Start Blog Seite 1047

Luftbild (7): Gahlener Kirchstraße

Der Flug mit Host Schmitters Motorsegler führte am 27. Juli 2012 über den Schermbecker Ortsteil Gahlen. Das Luftbild zeigt den Bereich südöstlich des Gahlener Ortskerns beiderseits der Kirchstraße. Auf der linken Seite befindet sich die Steinbergsiedlung. Auf der rechten Seite erkennt man das im Ausbau befindliche Baugebiet an der Kirchstraße. Stadt- und Regionalplaner Gregor Baumeister stellte im Jahre 2007 für den Schermbecker Projektentwickler „Plan-Bau“ die Planungen vor.

Luftbild Nr. 07  Gahlen, Neubaugebiet Kirchstraße 27.07.2012 034, Foto Scheffler

Auf einer etwa 8000 Quadratmeter umfassenden Fläche, die vorher landwirtschaftlich genutzt wurde, werden seit dem Jahre 2008 Einzel- oder Doppelhäuser in offener Bebauung errichtet, deren Alleinverkauf die Volksbank übernahm.. Die verkehrliche Erschließung des Baugebietes, das im Miniaturformat an die früheren Angerdörfer erinnert, erfolgt von der Kirchstraße aus. Inzwischen ist das Baugebiet fast komplett bebaut.

Über die Ausführung des Gehwegs an der Kirchstraße haben die Politiker in mehreren Sitzungen des Planungs- und Umweltausschusses diskutiert. Inzwischen ist der Weg südlich (rechts) der Kirchstraße benutzbar.

Im linken oberen Bildviertel erkennt man die Umgehungsstraße. Sie wurde 1991 ihrer Bestimmung übergeben. Bis dahin musste sich zum Ärger der Bevölkerung der gesamte Durchgangsverkehr – inklusive der vielen Fahrzeuge, die zur Deponie Gahlen/Gartrop fahren wollten – durch den Gahlener Ortskern quetschen. H.Sch./Luftbild Scheffler

[nggallery id=3]

Kreisentwicklungskonzept 2020

Mit dem Kreisentwicklungskonzept Wesel 2020 (KEK 2020) definiert der Kreis Wesel sein Selbstverständnis als moderner und zukunftsfähiger Kreis und erarbeitet ein auf seine Aufgaben bezogenes Konzept für die zukünftigen Herausforderungen. Das Konzept wird der querschnittsorientierte Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Kreises Wesel.
Zunächst ist dazu eine Bestandsaufnahme erarbeitet worden, die sich auf die Aufgaben des Kreises bezieht. Abgeleitet aus dieser Bestandsaufnahme sind zur Systematisierung des Prozesses vier Handlungsfelder und ein übergreifendes Leitmotiv entwickelt worden: „Sicherheit & Lebensqualität“, „Familie & Generationen“, „Umwelt & Planung“ sowie „Wirtschaft & Bildung“ Jedem dieser Handlungsfelder wurden drei inhaltliche Themenfelder zugeordnet.
Das übergreifende Leitmotiv ist Teilhabe. Dies drückt das Selbstverständnis des Kreises Wesel aus, sich allen Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet zu fühlen. Das zentrale Anliegen ist, alle Menschen in das gesellschaftliche Leben zu integrieren, ihnen die gleichen Chancen zu ermöglichen, sie über Partizipationsprozesse frühzeitig in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und dabei ein hohes Maß an Transparenz zu schaffen. Das übergreifende Leitmotiv findet sich in allen Handlungsfeldern wieder.

Gehölzschnittmaßnahmen bis Ende Februar abschließen

Auch wenn der Winter den Unteren Niederrhein derzeit noch fest im Griff hat, steht die Natur doch schon in den Startlöchern. Grund genug, erforderliche Rückschnittmaßnahmen an Hecken und Gebüschen nun zügig zum Abschluss zu bringen. Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Wesel weist in diesem Zusammenhang auf die strengen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes hin.

So dürfen Hecken und Gebüsche nur noch bis zum 28. Februar auf den Stock gesetzt oder abgeschnitten werden. Ab 1. März bis 30. September gilt dann, insbesondere zum Schutz von Brutvögeln, wieder ein striktes Verbot, das nur auf Antrag und nur in begründeten Ausnahmefällen überwunden werden kann. Regelmäßig durchgeführte schonende Form- und Pflegeschnitte, z. B. das Stutzen der klassischen kastenförmigen Schnitthecken im Siedlungsbereich, dürfen dagegen ganzjährig ausgeführt werden.

