Bierliebhaber aufgepasst: Ab sofort kann im Landhotel Voshövel in Schermbeck das Bio-Bier der Brauerei Brauprojekt 777 aus Voerde-Spellen frisch gezapft genossen werden. Die Öko-Modellregion Niederrhein begrüßt die erfolgreiche Kooperation, durch die eine Bio-Wertschöpfungskette am Niederrhein entstanden ist.
Brauprojekt777 – Regionalität und Innovation seit 2012
Das Brauprojekt777 steht seit seiner Gründung im Jahr 2012 für Regionalität, Innovation und Nachhaltigkeit. Vier Freunde verwirklichten sich den Traum einer eigenen Brauerei in einer alten Schlosserei in Voerde-Spellen. „Die regionale Vermarktung ist uns besonders wichtig“, erklärt Christian Preuwe, Gründungsmitglied und Vollzeitmitarbeiter. Aktionen wie die Pop-Up-Bar in Wesel und das „Triple Seven Taphouse“ in Dinslaken stärken die lokale Verankerung und schaffen Erlebnisorte für Bierliebhaber.
Auch bei den Rohstoffen setzt das Brauprojekt777 auf die Region: So bezieht sich die Brauerei ihre Bio-Roggen von dem nahegelegenen Demeter-Betrieb Tinthof. Daraus entsteht das „Roggen Lager“, während das „Wildhopfen Helles“ aus auf dem Tinthof gewachsenem, wildem Hopfen gebraut wird und zur Weihnachtszeit angeboten wird.
Spezielles Bio-Bier für das Landhotel Voshövel
Das Landhotel Voshövel legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und stellte daher die Anfrage an das Brauprojekt777, ein exklusives Bio-Bier für die Hotelgäste zu entwickeln. Aus diesem gemeinsamen Ziel entstand das „Voshöveler Bio-Pils“. „Wir wollten ein Bier anbieten, das die regionale Herkunft widerspiegelt und biologisch zertifiziert ist“, erklärt Matthias Dames vom Landhotel. Das Hotel setzt schon lange auf Bio-Zutaten in der Backstube und hat sich im August 2023 Bio-zertifizieren lassen, um die hohen Qualitätsstandards weiterzutragen.
Bio-Zertifizierung als Voraussetzung für regionales Bio-Bier
Um das neue Bio-Bier herzustellen, musste das Brauprojekt777 die Bio-Zertifizierung erlangen. Die Öko-Modellregion Niederrhein unterstützt die Brauerei bei diesem Schritt finanziell. „Die Zertifizierung verlief reibungslos, und die Zusammenarbeit mit der Kontrollstelle war hervorragend“, berichtet Joel Heling, der die Koordination in der Brauerei übernommen hat. Die erste Lieferung von 360 Litern „Voshöveler Bio-Pils“ ist bereits im Landhotel Voshövel erhältlich.
Engagement für die Genussregion Niederrhein
Das Landhotel Voshövel, das Brauprojekt777 und der Tinthof setzen sich als Teil der Genussregion Niederrhein für eine starke regionale Identität und wirtschaftliche Partnerschaften ein. Neben dem Bio-Bier arbeiten das Brauprojekt777 und der Tinthof im Projekt „Korn B“ an der Nutzung von Sommergetreide aus der Region, das auch dem Grundwasserschutz dient.
Damit weitere Wertschöpfungsketten entstehen, bleibt das Brauprojekt777 offen für neue Kreationen und Partnerschaften. Die Öko-Modellregion Niederrhein, ein Gemeinschaftsprojekt der Kreise Kleve und Wesel, wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.
Im Winterhalbjahr 2024/25 kann die Kopfbaumpflege im Kreis Wesel nur eingeschränkt gefördert werden. Wie der Kreis Wesel mitteilt, können, da die Landesmittel für die Kopfbaumpflege in diesem Jahr ausbleiben, lediglich nur besonders bruchgefährdete Bäume mit Dringlichkeitsbedarf gepflegt werden.
Der Kreis Wesel muss die Förderung auf diese Fälle beschränken, da keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.
Ökologische Bedeutung der Kopfbaumpflege
Kopfbäume, insbesondere Kopfweiden, haben eine hohe ökologische Bedeutung: Sie bieten wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel wie den Steinkauz und fördern das Mikroklima. Um diese Bäume langfristig zu erhalten, sind regelmäßige Rückschnitte alle sieben bis zehn Jahre erforderlich – eine Praxis, die in den Landschaftsplänen des Kreises Wesel fest verankert ist. Die Finanzierung dieser Pflege wurde in den vergangenen Jahrzehnten in der Regel von den Eigentümern und Bewirtschaftern der Flächen übernommen und durch Fördermittel des Landes NRW unterstützt.
Auslaufende ELER-Förderung und fehlende Nachfolgeprogramme
Die bisherigen Zuschüsse für die Kopfbaumpflege kamen überwiegend aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums NRW (ELER). Diese Förderung, die pro Baum 60 Euro alle sieben Jahre gewährte, endete jedoch zum 31. Dezember 2024. Die angedachte Nachfolgeförderung des Landes NRW sei bisher ausgeblieben. „Diese Praxis ermöglichte die kontinuierliche Pflege und finanzielle Unterstützung aller förderfähigen Kopfbäume“, so Klaus Horstmann, Leiter des Fachdienstes Naturschutz beim Kreis Wesel.
Finanzielle Engpässe und Priorisierung der Pflege
Ohne Landesmittel reiche das Budget des Kreises nicht aus, um alle Kopfbaumpflegeanträge zu finanzieren. Helmut Czichy, Vorstandsmitglied des Kreises Wesel, betont, dass man nur die akut pflegebedürftigen Bäume aus eigenen Mitteln erhalten könne. Diese Einschränkungen bedeuten für viele Baumeigentümer und Bewirtschafter, dass die Pflegekosten für Kopfbäume künftig selbst getragen werden müssen.
Appell an die Bevölkerung: Bedeutung der Kopfbaumpflege anerkennen
Kopfbäume prägen die Kulturlandschaft am Niederrhein. Als Symbol dafür gilt die Kopfweide, die auch im Wappen des Kreises Wesel zu finden ist. Neben ihrer kulturellen Bedeutung sichern diese Bäume wichtige Lebensräume und fördern die Biodiversität. Der Kreis Wesel appelliert an die Bürger, die ökologische und kulturelle Bedeutung der Kopfbaumpflege anzuerkennen und sich nach Möglichkeit für deren Erhalt zu engagieren.
Am 23. Oktober 2024 verstarb im Alter von 69 Jahren Herr Günter Gätzschmann
Günter Gätzschmann wurde am 01.02.1991 als Technischer Angestellter im Bauamt der Gemeinde Schermbeck eingestellt und Anfang 2004 zum Leiter des technischen Bauamtes ernannt. Nach der Zusammenlegung der damaligen selbständigen Ämter Bauverwaltung und Bautechnik zu einem gemeinsamen Bauamt übernahm er zum 01.11.2005 die Funktion des stellvertretenden Amtsleiter des Bauamtes.
Während seiner fast 28-jährigen Dienstzeit war er zusätzlich von 1996 bis 2004 als Vorsitzender des Personalrates der Gemeinde Schermbeck immer auch zuverlässiger und loyaler Ansprechpartner für alle Kolleginnen und Kollegen der Gemeindeverwaltung Schermbeck.
Sein Beschäftigungsverhältnis endete mit dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand am 31.12.2019.
Auch nach Ende seiner beruflichen Laufbahn, widmete er sich zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Seit Januar 2023 wirkte er zunächst als sachkundiger Bürger in verschiedenen Fachausschüssen des Rates der Gemeinde Schermbeck mit. Ab Dezember 2023 übernahm er dann als Ratsmitglied im Rat und den Ausschüssen weitere politische Verantwortung in der Gemeinde Schermbeck. Auch war Günter stets ein verlässlicher und konstruktiver Ansprechpartner.
