Am 6. September 2024 verwandelte sich die Mittelstraße in Schermbeck wieder einmal in eine lebendige Shoppingmeile.
Je weiter der Tag vorrückte, umso mehr füllte sich der Ortskern. Bereits zum Auftakt bildete sich eine lange Schlange vor dem Stand der Polizei, den diese vor dem Rathaus aufgebaut hatte. Die dort angebotene Fahrradcodierung stieß auf reges Interesse.
Bereits für das Oktoberfest. Foto: Ralf Meier
Publikumsmagnet Schermbecks Shopping Star
Als Superidee stellte sich der neue Wettbewerb „Schermbecks Shopping Star“ heraus, inspiriert von dem bekannten TV-Format „Shopping Queen“. Drei mutige Kandidaten stellten ihr Modegespür unter Beweis, indem sie mit einem fiktiven Budget von 500 Euro ein komplettes Outfit aus den teilnehmenden Geschäften zusammenstellten. Die kreativen Ergebnisse wurden vor der Volksbank präsentiert und sorgten für angeregte Diskussionen unter den Besuchern, die hier auch eifrig für ihre Favoriten abstimmen konnten.
Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung (l.) mit den Shopping-Stars 2024 Lukas Schule und Kirsten Klein-Bösing. Foto: Christian Haug
Vielfältiges Programm begeisterte Jung und Alt
Dazu bot die an diesem Tag autofreie Mittelstraße von 15:00 bis 22:00 Uhr ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Zur lokalen Kaufmannschaft, die ihre Highlights präsentierte, sorgten auch kulinarische Genüsse und Live-Musik, sogar Karaoke-Klänge waren zu hören, an verschiedenen Standorten für eine ausgelassene Atmosphäre. Neben dem „Shopping Star“ zählte auch die Modenschau von By A erneut zu den Highlights des Tages. Im Rahmen der Modenschau wurde zudem Schermbecks Shopping Star bekanntgegeben. Ein würdiger Rahmen.
Carolin Hantke hat schon mehrere Preise gewonnen. Foto: Ralf Meier
Starkes Signal für die lokale Wirtschaft
Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung und Frank Herbrechter von der Werbegemeinschaft Schermbeck zeigten sich hochzufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Auch die Beteiligung lokaler Vereine wie der Kiliangilde Schermbeck, an deren Stand schon die Trommel für das anstehende Oktoberfest am 21. September gerührt wurde, trug zum Gelingen des aufwendigen Events bei. Nächstes Jahr gerne wieder.
Im Rahmen des Schermbecker Heimatshopping-Events am 6. September wurden drei glückliche Gewinner gekürt. Kirsten Klein-Bösing ist die Shopping-Queen von Schermbeck 2024
Die Veranstaltung lockte viele Besucher an, und zahlreiche Stände füllten die Mittelstraße mit Leben.
Spenden für die Klassenkasse
Ein Waffelstand direkt am Anfang der Mittelstraße zog besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Schüler der „Koala Klasse 4a“ der GGS Schermbeck backten gemeinsam mit ihren Eltern Waffeln, um die Klassenkasse aufzustocken. „Es kamen viele Menschen an unseren Stand, generell waren viele Leute hier vor Ort. Wir freuen uns, dass wir für die Kinder etwas Geld für die Klassenkasse sammeln konnten“, erklärte Frau Frim, Mutter einer Schülerin.
Foto: Christian Haug
Lokale Händler beim Event
Auch der bekannte Käsehändler Andreas Steinkopf war zusammen mit seiner Frau anwesend. Der gebürtige Schermbecker äußerte sich zum Heimatshoppen-Event: „Es gab zwar einige Kunden, jedoch lässt sich das nicht mit dem Markt in der Dorstener Altstadt vergleichen. Wir haben etwas weniger mitgebracht als für den Dorstener Markt, aber konnten trotzdem viel verkaufen, was uns sehr freut.“
Die Gewinner von Schermbeck’s Shopping Star
Insgesamt stimmten 699 Menschen für einen Gewinner ab, entweder am Infostand oder über den Schermbecker Instagram-Account. Die drei Finalisten – Lukas Schulte, Carolin Hatke und Kirsten Klein-Bösing – präsentierten auf einem Catwalk ihre Outfits, die sie mit einem Budget von 500 Euro ausschließlich in Schermbecker Geschäften erworben hatten. „Wir waren ein tolles Team, das Einkaufen und Planen hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte Lukas. „Ich habe gehofft, dass es so wird wie mein üblicher Shopping-Gang, aber es war viel stressiger als gedacht“, erzählte Kirsten.
Das sind die Gewinner:
Platz eins mit 364 Stimmen: Kirsten Klein-Bösing (500 Euro Gewinn)
Platz zwei mit 198 Stimmen: Carolin Hatke (150 Euro Gewinn)
Platz drei mit 146 Stimmen: Lukas Schulte (100 Euro Gewinn)
Zusätzlich wurden unter zehn Abstimmenden jeweils Zehn-Euro-Gutscheine verlost. Moderiert wurde das Event von Sabrina Greiwe. von: Christian Haug
Die Volkshochschule Wesel-Hamminkeln-Schermbeck startet ab dem 12. September einen Nähkurs für Einsteiger in Schermbeck.