Etwas anders sieht dies bei Bäumen aus. In Hausgärten dürfen diese grundsätzlich das ganze Jahr über gefällt werden. Allerdings sind auch hier wichtige Artenschutzbestimmungen zu beachten. So dürfen die Bäume aktuell weder Fledermäusen noch Vögeln als Lebensstätte dienen. „Verdächtig“ in diesem Sinne sind vor allem höhlenreiche Bäume und alte Obstbäume. Zudem dürfen sich in den betreffenden Bäumen keine Nester bzw. Niststätten befinden. Weitergehende Bestimmungen für das Baumfällen sind in den Geltungsbereichen der Landschaftspläne des Kreises Wesel und im Bundesnaturschutzgesetz festgelegt. Dort gilt für bestimmte Bäume ein ganzjähriger Schutz. Für deren Fällung ist daher regelmäßig eine Genehmigung der Unteren Landschaftsbehörde einzuholen.

Außerhalb der Geltungsbereiche der Landschaftspläne richtet sich in der Gemeinde Alpen sowie in den Städten Dinslaken, Moers, Rheinberg, Wesel und Xanten die Zulässigkeit von Baumfällungen zudem nach den Bestimmungen der jeweiligen Baumschutzsatzung der Kommune, die über entsprechende Fällanträge eigenständig entscheidet.

Verstöße gegen die Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes sowie der Landschaftspläne und der Baumschutzsatzungen können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Fragen zu Gehölzschnittmaßnahmen und den zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen beantwortet die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Wesel unter Tel. 0281 – 207 2539. H.Sch.

Fotoalbum Schermbeck 2003

Das 15. Sommerstraßenfest, welches die Werbegemeinschaft am 29. Juni 2003 veranstaltete, lockte Tausende Besucher auf die Mittelstraße. 

20030629 Sommerstraßenfest 2003, DSCN1445

Dazu trug sicherlich auch bei, dass das Fest erstmals um die zweitägige Aktion „Schermbeck genießen, Essen & Trinken im Grünen“ auf dem Rathausplatz erweitert wurde. Foto: Helmut Scheffler, 29. Juni 2003

Fraktion Bürger für Bürger lädt ein

0

Die Fraktion „Bürger für Bürger“ bietet am Montag, den 18. Februar 2012 von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr erneut eine Bürgersprechstunde im Alten Rathaus, Zimmer 160, an.

Luftbild (6): Lippe formt die Landschaft

Ein fast kreisförmiger Geländeabschnitt sticht aus diesem Luftbild der Serie „Schermbeck von oben“ hervor. Der Schermbecker Pilot Horst Schmitter ermöglichte diese Aufnahme beim Überfliegen des Schermbecker Ortsteils Damm in Ost-West-Richtung auf die Höfe Baumeister, Steinkamp und Engelmann zu. Die auffallende Geländestruktur ist ein Relikt der landschaftsbildenden Tätigkeit der Lippe.

In Zeiten, in denen die Lippe ihr Bett noch nicht so tief eingegraben hatte in die Niederterrasse, pendelte die Lippe in ihrem breiten Bett hin und her. Dabei schuf sie weit ausladende mäandrierende Bögen, wie sie heute noch im Grenzbereich zwischen Dorsten und Schermbeck nördlich des Bauernhofes Schult-Schafkamp zu sehen sind. In Damm sind diese Altarme der Lippe inzwischen von dem stark erodierenden Fluss abgeschnitten. Lediglich an Rest-Wasserflächen in dem ehemaligen Flussbett und an den Auewäldern parallel zu diesen Geländevertiefungen kann man noch erkennen, wo die Lippe einmal floss.

Luftbild Nr. 04, IMG_3592, Lippebogen in Damm,

Der gesamte abgebildete Mäanderbogen gehört heute zum Naturschutzgebiet Lippeaue Damm-Bricht, dessen Festsetzung vor 27 Jahren eingeleitet wurde, um den Schutz wiesenbrütender Vogelarten sicherzustellen. Regierungspräsident Dr. Fritz Behrens erließ am 22. März 1988 die erforderliche ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung des NSG. 1995 wurde das NSG erweitert und erstreckt sich heute beiderseits der Lippe von Drevenack im Westen bis zur Dorstener Stadtgrenze im Osten.

