Am Pfingstsonntag lädt der Schützenverein Damm wieder zum beliebten Kinderschützenfest ein. Neben dem traditionellen Königs- und Preisschießen erwartet Familien ein buntes Rahmenprogramm mit Spieleparcours, Stockbrot am Lagerfeuer und Hüpfburg.
Was: Kinderschützenfest mit Wettbewerben und Familienprogramm
Wann: Pfingstsonntag, ab 13:30 Uhr
Wo: Schützenhaus in Damm
Wer: Für Kinder und Familien, organisiert vom Schützenverein
Kosten: Eintritt frei
Besonderheiten: Spieleparcours, Grillen, Hüpfburg, Krönung des neuen Kinderschützenkönigs
Traditionelles Schießen und bunte Unterhaltung
Los geht’s um 13:30 Uhr mit dem Antreten der Kinder und dem anschließenden Königs- und Preisschießen. Um 14:30 Uhr beginnt der Wettbewerb mit einem spannenden Spieleparcours, bei dem Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt sind.
Für das leibliche Wohl sorgt ein Lagerfeuer, an dem Stockbrot gegrillt werden kann. Auch eine Hüpfburg steht bereit und lädt zum Toben ein. Das Angebot richtet sich an Kinder jeder Altersstufe – begleitet von Eltern, Großeltern oder Freunden.
Krönung am großen Schützenfest
Die feierliche Krönung des neuen Kinderschützenkönigs findet traditionell eine Woche später, beim großen Schützenfestsonntag nach Pfingsten, statt. Damit wird der Nachwuchs in das Vereinsleben eingebunden und die Brauchtumspflege auf lebendige Weise weitergeführt.
Mehr zur Veranstaltung
Weitere Informationen gibt es direkt beim Schützenverein Damm oder vor Ort am Veranstaltungstag. Einfach vorbeikommen und mitfeiern – das Kinderschützenfest bietet Unterhaltung für die ganze Familie!
Bricht erlebte am Samstag wieder einen ganz besonderen Nachmittag. Im festlich geschmückten Zelt auf der Festwiese wurde das neue Königspaar Arndt Reßing und Jutta Bärleken feierlich inthronisiert. Ihnen zur Seite stehen im kommenden Schützenjahr die Hofpaare Dirk Tober mit Sabine Balster sowie Carsten Unverzagt mit Iris Stegemann.
Die neue Königin Sabine Balster betritt die Bühne. Foto: Ralf Meier
Unter dem Jubel der zahlreich erschienenen Gäste und begleitet von den Klängen des Tambourcorps Brünen und der Kapelle Einklang Schermbeck übernahm das neue Königspaar offiziell die Regentschaft. Oberst Dennis Schult führte gewohnt gekonnt durch die Zeremonie, bei der die Insignien der Macht des scheidenden Königspaares Hendrik Reßing und Lynn Balster an die neuen Herrscher übergeben wurden.
Oberst Dennis Schult empfängt den neuen König. Foto: Ralf Meier
Ehrung langjähriger Mitglieder und Jubilare
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war die traditionelle Würdigung langjähriger Mitglieder und Jubilare. Dazu gehörte das Silberkönigspaar Marc Jansen mit Nadine Anschütz, die im Jahr 2000 in Bricht regiert hatten. Geehrt wurden auch Wilfriede Tittmann, die vor 50 Jahren gemeinsam mit Heinz Vorstius das Königspaar stellte, sowie Margret Schult, Großmutter von Dennis Schult, die als Gnadenkönigin auf ihre Regentschaft im Jahr 1955 mit Wilhelm Rittmann zurückblicken kann. Sie selbst konnte leider der Veranstaltung nicht beiwohnen, durfte sich aber bereits im Vorfeld über einen großen Blumenstrauß freuen.
Das Silberkönigspaar Marc Jansen und Nadine Anschütz. Foto: Ralf Meier
Festlicher Ausklang mit Musik und Tanz
Nach einer wohlverdienten Pause ging es am Abend im Festzelt mit den Gastvereinen weiter. Die Band „Showtime Company“ sorgte mit ihrem Programm für beste Unterhaltung und füllte die Tanzfläche bis in die späten Stunden. So fand ein ereignisreicher Tag seinen gelungenen Abschluss.
Am 30. Mai erlebte die Kilian Schützengilde Schermbeck in der Gaststätte Overkämping-Schult einen denkwürdigen Abend. Klaus Otto Besten eröffnete die Veranstaltung mit einem historischen Rückblick unter dem Titel „Wer war Küpper’s Jan?“ und erzählte die Geschichte des Schermbecker Kriegerdenkmals.
Das Denkmal, das einen preußischen Infanteristen von 1870 zeigt, entworfen von Heinrich Hauth, war jahrzehntelang Mittelpunkt des Gedenkens, bis es gegen Ende des Zweiten Weltkriegs vorsorglich abgebaut und vergraben wurde, um es vor der Zerstörung zu bewahren. Klaus Otto Besten erweckte die Geschichte um das Denkmal ebenso informativ wie unterhaltsam zu neuem Leben.
Klaus Otto Besten präsentiert historische Aufnahmen der Kilian Schützengilde Schermbeck. Foto: Kilian Schützengilde Schermbeck
Wahlen zum Vorstand und zum Offizierscorps
Nach einer kurzen Pause begann wenige Minuten nach 19:00 Uhr die Schützenversammlung, die von Präsident Markus Hindricksen geleitet wurde. Schriftführer Michael Nissing blickte auf ein bewegtes Jahr zurück, in dem der Abschied von Markus und Michael Redeker – die nach über drei Jahrzehnten auf der Jahreshauptversammlung im Januar zu Ehrenschützen ernannt worden waren – noch einmal eine wichtige Rolle spielte. Es galt, die hierdurch entstandenen Lücken zu schließen.
