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Komet am Abendhimmel mit bloßem Auge sichtbar

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Wer am Abend (Montag) gegen 19.30 Uhr den Blick gen Himmel in westlicher Richtung richtete, konnte ein beeindruckendes Himmelsereignis beobachten: Den Kometen C/2023 A3 Tsuchinshan-ATLAS.

Ohne Fernglas und mit bloßem Auge sichtbar, bot der Komet einen faszinierenden Anblick, vorausgesetzt, das Wetter spielte mit und der Himmel war klar. Ein seltenes Ereignis, da so helle Kometen, die ohne technische Hilfsmittel sichtbar sind, nur alle paar Jahre oder oder Jahrzehnte auftreten.

Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-ATLAS

Der Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-ATLAS wurde erst Anfang 2023 entdeckt und trägt seinen Namen nach den beiden Teleskopen, mit denen er zuerst gesichtet wurde: Das Tsuchinshan-Teleskop in China und das ATLAS (Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System) auf Hawaii. Der Komet stammt aus den äußeren Bereichen des Sonnensystems und bewegt sich auf einer langen, elliptischen Bahn um die Sonne.

Komet C 2023 A3 Tsuchinshan über Raesfeld im Münsterland
Kometen C/2023 A3 Tsuchinshan. Foto: Petra Bosse

Kometenbeobachtungen sind seltene Ereignisse

In den letzten Wochen hat der Komet seine Helligkeit angenommen, weshalb er jetzt auch ohne technische Hilfsmittel sichtbar ist. Sein Schweif, der durch die Sonneneinstrahlung entsteht, leuchtet besonders hell und erstreckt sich weit am Himmel. Solche Kometenbeobachtungen sind seltene Ereignisse, da die Bahnen vieler Kometen sie nur alle paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte in die Nähe der Erde führen.

Gasschweif

Der Gasschweif kann mehrere Millionen Kilometer lang werden und zeigt immer direkt von der Sonne weg, während der Staubschweif etwas kürzer sein kann und eine leicht gebogene Form hat. In manchen Fällen erreichen diese Schweife sogar Längen von 100 Millionen Kilometern oder mehr. Wie lang der Schweif genau erscheint, hängt von der Entfernung des Kometen zur Erde und zur Sonne ab sowie von den spezifischen Bedingungen des Sonnenwinds. Quelle: NASA

Bewaffneter Überfall auf Edeka-Markt in Erle – Täter gefasst

Am Montagabend (14.10.) wurde der Edeka-Markt Beyer in Erle Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Ein vermummter Täter bedrohte die Kassiererin mit einer Waffe, erbeutete die Tageseinnahmen und flüchtete zu Fuß. Bei dem vermutlichen Täter handelt es sich um einen 26-jährigen Raesfelder.

Am Montagabend kam es zu einem bewaffneten Überfall auf den Edeka-Markt Beyer in Erle. „Es war ein wirklicher Schock für alle Anwesenden“, berichtet der Geschäftsführer Holger Beyer.

Gegen 20:55 Uhr betrat der mutmaßliche Täter den Markt, forderte die Kassiererin auf, das Bargeld herauszugeben, und bedrohte sie dabei mit einer Waffe.

Täter griff beim Raubüberfall gewaltsam zu

Der Mann sei mit einer Sturmmaske, Handschuhen und einer Waffe ausgestattet gewesen. Als die Herausgabe des Bargeldes nicht schnell genug verlief, beschloss sich der Täter, gewaltsam einzugreifen. Mit einem Brecheisen öffnete er beide Kassen und entnahm die Tageseinnahmen. „Er sprach akzentfrei Deutsch“, so Beyer über den Täter. Nach dem Überfall flüchtete der Mann zu Fuß in unbekannte Richtung.

Kassiererin reagiert besonnen

Die Kassiererin konnte nur wenige Details zu dem Angreifer nennen. Sie beschrieb ihn als jüngere Person, die akzentfrei Deutsch sprach und vermummt gewesen sei. „Zum Glück hat sie ruhig reagiert und den Täter handeln lassen“, sagte Beyer erleichtert. Während des Überfalls sei noch eine Kundin und ihr Kind im Markt gewesen. Das Kind habe einen Schock erlitten und musste ärztlich versorgt werden. „Das war das Schlimmste an der ganzen Situation“, fügte Beyer hinzu.

Schaden gering, Täter ohne großen Erfolg

Der finanzielle Schaden fällt jedoch geringer aus, als man bei einem solchen Überfall vermuten könnte. „Mittlerweile zahlen rund 60 Prozent unserer Kunden mit EC-Karte“, erklärte Beyer. „Bargeld gibt es kaum noch im Handel, und das war in diesem Fall ein Vorteil“. Für den Täter habe sich der Überfall deshalb nicht wirklich gelohnt.

Dritter Überfall in Erle

Es war bereits der dritte Raubüberfall auf dem Edeka-Markt in Erle. Wie die Pressestelle der Polizei Borken mitteilt, konnte im Rahmen einer Fahndung der Täter noch am gleichen Abend gefasst werden.

26-jähriger Raesfelder festgenommen

Im Zuge der Fahndung kontrollierten die Polizisten einen Pkw. Die Beschreibung der Zeugen traf in allen Punkten auf den Mann am Steuer zu. Auf dem Kopf trug er eine Wollmütze, die sich bei der Überprüfung als Sturmhaube herausstellte. 

„Bei dem festgenommenen Mann handelt es sich um einen 26-jährigen Raesfelder“, so der Pressesprecher der Polizei Peter Lefering. Darüber hinaus stellten die Beamten ein Messer sicher, was dieser mit sich geführt hat.

Konzert im Selecao: Coverrock mit „One 4 the Road“

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Am Donnerstag, den 31. Oktober 2024, lädt das Selecao Sports and More (Raiffeisenweg 34, Schermbeck) zu einem besonderen Halloween-Event ein.

Die Band „One 4 the Road“ sorgt mit erstklassigem Coverrock für Stimmung. Frontmann Dirk Isermann, vielen bekannt aus seiner Zeit bei „Back2Beat“, wird mit seiner markanten Stimme das Publikum begeistern.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt beträgt 10 Euro. Bereits ab 19 Uhr wird ein Grillbuffet für 15 Euro pro Person angeboten.

Eine vorherige Anmeldung per E-Mail [email protected] oder WhatsApp ist erforderlich.

JMC Teens beim TC GW: Kostenloses Schnuppertraining am 29. Oktober

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Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck lädt alle Teens zwischen zehn und vierzehn Jahren zu einem kostenlosen Schnuppertraining im Jazz und Modern/Contemporary Dance ein.

