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Wolfsangriffe im Wolfsgebiet Schermbeck: Neue Rissmeldungen

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Symbolfoto: Pixabay/Customs112

Lange Zeit war es ruhig im Wolfsgebiet Schermbeck, was den Wolf anbelangte. Die letzten bestätigten Wolfsrisse ereigneten sich am 15., 17., 18. und 24. April 2024.

Hierbei wurden eindeutig und mehrfach die Wölfin Gloria, GW954f, sowie ein weiterer Wolf, HW01, nachgewiesen. Eine Meldung über zwei verschwundene Lämmer vom 24. April ist noch in Bearbeitung.

Neue Wolfsangriffe im Juli

Die Frage, ob der Wolf oder die Wölfe abgewandert seien, stellte sich nun nicht mehr, denn es gibt zwei neue Rissmeldungen. Am 19. und 20. Juli wurden erneut Schafe im Wolfsgebiet Schermbeck/Schermbeck gerissen. Damit erhöht sich die Anzahl der Wolfsangriffe auf 154.

Wolf riss Schaf im Wolfsgebiet Schermbeck
©Bürgerforum Gahlen Wolf

Wolfsangriff am 19. Juli

Am 19. Juli wurde ein Schaf gerissen, zwei weitere Schafe wurden schwer verletzt und befinden sich in tierärztlicher Behandlung. Die Weide war laut Bürgerforum Gahlen Wolf durch einen Zaun (Knotengeflecht) mit elektrifizierten Übersprunglitzen in 1,2m und 1,5m Höhe und Untergrabschutz-Litze, alle 8 kV (dokumentiert über Zaun-App), geschützt und sei, so heißt es, in einem optimalen Zustand gewesen. Der Zaun sei nach der Attacke 100% unversehrt geblieben und habe keinerlei Spuren des Eindringens aufgewiesen. Laut Bürgerforum Gahlen Wolf lasse sich daraus schließen, dass der Wolf oder die Wölfe im freien Sprung die 1,5m überwunden haben, was besonders beim Verlassen der Wiese bemerkenswert sei. Vollgefressen und mit einer Keule im Maul (große Fraßmenge und ein komplettes Hinterbein fehlt, d.h. nicht auf der Wiese zu finden).

Weitere Angriffe am 20. Juli

Ein weiterer Wolfsangriff erfolgte am nächsten Tag, Samstag, 20. Juli, ebenfalls im Wolfsgebiet Schermbeck. Hierbei wurden zwei Schafe getötet, zwei weitere Schafe seien so schwer verletzt gewesen, dass eine Notschlachtung erfolgte.

In beiden Fällen war das Landesamt für Umwelt und Naturschutz (LANUV) vor Ort.

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