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Brüner Gewerbeverein feiert 40 Jahre voller Tatkraft

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Der Brüner Gewerbeverein hat sein 40-jähriges Bestehen gefeiert – mit viel Zuspruch aus Politik, Vereinen und Wirtschaft. Die Jubiläumsfeier verdeutlichte, wie stark der Verein das Leben im Dorf prägt und wie eng die Zusammenarbeit vor Ort funktioniert. Auch mit Blick auf die Zukunft zeigt sich der Verein ideenreich und offen für neue Veranstaltungsformate.

Große Anerkennung für ehrenamtliches Engagement

Zum runden Geburtstag des Gewerbevereins gratulierten zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus dem öffentlichen Leben. Laut Mitteilung wurde dabei immer wieder betont, wie wichtig der Verein für das soziale und wirtschaftliche Miteinander in Brünen sei. Wolfgang Walter vom älteren „Brüner Bürgerverein“ hob hervor, dass die Kooperation hervorragend funktioniere und den Zusammenhalt im Dorf fördere.

Auch Ulrike Kalinowski, selbst Jungunternehmerin, lobte die partnerschaftliche Arbeit: Erst durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Gewerbeverein und anderen Initiativen seien viele Veranstaltungen möglich. Maic Hübers von der Initiative „Bürger für Brünen“ würdigte die transparente Kommunikation. Karin Buchmann vom SPD-Ortsverein Brünen sprach von einem klaren Mehrwert für die Stadt Hamminkeln. Stefanie Schulten-Borin (CDU-OV-Brünen) betonte, dass der Verein eine wichtige Antwort auf die Veränderungen im Handel liefere – mit Engagement und Ideenreichtum.

Neuer Veranstaltungstyp: „Tratsch und Trödel“ im September

Wie lebendig der Verein bleibt, zeigt sich an der kommenden Aktion: Am verkaufsoffenen Sonntag, dem 7. September 2025, lädt der Brüner Gewerbeverein zum Format „Tratsch und Trödel“ ein. Das neue Konzept soll eine kreative Nachfolge für den früheren Gewerbemarkt sein.

Laut Dieter Holsteg, Vorsitzender des Vereins, könne sich jede interessierte Person beteiligen – ob privat, im Verein oder als Gruppe. Wichtig sei nur: Die Verkaufsstände dürfen ausschließlich auf privatem Gelände stattfinden. Öffentliche Flächen sollen freigehalten werden, um das Flanieren zu Fuß oder per Rad zu ermöglichen.

Flanieren, stöbern, entdecken – ganz ohne Hektik

Wer mit dem Auto anreist, findet kostenfreie Parkplätze vor Ort. Von dort aus heißt es: „Park & Walk“ oder „Park & Bike“. Für das leibliche Wohl sollen ausschließlich lokale Gastronomen sorgen – so bleibt das Event auch kulinarisch in Brüner Hand.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine gemütliche Entdeckungsrunde mit Trödel, Gesprächen und kleinen Überraschungen. Auf dem Marktplatz sollen unter anderem alte Kirchenbänke angeboten werden. Auch Einzelhandel, Unternehmen und Vereine wollen sich mit kreativen Ideen einbringen.

Ob zusätzlich der Brüner Bürgerbus eingesetzt werden kann, um mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zu erleichtern, werde derzeit geprüft. Der Verein zeigt sich gespannt auf die Resonanz: „Wir sorgen für die Rahmenbedingungen – wie die Dorfgemeinschaft die Veranstaltung mit Leben füllt, bleibt die große Überraschung“, heißt es abschließend.

Bündnis 90/Die Grünen Schermbeck: Vorstand erweitert – Nicole Stenkamp neue Vorsitzende

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Schermbeck hat Nicole Stenkamp zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Mitglieder stimmten am Montag einstimmig für ihre Wahl.

Gemeinsam mit Holger Schoel (Vorsitzender) und Lucas Vohr (Kassierer) bildet sie ab sofort den vollständig besetzten geschäftsführenden Vorstand.

Vorstand personell und strukturell gestärkt

Angesichts steigender Mitgliederzahlen und wachsender Anforderungen, besonders in Wahlkampfzeiten, beschloss der Ortsverband eine Satzungsänderung. Ziel sei es gewesen, die Vorstandsarbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Zwei neue Beisitzerposten ergänzen künftig das Team: Kristin Rittmann und Ralf Gelzeleuchter wurden einstimmig gewählt. Beide engagieren sich künftig auf Orts-, Kreis- und Landesebene.

„Mit dem erweiterten Vorstand sind wir gut aufgestellt, um die vielen Aufgaben, die vor uns liegen, engagiert und gemeinsam anzugehen“, erklärte der Vorstand in einer Mitteilung.

CDU Schermbeck stellt Kandidaten für Kommunalwahl 2025 vor

Mitgliederversammlung beschließt Liste „Unsere 30 bis 2030“ – Einstimmige Nominierungen in allen Wahlbezirken – Offizielle Aufstellungsversammlung im Juni

Der CDU-Ortsverband Schermbeck hat in seiner Mitgliederversammlung zentrale Personalentscheidungen für die Kommunalwahl 2025 getroffen. Insgesamt nominierte der größte Ortsverband 18 Direkt- und Ersatzkandidaten für die Ratswahlbezirke sowie drei weitere Bewerber für die Reserveliste „Unsere 30 bis 2030“. Vorsitzender Marc Lindemann sprach von einem „starken Zeichen der Geschlossenheit“.

Würdigung und Gäste bei CDU Schermbeck

Der Vorsitzende Marc Lindemann begrüßte zahlreiche Gäste, darunter Bürgermeister Mike Rexforth, seine Stellvertreter Ulrich Stiemer und Hildegard Franke, Altbürgermeister Bernhard Krass sowie weitere Vertreter aus Fraktion, Mittelstands- und Jugendunion.

Günter Beck und Alexander Warmers treten nicht mehr als Direktkandidaten an. Vorsitzender Marc Lindemann dankte beiden für ihr langjähriges Engagement: „Lieber Günter, vielen Dank für deinen Einsatz in den vergangenen Jahrzehnten. Lieber Alex, ich bedaure deine Entscheidung, freue mich aber, dass du dir künftig ein Mandat wieder vorstellen kannst und auf der Reserveliste kandidierst.“

Einstimmige Beschlüsse zur Kandidatenaufstellung

Laut Mitteilung des Ortsverbandes sei das Aufstellungsverfahren im Vorfeld intensiv beraten worden. Lindemann erklärte: „Ich bin sehr froh, dass der Ortsverbandsvorstand alle Vorschläge einstimmig beschlossen hat.“ Die Mitgliederversammlung folgte dieser Empfehlung und nominierte sämtliche Kandidaten einstimmig.

Die nominierten Kandidaten im Überblick

Bezirk 3 (Waldweg/Bricht): Johannes Brilo, Frank Herbrechter
Bezirk 4 (Bösenberg/Lichtenhagen): Hildegard Franke, Thomas Wittwer
Bezirk 5 (Ortskern): Christian Schröder, Alexandra Schult
Bezirk 6 (Schieneberg/Hoher Weg): Rainer Gardemann, Dr. Elke Paulke
Bezirk 7 (Rüste/Gewerbegebiet): Sebastian Püthe, Peter Thiebach
Bezirk 8 (Üfte Overbeck/Overhagen): Klemens Wilkskamp, Florian Weßel
Bezirk 9 (Marellenkämpe/Kastanienstraße): Marc Lindemann, Kathrin Felisiak
Bezirk 10 (Altschermbeck-Dorf): Hubert Große-Ruiken, Pascal Scheidt
Bezirk 11 (Siegelhof/Kettelerstraße): Mike Rexforth, Ulrich Stiemer

Drei zusätzliche Kandidaten für die Reserveliste

Mit Alexander Warmers, Jürgen Kreienkamp und Andreas Heuwing ergänzen drei weitere Bewerber die CDU-Reserveliste. Damit umfasst die Liste unter dem Titel „Unsere 30 bis 2030“ insgesamt 30 Namen.