Das Training findet ab Dienstag, dem 29. Oktober, von 18 bis 19 Uhr in der Tanzakademie auf der Bachstraße 3 statt.

Miriam Fritsch, erfahrene Tänzerin der „Dancing Rebels“ und erfolgreiche Trainerin der Jugendformation „Amianto“, leitet das Training. Sie vermittelt den „Jazz Kids“ die Grundkenntnisse des JMC – von Drehungen und Sprüngen bis hin zur Bodenarbeit und kleineren Choreografien. Neben der Musikalität steht vor allem der Spaß an den vielfältigen Bewegungen im Vordergrund.

Interessenten können sich ab sofort für das kostenlose Schnuppertraining unter der Telefonnummer 0175 5978776 anmelden.

Stadt Land zu Fuß: Kilometer sammeln vom 1. bis 21. November

Im November startete der Kreis Wesel bereits zum dritten Mal die Aktion „Stadt Land zu Fuß“. Vom 1. bis 21. November 2024 sind alle Teilnehmenden dazu aufgerufen, möglichst viele Kilometer zu Fuß im Alltag zurückzulegen.

Landrat Ingo Brohl betont die besondere Eignung der Aktion für den Niederrheinkreis: „‚Stadt Land zu Fuß‘ motiviert die Menschen, auch in der dunklen Jahreszeit hinauszugehen, um sich in unserer einzigartigen Natur oder den charmanten Städtchen und Dörfern zu bewegen und dabei frische Luft zu.“ Schnaps.

Wanderer, Läufer, Walker oder Spaziergänger

Alle, die zu Fuß unterwegs sind – ob Wanderer, Läufer, Walker oder Spaziergänger auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit, zum Bäcker oder mit dem Hund – können mitmachen.“ Außerdem ermuntert er die Teilnehmenden, Teams zu bilden, gemeinsam Kilometer zu sammeln und sich mit anderen Teams zu messen.

Der Kreis Wesel beteiligt sich seit dem Start im Jahr 2022 an der Aktion und strebt an, die Teilnehmerzahl von 600 Aktiven aus dem Vorjahr zu übertreffen und erneut bundesweit an der Spitze zu stehen. Auf der Homepage des Kreises Wesel ( www.kreis-wesel.de/stadt-land-zu-fuss ) finden Interessierte ausführliche Informationen zur Aktion sowie eine Anleitung zur Registrierung .

Der Fußverkehr spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der Mobilitätswende. Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Drittel der zurückgelegten Wege in Deutschland zu Fuß bewältigt wird.

Abschied vom Adelheids-Spargelhaus in Erle: Ein Kapitel geht zu Ende

Nach 16 erfolgreichen Jahren hat das Ehepaar Annika und Arno Rüb für sich das Kapitel Adelheids-Spargelhaus in Erle endgültig beendet.

An diesem Wochenende fand der Totalausverkauf des Interieurs statt, bei dem sich zahlreiche Menschen die Gelegenheit nicht entgehen ließen, ein Stück des beliebten Hauses zu erwerben. Bereits am Samstagmorgen, noch vor zehn Uhr, bildeten sich Schlangen von Autos, und der Andrang auf die restlichen Waren war groß.

Arno Rüb Adelheids-Spargelhaus Erle
Foto: Petra Bosse

Große Nachfrage nach kleinen Schätzen

Besonders begehrt waren die dekorativen Kleinigkeiten. Bilder, Deko-Artikel und viele andere Dinge fanden schnell neue Besitzer – und das zu günstigen Preisen. Es war der letzte Höhepunkt in der Geschichte des Adelheids-Spargelhauses, das weit über die Grenzen von Erle hinaus bekannt ist und über viele Jahre hinweg zahlreiche Gäste mit seiner Atmosphäre und der Küche von Arno verwöhnt hatte.

Arno Rüb schließt Adelheids-Spargelhaus in Erle
So gut wie ausverkauft, hieß es am Sonntag nach dem großen Andrang am Samstag. Foto Petra Bosse

Ein neuer Anfang

Obwohl Rüb die Türen vom Adelheids-Spargelhaus für sich für immer geschlossen hat, bedeutet dies keinen endgültigen Abschied von Arnos Kochkünsten. In Zukunft wird er seine Leidenschaft für das Kochen mobil weiterführen. Mit seinem Food Truck wird Arno Rüb auf verschiedenen Märkten und Veranstaltungen unterwegs sein, darunter erstmals auf dem Kappesmarkt 2024 in Raesfeld. Dort wird er deftige, aber einfache Eintöpfe anbieten – ganz im Stil seiner bodenständigen und beliebten Küche.

Das Ehepaar Arno und Annika beginnt nun einen neuen Lebensabschnitt, und wir wünschen ihnen für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

Das Schweigen der Ministerin Steffi Lemke – Ein Jahr später

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Wie heute der Verein Weidezone-Deutschland.ev. mitteilt, jährt sich am 12. Oktober der Tag, an dem Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Bündnis90Die Grünen) ihre Vorschläge für ein sogenanntes „Schnellabschussverfahren“ auffälliger Wölfe, die Haus- und Weidetiere reißen, im Rahmen der Bundespressekonferenz der Öffentlichkeit vorstellte. Rechtssicher sollte das Verfahren sein und sofort anwendbar.

Ein Jahr „Schnellabschussverfahren“

(pd/bos). Dass die Ministerin Lemke nach längerem Zögern schließlich die Initiative des Europäischen Parlaments zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes innerhalb der Berner Konvention unterstütze, sei sicherlich begrüßenswert. Eine vertrauensbildende Maßnahme in eine grüne Politik wäre jedoch, wenn sie für die Übergangszeit bis zur Herabstufung in Bern und bis zum Vollzug der anschließenden Änderung der FFH-Richtlinie in Brüssel eine praktikable Zwischenlösung anböte.

Ferner – und das wäre dann die Königsklasse vorausschauender grüner Politik – könnte Ministerin Lemke dafür Sorge tragen, dass noch innerhalb ihrer Amtszeit das Bundesnaturschutzgesetz an Art. 16 der FFH-Richtlinie angeglichen und die §§ 7, 45 und 45a entsprechend gestrichen oder geändert würden.

