Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Wohnen wird immer teurer – das trifft viele Menschen in Schermbeck hart. Besonders kleinere, bezahlbare Wohnungen fehlen für Singles, junge Familien und Senioren. Das darf nicht so bleiben.
Die Grafschafter Wohnungsbaugenossenschaft ist ein wichtiger Partner, aber wir müssen noch enger zusammenarbeiten. Gemeinsam können wir mehr schaffen. Bei jedem neuen Wohngebiet, das wir planen, achte ich darauf: Es muss auch Wohnungen geben, die sich normale Leute leisten können.
Nicht jeder kann sich ein Eigenheim kaufen – das ist völlig normal. Trotzdem haben alle ein Recht auf ein bezahlbares Zuhause in Schermbeck. Dafür kämpfe ich als Bürgermeister. Wohnen ist ein Grundbedürfnis, kein Luxus“.
Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Die finanzielle Belastung. Natürlich war die letzte Steuererhöhung der Auslöser, die Wahrheit ist aber, dass diese im Verhältnis zu den gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiekosten eher marginal ist. Sie wird jedoch anders wahrgenommen. Wir investieren nachhaltig mit dem Geld in unsere Zukunft in allen Bereichen.
Natürlich auch die Diskussion um die Unterbringung von Geflüchteten und die Sorge, dass wir das als Gesellschaft nicht schaffen. Aber auch die Sorge vor dem Rechtsruck der Gesellschaft.
Darauf zu reagieren ist nicht einfach. Nehmen wir die letzte Steuererhöhung, die ihren Grund ja hauptsächlich in dem massiven Preisanstieg im Energiesektor und der massiven Steigerung der Sozial- und Jugendhilfekosten fand. Das kann ich nicht direkt beeinflussen.
Das Flüchtlingsthema beschäftigt uns ja nun schon länger, und wir haben es bisher, glaube ich, zusammen mit der Caritas gut bewältigt – egal ob es um die Unterbringung geht oder die Betreuung der Menschen vor Ort. Wir sind aber aktuell tatsächlich an der Grenze des Machbaren angekommen. Die Politik scheint dies zumindest im Bund erkannt zu haben. Sie arbeitet an Lösungen, was natürlich bei fehlender Solidarität in Europa nicht ganz einfach werden wird. Sollte dies gelingen, so hoffe ich zumindest, wird der rechtliche politische Rand schwächer werden. Das wäre meine Hoffnung“.
Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Im Gespräch mit den Bürgern sind drei zentrale Kritikpunkte und Sorgen immer wieder aufgetaucht, die ich sehr ernst nehme. Sie stellen für mich einen klaren Arbeitsauftrag dar:
Fehlende Nahversorgung und Anbindung der Außenbereiche: Viele Bürger, ob jung oder alt, fühlen sich in den Außenbezirken abgehängt. Um diese Lücke zu schließen, werde ich innovative Konzepte wie Rufbusse, Bürgerbusse und dezentrale Dorfläden fördern, um die Lebensqualität in allen Teilen Schermbecks zu verbessern.
Unzureichende Kommunikation und Beteiligung: Oft haben die Bürger das Gefühl, dass Entscheidungen intransparent sind und über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Meine Antwort darauf ist eine offensivere Informationspolitik und der Ausbau von digitalen Beteiligungsplattformen sowie themenspezifischen Bürgerversammlungen. Ich möchte einen echten Dialog etablieren.
Sorge um die Zukunft der Generationen: Es besteht der Wunsch, dass wir nicht nur verwalten, sondern aktiv in die Zukunft investieren. Ich bin entschlossen, massiv in unsere Bildungsinfrastruktur zu investieren und das kulturelle sowie freizeitliche Angebot für junge Menschen bedarfsgerecht auszubauen. Gleichzeitig werden wir die Bedürfnisse der älteren Generationen, etwa bei Mobilität und Einkaufsmöglichkeiten, berücksichtigen.
Diese Kritikpunkte sind für mich kein Grund zur Resignation, sondern ein klarer Auftrag, diese Sorgen anzupacken und gemeinsam mit den Schermbeckern Lösungen zu finden“.
19 Fragen sind beantwortet – jetzt wird es ernst. Die Bürgermeisterkandidaten in Schermbeck gehen in die heiße Phase. Mit Frage 20 startet der entscheidende Teil der 30 Fragen. Bisher ging es vor allem um Verwaltung, Organisation und Strukturen. Jetzt aber rücken Haltung, Visionen und auch unbequeme Wahrheiten in den Fokus.
Fragen – Die heiße Phase beginnt
Ab hier wird es persönlicher, direkter und spannender. Die nächsten Fragen betreffen Themen, die viele Menschen in Schermbeck ganz konkret bewegen:
Generationen verbinden Welche Ideen haben die Kandidaten, um Projekte und Treffpunkte zu fördern, die Jung und Alt zusammenbringen?
Barrierefreiheit Wie wollen sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben teilnehmen können, sowohl baulich als auch sozial?
Doch das ist nur der Anfang. Jetzt geht es auch um Themen, über die bisher oft zu wenig gesprochen wird. Tabus, offene Baustellen und unbequeme Wahrheiten spielen in dieser Runde eine wichtige Rolle:
Gibt es Dinge, über die in Schermbeck zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Wo sehen die Kandidaten die Notwendigkeit für Entscheidungen, die unbequem sind, aber dennoch getroffen werden müssen, auch wenn sie kurzfristig auf Widerstand stoßen?
Hier zeigt sich, wer klare Antworten gibt und wer lieber ausweicht.
Persönliche Fragen an die Kandidaten
Im Finale geht es aber nicht nur um politische Konzepte, sondern auch um die Kandidaten selbst. Die kommenden Fragen wollen wissen, wie sie Verantwortung sehen und welche Haltung sie in schwierigen Momenten einnehmen:
Was bedeutet es für sie, Verantwortung zu übernehmen, auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Welche politischen Entscheidungen oder Entwicklungen der vergangenen Jahre möchten sie fortführen?
Und wo sehen sie bewusst Änderungsbedarf, um Schermbeck voranzubringen?
Das Finale verspricht Spannung
Noch elf Fragen und alle Antworten liegen auf dem Tisch. Das Finale der 30 Fragen bringt mehr Tiefe, mehr Haltung und einen klaren Blick auf die Pläne der Kandidaten. Hier entscheidet sich, wer nur Konzepte präsentiert und wer den Mut hat, die wichtigen Themen direkt anzusprechen.
