder Spender einen „Kleinen Ratgeber für Lebensretter – den Erste-Hilfe-Fächer“, denn die Blutspender sind auch Lebensretter und beweisen große Verantwortung für andere.
Das Betreuungsteam in Schermbeck freut sich auf eine rege Teilnahme. Die Bereitwilligkeit wird nach der Spende mit einer süßen Überraschung und einem leckeren Imbiss belohnt.
Neue Firmen in Altschermbeck
In den letzten vier Jahren ist nördlich des schon länger bestehenden Gewerbegebietes am Kappellenweg ein weiteres Gewerbegebiet am Hufenkampweg entstanden.
Schermbeck – Festnahme nach Metalldiebstahl
Schermbeck (ots) – Am Montag gegen 20.45 Uhr bemerkte der Inhaber eines Betriebes Unbekannte, die sich auf dem Gelände an der Straße Im Heetwinkel aufhielten. Als sie den Zeugen bemerkten, fuhren sie mit einem Lieferwagen davon. Der Firmeninhaber stellte später fest, dass Metall gestohlen worden war. Im Rahmen der Fahndung gelang es Polizeibeamten aus Essen, den Transporter anzuhalten und einen 28-jährigen Essener vorläufig festzunehmen. Das Fahrzeug und das Diebesgut stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Jahresprogramm: Unternehmerinnen- und Gründerinnentreff
Neben den vier abwechslungsreichen Sonderveranstaltungen, die in diesem Jahr erstmalig kreisweit stattfinden, wird an jedem ersten Donnerstag im geraden Monat ein Stammtisch im Gasthaus Himmel & Erde in Wesel angeboten.
Bei diesem offenen Treffen besteht seit zwei Jahren die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre näher kennenzulernen, auszutauschen und zu vernetzen. Im Anschluss stellen sich jeweils zwei Unternehmerinnen vor und erläutern ihre Unternehmenskonzepte.

Den Auftakt bilden am 7. Februar ab 19 Uhr Claudia Uphoff (Dipl. Pädagogin und Coach) und Sabine Suhrborg (Dipl. Designerin und Künstlerin). Die beiden Unternehmerinnen aus Xanten haben bereits unterschiedliche Angebote gemeinsam konzipiert und durchgeführt und freuen sich darauf, auch davon zu berichten.
Durch diese paarweisen Vorstellungen der Unternehmerinnen erhoffen sich die Veranstalterinnen eine gute Vernetzung und erfolgreiche Kooperation der einzelnen Unternehmerinnen untereinander. Ebenso sollen Frauen, die sich mit dem Gedanken einer Existenzgründung beschäftigen, durch die vielseitigen Erfahrungsberichte der bereits etablierten Unternehmerinnen ermutigt und unterstützt werden.
Genau deshalb werden nicht nur Vorträge und Workshops zu fachlichen Themen angeboten, sondern auch der Austausch und die gegenseitige Unterstützung der einzelnen Unternehmerinnen in den Vordergrund gerückt. So entstehen manchmal Kooperationen von Firmen unterschiedlichster Fachrichtungen, die vorher nicht vorstellbar gewesen waren.
Zu den Sonderveranstaltungen gehören in diesem Jahr
• die Workshops „Social Media Marketing – Facebook, Twitter, Google+ und XING“ am 26.02.2013 in Dinslaken und „
• Netzwerkmarketing“ am 22.05.2013 in Wesel sowie
• die Fachvorträge „Elevator Pitch – In 30 Sekunden überzeugen!“ am 25.09.2013 in Moers und
• „Absicherung Total! Das Unternehmen in allen Lebenslagen“ am 06.11.2013 in Wesel.
Anmeldungen zu den verschiedenen Veranstaltungen werden ab sofort bei den unten genannten Gleichstellungsstellen entgegengenommen.
Schermbeck, eine Gemeinde in der es sich gut leben lässt. Das sagt sich auch katholische Kirchengemeinde St. Ludgerus, dessen ehrenamtliche Mitarbeiter am Sonntag starteten, und den Schermbecker Neubürgern einen Besuch ab zu statteten.