Carsten Schledorn wurde ins Offizierscorps aufgenommen, doch der wahre historische Moment war die Wahl von Nicole Heuser in den Vorstand. Die erste Vorstands-Frau in der Geschichte des Vereins, die sich immerhin über mehr als vier Jahrhunderte erstreckt. Nicole Heuser, die bereits 2005 an der Seite von Michael Nissing Schützenkönigin war, begründete ihr Engagement einleuchtend damit
„weil Frauen ohnehin ganz viel im Hintergrund des Vereins arbeiten!“
Neues Fördermodell, geschlechtergetrennte Schützenkarten und eigene Festzeltbewirtung
Auch organisatorisch steht der Gilde ein Jahr des Wandels bevor. Nach Veranstaltungen wie Karneval und dem Oktoberfest wird auch der Tanz in den Mai aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr stattfinden. Umso mehr freut man sich auf das Kinderschützenfest am 14. Juni, dessen Neuerungen, z. B. das Entenrennen, Tanja Dunzel noch einmal vorstellte. Am 5. Juli steht dann das Jungschützenschießen an.
Großes Interesse beim Treffen der Kilian Schützengilde Schermbeck – zahlreiche Mitglieder und Gäste tauschten sich in geselliger Runde aus. Foto: Kilian Schützengilde Schermbeck
Mit Blick auf das anstehende Kilian Schützenfest wies Markus Hindricksen darauf hin, dass der Mauritiustaler in diesem Jahr durch ein Fördermodell ersetzt wird, zu dem eine Fördererklärung abgegeben werden kann, die folgende Optionen bereithält: die „Kilianer-Beteiligung“ für 30 Euro im Jahr , den „Förderer-Club Mauritius“ für 120 Euro jährlich oder einen individuellen Betrag.
Eine weitere Neuerung ist die Einführung der geschlechtergetrennten Schützenkarte zu je 4 Euro, um allen die Teilnahme am Königsschießen zu ermöglichen. Zudem übernimmt die Gilde die komplette Bewirtung durch Personal im angemieteten Festzelt, mit Sektbar, Bierwagen davor und – neben den klassischen Biermarken – auch der Bezahlmöglichkeit über EC-Karte.
Das lange Kilian-Wochenende vom 11. bis 14. Juli kann kommen
Bei einem Schwerpunkteinsatz im Kreis Wesel kontrollierte die Polizei gezielt Fahrer von Zweirädern. Auch in Schermbeck kam es zu einem Vorfall: Ein 26-Jähriger war nicht nur ohne Versicherung unterwegs, sondern stand auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Laut Polizei hätten sich dabei mehrere Straftatbestände ergeben.
Schwerpunktkontrollen im gesamten Kreisgebiet
Laut Mitteilung der Polizei seien am Donnerstag im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes vermehrt Kontrollen von Rad-, Pedelec- und E-Scooter-Fahrern durchgeführt worden. Gegen etwa zehn Personen seien Verwarnungsgelder wegen verschiedener Verkehrsverstöße erhoben worden.
E-Scooter-Fahrer ohne Versicherung
Ein E-Scooter-Fahrer habe gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen. Bei einem weiteren Fahrer haben sich zusätzlich Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln ergeben. Beide seien mit Verwarngeldern belegt worden.
Festnahme in Schermbeck
In Schermbeck haben Beamte einen 26-jährigen Dorstener kontrolliert, der mit einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen unterwegs gewesen sei. Nach Angaben der Polizei habe sich bei der Kontrolle herausgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag und er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zudem sei das Fahrzeug als gestohlen gemeldet gewesen. Der Mann sei festgenommen worden, ein Arzt habe eine Blutprobe entnommen.
Weitere Verstöße in Wesel
In Wesel ist eine 22-jährige SUV-Fahrerin mit Anhänger aufgefallen, deren Ladung nicht ausreichend gesichert gewesen sei. Außerdem habe sie keine gültige Fahrerlaubnis für das Gespann vorweisen können. Laut Polizei seien entsprechende Strafanzeigen eingeleitet worden.
Am 14. September 2025 findet die zweite Direktwahl des Ruhrparlaments statt – zeitgleich mit der Kommunalwahl in NRW. Die CDU nominierte Rainer Gardemann, Tobias Stockhoff und Landrat Bodo Klimpel als Kandidaten für den Regionalverband Ruhr.
Zeitgleich zur Kommunalwahl: Drei Stimmzettel für die Bürger
Mit der Wahl zum Ruhrparlament erhalten die Wählerinnen und Wähler am 14. September 2025 neben den Kommunalwahlunterlagen auch einen zusätzlichen Stimmzettel für die RVR-Wahl. Laut dem Gesetz über den Regionalverband Ruhr (RVR-Gesetz) wird die Verbandsversammlung künftig aus 91 Mitgliedern bestehen.
CDU setzt auf einstimmige Beschlüsse
Die CDU im RVR-Bezirk nominierte jetzt ihre Kandidaten für das neue Ruhrparlament. In geheimer Wahl bestätigte die Vertreterversammlung am heutigen Tag einstimmig Rainer Gardemann aus Schermbeck und Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff als Kandidaten für die Kreise Wesel und Recklinghausen.
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der Hünxer Straße ermittelt das Verkehrskommissariat wegen Unfallflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und möglicher Trunkenheit. Die Polizei bittet um Hinweise zum Halter eines sichergestellten Motorrads.