Ratten in Schermbeck auf Privatgrundstücken: Eigentümer zur Bekämpfung verpflichtet
In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Rattenvorkommen im Gemeindegebiet festgestellt, sowohl auf öffentlichen Flächen als auch auf privaten Grundstücken. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, nehme sie das Thema sehr ernst und arbeite bereits mit Fachstellen an einem koordinierten Vorgehen zur Bekämpfung im öffentlichen Raum.
Rattenbefall beschränke sich allerdings nicht nur auf den öffentlichen Raum, sondern auch Privatgrundstücke seien häufig hiervon betroffen. Für die Rattenbekämpfung auf Privatgrund seien jedoch ausschließlich die jeweiligen Eigentümer verantwortlich.
Warum treten aktuell mehr Ratten auf?
Ratten finden zunehmend attraktive Nahrungsquellen auf privaten Grundstücken – z. B. durch
ungesicherte Komposthaufen,
Fallobst,
offen zugängliches Vogelfutter,
achtlos abgestellte Müllsäcke oder Tierfutterreste im Garten und
unsachgemäße Entsorgung von Grünabfällen.
Zudem können die im Herbst auf den abgeernteten Feldern im Außenbereich fehlenden Nahrungsquellen dafür sorgen, dass sich Ratten in den eher urbanen Raum zurückziehen.
Solche Bedingungen fördern die Ansiedlung und Vermehrung der Tiere und erschweren gleichzeitig die Bekämpfung.
Was müssen Eigentümer jetzt tun?
Bei einem festgestellten oder vermuteten Rattenbefall auf dem eigenen Grundstück sind Sie als Eigentümer verpflichtet, unverzüglich geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung zu ergreifen. Dies kann z. B. durch die Beauftragung eines zugelassenen Schädlingsbekämpfers erfolgen.
Darüber hinaus bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger um folgende präventive Maßnahmen:
Halten Sie Kompostbehälter stets geschlossen und entfernen Sie regelmäßig Speisereste.
Verzichten Sie auf das Füttern von Vögeln in den Sommermonaten.
Lagern Sie Müll sicher und verschlossen.
Vermeiden Sie offen herumliegende Futterreste von Haustieren.
Entsorgen Sie Ihre Grünabfälle sachgemäß.
Keine Bekämpfung durch die Gemeindeverwaltung auf Privatflächen
Die Gemeindeverwaltung wird nicht auf Privatgrundstücken tätig werden, auch nicht durch Beauftragung von Dienstleistern. Zuständig sind ausschließlich die Grundstückseigentümer.
Die Gemeindeverwaltung Schermbeck appelliert daher an die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger, durch umsichtiges Verhalten und rechtzeitige Maßnahmen zur Eindämmung des Problems beizutragen.
Einen Tag nach der großen Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen des Heimatvereins hieß es am Sonntag wieder Bühne frei für das traditionelle Tennenfest rund um die Heimatscheune „Olle Schuer“. Auch in diesem Jahr wurde die Veranstaltung zu einem echten Publikumsmagneten.
Bei bestem Spätsommerwetter strömten ab 11:00 Uhr zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Gahlen, um gemeinsam zu feiern, zu schlemmen und ein Stück gelebte Tradition hautnah zu erleben.
Foto: Ralf Meier
Abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein
Schon am Morgen stimmte ein Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Gahlen die Gäste auf einen erlebnisreichen Tag ein. Danach startete das vielfältige Programm. Für den Nachwuchs gab es zahlreiche Angebote mit reichlich Gelegenheit zum Spielen und Toben. Die Landtechnikfreunde präsentierten erneut ihre historischen Maschinen und Geräte aus der Landwirtschaft, die nach wie vor funktionstüchtig sind und Jung und Alt gleichermaßen faszinierten. Hier stecke, so hieß es, viel Pflege und Leidenschaft in ihrem Erhalt.
Unterhaltung, Kulinarik und Gemeinschaft
Im Bereich vor der Scheune hatten die verschiedenen Gruppen des Heimatvereins ein buntes Unterhaltungsprogramm vorbereitet, durch das der 1. Vorsitzende Jürgen Höchst führte. Wer zwischendurch Hunger oder Durst verspürte, konnte sich bei Würstchen vom Grill, kühlen Getränken und anderen Leckereien stärken.
Foto: Ralf Meier
Das Tennenfest im Jubiläumsjahr habe einmal mehr gezeigt, warum es seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender des Heimatvereins sei. Es verbinde Tradition mit gelebter Gemeinschaft und biete einen besonderen Tag für die ganze Familie inmitten der Gahlener Dorfkultur. Möglich sei dies nur durch den großen Einsatz zahlreicher ehrenamtlich tätiger Mitglieder und Unterstützer, denen ein herzliches Dankeschön gelte.
Wir möchten von den Bürgermeisterkandidaten wissen, welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten nach Ansicht der Kandidaten nach besser oder anders getroffen werden sollen?
Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Manuel Schmidt (Die PARTEI), Dieter Michallek (SPD) und Stefan Dürrbaum (BfB).
In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton. Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.
Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten Ihrer Ansicht nach besser oder anders getroffen werden sollen?
Mike Rexforth
„Sagen Sie es mir!“
Manuel Schmidt
„Weniger zaudern, mehr machen – das gilt für die Schule, den Verkehr, den Umgang mit Fördermitteln und die Frage, wie Bürger einbezogen werden. Manchmal wurde zu lange gewartet, zu oft der kleinste gemeinsame Nenner gesucht.
Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Transparenz, mehr Mut und die Bereitschaft gewünscht, Kritik auch mal zum Anlass für Veränderung zu nehmen, nicht für Rechtfertigungen. Das gilt ausdrücklich für alle Beteiligten – Rat, Verwaltung und auch Bürger. Ich würde das gerne im offenen Dialog verbessern“.
Dieter Michallek
„Beim Grundschul-Neubau wurde wertvolle Zeit verschenkt. Eine ehrliche Bewertung der alten Bausubstanz hätte früher gezeigt: Sanierung lohnt sich nicht, ein Neubau ist die bessere Lösung. Stattdessen zogen sich die Entscheidungen endlos hin. Dann kamen aussichtslose Klagen dazu, die das Projekt weiter verzögerten. Das war ärgerlich und völlig unnötig. In der damaligen Niedrigzinsphase hätten wir Millionen sparen können – diese Chance ist nun vertan.
Solche Fehlentscheidungen dürfen nicht wieder passieren. Als Bürgermeister werde ich Projekte zügig und transparent vorantreiben. Klare Analysen, schnelle Entscheidungen und offene Kommunikation – so vermeide ich teure Verzögerungen. Unsere Steuergelder sind zu wertvoll für endlose Diskussionen“.