Der Kurs findet jeweils mittwochs von 17:00 bis 20:00 Uhr im Abraham-Haus statt und umfasst insgesamt acht Abende. Teilnehmende erlernen dabei die grundlegenden Techniken des Nähens, um eigene Kleidungsstücke zu gestalten.
Die Teilnahmegebühr beträgt 112 Euro. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter der Telefonnummer 0281-203 2590 oder auf der Website der VHS: www.vhs-wesel.de.
Wolfsrisse: LANUV bestätigt Beteiligung von Wölfen HW01, HW02 und Wölfin Gloria (GW954f) bei zahlreichen Vorfällen. Gloria ist nicht nur für die Angriffe in Schermbeck verantwortlich, sondern gilt auch als Grenzgängerin, da sie mehrmals auch in Raesfeld auf die Jagd ging.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat mittlerweile die Auswertung zahlreicher Wolfsrisse im Wolfsgebiet Schermbeck abgeschlossen. Die Ergebnisse der genetischen Analysen sind eindeutig: Wölfin Gloria (GW954f HW02), zusammen mit den Wölfen HW01, war an einer Vielzahl der Vorfälle beteiligt.
Seit Januar 2024 wurden bisher 2024 insgesamt 35 Übergriffe auf Schafe in der Region dokumentiert. Bei mindestens 10 dieser Angriffe konnte die Beteiligung von Wölfin Gloria nachgewiesen werden.
Chronologie der Risse seit Januar 2024
Die Rissvorfälle erstreckten sich über mehrere Monate und beinhalten wiederholt Angriffe von mehreren Wölfen aus dem Schermbecker Territorium. Hier eine Auflistung der wichtigsten dokumentierten Übergriffe:
03. September 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe wurden getötet. Der Fall befindet sich noch in Bearbeitung.
30. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde angegriffen. Der Fall befindet sich noch in Bearbeitung. Bisher keine klare Zuordnung zu einem spezifischen Wolf.
25. August 2024 in Hünxe: Zwei Schafe wurden angegriffen. Auch hier läuft die Bearbeitung noch.
23. August 2024 in Hünxe: Drei Schafe wurden attackiert. Die Untersuchungen dauern an.
21. August 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe wurden Opfer eines Wolfsangriffs. Die Auswertung ist noch im Gange.
19. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde angegriffen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen.
17. August 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe starben, eines wurde verletzt. Der Vorfall wird noch ausgewertet.
15. August 2024 in Raesfeld: Vier Schafe wurden attackiert, drei davon starben, eines wurde später eingeschläfert. Hier wurde die Wölfin Gloria (GW954f) eindeutig als Angreiferin identifiziert.
15. August 2024 in Raesfeld: Ein weiteres Schaf wurde bei diesem Angriff verletzt, ebenfalls durch Gloria (GW954f).
10. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde angegriffen. Die Bearbeitung des Falls ist noch nicht abgeschlossen.
08. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde verletzt, hier konnte ebenfalls Gloria (GW954f) als Angreiferin nachgewiesen werden.
30. Juli 2024 in Hamminkeln: Zwei Schafe starben, eines wurde verletzt und später euthanasiert. Der Wolf HW02 war an diesem Vorfall beteiligt.
26. Juli 2024 in Schermbeck: Drei Schafe wurden angegriffen. Die Beteiligung von Wölfen HW02 und HW01 wird untersucht.
20. Juli 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe starben, zwei weitere mussten später notgetötet werden. Auch hier waren die Wölfe Gloria (GW954f) sowie HW01 beteiligt.
Frühere Risse: Januar bis April 2024
Bereits im Frühjahr 2024 gab es zahlreiche Angriffe auf Weidetiere, bei denen neben Wölfin Gloria(GW954f), HW01, und GW3616m, Männchen, Territorium Schermbeck involviert waren:
16. Januar 2024 in Voerde (Niederrhein): Vier Schafe wurden angegriffen, drei starben, eines musste notgetötet werden. Gloria (GW954f) und der Wolf HW01 aus dem Territorium Schermbeck wurden als Täter identifiziert.
26. Januar 2024in Raesfeld: Sechs Schafe wurden attackiert, vier starben direkt, zwei verendeten später. Hier wurde der Wolf HW01 eindeutig als Hauptverursacher bestätigt.
7. Februar 2024 in Dorsten: Drei Schafe wurden angegriffen, eines starb, zwei wurden verletzt. Auch hier konnte die Beteiligung von Gloria (GW954f) nachgewiesen werden.
12. Februar 2024 in Raesfeld: Vier Schafe wurden Opfer eines Wolfsangriffs, drei starben und eines verschwand. Die Beteiligung von HW02 und HW01 wurde hier bestätigt. Individualisierung nicht möglich.
03. April 2024 in Hünxe: Zwei Schafe starben. Die Wölfin Gloria (GW954f) war beteiligt.
15. April 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe wurden angegriffen und starben. Die genetischen Analysen bestätigten die Beteiligung von Wölfin Gloria(GW954f).
17. April 2024 in Schermbeck: Zwei Lämmer wurden von Wölfin Gloria(GW954f)getötet.
18. April 2024 in Schermbeck: Zwei weitere Schafe wurden angegriffen, eines starb, das andere wurde verletzt. Auch hier konnte Gloria(GW954f)identifiziert werden. Am selben Tag wurde ein weiterer Angriff von HW01 bestätigt, bei dem ein Schaf starb und ein Lamm verschwand.