Regina Tenk und Birgit Thiemann hatten das Glück, mehr als ein Dutzend Männer und Frauen zu finden, die sich bereit erklärten, Hausbesuche zu machen.

Und das werden nicht wenige sein, denn insgesamt hat die Kirche vom Kommunalverband schon 116 Adressen katholischer Neubürger aus dem Jahre 2012 erhalten.
Eingeladen werden die Neubürger ebenfalls zum ökumenischen Fastenessen, Heringsstipp mit Pellkartoffeln, welches am 10. März zwischen 11 und 14 Uhr im Jugendheim der Evangelischen Kirchengemeinde veranstaltet wird.
Bei der Jahreshauptversammlung der „Sportschützen Voshövel“ konnte Vorsitzender Dieter Kurka zahlreiche Mitglieder begrüßen.
Eine Ehrennadel gab es für Karl Heinz Rensing für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Verein.
Ausgezeichnet auch Wilhelm Clarendahl mit einer Ehrennadel und einer Ehrenurkunde des Rheinischen Schützenbundes sowie Johannes Ebbert für 40 Jahre sowie Stefan Schmellekamp für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Ehrennadeln für die Vereinsmeister in Gold, Silber und Bronze wie folgt: Luftgewehr: Schülerklasse (weiblich): 1. Chiara-Elisa Hitkamp (185 Ringe), 2. Leonie Holzberg (173), 3. Johanna Klenke (167). Jugendklasse: 1. Joshua Holzberg (246), 2. Simon Kurka (199). Schützenklasse A: 1. Andreas Appenzeller (255). Schützenklasse B: 1. Günter Heweling (251), 2. Dieter Kurka (245). Schützenklasse C: 1. Wilfried Joormann, 2. Johannes Ebbert. Damenklasse A: Elke Bohmkamp (259), 2. Theresa Sondermann (258). Aufgelegt A: 1. Horst Böink (297), 2. Udo Müller (296), 3. Reinhard Posser (287). Aufgelegt B: 1. Johann Rütter (288), 2. Hermann Buchmann (286), 3. Günter Heweling (278). Aufgelegt C: 1. Johann Schulten (250).
Vereinsmeisterschaft, KK-Schießen: Schüler/Jugend: 1. Lorenz Hitkamp (192), 2. Joshua Holzberg (162). Alters-/Damenalters-/Schützen-/Damenklasse: 1. Theresa Sondermann (245), 2. Dieter Kurka (234). Seniorenklasse: 1. Horst Böink (277), 2. Reinhard Posser (270).
und wurde feierlich am Sonntag im Weseler Willibrordi Dom eingeführt. Er übernimmt das Amt von Dieter Schütte, der bereits im Januar verabschiedet wurde.
Im Bereich zwischen Regenrückhaltebecken und Weseler Straße (im oberen Bilddrittel) wächst das jüngste Schermbecker Baugebiet heran.
Die am 27. Juli 2012 entstandene Aufnahme zeigt, dass ein Großteil des Baugebietes am Hallenbad bereits bebaut ist. Die bauliche Entwicklung des Hallenbadumfeldes hatten die Verfasser des Gemeindeentwicklungsplanes aus dem Jahre 1997 bereits empfohlen.
Die gemachten Empfehlungen wurden nicht umgesetzt, weil man offensichtlich andere Bauprojekte an vorrangiger Stelle sah. Erst im Jahre 2008 stellte der Investor, die von beiden Banken gebildete „Schermbecker Boden GmbH“, seine Planungen vor. Die Erschließungsarbeiten wurden von den beiden Schermbecker Firmen Fasselt und Berger übernommen.