Stefan Dürrbaum
„Aus der Vergangenheit zu lernen ist entscheidend. Rückblickend sehe ich drei Punkte, die man anders hätte angehen sollen. Es wurde zu spät und nicht konsequent genug in den Breitbandausbau und die Modernisierung der Schulen investiert, was uns heute in Zugzwang bringt. Die Außenbereiche wurden vernachlässigt, insbesondere bei Nahversorgung und Mobilität.
Zudem fehlte es bei größeren Projekten oft an Transparenz und echtem Dialog mit den Bürgern, was zu Misstrauen geführt hat. Für die Zukunft heißt das: mutiger, transparenter und bürgernäher handeln“.
Morgen geht es im Teil 20 mit der Frage: Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW
Am Freitag, 29. August, und Samstag, 30. August 2025, verwandelt sich der Brüner Marktplatz wieder in ein stimmungsvolles Weindorf.
Der Verein Bürger für Brünen e.V. lädt Besucherinnen und Besucher ab 17 Uhr herzlich zum 9. Weinfest ein. Die beliebte Veranstaltung hat sich längst als Treffpunkt für Genießer und Familien etabliert.
Genuss, Geselligkeit und Programm
Auch in diesem Jahr gestalten die Brüner Vereine das Fest gemeinsam und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Auf dem Spielplatz an der evangelischen Kirche kommen die jüngeren Gäste auf ihre Kosten, während sich die Erwachsenen auf eine feine Auswahl regionaler Weine freuen können.
Drei Winzerfamilien präsentieren ihre besten Tropfen:
Rheinhessen: Familie Bernhard aus Selzen
Nahe: Familie Enk aus Guldental
Mosel: Markus Scholtes aus Detzem
Neben den Weinen erwartet die Gäste ein kulinarisches Angebot mit Fleisch, Pilzen und Backwaren von heimischen Erzeugern. Für die passende Stimmung sorgen DJ Michael am Freitag und DJ Kai am Samstag.
Gemeinschaft und Dank an Sponsoren
„Beim Wetter haben wir leider kein Mitspracherecht, aber der Marktplatz ist sowohl vor Sonne als auch vor Regen gut geschützt“, sagt Organisator Dietmar Denulat. Gleichzeitig bedankt er sich bei den Sponsoren, „die unser Weinfest und viele weitere Veranstaltungen in Brünen Jahr für Jahr unterstützen“.
Der Erlös des Festes kommt wie gewohnt den beteiligten Vereinen zugute – ein Zeichen für das starke ehrenamtliche Engagement in der Dorfgemeinschaft. Die Veranstalter hoffen auf viele Besucherinnen und Besucher aus Brünen und der Umgebung.
Der Heimatverein Gahlen hat am Freitagabend sein 75-jähriges Bestehen mit einem festlichen Jubiläumsabend an der Ollen Schuer gefeiert und damit den perfekten Startschuss für das große Festwochenende gesetzt.
Foto: Ralf Meier
Verdienste des Vereins im Fokus
Vor zahlreich erschienenen Gästen und Besuchern erinnerten Wolfgang Lensing (Volksbank Schermbeck) und Tim Niklas Scholz (Nispa) in ihren Grußworten an die Verdienste des Vereins. Beide betonten, wie wichtig die Projekte des Heimatvereins für die Entwicklung Gahlens seien – vom Wildbienenhotel über das Storchenprojekt bis hin zur geplanten Freilichtbühne Törkentreck.
Foto: Ralf Meier
Würdigungen und Blick in die Zukunft
Auch Bürgermeister Mike Rexforth würdigte in seiner Ansprache das große ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder. Mit viel Herzblut und Leidenschaft werde hier seit Jahrzehnten an einem lebenswerten Gahlen gearbeitet. Der Vorsitzende Jürgen Höchst führte gewohnt souverän durch das kurzweilige Programm, das er teilweise in bestem Plattdeutsch präsentierte. Er erinnerte an die wichtigsten Stationen der Vereinsgeschichte und blickte gemeinsam mit den Gästen, zu denen auch Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff gehörte, auf die kommenden Jahre.
Foto: Ralf Meier
Musik, Geselligkeit und gute Stimmung
Musikalisch wurde der Abend von den Göhlzen Danzern, der Laienspielschar sowie der Band Cover Rocket und dem DJ-Team No Brothers begleitet. Mit einem frisch gezapften Lippebräu oder anderen kühlen Getränken wurde mehr als einmal auf die vergangenen 75 Jahre und die Zukunft des Heimatvereins angestoßen. Bis in die späten Abendstunden schwelgte man an der Ollen Schuer in Erinnerungen.
Foto: Ralf Meier
Ausblick auf das Tennenfest
Viel Zeit zum Ausruhen blieb danach nicht, denn heute geht es mit großem Einsatz beim Tennenfest an gleicher Stelle weiter.
Das diesjährige Handball-NISPA-Damenturnier am 23. August 2025 in der Sporthalle der Gesamtschule Schermbeck, hatte alles, was ein mitreißendes Vorbereitungsturnier braucht, enge Partien, zahlreiche Tore und Emotionen pur.
Foto: Ralf Meier
Bereits am Vormittag herrschte reger Betrieb rund um die Halle. Ab elf Uhr lieferten sich die drei teilnehmenden Teams, Gastgeber SV Schermbeck, HSV Überruhr 3 und ETG Recklinghausen, im Modus „jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückrunde ein spannendes Kräftemessen. Insgesamt wurden sechs Partien ausgetragen, und keine Mannschaft ließ Punkte kampflos liegen.
Konstanz wurde belohnt
Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden sicherte sich ETG Recklinghausen mit 8:0 Punkten und einem starken Torverhältnis von 54:42 den Turniersieg. Besonders auffällig war die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der das Team auch in engen Spielen die Nerven behielt. Die Begegnung gegen den SV Schermbeck im Rückspiel entwickelte sich zu einem emotionalen Höhepunkt des Turniers. Ein echter Handballkrimi bis zur letzten Sekunde.
Foto: Ralf Meier
Starker Auftritt vor heimischem Publikum
Die Gastgeberinnen vom SV Schermbeck zeigten sich gut vorbereitet und sich konnten mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4:4 Punkten und 50:48 Toren den zweiten Platz sichern. Mit viel Tempo und großem Einsatz boten sie dem Publikum sehenswerte Spiele. Platz zwei in der Wertung ging an die Heimmannschaft.