Beteilung der Wölfe
GW954f (Gloria): Die Wölfin aus dem Schermbecker Rudel war bis heute an mindestens 10 der dokumentierten Risse beteiligt.
HW01 (Männchen): Der Wolf HW01 war ebenfalls an mehreren Übergriffen beteiligt, darunter die Angriffe im Januar und Juli 2024.
Insgesamt sind noch 10 Auswertungen offen, bei denen die genetische Untersuchung oder endgültige Bestätigung noch aussteht. Diese betreffen die Vorfälle vom:
3. September 2024 – Hünxe
30. August 2024 – Schermbeck
25. August 2024 – Hünxe
23. August 2024 – Hünxe
21. August 2024 – Schermbeck
19. August 2024 – Schermbeck
17. August 2024 – Schermbeck
14. August 2024 – Raesfeld
10. August 2024 – Schermbeck
07. August 2024 – Schermbeck
Die genetischen Analysen stehen hier noch aus bzw. befinden sich in Bearbeitung.
Fazit
Die wiederholten Übergriffe der Wölfe, insbesondere von Gloria (GW954f) und HW01 verursachen zunehmend Sorgen in der Region Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen des LANUV haben gezeigt, dass diese drei Wölfe für eine Vielzahl der Angriffe verantwortlich sind.
Die Bedeutung der Haplotypen HW01 und HW02
Die genetische Analyse der Wolfsrisse basiert auf der Untersuchung von Haplotypen, die zur Identifizierung einzelner Wölfe genutzt werden.
HW02 ist der Haplotyp – eine Nukleotidsequenz, die auch die Wölfin Gloria (GW954f) besitzt. Dieser Haplotyp wird mütterlicherseits an alle ihre Nachkommen weitergegeben. Das bedeutet, dass alle Welpen von Gloria ebenfalls den Haplotyp HW02 tragen, was ihre Identifizierung erleichtert.
Der aktuelle Rüde des Rudels, GW3616, trägt den Haplotyp HW01, der durch ihn an seine Nachkommen weitergegeben wird. Durch die genetische Analyse kann somit klar unterschieden werden, ob die Nachkommen von Gloria und GW3616 an den Übergriffen beteiligt waren.
Einladung zur offenen Gesprächsrunde des VdK Ortsverbandes Schermbeck am 18.09.2024
Der Ortsverband Schermbeck lädt herzlich zur offenen Gesprächsrunde am 18. September 2024 um 17:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Kempkesstege 2, 46514 Schermbeck ein.
Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher: Ilona Soßdorf wird aus ihrem spannenden Buch “Die Nachtwanderung – das Abenteuer unseres Lebens” lesen und anschließend zu einem inspirierenden Gespräch einladen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, gemeinsam über die Themen des Buches zu diskutieren und einen schönen Abend in geselliger Runde zu verbringen.
Wie immer wird für das leibliches Wohl gesorgt – Snacks und Getränke stehen für Sie bereit!
Am 04.09.2024 hat Simone Abelmann auf Einladung des Netzwerks Schermbeck einen inspirierenden Workshop zum Thema Sketchnotes gegeben.
Wie Michael Giel im Nachhinein mitteilt, sei die Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen.
Nach einer kurzen Einführung, in der Abelmann erklärte, dass Sketchnotes auf einfachen Grundformen wie Kreisen, Rechtecken und Dreiecken basieren, legte sie direkt los. Mit ihrer humorvollen Art und viel Schwung motivierte sie die Teilnehmer, sofort mitzuzeichnen. Begeistert machten alle mit, und schnell entstanden aus einfachen Formen kreative Figuren, Tiere und Symbole.
Foto: Michael Giel
Mit wenigen Strichen und etwas Farbe
Nachdem die Besucher etwas Übung gesammelt hatten, zeigte Abelmann, wie man mit diesen Techniken ansprechende Karten gestalten kann. Mit wenigen Strichen und etwas Farbe zauberte sie dabei beeindruckende Sketchnotes auf das Papier und bewies, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.
Die Teilnehmer waren sich einig: Sie hatten viel mehr erreicht, als sie es sich vorher zugetraut hätten, und gingen mit neuem Selbstvertrauen und dem Gefühl nach Hause, dass Zeichnen gar nicht so schwer ist.
Jeder kann zeichnen
Für alle, die weiterhin in die Welt der Sketchnotes eintauchen möchten, ist Simone Abelmann online oder auf Instagram zu finden. Sie bietet dort regelmäßig kurze Schnupperabende an, die sich ideal für Einsteiger eignen. Auch ihre Bücher sind bei Amazon erhältlich.
„Ein großes Dankeschön an Simone Abelmann – sie hat uns allen bewiesen: Jeder kann zeichnen!„, so Michael Giel.
Am Montagabend um 19:35 Uhr wurde der Löschzug Altschermbeck zum Buschhausener Weg gerufen. Das Einsatzstichwort: „Tier in Not.“
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte keinen brennenden Baum, sondern einen hoch sitzenden Storch auf einem Dach vor. Es wurde vermutet, dass sich der gefiederte Freund bei dem kräftigen Wind verletzt hatte und nun festsitzt – oder sich einfach eine exklusive Aussicht gegönnt hatte.
Mit feuerwehrtypischer Präzision
Um dem „Dachgast“ zu helfen, wurde schnell die Drehleiter des Löschzuges Schermbeck nachalarmiert. Mit vereinten Kräften und feuerwehrtypischer Präzision machten sich die Kameradinnen und Kameraden an die Rettung des vermeintlich hilflosen Storches.
