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Otto-Pankok-Werke im Café Lühlerheide

Die Eröffnung des „Café Lühlerheide“ auf dem Gelände des Lühlerheims im Schermbecker Ortsteil Weselerwald hat der Maler, Grafiker und Bildhauer nicht mehr miterlebt.

Die Werke des am 20. Oktober 1966 in Wesel verstorbenen Künstlers aus dem benachbarten Drevenack werden allerdings am Sonntag (10.) ab 15 Uhr im „Café Lühlerheide“ gezeigt und von Pankoks Tochter Eva im Detail erläutert.

Otto PankokPankoks Werke sind stark beeinflusst worden von Vincent van Gogh. 6000 Kohlezeichnungen hat er geschaffen, darüber hinaus etwa 800 Holzschnitte und über 800 Radierungen. Hinzu kommen noch zahlreiche Lithografien, Monotypien und Steinschnitte sowie über 200 Plastiken.

Das umfangreiche Werk des Künstlers wird von der Otto-Pankok-Gesellschaft betreut, die im Jahre 1968 gegründet wurde. Ziel der Gesellschaft ist es, das Werk Otto Pankoks der Öffentlichkeit zu erschließen, an seine Erhaltung und Verbreitung mitzuwirken und das Verständnis für seine Kunst zu vertiefen. Zu diesem Zweck fördert die Gesellschaft Ausstellungen des Pankokschen Werkes, die Herausgabe des Werkverzeichnisses und die Veröffentlichung seines schriftlichen Nachlasses. Sie vereinigt Freunde und Verehrer Otto Pankoks in Deutschland und im Ausland. Als ihre besondere Aufgabe betrachtet die Gesellschaft, das „Otto Pankok Museum“ in Drevenack und das „Otto Pankok-Archiv“ in seiner Arbeit zu unterstützen. H.Sch.

Miriam Höller: Actionmodel aus Schermbeck bleibt ihren Wurzeln treu

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Miriam Höller: Von Germany’s Next Topmodel zum internationalen Stunt- und Actionprofi

Schermbeck. Bekannt wurde sie 2010 durch ihre Teilnahme bei der Casting-Show „Germany’s Next Topmodel“ – heute ist Miriam Höller als Stuntfrau und Actionmodel international im Einsatz. Die aus Schermbeck stammende 30-Jährige war damals das bekannteste Gesicht aus der Region in der ProSieben-Show mit Heidi Klum. Doch anders als viele andere Teilnehmerinnen sei sie nicht in der Versenkung verschwunden.

Schon kurz nach der Sendung habe sie mit einem Cover-Shooting für den Playboy Aufsehen erregt. Parallel dazu habe sie ihre Ausbildung als Stuntfrau weiter ausgebaut. Heute verfüge sie über zahlreiche Lizenzen, darunter für Auto- und Motorradstunts, Fallschirmsprünge, Sportflugzeuge, Tauchen und Autorennen.

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Werbekampagne „Eat the ball“ mit Miriam Höller

Schon als Kind war die Schermbeckerin anders als viele ihrer Schulfreundinnen. Während andere Mädchen in ihrem Alter mit Puppen spielten, düste die schlanke Schönheit lieber mit ihrem Bruder Nico auf dem Mountainbike durch die Wälder und Felder rund um Schermbeck. Bereits mit 13 Jahren wusste Miriam Höller auch schon, was sie später mal werden möchte: Stuntfrau.

Und auch jetzt jettet das Model Welt weit durch die Gegend. Bei meinem Interview war sie noch in Abu Dhabi, zwei Tage später schon in Wien, dann die „Fashion Week“ in Berlin, aber trotz ihres bundesweiten Bekanntheitsgrades ist die Schermbeckerin ihrem Heimatort treu geblieben.

Ich arbeite als Actionmodel und verdiene mein Geld im Modelbereich, aber auch mit außergewöhnlichen Jobs, sprich Fotoshootings für Sportstudios und so weiter. Ich lebe gerade meinen Traum, bin viel unterwegs und mache die Jobs, die mir Spaß machen. So abgehoben und crazy mein Leben gerade ist, und so viele unterschiedlichen Jobs ich auch im Moment mache, ist es mir immer wichtig nach Schermbeck kommen zu können.

Was bedeutet dir Schermbeck und wie oft siehst du deine Familie?

Ich bin zwar viel unterwegs. Man kann sagen, dass ich alleine im Jahre 2010 nur 15 Tage zuhause war. Den Rest des Jahres verbrachte ich in Hotels. Aber immer wenn ich frei habe, dann versuche ich zwischen den einzelnen Terminen immer, einen Stopp zuhause einlegen zu können um meine Familie zu sehen, denn meine Familie ist mir das wichtigste und so versuche ich immer, möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen zu können.

Wie hat „Germany next Top Model“ dein Leben verändert?

Miriam HöllerIch muss sagen, dass sich dadurch mein Leben komplett verändert hat. Bis heute profitiere ich davon und dadurch hat sich natürlich auch meinen Bekanntheitsgrad vergrößert, denn die Pro 7 Sendung war besonders für meine Karriere eine super Plattform.

Wie schaust du heute zurück auf die Sendung?