Foto: Ralf Meier
Für den HSV Überruhr 3 reichte es diesmal trotz starker Auftritte nur zum dritten Rang. Zwar konnten sie sich im Spiel gegen SV Schermbeck mit 14:9 durchsetzen, mussten jedoch in den übrigen Partien knappe Niederlagen hinnehmen. Am Ende stand ein Punkteverhältnis von 0:6 bei einem Torverhältnis von 33:41.
Foto: Ralf Meier
Abseits des Spielfelds war natürlich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ob Kaffee, Kuchen oder herzhafte Snacks, die Handballabteilung des SV Schermbeck ließ keine Wünsche offen. Die Unterstützung der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe, die das Turnier traditionell mitträgt, trug zum gelungenen Rahmen bei. Die Siegerehrung kurz vor 16:00 Uhr bildete den Abschluss eines rundum gelungenen Turnieres.
Frage 18 lautet: Wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde? Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Manuel Schmidt (Die PARTEI), Dieter Michallek (SPD) und Stefan Dürrbaum (BfB).
In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton. Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.
Herausforderungen und offene Baustellen
Frage 18: Wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?
Mike Rexforth
„Bei der finanziellen Ausstattung durch Bund und Land, den enorm gestiegenen Sozial- und Jugendhilfekosten. Dabei werden uns immer mehr Aufgaben auferlegt, ohne dafür auch nur ansatzweise eine finanziell auskömmliche Erstattung zu bekommen.
Die Integration der Geflüchteten ist eine weitere Mammutaufgabe, die uns an den Rand der Belastungsgrenze bringt. Wir machen es sehr gut, aber unsere Leistungsfähigkeit ist endlich“.
Manuel Schmidt
„Neben der Dauerbaustelle Mittelstraße gibt es drei große Probleme, die Schermbeck dringend angehen muss: fehlender Mut, mangelnde Ehrlichkeit und die demografische Zeitbombe der Alterspyramide. Wir reden gerne über Verkehrsberuhigung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, aber drücken uns oft davor, die nötigen Entscheidungen tatsächlich anzupacken – weil wir niemandem wehtun wollen oder Angst vor Gegenwind haben.
Die Alterspyramide bringt es besonders klar auf den Punkt: Schermbeck wird älter, und wir tun so, als wäre das eine Randnotiz. Dabei ist klar: Wenn wir heute nicht handeln und dafür sorgen, dass junge Leute bleiben oder zurückkommen, wird Schermbeck in zehn Jahren ein schicker Seniorenwohnpark mit Mittelstraßen-Umfahrung.
Konkret bedeutet das: Attraktive Wohn- und Lebensräume für Familien und junge Erwachsene schaffen, Nahversorgung sichern, Freizeit- und Bildungsangebote ernsthaft verbessern – und zwar jetzt, nicht erst, wenn wir irgendwann erstaunt merken, dass die Jüngsten im Ort 55 sind“.
Dieter Michallek
„Sanierungsstau systematisch abbauen. Jahrelang wurde zu wenig in unsere Infrastruktur investiert. Marode Straßen, undichte Dächer und veraltete Technik in öffentlichen Gebäuden schaden unserem Ansehen und kosten langfristig mehr als rechtzeitige Sanierungen.
Ich will einen Masterplan entwickeln: Welche Projekte sind am dringendsten? Wo gibt es Fördermittel? Stück für Stück arbeiten wir uns systematisch durch den Sanierungsstau – transparent und nach klaren Prioritäten. Finanzen auf solide Basis stellen: Ein konsolidierter Haushalt ist die Grundlage für alle anderen Vorhaben. Ohne gesunde Finanzen können wir weder sanieren noch investieren. Deshalb prüfe ich jeden Ausgabenposten kritisch: Was ist wirklich nötig? Wo können wir sparen? Gleichzeitig erschließe ich neue Einnahmequellen durch Wirtschaftsförderung und strategische Beteiligungen an erneuerbaren Energien. Solide Finanzen bedeuten Handlungsfähigkeit für die Zukunft.
Verwaltung fit für das 21. Jahrhundert machen: Die Digitalisierung der Verwaltung stockt – das frustriert Bürger und Mitarbeiter gleichermaßen. Online-Anträge, digitale Terminbuchung und elektronische Akten müssen Standard werden. Moderne Software, schnelles Internet und geschulte Mitarbeiter sind dafür nötig. Digitalisierung spart Zeit und Geld, macht Prozesse transparenter und die Verwaltung bürgernäher. Das ist kein Luxus, sondern längst überfällig.
Solidarität mit Menschen in schwierigen Situationen: Die Schermbecker Tafel leistet unverzichtbare Arbeit für Menschen in Not. Diese wichtige Einrichtung muss erhalten bleiben und bekommt meine volle Unterstützung. Darüber hinaus brauchen wir ein Netzwerk aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und ehrenamtlichen Helfern. Niemand soll durchs Raster fallen – auch in schwierigen Zeiten steht unsere Gemeinschaft zusammen.
Mittelstraße als Herzstück unseres Ortes gestalten: Die Mittelstraße ist mehr als nur eine Straße – sie ist unser Ortszentrum. Eine umfassende Sanierung mit barrierefreiem Ausbau, modernen Leitungen und attraktiver Gestaltung macht sie wieder zum lebendigen Mittelpunkt Schermbecks. Dabei müssen Anwohner, Geschäftsleute und Besucher gleichermaßen profitieren. Mit Fördermitteln und durchdachter Planung schaffen wir ein Zentrum, auf das wir stolz sein können. Diese fünf Punkte sind meine Prioritäten – nicht als Wahlversprechen, sondern als Arbeitsauftrag für die kommenden Jahre“.
Stefan Dürrbaum
„Ich sehe drei drängende Probleme, die wir lösen müssen, um Schermbeck zukunftsfähig zu machen. Erstens die Infrastruktur und Versorgung in den Außenbereichen.
Fehlende Nahversorgung und unzureichende Mobilitätsangebote führen dazu, dass sich Teile der Gemeinde abgehängt fühlen. Zweitens die digitale Infrastruktur und Modernisierung der Schulen. Schnelles Internet und moderne Lehrmittel sind entscheidend, um Kinder optimal auf die Zukunft vorzubereiten und Schermbeck für Familien attraktiv zu machen.
Drittens die gesellschaftliche Einbindung. Wir müssen Einsamkeit bekämpfen und Barrieren abbauen, um den Zusammenhalt zu stärken. Diese drei Baustellen müssen wir entschlossen und innovativ angehen“.