Doch dann kam der überraschende Wendung: Der Storch ließ sich nicht so leicht beeindrucken. Bevor ihn die helfenden Hände der Feuerwehr erreichen konnten, machte er kurzen Prozess – und flog davon. Vielleicht wollte er nur testen, wie schnell die Feuerwehr ist?
Damit endete der Einsatz schließlich um 20:40 Uhr – mit einem Storch, der offensichtlich keine Rettung brauchte, und einer Feuerwehr, die vermutlich noch das eine oder andere Wort über den widerspenstigen Vogel verlor.
Gemeinde Schermbeck und Westenergie begrüßen Schulanfänger
Die Gemeinde Schermbeck und die Westenergie AG haben gemeinsam eine besondere Aktion für die Schulanfänger der Gemeinschaftsgrundschule Schermbeck organisiert. Im Rahmen der so genannten Erstklässleraktion verteilte der Energiedienstleister nachhaltige Trinkflaschen an die Kinder.
Umweltbewusste Trinkflaschen für Schule, Sport und Freizeit
„Wir freuen uns, die neuen Schülerinnen und Schüler auf ihrem Schulweg zu begleiten, und da ausreichend Flüssigkeit gut für die Konzentration ist, können wir sie so in ihrem Lernprozess unterstützen“, erklärte Bürgermeister Mike Rexforth. Die robusten Trinkflaschen, die ein Fassungsvermögen von 0,7 Litern haben, sind ideal für den täglichen Einsatz in Schule, Sport und Freizeit. Die zwei praktischen Griffmulden sorgen zusätzlich für einen sicheren Halt.
Westenergie AG
Westenergie unterstützt den Start ins Schulleben
Gemeinsam mit Bürgermeister Rexforth überreichte Dirk Krämer, Westenergie-Kommunalmanager, die Trinkflaschen an die Erstklässlerinnen und Erstklässler. „Es ist schön zu sehen, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern einen besonderen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen“, sagte Krämer.
Westenergie: Engagement in den Partnerkommunen
Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort die Zukunft zu gestalten.
Am 02.09.2024 zwischen 18 und 22 Uhr kam es im Kreis Wesel zu insgesamt 23 witterungsbedingten polizeilichen Einsätzen aufgrund eines Gewitters mit Starkregen.
Schwerpunkt der Einsätze: Dinslaken/Voerde/Hünxe
Besonders betroffen war der Wachbereich Dinslaken/Voerde/Hünxe. Alleine in diesem Bereich wurden 16 Einsätze registriert. Weitere Einsätze fanden in Wesel, Hamminkeln sowie in Kamp-Lintfort, Alpen und Xanten statt.
Überflutungen und umgestürzte Bäume
Die Einsätze betrafen überwiegend überflutete Straßen und Unterführungen. Vereinzelt stürzten Bäume auf die Fahrbahn, was zusätzliche Gefahren für den Verkehr darstellte.
Blitzschlag in Xanten
In Xanten auf der Klever Straße schlug vermutlich ein Blitz in einen Stromkasten ein. Dadurch kam es zu einem Kurzschluss, und eine Leitung kokelte leicht.
Straßensperrung in Dinslaken
In Dinslaken lief die Unterführung B8 / Wilhelm-Lantermann-Straße voll Wasser, was eine Sperrung der B8 für den Verkehr erforderlich machte. Der Bahnverkehr blieb von den Unwettern unberührt. Gegen 2 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden.
Keine Verletzten im Kreis Wesel
Nach ersten Erkenntnissen wurde im gesamten Kreis Wesel niemand verletzt.
Gestern um 14:08 Uhr alarmierte die Leitstelle unter dem Einsatzstichwort „Vegetationsbrand“ alle drei Löschzüge der Feuerwehr Schermbeck zum Bruchdamm.
Vor Ort brannten etwa 50 Quadratmeter Grünfläche, die Einsatzkräfte löschten das Feuer mit zwei C-Rohren. Im Anschluss kontrollierten sie die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera und übergaben diese anschließend an die Polizei.
20 Landfrauen aus Bricht und Damm kamen ins Herz der Politik: Sie besuchten ihre heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik im Düsseldorfer Landesparlament.
Offene Diskussion mit Charlotte Quik
Charlotte Quik nahm sich Zeit für eine offene Diskussion mit den Landfrauen. Die Besucherinnen konnten ihre Anliegen und Fragen direkt an die Abgeordnete richten. Charlotte Quik erläuterte ihre Arbeitsschwerpunkte im Landtag und ging insbesondere auf aktuelle Themen wie die Betreuungssituation in den Kitas und die Haushaltspolitik ein.
Wertvolle Einblicke in politische Prozesse
Die Landtagsabgeordnete beantwortete die Fragen der Landfrauen ausführlich und bot ihnen wertvolle Einblicke in die politischen Prozesse und Entscheidungswege im Landtag. „Ich freue mich immer sehr, wenn Besuchergruppen mich im Landtag besuchen und sich für meine Arbeit interessieren“, betonte Charlotte Quik. „Es ist mir wichtig zu zeigen, wie politische Entscheidungen getroffen werden und welche Auswirkungen sie haben können.“
Dankbarkeit und beeindruckte Rückmeldungen
Die Besuchergruppe bedankte sich herzlich bei Charlotte Quik für die Einladung und den offenen Austausch. Sie zeigten sich beeindruckt von der politischen Arbeit im Landtag und schätzten die Möglichkeit, sich direkt mit ihrer Landtagsabgeordneten auszutauschen.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat heute neue Wolfsnachweise – Rüden GW3616m, im Kreis Wesel bekannt gegeben. Die neuen Erkenntnisse unterstreichen eine stabile Wolfspräsenz im Kreis Wesel.