Im August 2011 wurde mit dem Bau des ersten Hauses begonnen. Es soll ein „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer bis zu zweigeschossigen Bauweise entstehen. Insgesamt können maximal 70 neue Wohneinheiten entstehen. Die Grundstücksgrößen betragen 250 bis 500 Quadratmeter und werden den individuellen Wünschen der Erwerber angepasst. Dass die Bauherren einen großen individuellen Spielraum bei der Bebauung nutzen können, kann man schon jetzt auf dem Luftbild erkennen.
Das dunkelgrüne Gebiet (am linken Bildrand) soll in einem nächsten Schritt bebaut werden. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind allerdings noch nicht geschaffen. Gegen die Art der geplanten Bebauung haben Bewohner der Scherenbachsiedlung (im Vordergrund) Protest angemeldet. Ihre Bedenken und Anregungen müssen noch im zuständigen Planungsausschuss beraten werden. Kritik hat auch der NABU-Ortsverband Schermbeck geäußert. Er sieht die Entwicklung der Mühlenbachaue (zwischen Scherenbachsiedlung und Regenrückhaltebecken diagonal verlaufend) gefährdet.
In dem abgebildeten Bereich soll im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein ganzes Maßnahmenpaket gestartet werden mit dem Ziel, den Zustand des Mühlenbaches deutlich zu verbessern. Die Ufer sollen abgeflacht werden, das Bachbett aufgeweitet werden und Totholz entweder verbleiben bzw. eingebracht werden. Die seitlich entstandenen Wälle sollen ebenso zurückgebaut bzw. aufgeschlitzt werden wie Sohlenverbauungen. Geplant ist auch die Ausbildung einer Sekundaraue. Das ist jedoch nur möglich, wenn beiderseits des Baches ein Begleitstreifen von der Bebauung freigehalten wird. Für solche Maßnahmen gibt es einen Landeszuschuss, der bis zu 80 Prozent des finanziellen Aufwandes betragen kann. Alle geplanten Maßnahmen sollen im Zeitraum zwischen 2013 und 2018 umgesetzt werden.
Luftbild : Helmut Scheffler
Vor zehn Jahren gründete Architekt Michael Grüter, der kleine Bruder von Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter, den Round Table in Garbsen bei Hannover.
Der Round-Table ist ein internationaler Service-Club, der sich in Deutschland mit der Gründung des ersten Tisches in Hamburg im Jahr 1952 etabliert hat.

Mittlerweile hat sich der Round -Table zu einem erfolgreichen Lions Club gemausert, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert und aktuell 30 Mitglieder verbuchen kann.
Als diesjähriger Präsident lag es für Michael Grüter nahe, seinen Cousin und Lions Kollegen Johannes Böckenhoff, von der kleinen Brennerei im Münsterland, zum Clubabend nach Garbsen einzuladen.

Als Präsident der Deutschen Alkoholhersteller war das Thema für Böckenhoff, über welches er in bekannter Marnie und mit seiner großen Leidenschaft zu der deutschen Spirituose „Korn“ referierte, natürlich von vornherein klar.
Die Lions-Freunde in Garbsen bekamen nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge des traditionellen „Deutschen Korns“ erläutert, auch gab es anschließend eine Verkostung seiner vielfältigen Produkte. Die damit anschließend verbundenen Gespräche waren sehr informativ und angeregt.

„Zombie“ Disco Squad mit DJ Kevin Over und Regrib sorgten für eine super geile Party-Nacht.
Die Fotogalerie wird ihnen präsentiert von „hören und sehen“ Tinnefeld Schermbeck
[nggallery id=6]Der Schermbecker Männer-Gesangs-Verein (MGV) feierte nicht nur ein Jubiläum, sondern hatte das Schermbecker Rathaus am Samstagabend voll im Griff.
Richtig was los bei der 60. Karnevalsveranstaltung des Männergesangvereins „Eintracht“ am Samstagabend im Rathaus Schermbeck.
Mehr als 100 bunt verkleide Jecken feierten ausgelassen am Freitagnachmittag unter dem Thema „“Ab durchs Fernsehen“.
Ausreichend Prominenz war auch dabei, angefangen von Robby Williams und dem Sänger von „Cro“.