Natürlich hat diese Sendung auch einige negative Aspekte und ich rate jedem jungen Mädchen davon ab, daran teilzunehmen. Für mich war es ein Sprungbrett und da ich schon 22 Jahre alt war, konnte ich dort so ziemlich abgebrüht rein gehen. Ich wusste immer, dass ich meinen Job habe und deshalb auch nicht, viele andere Teilnehmerinnen, so furchtbar enttäuscht war, dass es nicht klappte.

Würdest du heute im Rückblick noch einmal daran teilnehmen?

Ja. Heute, im nach hinein, wo ich weiß, wie dort alles abläuft, als Neuling nicht mehr.

Mirikk
Vom Weihnachtsengel…

Wie hast du dich durch deine Karriere verändert?

Ich bin immer noch die Miriam aus Schermbeck, und um mir das immer wieder zu zeigen, pflege ich meine Freunde, um auch nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Dabei helfen mir auch meine Eltern Ina und Hermann, sowie mein Bruder Nico.

Was ich gemacht hätte, das weiß ich nicht. Eine Frage, die ich nicht beantworten kann, denn ich schaue niemals in die Vergangenheit zurück. Ich nehme die Dinge so an, wie sie gerade kommen. Alles was kommt, kommt unverhofft und ich lasse mich von meinem Leben treiben. Ich weiß aber auch, dass das, was ich mache, nur eine Sache auf Zeit ist. Erst wenn sich die Frage nach Veränderungen stellt, dann mache ich mir neue Gedanken darüber machen.

Sind Traditionen für dich wichtig?

Ja, denn es gibt nichts Schöneres als Traditionen. Ich bin immer schon gerne und viel gereist, auch

...zum Feuerengel
…zum Feuerengel

schon mit 19 Jahren, und da fühlte mich dann manchmal auch ein wenig verloren. Deshalb ist es für mich wichtig zu wissen, woher ich komme, meine Wurzeln zu kennen, denn das gibt mir halt. Schermbeck wird immer mein erster Anlaufpunkt sein.

Was steht bei Miriam Höller im Jahr 2013 an?

Unter anderem Werbekampagne von Milon für Sportgeräte und Eat the Ball; ein Brötchen was auf dem deutschen Markt demnächst in Form eines Balles erscheint.

Welche Wünsche gibt es für die Zukunft?

Mein größtes Ziel ist es, eine Familie zu gründen und mir dann ein Haus in Schermbeck zu kaufen. Das hat aber noch mindestens zehn Jahre Zeit.

Fotos: Markus Berger-Zoom Produktion, Ralf Schönenberg, privat.

Dr. Manfred Wüstemeyer in Schermbeck mit Kronenkreuz in Gold ausgezeichnet

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Gottesdienst und Abschiedsfeier würdigen langjähriges Engagement

Schermbeck. Mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Lühlerheims begann am Samstagvormittag die Verabschiedung von Dr. Manfred Wüstemeyer aus dem Vorstand der Stiftung Lühlerheim. Bundes- und Landespolitiker, Vertreter benachbarter Kommunen, Kirchengemeinden und sozialer Einrichtungen nahmen an der Feier teil.

Den Gottesdienst gestalteten Superintendent Thomas Brödenfeld, Pfarrer Helmut Joppien aus Drevenack und Pfarrer Hans Herzog, der für die Seelsorge im Lühlerheim zuständig ist.

Abschied nach 20 Jahren Vorstandsarbeit

Dr. Wüstemeyer scheidet nach zwanzig Jahren aus dem Stiftungsvorstand aus. Laut Satzung ist eine Wiederwahl ab dem 70. Lebensjahr nicht mehr möglich. Der 73-Jährige war über zwei Jahrzehnte hinweg in verschiedenen Funktionen für das Lühlerheim tätig.

Superintendent Brödenfeld würdigte das Wirken Wüstemeyers in seiner Predigt. Man sei „gerne mit ihm unterwegs gewesen“. Brödenfeld hob dessen Offenheit für Neues hervor, ebenso das Bemühen, Visionen praktisch umzusetzen, sowie seine von Herzensgüte geprägte Art zu handeln.

Zu den Gratulanten im Rahmen der Verleihung des Kronenkreuzes in Gold an Dr. Manfred Wüstemeyer (Mitte) zählten auch Bundes-, Landes- und Kreispolitiker sowie Repräsentanten der Führungsgremien des Lühlerheims. Foto Scheffler
Zu den Gratulanten im Rahmen der Verleihung des Kronenkreuzes in Gold an Dr. Manfred Wüstemeyer (Mitte) zählten auch Bundes-, Landes- und Kreispolitiker sowie Repräsentanten der Führungsgremien des Lühlerheims. Foto Scheffler

Diakonie Rheinland-Westfalen würdigt ehrenamtliches Engagement

Schermbeck. Im Anschluss an den Gottesdienst zur Verabschiedung von Dr. Manfred Wüstemeyer aus dem Vorstand der Stiftung Lühlerheim erlebten rund 80 Gäste in der Kapelle die feierliche Verleihung des Kronenkreuzes in Gold. Die Diakonie Rheinland-Westfalen verleiht diese Auszeichnung seit 1972 für langjähriges ehren- oder hauptamtliches Engagement in der Diakonie. Die Ehrung erfolgt durch eine Anstecknadel oder Brosche und eine Urkunde.