Die Untersuchungen des Senckenberg Forschungsinstituts in Gelnhausen bestätigen die Anwesenheit des Wolfsrüden GW4002m, ein Nachkomme der bekannten Wölfin Gloria (GW954f), im Rudel Schermbeck“.
Wolfsnachweise durch Losungsproben bestätigt
Mehrere Losungsproben aus Hünxe und Schermbeck aus dem Monitoringjahr 2023/24 erbrachten den eindeutigen Nachweis des Wolfs GW4002m. Dieser Rüde ist ein direkter Nachkomme der Wölfin Gloria und des Rüden GW3616m, der seit einiger Zeit als neuer territorialer Rüde des Rudels geführt wird. Diese Reproduktion bestätigt, dass GW3616m bereits vor oder während der Paarungszeit Ende Februar/Anfang März 2023 den vorherigen Rüden GW1587m abgelöst hat.
Unklarheiten über den Verbleib von GW1587m und weiteren Welpen
Über den Verbleib des ehemaligen Rudelführers GW1587m und die Existenz weiterer Welpen aus dem Jahr 2023 liegen derzeit keine Informationen vor. Die neuen Erkenntnisse unterstreichen jedoch die erfolgreiche Reproduktion des aktuellen Rudelführers GW3616m mit der Wölfin Gloria, was auf eine stabile Wolfspräsenz im Kreis Wesel hindeutet.
Am kommenden Wochenende, vom 7. bis zum 9. September 2024, heißt es wieder: „Wer wird der neue König der Trachtenschützengilde?“
Auf der Wiese von Möllmann in Uefte wird das traditionelle Trachtenschützenfest gefeiert – ein farbenfrohes Spektakel, das alle fünf Jahre die gesamte Gemeinde zusammenbringt.
Das Festwochenende verspricht ein reichhaltiges Programm für Jung und Alt. Der Höhepunkt wird zweifellos das Vogelschießen sein, bei dem der neue König der Trachtenschützengilde gekürt wird. In festlicher Tracht und begleitet von den traditionellen Klängen der Üfter Jagdhornbläser unter der musikalischen Leitung von Berthold Westhoff erwartet die Besucher ein Wochenende voller Brauchtum, Geselligkeit und Gemeinschaft.
Gelungene Generalprobe der Trachtentänzer
Am Sonntag, dem 1. September 2024, fand bei strahlendem Sonnenschein die Generalprobe der Trachtentänzerinnen und -tänzer Üfte-Overbeck statt. Auf dem Hof Möllmann zeigten die Tanzgruppen ihr Können und legten den letzten Feinschliff an die traditionellen Tänze an. Auch die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer waren in ihren festlichen Trachten und Klumpen voller Begeisterung dabei.
Wer wird der neue König?
Das derzeitige Königspaar, Bernd Klevermann und Sabrina Ribbekamp, das seit 2019 im Amt ist, wird am kommenden Wochenende das Zepter weiterreichen. Ihnen zur Seite standen die Ehrenpaare Matthias Temmler und Claudia Klevermann sowie Stefan Ribbekamp und Petra Temmler. Mit großer Spannung wird nun erwartet, wer sich in diesem Jahr die Königswürde sichern wird.
Ehemalige Königspaare im Fokus
Silberkönigspaar (1999-2004): Manfred Gaffke und Iris Körschgen, das gemeinsam mit den Silber-Ehrenpaaren Klaus Weßel und Roswitha Gaffke sowie Ulrich Körschgen und Marlies Weßel an den Feierlichkeiten teilnimmt.
Goldkönigspaar (1974-1979): Hermann Möllmann und Marianne Müller, Gold-Ehrenpaaren Franz Winning und Anne Möllmann sowie Karl Müller und Cilly Winning.
Der Vorstand und die Offiziere
Der Vorstand der Trachtenschützengilde, angeführt von 1. Reckenmeister Christoph Möllmann, hat in den vergangenen Monaten unermüdlich daran gearbeitet, dieses Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Unterstützt wurde er dabei von einem engagierten Team, zu dem auch die Offiziere Hauptmann Michael Dahlhaus, Oberleutnant Klaus Weßel sowie die Leutnants Jan und Julian Möllmann und Thronadjutant Stefan Dahlhaus gehören.
Generalprobe Trachtenschützenfest Üfte 2024. Fotos: Petra Bosse
Ab dem 1. September 2024 ändern sich die Öffnungszeiten der Bücherei am Donnerstag. Künftig wird die Bücherei donnerstags von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet sein. Die anderen Öffnungszeiten bleiben unverändert.
Die Bücherei steht den Besucherinnen und Besuchern weiterhin zu den folgenden Zeiten zur Verfügung:
Montag: 14:30 Uhr – 17:00 Uhr
Donnerstag: 09:30 Uhr – 12:00 Uhr
Samstag: 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Sonntag (1. und 3. im Monat): 10:30 Uhr – 12:00 Uhr
Mit diesen Änderungen möchte die Bücherei ihren Service an die Bedürfnisse der Besucher anpassen und weiterhin eine angenehme und zugängliche Lese- und Ausleihmöglichkeit bieten.