Die Biologische Station des Kreises Wesel konnte inzwischen in ihren jährlich erscheinenden Berichten den Nachweis antreten, dass sowohl Pflanzen als auch Tiere, die auf der roten Liste des Landes Nordrhein-Westfalen stehen, durch eine finanziell vergütete reduzierte Landwirtschaft in der Dammer Lippeaue wieder in der Lippeaue heimisch wurden. hs/Luftbild Scheffler

Schermbecker Bebauungsplan „Wohnanlage am Mühlenbach“

0

Einsichtnahme im Rathaus bis zum 22. Februar möglich

Schermbeck. Im Rahmen der Offenlage gemäß § 3 Absatz 2 des Baugesetzbuches (BauGB) liegt der Bebauungsplan Nr. 48 „Wohnanlage am Mühlenbach“ in der Zeit vom 22. Januar bis zum 22. Februar 2013 einschließlich zur öffentlichen Einsichtnahme im Rathaus der Gemeinde Schermbeck (Zimmer 322) aus.

Unterlagen auch online verfügbar

Neben dem gedruckten Entwurf im Rathaus stehen weitere Informationen auch online bereit. Auf der Homepage der Gemeinde Schermbeck (www.schermbeck.de) sind der verkleinerte Entwurf des überarbeiteten Bebauungsplans, die überarbeitete Begründung, Fachbeiträge und Gutachten sowie die amtliche Bekanntmachung einsehbar.

Die Veröffentlichung zur öffentlichen Auslegung erfolgte bereits am 14. Januar 2013 im amtlichen Bekanntmachungsblatt Nr. 1 der Gemeinde Schermbeck.

Im Schermbecker Rathaus liegt der Bebauungsplan Nr. 48 zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Foto Scheffler
Im Schermbecker Rathaus liegt der Bebauungsplan Nr. 48 zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Foto Scheffler

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass die Veröffentlichung der Planunterlagen auf der Internetseite der Gemeinde Schermbeck nur eine zusätzliche Information für interessierte Bürger und Betroffene darstellt. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich die öffentliche Auslegung der Planunterlagen im Rathaus der Gemeinde Schermbeck. H.Sch.

Mehr Erwerbstätige

Nach einer Übersicht des Landesbetriebs Information und Technik ist die Zahl der Erwerbstätigen im Kreis Wesel in den vergangenen zehn Jahren um knapp zehn Prozent gestiegen. Im Vergleich mit den anderen Kreisen und kreisfreien Städten im Land Nordrhein-Westfalen ist dies die siebthöchste Steigerungsrate.

Auch im nominellen Vergleich belegt der Kreis Wesel mit 197.500 Erwerbstätigen den siebten Platz und zählt unter anderem mit Bonn, Düsseldorf und Köln zu den Kommunen im Land mit der höchsten Zahl an Erwerbstätigen.

Kreishaus Wesel 1

In der Statistik über die Erwerbstätigen werden alle Personen aufgeführt, die in einem Arbeitsverhältnis stehen (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Soldaten), als Selbständige ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben oder als mithelfende Familienangehörige den Betrieb eines Verwandten oder des Partners unterstützen.

„Seit 1964 durchlebt der Kreis Wesel durch die Schließung der Zechen einen tiefgreifenden Strukturwandel“, sagt Landrat Dr. Ansgar Müller. „Durch einen breit aufgestellten Branchenmix, viele innovative, mittelständische Betriebe und eine konsequent ausgerichtete Nutzung der Gewerbeflächenpotenziale sowie eine straffe Planung zur Nachfolgenutzung der Brachflächen konnte die Erwerbstätigkeit im Kreis aber auf einem hohen Niveau gehalten werden.“ Die Planung zur Nachfolgenutzung der Zechen in Dinslaken und Kamp-Lintfort seien hier vorbildlich gewesen.

Es gehe dabei nicht darum, Freiraum um jeden Preis für die Neuansiedlung von Unternehmen zu nutzen. Aber im Hinblick auch auf die Diskussionen zum neuen Regionalplan müsse es möglich sein, vormals wirtschaftlich genutzte Flächen für neue Unternehmensansiedlungen zu entwickeln und auch Gewerbeflächen an den Häfen auszubauen, um die damit verbundenen Potentiale ausschöpfen zu können. H.Sch.