Großes Engagement zeigte er darüber hinaus als Vorstandsmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins Schermbeck. Als Gründungsmitglied war er seit 2017 bis zu seinem Tode Geschäftsführer des Vereins.
Der Verlust eines geschätzten und beliebten Kollegen ist daher verbunden mit großem Mitgefühl für die Hinterbliebenen. Die Gemeinde Schermbeck wird dem Verstorbenen in Dankbarkeit ein ehrendes Gedenken bewahren.
Persönlich:
Günter Gätzschmann und ich haben fast zeitgleich in der Gemeinde Schermbeck im Jahr 1991 unseren Dienst begonnen. Gemeinsam haben wir in den verschiedensten Funktionen die Entwicklung der Gemeinde Schermbeck über fast drei Jahrzehnte mit vorangetrieben. Sein Wirken in einem hoch sensiblen, außenwirksamen Geschäftsbereich erforderte viel Fingerspitzengefühl, oftmals auch sein Geschick als Vermittler zwischen Politik, Verwaltung und Bürger. Günter kannte die Gemeinde wie seine Westentasche, ebenso zahlreiche Akteure. Das hat uns oft geholfen Probleme aus dem Weg zu räumen.
Ich war immer fasziniert von seiner Ruhe und Fachlichkeit mit denen er die Aufgaben meisterte. Ganz besonders hat es mich gefreut, als er sich entschloss die Funktion als Ratsmitglied in der Gemeinde Schermbeck zu übernehmen. Leider war es uns nun gemeinsam nicht gegönnt erfolgreich an der Weiterentwicklung der Gemeinde Schermbeck zu arbeiten. Lieber Günter, ich habe dich über die vielen Jahre als Kollege sehr geschätzt, ganz besonders deine offene und ehrliche Art die nicht selten den Blick für Entscheidungen geschärft hat. Viele von uns „alten“ und noch aktiven Kollegen die mit dir zusammenarbeiten durften werden dich sehr vermissen.
Schermbeck, den 29. Oktober 2024
Mike Rexforth Bürgermeister und Kollege über viele Jahre
Laut Dr. Hans-Peter Weiß, Kreisvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Kreisverband Wesel, verfolge die FDP unter der Führung von Christian Lindner seit geraumer Zeit eine klientelorientierte Blockadepolitik, die zunehmende Spannungen innerhalb der Koalition hervorgerufen habe.
Diese Haltung habe den Bundeskanzler schließlich zum Handeln gezwungen, teilt Weiß mit.
Der Kreisvorsitzende Dr. Hans-Peter Weiß kommentierte: „Christian Lindner wurde als Finanzminister entlassen, auch weil er mit seinem parteipolitisch geprägten Taktieren versucht hat, innere, äußere und soziale Sicherheit gegeneinander auszuspielen. Dies ist verantwortungsvoll. Er hat maßgeblich zum Aus der Koalition beigetragen.“
Auch die Kreisvorsitzende Dr. Christina Lantwin betont die von Besonnenheit: „In dieser Situation ist es jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren und Notwendigkeit sowohl Deutschland als auch Europa Stabilität zu geben.“ Für mögliche Neuwahlen im März sind wir bereit!“
Am Mittwochvormittag wurde der Löschzug Schermbeck um 11.24 Uhr aufgrund eines geplatzten Hydraulikschlauchs an einem Müllwagen alarmiert.
Durch den Schaden traten auf der Mittelstraße Betriebsstoffe aus, die eine sofortige Sicherung der Straße erforderlich machten.
Die Einsatzkräfte streuen die ausgelaufenen Flüssigkeiten ab. Die Reinigung der Einsatzstelle übernahm anschließend eine Fachfirma. Unterstützung erhielt der Löschzug Schermbeck vom GW-L2 des Löschzugs Altschermbeck.
Am 16. November 2024 öffnet das Repair Café Brünen zum ersten Mal seine Türen und lädt dazu ein, kaputte Alltagsgegenstände gemeinsam zu reparieren. Diese Initiative fördert nicht nur den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, sondern auch den Austausch und das Miteinander in der Gemeinde.
Nachhaltigkeit durch längere Lebensdauer von Produkten
Ziel des Projekts ist es, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und dadurch unnötigen Abfall zu vermeiden. Das Repair Café möchte den Menschen zeigen, wie wertvolle Dinge in ihrem Besitz sind, und sie dazu ermutigen, defekte Gegenstände nicht einfach wegzuwerfen, sondern gemeinsam wieder instand zu setzen. Reparatur-Initiativen wie diese entstehen an vielen Orten und tragen entscheidend dazu bei, dass Nachhaltigkeit im Alltag gelebt wird.
Ehrenamtliches Engagement im Gemeindehaus Brünen
Das Repair Café wurde vom Verein „Bürger für Brünen“ unterstützt und durch ein engagiertes, ehrenamtliches Team ins Leben gerufen. Als idealer Veranstaltungsort dient das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Brünen .
Eröffnungstag: Samstag, 16. November 2024 Ort: Evangelisches Gemeindehaus, Rohstraße 18, Hamminkeln-Brünen Zeit: 14.00 bis 16.00 Uhr
Reparaturen und Hilfe für Alltagsgegenstände
Am Eröffnungstag können Besucherinnen und Besucher eine Vielzahl von defekten Alltagsgegenständen mitbringen und diese gemeinsam mit den Helfern reparieren. Hier einige der angebotenen Reparaturmöglichkeiten:
Elektrische und mechanische Haushaltsgeräte
Fahrradeinstellungen und kleinere Fahrradreparaturen
Garten- und Kleingeräte
Unterstützung bei der Nutzung von Nähmaschinen und Nähhilfen
Smartphone- und Handy-Sprechstunde
Messer- und Scherenschleifen
Grundsätzlich gilt: Alles, was getragen werden kann, darf mitgebracht werden. Notwendige Werkzeuge stehen vor Ort bereit; Ersatzteile sollten bei Bedarf mitgebracht werden.
Handwerklich Geschickte gesucht
Das Repair Café freut sich weiterhin über Unterstützung von handwerklich versierten Helferinnen und Helfern, die das Team bei kommenden Veranstaltungen verstärken möchten. Interessenten können sich direkt beim Organisationsteam melden.
Austausch und Begegnung bei Kaffee und Kuchen
Neben dem Reparieren bietet das Café auch einen gemütlichen Rahmen für Begegnungen. Bei Kaffee und Kuchen können sich Besucherinnen und Besucher in entspannter Atmosphäre austauschen, Erfahrungen teilen und neue Ideen entwickeln.
Kontakt für weitere Informationen und Anregungen: Eva Meinen (017662713655), Susanne Rosensträter, und Dieter Holsteg, Organisationsteam des Repair Cafés Brünen
Die erste Mannschaft des SV Schermbeck Badminton durfte am vergangenen Sonntag offiziell die neuen Trikots in Empfang nehmen.
Nach dem Debüt beim Auswärtsspiel in Coesfeld vor den Herbstferien wurde das neue Outfit nun erstmals vor heimischem Publikum präsentiert.
Die im frischen Design gehaltenen Trikots wurden von der Volksbank Schermbeck gesponsert. Norbert Scholtholt und Wolfgang Lensing von der Volksbank ließen es sich nicht nehmen, die Übergabe persönlich vorzunehmen und die Mannschaft tatkräftig zu unterstützen.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Volksbank Schermbeck eG für die großzügige Förderung unserer Abteilung – eine starke Unterstützung, die Motivation für kommende Spiele gibt!