Liste „Unsere 30 bis 2030“ als Signal für Breite und Stärke

Vorsitzender Lindemann erläuterte die Bedeutung des Listennamens:
„Der Titel der Liste erinnert an die kommende Wahlperiode, die von 2025 bis 2030 dauern wird. Sie ist ein starkes Zeichen, wie breit die CDU Schermbeck in allen Ortsteilen, in allen Vereinen und generell im Gemeindeleben verwurzelt ist. Ich bin mir sicher, keine andere Partei wird den Bürgern ein vergleichbar starkes und breit aufgestelltes Angebot für die Kommunalwahl machen.“

Nächste Schritte: Offizielle Aufstellungsversammlung im Juni

Die offizielle Aufstellungsversammlung des Gemeindeverbandes, die endgültig über die Kandidatinnen und Kandidaten sowie den Bürgermeisterkandidaten entscheidet, ist für Donnerstag, 5. Juni, um 19.30 Uhr bei Overkämping terminiert.

Erfolg in der Schermbecker Verwaltung: Ellen Weber besteht Fortbildung

Ein bisschen Lernen, ganz viel Durchhaltevermögen – und am Ende ein Zertifikat im Borussia Park. Wie die Gemeindeverwaltung heute mitteilt, hat Ellen Weber, Fachbereichsleiterin für Ordnung, Soziales und Schule, einen weiteren Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg erreicht.

Zwei Jahre Weiterbildung, über 40 Seminare und vier Prüfungen später ist klar: Wer lernen will, braucht Ausdauer – und gelegentlich auch Stadionblick.

Weiterbildung als Schlüssel zur Verwaltungsqualität

Die Gemeinde Schermbeck misst der kontinuierlichen Fortbildung ihrer Mitarbeitenden große Bedeutung bei – als wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verwaltungsqualität und zur persönlichen Entwicklung im öffentlichen Dienst. In dieser Woche erreichte Ellen Weber ein wichtiges Etappenziel: Nach zwei Jahren intensiver Weiterbildung schloss sie die Modulare Qualifizierung für den höheren Dienst erfolgreich ab.

Anspruchsvolles Programm mit breitem Themenspektrum

Das Fortbildungsprogramm, organisiert vom Studieninstitut Niederrhein, umfasste über 40 Seminare sowie vier Leistungsnachweise. Zu den Inhalten gehörten rechtliche Fragestellungen, finanzwissenschaftliche Themen sowie organisatorische und persönliche Kompetenzen – allesamt zentrale Bausteine für Führungsaufgaben im höheren Verwaltungsdienst.

Den letzten Leistungsnachweis legte Ellen Weber am vergangenen Dienstag ab. Die feierliche Zertifikatsverleihung fand am Mittwochabend im Borussia Park in Mönchengladbach statt – inklusive einer Stadionführung. Neben den Absolventinnen und Absolventen waren auch Vertreter der entsendenden Verwaltungen eingeladen.

Glückwünsche aus der Verwaltung

Die Gemeinde Schermbeck gratuliert Ellen Weber herzlich zu diesem bedeutenden beruflichen Meilenstein. Gemeinsam mit ihr freuten sich Bürgermeister Mike Rexforth und Norbert Leiting, Leiter des Fachbereichs Personal, am Donnerstag über den erfolgreichen Abschluss.

Auch künftig wird die Gemeinde Fort- und Weiterbildungen aktiv fördern – denn qualifizierte Mitarbeitende sind der Schlüssel zu einer modernen und bürgernahen Verwaltung.

Raderlebnistag Niederrhein: Radeln nach Zahlen durch Schermbeck und Umgebung

Am 6. Juli 2025 lädt der Niederrhein zum zweiten digitalen Raderlebnistag ein. Startpunkt ist Schermbeck, wo vier abwechslungsreiche Routen auf alle Radbegeisterten warten. Ganz ohne Startgeld, aber mit viel Bewegung, Natur und digitaler Mitmachaktion.

Digital dabei – einfach per QR-Code

Der 1. Sonntag im Juli ist gesetzt – und so soll auch 2025 der 6. Juli ganz im Zeichen des Radsports stehen. Nach der erfolgreichen Digitalisierung im Jahr 2024 richte sich das Angebot verstärkt auch an ein jüngeres Publikum, teilten die Veranstalter mit. Wer mitradeln möchte, könne sich unkompliziert per QR-Code registrieren, der vor Ort eingescannt werde. Dafür reiche die Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse. Eine klassische Starterkarte gebe es nicht mehr – allerdings stünden die Routen weiterhin auch in Papierform zur Verfügung.

Eine Teilnahme sei auch ohne digitale Registrierung möglich, allerdings werde man dann nicht für die Statistik erfasst und könne auch nicht an der Verlosung teilnehmen.

Routen über das Knotenpunktsystem

Die Touren führten ausschließlich über das bekannte Knotenpunktsystem. Zusätzliche Schilder seien nicht angebracht – geradelt werde „nach Zahlen“. Je nach Streckenauswahl könnten die Teilnehmenden Orte wie Hünxe, Hamminkeln, Wesel, Dinslaken oder Voerde erreichen.

Ab 10 Uhr beginne der Raderlebnistag offiziell. Unterstützt werde der Start in Schermbeck durch die Schermbecker Blaskapelle, die musikalisch für Stimmung sorge.

Start und Infopunkt in Schermbeck

Neu sei 2025 der zentrale Infopunkt direkt an der Tourist-Information der Gemeinde Schermbeck, Weseler Straße 3, gegenüber der Bushaltestelle am Rathaus. Der dazugehörige Parkplatz liege auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Von hier aus starten vier unterschiedliche Routen (Nummer 39, 40, 41 und 46), die durch die niederrheinische Landschaft führen. Die Sparkassen seien erneut als Unterstützer des Events dabei.

Einkehren und Mitmachen erwünscht

Parallel zum Raderlebnistag findet in Schermbeck ein verkaufsoffenes Wochenende statt. Die Tourist-Information öffnet von 10 bis 17 Uhr. Unterwegs laden zahlreiche Gastronomiebetriebe zur Einkehr ein. Auch nach der Tour werde empfohlen, den Ausklang in einem der Lokale in der Nähe der Tourist-Information zu genießen.

Ein weiteres digitales Highlight: Unterwegs könnten per Smartphone Fotos gemacht und Rätselfragen gelöst werden. Die Teilnahme an der Tombola erfolge automatisch über die digitale Anmeldung.

Sicherheit geht vor

„Ein Startgeld wird weiterhin nicht erhoben“, so die Veranstalter. Teilnehmen könne jeder – ob alleine, mit Freunden, Familie, Nachbarn oder im Verein. Wichtig sei ein verkehrssicheres Fahrrad, wetterangepasste Kleidung und das Tragen eines Helms. Es gelte die Straßenverkehrsordnung, jeder Teilnehmer fahre auf eigene Verantwortung.

Weitere Informationen, inklusive gpx-Tracks der Routen, seien unter
www.niederrhein-tourismus.de/raderlebnistag-niederrhein abrufbar.