Parallel dazu – vielleicht mit Unterstützung ihres Parteifreundes und Bundeslandwirtschaftsministerkollegen Cem Özdemir – wäre es geboten, initiativ auf die Landwirtschaftsminister der jeweiligen Bundesländer zuzugehen und dafür Sorge zu tragen, dass der Wolf dort, wo dies noch nicht geschehen ist, in das jeweilige Jagdrecht des Bundeslandes aufgenommen würde, um so auf die Änderungen auf europäischer Ebene, die frühestens in den nächsten zwei bis drei Jahren zu erwarten seien, vorbereitet zu sein, um sofort in ein Management des Wolfes in Deutschland einsteigen zu können.

Denn festzuhalten bleibe heute vor allem eines:

Ungeachtet der großen Ankündigung vor einem Jahr fielen in den letzten zwölf Monaten erneut mehrere tausend Haus- und Weidetiere einer unkontrolliert ausufernden Wolfspopulation zum Opfer – nur eines passierte nicht: Es wurde kein einziger Wolf aufgrund des „Schnellabschussverfahrens“ von Steffi Lemke entnommen, obwohl es seitens untergeordneter Behörden in mehreren Bundesländern durchaus Versuche gegeben habe, ihren Vorschlag umzusetzen.

Doch mehrere Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte stellten deutlich klar, dass dieses Verfahren weder rechtssicher noch anwendbar sei – sodass der Deutsche Jagdverband zu Recht inzwischen titelte „Das Schweigen der Lemke“ und praktikable Lösungen schnell und jetzt einfordere.

Eine Forderung, der sich weidezone-deutschland.ev. nur vollumfänglich anschließen könne!

Zwischen London und Berlin – Susan O´Neill gibt Gastspiel in Schermbeck

Am 21. November 2024 dürfen sich Musikfans in Schermbeck auf ein ganz besonderes Erlebnis freuen: Die irische Singer-Songwriterin Susan O’Neill tritt in der ehemaligen reformierten Kirche auf und sorgt damit für einen völlig unerwarteten weiteren Höhepunkt im Jahresprogramm der Schermbecker Landhelden.

Ihr Gastspiel bei uns ist eine nicht nur mehr als willkommene, sondern auch außergewöhnliche Überraschung. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen. „Auf Schermbeck wartet ein außergewöhnlicher Abend“, freut sich Bürgermeister Mike Rexforth.

Eine Stimme, die unter die Haut geht

Susan O’Neill, die u.a. von der Sunday Times hoch gelobt wird, hat sich als Solo-Künstlerin längst einen Namen gemacht. Bono von U2 gehört zu ihren Fans. Ihr im September 2024 veröffentlichtes Album „Now in a Minute“ wird von der Fachwelt als Ausdruck ihrer kreativen Vielseitigkeit gefeiert. Ihre außergewöhnliche Stimme, die mal sanft und beruhigend, mal kraftvoll und mitreißend ist, verleiht ihrer Musik einen einzigartigen Charakter. Die Irin kombiniert dabei Einflüsse aus irischem Folk, Soul, Rock und Blues zu einem Klang, der unter die Haut geht.

Susan-O`Neill-und-Mike-Rexforth
Susan O`Neill und Mike-Rexforth. Foto: Privat

Zwischen London und Berlin nach Schermbeck

Auf ihrer aktuellen Europatournee spielt die Künstlerin in Metropolen wie London und Berlin. Dass sie nun in Schermbeck Halt macht, verdanken die Musikfans dem Engagement von Bürgermeister Mike Rexforth und Thomas Nübel. Die beiden konnten die Künstlerin nach ihrem beeindruckenden Auftritt beim Haldern Pop Festival für einen Abstecher in die Region gewinnen.

Aufmerksam waren sie auf das Stimmwunder bereits bei der gleichen Veranstaltung im Jahr zuvor geworden. Bei einem persönlichen Kennenlernen im Tonstudio passte die Chemie zwischen allen Beteiligten wohl auf Anhieb. Aus dem Shakehands wurden zweieinhalb Stunden und am Ende stand fest: Susan O´Neill legt vor ihrem Deutschlandstart in Berlin noch einen Zwischenstopp in Schermbeck ein.

Bestuhlung raus, Atmosphäre rein

Die ehemalige reformierte Kirche verwandelt sich für das Konzert einmal mehr in „Schermbecks Wohnzimmer“. Getreu dem Motto „Bestuhlung raus, Atmosphäre rein“ kann man sich schon jetzt auf einen vielversprechenden Abend freuen. Mit nur 120 verfügbaren Plätzen wird das Konzert ein intimes Erlebnis, das auch Susan O’Neill’s Vorliebe für Auftritte in Kirchen perfekt entgegenkommt.

Um bei diesem besonderen Anlass dabei zu sein, sollte man sich zeitnah ein Ticket für die Veranstaltung sichern. Der Einlass startet um 19:00 Uhr, um 20:00 Uhr beginnt das Konzert.

Die Tickets sind für 23,70 € im Rathaus, bei der Volksbank Schermbeck, der Niederrheinischen Sparkasse und über die Webseite der Landhelden erhältlich.

Einen Eindruck von Susan O´Neills Stimme gibt es hier:

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Born To Be Alive 2024: DJ Tom veröffentlicht Disco-Cover

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Der Schermbecker Thomas Averkamp hat unter seinem Künstlernamen DJ Tom erneut eine Coverversion eines bekannten Disco-Klassikers aufgenommen. In bewährter Weise nahm er sich zusammen mit dem Musiker Leroy Daniels den Patrick Hernandez-Klassiker „Born To Be Alive“ vor.

In der Vergangenheit hatten Averkamp und Daniels schon andere Pop-Klassiker gecovert. Dazu gehörten “Follow You Follow Me” von Genesis, „Don’t You (Forget About Me)“ von den Simple Minds und „Smalltown Boy“ von Bronski Beat. Jedes Mal hatten sie auf den ganz großen Durchbruch und die Spitze der Charts gehofft. Das blieb zwar bisher aus, aber dennoch konnte das Duo durchaus seine Fangemeinde erweitern und einige Achtungserfolge erzielen.