Unfall auf der Hünxer Straße
Am Dienstag gegen 18.40 Uhr verlor ein 30-jähriger Dorstener auf der Hünxer Straße in Höhe der Waldaustraße die Kontrolle über ein Motorrad und stürzte. Der Mann blieb augenscheinlich unverletzt. Ein Zeuge brachte ihn anschließend zu seiner Wohnanschrift nach Dorsten.
Rückkehr zur Unfallstelle – Polizei stellt Motorrad sicher
Während der Unfallaufnahme kehrte der Mann zur Unfallstelle zurück. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten fest, dass das Motorrad kein amtliches Kennzeichen trug. Auch die Eigentumsverhältnisse konnten nicht geklärt werden. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher.
Kein Führerschein – Verdacht auf Drogenkonsum
Der 30-Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem ergaben sich Hinweise auf den Konsum berauschender Mittel. Die Beamten brachten ihn zur Polizeiwache Ost in Dinslaken, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Polizei bittet um Hinweise zum Halter
Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen übernommen und sucht den Halter des Kleinkraftrads vom Typ Honda NX 650 (RD 08). Hinweise nimmt die Polizeiwache Ost in Dinslaken unter Tel. 02064 / 622-0 entgegen.
In der Volksbank Schermbeck ist derzeit die erste Fotoausstellung der Schermbeckerin Tania Wolthaus zu sehen. Unter dem Titel „Die Welt durch meine Linse“ präsentiert sie ausdrucksstarke Aufnahmen aus der Natur – lokal wie international. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juni täglich zugänglich.
Gestern eröffnete Volksbank-Vorstand Stefan Korte feierlich die erste Fotoausstellung von Tania Wolthaus im Foyer der Volksbank Schermbeck. „Wir freuen uns sehr, dass Sie Ihre Premiere mit uns feiern“, begrüßte er die Gäste, Presse und die Künstlerin. Unter dem Titel „Die Welt durch meine Linse“ zeigt Tania Wolthaus eindrucksvolle Momentaufnahmen aus der heimischen Natur, ergänzt durch spektakuläre Eindrücke aus Uganda, die als Diashow auf Monitoren zu sehen sind. „Die Werke sind so umfangreich, dass wir sonst hätten anbauen müssen“, scherzte Stefan Korte. Die Ausstellung ist bis zum 12. Juni täglich von 6 bis 23 Uhr zugänglich.
Foto: Ralf Meier
Ruhe, Gelassenheit und pures Glück
Tania Wolthaus betonte in ihrer Ansprache, wie wichtig ihr die Verbindung aus Geduld, dem richtigen Moment und ihrer Leidenschaft ist. Ihr Weg begann 2014 mit ersten Smartphone-Fotos, über eine kleine Kamera, bis hin zur Sony RX10 M4, die sie seit einer Reise nach Bali im Jahr 2017 bis heute nutzt. „Fotografie bedeutet für mich Ruhe, Gelassenheit und pures Glück“, so die Fotografin, die ihre künstlerische Ader ihrer Mutter verdankt und den Anspruch an Qualität von ihrem Vater mit auf den Weg bekam. Privat hält Tania Wolthaus das Ergebnis ihrer Fotoarbeiten gerne ganz klassisch in Fotobüchern fest.
Eins der Werke von Tanja Wolthaus. Foto: Ralf Meier
Jedes Foto eine Erinnerung
Übrigens sind alle Fotos bearbeitet, alles andere wäre für sie „wie Ausgehen, ohne sich zurechtzumachen.“ Die Bildbearbeitung brachte sie sich während der Coronazeit in nächtelangen Sessions mit YouTube-Tutorials selbst bei. Das Ergebnis ist beeindruckend und noch bis zum 12. Juni in der Volksbank Schermbeck zu besichtigen. Derweil hat Tania Wolthaus schon das nächste Projekt vor Augen. In Kürze startet sie zu einem vierwöchigen Aufenthalt nach Brasilien. Ehemann und Hund Arthur halten derweil zu Hause die Stellung.
Bei einer Kräuterwanderung am 24. Mai 2025 in Gahlen entdeckten Interessierte gemeinsam mit der Kräuterpädagogin Sabine Wolters heimische Wildkräuter entlang der Lippe. Organisiert vom Gahlener Umweltschutzverein, bot die Tour spannende Einblicke in die heilende Kraft regionaler Pflanzen.
Entdeckung heimischer Kräuter entlang der Lippe
Teilnehmer der Kräuterwanderung entdeckten am Samstag, 24. Mai, gemeinsam mit der Kräuterpädagogin Sabine Wolters die Vielfalt heimischer Wildkräuter entlang der Lippe und des Kanals in Gahlen. Der Gahlener Umweltschutzverein hatte die Veranstaltung organisiert, wie Stefan Steinkühler mitteilte.
Heilpflanzen statt Unkraut
Sabine Wolters erklärte unterwegs die heilenden Eigenschaften zahlreicher Pflanzen, die im Alltag oft als Unkraut gelten. Sie zeigte, wie sich diese Kräuter zur Gesundheitsförderung und zur Unterstützung bei Beschwerden nutzen lassen.
Selbstgebackene Kräuterplätzchen. Foto: privat
Genuss aus der Natur
Zwischendurch bot Sabine Wolters selbstgebackene Kräuterplätzchen an, die bei allen gut ankamen. Dazu reichte sie einen belebenden Kräutershot, der den Teilnehmern zusätzliche Energie für den weiteren Weg gab.
Gemütlicher Ausklang auf dem Kamphaushof
Zum Abschluss kehrten die Teilnehmenden im Vereinsheim auf dem Kamphaushof ein. Dort probierten sie verschiedene Kräuterdips und selbstgebackenes Brot – liebevoll zubereitet von Sabine Wolters. Die gemeinsame Verkostung bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Wanderung. Die Veranstaltung sei nicht nur informativ, sondern auch ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis gewesen, das den Teilnehmern die Augen für die Schätze der Natur geöffnet habe.
