Stadt und Kommunen zahlen drauf.

Teuer wird es durch den neuen Rundfunkbeitragsstaatsvertrag für Stadt und Kommunen. Lagen die Kosten für die Stadt Wesel in Vergangenheit noch bei 4600 Euro, so muss die Stadt nun 8400 Euro für die GEZ hinblättern.

Die Privathaushalte zahlen einen Pausbetrag von 17,98 Euro Rundfunkbeitrag, bei den Kommunen hat sich dagegen die Berechnungsgrundlage geändert.

Maßgebend für die höheren Kosten ist nicht wie bisher die Anzahl der Empfangsgeräte, sondern gezahlt werden muss zukünftig pro Betriebsstätte und das wird berechnet, nach der Anzahl von den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Betriebsstätte, das heißt: Bei gemeinnützigen Einrichtungen, Feuerwachen und Schulen sind die Kosten mit 17,98 Euro gedeckt. Jugendzentren waren zum Beispiel bisher befreit.

Viele Außenstelle, kürzere Wege für die Bürger: Durch den neuen Rundfunkbeitragsstaatsvertrages ändert sich jetzt aber auch, dass, wer durch viele Außenstellen kürze Wege ermöglicht, drauf zahlen muss. Für Wesel bedeutet das, dass für insgesamt 33 Betriebsstätten mehr bezahlt werden muss.

468814_web_R_B_by_Dieter Schütz_pixelio.deAuch in Hamminkeln, Schermbeck und Hünxe führen die Neuregelungen zu Mehrkosten. Hamminkeln zahlt statt 4000 Euro wie bisher,  jetzt 6000 Euro.

Die Gemeinde Schermbeck muss voraussichtlich 3300 Euro zahlen. Zum Vergleich: 2012 waren es 2600 Euro. In Hünxe ist die Kostensteigerung marginal. Statt der 1700 Euro im vergangenen Jahr fallen nun Rundfunkbeiträge in Höhe von 1850 Euro an.

„Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio“ so heißt der Nachfolger vom GEZ, der jetzt die Rundfunkgebühren eintreibt und der monatlich vom Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) die Daten privater Haushalte übermittelt bekommt.

 

 

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