Sabine Weiss und Elke Landers hielten die gemeinsame Laudatio

Die Laudatio teilten sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss und Elke Landers, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Lühlerheim. Sabine Weiss würdigte Wüstemeyers vielfältiges Wirken außerhalb des Lühlerheims. Mit einer Mischung aus Ernst und Humor erinnerte sie an sein langjähriges Engagement in der Ruder- und Tennisgesellschaft Wesel, im Förderkreis des Evangelischen Krankenhauses Wesel sowie an seine Bemühungen um die Ansiedlung einer Zweigstelle der Hochschule Rhein-Waal. Wüstemeyer sei, so Weiss, ein „Mann der Taten statt der Worte“ gewesen – ein „Tausendsassa“ mit Handschlagqualität.

Als Vorstandsvorsitzende der Stiftung Lühlerheim überreichte Elke Landers das Kronenkreuz in Gold an Dr. Manfred Wüstemeyer. Foto Scheffler
Als Vorstandsvorsitzende der Stiftung Lühlerheim überreichte Elke Landers das Kronenkreuz in Gold an Dr. Manfred Wüstemeyer. Foto Scheffler

Elke Landers übernahm die Würdigung der Verdienste innerhalb des Lühlerheims. Seit seiner Berufung ins Kuratorium im Jahr 1993 habe Wüstemeyer sich insbesondere bei Bauprojekten, durch sein Netzwerk und sein Verhandlungsgeschick hervorgetan. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Landwirtschaft gewesen, vor allem seit dem Umzug der Familie nach Drevenack. Zuletzt habe er die alternative Energieversorgung des Lühlerheims maßgeblich vorangetrieben – sowohl im Bereich Photovoltaik als auch bei Plänen für Windenergieanlagen auf dem Gelände.

Nach der Überreichung des Kronenkreuzes durch Elke Landers erhielt auch Wüstemeyers Ehefrau Jutta einen Blumenstrauß.

Grußworte und Geschenke zum Abschied

Schermbecks stellvertretender Bürgermeister Engelbert Bikowski eröffnete den Reigen der Grußworte. Es folgten der FDP-Bundestagsabgeordnete Otto Fricke, der SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters und weitere Vertreter des öffentlichen Lebens.

Im Namen des Stiftungsrates überreichte Edmund Eichelberg eine Fotocollage mit Motiven des Lühlerheims. Geschäftsführer Theo Lemken übergab ein Karrenrad einer alten Sämaschine, das früher auf dem Gelände im Einsatz war. Wüstemeyer wolle, so Lemken, auch künftig bei zwei Projekten mitwirken: bei der Einrichtung eines Fitnessraums und bei der Planung eines „Arche-Hofes“.

Dr. Wüstemeyer selbst zog eine kurze Bilanz: „Es hat mir Spaß gemacht, fürs Lühlerheim zu arbeiten“, sagte er. Mit einem Blick auf das überreichte Karrenrad ergänzte er: „Ich habe immer am Rad mitdrehen können.“

Der gesellige Teil der Verabschiedung fand im „Café Lühlerheide“ statt.

Grünbrücke bei Schermbeck: Wildtiere nutzen Querungshilfe über die A 31

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Bachelorarbeit belegt: Brücke wird regelmäßig von Rotwild und Schwarzwild genutzt

Schermbeck / Hünxe. „Die Grünbrücke hat sich gelohnt“ – zu diesem Fazit gelangt Thomas Munzert, Biologie-Student aus Hünxe, der seine Bachelorarbeit an der Ruhr-Universität Bochum über die Wildtierquerung über die A 31 bei Schermbeck verfasst hat.

Die 40 Meter lange Grünbrücke war am 12. September 2012 vom Landesbetrieb Straßen.NRW und dem Regionalverband Ruhr (RVR) eröffnet worden. Seither habe Munzert über einen Zeitraum von 127 Beobachtungstagen mithilfe von sieben Kameras dokumentiert, welche Tiere die Querung nutzen.

Häufige Nutzung durch Rotwild – Füchse seltener unterwegs

Nach Auswertung der Daten sei an 116 von 127 Tagen die Querung durch Rotwild dokumentiert worden – insgesamt rund 1.000 Tiere. Schwarzwild habe die Brücke an etwa jedem zweiten Tag genutzt. Wildkaninchen seien durchschnittlich alle drei Tage beobachtet worden, Füchse etwa jeden vierten Tag.

Die 4,5 Millionen Euro teure Brücke ermögliche den Tieren der Uefter Mark, die Autobahn A 31 gefahrlos zu überqueren. Diese hatte seit ihrem Bau im Jahr 1984 frühere Wildwechselpfade unterbrochen, die sich zwischen den Gebieten Veluwe und Kroenburger Veen in den Niederlanden, der Hohen Mark im Kreis Recklinghausen und dem Arnsberger Wald erstreckten.

Die Querung wurde mit Heideflächen, Magerrasen, Gebüsch und Totholz naturnah gestaltet, um eine möglichst hohe Akzeptanz bei Wildtieren zu erreichen.

Diskussion um die Kosten relativiert sich

Die Baukosten von 4,5 Millionen Euro waren im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Im Vergleich zu den Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur für den Menschen würden sie jedoch – so Munzert – als vertretbar gelten. Die Brücke sei ein Beitrag zum Artenschutz, der in politischen Entscheidungsprozessen oft zu wenig Beachtung finde.