Sascha van Beek- CDU Kreis Wesel: Kanzler Scholz muss Verantwortung übernehmen – Vertrauensfrage nicht bis Januar hinauszögern
Der designierte Bundestagskandidat der CDU im Kreis Wesel, Sascha van Beek, habe an Bundeskanzler Olaf Scholz appelliert, die Vertrauensfrage im Bundestag nicht bis Januar hinauszuzögern. Eine solche Verschiebung würde als taktisches Manöver erscheinen, das den Parteiinteressen Vorrang vor den Interessen des Landes einräumt. Dies sei besonders kritisch zu betrachten, da Scholz ähnliche Vorwürfe gegenüber dem entlassenen Finanzminister Christian Lindner erhoben habe.
In einer Zeit, in der Deutschland vor großen Herausforderungen stand – von der Unterstützung der Ukraine bis zu wirtschaftspolitischen Entscheidungen – erwarte die Bevölkerung eine klare und entschlossene Führung. Kanzler Scholz muss seiner Verantwortung gerecht werden und dürfe zentrale Entscheidungen nicht aus politischen Gründen aufschieben, so Sascha van Beek.
Die CDU im Kreis Wesel betone, dass sie diesen parteitaktischen Kurs nicht unterstütze. Dennoch wolle die Partei weiterhin konstruktiv an wichtigen Themen mitarbeiten, ohne parteipolitische Interessen der SPD zu bedecken. Ich bin bereit für die anstehenden Aufgaben. „Am 15. November werde ich mich auf der Aufstellungsversammlung der CDU im Wahlkreis um die Unterstützung der Delegierten bewerben. Jetzt ist nicht die Zeit für Verzögerungen, sondern für klaren politischen Einsatz im Interesse unseres Landes“, so van Beek.
Frank Berger, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion im Kreis Wesel, zeigt sich verständnislos gegenüber der Entscheidung der Ampel-Koalition in Berlin, die Förderung für ein geplantes Umweltprojekt zu streichen. Die Umstellung des Nahverkehrs auf eine klimafreundliche Elektrobus-Flotte bis 2030 ist damit in Gefahr. Berger kritisiert diesen Schritt scharf und sieht darin einen schweren Rückschlag für die regionalen Klimaschutzbemühungen.
Sehenden Auges und mit Karacho hat die Ampel-Koalition in Berlin ein herausragendes Umwelt-Projekt am Niederrhein vor die Wand gefahren: Nach Streichung der zuvor zugesagten Förderung auch durch Bundesmittel ist nunmehr die Umstellung des NIAG-Nahverkehrsfuhrparks auf eine klimafreundliche Elektrobus-Flotte bis 2030 nicht mehr möglich.
Die geplante Umstellung des NIAG-Nahverkehrs auf eine klimafreundliche Elektrobus-Flotte bis 2030 wird nach Streichung der zuvor zugesagten Bundesförderung nun nicht mehr möglich sein. „Diese Entscheidung der Bundesregierung ist ein herber Rückschlag für den Klimaschutz im Kreis Wesel“, kritisiert Frank Berger, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.
Bedeutung der Elektrobusse für den Umweltschutz
Elektrobusse sind für viele eine der umweltfreundlichsten Alternativen im öffentlichen Nahverkehr. Sie verbessern die Luftqualität in Städten, reduzieren Lärmbelastungen und senken die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Ohne die Fördermittel sieht sich die NIAG jedoch gezwungen, auf dieselbetriebene Busse zurückzugreifen. „Die Kosten für einen Elektrobus sind mehr als doppelt so hoch wie für einen Dieselbus.“ „Ohne finanzielle Unterstützung ist die Anschaffung schlicht nicht realisierbar“, erläuterte die CDU.
Auswirkungen auf die Infrastruktur im Kreis Wesel
Auch die Infrastrukturplanungen der NIAG stehen nun auf der Kippe. So wird der Bau eines neuen zentralen Standorts für E-Mobilität in Kamp-Lintfort zunächst nicht umgesetzt. „Die Entscheidung der Ampel-Regierung hat die Planungssicherheit für die vollständige Umstellung auf Elektromobilität bis 2030 zerstört“, betont Berger. Anlage die NIAG, die bereits bestellten 43 E-Busse zu nutzen und weiterhin klimafreundliche Angebote zu entwickeln. „Wir sind froh, die NIAG als zuverlässigen Partner an unserer Seite zu haben, der das Projekt trotz der konzeptlosen Politik aus Berlin vorantreibt“, so Berger weiter.
Ausbau der Ladeinfrastruktur als wichtiger Schritt
Mit dem Einsatz von Elektrobussen, die vollständig mit Ökostrom betrieben werden, habe die NIAG bereits einen wichtigen Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität unternommen. Geplant sei der Ausbau der Ladeinfrastruktur am Hauptstandort Moers, der für den Betrieb der neuen E-Bus-Flotte entscheidend sei. Diese Infrastruktur soll später an Standorten wie Kleve, Geldern und Wesel erweitert werden.
Forderung an die Ampel-Regierung: Förderung für Klimaschutzprojekte fortzusetzen
Die CDU kritisiert das geplante Auslaufen der Bundesförderung für klimaschonende Nutzfahrzeuge und alternative Antriebe im Jahr 2025 als „tiefen Einschnitt“ in die Planungen der NIAG. „Um den Klimaschutz vor Ort zu fördern und die wirtschaftlichen Chancen neuer Investitionen zu nutzen, muss die Ampel-Koalition dringend umsteuern“, fordert Berger abschließend.
Die Bewohner des Kapellenwegs in Schermbeck sind verärgert: Seit mehreren Wochen bleibt die vertraglich zugesicherte Straßenreinigung aus, obwohl die Gemeinde Gebühren dafür erhebt. Trotz mehrfacher Beschwerden und Nachfragen sowohl bei der Gemeinde Schermbeck als auch beim zuständigen Reinigungsunternehmen, der Drekopf Recyclingzentrum Rhein-Lippe GmbH, gibt es keine verlässliche Verbesserung. Krankheit bei Mitarbeitern wird als Grund angeführt, doch die zugesagte wöchentliche Reinigung blieb weiterhin aus – sehr zum Ärger der betroffenen Anwohner.
Foto: Petra Bosse
Mehrere Bewohner melden ausbleibende Straßenreinigung
Seit Wochen häufen sich die Beschwerden von Bewohnern des Kapellenwegs in Schermbeck. Bereits vor den Herbstferien wandte sich ein Anwohner an die Redaktion und berichtete, dass die regelmäßige Straßenreinigung in seiner Straße nicht mehr durchgeführt werde. In den darauffolgenden Wochen erreichten uns weitere Meldungen aus der Nachbarschaft, die das Problem bestätigen.
Falsche Aussage zur Straßenreinigung: Kehrmaschinen blieb trotz Zusagen aus
Am 15. Oktober stellen wir eine telefonische Anfrage bei der zuständigen Firma, um zu klären, warum die Straßenreinigung im Gebiet 2, zu dem der Kapellenweg gehört, ausbleibt. Ein Mitarbeiter versicherte uns, dass die Kehrmaschinen wieder im Einsatz seien. Tatsächlich blieb die Reinigung jedoch aus, und auf eine erneute Anfrage der Redaktion in der letzten Woche konnte keine klare Antwort gegeben werden, da „alle Mitarbeiter in einem Meeting“ waren. Ein versprochener Rückruf blieb ebenfalls aus.