In der nächsten Frage geht es um: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten Ihrer Ansicht nach besser oder anders getroffen werden sollen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Frage 17 lautet: Was möchten Sie tun, damit sich alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen?
Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Manuel Schmidt (Die PARTEI), Dieter Michallek (SPD) und Stefan Dürrbaum (BfB).
In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton. Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.
Gesellschaft und Zusammenhalt
Frage nur 17: Was möchten Sie tun, damit sich alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen
Mike Rexforth
„Ich glaube, es gibt unglaublich viele Angebote für alle Menschen hier im Ort. Es ist aber keine Einbahnstraße. Man muss sich auch selbst ein wenig bemühen. Wir können keine umfassenden Hausbesuche machen und unsere Angebote bewerben. Die Kirchengemeinden in unseren Ortsteilen sind hier eine wichtige Anlaufstation. Im Alten Rathaus an der Weseler Straße hat die Caritas eine Anlaufstelle geschaffen, die Menschen hier entsprechend über Angebote im Ort informiert. Sie fungiert auch wie eine Freiwilligenzentrale, wo Bürgerinnen und Bürger sich melden können, wenn sie sich ehrenamtlich engagieren wollen. Ein erster Schritt aus der Vereinsamung oder der Integration in das Dorfleben“.
Manuel Schmidt
„Als Gemeinde kann man die Leute nicht zwingen, neue Freundschaften zu schließen – aber man kann offen, herzlich und entspannt einladen. Mein Vorschlag: Wer neu ist oder vielleicht allein durchs Leben geht, bekommt von mir eine Einladung – auf ein Bier, einen Tee oder auch eine Apfelschorle, Hauptsache, das Gespräch stimmt. Einfach mal sagen: Schön, dass du da bist! Willkommen in Schermbeck.
Unsere Vereine, Gruppen und Verbände machen hier übrigens einen richtig guten Job. Die sorgen dafür, dass neue Nachbarn sich nicht ewig fremd fühlen und dass auch Senior*innen ihre Leute treffen, feiern, klönen oder gemeinsam sporteln können. Da muss die Verwaltung nicht dazwischenfunken oder das Soziale verkomplizieren. Lieber begleiten, sichtbar machen, unterstützen – aber nicht alles zerreden. Manchmal reicht ein offenes Ohr und ein herzliches Willkommen viel weiter als ein ausgeklügeltes Programm“.
Dieter Michallek
„Ich werde mich dafür einsetzen, damit alleinstehende, ältere oder zugezogene Personen die vielen Angebote in Anspruch nehmen können und dadurch am Leben der Gemeinde teilnehmen. Eine Idee wäre der Aufbau beziehungsweise Ausbau eines ehrenamtlichen Besuchsdienstes in Zusammenarbeit mit karitativen und sozialen Einrichtungen wie der Kirche oder der Caritas sowie Nachbarschaftscafés, Stammtische und Begegnungsnachmittage. All diese Angebote schaffen Kontakte. Gemeinsame Aktivitäten stärken den Zusammenhalt. Dorfgemeinschaft entsteht nicht von allein – wir müssen aktiv dafür sorgen, dass sich jeder willkommen und zugehörig fühlt“.
Stefan Dürrbaum
„Das ist eine unglaublich wichtige Frage, denn ein starker Zusammenhalt ist das, was Schermbeck ausmacht. Gerade alleinstehende ältere Menschen und Zugezogene laufen Gefahr, sich einsam zu fühlen. Hier möchte ich aktiv werden, um sie stärker in unsere Dorfgemeinschaft zu integrieren. Für alleinstehende ältere Menschen geht es darum, Gelegenheiten für Begegnungen zu schaffen und ihnen den Zugang zu Informationen zu erleichtern: Willkommenspaket und persönliche Ansprache: Jeder neue Bürger in Schermbeck sollte ein Willkommenspaket erhalten, das nicht nur Infos über Anmeldemodalitäten, sondern auch über Vereine, kulturelle Angebote und Ansprechpartner in den Ortsteilen enthält. Eventuell könnte es sogar ein Angebot für ein persönliches Begrüßungsgespräch geben.
Ankommens-Veranstaltungen‘: Regelmäßige, informelle Treffen speziell für Zugezogene könnten organisiert werden, wo sie andere ‚Neulinge‘ und alteingesessene Schermbecker kennenlernen können. Das schafft sofort erste soziale Netzwerke. Förderung der Vernetzung von Vereinen und Initiativen: Ich würde Vereine ermutigen, ihre Türen aktiv für Zugezogene zu öffnen und Schnupperangebote zu machen. Auch Initiativen wie ‚Schermbeck hilft‘ oder die ehrenamtliche Arbeit der Caritas können hier eine wichtige Rolle spielen, indem sie Kontakte vermitteln.
Klare Kommunikationskanäle: Informationen über das Gemeindeleben, Veranstaltungen und Mitmachmöglichkeiten müssen leicht auffindbar sein, zum Beispiel über eine gut strukturierte Website oder digitale Newsletter. Mein Ziel ist es, in Schermbeck eine offene und einladende Kultur zu schaffen, in der sich niemand isoliert fühlen muss und jeder die Chance bekommt, Teil unserer starken Dorfgemeinschaft zu werden“.
In der nächsten Frage geht es um Herausforderungen und offene Baustellen in der Gemeinde Schermbeck.
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Romantisch, grün und einzigartig: Schermbeck hat ab sofort einen neuen Trauort! Im Erholungsgarten von Michael Rittmann können Paare künftig unter freiem Himmel „Ja“ sagen. Bürgermeister Mike Rexforth und das Standesamt haben die Location heute offiziell anerkannt.
Heute Morgen war es so weit: Bürgermeister Mike Rexforth hat gemeinsam mit Hauptstandesbeamtin Dorothee Fasselt, Fachbereichsleiterin Ellen Weber und Gastgeber Michael Rittmann den Erholungsgarten in Schermbeck offiziell als neuen Trauort anerkannt.
Damit erweitert die Gemeinde ihr Angebot an außergewöhnlichen Locations für standesamtliche Eheschließungen um eine weitere Besonderheit.
Foto: Ralf Meier
Bereicherung für die Gemeinde
„Wir freuen uns sehr, Paaren in Schermbeck und Umgebung eine zusätzliche Möglichkeit für eine standesamtliche Trauung unter freiem Himmel anbieten zu können“, erklärte Bürgermeister Rexforth bei der Vertragsunterzeichnung. Er betonte zugleich, dass der neue Ort mit seiner einmaligen Kulisse auch neue Personenkreise ansprechen könne und so eine Bereicherung für die Gemeinde sei.
