StartUmweltUPDATE: Wolfsrisse im Schermbecker Wolfsgebiet 2024

UPDATE: Wolfsrisse im Schermbecker Wolfsgebiet 2024

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Das getötete Kamerun Schaf weist den typischen Kehlbiss von Wölfen auf. Foto: Symbolfoto: Pixabay/Customs112

UPDATEweitere Wolfsrisse. Damit erhöht sich die Zahl der getöteten Tiere im Schermbecker/Raesfeld Wolfsgebiet auf insgesamt 474 Tiere.

#175 – Am 5. Oktober wurden zwei Ziegen in Schermbeck durch einen Kehlbiss getötet. Eine der beiden Ziegen sei laut Bürgerforum Gahlen Wolf zur Hälfe aufgefressen – beide Keulen (Hinterläufe) der Ziege sind verschwunden bzw. verschleppt worden. Der Zaun hat eine Höhe von ca. 130 cm. Deutlich seien an vier Stellen Kratzspuren, ähnlich einer Anlaufbahn, zu erkennen.

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Zwei Ziegen gerissen in Schermbeck
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf

Die Einsprungstelle ist klar zu erkennen, da Mutterboden an den oberen Drähten abgestreift wurde. Den Trittsiegeln zufolge müssen mehrere Wölfe vor Ort gewesen sein. Der Geschädigte wird keine Kleintiere mehr halten, solange Wölfe in der Gegend nachgewiesen werden. Schleifspuren in den benachbarten Dämmerwald sind zu erkennen – LANUV und Polizei waren vor Ort.

Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf

#174 – 15. Oktober. In Raesfeld wurden weitere Schafe gerissen. Die Tiere standen in einer Herde mit 15 Schafen. Zwei Schafe waren tot, ein Schaf durch Tierarzt notgetötet.
1 Schaf in tierärztlicher Behandlung – die Schafe standen hinter einem stromführenden 120 cm hohen Zaun ca. 5-8 m vom Wohnhaus entfernt.

#173 – Am 2. Oktober wurden drei von vier Schafe in Raesfeld gerissen. Die Tiere befanden sich auf einer Wiese, die 15 Meter vom Haus entfernt ist.

Wolf-Risse-in-Raesfeld
# 173 Raesfeld. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf

#172 – Am 18. September wurde ein Schaft aus einer Herde von sieben Schafen gerissen. 1 weiteres Schaf verletzt und in medizinischer Behandlung. Der Wolf/Wölfin übersprang dabei einen 120 cm hohen stromführenden Litzenzaun Zaun (20/40/60/90/120 cm) 

Wolfsriss Raesfeld 2024
# 172 Raesfeld. Deutlich erkennbar ist der Kehlbiss. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf

#171 .1 von 2 Schafen in Gahlen am 12.9. in Gahlen gerissen – Kampfspuren auf einer Fläche von ca. 40-50 m2 – ein Hinterlauf fehlt – es macht den Eindruck als wenn das gerissene Schaf mehrfach in verschiedene Richtungen gezogen wurde (Schleifspuren) – überall liegen Teile des Schafes herum – eine große Menge an Fleisch/Innereien fehlen.

#170 – Vierter Riss bei Specht in Gartrop-Bühl. 2 tote Schafe. Einem Schwarzkopfscharf wurden die Gedärme rausgerissen. Das Tier musste später eingeschläfert werden. Einem Mutterschaf wurde das ungeborene Lamm aus dem Körper gerissen. Überwunden wurde ein Doppelzaun mit einer Höhe von 134 cm sowie jeweils 2 Stromlitzen Ein Zaun 6 KV, der andere 10 KV. Zusätzlich ist ein Zaunmonitor angebracht, der meldet, wenn die Spannung unter 3,5 KV fällt.

# 169 Neuer Riss heute am 3.9. in Schermbeck. 2 von 8 Schafen tot – Zaun 160 cm – Spannung 8 kV überwunden.

Aktuell 23 Übergriffe seit dem 19.07.2024 – mittlerweile alle zwei Tage ein Übergriff auf die hiesigen Schafe im Bereich Wesel / Schermbeck / Raesfeld und Umgebung! Stromführende Zäune von 90 – 140/160 cm Höhe werden problemlos überwunden!

