Start Blog Seite 68

Großer Andrang beim Adventsbasar in Gahlen

Der traditionelle Adventsbasar, den der Förderverein des Evangelischen Kindergartens Gahlen vorbereitet hatte, war auch in diesem Jahr wieder ein Publikumsmagnet.

Großer Andrang beim Adventsbasar in Gahlen

Bereits vor der offiziellen Öffnung um 15 Uhr bildete sich eine erwartungsvolle Schlange vor dem Gemeindehaus an der Kirchstraße. Kaum öffneten sich die Türen, füllten sich die festlich dekorierten Räume mit Leben.

Großer Andrang beim Adventsbasar in Gahlen
Foto: Ralf Meier

Adventsgestecke waren heiß begehrt

Besonders begehrt waren wie in jedem Jahr, die von den Eltern kunstvoll gestalteten Adventskränze und -gestecke. Schon kurz nach Beginn sah man die ersten zufriedenen Besucher mit ihren erworbenen Advents-Arrangements. Hochbetrieb herrschte auch am Kuchenbuffet, wo man die Qual der Wahl hatte. Das von den Eltern bereitgestellte Kuchenangebot war einfach zu verlockend. Einschränken kann man sich schließlich nach den Festtagen wieder.

Großer Andrang beim Adventsbasar in Gahlen

Auch im Außenbereich des Gemeindehauses war einiges los. Am Glühweinstand konnten sich die Gäste trotz der ziemlich winterlichen Temperaturen in geselliger Runde wieder aufwärmen. Der Förderverein des Evangelischen Kindergartens zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden, denn der Erlös der gelungenen Veranstaltung kommt direkt der Arbeit des Kindergartens zugute.

Großer Andrang beim Adventsbasar in Gahlen

Wesel: Polizei gibt Hinweise zum Umgang mit verdächtigem Ansprechen von Kindern

Die Polizei Wesel ruft zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit Meldungen über verdächtiges Ansprechen von Kindern auf. Die Polizei bittet noch einmal um eine Versachlichung in der öffentlichen Diskussion, denn Hysterie und Hate Speech würden hierbei nicht weiterhelfen.

In den letzten Tagen sei es zu mehreren Meldungen zu verdächtigem Ansprechen von Kindern gekommen. So sehr derartige Ereignisse oder Meldungen die Gemüter erhitzen, so sehr eskalieren auch die Diskussionen in sozialen Netzwerken und Chatgruppen.

Die Polizei Wesel bittet in diesem Zusammenhang noch einmal um eine Versachlichung in der öffentlichen Diskussion, denn Hysterie und Hate Speech helfen hier nicht weiter. Unaufgeregte Wachsamkeit und angemessenes Besprechen der Thematik, gemeinsam mit Ihrem Kind, ist oft sinnvoller.

Hinweise der Polizei zum Umgang mit gefährlichen Situationen

Bezüglich des verdächtigen Ansprechens von Kindern gibt die Polizei erneut folgende Tipps:

Das Ansprechen eines Kindes stellt für sich allein keine Straftat dar. Auch das Anbieten von Süßigkeiten oder Ähnlichem muss keine Vorbereitungshandlung für eine strafbare Handlung sein.

Es könnte sich durchaus um eine unbedachte, aber ungeklärte Geste eines Erwachsenen handeln. Bei den Betroffenen kann dies jedoch zu Besorgnis und Unsicherheit führen. Es passiert dann leider immer wieder, dass sich in diesem Kontext harmlose Situationen versöhnen und eine komplette Elternschaft in Aufruhr bringen. Hierdurch werden nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder verunsichert.

Bitte sprechen Sie mit der Polizei oder der Schule bzw. Die KiTa an, wenn Sie sich Sorgen machen. Wenden Sie sich bitte nicht per WhatsApp, Facebook usw. an andere Eltern. Dies ist meist nicht hilfreich, sondern bewirkt eine unkontrollierbare Dynamik. Überlassen Sie die Informationen der Schul- bzw. KiTa-Leitung oder der Polizei.

Prävention: Wie Eltern und Kinder sich schützen können

Sie befürchten, dass erfahrungsgemäß für aufgeklärte, informierte und selbstbewusste Kinder ein geringeres Opferrisiko besteht. Besprechen Sie daher im Vorfeld folgende Aspekte:

  • Lassen Sie Ihr Kind nach Möglichkeit mit Freunden oder Klassenkameraden zusammen zur Schule gehen und sich in Gruppen z. B. auf Spielplätzen aufhalten.
  • Überlegen Sie mit Ihrem Kind, wo es auf seinem Schulweg im Notfall Hilfe finden kann. Schaffen Sie so „Rettungsinseln“ für Ihr Kind. Das können Geschäfte, Lokale, Tankstellen o. ä. A. sein.
  • Ihr Kind sollte immer denselben Weg zur Schule benutzen, damit es auf diese „Rettungsinseln“ zurückgreifen kann.
  • Ihr Kind muss auch Erwachsenen gegenüber den Mut haben zu sagen, dass es etwas nicht will!
  • Ihr Kind sollte nicht an ein Fahrzeug herantreten, wenn es daraus angesprochen wird. Fragen von Autofahrern können von Erwachsenen beantwortet werden.
  • Ihr Kind sollte auf sich aufmerksam machen, wenn es sich bedroht fühlt. Es sollte laut um Hilfe schreien und direkt zu anderen Personen gehen, um sich Hilfe zu holen.
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei: „Weglaufen ist nicht feige!“
  • Erklären Sie Ihrer Art, dass Sie in Notfällen jederzeit über Telefon oder Handy (auch ohne Guthaben) den Polizeinotruf 110 anrufen können.
  • Wenn Ihrem Kind auf dem Schulweg etwas Verdächtiges passiert ist, sollten es sofort seine Lehrer und Ihnen davon erzählen.
  • Halten Sie Ihr Kind dazu an, sich an Absprachen zu halten und pünktlich zu sein, damit Sie sich auf Ihr Kind verlassen können und sich keine unnötigen Sorgen machen. Machen Sie es umgekehrt – Ihr Kind lernt an Ihrem Modell.
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei, auf sein Bauchgefühl zu vertrauen, wenn Sie eine Situation nicht sofort sicher einschätzen können.
  • Warnen Sie dabei nicht vor ‚Fremden‘, sondern vor ‚Taten‘. Kinder wissen mit dem Erwachsenen-Begriff „fremd“ oft nichts anzufangen. Für Kinder ist schon derjenige nicht mehr fremd, der sich mit Namen vorstellt oder das Kind mit dessen Namen anspricht („Der kennt mich doch“).
  • Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind fest, wer es von der Schule oder vom Kindergarten abholen darf und mit wem es mitgehen darf. Das sollten nur maximal drei bis vier vertraute Personen sein. Die Regel gilt: „Geh nur mit diesen Menschen und mit niemand sonst!“

Was tun, wenn ein Vorfall gemeldet wird?

Ihr sollte Kind von einem Vorfall berichten, bei dem es von einer fremden Person angesprochen und sogar bedrängt wurde:

  • Bemühen Sie sich, Ruhe zu bewahren. Ihre ruhige Reaktion wird maßgeblichen Einfluss darauf haben, dass Ihr Kind das Erlebte gut verarbeitet.
  • Vermitteln Sie Ihrer Art, dass es bei Ihnen in Sicherheit ist.
  • Geben Sie dem Kind die Bestätigung, dass es richtig war, sich Ihnen anzuvertrauen.
  • Glauben Sie Ihrem Kind.
  • Hören Sie der Schilderung Ihres Kindes aufmerksam zu, ohne „nachzubohren“.
  • Lassen Sie Ihr Kind mit eigenen Worten berichten und legen Sie ihm keine Antworten in den Mund.
  • Machen Sie keine Vorhaltungen (…aber ich habe dir doch hundert Mal gesagt, dass du das nicht machen sollst…), sondern bestärken Sie vorbildliches Verhalten.
  • Verständigen Sie sich in akuten Situationen sofort über den Notruf 110 der Polizei, damit weitere Maßnahmen schnell eingeleitet werden können.
  • Informieren Sie auch dann die Polizei, wenn die Tat schon einige Stunden zurückliegt.