Nur noch digital – radeln bleibt analog

„Die Veranstaltung wird nicht mehr per Flyer beworben“, erklärte Birgit Lensing. Einige Plakate vor Ort wiesen zwar noch auf das Event hin, ansonsten finde die Kommunikation nur noch digital statt. Und ein Hinweis mit Augenzwinkern: „Radeln müssen Sie trotzdem noch selbst.“

SV Schermbeck Handball: Vorstand bestätigt und Rückblick auf ereignisreiche Saison

Jahreshauptversammlung der Handballabteilung: Rückblick, Ehrungen und Bestätigung des Vorstandsteams

Bei der Jahreshauptversammlung der Handballabteilung des SV Schermbeck 1912 am 15. Mai in der Gaststätte Overkämping zogen über 30 Mitglieder eine sportlich wie organisatorisch erfolgreiche Bilanz. Neben Rückblicken auf eine aktive Saison standen Vorstandswahlen, Ehrungen und Berichte aus allen Bereichen auf der Tagesordnung.

Aktive Saison mit 17 Mannschaften und zahlreichen Aktionen

Abteilungsleiter Thomas Friedmann berichtete, dass man mit insgesamt 17 Mannschaften in die vergangene Saison gestartet sei. Zahlreiche Veranstaltungen prägten das Vereinsleben: Neben den traditionellen Turnieren der 1. Herren und der Damenmannschaft zählten dazu das Sommerfest im August, das 24. Trainingscamp in den Herbstferien sowie eine Saisonabschlussfeier im Mai. Auch schulische Kooperationen wie Grundschulaktionstage und vielfältige Teambuildingmaßnahmen wurden umgesetzt.

Ein besonderes Projekt war die umfassende Renovierung der alten Cafeteria in der Sporthalle der Gesamtschule. Hier investierten viele Mitglieder freiwillige Arbeitsstunden. Zudem wurde eine neue Anzeigetafel installiert. Die Abteilung engagierte sich auch sozial: Eine Spendenaktion zugunsten des Superhelden-Teams Schermbeck rundete das Engagement ab.

Stärkere Medienpräsenz und positives Echo

Die Sichtbarkeit des Vereins sei laut Leonie Maile ebenfalls gewachsen. Die Webseite, soziale Medien sowie die vereinseigene „Hallenpost“ verzeichneten deutliche Reichweitensteigerungen und positive Rückmeldungen. Friedmann dankte allen Mitgliedern für das herausragende Engagement im sportlichen und organisatorischen Bereich.

Schutzkonzept in Arbeit

Ein zentrales Thema sei aktuell das Schutz- und Präventionskonzept des Gesamtvereins, so Friedmann. Über die intensive Arbeit daran berichtete Simone Zeh. Das Konzept solle langfristig den Schutz und die Unterstützung von Jugendlichen im Vereinsumfeld stärken.

Mannschaftsberichte und sportliche Entwicklung

Im sportlichen Rückblick hoben Andreas Maile und Jürgen Schulte-Loh die Entwicklung der Damenmannschaft hervor, während Michael Nölscher die positive Entwicklung der ersten Herrenmannschaft betonte. Schiedsrichterwart Jürgen Hüttemann berichtete von zahlreichen Einsätzen und der Nominierung des Schiriteams Mara Brefort und Lara Olbing für höhere Spielklassen.

Engagement in der Jugendarbeit

Jugendwart Dr. Siegfried Gabler lobte den Einsatz der Trainerinnen und Trainer sowie der Eltern, die Fahrdienste übernahmen, unterstützten und bei Spielen Zeitnahmen leisteten. Diese Unterstützung sei unerlässlich für den reibungslosen Ablauf des Spielbetriebs.

Finanzlage solide – Wechsel in der Verwaltung

Kassierer Fabian Enste und Thorsten Buchholz berichteten von einer stabilen finanziellen Lage. Starke Partnerschaften mit Sponsoren und konstante Mitgliederzahlen böten gute Voraussetzungen für die kommende Saison.

Dorothe Amos, die über viele Jahre hinweg für die Passverwaltung, das Nuliga-System und die Website verantwortlich war, wurde feierlich verabschiedet. Ihr Nachfolger ist Sven Felisiak.

Vorstand im Amt bestätigt

Bei den Wahlen wurde der bisherige Vorstand bestätigt:

  • Abteilungsleiter: Thomas Friedmann
  • Stellv. Abteilungsleiterin: Simone Zeh
  • Geschäftsführer: Dr. Markus Dahlhaus
  • Kassenwarte: Fabian Enste und Thorsten Buchholz
  • Jugendvorstand: Dr. Siegfried Gabler
  • Mädchenwartin (nicht anwesend): Jana Buchholz
  • Frauenwarte: Jürgen Schulte-Loh und Andreas Maile
  • Herrenwart: Sven Felisiak

Die Versammlung klang bei einem geselligen Beisammensein aus.

Natur erleben mit allen Sinnen

GGS (Gemeinschaftsgrundschule) Innenstadt Wesel startet langfristiges Umweltprojekt im Arboretum Grenzenlust. Kinder erforschen mit Begeisterung Pflanzen- und Tierwelt. Lokale Partner unterstützen die Bildung im Grünen.

  • Was: Start des Naturprojekts „Auf Spurensuche im Arboretum Grenzenlust“
  • Wo: Arboretum Grenzenlust, Wesel
  • Wer: GGS Innenstadt Wesel mit 25 Kindern, Lehrkräften, OGS-Team und naturpädagogischer Begleitung
  • Kosten: Gefördert durch Stiftung Arboretum Grenzenlust, Lions Club Wesel, Rotary Club Lippe-Issel
  • Ziel: Naturerfahrung, Umweltbildung, nachhaltiges Lernen außerhalb des Klassenzimmers

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Die Gemeinschaftsgrundschule Innenstadt Wesel hat mit dem Projekt „Auf Spurensuche im Arboretum Grenzenlust“ einen besonderen Akzent in ihrer Bildungsarbeit gesetzt. Der Auftakt fand am 12. Mai unter dem Motto „Dem Frühling mit allen Sinnen auf der Spur“ statt. 25 Kinder der ersten beiden Klassen begaben sich auf eine naturpädagogisch begleitete Entdeckungstour durch das Arboretum.

Dabei wurde die Natur nicht nur beobachtet, sondern ganzheitlich erlebt: Vogelstimmen hören, die Rinde eines Baumes ertasten, den Duft von Wildkräutern einatmen oder das Kribbeln einer Ameise spüren – all das wurde Teil des lebendigen Lernprozesses.

Bildung jenseits von Schulbüchern

Das Projekt markiert den Beginn einer langfristigen Kooperation zwischen Schule und Arboretum. Schulleiterin Astrid Wahl-Weber betont: „Unsere Stadtkinder brauchen diese echte Begegnung mit der Natur. Nur wer sie erlebt, kann sie wertschätzen – und schützen.“ Ziel sei nicht reine Wissensvermittlung, sondern eine Bildung, die persönliche Entwicklung und Umweltbewusstsein gleichermaßen fördert.

Starke Unterstützung durch lokale Netzwerke

Ermöglicht wurde das Projekt durch die ideelle und finanzielle Hilfe regionaler Partner: Die Stiftung Arboretum Grenzenlust, der Lions Club Wesel und der Rotary Club Lippe-Issel machen mit ihrem Engagement regelmäßige Naturtage und den Einsatz geschulter Fachkräfte möglich.

Projektkoordinatorin Cornelia Schmitz erklärt: „Es ist beeindruckend, was möglich wird, wenn Schule, außerschulische Lernorte und Zivilgesellschaft gemeinsam handeln.“

Kinder forschen begeistert im Grünen

Schon der erste Projekttag zeigte, wie groß die Entdeckungsfreude ist: Mit Lupen, Bestimmungsbüchern und offenen Augen untersuchten die Kinder Blätter, Insekten und Tierstimmen. Dabei entstanden nicht nur Lernerfolge, sondern auch echte Begeisterung für das Thema Natur.