Hervorragend organisiert wurde die Veranstaltung von wie Denise Scholthoff, Kerstin Nondorf , Claudia Schulze, Andrea Kurig-Fiehn und Gudrun Pohlhuis, Kira Lensing, Gabi Stenkamp Sabine Schering.Susanne Martens, Petra Triptrap und Ulrike Dahlhaus. Yannik Schering und Paula Lensing sorgten für lauten Beifall mit ihrem „Chappy-Sketch, und bekannt aus der gleichnamigen Werbunge „Paula ist `ne Kuh“ ernteten fünf Nachwuchs-Karnevalisten schallendes Gelächter. Und wer an diesem Tag unbedingt mitsingen wollte, der konnte das beim Mitmach-Lied „Gangnam Style“.
Den dummen August spielten Lea Triptrap und Helena Fiehn und diese sorgten mit ihrer Clownerie für lautes und schalendes Kindergelächter bei den kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer im Alter zwischen neun und zwölf Jahren. Aber nur nicht nur die Aktivisten trumpften mit tollen Kostümen auf. Kleine Prinzessinnen, „schnelle Feder“ der Indianer, Zauberer, Cowboys und kleine Piraten ergänzten das farbenfrohe und kindgerechte Spektakel, welches für einen launigen und unterhaltsamen Nachmittag sorgte. Ganz Schluss ging es noch einmal so richtig rund, als alle Kinder zu einer Polonäse durch den Saal starteten und bunte Luftballons von der Decke fielen.
SCHERMBECK. Im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde St. Ludgerus berichtete Pater Antony am Donnerstagabend über seine Sabbatzeit. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die 900 Kilometer lange Wanderung auf dem nordspanischen Jakobsweg, die er im vergangenen Jahr unternommen hatte.
Die zurückliegenden Monate habe er als besonders intensiv erlebt. „Es war eine der besten Zeiten meines Lebens“, fasste Pater Antony zusammen. Der teils beschwerliche Weg habe ihm Gelegenheit zu tiefen persönlichen Erfahrungen gegeben. Es sei eine Zeit des „Auftankens“ gewesen, verbunden mit der Möglichkeit, das eigene Leben Revue passieren zu lassen.
In den ersten Tagen sei von innerer Ruhe noch wenig zu spüren gewesen. Der körperlich anstrengende Einstieg habe seine Stimmung zunächst stark belastet. Der Gedanke, sich mit dem Taxi zum nächsten Ort bringen zu lassen, sei präsent gewesen. Ab dem dritten Tag habe sich die Situation jedoch gewandelt: Zusammen mit zwei Deutschen, die er unterwegs kennengelernt habe, sei es gelungen, sich gegenseitig zu motivieren. Von da an habe nur noch das mutige Voranschreiten gezählt.
„Der Weg ist wie das ganze Leben – du bist auf dem Weg zu deinem eigenen Inneren“, beschrieb Pater Antony eine der wichtigsten Erkenntnisse seiner Pilgerreise.

Anhand zahlreicher Fotos und kurzer Filmsequenzen schilderte Pater Antony während seines Vortrags nicht nur landschaftliche Eindrücke des Jakobswegs, sondern auch vielfältige Begegnungen mit Menschen aus rund 40 Nationen. Dank seiner guten Englischkenntnisse habe er sich mit vielen Mitpilgernden austauschen können.
Phasen intensiver Gespräche seien dabei ebenso prägend gewesen wie stille Abschnitte des Alleingehens, in denen er nach eigenen Worten die Nähe Gottes in der umgebenden Natur besonders gespürt und seinen Glauben vertieft habe.
Besonders lebendig erinnerte sich Pater Antony an Begegnungen mit jungen Erwachsenen. In einer Herberge sei es abends sogar zu einem gemeinsamen Taizé-Gesang gekommen. Für heitere Momente beim Publikum sorgten zudem Episoden wie die Entdeckung eines Weinbrunnens, aus dem kostenlos ausgeschenkt wurde – oder die Geschichte eines Hundes, der ihn über viele Kilometer begleitete und dem er in Santiago de Compostela vor der Kirche erneut begegnete. In der dortigen Kirche zelebrierte Pater Antony zum Abschluss des Pilgerwegs die Heilige Messe mit.