Konzert der Schermbecker Landhelden von „The Rocking Waves“ wird verschoben
Die Schermbecker Landhelden haben mit Bedauern bekannt gegeben, dass das für Samstag, den 28. September 2024, geplante Konzert der Band „The Rocking Waves“ im Schermbecker Rathaus verschoben werden muss. Der Grund für diese Entscheidung sei eine unerwartete Parallelveranstaltung in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes, die einen ähnlichen musikalischen Schwerpunkt hat. Um beiden Veranstaltungen gerecht zu werden und eine Konkurrenzsituation zu vermeiden, haben die Veranstalter beschlossen, den Termin zu verlegen.
Neuer Termin im Februar 2025
Das Konzert wird nun am Samstag, den 8. Februar 2025, stattfinden. Alle bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin. Sollte jemand den neuen Termin nicht wahrnehmen können, besteht die Möglichkeit, die Tickets an der Zentrale des Schermbecker Rathauses zurückzugeben und eine Erstattung zu erhalten.
Appell an zukünftige Veranstaltungsplanungen
Die Schermbecker Landhelden bedauern die Unannehmlichkeiten, die diese Verschiebung mit sich bringt, und bedanken sich für das Verständnis der Besucher. Um ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden, bitten die Landhelden alle Veranstalter, einen Blick in den Veranstaltungskalender der Gemeinde Schermbeck zu werfen. Dieser Kalender ist unter www.schermbeck.de verfügbar und soll helfen, Terminüberschneidungen bereits in der Planungsphase zu vermeiden.
Neue Kostüme für kreative Rollenspiele. Westenergie bringt Theaterspaß in die evangelische Kindertagesstätte Gahlen
Die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Gahlen in Schermbeck können sich ab sofort auf spannende Theaterabenteuer freuen. Dank der Unterstützung von Westenergie erhielten sie eine neue Verkleidungskiste, die eine bunte Auswahl an Kostümen und Accessoires bereithält. Schon beim ersten Öffnen der Kiste strahlten die Kinderaugen, als sie die Möglichkeit entdeckten, in verschiedene Rollen zu schlüpfen – ob als Schornsteinfegerin, Polizist oder Feuerwehrfrau.
Theaterpädagogik stärkt wichtige Kompetenzen
Das Theaterspielen in der Kindertagesstätte fördert nicht nur den Spaß, sondern auch die Sprach- und Sozialkompetenzen der Kinder. „Theaterpädagogische Ansätze fördern die Sprach- und Sozialkompetenzen der Kinder. Die Theaterkiste ist somit eine wertvolle Bereicherung für den Kindergartenalltag“, betonte Bürgermeister Mike Rexforth. Durch die neuen Kostüme können die Kinder nun spielerisch ihre Kreativität entfalten und wichtige soziale Fähigkeiten weiterentwickeln.
Westenergie unterstützt Kindergärten und Gemeinden
Westenergie engagiert sich nicht nur mit der Verkleidungskiste, sondern unterstützt seine Partnerkommunen auch in vielen anderen Bereichen. „Wir möchten, dass die Kinder sich weiterentwickeln und durch das Schlüpfen in unterschiedliche Rollen ein starkes Selbstwertgefühl aufbauen sowie ihre Persönlichkeit ausbilden“, erklärte Sarah Romanski, Mitarbeiterin im Kommunalen Partnermanagement bei Westenergie. Der Essener Energiedienstleister fördert zudem vielfältige Projekte in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung, um die Entwicklung von Kindern und Gemeinden zu unterstützen.
Handballabteilung vom SV Schermbeck e. V. feiert Sommerfest „250 Teilnehmer haben sich im Vorfeld angemeldet“, freute sich Abteilungsleiter Thomas Friedmann.
Am 31. August feierte die Handballabteilung des SV Schermbeck e. V. 1912 nach längerer Zeit wieder einmal ihr Sommerfest. Zahlreiche Teilnehmer und Besucher folgten der Einladung. Abteilungsleiter Thomas Friedmann zeigte sich begeistert über die starke Resonanz: „250 Teilnehmer haben sich im Vorfeld angemeldet.“
Foto: Ralf Meier
Alle Teams waren über den Tag verteilt dabei Bereits am Vormittag um 10:00 Uhr startete das bunte Programm mit den jüngsten Vereinsmitgliedern. Die älteren Kinder und Jugendliche folgten über den Tag verteilt. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte eine Hüpfburg, die vor der Halle aufgestellt war und den Kleinsten eine zusätzliche Möglichkeit bot, sich auszupowern.
Spaß stand im Vordergrund
Parallel zu Spiel, Sport und Spannung sorgte ein reichhaltiges kulinarisches Angebot für das leibliche Wohl der Aktiven und Gäste. Denn im Mittelpunkt stand bei dieser Veranstaltung nicht der sportliche Ehrgeiz, sondern der Spaß. Bereits am Vormittag standen Kaffee und Kuchen bereit, und zur Mittagszeit öffnete der Catering-Service seinen Stand, an dem man sich für einen bescheidenen Obolus mit Pommes oder Curry- und Bratwurst verpflegen konnte.