95 Jahre Blumen Stricker: Schermbecker Familienbetrieb lädt zum Jubiläum

Blumen Stricker feiert 95 Jahre florale Handwerkskunst – und damit eine feste Größe in der Schermbecker Geschäftswelt. Am Samstag, 24. Mai von 10 bis 16 Uhr lädt der Traditionsbetrieb an der Schienebergstegge 12 herzlich zum Jubiläumsfest ein.

Besucher dürfen sich auf kreative floristische Werkstücke, regionale Produkte von der Imkerei Rolf Krebber und einen liebevoll gedeckten Tisch in familiärer Atmosphäre freuen. Auch ein kleiner Einblick in die bewegte Firmengeschichte ist Teil des Festes.

Gegründet wurde das Unternehmen 1929 von Fritz Stricker – heute führen Jutta Besten (geb. Stricker) und Kerstin Stricker-Jungenkrüger das Geschäft bereits in dritter Generation mit viel Leidenschaft und Sinn für Qualität weiter. Die Liebe zu allem, was wächst und blüht, wird inzwischen sogar in der vierten Generation gelebt.

Ein Fest mit Herz, Tradition und ganz viel Blüte – ein echter Grund zum Mitfeiern!

Blaskapelle Einklang lädt zum Frühjahrskonzert am 25. Mai ein

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Die Blaskapelle Einklang Schermbeck e.V. lädt am Sonntag, 25. Mai, um 17 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr) zum Frühjahrskonzert ins Begegnungszentrum im Rathaus ein.

Auf dem Programm steht ein abwechslungsreicher Konzertabend mit Beiträgen des Hauptorchesters unter der Leitung von August Krayenbrink sowie des Jugendorchesters und des Ensembles „Let’s Play“, beide dirigiert von Ingrid Brinkmann.

Musikreise mit Blasmusik, Filmklängen und Klassikern

Nach intensiver Probenarbeit – inklusive eines gemeinsamen Probenwochenendes – präsentieren die Musikerinnen und Musiker ein vielseitiges Repertoire. Das Publikum erwartet eine musikalische Reise durch Länder und Städte, untermalt von symphonischer Blasmusik. Filmmusik, bekannte Melodien sowie klassische Stücke mit Polka, Walzer und Marsch sorgen für einen unterhaltsamen Mix.

Kartenverkauf und Informationen

Tickets kosten im Vorverkauf 5 Euro (ermäßigt 3 Euro), an der Abendkasse 7 Euro (ermäßigt 5 Euro). Der Online-Vorverkauf läuft über: vb-schermbeck.de/veranstaltung.

Die Blaskapelle Einklang freut sich auf viele Gäste und einen gemeinsamen Konzertabend.

Zwei Formationen des TCGW Schermbeck glänzen zum Saisonabschluss

Was für ein Saisonfinale für den Tanzclub Grün-Weiß (TCGW) Schermbeck. Gleich zwei Formationen überzeugten am vergangenen Sonntag beim Abschlussturnier der Jazz- und Modern/Contemporary-Saison in Borgentreich (Westfalen) mit starken Leistungen.

Während die Oberliga-Formation „Avalanche“ den Turniersieg holte und damit den Aufstieg in die Regionalliga perfekt machte, blickt die Kinderliga-Gruppe „Calidez“ auf eine erfolgreiche erste Turniersaison zurück.

„Avalanche“ tanzt sich an die Spitze der Oberliga

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung krönte die Formation „Avalanche“ ihre Saison in der Oberliga West II. Beim vierten und letzten Turnier in Borgentreich sicherten sich die Schermbecker Tänzerinnen nicht nur den Tagessieg, sondern mit der Traumnote 1-1-1-1-1 auch souverän den ersten Platz in der Gesamtwertung – und damit den Aufstieg in die Regionalliga.

Die Trainerinnen Jessica Drygalla und Hannah Ollesch zeigten sich begeistert vom Auftritt ihres Teams. „Die Mädchen tanzten eine fantastische Vorrunde und sicherten sich verdient den Einzug ins Finale. Dort zeigten sie eine Runde, wie wir sie noch nie von ihnen gesehen haben – einfach Gänsehaut!“ Unterstützt wurden die jungen Tänzerinnen von Choreograf und künstlerischem Berater Sebastian Spahn, der die Leistung als Ergebnis hervorragender Teamarbeit lobte.

Zur erfolgreichen Mannschaft gehören: Esther Akenya, Phyllis Akenya, Luisa Dieckmann, Naima Gülcher, Lea-Sophie Kremp, Asya Mert, Lotta Overkämping, Maja Reckwardt, Sofie Scholz, Emma Sophie Schwering, Annika Auf der Springe, Sophia Temmler und Jill Turnbull.

Zur Belohnung für die starke Saison überraschten die mitgereisten Eltern das Team mit kleinen Aufsteiger-Pokalen.

„Calidez“ überzeugt bei Kinderliga-Debüt

Nicht minder erfolgreich präsentierte sich die Kinderliga-Formation „Calidez“ bei ihrem ersten Auftritt im Turniergeschehen. In einem engen Teilnehmerfeld der Kinderlandesliga West II erkämpfte sich die junge Gruppe beim Abschlussturnier den fünften Platz – und schob sich damit in der Gesamtwertung sogar auf Rang vier vor.

TCGW Calidez
Die Kinderformation „Calidez“ war stolz auf ihren Erfolg. Foto: TCGW

„Die Mädchen haben sich über die Saison hinweg toll entwickelt und beim letzten Turnier noch einmal alles gegeben“, berichteten die Trainerinnen Jana Stenzel, Jill Turnbull und Emma Sophie Schwering stolz. Obwohl der Aufstieg in die Kinder-Verbandsliga knapp verpasst wurde, überwiegt die Freude über die positive Saisonbilanz.

Teil der Formation „Calidez“ sind: Lia Besten, Fiona Böwing, Nele Frank, Charlotte Greiwe, Antonia Hagedorn, Keerat Kaur Sidhu, Lena Reiß, Anouk Stampe, Leona Uhlenbruck, Greta van Dijk, Ella Zakrzewska und Maxim Zimprich. Die Gruppe wird ihre Choreografie „The perfect picture“ von Sebastian Spahn noch einmal beim Sommerfest des Vereins am 15. Juni in der Dreifachsporthalle in Schermbeck präsentieren.

Fazit: Zwei Formationen, zwei starke Auftritte – der TC Grün-Weiß Schermbeck beweist mit „Avalanche“ und „Calidez“, dass er sowohl im Nachwuchsbereich als auch in der Oberliga zur Spitze gehört.

Entdecken, Staunen, Mitmachen – Familientag bei der Volksbank Schermbeck

Nach dem Abschluss umfangreicher Umbau- und Renovierungsarbeiten öffnet die Volksbank Schermbeck am 24. Mai 2025 ihre Türen für Mitglieder, Kunden und Interessierte.

Zwischen 11 und 17 Uhr lädt sie herzlich zum Familientag in die neuen, modernen Räumlichkeiten an der Mittelstraße 52 ein.

Ein Blick hinter die Kulissen

Auch Bereiche, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, können an diesem Tag besichtigt werden. Die Mitarbeitenden beantworten Fragen und geben Einblicke in die neugestaltete Bank. „Wir möchten mit diesem Familientag zeigen, dass die Volksbank Schermbeck nicht nur ein Ort für Finanzdienstleistungen ist, sondern auch ein Ort der Begegnung“, sagt Vorstand Norbert Scholtholt. „Es ist eine großartige Gelegenheit, unsere Bank und die Veränderungen der letzten Monate zu präsentieren.“

Für das leibliche Wohl sorgen Schermbecker Vereine. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Buntes Programm auf großer Bühne

Auf dem Parkplatz der Volksbank erwartet die Gäste stündlich ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm lokaler Vereine. Eine Hüpfburg und weitere Mitmachaktionen sorgen für Unterhaltung bei den kleinen Gästen. Ein Quiz mit spannenden Fragen rund um die Volksbank verspricht attraktive Preise – und weitere Überraschungen sind geplant.