Die Polizei nimmt Ihre Schilderung immer ernst. Dazu sind detaillierte Angaben Ihres Kindes zu den Tatumständen und zur Täterbeschreibung erforderlich.

Gesundheitsexperte Peter Hinojal kommt ins INJOY Dorsten

Wenn es um Gesundheit, Bewegung und nachhaltige Schmerzfreiheit geht, gehört Peter Hinojal zu den gefragtesten Experten Deutschlands. Am 27. November macht der Erfolgsautor und Keynote-Speaker auf Einladung von Paul Underberg Station im INJOY Dorsten – ein Pflichttermin für alle, die mehr über gesunde Bewegung lernen möchten.

Mit über 250.000 Seminarteilnehmern und mehr als 10.000 ausgebildeten Trainern und Therapeuten hat sich Peter Hinojal als „Bewusstmacher“ in der Gesundheitsbranche etabliert. Seine Expertise ist auch in der Wirtschaft gefragt: Als Referent und Keynote-Speaker berät er namhafte Unternehmen wie General Electric, Sparkasse, Bosch und Volksbanken sowie verschiedene Kliniken.

Seine Mission seit über 20 Jahren: Menschen zu einem gesünderen und aktiveren Leben zu inspirieren. Dass er dabei keine trockenen Vorträge hält, sondern sein Publikum mit Begeisterung und Motivation in seinen Bann zieht, hat sich längst herumgesprochen.

Praxisnah und sofort umsetzbar

Der Abend verspricht spannende Einblicke in die Welt der Faszien und Muskeln sowie praktische Tipps zur Verbesserung der körperlichen Fitness. Ein besonderes Highlight wird die Vorstellung des innovativen Sensopro Luna sein – ein hochmodernes Trainingsgerät, das sowohl für die sportartenspezifische Leistungssteigerung als auch für die Schmerzlinderung und Rehabilitation neue Maßstäbe setzt.

„Die Trainingsform erster Klasse ist und bleibt auch lt. WHO das Muskeltraining. Wir bleiben uns mit allen Erweiterungen und Neuerungen im Sinne unserer Kunden treu, wir ändern nicht die Rezeptur, sondern nur die Zutaten wie jetzt mit dem neuen Egym-Zirkel und dem hippen SENSOPRO“, so Underberg augenzwinkernd.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt für INJOY-Mitglieder 4,90 €, Gäste zahlen 9,90 € und erhalten zusätzlich eine vierwöchige Testphase im INJOY Dorsten. Da die Vorträge von Peter Hinojal erfahrungsgemäß sehr gut besucht sind, wird eine zeitnahe Anmeldung empfohlen.

CDU nominiert Dirk Kuhmann als Bürgermeisterkandidat für Raesfeld

0

Die CDU Raesfeld hat frühzeitig ihren Bürgermeisterkandidaten Dirk Kuhmann für die Kommunalwahl 2025 vorgestellt.

Dirk Kuhmann, Fachbereichsleiter für Betriebe und Immobilien bei der Stadt Rhede, soll für die Partei ins Rennen gehen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Mitgliedern der CDU.

Frühe Nominierung von Dirk Kuhmann für die Kommunalwahl

Am Donnerstagabend nominierte der CDU-Vorstand Raesfeld während des Gemeindeparteitags Dirk Kuhmann aus dem Ortsteil Erle als Bürgermeisterkandidaten. Diese Entscheidung fiel überraschend früh, um frühzeitig die Weichen für die Kommunalwahl am 14. September 2025 zu stellen. Sollte die Parteibasis der Nominierung zustimmen, wird Kuhmann offiziell als Kandidat antreten.

Dirk Kumann Raesfeld als Bürgermeisterkandidat der CDU nominiert
Foto: Petra Bosse

Dirk Kuhmann stellt sich als Bürgermeisterkandidat vor

Dirk Kuhmann, 48 Jahre alt, ist verheiratet mit Birgit Kuhmann und Vater zweier Kinder im Alter von 16 und 13 Jahren. Aufgewachsen in Raesfeld, zog er der Liebe wegen nach Erle und lebt heute mit seiner Familie auf dem Hof ​​seiner Schwiegereltern an der Schermbecker Straße. Zu seinen Hobbys zählen Rennradfahren, Tennis und die Jagd.

Beruflicher Werdegang

Kuhmann begann seine berufliche Laufbahn 1993 mit einer Ausbildung im Verwaltungsdienst bei der Gemeinde Schermbeck. Nach einem Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Duisburg erlangte er 2012 den Master of Public Administration an der Universität Kassel, der ihm den Zugang zum höheren Verwaltungsdienst ermöglichte.

Seine berufliche Erfahrung umfasst über 31 Jahre im öffentlichen Dienst, darunter Tätigkeiten in verschiedenen Verwaltungen und Positionen. Von 2005 bis 2010 war er unter anderem stellvertretender Verwaltungs- und Sozialamtsleiter in Raesfeld.

Dirk Kuhmann ist seit 2023 Beisitzer im Vorstand der CDU Raesfeld und bringt berufliche Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Fachbereichsleiter für Betriebe und Immobilien bei der Stadtverwaltung Rhede mit.

In seiner Vorstellung betonte Kuhmann: „Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und der Politik. Als Zuhörer, Umsetzer, Macher und Erklärer.“

Er machte deutlich, dass er durch seinen kooperativen Führungsstil und einen offenen Austausch auf Augenhöhe die interessierten Bürger aufgreifen und lösungsorientiert umsetzen möchte.

LANUV enttäuscht Schafhalter: Kommunikation und Zaunhöhen im Fokus

Die Landesregierung hält weiterhin an den empfohlenen Standards für förderfähige Zaunhöhen von 1,20 Metern fest. In einer Stellungnahme auf die Anfrage von René Schneider MdL (SPD) erklärte sie, dass „kein Anlass bestehe, von den aktuellen bundesweiten Empfehlungen abzuweichen.“ (Wir berichteten)

Doch jüngste Ereignisse zeigen, dass diese Zaunhöhe in der Praxis häufig unzureichend ist. Zwei Wolfsrisse in jüngster Zeit verdeutlichen das Problem: In beiden Fällen übersprang der Wolf mit Leichtigkeit auch geförderte Zäune. Besonders bezeichnend ist der Vorfall vom 03.09.24 in Schermbeck. Hier überwanden Wölfe sogar einen Zaun, der die empfohlenen Schutzmaßnahmen deutlich übertraf – mit einer Höhe von bis zu 1,7 Metern und zusätzlichem Untergrabungsschutz sowie drei stromführenden Litzen in Höhe von 1,20, 1,40 und 1,60 Meter Höhe.

Zaunbau Schermbeck mit Stromlitzen und Untergrabungsschutz
Zaun mit einer Höhe von bis zu 1,7 Metern und zusätzlichem Untergrabungsschutz sowie drei stromführenden Litzen in Höhe von 1,20, 1,40 und 1,60 Meter Höhe. Foto: Privat

Trotz dieser nachweislich optimierten Schutzmaßnahmen, die im Rissprotokoll des LANUV-Wolfsberaters bestätigt wurden, erhielt der betroffene Schafhalter Christoph Dorr, wie er mitteilt. keine klare Bestätigung des LANUV, dass sein Zaun alle Anforderungen erfüllte. Seine wiederholten Anfragen, diese Tatsache schriftlich zu bestätigen, blieben unbeantwortet.