Nun versuchen DJ Tom und Leroy Daniels es mit „Born To Be Alive 2024“ in den Dance- und DJ-Charts. „Hier haben wir dieses Mal Platz 1 fest im Blick. Die Nummer hat das Potential dazu“, so DJ Tom. Am 11. Oktober wurde der Song auf den gängigen Musikplattformen veröffentlicht. Auch ein Video dazu gibt es, das man sich hier anschauen kann:

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Caritas Schermbeck – Neue Mitarbeiterin im soziokulturellen Zentrum

Soziokulturelles Zentrum der Caritas: Unterstützung für Bedürftige und Senioren in Schermbeck

Am 10. Oktober wurde Brandy Soggeberg offiziell als neue Koordinatorin der Caritas in Schermbeck vorgestellt. Bereits seit dem 29. August ist sie in ihrer neuen Wirkungsstätte im alten Rathaus tätig. Seither ist sie die zentrale Ansprechperson für Bürgerinnen und Bürger, die auf Unterstützung angewiesen sind. Besonders im Fokus ihrer Arbeit stehen bedürftige Senioren, die zunehmend von Altersarmut oder Vereinsamung betroffen sind.

Koordination der Angebote durch Brandy Soggeberg

Das soziokulturelle Zentrum der Caritas bietet eine breite Palette an Hilfsangeboten, um diesen Menschen zur Seite zu stehen. Dazu gehören unter anderem die Tafel, eine Kleiderkammer, das Café „Cari-Tasse“, ein Besuchsdienst sowie verschiedene Beratungsangebote.

Brandy Soggenberg ist neue Mitarbeiterin der Caritas
Foto: Ralf Meier

Brandy Soggeberg übernimmt die Koordination dieser Angebote und stellt sicher, dass die Menschen, die Hilfe suchen, auch die passende Unterstützung erhalten. Zudem vermittelt sie bei Bedarf weiterführende Hilfe an spezialisierte Einrichtungen. Ihr Ziel ist es, älteren Menschen eine Anlaufstelle zu bieten, an der sie unkompliziert und schnell Hilfe bekommen.

Dringender Bedarf an Lebensmitteln für Bedürftige in Schermbeck

Ein besonders dringendes Thema in Schermbeck ist der steigende Bedarf an Lebensmitteln für Bedürftige, der sich in der wachsenden Zahl der Tafel-Nutzer zeigt. Aktuell versorgt die Tafel rund 290 Familien, darunter viele ältere Menschen, die auf diese Form der Unterstützung angewiesen sind. Brandy Soggeberg hat die Aufgabe, den kontinuierlichen Zufluss an Lebensmitteln sicherzustellen und die Abläufe bei der Tafel effizient zu gestalten, um die wachsende Nachfrage zu bewältigen.

Unterstützung für Senioren in alltäglichen Herausforderungen

Darüber hinaus steht sie den Senioren mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um alltägliche Herausforderungen geht, wie etwa die barrierefreie Gestaltung des eigenen Zuhauses. Hier vermittelt sie passende Ansprechpartner und hilft den Betroffenen, sich im Dschungel der unterschiedlichen Angebote zurechtzufinden. Ziel ihrer Arbeit ist es, nicht nur die Grundversorgung sicherzustellen, sondern auch die Lebensqualität der älteren Menschen in Schermbeck nachhaltig zu verbessern.

Öffnungszeiten des soziokulturellen Zentrums und der Erreichbarkeit

Das soziokulturelle Zentrum steht allen Menschen offen, wobei der Fokus auf der Unterstützung bedürftiger Senioren liegt. Brandy Soggeberg ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr im Zentrum erreichbar. Wer Hilfe benötigt oder Fragen hat, kann sich direkt an sie wenden.

Schockanruf-Betrug: Ehepaar aus dem Kreis Wesel um 230.000 Euro gebracht

Achtung vor Schockanrufen! Schockanrufe gehören zu den perfidesten Betrugsmethoden, bei denen Kriminelle gezielt Angst und Verzweiflung ausnutzen, um Menschen um ihr Geld zu bringen.

In einem aktuellen Fall fiel ein Ehepaar aus dem Kreis Wesel auf diese Masche und verlor 230.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht dringend nach Zeugen. Die Polizei warnt erneut vor Betrugsmasche.

Der Tatverlauf

Am 9. Oktober 2024 gegen 15:50 Uhr wurde ein Ehepaar aus dem Kreis Wesel, das nach einem Schockanruf nach Düsseldorf gefahren war, Goldmünzen und Bargeld im Gesamtwert von 230.000 Euro abgenommen. Die Täter gaben sich am Telefon als Angehörige und Polizei aus und behaupteten, die Tochter des Ehepaars habe einen tödlichen Unfall verursacht. Um eine angebliche Gefängnisstrafe abzuwenden, wurde eine hohe Kaution gefordert.

Der Schockanruf

Um 13:00 Uhr klingelte das Telefon bei der Seniorin in Dinslaken. Eine weinende Stimme meldete sich:

Anruferin 1 (weinend): „Hallo? Mama?“
Geschädigte: „N.? Bist du es? Was ist passiert?“
Anruferin 1: „Ich hatte einen Unfall. Ich habe offenbar eine Frau überfahren.

Eine zweite Anruferin meldete sich ebenfalls:

Anruferin 2: „Hallo? Hier ist die Polizei Düsseldorf. Ihre Tochter ist hier, weil sie eine Frau überfahren und den Unfallort verlassen hat. Um sie vorerst vor dem Gefängnis zu bewahren, muss eine Kaution von 230.000 Euro gezahlt werden. Ein Anwalt ist bereits vor Ort.“

Die Geldübergabe

Völlig geschockt und verängstigt stimmte die Mutter zu, das Geld zu beschaffen. In weiteren Telefonaten untermauerten vermeintliche Anwälte die Geschichte. Daraufhin fuhr das Ehepaar nach Düsseldorf, wo ein angekündigter „Herr Kowalski“ das Geld am Josefplatz entgegennahm. Der Mann wurde nicht beschrieben.

Aufdeckung des Betrugs

Erst nachdem das Ehepaar am Amtsgericht eine Quittung verlangte, wurde der Betrug aufgedeckt. Die Polizei wurde verständigt und nahm die Ermittlungen auf.

Polizei warnt vor Schockanrufen

Die Polizei warnt eindringlich vor der Schockanruf-Masche und rät, in solchen Fällen sofort die Polizei zu kontaktieren. Weitere Informationen erhalten Betroffene unter den bekannten Hotlines der Polizei oder unter folgendem Link: www.Telefonbetrug durch Schockanrufe

Lippefähre Baldur bleibt an Land

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Aufgrund der steigenden Wasserstände durch die aktuellen Regenfälle müssen die Lippe-Fähren Baldur und Maifisch ab sofort und mindestens über das Wochenende an Land bleiben.

Die mit Muskelkraft betriebenen Fähren können bei hohem Wasserpegel keine sichere Überfahrt gewährleisten. Der Pegelstand der Lippe bei Schermbeck ist seit dem 6. Oktober von 1,53 Metern um fast einen Meter auf aktuell 2,65 Meter angestiegen.