Das Laub an den Straßenrändern am Kapellenweg häuft sich wegen ausbleibender Straßenreinigung. Foto: Petra Bosse
Mindestens drei Wochen keine Straßenreinigung
Am Dienstag kontaktierte ein weiterer Anwohner die Redaktion per E-Mail: „Die Gemeinde Schermbeck erhebt von uns Anliegern des Kapellenweges Gebühren für die Straßenreinigung.“ Leider ist mir schon seit Wochen aufgefallen, dass die Kehrmaschine nicht gefahren ist.“ Laut Plan soll die Straßenreinigung im Gebiet 2 im Herbst wöchentlich, immer dienstags, erfolgen. Diese Dienstleistung wurde jedoch seit mindestens drei Wochen nicht erbracht.
Reaktionen und Erklärungen des Unternehmens
Der Schermbecker habe versucht, das Problem direkt mit der Firma Drekopf Recyclingzentrum Rhein-Lippe GmbH, die für die Straßenreinigung zuständig ist, zu klären. Nach Angaben des Betroffenen entschuldigte sich die Firma telefonisch mit Verweis auf Krankheitsausfälle im Team und versprach, die Kehrmaschine am kommenden Dienstag wieder einzusetzen. Dieses Versprechen wurde jedoch nicht gehalten. Die Reinigung ist nun nachweislich die dritte Woche in Folge ausgelieben.
Stellungnahme der Gemeinde Schermbeck – Vertragserfüllung eingefordert
Auf Nachfrage bei der Gemeinde Schermbeck am 16. Oktober äußerte sich Gerd Abelt zu den Problemen in der Straßenreinigung. „Das beauftragte Straßenreinigungsunternehmen konnte in den letzten sechs Monaten aufgrund gesetzlicher Krankheitsfälle nicht die vertraglich vereinbarte Leistung erbringen“, erklärte Abelt. Er betonte, dass die Gemeinde bereits die Vertragserfüllung eingefordert habe und das Unternehmen im Rahmen der verfügbaren personellen Kapazitäten auf die Beschwerde der Gemeinde reagiert habe. Bedingt durch die personellen Schwierigkeiten sei eine zeitweilige Verschiebung bei den turnusgemäßen Kehrtagen unvermeidbar.
Ein Anwohner informierte die Redaktion am heutigen Mittwoch, dem 6. November, dass die Reinigung angeblich stattfinden soll – ob dies tatsächlich umgesetzt wird, bleibt jedoch offen. Im nördlichen Teil des Kapellenwegs ist die Maschine zumindest heute gefahren.
Kehrgebiet 2 in Schermbeck
Kapellenweg, von Mittelstraße bis Schienebergstege, Marellenkämpe, ohne südl. Nebenwege, von Dorstener Straße bis Wendehammer, Maassenstraße, von Weseler Straße bis Auffahrt B 58 und Schloßstraße von der Mittelstraße bis Erler Straße.
Mitgliederversammlung des Schützenvereins Damm: Rückblick und Neuwahlen. Neuer Oberst des Vereins ist Jens Ostermann-Schelleckes.
Am Freitag, den 1. November, fand die jährliche Mitgliederversammlung des Schützenvereins Damm von 1698 eV im Schützenhaus statt. Mit 46 anwesenden Mitgliedern eröffnete der Präsident Elmar Venhor die Sitzung.
Ehrung der Verstorbenen und Neuzugänge
In einer feierlichen Totenehrung gedachte der Verein der seit März verstorbenen Mitglieder Heinz Wolf, Fritz Gardemann, Frank Krechter und Erwin Weyer. Trotz der Verluste ist der Verein um sechs Neumitglieder gewachsen: André Huffmann, Robin Janßen, Fabian Speidel, Simon Steinkamp, Marian Cvetkovic und Pascal Wefelnberg, wodurch die Mitgliederzahl nun bei 298 liegt.
Rückblick auf das vergangene Jahr
Der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr fiel positiv aus. Neben einer starken Beteiligung an Schützenfesten in der Region, darunter die Traditionspokalverleihung in Bricht mit 60 Gästen, konnte der Schützenverein auf ein erfolgreiches eigenes Schützenfest und Kaiserschießen zurückblicken. Mit insgesamt 120 Teilnehmern und der Krönung des Kaiserpaares Günther und Ingeburg Heyne wurde das Fest ein voller Erfolg. Auch das Erntedankfest erfreute sich großer Beliebtheit und rundete das Vereinsjahr ab.
Karsten Ufermann (li.) einstimmig wiedergewählt. Foto: Verein
Volkstrauertag am 17. November
Der Verein erinnert außerdem an die bevorstehende Kranzniederlegung zum Volkstrauertag am Sonntag, den 17. November. Die Veranstaltung beginnt um 11:45 Uhr am Dammer Ehrenmal, begleitet von Ansprachen des Präsidenten Elmar Venhor und der stellvertretenden Bürgermeisterin Hildegard Franke. Für die musikalische Begleitung sorgt Trompeter Stefan Lansmann-Nienhaus.
Berichte der Ausschüsse
Schriftführer Bernd Krebbing verlas die Protokolle der Frühjahrsversammlung sowie die Protokolle zum Schützenfest, Kaiserschießen und Erntedankfest. Die Mitglieder erhielten so einen umfassenden Überblick über die Ereignisse und Entscheidungen des letzten Halbjahres.
Kassenbericht
Kassierer Karsten Ufermann präsentierte den Kassenbericht. Trotz gestiegener Kosten erklärte er, dass der Verein auch in Zukunft an Traditionen wie Kutschen und Pferden beim Schützenfest festhalten werde. Gleichzeitig sollen aber Maßnahmen zur Kostenreduzierung geprüft werden.
Sportwart Gerd Pleines. Foto: Verein
Sportbericht
Sportwart Gerd Pleines gab einen Bericht über die sportlichen Erfolge der Mitglieder. Bei den Bezirksmeisterschaften im Luftgewehrschießen erzielten die Dammer Schützen gute Ergebnisse: Ida Jäger und Aalijah Yesim erreichten jeweils den vierten Platz, während Nils Schulte den zweiten Platz belegte. Schulte. Dritte Plätze erzielten Tom Mückley und Klara Stratenwerth. Therese Hemmert belegte den 6. Platz.
Beim Wanderpokalschießen der Sportschützen Diersfordt landete das Team Heinz-Wilhelm Schult, Friedhelm Heyne und Ernst Steinkamp auf dem sechsten Platz.
Auch beim Kreispokalschießen gab es Erfolge zu verzeichnen. Luftgewehr: Bernhard Lichtenberg 1. Platz, Hendrik Lichtenberg 2. Platz in den jeweiligen Altersklassen. Einzelwertung beim KK 100 m Auflage war Heinz-Wilhelm Schult viertbester Schütze. Einen 4. Platz erzielte der Senior Franz Hermann Lichtenberg beim KK-Schießen.
Präsident Elmar Venohr (links) und Schriftführer Bernd Krebbing (mitte) überreichen dem Listenführer der Liste 6, Jörn Berger, den Wanderpokal für die besten Ergebnisse beim Listenschießen. Foto: Silke Terhart
Neuwahlen: Neuer Oberst und Dank an Hartwig Terstegen
Ein Höhepunkt der Versammlung war die Wahl eines neuen Obersts. Nach 17 Jahren im Amt trat Hartwig Terstegen zurück und entschuldigte sich für seine Fernbleiben. Präsident Elmar Venhor dankte Terstegen in seiner Rede für sein jahrzehntelanges Engagement:
„Hartwig Terstegen gehört unserem Schützenverein seit über 40 Jahren an. Bereits im zweiten Jahr seiner Mitgliedschaft war er Leutnant, von 1989 bis 1995 war er Oberleutnant, und 2007 stieg er zum Oberst auf. An dieser Stelle, lieber Hartwig, ein mehr als herzliches Dankeschön von allen Schützenkameraden, dem Vorstand und allen Dammer Familien und Freunden. Wir hoffen, dass du uns auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite stehen wirst als ‚Oberst aD‘.“
Einstimmigkeit bei den Wahlen. Foto: Verein
Neuer Oberst des Vereins ist Jens Ostermann-Schelleckes
Der neue Oberst des Vereins ist Jens Ostermann-Schelleckes. Einstimmig gewählt, blickt Ostermann-Schelleckes auf eine lange Vereinsmitgliedschaft seit 1991 zurück und organisierte jahrelang das Kinderschützenfest. Einstimmig wiedergewählt wurden außerdem Karsten Ufermann als Kassierer sowie Gerd Pleines als Sportwart.