Seine Reise setzte er anschließend fort: Noch einmal legte er rund 90 Kilometer bis zum Cap Finisterre zurück – zum westlichsten Punkt Spaniens an der Atlantikküste. Dort habe er acht Stunden verweilt, um das Zusammenspiel von Meer und Gebirge auf sich wirken zu lassen.
Wesentlich kürzer berichtete Pater Antony über die weiteren Etappen seiner Sabbatzeit. Im Juli und August nahm er in Bangkok an einem internationalen „Jesus Youth“-Treffen teil, bei dem er ein Trainingsprogramm für Jugendliche aus zwölf Ländern begleitete. Anschließend reiste er nach Indien, wo er seine Mutter und sieben Geschwister wiedersah. Zudem besuchte er verschiedene Einrichtungen seines Ordens, darunter auch die Klosterkirche in Kerala, in der er im Dezember 1998 zum Priester geweiht wurde.
Nach einer theologischen Fortbildung in Europa traf Pater Antony auf mehrere Ordensmitbrüder – darunter auch Eremiten, die an entlegenen Orten ein zurückgezogenes Leben führen. Für einige Tage lebte er in deren Gemeinschaft mit. „Es tat gut, die Stille zu erfahren“, sagte er rückblickend.
Ein eineinhalbwöchiger Aufenthalt in Rom schloss sich an, bevor er sich bei einem weiteren Indienbesuch allmählich auf seine Rückkehr nach Schermbeck vorbereitete.
Grüne Woche: Genussregion Niederrhein zieht positive Bilanz
Mit wunderbaren Köstlichkeiten präsentierte sich die Genussregion Niederrhein zehn Tage lang auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Tolle Aktionen, fantastische niederrheinische Botschafter und ein anspruchsvolles Bühnen-Programm machten den Auftritt der Region Niederrhein innerhalb der Präsentation des Landes Nordrhein-Westfalen zu einem Besuchermagneten.
Höhepunkte dabei waren unter anderem das spannende Gurken-Duell Niederrheingurke gegen Spreewaldgurke, die fröhlichen Spinnerinnen als Botschafterinnen niederrheinischer Schafhaltung und die knallgrünen Grüne-Woche-Smoothies zum Probieren.
Besonders stolz sind die Organisatoren des Berlin-Auftritts des Genussregion Niederrhein e.V. aber auf die gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf der vielfältigen Programmtage. Alle Beteiligten konnten in Berlin neue Kontakte knüpfen und anderen Regionen über die Schulter schauen. Nicht zuletzt waren alle Akteure über das starke Interesse des Berliner, aber auch des bundesweiten Publikums begeistert. Neugierig waren Zuschauer und Standgäste auf den Niederrhein als kulinarische und auch touristische Urlaubsregion.
„Sollte sich das Land Nordrhein-Westfalen im nächsten Jahr wieder auf der Grünen Woche präsentieren, wird der Genussregion Niederrhein e.V. Niederrhein auf alle Fälle wieder dabei sein“, so Vorsitzender Ullrich Langhoff.
Bekanntlich präsentierte der Genussregion Niederrhein e.V. gemeinsam mit den Partnern Münsterland e.V. und Tourismus NRW e.V. im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen die besonderen regionalen Spezialitäten und die einzigartige touristische Vielfalt des Niederrheins und des Münsterlandes und weiterer Regionen des Landes auf der weltgrößten Landwirtschaftsmesse, der Internationalen Grünen Woche in Berlin 2013.