Kommunikationsdefizite des LANUV: Ein Beispiel aus Schermbeck

Am 3. September 2024 griff in Schermbeck ein Wolf Schafe an und übersprang dabei einen Zaun von bis zu 1,7 Metern Höhe. Der Zaun übertrifft die Anforderungen des LANUV deutlich. Untersuchungen ergaben, dass weder ein Überklettern noch ein Untergraben des Zauns stattgefunden hatte. Es wurden keine Schlupflöcher oder Mängel festgestellt, jedoch Absprungspuren im Gras, die auf einen freien Sprung schließen lassen.

Der betroffene Schafhalter Christoph Dorr, der diesen Herdenschutz installiert hatte, wollte nicht mehr als eine schriftliche Bestätigung der Einhaltung aller Anforderungen, wie er betont. Diese Klarstellung sei notwendig, so Dorr, um Vorwürfe von Versäumnissen abzuwehren und Dritten gegenüber nachzuweisen, dass er alles Mögliche für den Schutz seiner Tiere getan habe.

Eindeutige Faktenlage

Die Faktenlage sei eindeutig: Das Rissprotokoll des LANUV-Wolfsberaters dokumentierte, dass der Zaun keine Mängel aufwies. Dennoch sei eine klare Bestätigung des LANUV ausgeblieben. Stattdessen erhielt Dorr lediglich eine allgemein gehaltene Antwort, die den „Grundschutz“ gemäß Förderrichtlinien bestätigt, nicht aber die gewünschte Bestätigung, dass der empfohlene Herdenschutz mehr als erfüllt war und weder Mängel noch Beschädigungen vorhanden waren. Auch seine Bitte um Einsicht in das Rissprotokoll sei nicht nachgekommen worden.

Verweigerte Transparenz und mögliche Hintergründe

Die wiederholte Zurückhaltung des LANUV, eine eindeutige schriftliche Bestätigung auszustellen, wirft nun Fragen auf. Christoph Dorr vermutet, dass die zuständigen Stellen nicht offen zugeben wollen, dass Wölfe in der Lage sind, Zäune von 1,20 Metern oder mehr routiniert zu überspringen. Ein solches Eingeständnis, so Dorr, würde die empfohlenen Empfehlungen zur Zaunhöhe ad absurdum führen. „Neben bekanntem Videobeweis, dass ein Wolf einen 1,4 Meter hohen Zaun überspringt, wäre dieser Indizienbeweis eines Sprungs über 1,7 Meter sehr unbequem“, vermutet Dorr. Denn dabei werde deutlich, dass die Konstruktion unterhalb der übersprungenen Höhe irrelevant ist – die bisher empfohlenen Schutzmaßnahmen wären schlicht wirkungslos. „Wirksam wären da nur noch Zoozäune“, zitiert Dorr Äußerungen von den Herdenschutzbeauftragten und Wolfsberatern ihm gegenüber. Diese seien jedoch finanziell nicht tragbar und natur-, landschafts- sowie baurechtlich problematisch.

Schafhalter fühlen sich im Stich gelassen

Die unklare Kommunikation und der Mangel an praktikablen Lösungen hätten dazu geführt, dass Weidetierhalter die Konsequenzen von Wolfsübergriffen allein tragen. Christoph Dorr und andere Schafhalter fordern daher dringend mehr Transparenz, eindeutige Aussagen und eine Anpassung der Schutzempfehlungen, um ihre Tiere wirksam schützen zu können.

Info

Herdenschutz laut LANUV-Richtlinien
Das LANUV empfiehlt für stationäre Zaunanlagen für Schafe und Ziegen eine Mindesthöhe von 120 cm. Förderfähig sind sowohl stromführende Litzenzäune als auch nicht elektrifizierte Knotengeflechtzäune, sofern sie mit elektrischem Untergrabe- und Übersprungschutz ausgestattet sind. (Quelle: Broschüre Präventiver Herdenschutz, Landwirtschaftskammer NRW)

LANUV-Grundschutz
Die LANUV-Grundschutzanforderungen umfassen entweder:

  • a) ein mindestens 90 cm hohes, stromführendes Elektronetz oder einen Zaun mit mindestens fünf stromführenden Litzen, wobei die unterste Litze maximal 20 cm über dem Boden liegt und eine Spannung von mindestens 2,5 Kilovolt 2 Joule Entladungsenergie gewährleistet, oder
  • b) einen stationären Zaun mit einer Mindesthöhe von 120 cm, ergänzt durch einen Untergrabschutz wie bodengleiche Spanndrähte oder stromführende Litzen.

Verlegung der Grünschnittannahme

0

Verlegung der Grünschnittannahme am 30. November 2024

Wegen des Weihnachtsmarktes am 30. November 2024 in Schermbeck wird die Grünschnittannahme von ihrem üblichen Standort am „Rathausparkplatz“ verlegt.

Stattdessen erfolgt die Annahme am Parkplatz „Törkentreck“ in Gahlen. Bitte beachten Sie diese Änderung, da der Standort im Abfallkalender anders angegeben ist.

Schermbeck: Projekttisch „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“

0

Einladung zum Projekttisch „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ am 28. November 2024

Im Rahmen des Projekts zur Förderung einer klimaresilienten Stadt- und Raumplanung steht die effiziente Regenwasserbewirtschaftung im Fokus. Ziel ist es, das Regenwasser gezielt von den Mischwassernetzen abzukoppeln, um eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. In vier definierten Gebieten – Erler Str./Bösenberg, Bricht, Gahlen und Gewerbegebiet – werden dazu konkrete Maßnahmen untersucht.

KRiS-Förderprogramm

Die Gemeinde Schermbeck lädt am Donnerstag, den 28. November 2024 , alle Interessierten zu einem Projekttisch im Rahmen des KRiS-Förderprogramms (Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft) ein. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Begegnungszentrum des Rathauses Schermbeck.

Gemeinsam mit der Ingenieurgesellschaft Hydrotec und dem Klima.Werk der Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV) entwickelt die Gemeinde innovative Konzepte für eine wasserbewusste Stadt- und Raumplanung. Gefördert wird das Programm vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (LANUV) sowie von der Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV).

Fokus auf Betrachtungsräume und Maßnahmen

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Ausweisung von Betrachtungsräumen , in denen Maßnahmen gezielt umgesetzt werden. Ziel ist es, Regenwasser aus den Mischwassernetzen abzukoppeln und eine klimaresiliente Infrastruktur zu fördern. Im Fokus stehen dabei vier Untersuchungsgebiete:

  • Erler Str./Bösenberg
  • Bricht
  • Gahlen
  • Gewerbegebiet

Im Rahmen des Projektes werden die Maßnahmen vorgestellt und deren Förderfähigkeit erläutert.

Einladung zum Austausch

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürger , Gewerbetreibenden sowie weitere Akteure der Region. Neben der Präsentation der Konzepte bietet sich die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.

Weitere Details und ein Infoflyer zum Förderprogramm sind auf der Internetseite der Gemeinde Schermbeck abrufbar. Nutzen Sie die Gelegenheit, aktiv an der Gestaltung einer klimaresilienten Zukunft mitzuwirken!

Wolf überspringt 1,45-Meter-Zaun in Schermbeck: Echtheit bestätigt

In Schermbeck und Umgebung entfachte ein Video hitzige Diskussionen. Es zeigt einen Wolf, der auf dem Horstkamp’s Hof einen 1,45 Meter hohen Zaun überspringt. Zunächst wurde die Echtheit der Aufnahmen von einigen in Frage gestellt und als potenzieller Fake bezeichnet.

