Der Stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters Wesel, Karl-Joseph Verbeet,stellte in der Sitzung des Kreis Weseler Sozialausschusses am Mittwoch, 20. Februar, den Jahresbericht 2012 der gemeinsamen Einrichtung vor.

Im Vergleich zum Jahr 2011 hat sich die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften um 3,3 % verringert, von 18.511 auf 17.908. Bei den Personen in Bedarfsgemeinschaften ist ein Rückgang um 4,2 % zu verzeichnen (36.607 in 2011, 35.079 in 2012). Die Zahl der Bezieher des Arbeitslosengeldes II ging um 5,1 % zurück (26.576 in 2011, 25.208 in 2012) und die Zahl der Sozialgeldbezüge (Kinder unter 15 Jahren) sank um 4 % im Jahresdurchschnitt (10.281 in 2011, 89.872 in 2012). 95 % der Rückgänge von Beziehern der verschiedenen Leistungen kann auf eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt zurück geführt werden. Die Integrationen in den Arbeitsmarkt konnten insgesamt von 6.624 in 2011 auf 6.714 in 2012 gesteigert werden.

Hartmut Erdmann, Leiter des Fachdienstes Allgemeine Sozialangelegenheiten bei der Kreisverwaltung Wesel, berichtete über die Auszahlungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Landes. In 2011 wurden gut 1,2 Millionen Euro und in 2012 gut 2,4 Millionen Euro verausgabt. So seien zum Beispiel 35 Sozialarbeiter an Schulen eingestellt worden. Besonders häufig werden die Mittel für Mittagessen, Schulbedarf und Klassenfahrten angefragt. H.Sch.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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