Ausblick und Termine für das Jahr 2025
Der Verein legte bereits erste Termine für das kommende Jahr fest. Unter anderem stehen im März das Listenschießen der Herren und im April das Traditionspokalschießen in Brünen auf dem Programm. Die Termine der Schützenfeste und anderer Vereinsveranstaltungen wurden ebenfalls bekannt gegeben, sodass sich die Mitglieder auf ein ereignisreiches Jahr freuen können.
Mit dieser Planung und den strukturellen Entscheidungen geht der Schützenverein Damm optimistisch ins neue Vereinsjahr und bleibt eine feste Größe im Dammer Gemeindeleben.
14.06. – 16.06.2025 (Samstag – Montag) – Schützenfest, Festzelt Damm, ab 14:00 Uhr, in Uniform mit Hut und Gewehr (Samstag); Freibier mit Grillen für die Schützen
17.06.2025, (Dienstag) – Festzelt Damm – 19:00 Uhr: Freibier mit Grillen für die Schützen
28.06.2025, Samstag – Festzelt Gahlen – 15:00 Uhr: Jubiläumsschützenfest in Uniform mit Hut und Fahne
12.07.2025, (Samstag) – Festzelt Schermbeck – 20:00 Uhr: Kiliansfest in Uniform mit Hut
UPDATE –weitere Wolfsrisse. Damit erhöht sich die Zahl der getöteten Tiere im Schermbecker/Raesfeld Wolfsgebiet auf insgesamt 474 Tiere.
#175 – Am 5. Oktober wurden zwei Ziegen in Schermbeck durch einen Kehlbiss getötet. Eine der beiden Ziegen sei laut Bürgerforum Gahlen Wolf zur Hälfe aufgefressen – beide Keulen (Hinterläufe) der Ziege sind verschwunden bzw. verschleppt worden. Der Zaun hat eine Höhe von ca. 130 cm. Deutlich seien an vier Stellen Kratzspuren, ähnlich einer Anlaufbahn, zu erkennen.
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
Die Einsprungstelle ist klar zu erkennen, da Mutterboden an den oberen Drähten abgestreift wurde. Den Trittsiegeln zufolge müssen mehrere Wölfe vor Ort gewesen sein. Der Geschädigte wird keine Kleintiere mehr halten, solange Wölfe in der Gegend nachgewiesen werden. Schleifspuren in den benachbarten Dämmerwald sind zu erkennen – LANUV und Polizei waren vor Ort.
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
#174 – 15. Oktober. In Raesfeld wurden weitere Schafe gerissen. Die Tiere standen in einer Herde mit 15 Schafen. Zwei Schafe waren tot, ein Schaf durch Tierarzt notgetötet. 1 Schaf in tierärztlicher Behandlung – die Schafe standen hinter einem stromführenden 120 cm hohen Zaun ca. 5-8 m vom Wohnhaus entfernt.
#173 – Am 2. Oktober wurden drei von vier Schafe in Raesfeld gerissen. Die Tiere befanden sich auf einer Wiese, die 15 Meter vom Haus entfernt ist.
# 173 Raesfeld. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
#172 – Am 18. September wurde ein Schaft aus einer Herde von sieben Schafen gerissen. 1 weiteres Schaf verletzt und in medizinischer Behandlung. Der Wolf/Wölfin übersprang dabei einen 120 cm hohen stromführenden Litzenzaun Zaun (20/40/60/90/120 cm)
# 172 Raesfeld. Deutlich erkennbar ist der Kehlbiss. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
#171 .1 von 2 Schafen in Gahlen am 12.9. in Gahlen gerissen – Kampfspuren auf einer Fläche von ca. 40-50 m2 – ein Hinterlauf fehlt – es macht den Eindruck als wenn das gerissene Schaf mehrfach in verschiedene Richtungen gezogen wurde (Schleifspuren) – überall liegen Teile des Schafes herum – eine große Menge an Fleisch/Innereien fehlen.
#170 – Vierter Riss bei Specht in Gartrop-Bühl. 2 tote Schafe. Einem Schwarzkopfscharf wurden die Gedärme rausgerissen. Das Tier musste später eingeschläfert werden. Einem Mutterschaf wurde das ungeborene Lamm aus dem Körper gerissen. Überwunden wurde ein Doppelzaun mit einer Höhe von 134 cm sowie jeweils 2 Stromlitzen Ein Zaun 6 KV, der andere 10 KV. Zusätzlich ist ein Zaunmonitor angebracht, der meldet, wenn die Spannung unter 3,5 KV fällt.
# 169 – Neuer Riss heute am 3.9. in Schermbeck. 2 von 8 Schafen tot – Zaun 160 cm – Spannung 8 kV überwunden.
Aktuell 23 Übergriffe seit dem 19.07.2024 – mittlerweile alle zwei Tage ein Übergriff auf die hiesigen Schafe im Bereich Wesel / Schermbeck / Raesfeld und Umgebung! Stromführende Zäune von 90 – 140/160 cm Höhe werden problemlos überwunden!
Eins von den zwei Schafen was heute gerissen wurde. Foto: Bürgerforum Gahlen
Allein im Zeitraum vom 19. Juli bis 3. September 2024 kam es zu 18 Rissen, bei denen 41 Schafe (+ungeborenes Lamm) getötet wurden. Fünf dieser Übergriffe ereigneten sich hinter den empfohlenen Herdenschutzzäunen. Der neue Riss ist der 5. Riss in Folge, 26. 7., 19.8., 30.8. und 3.9.2024., 11.9. 2024.
Der neuste Schafriss ereignete sich heute am Freitag in Schermbeck. Damit erhöht sich die Zahl der Wolfsrisse auf 168. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
#168 – 30. August 1 Schaf aus einer Herde gerissen
#167 – 24. August 2 Schafe aus einer Herde von 16 Tieren in Gartrop-Bühl ca. 3 – 5 Meter von der Wohnbebauung entfernt gerissen.
#166 – 23. August 3 Schafe aus einer Herde von 25 Tiere in den Lippeauen Gartrop-Bühl gerissen – Zaun von 1,20 Meter mit stromführender Litze und 6000 Volt überwunden
#165 – 21. August 2 Schafe in Schermbeck aus einer Herde von sechs Schafen. überwunden wurde ein ca. 160 cm Knotengeflecht inkl. stromführender Breitbandlitze oben
#164 – 19. August 1 Schaf in Schermbeck aus einer Herde von neun Schafen gerissen
#163 – 17. August 3 Schafe in Schermbeck gerissen
#162 – 15. August 1 Schaf in Raesfeld, versuchter Kehlbiss
#161 – 15. August 3 Schafe in Raesfeld gerissen, ein Schaf notgetötet
#160 – 14. August 3 Schafe in Raesfeld gerissen, ein Schaf verletzt
#159 – 10. August 1 Schaf in Schermbeck gerissen
#158 – 8. August 1 Schaf Schermbeck
#157 – 7. August Schermbeck – Horstkampshof: zwei Schafe
Neuer Wolfsriss #156 am 30. Juli im Bereich Dämmerwaldam 30. Juli 2024
Am Dienstag gab es erneut wieder einen Wolfsriss. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Risse im Wolfsgebiet Schermbeck seit der Aufzeichnung April 2018 auf 156.