Bereits vor zwei Jahren hatte Michael Rittmann die Idee, seinen liebevoll gestalteten Garten auch als Trauort zu öffnen. Nun sind alle Voraussetzungen erfüllt. Die Gemeinde würdigte heute das Engagement mit der offiziellen Anerkennung. Der weitläufige „Erholungsgarten“ bietet Platz für 120 bis 130 Gäste, alternativ können im Zelt auch 30 bis 40 Personen an einer Eheschließung teilnehmen.
Foto: Ralf Meier
Vom Wedding Planner zum Gastgeber
Ellen Weber, Leiterin des Fachbereichs III, hob die individuelle Betreuung hervor: „Unsere Trauungsbeamtinnen und -beamten nehmen sich bewusst Zeit für jedes Paar. In ausführlichen Vorgesprächen werden persönliche Geschichten, Wünsche und Ideen aufgegriffen, um jede Trauung einzigartig und unvergesslich zu gestalten – genau so, wie es sich die Paare wünschen. Der neue Traugarten bei Herrn Rittmann bietet dafür die perfekte Kulisse.“
Eine kleine Anekdote am Rande lieferte Michael Rittmann kurz vor der Vertragsunterzeichnung. Er kennt sich nämlich bestens mit Hochzeiten aus: Ganze zehn Jahre war er als Wedding Planner tätig.
Foto: Ralf Meier
Schermbeck bietet alles für die eigene Traumhochzeit
Nach einer Trauung können Paare auf Wunsch im Erholungsgarten auch ihre anschließende Feier ausrichten. Für das Catering sind sie dabei frei in der Wahl und können auf das Angebot der örtlichen Gastronomie zurückgreifen. Die Auswahl ist groß. Ohnehin bietet Schermbeck alles, was es für die eigene Traumhochzeit braucht – vom Hochzeitskleid über die perfekte Frisur bis zu den kulinarischen Köstlichkeiten.
Mit der offiziellen Anerkennung des neuen Trauorts setzt die Gemeinde Schermbeck einen weiteren Baustein, um Paaren unvergessliche Momente zu ermöglichen. „Wir freuen uns auf viele glückliche Paare, die hier ihren gemeinsamen Lebensweg beginnen“, sagte die Hauptstandesbeamtin Dorothee Fasselt.
Frage 16 lautet: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Schermbeck barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?
Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Manuel Schmidt (Die PARTEI), Dieter Michallek (SPD) und Stefan Dürrbaum (BfB).
In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton. Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.
Gesellschaft und Zusammenhalt
Frage nur 16: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Schermbeck barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial
Mike Rexforth
Sicherlich müssen wir unsere Infrastruktur in diesem Bereich überprüfen und verbessern. Der barrierefreie Ausbau unserer Bushaltestellen ist ein gutes Beispiel dafür. Dort haben wir mit sehr vielen Fördermitteln bereits Hunderttausende von Euro investiert. Die Barrierefreiheit auf der Mittelstraße wird sicherlich im Umbau eine Herausforderung sein und zu Verbesserungen führen.
Auch Gehwege müssten eigentlich, was Breiten und Beschaffenheit angeht, in den nächsten Jahren nach und nach angepasst werden. Das sind allerdings sehr kostspielige Maßnahmen, die auch planerisch machbar sein müssen.
Manuel Schmidt
Barrierefreiheit fängt nicht erst bei Rampen und Aufzügen an, sondern bei einer Haltung. Öffentliche Gebäude müssen nicht nur formal, sondern auch praktisch barrierefrei sein. Hier muss man oft einfach nur mal richtig zuhören, denn niemand weiß besser, was wirklich gebraucht wird, als die Betroffenen.
Sozial heißt für mich: Teilhabe statt Mitleid. Menschen mit Behinderung gehören in den Mittelpunkt, nicht an den Rand. Inklusion wird nur dann normal, wenn sie kein Sonderthema mehr ist.
Dieter Michallek
Menschen mit Behinderung gehören selbstverständlich zu unserer Gemeinschaft. Viele nehmen bereits aktiv am öffentlichen Leben teil – dank wichtiger Träger wie der evangelischen Kirchengemeinde, Caritas und AWO, deren Einrichtungen bereits barrierefrei zugänglich sind.
Dennoch müssen wir mehr tun: Der barrierefreie Ausbau der Mittelstraße hat für mich höchste Priorität. Die wertvolle Arbeit des Seniorenbeirats bleibt bestehen und wird stärker gehört. Verwaltungsdienstleistungen müssen für alle zugänglich werden – digital und analog.
Besonders wichtig ist bezahlbarer, barrierefreier Wohnraum. Niemand darf wegen seiner Behinderung ausgegrenzt werden. Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht. Als Bürgermeister sorge ich dafür, dass Schermbeck für alle Menschen ein lebenswerter Ort bleibt – baulich und sozial.
Stefan Dürrbaum
Barrierefreiheit ist für mich eine Frage der Wertschätzung und des Zusammenhalts. Mein Ziel ist ein Schermbeck, in dem jeder Mensch gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen kann – sowohl baulich als auch sozial.
Bauliche Barrierefreiheit: Wir müssen öffentliche Gebäude, Wege und Plätze konsequent barrierefrei gestalten. Das bedeutet abgesenkte Bordsteine, taktile Leitsysteme und rollstuhlgerechte Zugänge. Bei Neubauten und Sanierungen ist Barrierefreiheit von Anfang an fest einzuplanen. Soziale Barrierefreiheit: Ebenso wichtig ist es, die soziale Teilhabe zu fördern: Bewusstseinsbildung: Ich werde das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung durch Kampagnen und Workshops stärken. Inklusive Angebote: Wir sollten Vereine und Kultureinrichtungen dabei unterstützen, ihre Angebote inklusiver zu gestalten, etwa durch barrierefreie Sportkurse oder leicht verständliche Informationen. Partizipation: Menschen mit Behinderung müssen als Experten in eigener Sache direkt in Planungsprozesse einbezogen werden. Der Behindertenbeirat soll eine starke Stimme in allen relevanten Entscheidungen haben. Arbeitsmarkt: Wir müssen faire Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Ich möchte ein Schermbeck, in dem Barrierefreiheit als selbstverständlicher Qualitätsstandard gelebt wird.