Ticketverkauf. Foto: Ralf Meier
Das leckere Essen und das attraktive Programm trugen dazu bei, dass das Fest zu einem rundum gelungenen Event für die ganze Familie wurde. Bis in den Nachmittag hinein herrschte bei herrlichem Wetter in um die Sporthalle eine tolle Stimmung, die erst gegen 17:00 Uhr ihren Abschluss fand.
Am 31. August trafen sich die Mitglieder der „Plattform GahlenÖstrich“ mit Mitgliedern der Gemeinde Hünxe zu einer ganz besonderen Radtour unter dem Motto „Von Turm zu Turm“.
Die Route führte die rund 25 Teilnehmenden vom Kirchturm in Gahlen zum Kirchturm in Hünxe und wieder zurück. Bei herrlichem Wetter schwangen sich die Radlerinnen und Radler auf ihre Drahtesel und genossen die Landschaft, die die beiden Orte miteinander verbindet.
Nach dem sportlichen Ausflug gab es für alle noch eine besondere Erkundung: Gemeinsam besichtigten sie das Kirchengebäude in Gahlen und den Ortskern. Nach so viel Bewegung durfte eine wohlverdiente Stärkung natürlich nicht fehlen. In gemütlicher Runde saß die Gruppe zum Abschluss des Tages auf dem idyllischen Gelände hinter der Kirche beisammen, während auf dem Grill die Würstchen brutzelten.
„Menschenkinder“ auf drei Rädern
Ein optisches Highlight war der Ape „Meki“. Der nagelneue Kultwagen, der mit Spendengeldern und Fördermitteln erworben wurde, hat bisher erst 50 Kilometer auf dem Tacho und wird in den kommenden Monaten in Eigenregie eine individuelle Ausstattung erhalten, unter anderem mit einer Kaffeemaschine. Der Name kommt nicht von ungefähr, „Meki“ steht für „Menschenkinder“ und soll zukünftig durch die Region touren, um Menschen zusammen und ins Gespräch zu bringen.
Kein Mangel an Ideen
Die offizielle Präsentation des Fahrzeugs ist für das Frühjahr 2025 geplant, wie Pfarrer Christian Hilbricht verriet. Neben den jährlichen Radtouren gehören auch Veranstaltungen wie das zweimal jährlich stattfindende „Kino in der Kirche“ zu den Aktivitäten der „Plattform Gahlen“. Mit diesen Initiativen möchte die Gruppe die Besonderheiten Gahlens in den Fokus rücken.
Die „Plattform Gahlen“
Die „Plattform Gahlen“ ist eine lokale Initiative in der Gemeinde Gahlen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Gemeinschaftsleben im Ort zu fördern und zu stärken. Die Gruppe organisiert regelmäßig Veranstaltungen und Aktivitäten, die das soziale Miteinander unterstützen, wie beispielsweise Radtouren, Kinoabende in der Kirche und weitere kulturelle Events. Dabei liegt ein besonderer Fokus darauf, die Besonderheiten und die Geschichte des Ortes hervorzuheben und die Menschen zusammenzubringen. Die Plattform dient als zentraler Treffpunkt für Bewohner und Interessierte, die sich aktiv am Gemeindeleben beteiligen möchten.
Der Turmverein Damm e.V. mit dem kleinsten Strommuseum der Welt, lädt wieder zum Besuch des Strommuseums am Sonntag den 1. September 2024 ein.
Am Sonntag, 1. September 2024, öffnet der Turmverein Damm wieder sein Strommuseum am Elsenberg in Schermbeck-Damm. Dann besteht die Möglichkeit, unter sachkundiger Führung von 11:30 Uhr bis 16:00 Uhr eine interessante Reise in die Geschichte des Stroms zu unternehmen. Bei Regen jedoch bleibt das Museum geschlossen.
Immer eine Anreise wert. Foto: Turmverein Damm.
Natürlich können Gäste auch das mittlerweile bekannteste Ausstellungsstück, den originalen Stopf-Pilz von Altbundeskanzler Konrad Adenauer, unter die Lupe nehmen. Der Besuch des Strommuseums eignet sich auch gut für Radfahrer. Das Trafohäuschen am Elsenberg liegt in der Nähe bekannter Fahrradrouten und beliebter Gastronomie.
Bis Oktober hat das Strommuseum darüber hinaus jeden ersten Sonntag im Monat von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet.
Sondertermin: Tag des offenen Denkmals am 29.9.2024 des Leader Museumstag.
Weitere Infos über den Turmverein gibt es auch im Internet unter, www.turmverein-damm.de Mail. Es können auch Sondertermine für Gruppen und Schulklassen vereinbart werden.
Zahlen und Fakten: Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck und die Auswirkungen auf die Schafhaltung. Erneuter Wolfsriss in Schermbeck am Freitag, 30. August.
Seit 2018 wurden im Wolfsgebiet Schermbeck 167 Schafsrisse durch Wölfe registriert.
Allein im Zeitraum vom 19. Juli bis 30. August 2024 kam es zu 16 Rissen, bei denen 37 Schafe getötet wurden. Fünf dieser Übergriffe ereigneten sich hinter den empfohlenen Herdenschutzzäunen. Der neue Riss ist der 3. Riss in Folge, 26. 7., 19.8. und 30.8.204.
Der neuste Schafriss ereignete sich heute am Freitag in Schermbeck. Damit erhöht sich die Zahl der Wolfsrisse auf 16. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf.