Die Suche nach der vermissten Seniorin, die seit Montagvormittag als vermisst gemeldet war, hat ein glückliches Ende gefunden: Sie ist wieder wohlbehalten zu Hause.
Die Familie und Angehörigen möchten sich von Herzen bedanken – bei allen, die sich an der Suche beteiligt haben, Hinweise gegeben oder einfach mitgefiebert haben. Ebenfalls Dank ging sowie an die zahlreichen Menschen, die über soziale Netzwerke geholfen haben, die Nachricht zu teilen.
Auch über die Plattformen Dorsten-Online, Schermbeck-Online und Heimatreport war die Suche geteilt worden. Die personenbezogenen Daten wurden nach dem Ausgang nun gelöscht.
Die Familie ist überglücklich und dankbar, dass ihre Angehörige gesund zurückgekehrt ist.
Das kleinste Strommuseum öffnet jeden ersten Sonntag im Monat seine Türen – ein Erlebnis für die ganze Familie!
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Elektrizität: Entdecken sie liebevoll gesammelte Raritäten, staunen Sie beispielsweise über den ersten Wasserkocher: eine Tasse mit direkter Steckverbindung für die Steckdose – so heutzutage nicht mehr erlaubt. Erleben Sie, wie Strom Geschichte schrieb.
Ein Ausflug für alle Generationen: Während Oma unf Opa ihren Enkeln erzählen wie es früher war, erleben die Kleinen Technik zum Anfassen – spannend, lehrreich und unterhaltsam.
Kommen Sie vorbei – staunen, erzählen, entdecken. Das kleinste Strommuseum wartet jeden ersten Sonntag im Monat oder nach individueller Terminvereinbarung auf Sie.
Öffnungszeiten: 01. Juni, 06. Juli, 3. August, 7. September, 5. Oktober von 11:30 Uhr bis 16 Uhr.
Wo: Zum Elsenberg, 46514 Schermbeck Mehr Infos: www.turmverein-damm.de
Nach dem erfolgreichen Auftakt 2024 geht der Skateboard-Workshop in Schermbeck in die nächste Runde. In den Herbstferien 2025 können Jugendliche wieder zwei sportliche Tage auf dem Board erleben.
Herbstferien auf dem Board
Der Skateboard-Workshop „skate aid“ der Westenergie war im vergangenen Jahr ein voller Erfolg. Deshalb findet in Kooperation mit der Gemeinde Schermbeck auch in diesem Jahr eine Neuauflage statt.
Am 16. und 17. Oktober 2025 dreht sich auf dem Gelände in Schermbeck erneut alles ums Skateboardfahren. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren, die Lust haben, sich unter Anleitung auf dem Board auszuprobieren.
Anmeldung nach den Sommerferien
Die verbindliche Anmeldung ist ab Ende der Sommerferien möglich. Weitere Informationen folgen rechtzeitig auf der Homepage der Gemeinde Schermbeck.
Fragen? Wir helfen gerne!
Für Rückfragen steht das Team der Schulverwaltung zur Verfügung: 📞 02853 / 910-310 oder 910-301 📧 [email protected]
Wer mehr über das Projekt „skate aid“ erfahren möchte, wird hier fündig: 🌐 www.skate-aid.org
Schermbeck-Bricht. Eine Woche vor dem großen Schützenfest hat der Schützenverein Bricht von 1772 seinen neuen König ermittelt: Arndt Reßing sicherte sich beim traditionellen Königsschießen am vergangenen Sonntag mit 11 von 20 Ringen die Königswürde. Er folgt damit auf seinen Sohn Hendrik Reßing, der 2024 das Amt innehatte – eine besondere familiäre Staffelübergabe in der Vereinsgeschichte.
Zur Königin wählte Arndt Reßing Jutta Bärleken. Gemeinsam werden sie die Brichter Schützengemeinschaft durch die anstehenden Festtage führen. Als Hofpaare begleiten sie Carsten Unverzagt mit Iris Stegemann sowie Dirk Tober mit Sabine Balster. Insgesamt 36 Schützen traten zum Wettbewerb an, bei dem Carsten Unverzagt und Matthias Biesemann auf die Plätze zwei und drei kamen.
Das Programm
Freitag, 30. Mai 2025
14:45 Uhr: Antreten zum Kinderschützenfest
Abholung des Kinderkönigspaares
Krönung und Spiele im Festzelt
17:00 Uhr: Flunkyball-Tunier
20:00 Uhr: Schützenparty mit DJ Xtreme
Samstag, 31. Mai 2025
14:00 Uhr: Antreten der Schützen
Kranzniederlegung am Ehrenmal
Umzug mit Parade
16:30 Uhr: Proklamation des neuen Königspaares
Ehrung und Vorbeimarsch, Auszug der Vereinsfahne
20:00 Uhr: Krönungsball mit der Band „Showtime Company“ unter Teilnahme des Schützenvereins Damm und der Kilian-Schützengilde Schermbeck
Frühjahrskonzert der Blaskapelle Einklang begeistert–Jugendorchester und Hauptorchester zeigen musikalische Bandbreite
Das Frühjahrskonzert der Blaskapelle Einklang Schermbeck e.V., das am Sonntag im Begegnungszentrum des Rathauses stattfand, war ein voller Erfolg. Deutlich vor dem offiziellen Beginn um 16:30 Uhr füllte sich der Saal bis auf den letzten Platz. Die Spannung vor dem großen Ereignis lag regelrecht in der Luft.