Gewinnsparen – Volksbank-Kunde gewinnt

0
Große Freude durch Gewinnsparen – Volksbank-Kunde gewinnt Apple MacBook Pro

Schermbeck. Der Schermbecker Reinhold Paus gewann bei der Volksbank einen Computer der Marke Apple MacBook Pro 13 im Wert von 1300 €.

Heringsessen der Gahlener Sänger

0

Der Männergesangverein Gahlen-Dorf beendete die Karnevalssaison mit einem Heringsessen in der Gaststätte Mölder.

Vorsitzender Heinz Rademacher begrüßte 54 Besucher: Sänger, deren Frauen oder Lebensgefährtinnen und einige Witwen.

Auftakt für Dancing Rebels

Auftakt für Dancing Rebels – Turnierstart der 1. Bundesliga JMD in Saarlouis

Der Countdown läuft und die „Dancing Rebels“ des Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck fiebern ihrem Saisonstart entgegen. Am Samstag, 16. Februar findet das Eröffnungsturnier der 1. Bundesliga im Jazz und Modern Dance ab 17 Uhr in der Sporthalle am Stadtgarten in Saarlouis statt. Nach dem Aufstieg in der letzten Saison tanzen die Rebels erstmalig in der Königsklasse.

Sie messen sich mit den Formationen aus Saarlouis, Schöningen, Wuppertal, Lampertheim, Hamburg, Wolfsburg, Berlin, Hammelbach und Großostheim. Choreograf und Trainer Sebastian Spahn hat mit Franziska Alda, Linda Andres, Sarah Beckmann, Ysabel Benecken, Vivien Bicker, Maren Hegerring, Miriam Hötting, Lisa Klingelhöfer , Lina Maidhof, Judith Pollmann, Lea Quabeck, Carolin und Nina Schulte-Loh und Julia Tenhagen die Choreografie „November“ zur Musik von Max Richter entwickelt, abstrakt und technisch sehr anspruchsvoll.

Die Formation wird in dieser Saison durch den Mexikaner Fernando Dominguez, der ebenso wie Spahn in Rotterdam bei Codarts ausgebildet wurde, unterstützt, Dancing Rebels, IMG_9107da Spahn aufgrund zahlreicher Engagements nur zeitlich begrenzt in Schermbeck trainieren kann. „Ziel der Formation ist es, sich gut in der ersten Bundesliga zu präsentieren und das abzurufen, was sie mit zwei Trainingseinheiten pro Woche leisten kann“, erklärt Spahn. „Durch die Weltmeisterschaft in Frankfurt im Oktober ist das Niveau im Jazz- und Modern Dance noch einmal gestiegen“, weiß Spahn, der mit seinem Co-Trainer in Verbindung steht und per Video-Analyse das Training begleitet.

Wer die „Dancing Rebels“ auf den Turnieren anfeuern möchte, kann das am Samstag in Saarlouis, am 9. März in Schöningen, am 13. April in Großostheim und am 4. Mai in Schermbeck tun.

 

Schießgruppe Altschermbeck – Jahreshauptversammlung

0

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Schießgruppe Altschermbeck im Vereinslokal Nappenfeld gab es viel Lob vom Vorsitzende Heiner Große-Gehling für Stefan Heier. Heier hat seinen Leistungstrainer in der Tasche und engagiert sich sehr für Vereinsjugend.

Jahresrückblick und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen auf der Tagesordnung.

Schiessgruppe Altschermbeck (10)

Zehn Jahre in der Schießgruppe dabei sind Jeannette Hopp und Patrick Stenkamp. Geehrt für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Daniel Flamming und Claudia Paus, sowie Rainer Rexforth für 25 Jahre und Ludger Hüttemann für 40 Jahre.

Seit 50 Jahre Mitglied im Verein sind Klemens Nappenfeld, Maria Böwing, Agnes Nappenfeld und Helene Walenciak.