Zunehmenden Übergriffe von Wölfen auf Schafherden
Im nordrhein-westfälischen Wolfsgebiet Schermbeck haben die in den letzten Jahren vermehrt aufgetretenen Übergriffe von Wölfen auf Schafherden zu erheblichen Spannungen zwischen Schäfern, Naturschutzverbänden und Politik geführt.
Betroffene Schafhalter aus dem Kreis Wesel, Christiane Rittmann, Erich Specht, Mike Dünow und Stefan Koch, hatten am Donnerstag zu einem Pressegespräch auf den Hof Specht in Gartrop-Bühl eingeladen (wir berichteten). Landespolitiker von SPD, CDU und FDP kamen auf den Hof, um über die Frage „Hat die Schafhaltung am Niederrhein noch eine Zukunft“ zu diskutieren.
Foto: Petra Bosse
Schafzucht Specht
Die Schafhaltung im Wolfsgebiet Schermbeck, Nordrhein-Westfalen, ist sowohl ökologisch wertvoll als auch wirtschaftlich bedeutsam. Die Schäferei Specht z.B. hält 130 Suffolk-Schafe und hat über 3,8 Kilometer Zäune errichtet, die mit rund 60.000 Euro gefördert wurden. Trotz dieser Bemühungen treten immer wieder Risse auf, was den Druck auf die Politik erhöht, wirksamere Maßnahmen zu ergreifen.
Schafzucht Specht bewirtschaftet 130 Schafe und hat über 3,8 Kilometer Zäune errichtet. Foto: Petra Bosse
Die Problematik der Entnahmeanträge
Bereits 2021 stellte der Schafhalter Opriel einen Entnahmeantrag für den Wolf GW954f, nachdem dieser mehrfach Schutzzäune überwunden und Schäden an Schafherden verursacht hatte. Der Antrag wurde jedoch sowohl vom Kreis Wesel als auch vom Verwaltungsgericht Düsseldorf abgelehnt. Man ging davon aus, dass alternative Schutzmaßnahmen ausreichend seien und Herdenschutzhunde eine mögliche Lösung bieten könnten.
Zweifel an der Wirksamkeit
Im Dezember 2023 wurde erneut ein Entnahmeantrag gestellt, diesmal von Umweltminister Oliver Krischer. Dieser Antrag wurde im Februar 2024 vom Oberverwaltungsgericht Münster abgelehnt, da Zweifel an der Wirksamkeit der empfohlenen Schutzmaßnahmen aufkamen. Es wurde festgestellt, dass der Wolf mehrfach die empfohlene Zaunhöhe von 120 cm überwunden hatte, was Fragen zur Wirksamkeit des „wolfsabweisenden Herdenschutzes“ aufwarf.
Foto: Petra Bosse
Überarbeitung der Wolfsverordnung und Monitoring
Die Diskussion um den Schutz von Schafherden hat dazu geführt, dass die Wolfsverordnung in Nordrhein-Westfalen überarbeitet werden soll. Minister Krischer hat für Juli 2023 eine praxisnähere Regelung versprochen, um den Bedürfnissen der Schäfer besser gerecht zu werden. Ein zentrales Element dieser Novellierung ist das Monitoring der Wolfspopulation, das im Wolfsgebiet Schermbeck bisher nur unzureichend durchgeführt wurde. Fragen nach der genauen Anzahl der Wölfe und Rudel sowie nach einem möglichen Reproduktionsnachweis im Jahr 2024 sind bisher unbeantwortet.
Fragen und Kritik an Naturschutzverbänden und Politik
Schafhalter und ihre Verbände äußern zunehmend Kritik an Naturschutzorganisationen wie BUND und NABU. Insbesondere die Entscheidung des BUND, gegen den Abschuss von Wölfen zu klagen, wird von den Schäfern als Affront empfunden. Sie sehen in der Tötung ihrer Schafe durch Wölfe keinen Erfolg, sondern eine Bedrohung ihrer Existenz.
Auch dieser neue Zaun mit Untergrabungsschutz wurde problemlos vom Wolf bei einem jüngsten Riss übersprungen. Foto: Petra Bosse/Archiv
Zudem wird kritisiert, dass Fördermittel für den Bau von „wolfssicheren Zäunen“ nicht abgerufen werden. Dies stellt die Motivation der Schäfer in Frage, in solche Schutzmaßnahmen zu investieren, insbesondere wenn die Zäune den Wolf nicht effektiv abhalten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Folgen von Wolfsübergriffen allein vom Nutztierhalter getragen werden müssen.
Bedeutung der Schafzucht für die Region
Die Schafhaltung hat in der Region nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine ökologische Bedeutung. Schafe tragen zur Pflege von Naturschutzgebieten, Biotopen und Deichen bei. Mit dem Rückgang der Schafbestände durch Wolfsübergriffe und Krankheiten wie BTV3 kann jedoch auch die Qualität des Hochwasserschutzes leiden, da Maschinen diese Aufgabe nicht in gleicher Weise übernehmen können.
Um die Herausforderungen der Schafhaltung in Wolfsgebieten langfristig zu lösen, bedarf es einer klaren Strategie der Politik, die sowohl den Schutz der Wölfe als auch den Erhalt der Schafhaltung in Einklang bringt. Die Diskussion um die Überarbeitung des Wolfsmanagementplans und die mögliche Besenderung von Problemwölfen wie GW954f zeigt, dass ein wissenschaftlich fundierter Ansatz notwendig ist, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.
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