Foto: Ralf Meier
Grund für Lampenfieber gab es allerdings keinen, denn schon bei den ersten Takten des Orchesters unter der Leitung von August Krayenbrink ging das Publikum begeistert mit. Diese Stimmung griff die 1. Vorsitzende, Esther Schlamann, in ihrer Begrüßung auf, bevor Moderator Jürgen Kreienkamp das Publikum mit launigen Anekdoten zu Komponisten und Werken unterhaltsam durch das Programm führte.
Foto: Ralf Meier
Blaskapelle Einklang begeistert mit abwechslungsreichem Konzertprogramm
Das Programm entführte die Zuhörer auf eine facettenreiche musikalische Reise. Das Hauptorchester unter August Krayenbrink beeindruckte mit Stücken wie der „Appalachian Ouverture“ von James Barnes, „Moments for Morricone“ und der „New York Ouverture“. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Auch das Jugendorchester und Let’s Play, dirigiert von Ingrid Brinkmann, präsentierten sich von ihrer besten Seite und begeisterten mit Highlights aus „Forrest Gump“, dem „Raiders March“, „Star Trek“ und „Jurassic Park“.
Der Applaus des Publikums war ebenso groß wie verdient. Die Leidenschaft, mit der alle Ensembles auf der Bühne standen, war bemerkenswert. Das Publikum erlebte in schneller Folge zahlreiche musikalische Höhepunkte, die zeigten, wie lebendig und vielfältig Blasmusik sein kann. Doch auch der schönste Abend hat irgendwann ein Ende. Das war natürlich auch diesmal nicht anders. Lange warten muss allerdings niemand auf das nächste Klangerlebnis. Schon am kommenden Wochenende ist Blaskapelle Einklang beim Schützenfest in Bricht wieder mit dabei.
Schützenfest Bricht 2025 startet mit Königsschießen – Neuer König 2025 ist Arnd Reßing
Mit 11 von 20 möglichen Ringen hat sich Arndt Reßing die Königswürde gesichert und das Schützenjahr 2025 in Bricht eröffnet. Der 62-Jährige folgt damit seinem Sohn Hendrik Reßing auf den Thron, der das Amt zuvor innehatte.
An seiner Seite regiert die 56-jährige Jutta Bärleken, die erst morgens beim Bäcker erfahren hatte, dass sie bald Königin sein könnte. Zwar hatte man früher schon darüber gesprochen, „aber akut wurde es erst wenige Stunden vor dem Königsschießen.“ Auf die Frage, ob sie gezögert habe, kam eine eindeutige Antwort: „Nein. Meine Philosophie ist, man muss die Vereine unterstützen, wo man kann!“
Vater & Sohn – Der alte und der neue König. Foto: Ralf Meier
Das Schießen und der Showdown
Wie immer fand das Königsschießen nicht während des Schützenfestes, sondern eine Woche vorher statt. Ein Brauch, der in Bricht seit 2008 festgelegt ist. Den ersten Schuss gab traditionsgemäß der scheidende König Hendrik Reßing ab. Insgesamt traten 36 Schützen an. Das Stechschießen startete um 15:00 Uhr, und dann ging alles ganz schnell. Auch für den neuen Thron.
Der war gedanklich zwar schon lange zuvor gesetzt, aber in dem Moment, wo die Entscheidung fällt, ist es doch immer etwas anderes. Leer gingen auch die Platzierten nicht aus. Für den zweiten Platz erhielt Carsten Unverzagt die grüne Schützenschnur mit grüner Eichel, für den dritten Platz erhielt Matthias Biesemann die grüne Schützenschnur.
Als neue Hofpaare stehen Arndt Reßing und Jutta Bärleken zur Seite: Carsten Unverzagt und Iris Stegemann sowie Dirk Tober und Sabine Balster.
Foto: Ralf Meier
Zielsichere Familie
Arndt Reßing ist seit 1990 Mitglied im Verein und freut sich besonders über den Titel: „Der Verein ist klein, aber eine große Familie. Man hat mich mit offenen Armen empfangen. Ich fühle mich von Jahr zu Jahr mehr verbunden.“
Kein Wunder, denn die Reßings sind bestens im Schützenwesen verwurzelt. Sohn Hendrik war 2024 König mit Lynn Balster als Königin an seiner Seite. Dessen Bruder Bastian regierte bereits 2019 mit seiner Königin Marita Paffen. Und auch Arndts Ehefrau war 2006 schon Königin. Damals an der Seite von König Reinhard Cappell.
Foto: Ralf Meier
Die große Inthronisation steht am 31. Mai 2025 gegen 16:30 Uhr an. Einen Tag nach der Inthronisation des neuen Kinderkönigspaares Jesper Ruhnau (9 Jahre) und Fiona Böwing (10 Jahre).
Eröffnung und Ausblick: Volksbank Schermbeck feiert mit Familienfest und Höhenblick
Die Volksbank Schermbeck hat am Samstag zur offiziellen Eröffnung ihres neuen Gebäudes geladen – und das mit einem bunten Familientag für Groß und Klein. Ab 11 Uhr drehte sich alles ums Feiern, Staunen, Mitmachen und Begegnen. Trotz eher grauer Wetterlage folgten viele Gäste der Einladung und sorgten den ganzen Tag über für lebendiges Treiben auf dem Gelände an der Mittelstraße.
Foto: Jacqueline de Cillia
Mit dem Hubsteiger über Schermbeck
Eines der Highlights wartete direkt vor dem Eingang: Ein Hubsteiger brachte die mutigen Besucher in luftige Höhen – von dort aus bot sich ein seltener Blick über die Dächer von Schermbeck. Wer wollte, konnte das moderne Gebäude der Volksbank also nicht nur von innen, sondern auch von oben bestaunen. Eine Aktion, die viel Anklang fand.