„Es liegt uns am Herzen, unsere neuen Räumlichkeiten mit der Gemeinschaft zu teilen“, betont Vorstandsmitglied Stefan Korte. „Wir möchten unseren Kunden und Gästen ein Stück unseres Arbeitsalltags näherbringen und dabei einen unvergesslichen Tag gestalten.“

Das Team der Volksbank Schermbeck freut sich auf viele Besucher und ein lebendiges Miteinander beim Familientag.

Neues Ehrenmal in Altschermbeck eingeweiht: Gemeinschaft setzt starkes Zeichen

Am 18. Mai wurde das neugestaltete Ehrenmal in Altschermbeck feierlich eingeweiht – mit dabei NRW-Ministerin Ina Scharrenbach. In Reden und Begegnungen stand die Bedeutung des Erinnerns und der Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das Land NRW förderte das Projekt mit 112.000 Euro.

Einweihung mit Xavier Muppala von St. Ludgerus und Ministerin Scharrenbach
Foto: Petra Bosse

Altschermbecker Ehrenmal feierlich eingeweiht

An späten Vormittag des 18. Mai wurde das neugestaltete Ehrenmal in Altschermbeck offiziell eingeweiht. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Gemeinde Schermbeck und der Schützengilde Altschermbeck gefolgt, um der feierlichen Übergabe dieses besonderen Ortes beizuwohnen. Einem Ort, der mit großer symbolischer Kraft für Gemeinschaft, Geschichte und Zukunft steht. Schon früh versammelten sich die Gäste rund um das Ehrenmal. Die Kapelle „Einklang“ eröffnete die Veranstaltung musikalisch, bevor Pastor Xavier Muppala – aufgrund seines engen Terminplans etwas früher als geplant – die Einsegnung vornahm.

Bürgermeister Mike Rexforth Einweihung Ehrenmal Altschermbeck
Bürgermeister Mike Rexforth: „Dieser Ort ist mehr als nur Steine, Tafeln und Mauern“. Foto: Petra Bosse

Ein Projekt aus der Mitte der Gesellschaft

Bürgermeister Mike Rexforth betonte in seiner Rede die Bedeutung des Ortes für das Gemeinwesen: „Heute stehen wir hier zusammen, um ein bedeutendes Kapitel unserer Gemeinschaft zu feiern. Dieser Ort ist mehr als nur Steine, Tafeln und Mauern. Er ist ein lebendiges Zeugnis unseres Gedenkens, unserer Werte und unserer Verbundenheit.“ Gleichzeitig erinnerte er an die Geschichte des Ehrenmals, das ursprünglich 1929 errichtet und zuletzt 1953 erneuert wurde. Die Neugestaltung war aufgrund starker baulicher Schäden unumgänglich geworden.
Mit sichtbarem Stolz und großer Dankbarkeit sprach Mike Rexforth den ehrenamtlich engagierten Mitgliedern der Schützengilde seinen Respekt aus: „Über 400 Stunden ehrenamtliche Arbeit – das verdient unsere größte Anerkennung und unseren größten Respekt.“ Das Projekt sei auch ein Beweis dafür, „was Gemeinschaft zu leisten vermag“.

Ministerin Ina Scharrenbach
Ministerin Ina Scharrenbach: „Wer die Augen vor der Vergangenheit verschließt, wird blind für die Gegenwart.“ Foto: Petra Bosse

112.000 Euro Förderung vom Land NRW

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, war persönlich nach Schermbeck gekommen, um die Maßnahme offiziell zu übergeben. Das Land hatte sich mit 112.000 Euro an den Gesamtkosten von rund 200.000 Euro beteiligt. In ihrer Ansprache stellte sie die Bedeutung solcher Erinnerungsorte besonders in den historischen Kontext: „Auf dem Stein da vorne steht das dritte Wort: Gedenken. Und in dem Wort Gedenken steckt auch das Wort Denken.“ Sie erinnerte daran, dass sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in wenigen Tagen zum 80. Mal jährt, und zitierte den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker: „Wer die Augen vor der Vergangenheit verschließt, wird blind für die Gegenwart.“

Charlotte Quik-Einweihung Ehrenmal Schermbeck
Charlotte Quik: „Mit der Vollendung stellt man eben einfach fest, was Gemeinschaft in der Lage ist zu leisten.“ Foto: Petra Bosse

Wichtiges Zeichen

Auch die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik würdigte in ihrer Ansprache das Engagement der Altschermbecker: „Mit der Vollendung stellt man eben einfach fest, was Gemeinschaft in der Lage ist zu leisten.“ Sie hob hervor, wie wichtig dieser Ort in einer Zeit ist, „in der wir eben auch auf 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs zurückblicken. Das ist gerade in den Zeiten, in denen wir leben, ein ganz wichtiges Zeichen.“
Charlotte Quik zeigte sich zudem erfreut über die persönliche Teilnahme der Ministerin: „Ich freue mich auch sehr, liebe Ina, dich wieder hier in Schermbeck zu haben. Ich habe aber doch immer so ein bisschen den Eindruck, dass du nach Schermbeck ganz besonders gerne kommst.“

Präsident Ludger Zens-Kiliangilde Altschermbeck
Präsident der Kiliangilde Altschermbeck Ludger Zens: „Nicht nur ein Mahnmal eingeweiht, sondern ein neuer Begegnungsort geschaffen“. Foto: Petra Bosse

Ein Ort der lebendigen Erinnerung

Gregor Zens, Präsident der Schützengilde Altschermbeck bedankte sich in seiner Ansprache bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und nicht zuletzt bei den politischen Verantwortlichen, denn ohne Förderung des Landes NRW wäre das anspruchsvolle Projekt kaum zu realisieren gewesen.
So wurde nicht nur ein Mahnmal eingeweiht, sondern ein neuer Begegnungsort geschaffen. „Ein Ort des täglichen Austausches, an dem wir alle regelmäßig zusammenkommen, um zu gedenken, zu feiern und uns gegenseitig zu stärken“, wie Bürgermeister Mike Rexforth es formulierte, bevor es nach dem offiziellen Teil gemeinsam zum Vorplatz des Löschzugs Altschermbeck ging, wo schon Getränke und Gegrilltes bereitstanden.

Ehrenmal Altschermbeck
Foto: Petra Bosse
Einweihung Ehrenmal Altschermbeck 2025

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Bei der JHV des VdK Gahlen stand die Pflege im Fokus

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Am 14. Mai fand im evangelischen Gemeindehaus an der Kirchstraße die diesjährige Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands Gahlen statt.

Der 1. Vorsitzende Hermann Heiligenpahl begrüßte die 31 erschienenen Mitglieder und eröffnete die Sitzung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Vortrag zum Thema Pflege

Ein wichtiger Programmpunkt der Veranstaltung war der Gastvortrag von Frau Brügemann von der Caritas, der auf reges Interesse stieß. Mit großer fachlicher Kompetenz und einem klaren Blick für die Lebensrealität vieler Menschen widmete sie sich dem Thema Pflege, einem Bereich, der sowohl Betroffene als auch Angehörige unmittelbar betrifft. Im Zentrum ihres Vortrags standen die unterschiedlichen Pflegeformen, die Möglichkeiten der Kurzzeitpflege sowie konkrete Hinweise zur Antragstellung. Die VdK-Mitglieder folgten der praxisnahen Darstellung mit der Frau Brügemann das Thema aufbereitete mit großem Interesse. Viele nutzten im Anschluss die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen und sich im direkten Gespräch mit der Referentin auszutauschen. Erst im kommenden Jahr stehen die nächsten Vorstandswahlen an. Natürlich wird Schermbeck online dann auch wieder live dabei sein.