Weitere Maßnahme in der Region: Wildwarnanlage an der B 224

Die Grünbrücke ist nach Angaben des RVR die zweite Wildschutzmaßnahme in der Uefter Mark bei Schermbeck. Bereits ein halbes Jahr zuvor sei an der Bundesstraße 224 eine Wildwarnanlage installiert worden. Dort erfassen Bewegungs- und Infrarotdetektoren herannahende Tiere und lösen ein Warnsignal mit Tempobegrenzung aus.

SG Große-Ophoff ist Generalmeister

Im Schießkeller der Schießgruppe Rhade veranstaltete der zur Reisevereinigung Schermbeck gehörende Brieftaubenzuchtverein „Auf zur Heide“ die Ehrung der besten Züchter während der Reisesaison 2012. Vorsitzender Paul Schulte überreichte die Pokale und Urkunden.

Alttiermeister mit fünf Tauben und damit Vereinsmeister wurde die Schlaggemeinschaft (SG) Wolfgang und Annegret Große-Ophoff, die mit ihren Tauben 57 Preise erzielte., 2. Otto Eichler (40), 3. SG Franz Schulte und Thomas Korte (33),

Die erfolgreichsten Züchter des Brieftaubenzuchtvereins „Auf zur Heide“ wurden geehrt. Vorne (v.l.): Paul Schulte, Annegret Große-Ophoff. Hinten (v.l.): Josef Schulte, Thomas Korte, Wolfgang Große-Ophoff, Otto Eichler, Manfred Brüning, Franz Schulte. Foto Scheffler
Die erfolgreichsten Züchter des Brieftaubenzuchtvereins „Auf zur Heide“ wurden geehrt. Vorne (v.l.): Paul Schulte, Annegret Große-Ophoff. Hinten (v.l.): Josef Schulte, Thomas Korte, Wolfgang Große-Ophoff, Otto Eichler, Manfred Brüning, Franz Schulte. Foto Scheffler

Weibchenmeister mit drei Tauben: 1. SG Große-Ophoff (33). Jährigenmeister mit drei Tauben: 1. SG Große-Ophoff (31)., 2. Otto Eichler (26), 3. SG Franz Schulte und Thomas Korte (22). Bester Altvogel: 1. SG Große-Ophoff (12), 2. SG Große-Ophoff (11), 3. SG Große-Ophoff (10), Bestes Altweibchen: 1. SG Große-Ophoff (12), 2. SG Große-Ophoff (11), 3. SG Große-Ophoff (10). Bester jähriger Vogel: 1. SG Große-Ophoff (11), 2. SG Große-Ophoff (10), 3. Otto Eichler (9). Bestes jähriges Weibchen: 1. SG Große-Ophoff (10), 2. SG Große-Ophoff (10), 3. SG Große-Ophoff (10)

Jungtiermeister mit fünf Tauben: 1. Otto Eichler (26), 2. SG Große-Ophoff (25), 3. Josef Schulte (20). Beste Jungtaube: 1. Otto Eichler (6), 2. Otto Eichler (5), 3. SG Große-Ophoff (5). Generalmeister mit drei Altvögeln, drei jährigen Vögeln und drei Jungtauben: 1. SG Große-Ophoff (78), 2. Otto Eichler (68), 3. SG Franz Schulte und Thomas Korte (56). Die SG Große-Ophoff wurde Pokalmeister mit zwei vorbenannten Tauben und erreichte dabei 16 Preise, 2. Otto Eichler (12), 3. Manfred Brüning (11). Den Belgien-Cup gewann die SG Große-Ophoff mit fünf Preisen. Kurzstreckenmeister und Langstreckenmeister wurde jeweils die SG Große-Ophoff. Otto Eichler erhielt den Große-Erwig-Gedächtnispokal und den Ausstellungspokal mit drei vorgenannten Jährigen. H.Sch

 

Volksbank wählte ihr Parlament

Die Volksbank Schermbeck hat ein neues Mitgliederparlament. Über 10.000 Teilhaber der Genossenschaftsbank waren am vergangenen Donnerstag aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und ihre Vertreter zu wählen. Nach Auszählung der Stimmzettel stellte Reinhold Mix, Vorsitzender des Wahlausschusses fest: „Die Wahlliste wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Norbert Dahlhaus (2.v.r.) nimmt unter dem prüfenden Blicken von Aufsichtsrat und Wahlausschuss die Stimmzettel aus der Wahlurne.
Norbert Dahlhaus (2.v.r.) nimmt unter dem prüfenden Blicken von Aufsichtsrat und Wahlausschuss die Stimmzettel aus der Wahlurne.

Wir haben jetzt 204 Vertreter sowie fünf Ersatzvertreter“. Diese werden in den nächsten Tagen per Brief über ihre Wahl informiert. Dabei setzte der Wahllausschuss mit seinen Vorschlägen auf eine gesunde Mischung aus jung und alt, verschiedensten Berufen, Ortsteilen und Altersgruppen. „Denn die Vertreterversammlung soll ja ein Spielgelbild der Kundenstruktur sein. Das Alles zu berücksichtigen, war eine Menge Arbeit, die sich aber ganz bestimmt gelohnt hat“, erklärte Mix.

Im Mai findet die Vertreterversammlung zum ersten Mal in der neu gewählten Zusammensetzung statt. Dort wird dann z.B. über den Jahresabschluss der Bank oder die Besetzung des Aufsichtsrates abgestimmt. H.Sch.