Wiederaufnahme des Fährbetriebs geplant

Sofern es die Wetterlage zulässt, plant der Lippeverband, die Fähren Anfang der kommenden Woche wieder zu Wasser zu lassen – bevor sie ab dem 30. Oktober ins Winterquartier gehen.

Lippe-Fähren: Ein Erlebnis für Ausflügler

Seit 2005 in Dorsten und seit 2015 im Stadtteil Flaesheim in Haltern am See ermöglichen die Lippe-Fähren Baldur und Maifisch Ausflüglerinnen mit und ohne Fahrrad eine trockene Überfahrt über die Lippe. Das Besondere: Die Passagiere bedienen die Fähren selbst, indem sie sich an einem Seil zum gegenüberliegenden Ufer kurbeln oder ziehen.

Hessen hat den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen

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Was Hessen bereits umgesetzt hat, ist in NRW noch in weiter Ferne: Jagdminister Ingmar Jung begrüßt die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht.

Bis jetzt wurde die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht nur in Hessen umgesetzt. In Nordrhein-Westfalen (NRW) ist der Wolf weiterhin streng geschützt und nicht ins Jagdrecht aufgenommen worden. Es gibt zwar auch in NRW Diskussionen über den Umgang mit dem Wolf und mögliche Änderungen im rechtlichen Status, aber bisher wurden keine entsprechenden gesetzlichen Anpassungen vorgenommen.

Aktive Regulierung der Wolfspopulation

Wie heute das hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mitteilt, hat der Hessische Landtag mit großer Mehrheit das Jagdgesetz geändert und den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen. Eine aktive Regulierung der Wolfspopulation kann dort erfolgen, sobald Bund und EU den Schutzstatus des Wolfs herabsetzen, heißt es weiter.

Weidetierhalter sorgen sich um Landschaftsschutz und Biodiversität

„Der Wolf ist ein Raubtier, und wir müssen auf die Ängste der Weidetierhalter und der Bevölkerung reagieren“, betonte Staatsminister Jung. Viele Weidetierhalter geraten unter Druck, da die wachsende Wolfspopulation eine zunehmende Bedrohung darstellt. „Ein Verlust der Weidetierhaltung wäre fatal. Sie trägt wesentlich zur Pflege unserer Kulturlandschaft bei, fördert die Artenvielfalt und ist ein zentrales Instrument des Landschaftsschutzes.“

Auch Weidetierrichtlinie wurde angepasst

Um die Halter von Weidetieren zu unterstützen, hat Hessen auch die Weidetierrichtlinie angepasst. Unbürokratische Entschädigungen bei Wolfsrissen und Förderungen für Schutzmaßnahmen stehen dabei im Fokus. „Mehr Geld für Zäune allein kann das Problem nicht lösen“, unterstrich Jung. „Der Wolf muss maßvoll bejagt werden können.“

Bundesregierung in der Pflicht

Die hessische Landesregierung hat sich für eine Lockerung des strengen Schutzstatus des Wolfs eingesetzt – mit Erfolg. Die EU-Mitgliedsstaaten haben einer Absenkung des Schutzstatus von „streng geschützt“ auf „geschützt“ zugestimmt. Bisher hatte Bundesumweltministerin Steffi Lemke diesen Schritt blockiert. Für eine effektive Bestandsregulierung sind jedoch weitere Änderungen auf EU-Ebene nötig.

Hessens Landwirtschaftsminister Jung forderte: „Wir erwarten von der Bundesregierung, dass die notwendigen Schritte zügig vorangebracht und im Bundesrecht umgesetzt werden.“ Schermbeck und andere Gemeinden in Nordrhein-Westfalen hoffen nun, dass ähnliche Maßnahmen auch in ihrem Bundesland ergriffen werden.

Hessen leitet Trendwende ein – Wird NRW folgen?

„Das ist ein guter Tag. Wir schaffen eine Grundlage für einen ideologiefreien und realistischen Umgang mit dem Wolf“, sagte Jung. Es sei wichtig, einen Richtungswechsel zu erwirken, bevor die Wolfspopulation explodiere. In Hessen bereitet die wachsende Zahl von Wölfen nicht nur Weidetierhaltern, sondern auch vielen Bürgern Sorgen.

Förderkulisse Westmünsterland: Wolfssicher? Fehlanzeige! – Teure Zäune ohne Schutzwirkung


Wolf & Zaun: Kontroverse in der Förderkulisse Westmünsterland – teure Maßnahmen ohne überhaupt keine Sicherheit für die Schafhalter. Trotz Förderungen und der Errichtung von Zäunen bleibt die Frage bestehen, ob sie im Ernstfall wirksam sind – oder ob die Weidetiere weiterhin ungeschützt den Gefahren durch Wölfe ausgesetzt sind.

Das Thema „Wolf und Zaun“ sorgt derzeit in der Förderkulisse Westmünsterland (ehemals Wolfsgebiet Schermbeck) für hitzige Diskussionen. Vor allem zwischen Schafhaltern und Wolfsbefürwortern prallen die Meinungen aufeinander. Die Frage, ob geförderte, wolfsichere Zäune ihren Zweck erfüllen, steht dabei zunehmend im Mittelpunkt der Debatte.

Beweis für die Unwirksamkeit der Zäune?

Erst kürzlich tauchten Beweisfotos auf, die zeigen, dass der Wolf – oder die Wölfin – im Wolfsgebiet Schermbeck sich wenig von den als wolfsicher geltenden Zäunen beeindrucken lässt. Diese Zäune, die eigentlich zum Schutz der Schafe aufgestellt wurden, scheinen ihre Aufgabe nicht zu erfüllen. Die Förderungen, die zur Errichtung dieser Zäune bereitgestellt wurden, geraten somit in den Fokus der Kritik.

Investitionen in den Sand gesetzt?

Man könnte durchaus behaupten, dass hier erhebliche Mittel, etwa 30.000 Euro, von denen ein Drittel durch Steuergelder finanziert wurde, in den sprichwörtlichen „Sand gesetzt“ wurden. Diese Mittel flossen in den Bau eines angeblich wolfsicheren Zauns, der exakt den Vorgaben des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) entsprach – siehe: Seit dem 01.01.2022 liegt die Zuständigkeit bei der Landwirtschaftskammer NRW. Der Aufwand an Zeit und Geld hätte jedoch an dieser Stelle offenbar eingespart werden können.