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
In unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung, laut Bürgerforum Gahlen Wolf nur 30 bis 40 Meter von der Wohnbebauung tötete der Wolf oder die Wölfin zwei Schafe. Ein weiteres verletzte Schaf musste durch den Tierarzt notgetötet werden. LANUV war vor Ort.
26. Juli 2024
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Wölfe erneut zugeschlagen. Diesmal töteten sie drei von zwölf Kamerun-Schafen auf einer Weide zwischen Schermbeck und Erle (Üfte). Ein Schaf wird noch vermisst. Die Weide lag unmittelbar zwischen dem Wohnhaus und den Stallungen.
Eingezäunte Weide
Laut Bürgerforum Gahlen Wolf war die Weide war mit einem Knotengeflechtzaun von 1,20 Metern Höhe eingezäunt. Wie der Besitzer mitteilt, ließen sich die Wölfe nicht von dem Licht abschrecken, das die ganze Nacht in den Stallungen brannte. Die Schafe wurden durch den wolfstypischen Kehlbiss getötet.
Das Kamerun-Schaf wurde durch den für den Wolf typischen Kehlbiss in Schermbeck getötet. Foto: Bürgerforum Wolf
Kritik des Landwirts
„Es ist eine große Sauerei, dass nichts unternommen wird, denn hier treiben sich so viele Wölfe rum, die auch von vielen Menschen gesehen wurden“, so der Landwirt.
Untersuchungen vor Ort
Vor Ort war das Landesamt für Umwelt und Naturschutz (LANUV) und nahm das Rissprotokoll auf. Eine DNA-Analyse soll nun bestimmen, um welche Wölfe es sich handelt.
Vorherige Vorfälle
Wie bereits berichtet, gab es erst vor einigen Tagen, 19. und 20. Juli, zwei Rissmeldungen in Schermbeck. Damit erhöht sich die Zahl der Risse im Schermbecker Wolfsgebiet auf 155.
Dieser Riss bestätigt erneut, dass die Wölfe im Wolfsgebiet noch vorhanden sind und aktiv Tiere reißen.
Völlig überraschend und unerwartet müssen wir Abschied nehmen von Günter Gätzschmann
Er war seit der Gründung des Heimat- und Geschichtsverein Schermbeck e. V. im Jahre 1987 ein geschätztes Mitglied des Vereins und hat zuletzt den Posten der Geschäftsführung vertreten. Günter hat mit außergewöhnlichem, persönlichem Engagement die Interessen des Vereins vertreten und vorangetrieben.
Neben seinem Vater, Hans Zelle, verfolgte und begleitete er den Werdegang des Vereins. Er hat Informationen zusammengetragen, dokumentiert, Ausstellungen mit organisiert, Veranstaltungen geplant, Fotokalender mit Schermbecker Motiven gestaltet, ebenso Postkarten, und mit viel Hingabe die Umgestaltung des Heimatmuseums begleitet. Dabei war es ihm nie wichtig, in erster Reihe zu stehen. Ihm lag es mehr, die Aufgaben im Hintergrund auszuführen.
Der Heimat- und Geschichtsverein nimmt mit großem Bedauern Abschied und ist sehr dankbar für seine Mitgestaltung und sein Engagement im Sinne des Vereins.
Die Zusammenarbeit war uns eine Ehre und wird uns in Erinnerung bleiben.
Jahrgänge ab 1971 sind verpflichtet, bis zum 19. Januar 2025 ihren alten Papierführerschein in den modernen, fälschungssicheren EU-Kartenführerschein umzutauschen.
Diese Maßnahme sorgt für ein einheitliches und sicheres Führerscheindesign in der gesamten EU.
Frühzeitiges Umtauschen und Wartezeiten vermeiden
Es wird empfohlen, um die Bearbeitung zu erleichtern und Engpässe zu vermeiden, den neuen Führerschein rechtzeitig zu beantragen. Alle Personen, die nach 1953 geboren wurden und noch im Besitz eines Papierführerscheins sind, sollten ebenfalls rechtzeitig den Umtausch vornehmen. Wer bereits einen EU-Kartenführerschein besitzt, ist von dieser Umtauschpflicht ausgenommen.
Wichtige Unterlagen für den Umtausch
Für den Umtausch benötigen Sie folgende Dokumente:
Ihr alter Papierführerschein,
ein aktuelles biometrisches Foto,
Ihr Personalausweis oder Reisepass,
Den ausgefüllten Antrag, den Sie unter www.Kreis Wesel.de herunterladen können.
Die Bearbeitungsgebühr beträgt 30,40 Euro.
Ablauf und Besonderheiten beim Umtauschprozess
Obwohl der alte Papierführerschein grundsätzlich unbefristet gültig ist, kann er im Bürgerbüro zeitlich befristet werden. Diese Befristung ermöglicht den Direktversand des neuen Kartenführerscheins an Ihre Adresse, ohne dass ein weiterer Besuch in den Dienststellen nötig ist. Bei postalischer Antragstellung entfällt diese Stempel-Befristung, da der Originalführerschein in der Regel nicht beigelegt wird.
Grundsätzlich kann jeder Antrag zu Führerscheinangelegenheiten bei dem für Sie zuständigen Bürgerservice der Stadt- oder Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Halten Sie hierzu jedoch Rücksprache mit Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung.
Mit diesen Informationen und einer rechtzeitigen Planung gestalten Sie den Umtausch reibungslos und sichern sich den modernen EU-Führerschein ganz ohne Stress!
Perfektes Wetter für den 38. Martinsmarkt in Marienthal
Am Wochenende war das Wetter einfach ideal für einen gemütlichen Bummel über den Martinsmarkt in Marienthal, rund um die Klosterkirche. Klein, fein und vor allem regional – genau so erlebten die zahlreichen Gäste, die teils von weither angereist waren, den besonderen Markt. Die Kaufmannschaft ließ sich für das 25-jährige Jubiläum einiges einfallen, um das Fest besonders schön zu gestalten. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen!
Über 60 Aussteller in festlicher Atmosphäre
Mehr als 60 Aussteller – so viele wie nie zuvor – versammelten sich rund um den Klostervorplatz bis hin zur „Alten Molkerei“ und schufen ein stimmungsvolles Einkaufsdorf. An vielen Ständen lag bereits ein vorweihnachtlicher Duft in der Luft, der die Besucher in festliche Stimmung versetzte.
Gänse als Attraktion für Groß und Klein
Im Zentrum des Marktes standen zwei schnatternde Gänse, die alle Gäste begrüßten. Diese tierischen Besucher waren ein echter Hingucker und begeisterten Jung und Alt. Auch einige Raesfelder ließen es sich nicht nehmen, dem Trubel des großen Kappesmarkts zu entfliehen. Wie eine Familie aus Erle, die ihren amerikanischen Freunden einen kleinen, aber feinen regionalen Markt zeigen wollten. Für sie war der Martinsmarkt die perfekte Wahl.
Foto: Petra Bosse
Genuss an jeder Ecke
Überall auf dem Markt lockten köstliche Speisen und Getränke. Wer es gemütlich mochte, fand in der Jurte einen Platz am Lagerfeuer, wo man beim Stockbrotbacken gemeinsam Martinslieder sang. Die kulinarischen Highlights reichen von Trockenobst und Nussvariationen vom Hof Wältermann bis hin zu den Spezialitäten des Biobauern David Thielmann, der eigens aus Österreich angereist war.