Doch mittlerweile wurde das Video offiziell als echt bestätigt, was die Debatte über die Wirksamkeit bestehender Herdenschutzmaßnahmen weiter angeheizt. (Wir berichteten.)

In einer kleinen Anfrage an das Umweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (LANUV) greift der SPD-Abgeordneten René Schneider die Thematik auf und hinterfragt die Wirksamkeit der empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen. Umweltminister Oliver Krischer hat hierzu Stellung genommen. Die Antworten der Landesregierung werfen ein Schlaglicht auf die Problematik.

Wölfin Gloria vor dem Sprung aufgenommen mit einer Wärmebildkamera
Die Aufnahme zeigt einen Wolf im Sprung. Die Echtheit des Video wurde jetzt bestätigt.

Echtheit des Videos bestätigt

Frage 1: Wie schätzt die Landesregierung die Echtheit des Videos ein, das zeigen soll, wie ein Wolf einen 1,45 Meter hohen Zaun in Schermbeck überspringt?

Antwort: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) überprüfte das Video und konnte den Aufnahmestandort in der Förderkulisse Westmünsterland bestätigen. Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigte außerdem, dass es sich bei dem Tier im Video um einen Wolf handelt. Belastbare Aussagen zu Alter, Geschlecht oder zum konkreten Individuum des Wolfes konnten sind nicht möglich.

Fälle von Zaunüberwindungen durch den Wolf bekannt

Frage 2: Welche Fälle sind der Landesregierung bekannt, in denen ein Wolf einen Zaun, der höher als 1,20 Meter ist, überwunden hat?

Antwort: Seit 2018 sind dem LANUV insgesamt 16 Fälle in NRW bekannt und dokumentiert, in denen Nutztiere hinter Zäunen mit einer Höhe von mehr als 120 cm gerissen wurden. Ob der Wolf in den einzelnen Fällen die Zäune übersprangen, untergraben, bestehende Wildwechsel, fehlerhafte Stellen und/oder Ein-/Aussprunghilfen ausgenutzt oder den Zaun beispielsweise mangels Elektrifizierung durch Klettern oder letztendlich durch Überspringen überwunden hat, ist dabei nicht bekannt.

Begründung der Mindesthöhe von 1,20 Metern

Frage 3: Warum empfiehlt die Landesregierung bei Schafen und Ziegen eine Zaunhöhe von mindestens 1,20 Metern, wenn diese Mindestanforderung für den Wolf offenkundig zu überwinden ist?

Antwort: Für den wolfabweisenden Herdenschutz orientieren sich die Bundesländer an den „Empfehlungen zum Schutz von Weidetieren und Gehegewild vor dem Wolf – Konkrete Anforderungen an die empfohlenen Präventionsmaßnahmen“, die durch die DBBW gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz erstellt wurden. Grundsätzlich können sorgfältig und korrekt angewandte Maßnahmen des Mindestschutzes einen Beitrag zur Verhinderung von Übergriffen auf Nutztiere leisten.
In Gebieten, in denen Herdenschutzmaßnahmen des Mindeststandards („Grundschutz“) durch Wölfe überwunden wurden, sollte zur Sicherung der Weidetierbestände der „empfohlene Herdenschutz“ (z.B. elektrische Zäune mit mindestens 120 cm Höhe) Anwendung finden.
Die empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen zeigen nach derzeitigen Erkenntnissen die höchste Schutzwirkung vor Wolfsübergriffen.

Wolfssicherer-Zaun-mit-Untergrabungsschutz Förderkulisse Westmünsterland
Geförderter Zaun mit Untergrabungsschutz. Foto: Sümpelmann

Keine Anpassung der Standards geplant

Frage 4: Inwieweit sieht die Landesregierung vor, die empfohlenen Standards bei förderfähigen Zaunhöhen anzupassen?

Antwort: Die Landesregierung sieht keinen Anlass, von den aktuellen bundesweiten Empfehlungen abzuweichen.

Fördermöglichkeiten für Zaunoptimierungen

Frage 5: Welche Fördermöglichkeiten bestehen für Weidetierhalter, deren Zäune die vorgeschriebenen Mindestanforderungen erfüllen, die nun aber den Schutz weiter aufrüsten wollen?

Antworten: Für die Weidetierhaltungen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Optimierungsmaßnahmen im Sinne der Förderrichtlinie zu beantragen und auch bei bisher stromlosen Zäunen elektrifizierte Litzen nachzurüsten.
Eine Erhöhung des Zaunes ohne entsprechende Elektrifizierung auch im unteren Bereich ist fachlich nicht sinnvoll. Die kostenlose Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen berät hier bei Bedarf in jedem konkreten Einzelfall umfänglich.

Fazit: Debatte um Sicherheit und Standards

Das Video hat die Debatte um die Wirksamkeit der Herdenschutzmaßnahmen erneut entfacht. Während die Landesregierung an den bestehenden Standards festhält, zeigt die Zahl der dokumentierten Nutztierrisse, dass die Schutzmaßnahmen nicht immer ausreichen. Eine bessere Beratung und zusätzliche Fördermöglichkeiten könnten Haltern helfen, ihre Zäune effektiver zu gestalten. Die Frage, ob ein 1,20 Meter hoher Zaun ausreicht, bleibt jedoch offen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Mitglieder pflanzen 600 neue Bäume im Schermbecker Volksbank-Wald

Am vergangenen Samstag, dem 16. November, haben rund 300 Mitglieder der Volksbank Schermbeck 600 neue Bäume im Volksbank-Wald gegründet. Darunter waren auch Jubilare, denen Bankvorstand Stefan Korte für ihre langjährige Treue zur Genossenschaftsbank dankte.

Hochstämmige Eichen und Buchen gepflanzt

Auf einer Fläche von gut drei Morgen setzen die Teilnehmer hochstämmige Eichen und Buchen. Zum Schutz vor Wildfraß wurden die jungen Bäume mit Kunststoffmanschetten oder Schafswolle umwickelt. „Rehe fressen besonders gerne die frischen Triebe und Knospen ab“, erläuterte Luise Horstmann vom RVR Ruhr Grün, die die Aktion fachlich begleitete.

Andrang beim Abholen der Setzlinge
Andrang beim Abholen der Setzlinge. Foto: Volksbank Schermbeck

Nach getaner Arbeit konnten sich die Gäste am Grillstand und mit Punsch aus einem Feuerkessel stärken. Die mobile Waldschule des Hegeringes Schermbeck ergänzte die Veranstaltung mit informativen Ausstellungen zur heimischen Tierwelt. Sie verdeutlichte die komplexen Zusammenhänge zwischen Wald, Trinkwasser und Tieren im Volksbank-Wald. Für die kleinen Besucher gab es kreative Mitmachaktionen, bei denen sie Nagelbilder und Laubsterne bastelten, die sie stolz mit nach Hause nehmen konnten.

Die fleissigen Mitglieder der Volksbank pflanzten 600 Bäume im Volksband Wald
Die fleißigen Mitglieder der Volksbank pflanzten 600 Bäume im Volksband Wald. Foto: Volksbank Schermbeck

Ehrung für Jubiläum und Förderung der Natur

Eingeladen waren neben Bankmitgliedern auch Jubilare, die seit 25 Jahren zur Volksbank gehören, sowie alle neuen Nutzer des elektronischen Postfachs der Bank. Als Dankeschön erhielten die Jubilare ein Glas Honig von den Bienenvölkern der Volksbank-Waldes.

Der Volksbank-Wald als nachhaltiges Projekt

Der Volksbank-Wald in der Üfter Mark wurde 2016 anlässlich des 125. Geburtstags der Volksbank angelegt. Ziel ist es, einen erlebbaren Mischwald für die Region zu schaffen. Auf einer Fläche von zehn Hektar entstehen über die Jahre hinweg heimische Nadel- und Laubbäume, Wildblumenwiesen und Wildobstgehölze. In Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr Grün (RVR) werden regelmäßig Pflege- und Pflanzaktionen durchgeführt.