169 Wolfsriss in Schermbeck
Eins von den zwei Schafen was heute gerissen wurde. Foto: Bürgerforum Gahlen

Allein im Zeitraum vom 19. Juli bis 3. September 2024 kam es zu 18 Rissen, bei denen 41 Schafe (+ungeborenes Lamm) getötet wurden. Fünf dieser Übergriffe ereigneten sich hinter den empfohlenen Herdenschutzzäunen. Der neue Riss ist der 5. Riss in Folge, 26. 7., 19.8., 30.8. und 3.9.2024., 11.9. 2024.

weitere Infos auf: http://wolfskarte-gahlen.de/

Schaf-in-Schermbeck-gerissen
Der neuste Schafriss ereignete sich heute am Freitag in Schermbeck. Damit erhöht sich die Zahl der Wolfsrisse auf 168. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
  • #168 – 30. August 1 Schaf aus einer Herde gerissen
  • #167 – 24. August 2 Schafe aus einer Herde von 16 Tieren in Gartrop-Bühl ca. 3 – 5 Meter von der Wohnbebauung entfernt gerissen.
  • #166 – 23. August 3 Schafe aus einer Herde von 25 Tiere in den Lippeauen Gartrop-Bühl gerissen – Zaun von 1,20 Meter mit stromführender Litze und 6000 Volt überwunden
  • #165 – 21. August 2 Schafe in Schermbeck aus einer Herde von sechs Schafen. überwunden wurde ein ca. 160 cm Knotengeflecht inkl. stromführender Breitbandlitze oben  
  • #164 – 19. August 1 Schaf in Schermbeck aus einer Herde von neun Schafen gerissen
  • #163 – 17. August 3 Schafe in Schermbeck gerissen
  • #162 – 15. August 1 Schaf in Raesfeld, versuchter Kehlbiss
  • #161 – 15. August 3 Schafe in Raesfeld gerissen, ein Schaf notgetötet
  • #160 – 14. August 3 Schafe in Raesfeld gerissen, ein Schaf verletzt
  • #159 – 10. August 1 Schaf in Schermbeck gerissen
  • #158 – 8. August 1 Schaf Schermbeck
  • #157 – 7. August Schermbeck – Horstkampshof: zwei Schafe

Neuer Wolfsriss #156 am 30. Juli im Bereich Dämmerwald am 30. Juli 2024

Am Dienstag gab es erneut wieder einen Wolfsriss. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Risse im Wolfsgebiet Schermbeck seit der Aufzeichnung April 2018 auf 156.

Wolfsriss Schermbeck Nr. 56
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf

In unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung, laut Bürgerforum Gahlen Wolf nur 30 bis 40 Meter von der Wohnbebauung tötete der Wolf oder die Wölfin zwei Schafe. Ein weiteres verletzte Schaf musste durch den Tierarzt notgetötet werden. LANUV war vor Ort.

26. Juli 2024

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Wölfe erneut zugeschlagen. Diesmal töteten sie drei von zwölf Kamerun-Schafen auf einer Weide zwischen Schermbeck und Erle (Üfte). Ein Schaf wird noch vermisst. Die Weide lag unmittelbar zwischen dem Wohnhaus und den Stallungen.

Eingezäunte Weide

Laut Bürgerforum Gahlen Wolf war die Weide war mit einem Knotengeflechtzaun von 1,20 Metern Höhe eingezäunt. Wie der Besitzer mitteilt, ließen sich die Wölfe nicht von dem Licht abschrecken, das die ganze Nacht in den Stallungen brannte. Die Schafe wurden durch den wolfstypischen Kehlbiss getötet.

Kamerun-Schaf-durch-typischen für den Wolf typischen Kehlbiss in Schermbeck getötet
Das Kamerun-Schaf wurde durch den für den Wolf typischen Kehlbiss in Schermbeck getötet. Foto: Bürgerforum Wolf

Kritik des Landwirts

„Es ist eine große Sauerei, dass nichts unternommen wird, denn hier treiben sich so viele Wölfe rum, die auch von vielen Menschen gesehen wurden“, so der Landwirt.

Untersuchungen vor Ort

Vor Ort war das Landesamt für Umwelt und Naturschutz (LANUV) und nahm das Rissprotokoll auf. Eine DNA-Analyse soll nun bestimmen, um welche Wölfe es sich handelt.

Vorherige Vorfälle

Wie bereits berichtet, gab es erst vor einigen Tagen, 19. und 20. Juli, zwei Rissmeldungen in Schermbeck. Damit erhöht sich die Zahl der Risse im Schermbecker Wolfsgebiet auf 155.

Dieser Riss bestätigt erneut, dass die Wölfe im Wolfsgebiet noch vorhanden sind und aktiv Tiere reißen.

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