30 Jahre später: Abschlussjahrgang 1995 der Gesamtschule Schermbeck feiert Wiedersehen

Stufentreffen des Abschlussjahrgangs 1995 der Gesamtschule Schermbeck

Während in München die sogenannte „Biergartenrevolution“ gegen vorgezogene Sperrstunden die Stadt bewegte und der ablösefreie Wechsel von Profifußballern bei Vertragsende kurz vor der juristischen Weichenstellung durch den Europäischen Gerichtshof stand, wurde in Schermbeck ein ganz persönliches Kapitel Zeitgeschichte geschrieben, das Ende der 10. Klasse.

Klassentreffen mit Mischung aus Nostalgie und Wiedersehensfreude

Am 17. Mai feierte der erste Abschlussjahrgang der damals noch jungen Gesamtschule Schermbeck sein 30-jähriges Jubiläum. Mit einer Mischung aus Nostalgie, Wiedersehensfreude und einem ordentlichen Schuss Partylaune. Für viele markierte jener Abschluss einst den Start ins Erwachsenenleben, ob mit Ausbildung, weiterführender Schule oder ganz eigenen Wegen. Jetzt traf man sich wieder. Die Haare vielleicht ein wenig lichter, ganz sicher mit mehr Lebenserfahrung, aber trotz der zeitlichen Distanz so, als hätte man sich nie aus den Augen verloren.

Klassentreffen Schermbeck-Abschlussjahrgang 1995 der Gesamtschule Schermbeck
Foto: Ralf Meier

Reichlich Arbeit für das Orga-Team

Die Idee zu diesem Treffen hatte Dennis Nappenfeld. Gemeinsam mit Anke Gardemann, Christian Rütter, David Schiesser, Heiko Hötting, Kai Dickmann, Mohammed Kawaja, Tanja Stüber und Thomas Wecking bildete er ein engagiertes Orga-Team, das über 1,5 Jahre an der Umsetzung arbeitete. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die Ehemaligen aufzuspüren. Immerhin lagen zwischen Abschluss und Treffen nicht nur 30 Jahre, sondern auch viele Umzüge, Namensänderungen und Lebensgeschichten.

Klassentreffen Schermbeck-Abschlussjahrgang 1995 der Gesamtschule Schermbeck
Foto: Ralf Meier

Doch der Einsatz war von Erfolg gekrönt. Von 120 damaligen Absolventen konnten fast alle kontaktiert werden, 70 nahmen schließlich teil. Die weiteste Anreise hatte Hans-Peter Krüger, der aus Australien angereist war. Sogar aus dem Lehrkollegium kamen acht Zusagen. Bei aller Freude über das Wiedersehen wurden auch die sechs bereits verstorbenen Klassenkameradinnen und -kameraden sowie die verstorbenen Lehrkräfte nicht vergessen.

Klassentreffen Schermbeck-Abschlussjahrgang 1995 der Gesamtschule Schermbeck
Foto: Ralf Meier

Verbindung zu Gesamtschule besteht immer noch

Bei herrlichen Wetterbedingungen wurde das Wiedersehen in der stimmungsvollen Location von Michael Rittmann in Üfte gebührend gefeiert. Zur Stärkung fuhr um 20:00 Uhr der Dönerwagen vor, an dem man bis Mitternacht die Grundlage für eine lange Partynacht legen konnte. DJ Titus sorgte für die passenden Beats.  

Klassentreffen Schermbeck-Abschlussjahrgang 1995 der Gesamtschule Schermbeck
Foto: Ralf Meier

Während in und um die Party-Location ein reges Miteinander herrschte, schaute ein Teilnehmer schweigend, aber mit gutem Appetit zu: das Spendenschwein, als Zeichen für die enge Verbundenheit, die auch heute noch zwischen dem ersten Abschlussjahrgang und der ehemaligen Schule besteht.  Bereits im Vorfeld stand fest, dass der Überschuss und zusätzliche Spenden an den Förderverein der Gesamtschule Schermbeck gehen.

Mischung aus Nostalgie, Wiedersehensfreude
Foto: Ralf Meier
Mischung aus Nostalgie, Wiedersehensfreude



Dritter Kinder- und Familientag lockte viele Familien und Kinder nach Schermbeck

Am Samstag fand in Schermbeck der dritte Kinder- und Familientag statt – bei strahlendem Sonnenschein, guter Stimmung und einem abwechslungsreichen Programm. Zahlreiche Familien kamen auf den Rathausplatz, um gemeinsam zu spielen, sich zu begegnen und den Tag miteinander zu genießen. Die Organisatorinnen zogen bereits zur Halbzeit eine positive Bilanz.

Kinder- und Familientag Schermbeck 2025
Foto: Petra Bosse

Buntes Treiben beim Kindertag in Schermbeck

Auf dem Rathausplatz wurde getobt, gelacht und gespielt. Kinder hüpften ausgelassen über die Hüpfburg, flitzten mit Bobbycars um die Wette und verwandelten sich beim Kinderschminken in Tiger, Schmetterlinge oder Superhelden. Dazwischen griffen viele begeistert zur Zuckerwatte – oder versuchten mit charmantem Blick, gleich noch eine zweite Portion zu ergattern.

Kinder- und Familientag Schermbeck 2025
Foto: Petra Bosse

Zuckerwatte und Spielstationen sorgen für Kindertagsstimmung

Der Kindertag wurde auch zu einem multikulturellen Erlebnis. Verschiedene Stände und Mitmachaktionen griffen die kulturelle Vielfalt der Besucherinnen und Besucher auf – mit internationalen Bastelideen, kleinen Sprachspielen und landestypischen Snacks. Die Organisatorinnen erklärten, dass das Programm bewusst so gestaltet worden sei, dass sich alle Familien angesprochen und willkommen fühlten.

Kinder- und Familientag Schermbeck 2025
Foto: Petra Bosse

Theater als Highlight des Schermbecker Kindertags

Im Forum des Rathauses präsentierte die Burghofbühne Dinslaken gleich dreimal das beliebte Kindertheaterstück „Dr. Brumm kommt in Fahrt“. Die Aufführungen waren gut besucht und sorgten für leuchtende Kinderaugen. „Gerade läuft die zweite Vorstellung, und wir freuen uns auf alle, die noch kommen“, sagte Ellen Weber zur Mittagszeit.

Kinder- und Familientag Schermbeck 2025
Foto: Petra Bosse

Chill-Area bringt frischen Wind in den Kindertag

Erstmals wurde in diesem Jahr auch an ältere Kinder und Jugendliche gedacht. „Wir haben eine kleine Chill-Area mit Kicker aufgebaut. Das Kinderschminken ist für ältere Kinder eher uninteressant – deshalb wollten wir ihnen auch etwas bieten“, so Weber. Die neue Fläche sei gut angenommen worden, und tatsächlich seien mehr Jugendliche vor Ort gewesen als in den Vorjahren.

Kindertag in Schermbeck 2025
Die Organisatorinnen des Tages v.l.: Katharina Zenker (Flüchtlingshilfe Schermbeck des Caritasverbandes für die Dekanate Dinslaken und Wesel), Ellen Weber (Gemeinde Schermbeck) & Anna Schlichting (Volksbank Schermbeck). Foto: Petra Bosse

Kindertag mit Herz: Frauenpower und Caritas ziehen gemeinsam an einem Strang

Organisiert wurde der Tag von einem Team aus drei engagierten Frauen, die bereits die beiden vorigen Ausgaben auf die Beine gestellt hatten. Unterstützt wurden sie dabei von der Caritas und der Volksbank Schermbeck, die mit personeller und organisatorischer Hilfe zum Gelingen der Veranstaltung beitrug. Ziel sei es gewesen, einen Ort der Begegnung für alle Familien zu schaffen – offen, unkompliziert und mit viel Herz.