Die neuen Bäumchen mit Schutzhüllen und Verbissschutz aus Schafswolle
Die neuen Bäumchen mit Schutzhüllen und Verbissschutz aus Schafswolle. Foto: Volksbank Schermbeck

Ein besonderes Highlight des Waldprojekts sind die Bienenvölker, die von Imker Kurt Fey betreut werden. Fey informiert Besucher über die Honigproduktion und die Bedeutung der Bienen für die heimische Natur. Der Wald bietet damit nicht nur einen nachhaltigen Beitrag zur Umwelt, sondern auch ein Bildungsangebot für die Menschen der Region.

Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing kandidiert im kommenden Jahr nicht mehr

0

Die heutige Haushaltsrede des Bürgermeisters Martin Tesing in Raesfeld endete mit einem Knall: Hier gab er überraschend bekannt, dass er im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters kandidiere.

Erfolgreiche Projekte und beeindruckende Finanzlage

In seiner Haushaltsrede für das Jahr 2025 legte Martin Tesing den Fokus auf die positive Entwicklung der Gemeinde Raesfeld. Trotz hoher Investitionen bleibt die Gemeinde schuldenfrei – und das im kommenden Jahr zum 32. Mal.

Der Sparstrumpf der Gemeinde befindet sich mit über 19 Millionen Euro auf einem historischen Höchststand – ein Meilenstein in der Finanzgeschichte Raesfelds. Diese solide Finanzlage und die kontinuierliche Schuldenfreiheit seien, so Tesing, eine Ausnahmestellung in Nordrhein-Westfalen und möglicherweise sogar deutschlandweit. Dennoch steht seine Entscheidung fest: Bei der kommenden Kommunalwahl wird er nicht mehr kandidieren.

Raesfelder Bürgermeister Martin Tesing kandiert 2025 nicht mehr als Bürgermeisterkandidat
In der heutigen Ratssitzung teilte Bürgermeister Martin mit, dass er sich 2025 nicht mehr als Bürgermeisterkandidat aufstellen lässt. Foto: Petra Bosse

Beweggründe für den Rückzug von Bürgermeister Martin Tesing

Abschließend teilte Martin Tesing (61 J.) mit, dass diese positive Entwicklung der Gemeinde für ihn persönlich zu der Entscheidung geführt habe, im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren.

„Fast 15 Jahre durfte ich die positive Entwicklung der Gemeinde mitgestalten, zunächst als Erster Beigeordneter, dann in der Doppelfunktion als Erster Beigeordneter und Kämmerer und ab 2020 als Bürgermeister. Und wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“. Mit seiner Entscheidung möchte er aber auch den Weg frei machen für eine jüngere Kandidatin oder einen jüngeren Kandidaten. „Damit möchte ich sicherstellen, dass die Gemeinde Raesfeld weiterhin mit der Zeit geht und auch in Zukunft eine Gemeinde bleibt, die für alle Generationen lebenswert ist“.

Die heutige Ankündigung, sich nicht für weitere vier Jahre um eine weitere Amtszeit zu bewerben, markiert nun eine Zäsur.

15 Jahre im Dienst in der Gemeinde Raesfeld tätig

Martin Tesing hat in seiner bisherigen Laufbahn die Geschicke Raesfelds maßgeblich geprägt. Als Kämmerer und Erster Beigeordneter ab 2010 sowie seit 2020 als Bürgermeister leitete er die Gemeinde. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, die Raesfeld zu einem Vorzeigemodell in der Region machten.

„Martin Tesing passt als Kind unserer Region nicht nur gut zu uns, er wird unser Team maßgeblich stärken“, hatte sein Vorgänger, der damalige Bürgermeister Andreas Grotendorst, 2010 anlässlich Tesings Amtsantritt als Erster Beigeordneter betont. Tesing begann seine Karriere im Nordflügel des Raesfelder Rathauses und übernahm zunächst die Leitung des Bau-, Ordnungs- und Sozialamtes.

Neuer Beigeordneter und Kämmer im Rathaus Raesfeld ist Martin Tesing
Amtsantritt in der Gemeinde Raesfeld 2010. v. l.: Claudia Weßeling von der Verwaltung, Martin Tesing als neuer Erster Beigeordneter und Andreas Grotendorst. Foto: Archiv

Als Kämmerer bewies Tesing ab 2015 sein Geschick: Er präsentierte einen Haushalt, der auch im 22. Jahr ohne Schulden auskam. Diese finanzielle Stabilität setzte er als Bürgermeister konsequent fort und prägte damit die Gemeinde nachhaltig.

Bürgermeisterwahl Raesfeld 2020

Martin Tesing gewinnt die Wahl 2020 und ist neuer Bürgermeister von Raesfeld
Erste Gratulanten waren seinerzeit Dr. Sarah Gößling (ehem. Vors. CDU Raesfeld), Andreas Grotendorst und Hans-Dieter Strothmann. Foto: Petra Bosse

Der CDU-Ortsverband Raesfeld-Erle-Homer kürte Tesing im März 2020 als Nachfolger von Grotendorst zum Bürgermeisterkandidaten. Bei den Kommunalwahlen im September 2020 setzte sich dann Martin Tesing durch und trat nahtlos den Wechsel vom Ersten Beigeordneten in das Bürgermeisteramt an.

Volkstrauertag in Gahlen 2024 bei strömendem Regen

Bei strömendem Regen gedachte Gahlen am Volkstrauertag in einer bewegenden Zeremonie der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Die Gedenkfeier begann um 10:45 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Gahlen, der von Pfarrer Christian Hilbricht geleitet wurde. Anschließend begaben sich die Teilnehmer zum Denkmal an der Ecke Kirchstraße / Bruchstraße. Dort sorgten der Posaunenchor und der Männergesangverein Gahlen trotz der widrigen Wetterbedingungen für eine würdevolle musikalische Umrahmung der Zeremonie.

lrich Stiemer beim Volkstrauertag in Gahlen 2024. Foto: Ralf Meier

Eine Welt in Aufruhr

In seiner Ansprache vor der Kranzniederlegung zeigte sich der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Stiemer tief besorgt über die anhaltenden Krisen und Konflikte weltweit. Er verwies darauf, dass die Welt auch im Jahr 2024 nicht zur Ruhe gekommen sei und die Konflikte in der Ukraine sowie im Nahen Osten weiterhin die internationale Gemeinschaft erschüttern. Die traditionelle Kranzniederlegung am Ehrenmal wurde gemeinsam mit Mitgliedern der Feuerwehr und Vertretern örtlicher Vereine und Organisationen vollzogen.

Bewegende Ansprache

Dabei waren der Allgemeine Bürgerschützenverein, der Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen und der Heimatverein Gahlen vertreten. Den Abschluss der Gedenkfeier bildete der Gang zur Gedenkstätte auf dem Friedhof. Hier hielt Pfarrer Christian Hilbricht eine bewegende Ansprache. Auch hier begleiteten der Posaunenchor und der Männergesangverein Gahlen die Zeremonie musikalisch und trugen damit zu einer dem Anlass angemessenen Atmosphäre bei.

Delegierte der CDU wählen Sascha van Beek zum Bundestagskandidaten

CDU-Kreisverband Wesel wählt Kandidaten für den Bundestagswahlkreis 112

In der Aufstellungsversammlung des CDU-Kreisverbands Wesel wurde Sascha van Beek als Kandidat für den Bundestagswahlkreis 112 (Wesel I) gewählt. Die Versammlung fand im Hotel Restaurant Wacht am Rhein statt und wurde von den Delegierten der CDU-Stadt- und Gemeindeverbände aus dem Wahlkreis besucht.