Lars Rentmeister ist Wahlleiter

Landrat Dr. Ansgar Müller hat für die Kommunalwahlen 2014 den Leiter des Vorstandsbereichs 2 der Kreisverwaltung Wesel, Lars Rentmeister, zum Wahlleiter und den Leiter des Vorstandsbereichs 1 der Kreisverwaltung, Kreiskämmerer Peter Giesen, zum stellvertretenden Wahlleiter bestellt.

Auf diese Weise wird gewährleistet, dass bei den anstehenden Kommunalwahlen jeweils dieselben Personen als Wahlleiter bzw. stellvertretender Wahlleiter fungieren. H.Sch.

Schermbecker Fotoalbum 1993

12.6.1993,-Quittek,-LuerwegIn der Gahlener Dorfkirche schlossen Susanne Quittek und Andreas Luerweg am 12. Juni 1993 vor Pastor Rainer Kramer den Bund fürs Leben. Nach dem Gottesdienst standen die Kinder des Kindergartens am Widemweg vor der Kirche als Rosenkavaliere Spalier, um ihrer Erzieherin Susanne zur Hochzeit zu gratulieren. „Statt Worte eine Torte“, reimten sie und übereichten eine Torte. Die Tücher hatten die Kinder zuvor unter der Leitung der Erzieherinnen Irene Woeste, Bianka Bänker und Kindergartenleiterin Renate Hohmann mit ihren Handabdrücken versehen. Zur Belohnung gab es ein Eis und für die Eltern Sekt, bevor das Brautpaar im weißen Rolls Royce zur Hochzeitsfeier aufbrach. Foto: Scheffler, 12. Juni 1993

Schermbecker Fotoalbum 1991

Juli-1991,-Benno-uZünftige Blasmusik der Schermbecker Blaskapelle „Einklang“ empfing Benno Cornelis und Ulrike Matuszczak im Juli 1991 vor der Pfarrkirche St. Ludgerus, in der sie kurz zuvor den Bund fürs Leben geschlossen hatten. „Wien bleibt Wien“ spielten die Bläser unter Leitung von Hubert Dahlhaus in Anspielung auf die anstehende Hochzeitsreise nach Österreich. Da Benno Cornelis ein Fan von Blasmusik war, ließen die Bläser noch eine Serie zünftiger Marschmusik folgen, bevor das Brautpaar in einem uralten Opel der Hochzeitsgesellschaft in Richtung Erle vorausfuhr. Foto: Scheffler, Juli 1991

Luftbild (12): Lühlerheim

So zeigt sich die Rheinische Evangelische Arbeiterkolonie Lühlerheim an der Grenze zwischen Drevenack und Schermbeck beim Anflug von Westen her. Die doppelte Baumreihe im Vordergrund des Luftbildes verdeckt die Zufahrt von der Marienthaler Straße aus.

1886 wurde das Lühlerheim eingeweiht. Inzwischen konnte das das 125-jährige Bestehen gefeiert werden. Seit der Gründung haben mehr als 32 000 Menschen im Lühlerheim eine Unterkunft gefunden. Bis Mitte der 1980er-Jahre war die Einrichtung ausschließlich auf männliche Personen ausgerichtet. Heute leben in der Seniorenwohnanlage Bossow-Haus (vorne links) auch Frauen.

Von Beginn an verfolgte die Einrichtung das Ziel, der Not obdachloser Wanderer zu begegnen, ihnen Arbeit und Brot zu geben. In der Anfangszeit bot die Landwirtschaft eine Beschäftigungsmöglichkeit. Im Jahre 1963 wurden die ersten handwerklichen Arbeiten durchgeführt. 1971 wurde die erste Werkshalle in Betrieb genommen, 1977 die zweite, sodass bis zu 80 Arbeitsplätze zur Verfügung standen. 1981 wurde das Milchvieh abgeschafft. Im Januar 2000 wurden die Landwirtschaft ganz eingestellt und die umliegenden Ländereien verpachtet.

Nr.-08,-Lühlerheim,-IMG_362Die Öffnung nach außen war ein wichtiges Anliegen der letzten 20 Jahre. Das „Haus der Begegnung“ ist für Gäste am Wochenende geöffnet. Seit 1997 betreibt die Künstlergruppe „Nebelhorn“ eine offene Werkstatt auf dem Gelände des Lühlerheims (letztes Gebäude links). Zum Gebäudekomplex gehört auch die im Jahre 1911 im Stil der niederrheinischen Saalkirchen erbaute und 1912 in Dienst gestellte Kapelle, in der regelmäßig Gottesdienste stattfinden. Pastor Hans Herzog ist für die Seelsorge im Lühlerheim zuständig. Luftbild Scheffler,22. Juni 2010

Dammer Schützen tagen am 1. März

 

Schriftührer Riachard Jöhren und Präsident heinz-Wilhelm Schult (v.l.) laden zur Frühjahrsversammlung ein. Archivfoto Scheffler
Schriftührer Richard Jöhren und Präsident Heinz-Wilhelm Schult (v.l.) laden zur Frühjahrsversammlung ein. Archivfoto Scheffler

Schermbeck Der vom Präsidenten Heinz-Wilhelm Schult geleitete Schützenverein Damm von 1698 e.V. veranstaltet seine diesjährige Frühjahrsversammlung am Freitag (1.). Die Teilnehmer treffen sich um 20 Uhr im vereinseigenen Schützenhaus auf dem Küpperskamp. Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Berichten auch die Beratungen einer Beitragsanpassung und der Schützenfeste der Jahre 2013 und 2014 an. Die Schützen wollen außerdem über die Zukunft des Winterschützenfestes diskutieren. Schriftführer Richard Jöhren und Präsident Schult bitten um zahlreiches und pünktliches Erscheinen. H.Sch.

