Jahrelang wurde ein Ausbau der Straßen im Dammerfeld dadurch behindert, dass es Grunderwerbsprobleme gab.  Eine Lösung ist jetzt da. „Die Bezirksregierung hat uns nun angewiesen, den Ausbau der Straßen bis zum Jahresende vorzunehmen“, so  Diplom-Verwaltungswirt Wilfried Thomann.

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Planer Klaus-Gottfried Hengefeld

Seit fast 40 Jahre bemühen sich die Anwohner des Dammerfeldes, ihre Straße vor einem Umbau zu schützen. Sie nicht größer und breiter werden, sondern so bleiben wie sie ist. Nun geht es in eine erneute Runde in Form einer Bürgerversammlung, die dafür vehement plädieren, einen Ausbau ihrer Straße zu verhindern.

Neue Pläne nun vor. Und wurden von Planer Klaus-Gottfried Hengefeld aus Raesfeld vorgestellt.

Es gibt zwei Varianten:

  1. Eine Ausbauvariante sieht eine 30 km/h Zone vor mit einem abgetrennten Weg für Fußgänger.
  2. Verkehrsberuhigter Bereich mit einem gleichberechtigten Mischverkehr.

 Das ganze Vorhaben soll in drei Etappen von statten gehen.

Schritt 1: Die westliche „Alte Landstraße“ und  der nach Osten Kirchweg sollen ausgebaut werden.

Schritt 2: Steht die  östliche „Alte Landstraße“ und der „Schwalbensteg“ an.

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Ähnlicher Zustand wie hier auf der „Alten Landstraße“ sieht auch das Baugebiet Dammerfeld aus.

Alles soll nach Ansicht der Bürger zweckmäßig aber doch gediegen gehalten werden, und dem ländlichen Gesamtbild entsprechen. Die Pläne allerdings, darüber waren sich alle einig, sind einfach zu überzogen und seien völlig ungeeignet. Unnötige Geldausgaben, wie ein Bürger im Saal betonte sei das Ganze. Die von den Anliegern zu tragenden Kosten belaufen sich zirka auf  10 bis 11 Euro pro Quadratmeter Grundflüche. Hinzu kommt, dass alle drei Bauabschnitte separat abgerechnet werden. In der zweiten Jahreshälfte müssen die Bürger eine Vorausleistung zahlen. Die Endabrechnung wird bis Frühjahr 2014 vorgelegt werden.

Nun soll das Straßenprojekt bis zur Sitzung des Betriebsausschusses am 28. Februars mit den Behörden abgeklärt werden, versprachen  Eißing und Thomann. Zu klären sei auch noch, ob ein einfacher Ausbauzustand mit Asphaltierung, aber fehlenden Gehwegen rechtlich möglich sei.

Das  Ergebnis soll dann den  Bürgern schriftlich  zukommen.

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