Sascha van Beek betont Verbundenheit zur Region

In seiner Rede vor den Delegierten betonte Sascha van Beek seine tiefe Verbundenheit zur Region und seine Entschlossenheit, die Interessen des ländlichen Raums in Berlin zu vertreten. „Ich bin überzeugt, dass der ländliche Raum eine starke Stimme in Berlin braucht, und ich bin bereit, diese Stimme zu sein“, sagte van Beek in seiner engagierten Ansprache.

Delegierte der CDU wählen Sascha van Beek zum Bundestagskandidaten
Charlotte Quik, Sascha van Beek und Dr. Günter Krings. ©Presse

Würdigung durch Charlotte Quik

Charlotte Quik, Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, würdigte van Beeks langjähriges Engagement: „Seit 16 Jahren ist Sascha van Beek politisch aktiv im Kreis Wesel, führt seit 2016 als Vorsitzende den CDU-Gemeindeverband Alpen und ist seit 2021 stellvertretender Vorsitzender unserer CDU Kreis Wesel.“ Neben seiner kommunalpolitischen Arbeit ist er in zahlreichen Vereinen ehrenamtlich tätig. Ich bin sehr zufrieden, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern aus der Region einen sehr engagierten und erfahrenen Kandidaten präsentieren können. Wir wissen, wie wichtig eine starke Stimme in Berlin für den Niederrhein ist und sind überzeugt, mit Sascha van Beek eine optimale Wahl getroffen zu haben.“

Unterstützung durch Landrat Ingo Brohl

Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel, sagte in seinem Grußwort: „Ich freue mich über die Kandidatur von Sascha van Beek im zentralen Bundestagswahlkreis unseres Niederrheinkreises Wesel.“ Mit ihm wird ein ausgewiesener Experte für Gesundheitspolitik und eine starke Stimme des ländlichen Raums unserer Interessen in Berlin vertreten.“

Zuspruch von Dr. Günter Krings

Dr. Günter Krings, Vorsitzender der Landesgruppe NRW der CDU im Bundestag, äußerte sich ebenfalls unterstützt: „Ich gratuliere Sascha van Beek herzlich zur erfolgreichen Wahl als Bundestagskandidat im Wahlkreis Wesel I. Als engagierter Kommunalpolitiker und überzeugter Vertreter der Region bringt er die besten Voraussetzungen mit.“ , um die Interessen der Menschen vor Ort im Bundestag zu vertreten. Ich wünsche ihm für die nächsten Aufgaben viel Erfolg und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Van Beeks persönliche Motivation und Vision

Van Beek erklärte, er sei zu seiner Kandidatur motiviert gewesen: „Der graue Arbeitskittel meines Opas, ein Symbol für das einfache, ehrliche Leben und den Zusammenhalt im ländlichen Raum, ist für mich eine ständige Erinnerung daran, für wen und warum ich in die Politik gehe.“ gehe“, betonte van Beek. Er fügte hinzu: „Ich möchte für meine Kinder eine Welt mitgestalten, die sicher, frei und voller Möglichkeiten ist.“ Das ist mein größter Antrieb.“

Schwerpunkt Wirtschaft und Energie

Die Förderung setzte van Beek auf die von Wachstum und wirtschaftlicher Stärke: „Ein starker ländlicher Raum, ein stabiles Gesundheitssystem und eine erfolgreiche Energiewende – all das erforderte eine wirtschaftliche Grundlage, die auf Wachstum und Innovation setzt.“ Hierfür sprach sich van Beek klar für Friedrich Merz als Kanzler aus: „Mit seiner Führungsstärke, seiner Wirtschaftskompetenz und seinen internationalen Beziehungen bringt Friedrich Merz genau die Kompetenzen mit, die Deutschland jetzt braucht, um Wohlstand zu sichern und wirtschaftlich wieder an die Spitze zu kommen.“

Fokus auf medizinische Versorgung und Landwirtschaft

Weitere Schwerpunkte seiner Kandidatur sind die Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum sowie die Energiewende unter Berücksichtigung der regionalen Wertschöpfung und Versorgungssicherheit. Dazu legt Sascha van Beek Wert auf die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft. „Damit unsere Landwirte die wertvolle Arbeit auch in Zukunft leisten können, brauchen sie eine klare Zukunftsperspektive und Planungssicherheit.“ „Ich bin überzeugt, dass eine zukunftsfähige Landwirtschaft nur mit starken Familienbetrieben und einer Politik gelingen kann, die ihnen den Rücken stärkt“, erklärt Sascha van Beek und ergänzt: „Der ländliche Raum ist ein Ort, an dem Pragmatismus und Patriotismus eng verbunden sind.“ also van Beek.

Ausschuss spart bei Schulhof-Planung mehrere zehntausend Euro ein

0

Der Bau-, Liegenschafts-, Wirtschaftsförderungs- und Tourismusförderungsausschuss der Gemeinde Schermbeck hat in seiner Sitzung am 14. November die Freianlagenplanung für den Neubau des zentralen Grundschulstandortes an der Weseler Straße genehmigt.

Dabei wurden einige beschlossen, um Kosten zu reduzieren und die Flächennutzung zu optimieren.

Parkplatzfläche bewusst begrenzt

Das Planungsbüro Kemper hatte ursprünglich bis zu 53 Stellplätze vorgesehen. Der Ausschuss entschied jedoch, die Anzahl auf maximal 34 zu reduzieren, um mehr Schulhof-Flächen zu schaffen. Eine größere Anlage hätte zusätzliche Kosten durch eine Pflicht zur Überdachung und Integration einer Photovoltaikanlage verursacht. Diese soll stattdessen auf das Dach der Sporthalle kommen. Dabei wurden Parkmöglichkeiten im Umfeld der Schule berücksichtigt.

Sport- und Sonnenschutzanlagen

Um weitere Kosten zu sparen, verzichtete der Ausschuss auf ein geplantes Beach-Volleyball-Feld sowie auf ein Sonnensegel und eine Pergola. Stattdessen wird eine Rasenfläche angelegt, wodurch insgesamt 49.000 Euro eingespart werden konnten.

Moderne Außenanlage bleibt erhalten

Trotz der Tatsache bleibt die Außenanlage umfassend ausgestattet: Ein multifunktionaler Schulhof, Sportfelder mit Soccer-Court und Basketballplatz sowie ein Schüler- und Lehrergarten werden Teil des neuen Grundschulstandortes. Der Fußballplatz wird mit Kunstrasen ausgelegt.

Wertschätzung für Bewohner und Mitarbeitende in Schermbecker Wohnheimen

0

CDU-Ortsverbände verteilten Weckmänner zum Martinstag

Am Martinstag haben die CDU-Ortsverbände Schermbeck und Damm-Dämmerwald-Weselerwald mehr als 300 Weckmänner an die Bewohner und Mitarbeitenden der Schermbecker Wohnheime Haus Kilian , Marienheim und Lühlerheim übergeben.

„Mit dieser Aktion möchten wir die Lebensleistung älterer Menschen würdigen und unsere Solidarität mit Menschen mit Behinderungen zum Ausdruck bringen“, erklärten Friederike Venohr, Vorsitzende des Ortsverbands Damm-Dämmerwald-Weselerwald, und Marc Lindemann , Vorsitzender des Ortsverbands Schermbeck. „Zudem haben wir die herausragende Arbeit der Mitarbeitenden in diesem Jahr erneut gewürdigt, indem wir auch ihnen Weckmänner überreicht haben.“

Ortsverband der CDU im Lühlerheim
Der OV-Damm-Dämmerwald-Weselerwald verteilte die Weckmänner im Lühlerheim: (v.l.) Johannes Ebbert, Hildegard Neuenhoff, Friederike Venohr, Bewohner Gerhard Hasse und die Mitarbeiter Stefanie Verstegen und Birgit Koch.