Luftbild (5): Zwischen Kanal und Lippe

Schermbeck von oben (3): Zwischen Kanal und Lippe

Den Bereich zwischen Wesel-Datteln-Kanal (links) und Lippe (rechts) am Nordrand des Ortsteils Gahlen überflog im Sommer 2012 der Schermbecker Pilot Horst Schmitter. Die Lippe trennte bis 1975 den Kreis Rees vom Kreis Dinslaken. Erst im Zuge der kommunalen Neuordnung wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Gahlen und Schermbeck in der Großgemeinde Schermbeck vereint. Die durch Gesetz vom Juli 1974 angeordnete behördliche Vereinigung Gahlens mit Schermbeck haben die Lippedörfler bis heute noch nicht ganz verkraftet. Nur zu gerne sehen sie in Schermbeck noch immer den Ortsteil Gahlen-Nord.

Gahlen, Camping, TuS Gahlen
Gahlen, Camping, TuS Gahlen

Die Lippe umgibt bogenförmig das Gahlener Aap, in dem sich die Sportanlage des TuS Gahlen (am oberen Bildrand) befindet, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Zur Sportanlage gehören ein Ascheplatz, ein Rasenplatz, Tennisplätze, eine Turnhalle und ein Vereinsheim. Zwischen Lippe und Kanal entstanden seit den 1950er-Jahren zahlreiche Campingplätze. Hier verbringen überwiegend Menschen aus dem nahen Ruhrgebiet das Wochenende. Gegenwärtig sorgt man sich allerdings um die Zweitwohnungssteuer, die seit dem 1. Januar 2012 an die Gemeinde Schermbeck gezahlt werden müsste. Proteste der Camper und der Campingplatzbetreiber verzögern jedoch das Klingeln in der Gemeindekasse. Die Lippe, die bis zum Bau des Wesel-Datteln-Kanals (WDK) im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dem Gütertransport diente, ermöglicht heute im zunehmenden Maße Kanu-Tourismus. Der 1930 eröffnete Lippeseitenkanal (heute WDK) ist eine bedeutende Verkehrslinie innerhalb des westdeutschen Netzes der künstlichen Wasserstraßen. Die bogenförmig verlaufende Straße in der unteren linken Bildhälfte wurde im Jahre 1991 für den Verkehr freigegeben. Bis zur Freigabe der Umgehungsstraße musste sich der gesamte Verkehr zwischen Schermbeck und Dorsten oder Kirchhellen durch den Gahlener Ortskern quetschen. Die Brücke am linken Bildrand verbindet den Gahlener Ortskern mit dem Aap. Fährt man von links nach rechts über die Brücke, passiert man am Ende des Waldstückes kurz vor dem Sportplatz das Kneipp-Wassertretbecken, das im Jahre 1996 nach einer baulichen Gemeinschaftsleistung von Heimatverein und TuS Gahlen eröffnet wurde und inzwischen längst zu einem Insidertipp für gesundheitsbewusste Menschen zwischen Dorsten und Hünxe geworden ist. hs/Luftbild Scheffler

 

Luftbild (2): Im Umfeld des Hallenbades

Serie: Schermbeck aus der Luft von Helmut Scheffler: Im Umfeld des Hallenbades

 Im Bereich zwischen Regenrückhaltebecken und Weseler Straße (im oberen Bilddrittel) wächst das jüngste Schermbecker Baugebiet heran. Die am 27. Juli 2012 entstandene Aufnahme zeigt, dass ein Großteil des Baugebietes am Hallenbad bereits bebaut ist. Die bauliche Entwicklung des Hallenbadumfeldes hatten die Verfasser des Gemeindeentwicklungsplanes aus dem Jahre 1997 bereits empfohlen. Die gemachten Empfehlungen wurden nicht umgesetzt, weil man offensichtlich andere Bauprojekte an vorrangiger Stelle sah. Erst im Jahre 2008 stellte der Investor, die von beiden Banken gebildete „Schermbecker Boden GmbH“, seine Planungen vor. Die Erschließungsarbeiten wurden von den beiden Schermbecker Firmen Fasselt und Berger übernommen.

 Hallenbad, Neubaugebiet, Schermbeck aus der Luft, Scheffler

Im August 2011 wurde mit dem Bau des ersten Hauses begonnen. Es soll ein „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer bis zu zweigeschossigen Bauweise entstehen. Insgesamt können maximal 70 neue Wohneinheiten entstehen. Die Grundstücksgrößen betragen 250 bis 500 Quadratmeter und werden den individuellen Wünschen der Erwerber angepasst. Dass die Bauherren einen großen individuellen Spielraum bei der Bebauung nutzen können, kann man schon jetzt auf dem Luftbild erkennen.