Schermbeck hat keine Partnerstadt

Schermbeck ist die einzige der 13 Kommunen des Kreises Wesel, die keine Partnerschaft zu zu einer  anderen Stadt unterhält. Das geht aus einer Zusammenstellung des Kreises Wesel hervor. Einige der übrigen Städte und Gemeinden pflegen sogar mehrere Partnerschaften.

  1. Alpen: Herentals (Belgien), Alatau (Kasachstan)
  2. Dinslaken: Agen (Frankreich), Arad (Israel)
  3. Hamminkeln: Sedgefield (Großbritannien), Salza Irpina (Italien), Chmielno (Polen)
  4. Hünxe: Rochecorbon (Frankreich)
  5. Kamp-Lintfort: Chester-le-Street (Großbritannien), Cambrai (Frankreich), Zory (Polen)
  6. Moers: Bapaume (Frankreich), Maisons Alfort (Frankreich), Knowsley (Großbritannien), Ramla (Israel), Seelow, La Trinidad (Nicaragua)
  7. Neukirchen-Vluyn: Ustron (Polen), Mouvaux (Frankreich), Buckingham (Großbritannien)
  8. Rheinberg: Hohenstein-Ernstthal, Montreuil-sur-Mer (Frankreich)
  9. Sonsbeck: Sandwich (Großbritannien)
  10. Voerde: Alnwick (Großbritannien)
  11. Wesel: Hagerstown (USA), Felixstowe (Großbritannien), Ketrzyn (Polen, ehemals Rastenburg), Salzwedel
  12. Xanten: Geel (Belgien), Saintes (Frankreich), Salisbury (Großbritannien)

Leseförderung in der Grundschule

Schermbeck Es war mucksmäuschenstill im Kreis der jungen Zuhörer, als Freitagmorgen im multifunktionalem Raum der Maximilian-Kolbe-Schule Jürgen Banscherus aus seinem Buch „Rache ist Schokotorte“ vorlas.

Der 64-Jährige Autor ist Mitglied im PEN und Vorsitzender der Jury beim Bundesentscheid des Vorlesewettbewerbs. Seit mehr als 20 Jahren schreibt er erfolgreich für Kinder und Jugendliche. Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet und in 22 Sprachen übersetzt. 2010 erhielt er als erster Kinderbuchautor den renommierten Annette-von-Hülshoff-Preis.

Die Drittklässler der Maximilian-Kolbe-Schule verstand Jürgen Banscherus mit seiner Geschichte vom gemobbten neuen Schüler Wendelin zu fesseln, zumal er buchstäblich mit dem gesamten Körper die vorgelesenen Passagen förmlich inszenierte. Nach dem Vorlesen blieb Zeit für einen Dialog zwischen Autor und Schülern. Die Kinder erkundigten sich nach Einzelheiten des Entstehungsprozesses eines Buches. Der Autor wollte im Gegenzug wissen, wer ein eigenes Fernsehen auf dem Zimmer hat und schon vor dem Gang zur Schule Fernsehen guckt. Dass weit mehr als die Hälfte der Kinder bei beiden Fragen bejahend die Hände in die Höhe reckte, schien den Autor wenig zu überraschen.

22.02..2013-002Die Schule weiß ebenfalls seit langem, dass die Bereitschaft zum Lesen deutlich abgenommen hat. Und deshalb wird seit ein paar Jahren eine systematische Leseförderung in allen vier Jahrgängen betrieben. Im ersten Schuljahr wird das Lesen dabei sogar durch einen Computer unterstützt. Ein- bis zweimal wöchentlich kommen vier bis fünf Lesemütter in die ersten beiden Grundschulklassen, um Kindern vorzulesen und ihnen Fragen zum Text zu beantworten.

22.02..2013-018Im dritten Schuljahr hat man im letzten Jahr begonnen, die Leseförderung durch die Einladung eines Autors zu unterstützen. Der schuleigene Förderverein hat die benötigten finanziellen Mittel bereitgestellt. Der Einsatz eines externen Autors wurde absichtlich ins dritte Schuljahr gelegt. Erfahrungsgemäß nimmt die in den ersten beiden Schuljahren noch stärker vorhandene Lesebegeisterung der Kinder im dritten Schuljahr ab. Hier bewirkt 22.02..2013-029die originale Begegnung mit einem Schriftsteller wahre Wunder.

Im vierten Schuljahr wird das Online-Portal „Antolin“ zur Leseförderung eingesetzt, wobei Eltern organisatorische Hilfestellungen im PC-Raum leisten. Das Programm ermöglicht nicht nur die Beantwortung von Quizfragen zu Kinder- und Jugendbüchern. „Es fördert die Schüler auf ihrem Weg zum eigenständigen Lesen“, stellt Schulleiter Willi Schmidt fest. Insgesamt werde die Entwicklung der eigenen Leseidentität gefördert. „Antolin“ eignet sich außerdem zur sinnvollen Differenzierung im Unterricht. H.Sch.