Foto: Petra Bosse
Einzigartige Handwerkskunst und regionale Produkte
Die Marktstände boten eine Vielfalt an handgefertigten Produkten: lebende Kränze aus Moos von Baumeister aus Raesfeld, die lange haltbar sind, „Marienthaler Patchwork“, Holzbildhauerei, Honigprodukte und vieles mehr. Ein besonderes Highlight war der „Schrank voller Wolle“, der sich großer Beliebtheit erfreute. Nach dem Stöbern lud ein heißer Kloster-Glühwein oder ein Eierpunsch zur wohlverdienten Pause ein.
Foto: Petra Bosse
Der Kulturkreis Marienthal und das umfangreiche Rahmenprogramm
Der Kulturkreis Marienthal war ebenfalls mit einem Stand vertreten und stellte das neue Programm für die beliebten Marienthaler Abende 2025 vor. Das gesamte Rahmenprogramm wurde liebevoll gestaltet: Neben interessanten Klosterführungen sorgen die Üfter Jagdhornbläser, die Holzschuhtanzgruppe, der junge Chor aus Brünen, „Two of Us“ und die Marienthaler Nachtwächter für beste Unterhaltung und eine fröhliche Stimmung.
Ein Markt mit Herz und Seele
Es war deutlich zu spüren, dass die Marienthaler ihren Martinsmarkt mit viel Herzblut pflegen. Neben den zahlreichen Verkaufsständen gab es ein abwechslungsreiches Programm, das den Markt zu einem besonderen Erlebnis machte. Hier wurde an alles gedacht – ein Markt, der die Vorfreude auf die Adventszeit weckte und alle Besucher mit einem Lächeln verabschiedete.
Der Nikolaus und Knecht Ruprecht kommen nach Gahlen 2024
Schon zum 52. Mal besuchen der Nikolaus und sein treuer Begleiter Knecht Ruprecht das Lippedorf Gahlen. Auch in diesem Jahr haben sich die beiden am Samstag, dem 7. Dezember 2024, angekündigt.
Adventsmarkt
Trotz ihrer langen Tradition werden der Nikolaus und Knecht Ruprecht auch diesmal nicht allein zum Dorfkern finden. Ein gemeinsamer Laternenzug an der Gahlener Kanalbrücke holt sie ab und begleitet sie bis zum Feuerwehrgerätehaus. Der festliche Nikolauszug beginnt um 17:00 Uhr am Parkplatz Törkentreck, Widemweg, in Schermbeck-Gahlen, während der kleine Adventsmarkt bereits um 15:30 Uhr am gleichen Ort seine Pforten öffnet.
Nikolaustüten für die kleinen Gäste
Um sicherzustellen, dass jedes Kind eine Nikolaustüte bekommt, können die begehrten Gutscheine bis zum 2. Dezember 2024 für 6 Euro erworben werden. Die Vorverkaufsstellen umfassen die Gahlener Filiale der Volksbank Schermbeck, die Gaststätte „Zur Mühle“ in Gahlen sowie den Getränkestar in Östrich.
Wer nicht vor Ort einkaufen kann, hat die Möglichkeit, die Nikolaustüten-Gutscheine bequem online zu erwerben. Über den Veranstaltungskalender der Volksbank Schermbeck eG, in der Rubrik „Wir für Sie“, können die Gutscheine einfach bestellt werden ( www.vb-schermbeck .de /veranstaltung ).
Alternativ steht ein QR-Code zur Verfügung, um die Bestellung noch einfacher zu gestalten. Wer kurzfristig absagen muss, kann die Online-Gutscheine bis zum 30. November 2024 stornieren und so maximale Flexibilität genießen.
Ein Laternenzug für die ganze Familie
Der Heimatverein Gahlen freut sich besonders auf viele leuchtende Laternen und die Kinder, die den Nikolaus in stimmungsvoller Atmosphäre begleiten werden. Der diesjährige Nikolauszug wird erneut durch die engagierte Unterstützung verschiedener Gruppen möglich gemacht.
Ein besonderer Dank geht an den Löschzug Gahlen der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck, der nicht nur für die Absicherung und Begleitung des Umzugs sorgt.
Die SPD im Kreis Wesel fordert, den Umgang mit der wachsenden Wolfspopulation zu verändern, um die Existenz der Nutztierhalter zu sichern. Sie setzt sich dafür ein, Weidetierhalter umfassend zu unterstützen und ein Herdenschutz-Zentrum einzurichten.
Bei einem Informationstreffen mit Schafzüchtern in Hünxe konnte sich die SPD-Fraktion um Dr. Peter Paic ein Bild von der zunehmend schwierigen Lage vieler Nutztierhalter im Kreis Wesel machen. Das Fazit sei klar. Die Situation erfordert dringend ein Umdenken im Umgang mit den Wölfen. Die SPD möchte deshalb die Einrichtung eines Herdenschutz-Zentrums im Kreis Wesel vorantreiben, um eine vernünftige Koexistenz zwischen Wölfen und Nutztieren zu ermöglichen.
Hohe ökologische Bedeutung der Schafhaltung
Schafe haben seit langem eine wichtige Rolle im Kreis Wesel, wo sie nicht nur die Lebensgrundlage überall Schäfer sichern, sondern auch ökologisch wertvolle Aufgaben erfüllen. Besonders im Hochwasserschutz sind sie unverzichtbar: Durch ihren Beitrag zur Landschaftspflege stärken sie die Deiche, die durch den Klimawandel immer gewaltig unter Druck gerät. Ohne diesen Beitrag würde die Stabilität der Deiche abnehmen, was bei Hochwasser gravierende Folgen haben könnte.
Wachsende Herausforderungen für Schafhalter
In den letzten Jahren seien die Herausforderungen für Schafhalter kontinuierlich gestiegen. Neben der Blauzungen-Krankheit, gegen die geimpft werden muss, sind es vor allem die vermehrten Wolfsangriffe seit 2018, die den Tierhaltern stark zusetzen. „Wir haben bereits alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen, um unsere Tiere zu schützen“, erklärte der Landwirt Erich Specht, der auf seinem Hof in Gartrop-Bühl unter anderem hohe, elektrisch gesicherte Zäune sowie schwere Materialien als Untergrabungsschutz eingesetzt hat. „Diese Maßnahmen verschlingen nicht nur hohe Summen, sondern auch viel zusätzliche Arbeitszeit.“
Schafhaltung bald nicht mehr möglich
Maik Dünow, Vorsitzender des Kreisschafzuchtverbands und Selbsthüter von über 1000 Schafen, ergänzte: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Wölfe auch die neuesten Schutzmaßnahmen überwinden.“ In einem wirtschaftlich angespannten Umfeld sei dies auf Dauer nicht tragbar, und für viele kleinere Betriebe sei die Lage bereits jetzt existenzbedrohend. „Wir können nicht mehr zuschauen, wie ein Schaf nach dem anderen gerissen wird.“ Wir haben die Pflicht, unsere Tiere vor diesem Leiden zu schützen. Die aktuellen Maßnahmen sind nicht genug. Der Umgang mit der wachsenden Wolfspopulation muss dringend angepasst werden.“
Kein Schaf kann nachts mehr auf den Außenweiden bleiben. Jeden Abend müssen Erich Specht und sein Sohn alle Schafe in die Ställe und in den gesicherten Innenpferch holen. Foto: Presse SPD Kreis Wesel
Kritik an der aktuellen Unterstützung
Derzeit können „Wolfsberater“ in Nordrhein-Westfalen nur die DNA der reißenden Wölfe feststellen, haben aber keine Befugnisse, den Tierhaltern aktiv zu helfen. Selbst bei wiederholten Angriffen durch denselben Wolf, der große Schäden anrichtet, ist ein Eingreifen nicht möglich. „Auch die Höfe mit artgerechter Weidetierhaltung stehen durch die erforderlichen Herdenschutzmaßnahmen zunehmend unter Druck“, betont Heinrich Heselmann, Kreistagsmitglied und Landwirt. Dauergrünlandflächen und Naturschutzflächen, die zur Biodiversität beitragen, könnten mittelfristig verloren gehen, wenn die Weidetierhaltung aufgegeben wird.