 Das dunkelgrüne Gebiet (am linken Bildrand) soll in einem nächsten Schritt bebaut werden. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind allerdings noch nicht geschaffen. Gegen die Art der geplanten Bebauung haben Bewohner der Scherenbachsiedlung (im Vordergrund) Protest angemeldet. Ihre Bedenken und Anregungen müssen noch im zuständigen Planungsausschuss beraten werden. Kritik hat auch der NABU-Ortsverband Schermbeck geäußert. Er sieht die Entwicklung der Mühlenbachaue (zwischen Scherenbachsiedlung und Regenrückhaltebecken diagonal verlaufend) gefährdet.

In dem abgebildeten Bereich soll im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein ganzes Maßnahmenpaket gestartet werden mit dem Ziel, den Zustand des Mühlenbaches deutlich zu verbessern. Die Ufer sollen abgeflacht werden, das Bachbett aufgeweitet werden und Totholz entweder verbleiben bzw. eingebracht werden. Die seitlich entstandenen Wälle sollen ebenso zurückgebaut bzw. aufgeschlitzt werden wie Sohlenverbauungen. Geplant ist auch die Ausbildung einer Sekundaraue. Das ist jedoch nur möglich, wenn beiderseits des Baches ein Begleitstreifen von der Bebauung freigehalten wird. Für solche Maßnahmen gibt es einen Landeszuschuss, der bis zu 80 Prozent des finanziellen Aufwandes betragen kann. Alle geplanten Maßnahmen sollen im Zeitraum zwischen 2013 und 2018 umgesetzt werden.

Luftbild : Helmut Scheffler

 

 

Luftbild aus Schermbeck (1): Neue Serie

Völlig neue Perspektiven aus Schermbeck

„Schermbeck-online.de“ veröffentlicht Schermbecker Luftbilder

Völlig neue Perspektiven bietet der rund 14000 Einwohner zählende niederrheinisch-westfälische Grenzort Schermbeck aus luftiger Höhe.

Der Schermbecker Pilot Horst Schmitter ermöglichte dem Heimatforscher Helmut Scheffler während mehrerer Rundflüge vom Flughafen „Schwarze Heide“ aus, einen Blick von oben auf die einzelnen Ortsteile Schermbecks zu werfen. In Abständen von etwa soll an dieser Stelle ein weiteres Luftbild hinzugefügt werden. Es lohnt sich also, regelmäßig hier vorbeizuschauen.

Luftbild Rathaus Schermbeck, Bücherei (640x445)Schermbecker Rathaus und Mühlenteich

„Regierungsviertel“

Das heutige Luftbild zeigt Schermbecks „Regierungsviertel“. Dabei denkt man sicherlich zunächst einmal an das jetzige Rathaus mit seinem bananenförmigen roten Dach neben dem großen unteren Mühlenteich. Dieses Rathaus wurde am 30. Oktober 1993 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Obwohl 1043 Bürger im Vorfeld wegen der soeben erfolgten „Wende“ vor den Folgekosten dringend gewarnt hatten, ließen sich die Politiker nicht davon abhalten, ein „großes“ Rathaus zu bauen. Damit hatte das „kleine“ Rathaus auf der anderen Seite des neuen Rathauses ausgedient. Seine Räume wurden anderweitig vermietet.

Zum Schermbecker „Regierungsviertel“ gehört aber auch (zwischen unterem und oberen Mühlenteich) die Schermbecker Burg, die 1319 erstmals urkundlich erwähnt wurde und eine Außenstelle der klevischen Grafen und Herzöge war. Schermbeck war bis 1609 Teil des Herzogtums Kleve. Die Drosten und Amtmänner des Herzogtums Kleve hatten ihren Sitz entweder in Dinslaken oder in der Schermbecker Burg. Oberhalb und rechts von der Burg erkennt man den ältesten Bereich der ehemaligen Stadt Schermbeck, die von einer Stadtmauer umgeben war.