Schermbecker Fotoalbum 1996

Am 2. Juni 1996 feierte der Schermbecker Franziskanerinnenkonvent sein 125-jähriges Bestehen. Mit einem Gottesdienst auf dem Gelände des Marienheims begann die „Geburtstagsfeier“. Pastor Franz-Gerd Stenneken, Pater Bernhard Willing, die Diakone Heinz Böhnke und Ekkehard Liesmann sowie Pater Tasch aus Werl zelebrierten den Gottesdienst zu Ehren der Ordensschwestern. Danach gab es fröhliche Wiedersehensszenen zwischen den Franz,Jub,1996,-FranziskaneSchermbeckern und „ihren“ ehemaligen Franziskanerschwestern. Als bisherige Konventsmitglieder wurden die Schwestern Evangelista, Ursula und Herona ebenso begrüßt wie die Schwestern Gudrun, Gildarda, Bertrandis, Georgis, Antia, Carla, Theonis und Friedbertis. Auch einige gebürtige Schermbeckerinnen, die irgendwo im Franziskanerinnenorden ihren Dienst verrichteten, nahmen an der Feier teil. Foto: Scheffler, 2. Juni 1996

Flamenco in der Tanz-Akademie

Wer Lust hat, den temperamentvollen Flamenco aus Andalusien (Spanien) näher kennen zu lernen, kann sich an den Tanzclub „Grün-Weiß Schermbeck“ wenden. Der Tanzclub bietet am Sonntag (10. März) von 11 – 14 Uhr in der Tanzakademie an der Maassenstraße 79 einen Flamenco-Workshop für Anfänger mit und ohne Vorkenntnisse an.

Drei Stunden, in denen man diesen anmutigen, lebensfreudigen, gefühlvollen Tanzstil miterleben, für sich entdecken kann und in das Urlaubsambiente Andalusiens hineinversetzt werden kann. Die Teilnehmer werden in die Grundtechniken der Haltung des Körpers, der Arme, Hände und Füße eingeführt und erarbeiten eine kurze Choreographie.

Dozentin Petra M. Rodriguez begann 1980 mit dem Flamencotanz. Von 1995 an unterrichtete sie mit viel Geduld, Feingefühl und viel Freude diesen ausdruckstarken, facettenreichen Tanz, den jeder erlernen kann, der sich dafür begeistert.

Weitere Informationen und Anmeldung (Mindesteilnehmerzahl sechs Personen, 25 € pro Person) bei der Vorsitzenden Eva-Maria Zimprich unter 02853/390155 und unter www.tcgw.org/angebot/workshops/. H.Sch.

92 i-Dötze werden erwartet

Während der Sitzung des Kultur-, Schul- und Sportausschusses gab Herbert Tekaat als Leiter des Fachbereiches 1 am 20. Februar 2013 die Anmeldeziffern für die drei Schermbecker Schulen bekannt.

An der Gemeinschaftsgrundschule haben 40 Eltern ihre Kinder angemeldet. 52 Kinder sollen im kommenden Schuljahr die Maximilian-Kolbe-Schule besuchen. Diese Verteilung fördert das Vorhaben, an beiden Schulen eine Zweizügigkeit beibehalten zu können.

08.02..2013-024Die Gesamtschule wird 166 Schüler in die Sekundarstufe I aufnehmen. Für die Sekundarstufe II liegen derzeit 125 Anmeldungen vor.

Die offenen Ganztagsschule (OGS) wird an beiden Grundschulen sehr gut angenommen. An beiden Schulen gibt es drei Gruppen. Tekaat geht davon aus, dass im kommenden Schuljahr 75 Jungen und Mädchen die OGS der Gemeinschaftsschule besuchen werden, 62 die OGS an der Maximilian-Kolbe-Schule. H.Sch.

Gästeführer auf der Messe in Kalkar

Das Netzwerk „Gästeführungen am Niederrhein“ präsentiert sich am Samstag, 23. Februar, und Sonntag, 24. Februar, auf der Niederrheinischen Tourismus- und Freizeitmesse in Kalkar.

Highlight ist ein Gewinnspiel, bei dem Messebesucher attraktive Führungen in der Region gewinnen können. Mit ein wenig Glück warten kostenfreie Führungen wie „Auf Schimmis Spuren in Duisburg“, ein Un-Kraut Spaziergang in Schermbeck, Stadtführungen in Rees oder Goch, eine Erlebnisreise durch die Ausstellung AuenGeschichten im NaturForum Bislicher Insel oder ein Streifzug mit den Niederrhein Guides Sabine Hauke und Karl Brand und den „Grenzverführern“ im Naturpark Schwalm-Nette auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Nachfrage nach Führungen am Niederrhein steigt weiter und auch die Angebote werden immer vielfältiger. So führen Nachtwächter, Brunnenweiber, Mägde, Feen, Hexen und andere historische Figuren durch viele Orte der Region. Allein die Gewänder vieler Gästeführer sind absolute Hingucker.

Stark gefragt sind Führungen in Kombinationen mit kulinarischen Genüssen. Diese runden oftmals eine geführte Tour durch Einkehr in ein gemütliches Bauernhofcafe oder gepflegtes Restaurant mit lokalen Spezialitäten ab. Bei Führungen durch die Naturparks Maas-Schwalm-Nette und Hohe Mark Westmünsterland kann man die Natur mit allen Sinnen erleben.