Mit dem Hubsteiger hoch hinauf ging es am Samstag für alle, die wollten. Foto: Jacqueline de Cillia
Einblick hinter die Kulissen
Die Bank bot an diesem Tag mehr als nur den gewohnten Service: Interessierte konnten auch einen Blick hinter sonst verschlossene Türen werfen. Mitarbeitende führten durch die neugestalteten Räume, beantworteten Fragen und zeigten, was sich in den vergangenen Monaten verändert hatte. Die Vorstände Norbert Scholtholt und Stefan Korte brachten die Idee des Tages auf den Punkt: „Wir möchten mit diesem Familientag zeigen, dass die Volksbank Schermbeck nicht nur ein Ort für Finanzdienstleistungen ist, sondern auch ein Ort der Begegnung.“
Die Vorstände der Volksbank Schermbeck Stefan Korte und Norbert Scholtholt (r). Foto: Jacqueline de Cillia
Drei Jahre Bauzeit, ein Tag der Freude
Dreieinhalb Jahre dauerte die Bauzeit – am Samstag wurde endlich gefeiert. Die beiden Vorstände begrüßten Gäste, Kundinnen und Kunden persönlich und kamen mit vielen ins Gespräch. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das neue Gebäude, sondern auch das Miteinander.
Engagierte Jugend und musikalischer Auftakt
Schon am Vormittag sorgte das Blasorchester Einklang Schermbeck mit einem musikalischen Auftakt für gute Stimmung. Auch die Abi-Klasse der Gesamtschule Schermbeck brachte sich aktiv ein: Mit einem eigenen Stand versorgten die Jugendlichen die Gäste mit Würstchen und Salaten – der Erlös wanderte direkt in die Abikasse.
Foto: Jacqueline de Cillia
Für die kleinen Gäste: Hüpfburg und Rätselspaß
Kinder konnten sich auf der Hüpfburg austoben oder bei Mitmachaktionen und einem Quiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Damit wurde das Familienfest seinem Namen gerecht – es gab für jedes Alter etwas zu entdecken.
Ohne Getränke kein Fest
Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Am Bierstand sorgten die Schützen des Bürgerschützenvereins für Nachschub und gute Laune. Ob kühles Getränk oder netter Plausch – hier kam man schnell ins Gespräch.
Veilchen, Nelken, Tulpen – alle Blumen welken? Nicht bei Blumen Stricker in Schermbeck. Wer heute am Sonntag das Fachgeschäft an der Schienebergstege betrat, wurde empfangen von duftenden Arrangements, einem liebevoll geschmückten Laden – und einer stolzen Familiengeschichte, die tief wurzelt. Das Unternehmen feierte sein 95-jähriges Bestehen. Mit dabei: zwei engagierte Floristinnen in dritter Generation, viele treue Gäste und ein Hauch von Nostalgie.
Heute war es endlich so weit: Blumen Stricker feierte mit einem großen Fest sein 95-jähriges Jubiläum. Was für ein wunderbarer Tag voller Blumen, Begegnungen und Erinnerungen! Ein herzliches Dankeschön an alle Kundinnen und Kunden, an Freunde, Familien und Wegbegleiter, die diesen besonderen Tag mit Leben gefüllt haben.
Lass die Blumen sprechen. Foto: Jacqueline de Cilla
Ein Sonntag zum Blühen
Zum Jubiläum war das Geschäft festlich-blumig geschmückt. Historische Dokumente wie der Lehrbrief von 1923 oder der Vertrag von 1934 boten Einblicke in eine Zeit, in der das Handwerk noch mit Tinte und Feder besiegelt wurde. Viele Gäste kamen und gratulierten.
Vom Gärtnerlehrling zum Gründergeist
Die Wurzeln des Betriebs reichen tief: Bis ins Jahr 1923, als Friedrich „Fritz“ Stricker nach seiner Lehrzeit in einer Kunst- und Handelsgärtnerei in Wesel sein Abschlusszeugnis bekam. Darauf attestierte ihm der damalige Lehrherr „volle Zufriedenheit“, vorbildliche Leistungen in Gemüse- und Zierpflanzenbau sowie eine besonders ordentliche Bedienung der technischen Einrichtungen.
Doch wie das Leben manchmal spielt – der Sprung in die Selbstständigkeit dauerte noch ein paar Jahre. Erst Mitte der 1920er wagte Friedrich Stricker den Schritt, eine eigene Gärtnerei in Schermbeck aufzubauen.
Ein weiteres historisches Zeitdokument aus der frühen Unternehmensgeschichte: den Gärtner-Lehrvertrag von Friedrich Overbeck aus dem Jahr 1934. In feiner Handschrift auf offiziellem Briefpapier der Landesbauernschaft Rheinland gehalten, zeigt er eindrucksvoll, wie gewissenhaft und detailverliebt damals der Berufseinstieg geregelt wurde – inklusive einjähriger Probezeit und amtlicher Genehmigung.
Das Team von Blumen Stricker lädt zum Jubiläum. Foto: Privat
Frauenpower in der Floristik
Und wie das Leben so spielt, blieb die Leidenschaft für alles, was grünt und blüht, auch in der nächsten Generation lebendig. Tochter Jutta Besten machte eine Ausbildung zur Floristin und brachte frische kreative Ideen in die heimische Floristik. Ihre Schwester Kerstin Stricker Jungenkrüger entschied sich für den Gartenbau, lernte von 1987 bis 1990 das Handwerk von der Wurzel bis zur Blüte und setzte 1995 mit dem Meisterbrief im Zierpflanzenbau noch eins obendrauf.
