Schermbeck (hs). Das Deutsche Rote Kreuz lädt zu einem Blutspendetermin in Schermbeck ein. Am 7. Februar (Donnerstag) hat die Bevölkerung zwischen 15 und 20 Uhr Gelegenheit, im Jugendheim der Evangelischen Kirchengemeinde in der Kempkesstege 2, Blut zu spenden. Der Löschzug Schermbeck hat inzwischen die großformatigen Werbetransparente aufgehängt.

Der Termin wurde auf „Altweiber“ gelegt, weil man aus jahrelanger Erfahrung in Schermbeck bereit ist, auch an so einem Tag Blut zu spenden. „Auch über die `tollen Tage` muss die Blutversorgung gesichert sein“, ermuntert Ludgera Kraß vom Schermbecker DRK-Betreuungsteam.

Das DRK bittet vor allem junge Spendenwillige ab 18 Jahren, die mit der Blutspende beginnen wollen. Viermal im Jahr ein halber Liter, das bedeutet viermal im Jahr jeweils eine Stunde Zeit zu opfern für Menschen, die dringlichst auf das Blut angewiesen sind. Besonders auffällig ist im Moment vor allem ein Mangel bei Blutspendern mit der Blutgruppe 0 Rhesus positiv.

Das DRK erinnert noch einmal an die Altersgrenzen für Blutspender. Spenden kann jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren, der nicht älter als 69 Jahre ist. Neuspender dürfen nicht älter als 60 Jahre sein. Jeder Blutspender muss mindestens 50 Kilogramm wiegen, sollte sich gesund fühlen und einen stabilen Blutdruck haben. Innerhalb der letzten zwölf Stunden darf man keinen Alkohol trinken und innerhalb der letzten vier Wochen keine anderen Drogen konsumiert haben. Männer dürfen bis zu sechs Vollblutspenden pro Jahr leisten, Frauen bis zu vier.

Am Blutspendetermin bekommt jeder Spender einen „Kleinen Ratgeber für Lebensretter – den Erste-Hilfe-Fächer“, denn die Blutspender sind auch Lebensretter und beweisen große Verantwortung für andere.

Das Betreuungsteam in Schermbeck freut sich auf eine rege Teilnahme. Die Bereitwilligkeit wird nach der Spende mit einer süßen Überraschung und einem leckeren Imbiss belohnt.

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