Morgen geht es im Teil 17 weiter mit der Frage: Was möchten Sie tun, damit sich alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Das Deutsche Rote Kreuz lädt am Donnerstag, 28. August 2025, von 15.00 bis 19.30 Uhr zur Blutspende ins evangelische Jugendheim, Kempkesstege 2, in Schermbeck ein.
In Deutschland werden die Blutreserven derzeit knapp, da während der Ferien weniger gespendet wurde. Täglich werden rund 15.000 Blutspenden benötigt – ob für lebenswichtige Operationen oder die Behandlung schwerer Erkrankungen. Blutspenden bleiben daher unverzichtbar und können im Ernstfall Leben retten.
Das DRK appelliert: „Kommen Sie zur Blutspende! Erstspender und Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen.“
Seit 2023 gibt es keine obere Altersgrenze mehr für Blutspender. Um Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt das DRK, vorab einen Termin unter www.blutspende.jetzt zu vereinbaren. Nach der Spende wird ein Imbiss vom Betreuerteam angeboten.
Fehlerhafte Zuordnung von Stimmzetteln im Schermbecker Wahlbezirk 12 – Gahlen-Heisterkamp
Wie die Gemeinde Schermbeck mitteilt, sind im Rahmen der Beantragung von Briefwahlunterlagen für den Wahlbezirk 12 – Gahlen/Heisterkamp – in geringer Zahl Stimmzettel zur Wahl der Vertretung der Gemeinde Schermbeck (grüner Stimmzettel) verschickt worden, die eigentlich für den Wahlbezirk 13 – Gahlen/Besten – bestimmt waren.
Ursache des Fehlers
Betroffen sind die Briefwahlunterlagen, welche am 11. August 2025 online für den Wahlbezirk 12 – Gahlen/Heisterkamp – beantragt und 1-2 Tage später zugestellt wurden.
Den theoretisch betroffenen Briefwählern/Briefwählerinnen aus dem Wahlbezirk 12 – Gahlen/Heisterkamp – werden entsprechend komplett neue Briefwahlunterlagen (insgesamt fünf Stimmzettel) zugesandt.
Die bereits in der letzten Woche (33. KW) zugesandten Briefwahlunterlagen für diesen Personenkreis werden vom Wahlamt der Gemeinde Schermbeck für ungültig erklärt.
Das Wahlamt der Gemeinde Schermbeck arbeitet mit größter Sorgfalt. Daher ist der aufgetretene Fehler umso bedauerlicher. Die Gemeinde Schermbeck entschuldigt sich bei den betroffenen Briefwählern für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Im Interesse einer ordnungsgemäßen Durchführung der Kommunalwahl, bittet die Verwaltung die Briefwähler um Kontrolle der Ihnen zugegangenen Briefwahlunterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
Insbesondere auf die Zuordnung zum richtigen Wahlbezirk für die Wahl der Vertretung der Gemeinde Schermbeck (grüner Stimmzettel) sollten die Briefwähler achten. Sofern fehlerhafte Wahlunterlagen zugestellt wurden, wird gebeten sich unmittelbar mit dem Wahlamt in Verbindung zu setzen.
Kontakt zum Wahlamt
Für Rückfragen steht das Wahlamt der Gemeinde Schermbeck unter der Telefonnummer 02853/910 201 oder per E-Mail an [email protected]zur Verfügung.
Lühlerheim feiert Schützenfest. Am Sonntag, 31. August 2025, lädt die Evangelische Stiftung Lühlerheim ab 14 Uhr zum Schützenfest auf dem Gelände der Seniorenwohnanlage Bossow-Haus ein.
Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt und richtet sich an die Bewohner der Anlage sowie die Klienten der Stiftung. Geboten wird ein fröhliches Fest mit Musik, guter Verpflegung und einem liebevoll gestalteten Rahmenprogramm. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich willkommen.
Musikalische Begleitung und beteiligte Vereine
Für Stimmung sorgen der Schützenverein Weselerwald, das Tambourkorps Weselerwald, die Erntegruppe Weselerwald sowie die Blaskapelle Einklang Schermbeck. Gemeinsam gestalten sie den musikalischen Rahmen und begleiten die Gäste durch den Tag.
Programmablauf
14:00 Uhr – Start der Veranstaltung auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Lühlerheim 14:30 Uhr – Parade des Schützenvereins und des Spielmannszugs zur Festhalle 1, anschließend Begrüßungsrede Ab 14:45 Uhr – Königsschießen mit Lasergewehr; 20 Bewohnerinnen und Bewohner können sich vor Ort anmelden. Schießwart Herr Appenzeller erklärt vorab den Ablauf 16:00 Uhr – Das Küchenteam serviert frisch Gegrilltes, leckere Salate und weitere Speisen. Der Getränkestand ist durchgehend geöffnet 17:15 Uhr – Proklamation des neuen Schützenkönigs von Lühlerheim 17:45 Uhr – Auszug der Blasmusik und des Schützenvereins 18:00 Uhr – Offizielles Ende der Veranstaltung
Einladung an alle Gäste
Die Evangelische Stiftung Lühlerheim freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, eine festliche Stimmung und gesellige Stunden beim Schützenfest.
Am 1. September 2025 können Fahrradbesitzer in Schermbeck ihre Räder kostenlos codieren lassen.
Die Aktion findet von 10 bis 13 Uhr vor dem Rathaus Schermbeck, Weseler Straße 2, statt. Veranstalter ist die Polizei, die damit den Diebstahlschutz verbessern möchte.
Ziel der Fahrradcodierung
Bei der Codierung wird das Fahrrad mit einem individuellen Barcode-Aufkleber versehen. Dieser Code ermöglicht es der Polizei, den rechtmäßigen Besitzer eindeutig zu identifizieren. Benötigt werden Personalausweis und Eigentumsnachweis des Fahrrads.
Aufkleber dient vor allem der Abschreckung
Auch wenn sich der Aufkleber mit etwas Aufwand entfernen lässt, sei dies laut Polizei nicht entscheidend. Denn zusätzlich wird bei der Codierung die Rahmennummer des Fahrrads erfasst. Damit könne im Fall eines Diebstahls jederzeit nachvollzogen werden, wem das Fahrrad gehört.
Anmeldung und Teilnahme
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Fahrradbesitzer können am 1. September einfach mit ihrem Rad, Ausweis und Eigentumsnachweis vorbeikommen.
Weiter geht es mit der Frage 15. Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Manuel Schmidt (Die PARTEI), Dieter Michallek (SPD) und Stefan Dürrbaum (BfB).
In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton. Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.
Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern
Mike Rexforth
Mit dem Netzwerk der evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck, dem sozio-kulturellen-caritativen Leistungszentrum im alten Rathaus, den unterschiedlichsten Angeboten der katholischen Kirchengemeinde, der evangelischen Kirchengemeinde Gahlen und Damm sowie den Angeboten der Sport- und Heimatvereine haben wir eine Vielzahl an solchen Angeboten. Das Rad muss und kann von mir nicht neu erfunden werden.
Manuel Schmidt
Wenn die Bundesregierung das mit der realen Rentenalter-Anhebung wirklich durchzieht, werden die meisten generationenübergreifenden Begegnungen in Zukunft wohl am Arbeitsplatz stattfinden – zwischen Azubi und Ur-Opa am Kassenband. Da braucht’s eigentlich keine Extra-Projekte mehr, sondern bestenfalls eine gemeinsame Kantine mit Rollator-Garage und Sitzkissen im Stehbereich. Quasi das Multi-Generationen-Haus „Zur letzten Stechuhr“.
Trotzdem: Für alle, die noch Zeit neben der Schicht haben, will ich das Miteinander nicht dem Zufall überlassen. Hier haben die Sozialverbände und sozialen Dienste offenkundig viel mehr Plan, als eine Verwaltung oder Bürgermeister jemals haben werden. Die vielen aktuell laufenden Projekte müssen ausgebaut und auch weiterhin mit ausreichend Kohlen versorgt werden, so dass keiner vereinsamt oder vergessen wird.
Dieter Michallek
Jung und Alt müssen wieder mehr zusammenkommen – das stärkt unsere Dorfgemeinschaft. Ich will einen zentralen Begegnungspunkt schaffen, wo sich alle Generationen treffen können. Mehrgenerationenhäuser, gemeinsame Gärten und regelmäßige Dorffeste bringen Menschen zusammen. Konkrete Ideen: Senioren helfen Schülern bei den Hausaufgaben, Jugendliche unterstützen Ältere bei Handy und Computer. Gemeinsame Projekte wie Dorfverschönerung oder historische Spurensuche schaffen Verbindungen. Sport- und Kulturangebote für alle Altersgruppen fördern den Austausch. Bestehende Vereine sollen generationenübergreifende Aktivitäten entwickeln – mit unserer Unterstützung. Denn wenn Generationen voneinander lernen, profitieren alle. Das macht Schermbeck lebendig und liebenswert für jeden.
Stefan Dürrbaum
Ich möchte die Generationen in Schermbeck zusammenbringen, da dies den Zusammenhalt und die Lebensqualität für alle stärkt. Meine konkreten Ideen dafür sind:
Multifunktionale Begegnungsstätten: Der Neubau der Grundschule oder alte Schulgebäude können zu lebendigen Treffpunkten werden. Dort könnten Projekte wie Lese-Paten-Programme oder generationsübergreifende Spielnachmittage stattfinden.
Gemeinsame Projekte: Ich möchte den Austausch zwischen Jugendgruppen, Sportvereinen und Seniorenorganisationen fördern, zum Beispiel bei der Pflege öffentlicher Flächen oder der Organisation von Festen. Ältere Schermbecker können ihr Wissen teilen, Jüngere bringen frische Ideen ein.
Digitale Patenschaften: Durch Digital-Paten-Programme, bei denen junge Erwachsene Senioren den Umgang mit digitalen Geräten erklären, können wir die digitale Kluft verringern und Vorurteile abbauen.
Gestaltung des öffentlichen Raums: Bei der Planung neuer Parks und Spielplätze sollten wir gezielt generationsübergreifende Elemente wie Mehrgenerationen-Sportgeräte integrieren, um gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen. Mein Ziel ist es, eine Kultur zu etablieren, in der sich die Generationen in Schermbeck auf natürliche Weise begegnen und unsere Gemeinde gemeinsam gestalten.
Morgen geht es im Teil 16 weiter mit Gesellschaft und Zusammenhaltund der Frager: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Schermbeck barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Die Elektro Ambrozy GmbH erweitert ihr Unternehmen. Zum 1. Oktober 2025 übernimmt der Elektrobetrieb unter der Leitung von Elektrotechnikermeister Jan Neuhaus den Geschäftsbetrieb der Firma Elektro Mittelmeier.
Mit der Übernahme stellt Elektro Ambrozy die Weichen für die Zukunft und sichert zugleich die Kontinuität für Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner von Elektro Mittelmeier. Sämtliche Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Auszubildenden des Traditionsbetriebs werden Teil des Ambrozy-Teams. Damit bleiben vertraute Ansprechpartner erhalten, und auch laufende Projekte können nahtlos fortgeführt werden.
Der bisherige Inhaber von Elektro Mittelmeier, Michael Weist, begleitet den Übergang aktiv. Auch nach der offiziellen Übergabe wird er weiterhin im Unternehmen tätig sein und so für einen reibungslosen Ablauf und eine verlässliche Übergangsphase sorgen.
„Die Entscheidung, mein Unternehmen in andere Hände zu legen, ist mir nicht leichtgefallen“, erklärt Michael Weist. „Mir war es jedoch besonders wichtig, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie auch unseren Kundinnen und Kunden eine sichere und zukunftsorientierte Perspektive zu geben. Mit der Elektro Ambrozy GmbH habe ich einen Nachfolger gefunden, der dieselben Werte lebt: Verlässlichkeit, Qualität und Kundennähe.“
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Für Elektro Ambrozy bedeutet die Übernahme einen weiteren Wachstumsschritt. „Wir freuen uns, den Betrieb von Elektro Mittelmeier zu übernehmen und gemeinsam als größeres Team die Zukunft zu gestalten“, betont Geschäftsführer Jan Neuhaus. „Unser Anspruch ist es, auch weiterhin zuverlässig, flexibel und mit hohem Fachwissen für unsere Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner da zu sein.“ Der bisherige Standort von Elektro Mittelmeier an der Hoeschstraße wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt sind alle Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner am Firmensitz der Elektro Ambrozy GmbH in Altendorf-Ulfkotte willkommen. Dort werden künftig sämtliche Leistungen gebündelt unter einem Dach angeboten.
Mit der Übernahme sichert die Elektro Ambrozy GmbH nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern setzt auch ein klares Signal für die Stärkung des Handwerks in der Region. Die Zusammenführung zweier etablierter Betriebe schafft neue Möglichkeiten. Es vereint Fachwissen und Erfahrung und sorgt dafür, dass Kunden auch in Zukunft auf Qualität, Zuverlässigkeit und persönlichen Service bauen können.