Start30 FragenKandidaten in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 11

Kandidaten in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 11

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Wir möchten von den Bürgermeisterkandidaten wissen, ob es Verbesserungsbedarf in der Kinderbetreuung gibt? Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).

In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

11. Gibt es Ihrer Meinung nach Verbesserungsbedarf bei der Kinderbetreuung, an den Schulen oder bei der Digitalisierung im Bildungsbereich

Mike Rexforth

Ich glaube, wir sind in Schermbeck mehr als gut aufgestellt: unsere Tagesmütter, Kindertageseinrichtungen und Kitas, unser Angebot an Offenem Ganztag – eigentlich eine komplette Abdeckung des Bedarfs. Jedes Kind, das versorgt werden soll, wird in Schermbeck einen Platz bekommen. Vielleicht kann man bei den Betreuungsangeboten die Flexibilität aus Sicht der Eltern verbessern, aber es gibt aktuell noch gesetzliche Hürden, die genommen werden müssten. Und ohne Personal geht nichts


Dieter Michallek

Bei der Kinderbetreuung müssen wir besser werden – mehr flexiblere Öffnungszeiten und qualifiziertes Personal sind nötig. Berufstätige Eltern brauchen verlässliche Betreuung. Der Ausbau der Digitalisierung an unseren Schulen hinkt hinterher: Schnelles Internet, moderne Tablets und interaktive Whiteboards gehören in jedes Klassenzimmer. Unsere Kinder verdienen eine zeitgemäße Bildung, die sie auf die digitale Zukunft vorbereitet. Investitionen in Betreuung und Bildung sind Investitionen in Schermbecks Zukunft.


Manuel Schmidt

Na klar! Wer glaubt, Betreuung und Schule laufen hier wie von selbst, hat vermutlich noch nie versucht, einen Betreuungsplatz nach Feierabend zu bekommen oder WLAN im Klassenzimmer einzurichten.

Kinderbetreuung muss flexibler, einfacher, verlässlicher werden. Schulen brauchen mehr als Whiteboards zum Angeben – sie brauchen digitale Infrastruktur, die funktioniert, Lehrkräfte, die fit gemacht werden, und Beteiligung von allen Seiten. Digitalisierung darf kein Zauberwort sein, sondern muss im Alltag ankommen.

Und wenn’s klemmt: einfach mal die Schüler und Lehrerkräfte fragen, die wissen oft besser Bescheid als die Verwaltung oder der Rat.


Stefan Dürrbaum

Ja, in diesen drei Bereichen sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf, um Schermbeck für die Zukunft aufzustellen.
Kinderbetreuung: Wir müssen die Verfügbarkeit von Kita-Plätzen erhöhen und flexiblere Betreuungszeiten anbieten. Dabei geht es nicht nur um die Quantität, sondern auch um die Qualität – von der Ausstattung bis zum qualifizierten Personal.

Schulen: Die Modernisierung unserer Schulen ist entscheidend. Neben dem Neubau der Grundschule liegt der Fokus auf der Schaffung moderner Lernumgebungen, die Kindern optimale Entfaltungsmöglichkeiten bieten.

Digitalisierung: Hier gibt es enormes Potenzial. Wir brauchen eine flächendeckend exzellente digitale Infrastruktur in allen Schulen. Zudem müssen Lehrkräfte geschult und pädagogische Konzepte entwickelt werden, um digitale Medien sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Schermbeck soll in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehmen.

Ich möchte sicherstellen, dass wir die besten Voraussetzungen schaffen, damit sich unsere Kinder optimal auf ihre Zukunft vorbereiten können.


Morgen geht es im Teil 12 um Bürgerbeteiligung und Verwaltung.

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW

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