Wolf überspringt in Schermbeck locker geförderten und wolfsicheren Zaun
Screenshot aus Video ©Bürgerforum Gahlen Wolf

Wolf springt über Zaun

An der betreffenden Stelle, wo der Wolf bereits in der Vergangenheit Schafe gerissen hatte, übersprang er kürzlich einen 1,40 Meter hohen, stromführenden Zaun ohne große großer Anstrengung. Diese Situation untermauert die Zweifel an der Wirksamkeit der aktuellen Schutzmaßnahmen.

Beweisvideos und Fotos bestätigen die Vorfälle

Die vorgelegten Beweisfotos sind zwar von geringerer Qualität, da sie Screenshots aus einem Video darstellen. Das Originalvideo, welches mit einer Nachtsicht- und Wärmebildkamera in HD-Qualität aufgenommen wurde, liefert jedoch eindeutigere Aufnahmen. Diese wurden vom Gahlener Bürger Forum gesichtet, die Echtheit bestätigt und schließlich dem LANUV als Beweismittel übermittelt.

Die Diskussion um die Sicherheit von Nutztieren im Wolfsgebiet Westmünsterland wird durch diese neuen Beweise weiter angefacht. Es bleibt abzuwarten, wie die zuständigen Behörden auf die nun vorliegenden Erkenntnisse reagieren und ob die Schutzmaßnahmen in Zukunft angepasst werden.

Info zu Förderkulisse Westmünsterland

Seit Oktober 2018 besteht die Förderkulisse Westmünsterland, die zuvor bis Anfang September 2024 als „Wolfsgebiet Schermbeck“ bekannt war. Innerhalb dieser Region fördert das Land Nordrhein-Westfalen bis zu 100 Prozent der Kosten für investive Herdenschutzmaßnahmen. Diese Förderungen richten sich an Schaf-, Ziegen- und Gehegewildhalter, um ihre Tiere besser vor Wolfsangriffen zu schützen.

Nähere Informationen finden Sie hier: Förderung Herdenschutzmaßnahmen.

Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bietet allen Weidetierhaltern eine kostenlose und ausführliche Beratung zu möglichen Herdenschutzmaßnahmen an. Neben allgemeinen Fragen zu Herdenschutz und den aktuellen Fördermöglichkeiten können sich Weidetierhalter auch über das Antragsverfahren informieren. Bei Bedarf sind nach einem telefonischen Erstkontakt ebenfalls kostenlose Vor-Ort-Beratungstermine möglich.

Kontakt zur Herdenschutzberatung

Die Servicehotline Herdenschutz der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist unter Tel. 0 2945 / 98 98 98 erreichbar. Die Hotline ist von montags bis donnerstags zwischen 8 und 17 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 13 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten können Beratungstermine über den Anrufbeantworter oder per E-Mail an herdensc[email protected] angefragt werden. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer zu finden.

Badminton-Kinder des SV Schermbeck qualifizieren sich für Westdeutsche Meisterschaften

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Erstmals in der Geschichte der Badminton-Abteilung des SV Schermbeck haben sich Kinder und Jugendliche für die Westdeutschen Meisterschaften qualifiziert. Ein großer Erfolg für den Verein!

In der Altersklasse U19 treten Mara Hindricksen und Pia Blizil als Doppel in der Endrunde der Meisterschaften an. Mit einem starken vierten Platz in den Vorentscheidungen sicherte sich Pia Blizil zudem einen Einzelplatz im Mädchen-Einzel U19.

Altersklasse U13

Auch in der Altersklasse U13 war der SV Schermbeck erfolgreich: Ava Dames und Luis Reckwardt zeigten beeindruckende Leistungen und qualifizierten sich als Mixed-Duo mit einem hervorragenden zweiten Platz bei den Verbandsvorentscheidungen.

Die Westdeutschen Meisterschaften finden am 2. und 3. November in der Westernergie Sporthalle in Mülheim an der Ruhr statt. Der ganze Verein drückt seinen qualifizierten Sportlerinnen und Sportlern die Daumen und wünscht ihnen viel Erfolg!

Pläne des künftigen HUB Erle in der Volksbank Erle ausgestellt

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Wie bereits auf der Generalversammlung der Bürgergenossenschaft Erle angekündigt, sind die aktuellen Pläne der zukünftigen Gastronomie des HUB Erle nun für die Öffentlichkeit zugänglich.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, die Pläne in der Volksbank in Erle zu besichtigen.

Die Bürgergenossenschaft möchte allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich ein klares Bild vom geplanten HUB Erle zu machen. In der Volksbank Erle sind nun die Pläne ausgestellt, die einen Einblick in das zukünftige Gebäude und dessen Gestaltung bieten. Der neue HUB soll ein zentraler Treffpunkt für die Gemeinde werden und gleichzeitig eine Gastronomie beherbergen.

Weitere Termine zu HUB Erle

Die Informationen zu Spatenstich, Baubeginn sowie zur Einziehung der Beiträge werden in Kürze bekannt gegeben. Damit bleibt die Bürgergenossenschaft Erle ihrer transparenten Kommunikation treu und möchte die Bevölkerung weiterhin aktiv in die Entwicklung des Projekts einbinden.

Nottenkämpers Rolle im Ölpelletsskandal: Gerichtsurteil und Kritik

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Der Gahlener Umweltschutzverein e. V. erhebt erneut schwere Vorwürfe gegen die Firma Nottenkämper im Zusammenhang mit dem Ölpelletsskandal. In einer aktuellen Stellungnahme kritisieren die Vorsitzenden Dr. Stefan Steinkühler und Matthias Rittmann die Rolle des Unternehmens in der illegalen Entsorgung von gefährlichen Ölpellets in einer Tongrube und stellt die Glaubwürdigkeit der Geschäftsführung infrage.

Der Fall hat in der Region und darüber hinaus für erhebliches Aufsehen gesorgt, da die Verantwortung und das Ausmaß der Beteiligung von Nottenkämper immer wieder öffentlich diskutiert wurden. Auch nach einem kürzlich ergangenen Gerichtsurteil sehe der Umweltschutzverein erheblichen Klärungsbedarf.

Reaktion auf die letzten Entwicklungen

Am 29. Juni 2024 erschien in der NRZ ein Artikel über das mutmaßlich letzte Strafurteil im Ölpelletsverfahren. Darin wurden auch Aussagen des Vorsitzenden Richters zur Rolle und Verantwortung der Firma Nottenkämper wiedergegeben. Diese Aussagen führten jedoch offenbar dazu, dass die Geschäftsführung der Firma Nottenkämper erneut versuchte, sich in der Öffentlichkeit zu verteidigen.