Luftbild Scheffler

Schermbecker Osterfeuer – Auflagen

Abbrennen von Osterfeuern
Im Hinblick auf die bevorstehenden Osterfeiertage weist die Gemeindeverwaltung Schermbeck darauf hin, dass das Abbrennen von Osterfeuern nur dann zulässig ist, wenn es sich um Brauchtumsfeuer handelt. Nach dem Beschluss des OVG NRW vom 07.04.2004 sind Brauchtumsfeuer Feuer, deren Zweck nicht darauf gerichtet ist, pflanzliche Abfälle durch das Verbrennen zu beseitigen. Brauchtumsfeuer dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein, das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und das Feuer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ist.
Pflanzenschnittverbrennungen durch Privatleute sind nicht mehr erlaubt und werden nicht als Brauchtumsfeuer anerkannt. Soweit derartige Feuer bekannt werden, wird gegen die Veranstalter ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Abfallgesetz eingeleitet. Dem Verursacher drohen neben der teuren Entsorgung der Brandrückstände Bußgelder von bis zu 5.000,00 €. Das Bürgeramt der Gemeinde Schermbeck wird Kontrollen durchführen.

Wer ein solches Osterfeuer entfachen möchte, muss einige auflagen erfüllen. Archivfoto: Scheffler
Wer ein solches Osterfeuer entfachen möchte, muss einige Auflagen erfüllen. Archivfoto: Scheffler

Osterfeuer dürfen ausschließlich am Karsamstag, 30.03.13 oder am Ostersonntag, 31.03.13 oder am Ostermontag, 01.04.13 abgebrannt werden!

Osterfeuer sind erst kurzfristig vor dem Abbrennen aufzuschichten, da frühzeitig aufgeschichtete Osterfeuer häufig von Tieren als Brutquartier oder Unterschlupf genutzt werden. Die mit dem Abbrennen der Osterfeuer verbundenen Rauchbelästigungen, der Funkenflug sowie wechselnde Windrichtungen erfordern allseits ausreichende Abstände zu Wohnbebauungen, Wäldern und Verkehrsflächen. Das Feuer darf bei starkem

Wind nicht angezündet werden. Das Feuer ist bei einem aufkommenden starken Wind unverzüglich zu löschen.
Auf Grund der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Regelung der Durchführung von Brauchtumsfeuern im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Schermbeck vom 18.12.2007, müssen Osterfeuer, die in Schermbeck abgebrannt werden sollen, beim Bürgeramt der Gemeinde Schermbeck spätestens bis zum 18.03.2013, 16.00 Uhr schriftlich mit einem Antragsformular, das im Bürgerbüro sowie beim Bürgeramt, Zimmer 122 /123 im Rathaus erhältlich ist, angemeldet werden. Ein dem Antragsformular entsprechendes Merkblatt ist bei den vorgenannten Stellen ebenfalls erhältlich. H.Sch.

Diamanthochzeit in Schermbeck-Damm

0

Hermine und Willi Korthauer feiern am 13, Februar ihre diamantene Hochzeit. Der gebürtige Dammer und die gebürtige Dämmerwalderin wurden am 13. Februar 1953 vom Schermbecker Standesbeamten Geldermann getraut. Die kirchliche Trauung fand in Drevenack statt. Zwei Tage lang wurde anschließend im Elternhaus des Bräutigams gefeiert.

Grundschule sieht bunt

0

So lässt es sich gut lernen. Die Gemeinschaftsgrundschule präsentiert sich bunt. Fast zwei Jahre waren Eltern, Lehrer und Schüler damit beschäftig, ihrer Schule ein neues und fröhliches Outfit zu verpassen.

Wasserball-Nachwuchs

0

Große Ehre für Schermbecker Wasserballnachwuchs

Zum Sportler des Monats Januar 2013 wurde die U-12-Wasserballmannschaft des Wassersportvereins Schermbeck gewählt.

Rund Zehntausend Besucher

Wesel (ots) – Am 11.02.2013 fand der diesjährige Karnevalsumzug in Wesel bei winterlichen Temperaturen statt. Den Zugweg säumten ca. 10000 Besucher.

Nach Ende des Zuges kam es zu zwei Sachbeschädigungen und einem Körperverletzungsdelikt. Insgesamt wurden drei Ingewahrsamnahmen und acht Platzverweise erforderlich.

Die Einsatzleitung des DRK meldete insgesamt acht Einsätze mit fünf verletzten Personen. Drei Verletzte wurden mit einem Krankenwagen einem örtlichen Krankenhaus zugeführt.

Klick mich!