Kinder- und Familientag Schermbeck 2025
Foto: Petra Bosse

Schermbeck und Dorsten ziehen bei Klinikthema an einem Strang

Im Rahmen einer CDU-Veranstaltung im Bürgerpark „Oude Marie“ in Dorsten, bei der auch Ministerpräsident Hendrik Wüst zu Gast war, ging Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Rede ausführlich auf die aktuelle Krankenhausreform ein. Neben zahlreichen Gästen aus Dorsten waren auch Mitglieder des CDU-Ortsvereins Schermbeck vor Ort, um ihre Unterstützung für den Erhalt medizinischer Versorgungsstrukturen in der Region zu zeigen.

CDU Ortsverein Schermbeck
Foto: Petra Bosse

Wie bereits berichtet, sorgt die geplante Reform für Verunsicherung: Zwei wichtige Abteilungen des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten stehen laut aktueller Landesplanung vor dem Aus. Der mögliche Wegfall dieser stationären Angebote hat breite politische und gesellschaftliche Reaktionen ausgelöst – auch kreisübergreifend.

Ministerpräsident NRW Hendrik Wüst in Dorsten
Foto: Petra Bosse

Im Rahmen einer CDU-Veranstaltung im Bürgerpark Maria Lindenhof in Dorsten äußerte sich Bürgermeister Tobias Stockhoff ausführlich zur Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass ein tragfähiger Weg für das St. Elisabeth-Krankenhaus gefunden werden könne. Begleitet von politischer und gesellschaftlicher Unterstützung sowie einem klaren Fahrplan, betonte er: „Ich bin mehr als optimistisch, dass wir einen gangbaren Weg für unser Krankenhaus gefunden haben.“

Reformpläne sorgen für Unruhe

Die geplante Krankenhausreform des Landes hatte zuletzt für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Zwei stationäre Abteilungen des Dorstener St. Elisabeth-Krankenhauses sollen laut aktueller Landesplanung wegfallen. Das führte nicht nur in Dorsten, sondern auch in den umliegenden Kreisen zu breiten Reaktionen.

Dr. Ali Abdali, Prof. Dr. Khadijeh Mohri, und Fitnesstrainer Andreas Schilasky
Vor Ort waren auch die Organisatoren des Brustkrebslaufes Dr. Ali Abdali, Prof. Dr. Khadijeh Mohri, und Fitnesstrainer Andreas Schilasky. Foto: Petra Bosse

Kommunen handeln gemeinsam

„Die Kreise Wesel und Recklinghausen unterstützen unser Anliegen, weil das St. Elisabeth-Krankenhaus eine wichtige medizinische Schnittstelle für die Region darstellt“, erklärte Stockhoff. Die Anträge sollen ermöglichen, die veränderte Ausgangslage sachlich neu zu bewerten.

Rückendeckung durch Gesundheitsminister Laumann

Stockhoff hatte am Vortag Gelegenheit, dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann persönlich die Argumente der Region vorzutragen. Dabei sei es vor allem um das Thema Erreichbarkeit gegangen – auch für Menschen aus Nachbarkommunen wie Schermbeck. „Minister Laumann hat ausdrücklich betont, dass er unsere Argumente für sehr gewichtig hält und das regionale Planungsverfahren ausdrücklich begrüßt“, sagte Stockhoff. Auch die Fachabteilung des Ministeriums habe Zustimmung signalisiert.

Zahlreiche Besucher im Bürgerpark beim Besuch von Ministerpräsident Hendrik Wüst
Zahlreiche Besucher kamen am Freitag in den Bürgerpark Maria Lindenhof. Foto: Petra Bosse

Kommunen begleiten Planungsverfahren

In Abstimmung mit der Stadt Dorsten hat das St. Elisabeth-Krankenhaus bzw. die KERN-Gruppe Anträge für Regionale Planungsverfahren bei den Krankenkassen eingereicht. Jetzt werden Stellungnahmen von verschiedenen Beteiligten angefordert werden – u. a. von den Kreisen Wesel und Recklinghausen, da das St. Elisabeth-Krankenhaus hier eine wichtige Schnittstelle übernimmt.

„Gemeinsam mit meinem Amtskollegen Mike Rexforth und unseren beiden Landratskollegen Ingo Brohl und Bodo Klimpel werden wir dieses Verfahren weiter konstruktiv begleiten“, kündigte Bürgermeister Stockhoff an.

Zu den Unterstützern zählten laut Stockhoff außerdem:

  • die Geschäftsführung der KERN- bzw. KKRN-Gruppe,
  • Mitarbeitende aus Pflege und ärztlichem Dienst,
  • Vertreterinnen und Vertreter der Dorstener Ärzteschaft,
  • Bürgerinnen und Bürger, die tausende Unterschriften gesammelt haben,
  • politische Repräsentantinnen und Repräsentanten,
  • die Senioren Union Dorsten,
  • sowie Bürgermeister Mike Rexforth aus Schermbeck.
Bürgermeister Tobias Stockhoff Dorsten
Bürgermeister Tobias Stockhoff setzt auf Geschlossenheit. Foto: Petra Bosse

Sachlichkeit statt Lautstärke

„Wir haben uns nicht dadurch ausgezeichnet, dass wir besonders laut waren“, so Stockhoff. „Wir haben uns dadurch abgehoben, dass wir gute Argumente zusammengestellt haben.“ Die Geschlossenheit der Dorstener Bevölkerung sei ein starkes Zeichen des Rückhalts für das Krankenhaus gewesen.

Der Bürgermeister bekräftigte: „Ich persönlich bin nach dem Gespräch mit dem Minister sehr optimistisch, dass wir einen guten und gangbaren Lösungsansatz gefunden haben.“

Kleine Vögel, große Wirkung: Blaumeisen schützen Gärten vor Raupenplage

Wenn das Meisenpaar den Lieferservice übernimmt

Kaum beginnt der Morgen, ist zwischen Bäumen, Zäunen und Nistkästen ein emsiges Treiben zu beobachten: Ein Blaumeisenpaar fliegt geschäftig hin und her, immer mit einem klaren Ziel – das Nest. Ihr fröhliches Gezwitscher scheint dabei fast so, als würden sie sich gegenseitig zur Eile anspornen. Und was da im Schnabel baumelt, ist kein Frühstück für die Eltern, sondern energiereiche Kost für den Nachwuchs: grüne Raupen, frisch vom Ast. Was putzig wirkt, hat zugleich einen erstaunlichen Nutzen – für den gesamten Garten.

Meise mit Raupe
Voll im Stress mit der Fütterung. Foto: Petra Bosse

Nützliche Schädlingsbekämpfer auf leisen Flügeln

Blaumeisen (Cyanistes caeruleus) gehören zu den wichtigsten heimischen Singvögeln, wenn es um die natürliche Kontrolle von Schadinsekten geht. Während der Brutzeit vertilgt ein einziges Meisenpaar mehrere Tausend Raupen und Insektenlarven – bevorzugt solche Arten, die auch bei Gärtnerinnen und Gärtnern als unerwünscht gelten. Besonders beliebt bei den Meisen: die Raupen des Kleinen Frostspanners, die im Frühling junge Blätter und Knospen befallen können.