Gemeinschaftsaktion mit Herz

Die Aktion, die im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde, fand auch in diesem Jahr großen Anklang. Am Martinstag besuchten die Vorsitzenden zusammen mit zahlreichen Helferinnen- und helfer die Wohnheime:

  • Ortsverband Schermbeck: Kathrin Felisiak, Hildegard Franke, Rainer Gardemann, Alexander Warmers und Peter Thiebach.
  • Ortsverband Damm-Dämmerwald-Weselerwald: Hildegard Neuenhoff, Johannes Ebbert und Elmar Venohr.

Herzlichkeit und Musik

Empfangen wurden die Vertreterinnen der CDU-Ortsverbände von Bewohnern und den Heimleitungen: Dorothea Surholt-Zielinski (Marienheim), Nicole Schulte-Kellinghaus (stellv. Heimleiterin Haus Kilian) und Birgit Koch vom Sozialen Dienst (Lühlerheim). Besonders bewegend war der herzliche Empfang, der von spontan abgestimmten Martinsliedern begleitet wurde.

: Der OV-Damm-Dämmerwald-Weselerwald verteilte die Weckmänner im Lühlerheim: (v.l.) Johannes Ebbert, Hildegard Neuenhoff, Friederike Venohr, Bewohner Gerhard Hasse und die Mitarbeiter Stefanie Verstegen und Birgit Koch.

„Das Teilen steht im Mittelpunkt des Martinsfestes, das jedes Jahr am 11. November gefeiert wird“, betonen Friederike Venohr und Marc Lindemann. „Der heilige Martin erinnert uns daran, wie wichtig es ist, anderen zu helfen und mit ihnen zu teilen.“

Diese Geste der CDU-Ortsverbände wurde als Zeichen der Gemeinschaft und Solidarität besonders geschätzt und wird sicherlich auch im nächsten Jahr fortgeführt.

Musikalischer Nachmittag für Senioren: Oldies und Schlager mit Dr. Mojo

Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz: Musik für Seniorinnen und Senioren – Oldies und deutscher Schlager. Angesprochen sind Menschen mit oder aber auch ohne eine dementielle Erkrankung.

Im Rahmen der Initiative „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ lädt das Netzwerk für Menschen mit Demenz in Schermbeck zu einem unterhaltsamen Nachmittag ein. Das Netzwerk setzt sich dafür ein, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen durch konkrete Angebote und Aktionen zu verbessern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf kultureller Teilhabe und alltagsnaher Unterstützung.

Hintergrund zur Initiative

Seit Januar 2022 fördert das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ die Arbeit des Netzwerks in Schermbeck. Ziel ist es, Lücken in der Versorgung zu schließen und sowohl Betroffenen als auch pflegenden Angehörigen eine bessere Unterstützung zu bieten. Im Alltag zeigt sich immer wieder, wie wichtig kulturelle Angebote und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Lebensqualität der Betroffenen sind.

Ein Nachmittag voller Musik und Geschichten

Am Freitag, den 22. November 2024 , findet von 14:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr im Begegnungszentrum des Rathauses, Weseler Straße 2, ein musikalischer Nachmittag mit Dr. Mojo statt. Mit Gesang, Gitarre und Mundharmonika präsentiert der Entertainer ein abwechslungsreiches Programm aus Oldies und deutschen Schlagern. Begleitet von unterhaltsamer Moderation erzählt Dr. Mojo Anekdoten und Geschichten rund um die Songs und ihre Interpreten.

Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Die Teilnahme ist kostenfrei .

Anmeldung erwünscht

Interessierte Senioren – mit oder ohne Demenz – können sich bei Petra Maria Brüggemann anmelden:

Nutzen Sie die Gelegenheit, einen entspannten Nachmittag in geselliger Runde zu verbringen und die verbindende Kraft der Musik zu genießen!

Eröffnung des Cafés „Cari-Tasse“ in Schermbeck: Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren

0

Die Caritas Quartiersentwicklung Schermbeck eröffnet am 18. November 2024 das Café „Cari-Tasse“ im alten Rathaus. Mit Kaffee, Kuchen und einem ehrenamtlich geführten Angebot richtet sich das Café besonders an Seniorinnen und Senioren.

Am Montag, dem 18. November 2024, lädt die Caritas Quartiersentwicklung Schermbeck zur feierlichen Eröffnung des Cafés „Cari-Tasse“ ein. Zwischen 14:30 und 17:00 Uhr erwartet die Gäste einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und geselligem Beisammensein.

Ein Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren

Das Café „Cari-Tasse“ bietet Seniorinnen und Senioren aus Schermbeck eine niederschwellige Möglichkeit, sich zu treffen, auszutauschen und in Gesellschaft zu genießen. Im Erdgeschoss des alten Rathauses gelegen, wird das Café ab der Eröffnung regelmäßig montags und donnerstags von 14:30 bis 17:00 Uhr geöffnet sein.

Ehrenamt als Herzstück

Sieben engagierte Schermbeckerinnen bilden das Herzstück des Cafés. Sie organisieren den Betrieb, bieten Kaffee- und Kuchenspezialitäten an und stehen den Gästen als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung. Neben dem Genuss von Kuchen lädt das Café auch zum Spielen und Plaudern ein.

Einladung zur Eröffnung

Die Eröffnung am 18. November 2024 wird mit Kaffee und Kuchen gefeiert. Die Caritas Quartiersentwicklung freut sich darauf, viele Besucherinnen und Besucher im Café „Cari-Tasse“ willkommen zu heißen.

5. Apitherapietag des Nordens – jetzt anmelden

0

Am 8. Februar findet in Meppen der 5. Apitherapietag des Nordens statt, ein Fachtag zu den gesundheitlichen Vorteilen von Bienenprodukten. Workshops, Fachvorträge und ein Austausch mit Experten bieten praxisnahe Einblicke in die Apitherapie.

Der 5. Apitherapietag des Nordens verspricht spannende Einblicke in die Welt der Bienenprodukte und ihre Anwendungen in der Naturheilkunde. Von praxisnahen Workshops bis hin zu internationalen Vorträgen steht die heilsame Wirkung von Honig, Wachs und Co. im Fokus.

Highlights des Programms

Workshops mit Ilse Gerkens und Patrycija Wüst Bartsch: Die Teilnehmer können lernen, wie Cremes und Salben für die Hausapotheke hergestellt werden.
Hauptreferentin Rosi Bort: Die renommierte Heilpraktikerin und Autorin erläutert, wie vielseitige Bienenprodukte eingesetzt werden können.

Fachvorträge mit breiterer Themenvielfalt

  • Dirk Otto (Wachswerk, Essen): Erklärt die medizinische Verwendung von Wachs.
  • Tobias Kamp (AMP Labor Münster): Stellt GOX Honig als europäische Alternative zu Manuka Honig vor.
  • Dr. Krausa (Biologin aus Tansania): Berichtet über stachellose Bienen und deren medizinischer Honig.

Austausch und Vernetzung

Am Vorabend der Veranstaltung findet ein gemütliches Treffen im Hotel Tiek statt. Dies bietet Teilnehmern und Referenten die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

Anmeldung

Interessierte können sich ab sofort über die Imkerei/Apithek Krebber/ Biedermann unter www.krebber-imkerei.de anmelden .

Was ist Apitherapie?

Apitherapie ist die Anwendung von Bienenprodukten wie Honig, Propolis, Wachs, Gelée Royale, Bienengift und Pollen zu therapeutischen Zwecken. Diese natürliche Heilmethode wird in der alternativen Medizin genutzt, um verschiedene Beschwerden zu behandeln, das Immunsystem zu stärken und die Gesundheit zu fördern. Insbesondere bei Hautproblemen, Entzündungen oder zur Wundheilung findet Apitherapie Anwendung.