Wie der Gahlener Umweltverein heute mitteilt, sei am 12. August 2024 ein weiteres Interview mit der Geschäftsführerin Frau Nottenkämper in der NRZ veröffentlicht worden. In diesem Gespräch habe sie, wie auch in der Vergangenheit, wiederholt, dass die Firma selbst Opfer der Ereignisse sei. Sie habe betont, getäuscht und hintergangen worden zu sein, insbesondere durch ehemalige Angestellte.

Auf die Frage der NRZ, wie sie die Aussage des Richters beurteile, dass es „schwer zu glauben sei, dass alles ohne Wissen der Firma Nottenkämper erfolgt sein soll“, habe Frau Nottenkämper wie folgt geantwortet: „Das wurde leider sehr verkürzt wiedergegeben. Gemeint waren damit unsere ehemaligen Angestellten, die zu unserem Nachteil zusammengewirkt hatten. Was der Richter und der Staatsanwalt danach gesagt haben, war bedauerlicherweise nicht mehr zu lesen. Es wurde klar gesagt, dass niemand aus unserer Geschäftsführung damit etwas zu tun hatte.“

Kritik des Gahlener Umweltschutzvereins

Diese Antwort ließ den Gahlener Umweltschutzverein skeptisch zurück. Dr. Stefan Steinkühler und Matthias Rittmann, die Vorsitzenden des Vereins, äußern ihre Verwunderung darüber, wie Frau Nottenkämper an der Urteilsbegründung teilgenommen haben will, da sie – anders als Vertreter des Umweltschutzvereins – nicht bei der Verhandlung anwesend war. Weiterhin stellt sich die Frage, was Frau Nottenkämper mit ihrer Aussage meinte, dass Richter und Staatsanwalt „danach“ noch etwas gesagt hätten. Dr. Steinkühler betont, dass es im deutschen Strafrechtssystem unüblich ist, dass nach einer Urteilsbegründung weitere Einzelstatements vom Richter oder der Staatsanwaltschaft abgegeben werden.

Zitat aus dem schriftlichen Urteil

Da Frau Nottenkämper betont, ihre Aussage sei verkürzt wiedergegeben worden, zitiert der Umweltschutzverein direkt aus dem schriftlichen Urteil, das inzwischen vorliegt. Auf Seite 36 heißt es dort: „Aufgrund der immensen Zahl von täglichen LKW-Ladungen, die an der Grube angeliefert und deponiert wurden, sowie des Umstandes, dass das Material u.a. von LKWs der Firma Nottenkämper beim RZB abgeholt wurden, ist davon auszugehen, dass jemand in der Geschäftsleitung der Firma Nottenkämper ebenfalls in die illegale Deponierung der gefährlichen Ölpellets in der Tongrube eingeweiht war.“

Behörden sehen keinen Handlungsbedarf

Trotz dieser deutlichen Aussage aus dem Urteil scheint es keine weiteren Konsequenzen für die Geschäftsführung von Nottenkämper zu geben. Weder die Staatsanwaltschaft Bochum noch die Aufsichtsbehörden, wie der Kreis Wesel oder die Bezirksregierung Düsseldorf, sahen bisher Veranlassung, tiefere Ermittlungen gegen die Geschäftsleitung einzuleiten oder an deren Zuverlässigkeit zu zweifeln.

Fazit

Der Gahlener Umweltschutzverein zeigt sich angesichts dieser Entwicklungen irritiert. Die Vorsitzenden stellen erneut die Frage, wie es sein kann, dass trotz klarer Aussagen eines Gerichts keine weiteren Schritte gegen die Geschäftsführung von Nottenkämper unternommen werden. Der Skandal um die illegale Entsorgung von Ölpellets wird somit weiterhin ein brisantes Thema in der Region bleiben.

Georg Mackiewicz kämpft gegen Müll in der Lippe – Initiative des Kanuclubs Gladbeck

Im Rahmen seiner regelmäßigen Paddeltouren trägt Georg Mackiewicz vom Kanuclub Gladbeck aktiv zum Umweltschutz bei.

Mit Mülltüte und Greifer bewaffnet, sammelt er Abfälle entlang der Lippe und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Sauberkeit der Natur.

Der umweltbewusste Paddler

Georg Mackiewicz, engagierter Kanute aus Gladbeck, nutzt seine monatlichen Paddeltouren, um die Wasserwege in und um Dorsten von Müll zu befreien. „Eigentlich sammle ich immer allen Müll, der mir vor den Bug kommt“, so Mackiewicz. Besonders nach Hochwasserereignissen sei spezielles Equipment nötig, um auch schwer erreichbaren Müll in Sträuchern und Bäumen zu bergen.

Die dabei gefundenen Gegenstände reichen von Trinkflaschen und Verpackungsmüll bis hin zu ungewöhnlicheren Funden wie Feuerlöschern, und auch Gardena-Spritzen seien schon dabei gewesen. „Diese Vielfalt an Müll deutet darauf hin, dass einige Abfälle absichtlich in der Natur entsorgt werden“.

Müll in und an der Lippe Dorsten und Schermbeck
Foto: Kanuclub Gladbeck

Bedeutung für den Naturschutz

Die gesammelten Abfälle stellen eine direkte Bedrohung für die lokale Fauna und Flora dar. Durch seine Initiativen sorgt Mackiewicz dafür, dass diese Gegenstände nicht in größere Gewässer wie den Rhein gelangen und später als Mikroplastik in den Ozeanen enden. Die Lippe beheimatet viele seltene und schützenswerte Arten, darunter den Eisvogel, den Feuersalamander und die Zauneidechse. Der Erhalt dieser Lebensräume ist essenziell, um die Biodiversität der Region zu schützen.

Mitmachen und Vorbild sein

Die Aktion von Georg Mackiewicz ist aktiver Umweltschutz, der zur Nachahmung anregt. Interessierte Bürger können sich an organisierten „Clean up Days“ beteiligen oder auch bei alltäglichen Spaziergängen Müll sammeln. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Teilnahme bieten Plattformen wie Lippe CleanUp oder der World Cleanup Day.

Tag der offenen Tür und Infos zur Gesamtschule Schermbeck

Entscheidung für die richtige Schule: Tag der offenen Tür und wichtige Informationen zur Gesamtschule Schermbeck.