Meisenpärchen im Frühling bei der Fütterung
Teamwork. Foto: Petra Bosse

Warum Frostspanner-Raupen problematisch sind

Die grüne Raupe, wie sie auf dem Foto im Schnabel der Blaumeise zu sehen ist, stammt mit großer Wahrscheinlichkeit vom Kleinen Frostspanner (Operophtera brumata). Diese unscheinbaren Falter legen ihre Eier im Herbst an Zweigen und Knospen ab. Im Frühjahr schlüpfen die Raupen und beginnen sofort mit dem Fressen. Bei starkem Befall kann das zu deutlichem Kahlfraß führen – besonders bei Obstbäumen, Eichen oder Linden.

Meisenkasten mit Meisenfütterung
Foto: Petra Bosse

Lebensraum schaffen – Meisen fördern

Wer Blaumeisen in seinem Garten ansiedeln möchte, kann mit wenig Aufwand viel erreichen:

  • Nistkästen mit 26–28 mm Einflugloch anbringen
  • heimische Sträucher und Bäume pflanzen, die Insekten anziehen
  • auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten

So lässt sich das natürliche Gleichgewicht im Garten auf sanfte Weise unterstützen – mit zwitschernder Hilfe.

Der Kreis Wesel zeigt Flagge für Vielfalt und gegen Diskriminierung

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Vor dem Kreishaus in Wesel weht ab sofort wieder die Regenbogenfahne. Anlass ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai.

Der Tag erinnert an die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1990, Homosexualität aus dem Katalog psychischer Krankheiten zu streichen – ein Meilenstein in der Entpathologisierung queerer Identitäten.

Symbol für Vielfalt und Toleranz

Wie der Kreis Wesel mitteilt, werde mit dem Hissen der Regenbogenfahne ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Solidarität gesetzt. Landrat Ingo Brohl erklärte, die Kreisverwaltung positioniere sich klar gegen Diskriminierung und Gewalt. Bereits zum fünften Mal werde die Fahne vor dem Kreishaus gehisst, um ein Zeichen gegen Homophobie und Intoleranz zu setzen.

„Vielfalt und Toleranz seien die Grundlage einer offenen Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität wertgeschätzt werde“, so Brohl weiter. Diese Haltung wolle die Verwaltung aktiv unterstützen.

Gemeinsames Engagement mit dem Personalrat

Die Entscheidung, jährlich rund um den IDAHOBIT die Fahne zu hissen, sei in Zusammenarbeit mit dem Personalrat getroffen worden. Dessen Vorsitzender Andreas Enning betonte, das Zeichen richte sich nicht nur auf vergangene Erfolge, sondern auch auf bestehende Herausforderungen: „Noch immer erlebten queere Menschen Ausgrenzung, Gewalt und Benachteiligung – auch in Deutschland.“

Die Regenbogenfahne stehe für Sichtbarkeit, Stolz und das Recht auf ein freies Leben – unabhängig von Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung. Gleichberechtigung müsse kontinuierlich gefördert und gelebt werden, erklärte Enning.

Keine Sonderrechte, sondern gleiche Rechte

Wie die Kreisverwaltung betonte, handele es sich beim Hissen der Fahne nicht um ein Zeichen der Bevorzugung, sondern der Anerkennung. Ziel sei es, gleiche Rechte für alle Menschen einzufordern – auch am Arbeitsplatz. In einer Zeit, in der queerfeindliche Stimmen wieder lauter würden, sei es wichtig, klar Position zu beziehen.

Erinnerung an historischen Wendepunkt

Der 17. Mai gelte als historischer Wendepunkt: Am 17. Mai 1990 habe die WHO Homosexualität offiziell entstigmatisiert. Dennoch, so die Verwaltung, seien auch mehr als 30 Jahre später viele queere Menschen weiterhin von Diskriminierung betroffen. Seit 2005 wird dieser Tag daher weltweit genutzt, um auf bestehende Benachteiligungen aufmerksam zu machen und Solidarität zu zeigen.

DRK bittet zur Blutspende in Schermbeck

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Blut spenden – Leben retten: Das Deutsche Rote Kreuz ruft alle Spendewilligen dazu auf, am Donnerstag, 22. Mai 2025, zur Blutspende ins evangelische Jugendheim Schermbeck (Kempkesstege 2) zu kommen. Die Aktion läuft von 15:00 bis 19:30 Uhr.

Engpässe durch Feiertage: Jede Spende zählt

Blutspenden werden kontinuierlich benötigt – doch in den Monaten Mai und Juni sinkt die Spendenbereitschaft häufig. Grund dafür sind Feiertage und verlängerte Wochenenden, an denen viele verreisen. Das DRK warnt: Versorgungslücken können die Folge sein.

Eine einzige Blutspende kann bis zu drei Menschen helfen. Deshalb bittet das DRK alle Bürgerinnen und Bürger: Kommen Sie zur Blutspende – auch Erstspender und Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen. Seit 2023 gibt es keine obere Altersgrenze mehr für die Teilnahme.

Terminbuchung empfohlen

Um Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt das DRK, vorab online einen Termin zu vereinbaren:
👉 www.blutspende.jetzt

Nach der Spende erwartet die Teilnehmenden ein kleiner Imbiss, den das Betreuungsteam vor Ort bereitstellt.

Trinkwasser für Tiere im Garten: BUND Wesel gibt Tipps für Dürrezeiten

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Das Frühjahr bleibt trocken, Regen ist nicht in Sicht. Der BUND-Kreisverband Wesel ruft dazu auf, Tiere im Garten mit Trinkwasser zu unterstützen. Wer einfache Wasserstellen anlegt, hilft Vögeln, Igeln und Eichhörnchen durch die Trockenzeit – auch ohne großen Aufwand.

Frühling ohne Regen setzt Tieren zu

Laut BUND-Kreisgruppe Wesel gehört dieses Frühjahr zu den trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch in den kommenden Tagen meldet der Wetterbericht keinen Niederschlag für die Region. Besonders Wildtiere leiden unter dem Wassermangel – sie finden kaum noch natürliche Trinkquellen.

Wasserstelle für Eichhörnchen
Auch Eichhörnchen profitieren von Wasserstellen. Foto: Christiane/Pixabay

Wasserstellen im Garten schaffen Abhilfe

„Ein naturnaher Teich im Garten ist ideal – er bietet Lebensraum für viele Arten“, sagt Angelika Eckel vom BUND Wesel. „Doch auch eine einfache Vogeltränke oder eine flache Schale mit Wasser helfen weiter.“

Vögel nutzen solche Wasserstellen nicht nur zum Trinken, sondern auch zur Gefiederpflege. An heißen Tagen baden sie regelmäßig. Wichtig ist eine flache Schale mit rauem Boden, damit sie nicht wegrutschen. Ein hineingelegter Stein oder Stock erleichtert den Zugang, vor allem für kleinere Vögel.

Aufstellen, aber sicher – Tipps gegen Katzen und Hitze

Wasserstellen sollten möglichst erhöht stehen – und mit Abstand zu Büschen oder anderen Verstecken, aus denen Katzen oder Marder hervorspringen könnten. In der Nähe dürfen aber Rückzugsorte wie Hecken oder Bäume nicht fehlen, damit die Vögel bei Gefahr Schutz finden.

Wer eine Tränke aufstellt, sollte das Wasser täglich erneuern und die Schale säubern. Gerade bei Sommerhitze vermehren sich sonst Krankheitserreger rasch.

Auch Igel und Eichhörnchen brauchen Wasser

Eichhörnchen erreichen problemlos eine Vogeltränke auf dem Tisch oder Mauersims. Igel sind auf niedrig stehende Wasserschalen angewiesen – etwa auf einen einfachen Blumenuntersetzer mit flachem Rand. „Igel wissen genau, wo sie trinken können“, sagt Eckel. „Deshalb ist es wichtig, die Wasserschale immer an derselben Stelle zu lassen und regelmäßig frisches Wasser nachzufüllen.“

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