Lokales Herdenschutz-Zentrum als Lösung
Sowohl Dr. Peter Paic als auch Heinrich Heselmann sind sich einig, dass die Einrichtung eines Herdenschutz-Zentrums im Kreis Wesel erforderlich ist. Ein entsprechender Antrag wurde von der SPD bereits in der Vergangenheit gestellt, doch dieser blieb erfolglos. Nun soll ein neuer Anlauf erfolgen, der alle relevanten Akteure einbezieht, von den landwirtschaftlichen Verbänden über Naturschutzorganisationen bis hin zu den zuständigen Behörden. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die sowohl dem Schutz der Nutztiere als auch dem Artenschutz gerecht werden.
Ein weiterer Schritt könnte laut Dr. Paic die Analyse von Maßnahmen in anderen Bundesländern oder europäischen Ländern sein, die ähnlichen Herausforderungen mit wachsenden Wolfsbeständen erfolgreich meistern. „Möglicherweise sind auch rechtliche Anpassungen im Jagdrecht notwendig, um ein Gleichgewicht zu wahren“, so Paic.
SPD-Anlageantrag zur Einrichtung eines Herdenschutzzentrums
„Die SPD-Kreistagsfraktion wird in Kürze einen Antrag zur Einrichtung eines Herdenschutzzentrums in den Kreistag einbringen“, kündigte Dr. Paic an. Dieser Antrag wird die umfangreichen Recherchen und Erkenntnisse der SPD zu diesem Thema berücksichtigen. Die Fraktion ist überzeugt, dass ohne großzügiges Handeln die Schafhaltung im Kreis Wesel bald keine Zukunft mehr haben könnte, was die entscheidenden Folgen für die Region und ihre Umwelt hätte.
Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen „Gewerbegebiet“ und „Hecheltjen“ startete am 5. November 2024 in Schermbeck
Die Gemeinde Schermbeck setzt den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen fort: Ab Dienstag, den 5. November 2024, werden der östliche Haltepunkt der Haltestelle „Gewerbegebiet“ an der Maassenstraße (L 104) sowie beide Haltepunkte der Haltestelle „Hecheltjen“ an der Weseler Straße umgebaut.
Der Verkehr wird während der Bauarbeiten an den betroffenen Bereichen vorbeigeführt, und ortsnahe Ersatzhaltestellen werden eingerichtet. Die Gemeindeverwaltung bittet Verkehrsteilnehmer und Bewohner um Verständnis.
Das erste Novemberwochenende bringt in unserer Region eine Reihe traditioneller Märkte und Feste, die seit Jahren fest im Kalender vieler Besucher stehen. Raesfeld, Dorsten, Haltern am See und Marienthal laden zu ihren herbstlichen Veranstaltungen ein.
Marienthaler Martinsmarkt
Collage: Heimatmedien GmbH
Zum 25-jährigen Jubiläum lädt der Martinsmarkt am 2. und 3. November auf den malerischen Kirch- und Dorfplatz in Marienthal ein. Traditionelles Kunsthandwerk und musikalische Darbietungen machen dieses Fest zu einem Erlebnis für alle Altersgruppen.
Highlights:
Musikalische Darbietungen: Samstag mit dem Jungen Chor Brünen und der Folk-Band „Two of Us“
Mystische Efeuelfe: Die Stelzenläuferin verzaubert am Samstag von 13:30 bis 17:30 Uhr die Besucher
Kulinarische Genüsse: Martinsgans und Klostereierpunsch für den herbstlichen Genuss
Am 2. und 3. November lädt der Gänsemarkt in Haltern am See zum Schlemmen und Entdecken ein. Der Marktplatz wird zum Bauernmarkt mit herbstlichen Spezialitäten und regionalen Produkten.
Highlights:
Gewinnspiel „Knack die Nuss“: Stadtgutscheine und Gänseessen als Preise
Verkaufsoffener Sonntag: Am 3. November von 13:00 bis 18:00 Uhr
Gänsemarktfegen: Traditionelles Fegen des Marktplatzes durch die Kaufmannschaft am Sonntagmorgen
Zeiten: Samstag, 2. November, und Sonntag, 3. November, ganztägig geöffnet.
Der Raesfelder Kappesmarkt verwandelt den Ortskern am 2. und 3. November in eine lebendige Festmeile mit regionalem Flair. Im Mittelpunkt steht der „Kappes“ (Kohl), der in zahlreichen Variationen angeboten wird. Ein Fest für die ganze Familie.
Highlights:
Eröffnungszeremonie: Samstag, 11:00 Uhr, mit Bürgermeister Martin Tesing und den Kappeshoheiten
Kappeshobeln und Verlosung: Traditionelles Kohlhacken und attraktive Preise
Kappesball: Samstagabend ab 19:00 Uhr im Festzelt
Zeiten: Samstag, 2. November, und Sonntag, 3. November, ganztägig.
Am 3. November feiert Dorsten das Ehrenamt und die Gemeinschaftsarbeit mit einem strahlenden Lichterfest in der Innenstadt. Über 70 Vereine und ein buntes Bühnenprogramm laden zum Mitmachen ein.
Highlights:
Bühnenprogramm am Marktplatz: Von 12:00 bis 18:30 Uhr, moderiert von Michael Maiß
Laternenumzug und Sternenhimmel: Start um 17:00 Uhr, Abschluss mit einer Ansprache des Bürgermeisters
Es war ein echter Rocktober-Abend im Selecao Sports & More in Schermbeck. Die Coverband „One 4 the Road“ überzeugte bei der Halloween-Party am letzten Tag des Monats mit einer mitreißenden Live-Performance.
Gleich zum Start um 19 Uhr füllte sich die Location am Raiffeisenweg mit gut gelaunten Partygästen. Rund 80 Anmeldungen hatte es im Vorfeld gegeben.
Vollgas-Rock und gefühlvolle Balladen
Viele Besucher waren nicht zum ersten Mal dabei und kannten den Ablauf schon von früheren Veranstaltungen. Natürlich gab es auch diesmal wieder ein reichhaltiges Grill-Buffet von Gastgeber Andreas „Yogi“ Strelitz. Der schwang wie gewohnt höchstpersönlich die Grillzange, um allerhand Leckereien auf die Teller der Gäste zu zaubern. Als die sechsköpfige Band die ersten Akkorde anstimmte, war die Stimmung schon bestens.
Foto: Ralf Meier
Das Duo Nicole Hülsmann und Dirk Isermann am Mikrofon harmonierte perfekt und führte durch einen Abend voller Welthits. Gleich zum Auftakt gab es den Police-Klassiker „Every breath you take“. Mit jedem weiteren Song bewies die Band ihr großes musikalisches Spektrum. Besonders die gefühlvollen Interpretationen begeisterten das Publikum. Die instrumentale Besetzung mit Hermann Giesen am Schlagzeug, Lutz Noras an den Keyboards, Ulrich Fischer an der Gitarre und Christian Reizig am Bass sorgte für einen satten Sound.
Leckeres vom Grill servierte Yogi Strelitz. Foto: Ralf Meier
Halloween-Party, Grill-Buffet und Live-Musik
Getreu dem Motto der Cover Rock Band „Abrocken – Losfeiern – Mitsingen“ wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert. Die Kombination aus Halloween-Party, Grill-Buffet und Live-Musik erwies sich als voller Erfolg. Die Besucher feierten ausgelassen zu den zeitlosen Rock-Hits. Einmal mehr zeigte sich: One 4 the Road versteht es, ihr Publikum mitzureißen – egal ob mit Vollgas-Rock oder gefühlvollen Balladen.