„Die Gästeführer sind Spezialisten, wenn man Land und Leute kennen lernen möchte. Zu den Teilnehmern gehören nicht nur Gäste der Region, sondern viele Einheimische, die Neues erfahren oder Bekanntes auffrischen wollen. Das Wissen wird sachkundig und unterhaltsam vermittelt“, so Netzwerkkoordinatorin Eva Klabecki-Wernicke von der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel. H.Sch.

Kreisentwicklungskonzept Wesel 2020

Mit dem Kreisentwicklungskonzept Wesel 2020 (KEK 2020) definiert der Kreis Wesel sein Selbstverständnis als moderner und zukunftsfähiger Kreis und erarbeitet ein auf seine Aufgaben bezogenes Konzept für die zukünftigen Herausforderungen. Das Konzept wird der querschnittsorientierte Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Kreises Wesel.

Zunächst ist dazu eine Bestandsaufnahme erarbeitet worden, die sich auf die Aufgaben des Kreises bezieht. Abgeleitet aus dieser Bestandsaufnahme sind zur Systematisierung des Prozesses vier Handlungsfelder und ein übergreifendes Leitmotiv entwickelt worden: „Sicherheit & Lebensqualität“, „Familie & Generationen“, „Umwelt & Planung“ sowie „Wirtschaft & Bildung“ Jedem dieser Handlungsfelder wurden drei inhaltliche Themenfelder zugeordnet.

Das übergreifende Leitmotiv ist Teilhabe. Dies drückt das Selbstverständnis des Kreises Wesel aus, sich allen Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet zu fühlen. Das zentrale Anliegen ist, alle Menschen in das gesellschaftliche Leben zu integrieren, ihnen die gleichen Chancen zu ermöglichen, sie über Partizipationsprozesse frühzeitig in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und dabei ein hohes Maß an Transparenz zu schaffen. Das übergreifende Leitmotiv findet sich in allen Handlungsfeldern wieder. H.Sch.

Positive Bilanz beim Jobcenter

Der Stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters Wesel, Karl-Joseph Verbeet,stellte in der Sitzung des Kreis Weseler Sozialausschusses am Mittwoch, 20. Februar, den Jahresbericht 2012 der gemeinsamen Einrichtung vor.

Im Vergleich zum Jahr 2011 hat sich die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften um 3,3 % verringert, von 18.511 auf 17.908. Bei den Personen in Bedarfsgemeinschaften ist ein Rückgang um 4,2 % zu verzeichnen (36.607 in 2011, 35.079 in 2012). Die Zahl der Bezieher des Arbeitslosengeldes II ging um 5,1 % zurück (26.576 in 2011, 25.208 in 2012) und die Zahl der Sozialgeldbezüge (Kinder unter 15 Jahren) sank um 4 % im Jahresdurchschnitt (10.281 in 2011, 89.872 in 2012). 95 % der Rückgänge von Beziehern der verschiedenen Leistungen kann auf eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt zurück geführt werden. Die Integrationen in den Arbeitsmarkt konnten insgesamt von 6.624 in 2011 auf 6.714 in 2012 gesteigert werden.

Hartmut Erdmann, Leiter des Fachdienstes Allgemeine Sozialangelegenheiten bei der Kreisverwaltung Wesel, berichtete über die Auszahlungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Landes. In 2011 wurden gut 1,2 Millionen Euro und in 2012 gut 2,4 Millionen Euro verausgabt. So seien zum Beispiel 35 Sozialarbeiter an Schulen eingestellt worden. Besonders häufig werden die Mittel für Mittagessen, Schulbedarf und Klassenfahrten angefragt. H.Sch.

Luftbild (11): Siedlung Espelsgarten

Die auf dem Luftbild erkennbare Siedlungsverdichtung auf der Westseite der Gahlener Dorfkerns erreicht man, wenn man nach Verlassen des Lippedorfes von der Kirchstraße (am rechten Bildrand) nach links in die Heisterkampstraße einbiegt. Es handelt sich um die Siedlung Espelsgarten, eine Nachkriegssiedlung der ehemals selbstständigen Gemeinde Gahlen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Wohnungsnot auch in Gahlen sehr groß. Die Erschließung des Geländes am Espelsgarten erfolgte bereits im Januar 1951. Baubeginn war im Januar 1952. Träger des Bauvorhabens war das Amt Gahlen zu Hünxe, zu dem die Gemeinde Gahlen bis zur kommunalen Neuordnung im Jahre 1975 gehörte. Architekt Ufer IMG_3770-Heisterkampsiedlunaus Dinslaken plante die Siedlung. Jeder Siedler musste viele Arbeitsstunden auf der Baustelle verbringen. Kipploren wurden zum Transport des Erdreiches verwendet. Im Herbst 1952 zogen Frieda Knüfken und ihre drei Kinder Else, Hermann und Willi als erste Bewohner in die Siedlung ein. Friedrich und Mathilde Mettler waren die nächsten Siedler. Ganz am rechten Bildrand ist noch ein Stück der Umgehungsstraße zu erkennen, die 1991 dem Verkehr übergeben wurde. Bis dahin musste sich zum Ärger der Bevölkerung der gesamte Durchgangsverkehr durch die Ortsmitte von Gahlen „quetschen“. Luftbild Scheffler, 22. Juni 2010

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