Die Frage, welche Oberstufe man als nächstes besuchen möchte, stellt sich derzeit für viele Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 4 und 10. Bei einer so bedeutenden Wahl ist es wichtig, dass man sich wohlfühlt und die Schule mit Überzeugung auswählt.

Ein Blick in die Schule selbst kann dabei entscheidend helfen. „Denn wie könnte man einen besseren Eindruck gewinnen, als die Angebote vor Ort zu erleben, reinzuschnuppern und im offenen Gespräch Fragen stellen zu können?“, so Schulleiter Christoph Droste.

Den Besuchern werden mehrere Möglichkeiten geboten, um die Schule kennenzulernen.

Tag der offenen Tür

Wir freuen uns sehr, euch Schülerinnen und Schüler und Sie als Erziehungsberechtigte am Samstag, 09.11.2024 , von 10 bis 13 Uhr bei uns an der Gesamtschule Schermbeck herzlich zum Tag der offenen Tür begrüßen zu dürfen.

Wir laden Sie ein, unser Kollegium, unsere pädagogische Arbeit und die vielfältigen individuellen Bildungsmöglichkeiten zu lernen. Erleben Sie unter anderem:

  • Informationen zum Unterricht in allen Fächern
  • Vorführung naturwissenschaftlicher Versuche
  • Mitmach-Angebote in verschiedenen Fächern
  • Proben der Bläserklassen
  • und vieles mehr

Zentraler Anlaufpunkt ist die Aula: Von dort aus starten Führungen durch die Schule. Zusätzlich steht die Schulleitung in der Aula gerne für individuelle Fragen zur Aufnahme und Schullaufbahn zur Verfügung. Als Kostprobe bietet die Schulmensa diverse Verköstigungsmöglichkeiten an.

Informationsvortrag zur gymnasialen Oberstufe

Am Mittwoch, 06.11.2024 um 19:00 Uhr haben Eltern und Schüler aller Schulen in der Aula der Gesamtschule Schermbeck die Gelegenheit, das Bildungsangebot der gymnasialen Oberstufe kennenzulernen.

Besonderes Ziel der Schule ist es, den Oberstufenschülerinnen und -schülern durch individuelle und persönliche Betreuung eine solide Grundlage für Studium und berufliche Bildung zu bieten. Dazu gehört auch das überarbeitete Fächerangebot, das seit diesem Jahr Sozialwissenschaften und Erziehungswissenschaften umfasst.

Themen des Abends :

  • Angebot
  • Zusammenführung der Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen in Brückenkursen
  • Ablauf des Schulalltags
  • iPads für alle Schülerinnen und Schüler (bereitgestellt durch den Schulträger)
  • Hinführung zum Abitur
  • Möglichkeit von Auslandsaufenthalten

Offene Fragen können im Einzelgespräch mit den Jahrgangsstufenleitungen geklärt werden.

Informationsvortrag Sekundarstufe I

Am Montag, 18.11.2024 um 19:00 Uhr , laden wir die Eltern der Viertklässler herzlich in die Aula der Gesamtschule Schermbeck zu einem Informationsvortrag über den Übergang in die Sekundarstufe I ein.

An diesem Abend werden die Bildungswege vorgestellt, die an unserer Schule durch individuelle Förderung und Forderung ermöglicht werden. Unser Kollegium begleitet die Schülerinnen und Schüler dabei eng. Ebenso geben wir Ihnen einen Einblick in unsere konzeptionellen Ansätze und das aktive Schulleben.

Wir freuen uns darauf, am Ende der Präsentation mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Anmeldetermine

Schülerinnen und Schüler können für das Schuljahr 2025/2026 an der Gesamtschule Schermbeck an folgenden Terminen angemeldet werden:

  • Samstag, 08.02.2025 : 09:00 Uhr – 16:00 Uhr
  • Montag, 10.02.2025 : 08:00 Uhr – 16:00 Uhr
  • Dienstag, 11.02.2025 : 08:00 Uhr – 16:00 Uhr
  • Mittwoch, 12.02.2025 : 08:00 Uhr – 16:00 Uhr

Nähere Informationen zum Anmeldeverfahren finden Sie auf unserer Homepage : www.gesamtschule-schermbeck.de .

Entdecken Sie Schermbeck mit Naturparkführern und Landschaftsguides

Schermbeck bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Natur und Kultur der Region mit zertifizierten Natur- und Kulturführungen zu erkunden.

Diese Führungen werden von erfahrenen und ausgebildeten Guides geleitet, die tiefere Einblicke in die landschaftliche und historische Vielfalt der Umgebung ermöglichen.

Informationsflyer für Natur- und Kulturführungen erhältlich

Ab sofort liegt ein neuer Informationsflyer im Rathaus der Gemeindeverwaltung Schermbeck aus. In diesem Flyer finden Sie das komplette Angebot an zertifizierten Führungen durch die Üfter Mark, den Dämmerwald, die Wacholderheide/Loosenberge und das Gahlener Torfvenn. Hier stellen sich alle ausgebildeten Schermbecker Naturparkführer und Landschaftsguides mit ihrem Angebot vor.

Den Flyer erhalten Sie während der Öffnungszeiten der Tourist-Information im Rathaus, derzeit im Zimmer 301. Zusätzlich können Sie den Flyer auch online herunterladen: Flyer herunterladen (naturpark 10 Seiten PDF).

© Fritz Steffens

Erleben Sie Schermbeck per Fahrrad oder zu Fuß

Ob per Fahrrad durch den Dämmerwald oder auf einer Rundwanderung durch die „Neue Wildnis“ – Schermbeck bietet vielfältige Möglichkeiten für Entdeckungsreisen in die Natur. In der Folge können Sie gemeinsam mit einem Guide besondere Spuren entdecken, während die Kulturlandschaft Loosenberge/Wacholderheide zu neuen Erkenntnissen einlädt.

Im Ortsteil Gahlen erwartet Sie die historische Heimatscheune sowie ein „Lost Place“, den Sie auf einer geführten Wanderung erkunden können.

Naturpark Hohe Mark: Faszinierende Natur und Kultur

Mitten im Naturpark Hohe Mark tauchen Sie in die faszinierende Vielfalt der Region ein. Hier gibt es nicht nur magische und interaktive Aspekte der Natur zu entdecken, sondern auch besondere Naturphänomene und kulturelle Hintergründe, die diese Landschaft einzigartig machen.

Kontakt und weitere Informationen

Für weitere Informationen und Buchungsanfragen steht Ihnen Birgit Lensing gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie per E-Mail unter: [email protected] oder telefonisch unter 02853 910-190.

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