Im Jahr 2001 übernahmen die beiden Schwestern das Familienunternehmen und führen es seither mit ganzem Herzen und viel Gespür für Blumen und Menschen. Ob fröhlich, festlich oder tröstend – bei „Blumen Stricker“ finde man für jeden Moment die passende Blüte, so die beiden Inhaberinnen. Persönliche Beratung inklusive.
Blütenpracht mit Zukunft
„Blumen Stricker“ steht auch nach 95 Jahren in voller Blüte. Der Familienbetrieb verbindet Tradition mit Innovation – und bleibt dabei vor allem eins: persönlich. Denn zwischen all den bunten Blüten findet sich hier auch stets ein liebevoller Gruß, ein aufmunterndes Wort – und manchmal ein kleiner Moment, der den Tag ein bisschen heller macht.
Wir gratulieren von Herzen zu 95 blühenden Jahren und wünschen weiterhin viele erfolgreiche und farbenfrohe Jahre voller Duft, Farbe und Freude. Auf dass Blumen Stricker noch viele Generationen erfreut, mit Liebe zum Handwerk, einem offenen Lächeln und natürlich einer großen Portion Blumenglück.
Ein Erlebnis für Technikfreunde, Familien und Neugierige – die Feldbahnfreunde Schermbeck-Gahlen e.V. laden am Sonntag, 25. Mai 2025, zum großen Fahrtag auf ihr Vereinsgelände ein. Die Züge pendeln auf neuer Strecke, es gibt Waffeln, Grillspezialitäten, historische Trecker – und für Rollstuhlfahrende eine eigene Lore.
Historische Feldbahn in Betrieb
Die historische Feldbahn der Feldbahnfreunde Schermbeck-Gahlen sei die einzige betriebsfähige ihrer Art am Niederrhein, hieß es vom Verein. Besucherinnen und Besucher könnten mitfahren oder die liebevoll gepflegten Loks und Loren aus nächster Nähe besichtigen – einige davon stammen noch aus den alten Tongruben der IDUNAHALL.
Neue Strecke – neue Lok
Erstmals verkehrt der Zug ab Bahnhof Gahlen über den Sportplatz TuS Gahlen und über die Lippestrecke zurück – eine Fahrt dauert etwa 30 Minuten. Zum Einsatz komme dabei auch eine neue alte Lok: ein niederländischer Lizenznachbau der Firma Deutz, Baujahr 1961, der in der Winterpause wieder fahrtüchtig gemacht worden sei. Fragen zur Technik würden vor Ort gerne beantwortet, so der Verein.
Foto: Feldbahnfreunde
Genuss und Handwerk
Auch kulinarisch werde etwas geboten: Die Feldbahnküche öffnet mit frischen Waffeln, kühlen Getränken und Deftigem vom Grill. Die Treckerfreunde Oberlohfeld präsentieren parallel historische Ackerschlepper, und das „Gürteltier“ zeigt handgemachte Lederwaren.
Fahrpreise und Barrierefreiheit
Eine Fahrt mit der Bahn kostet 4 Euro für Erwachsene, Kinder zwischen 3 und 16 Jahren zahlen 2,50 Euro. Tageskarten für mehrfache Fahrten sind erhältlich. Für Menschen im Rollstuhl steht eine spezielle „Rollstuhllore“ bereit. Für deren Nutzung werde um vorherige telefonische Anmeldung gebeten: 0178-6567270.
Anreise und Parken
Die Veranstaltung findet auf dem Gelände des Hofs Haferkamp in Gahlen statt (Im Aap 25, 46514 Schermbeck-Gahlen). Aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten vor Ort werden Gäste gebeten, am Kneipp-Tretbecken oder beim TuS Gahlen zu parken. Fahrradstellplätze gibt es ausreichend am Bahnhof Gahlen.
In einer feierlichen Veranstaltung im Landhotel Voshövel hat der Rotary Club Lippe-Issel die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Kreis Wesel gewürdigt.
Unter dem Motto „Leise Helden in der Not“ ehrte der Club die ehrenamtlichen Kräfte für ihren stillen, aber bedeutenden Einsatz. Zahlreiche Gäste aus Politik, Ehrenamt und den Rotary Clubs nahmen teil, um ihre Wertschätzung auszudrücken.
Engagement im Dienst der Menschlichkeit
Udo Bovenkerk, Präsident des Rotary Clubs Lippe-Issel, eröffnete den Abend mit einer Begrüßung. In seiner Ansprache hob er hervor, wie wertvoll die Arbeit der Notfallseelsorge ist. Tag und Nacht stehen die Helfer bereit, um Menschen in seelischen Ausnahmesituationen beizustehen – diskret, empathisch und oft im Verborgenen.
Landrat lobt „Erste Hilfe für die Seele“
Landrat Ingo Brohl, Schirmherr der Veranstaltung, unterstrich in seiner Rede die gesellschaftliche Bedeutung der Notfallseelsorge. Seit über 15 Jahren sei sie eine tragende Säule im Kreis Wesel. Er dankte den Ehrenamtlichen mit den Worten: „Sie sind Erste Hilfe für die Seele. Ein Licht in den dunkelsten Stunden eines Menschen. Dafür verdient Ihre Arbeit nicht nur unseren Dank, sondern unsere tiefste Hochachtung.“
200 Einsätze im Jahr – stille Hilfe mit großer Wirkung
Besonders bewegend war die Ehrung der Seelsorgenden durch Rotary-Präsident Bovenkerk. 2024 leisteten 58 Ehrenamtliche rund 200 Einsätze. Mit großem Einfühlungsvermögen begleiteten sie Menschen in akuten Krisen. Die Koordinatoren Kerstin Pekur-Vogt und Peter Bromkamp freuten sich über die öffentliche Anerkennung. Bromkamp betonte: „Es ist keine leichte, aber eine sinnstiftende Aufgabe.“
Musik und Begegnung
Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Musikschule Hamminkeln. Die Beiträge verliehen der Veranstaltung eine feierliche Atmosphäre. Beim anschließenden Get-Together kamen Gäste und Notfallseelsorgende ins Gespräch – in entspannter Runde bei Fingerfood und Getränken.
Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement
Mit dieser Ehrung setzte der Rotary Club ein starkes Zeichen der Anerkennung. Gleichzeitig lenkte er die Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe, die meist im Hintergrund bleibt, aber in Momenten größter Not entscheidend ist.
In Schermbeck wurden im Jahr 2024 insgesamt 20 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger eingebürgert – so viele wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Auch auf Landesebene verzeichnete Nordrhein-Westfalen mit 68.703 Einbürgerungen einen neuen Höchststand seit dem Jahr 2000. Der landesweite Anstieg um 34,2 Prozent im Vergleich zu 2023 steht im Zusammenhang mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts.
Entwicklung der Einbürgerungen in Schermbeck
Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 18 Personen eingebürgert wurden, ist die Zahl in Schermbeck leicht gestiegen. In den Jahren davor bewegte sich die Zahl der Einbürgerungen meist im einstelligen Bereich – durchschnittlich zwischen fünf und sieben Personen pro Jahr. Eine ähnliche Größenordnung wie 2024 wurde zuletzt 2003 und 2004 mit jeweils 18 Einbürgerungen erreicht.
Gesetzesänderung vereinfacht Einbürgerung
Der Anstieg der Einbürgerungszahlen ist nicht nur in Schermbeck zu beobachten, sondern landesweit ein Effekt der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die am 27. Juni 2024 in Kraft trat. Seitdem kann eine Einbürgerung bereits nach drei Jahren Aufenthalt erfolgen. Zudem ist nun die doppelte Staatsangehörigkeit möglich. Diese Änderungen erleichtern vielen Menschen den Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft – auch in kleineren Kommunen wie Schermbeck.
Herkunftsländer: Syrerinnen und Syrer an der Spitze
Landesweit standen auch 2024 Syrerinnen und Syrer an der Spitze der eingebürgerten Staatsangehörigen. Bemerkenswert ist zudem, dass Personen aus der Russischen Föderation erstmals seit 2012 wieder unter den zehn häufigsten Herkunftsländern vertreten sind.
NRW mit Rekordwert seit 2000
Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT:NRW) wurden im Jahr 2024 landesweit 68.703 Personen eingebürgert – das entspricht einem Anstieg um 34,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es ist der höchste Wert seit Einführung der statistischen Erfassung im Jahr 2000.
Musik sei identitätsstiftend, traditionsbewahrend und gemeinschaftsfördernd – so lautete das Fazit eines Austauschs zwischen Sascha van Beek und dem Bundesmusikverband Chor und Orchester. Der CDU-Abgeordnete rief dazu auf, die bestehenden Förder- und Auszeichnungsprogramme aktiv zu nutzen. Besonders lobte er die engagierte Musikszene im Wahlkreis 112.
Bedeutung der Musik für Gesellschaft und Tradition
Was Karneval, Schützenfest oder St. Martin am Niederrhein ohne Musik wären? „Sicherlich trostlos“, erklärte Sascha van Beek im Gespräch mit dem Bundesmusikverband Chor und Orchester. Musik sei ein wesentliches Element regionaler Kultur und Identität, so der CDU-Bundestagsabgeordnete. Wer gemeinsam musiziere, pflege nicht nur Bräuche, sondern stärke auch den sozialen Zusammenhalt.
Engagement und Auszeichnungen im Wahlkreis 112
Van Beek zeigte sich erfreut darüber, dass in seinem Wahlkreis bereits 18 Musikvereinigungen mit Bundesauszeichnungen gewürdigt worden seien. Zuletzt hätten der Tambourkorps Hamminkeln sowie der gemischte Chor Bucholtwelmen die Zelter- bzw. PRO-MUSICA-Plakette erhalten. Diese Ehrungen würden laut Bundesmusikverband an Ensembles verliehen, die seit mindestens 100 Jahren bestehen und sich in besonderer Weise um Chormusik oder instrumentales Musizieren verdient gemacht hätten.
„Die Amateurmusik, ob in Kirchenchören, Spielmannszügen oder Bands, ist von unschätzbarem Wert für unsere Region und den Zusammenhalt in unseren Städten und Gemeinden“, so van Beek wörtlich.
Förderprogramme für musikalisches Engagement
Neben den Ehrungen gebe es auch finanzielle Unterstützung. Das Programm „Musik für alle“ fördere außerschulische Musikprojekte mit Kindern und Jugendlichen. Ein weiteres Beispiel sei das Projekt „Länger fit durch Musik“, das demenzsensibles Musizieren unterstütze. Im Jahr 2024 sei zudem der Evangelische Posaunenchor Hamminkeln mit knapp 8.000 Euro aus dem Amateurmusikfonds gefördert worden. Das Geld sei dem Projekt „R(h)eihe Musik“ zugutegekommen.
„Ich mache die Amateurchöre und -orchester in meinem Wahlkreis auf die unterschiedlichen Förder- und Auszeichnungsmöglichkeiten aufmerksam“, erklärte van Beek. „Wir haben eine sehr vielfältige Amateurmusikszene, ohne deren Stimmen und Musikinstrumente es sehr still bei uns am Niederrhein wäre.“
Ensembles im Wahlkreis 112 mit Zelter- oder PRO-MUSICA-Plakette