Belegung der Flüchtlingsunterkunft in Gahlen für Januar 2025 geplant

0

Die Flüchtlingssituation in Schermbeck bleibt dynamisch und schwer planbar. Insbesondere die Belegung der Unterkunft in Gahlen ist davon abhängen, wie sich die Flüchtlingszuweisungen in den nächsten Monaten entwickelt. Aktuelle Flüchtlingssituation in Schermbeck: Zahlen und Entwicklungen.

Die Zahl der der Gemeinde Schermbeck zugewiesenen Flüchtlinge beläuft sich aktuell auf 630 Personen. Im Mai dieses Jahres waren es noch 638 Personen. Wie die Entwicklungen der letzten Monate gezeigt haben, könnten sich diese Zahlen jederzeit ändern.

Containeranlage in Gahlen bereit, aber noch nicht belegt

Die Mitte des Jahres fertiggestellte Containeranlage in Gahlen bietet Platz für 120 Personen. Derzeit sei diese jedoch noch ungenutzt, wie Gerd Abelt von der Gemeindeverwaltung gegenüber der Redaktion erklärte. Die Belegung sei ab Januar 2025 vorgesehen, da im Dezember aufgrund der Feiertage keine Zuweisungen erwartet würden. Dennoch betonte Abelt die Unsicherheit in der Planung: „Die Zahl der uns zugewiesenen Flüchtlinge und eine verlässlich Aussage zur Aufnahme der Belegung der Flüchtlingsunterkunft in Gahlen ist jedoch nicht vorhersehbar und somit nicht planbar.“

Verteilstatistik und Belegungszahlen

Laut der Verteilstatistik des Landes NRW (FLÜAG) vom 15. November 2024 sind derzeit 268 Personen in Schermbeck untergebracht. Nach der aktuellen Berechnung müsste die Gemeinde jedoch 296 Personen aufnehmen, sodass noch 27 Plätze zur Verfügung stehen. Diese könnten kurzfristig belegt werden, sollte eine Zuweisung erfolgen.

Wohnsitzauflagen: Übererfüllung der Vorgaben

Bei der Aufnahme von Flüchtlingen mit Wohnsitzauflage zeigt sich eine leicht andere Situation. Hier liegt die aktuelle Zahl bei 225 Personen, wobei die Vorgabe der Gemeinde mit einem Überschuss von acht Personen erfüllt wird.

Info zu FLÜAG und Flüchtlinge mit Wohnsitzauflage (anerkannte Flüchtlinge)

Die Unterschiede zwischen Flüchtlingen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) und Flüchtlingen mit Wohnsitzauflage liegen vor allem in ihrem rechtlichen Status und der Art der Zuweisung:

  1. Flüchtlinge nach dem FlüAG :
    Diese Personen sind Asylbewerber oder Schutzsuchende, die noch im laufenden Verfahren oder unter vorläufigem Schutz stehen. Sie werden durch das Flüchtlingsaufnahmegesetz den Kommunen zugewiesen, die für ihre Unterbringung und Versorgung sorgen müssen.
  2. Flüchtlinge mit Wohnsitzauflage :
    Anerkannte Flüchtlinge, die bereits einen Schutzstatus erhalten haben, fallen unter diese Kategorie. Ihnen wird ein bestimmter Wohnort zugewiesen, an dem sie sich niederlassen müssen. Ziel der Wohnsitzauflage ist es, eine gleichmäßige Verteilung und Integration in den Gemeinden sicherzustellen.

Zusammengefasst: FlÜAG-Flüchtlinge sind meist im Asylverfahren und in Gemeinschaftsunterkünften, während Flüchtlinge mit Wohnsitzauflage bereits anerkannt und an einen bestimmten Wohnort gebunden sind.

Schermbeck: Kinder werfen Papierknäuel von Brücke auf die B58 – Polizei ermittelt

Am Nachmittag des 4. November 2024 ereignete sich auf der Bundesstraße 58 bei Schermbeck ein Vorfall, der die Polizei Dinslaken auf den Plan ruft.

Drei Kinder oder Jugendliche sollen am Montag, 4. November, gegen 16:20 Uhr eine Papierknäul von der Brücke an der Straße Feldmark auf die darunterliegende B58 geworfen haben. Die Polizei stuft dies als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ein und bittet um Hinweise.

Tatablauf und Täterbeschreibung

Ein LKW-Fahrer, der in Richtung Wesel unterwegs war, berichtete, dass die Gruppe das Papier auf die Fahrbahn direkt vor seinen LKW geworfen habe. Glücklicherweise kam es dabei weder zu einem Unfall noch zu Verletzten. Nach der Tat seien die Personen in Richtung Lüttke Feld geflüchtet. Eine der Personen auf der Brücke habe eine dunkle Steppjacke getragen.

Polizei warnt vor den Gefahren

Die Polizei betont, dass Fahrzeugführern nicht ersichtlich ist, ob es sich bei geworfenen Gegenständen um harmlose Objekte wie Papierkugeln oder gefährliche Gegenstände wie Steine ​​handelt. Solche Handlungen können schwerwiegende Verkehrsunfälle verursachen und als Straftaten verfolgt werden.

Zeugenaufruf

Zur Klärung des Falls bittet die Polizei Dinslaken um Hinweise. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02064 / 622-0 zu melden.

Konsequenzen eines solchen Verhaltens

Die Polizei unterstreicht, dass es sich bei solchen Aktionen nicht um einen harmlosen Streich handelt. Wer vorsätzlich Gegenstände auf fahrende Fahrzeuge wirft, riskiert nicht nur Sachschäden, sondern auch schwerwiegende Unfälle mit potenziell verletzten oder Toten. Entsprechende Straftaten können mit von der Polizei verfolgt werden.

Adventsbasar 2024 des Evangelischen Kindergartens Gahlen

0

Am Samstag, den 23. November 2024 , lädt der Förderverein des Evangelischen Kindergartens Gahlen zum alljährlichen Adventsbasar ein.

Ab 15:00 Uhr öffnet das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde in Gahlen an der Kirchstraße 80 seine Türen und verwandelt sich in ein gemütliches Weihnachtscafé.

Weihnachtliches Angebot für alle Sinne

Der diesjährige Basar steht ganz im Zeichen von Genuss und Geselligkeit. In stimmungsvoller Atmosphäre erwarten die Besucher zahlreiche weihnachtliche Köstlichkeiten, die sowohl vor Ort probiert als auch als Geschenkideen mitgenommen werden können. Von duftenden Waffeln über hausgemachte Kuchen bis hin zu herzhaften Bratwürsten – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wärmende Getränke wie Glühwein runden das Angebot ab. Darüber hinaus gibt es auch wieder die beliebten Adventskränze und Gestecke angeboten.

Gemeinschaft und Vorfreude auf die Adventszeit

Der Adventsbasar bietet nicht nur Gelegenheit, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen, sondern lädt auch zum Verweilen und Genießen ein. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Kindergarten zugute und unterstützt seine wertvolle Arbeit für die Kinder und Familien in der Gemeinde.

Herzlich Willkommen!

Der Förderverein des Evangelischen Kindergartens Gahlen freut sich auf zahlreiche Besucher und lädt herzlich ein, gemeinsam die Vorfreude auf die Adventszeit zu teilen. Notieren Sie sich den Termin und erleben Sie einen besinnlichen Nachmittag voller Leckereien und Begegnungen.

Besuchen Sie uns am 23. November 2024 ab 15:00 Uhr im Gemeindehaus Gahlen – wir freuen uns auf Sie!

Klick mich!