Wintersport – auf die richtige Brille kommt es an
Studien ergaben, dass jeder dritte Wintersportler, der im Alltag auf eine Brille angewiesen ist, diese beim Skilaufen und Snowboarden weglässt. Dabei ist gutes Sehen eine wesentliche Voraussetzung für sicheres Fahrvergnügen. Neben Clip Sport- oder Skibrillen mit integrierter Korrektion eignen sich auch so genannte OTG-Brillen (“over the glasses“), die aufgrund ihrer Größe einfach über der Alltagsbrille getragen werden. Diese “Maskenbrillen“ beschlagen zwar schneller und können auf Dauer für Brillenträger unbequem werden. Da sie aber sehr fest schließen, sind sie vor allem bei schlechtem Wetter zu empfehlen.
Schnee reflektiert bis zu 90 Prozent der Sonnenstrahlung – eine Sportbrille schützt.
Eine Maskenbrille mit gelb getönten Gläsern verstärkt Kontraste.
Helm und Sonnenbrille gehören zur Grundausstattung für Skifahrer.
Doch nicht nur fehlsichtige Sportler sollten in luftiger Höhe zur Sportbrille greifen. Denn Schnee reflektiert bis zu 95 Prozent des Sonnenlichts. Ohne entsprechende Brillengläser der Blendschutzkategorie 3 werden die Augen selbst bei bedecktem Himmel extrem stark geblendet. Der integrierte UV-Filter schützt die Augen zudem vor dem gefährlichen Anteil der Sonnenstrahlung.
Während das modische Outfit und die neuesten Bretter häufig ein „Muss“ sind, wird an der Sportbrille leider oft gespart. Würden mehr Sportler zu den schützenden Scheiben greifen, ließen sich viele Pistenunfälle mit Sicherheit vermeiden. So verstärken spezielle Tönungen die Kontraste und sorgen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen für klare Sicht. Durch die Wölbung der Scheiben sehen die Brillen nicht nur gut aus, sie schirmen auch Wind und Kälte ab. Belüftungssysteme halten die Gläser auch bei schweißtreibender Aktivität beschlagfrei. Und: Im Falle eines Sturzes schützt eine Sportbrille die Augen vor schwerwiegenden Verletzungen. Um dies zu gewährleisten, muss die Brille bruchfest, flexibel und an kritischen Stellen gepolstert sein.

Kirchenchor „Cäcilia“ in Schermbeck: Sorge um Nachwuchs, neue Projekte in Planung
SCHERMBECK. Die Nachwuchssituation bleibt angespannt – das wurde bei der Jahreshauptversammlung des Kirchenchors „Cäcilia“ in der Altenstätte deutlich. Chorleiter Josef Breuer erklärte, dass sich der Mangel an neuen Sängerinnen und Sängern zunehmend auch in den Proben bemerkbar mache. „Bedingt durch die geringe Besetzung fehlt ein ausgeglichener Chorklang“, sagte Breuer rückblickend.
Im Zentrum der Versammlung stand zudem ein Ausblick auf das Kirchenjubiläum der St.-Ludgerus-Gemeinde. Das derzeitige Kirchengebäude wird im Jahr 2015 einhundert Jahre alt. Aus diesem Anlass sei ein größeres musikalisches Projekt geplant, mit dessen Proben im Laufe der zweiten Jahreshälfte begonnen werden solle.
Bereits begonnen haben die Proben für die Aufführungen der Bläsermesse, die traditionell an Ostern zur Aufführung kommt. Weitere musikalische Aktivitäten sollen sich ebenfalls am Kirchenjahr orientieren.
Wie in den Vorjahren wurde auch diesmal die Feier des Patronatsfestes zu Ehren des Heiligen Ludgerus verschoben. Die Veranstaltung solle stattdessen rund um Ostern nachgeholt werden, hieß es aus dem Kreis der Versammlung.
Teuer wird es durch den neuen Rundfunkbeitragsstaatsvertrag für Stadt und Kommunen. Lagen die Kosten für die Stadt Wesel in Vergangenheit noch bei 4600 Euro, so muss die Stadt nun 8400 Euro für die GEZ hinblättern.