Start30 FragenBürgermeisterwahl in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 9

Bürgermeisterwahl in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 9

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Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf öffentlichen oder gemeindeeigenen Flächen.

Vier Kandidaten treten zur Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).

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In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

9. Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf öffentlichen oder gemeindeeigenen Flächen?

Mike Rexforth

Wir werden als Gemeinde selbst in den Bau von Windkraftanlagen investieren, den Bau von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen lehne ich ab. Der Ertrag solcher Anlagen im Verhältnis zum Verbrauch wertvoller Acker- und Weiden steht in keinem Verhältnis. Eigene Photovoltaikanlagen unterhalten wir bereits auf den Dächern der Gesamtschule und des Rathauses, die neue Grundschule wird ebenfalls mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.


Dieter Michallek

Erneuerbare Energien sind die Zukunft – auch in Schermbeck. Die bereits installierten Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden sind ein guter Anfang, aber wir müssen konsequent weitermachen. Bei jeder Sanierung und jedem Neubau gehören Solaranlagen, Wärmepumpen und moderne Energietechnik zum Standard. So sparen wir langfristig Kosten, schützen das Klima und werden unabhängiger von teuren Energieimporten. Das ist gut für unsere Umwelt und unseren Geldbeutel.


Manuel Schmidt

Erneuerbare Energien sind für mich alternativloser als ein cDU-Kandidat im Münsterland. Wer heute noch Kohle und Gas für Zukunftstechnologien hält, liest wahrscheinlich morgens Zeitung aus Papier und schickt Liebesbriefe per Faxgerät.

Sonne und Wind sind nicht nur sauberer, sie machen uns auch unabhängiger von weltpolitischen Launen irgendwelcher fossiler Despoten.

Photovoltaik bleibt der Star unter den Erneuerbaren: einfach, effizient und mittlerweile sogar rentabler als die eine oder andere dubiose Finanzanlage. Speichertechnik entwickelt sich schneller, als man „kommunale Haushaltssperre“ buchstabieren kann. Wir müssen da einfach dranbleiben – egal ob privat, öffentlich oder irgendwo dazwischen.

Jetzt der Haken: Schermbeck hat, sagen wir’s ehrlich, nicht unbedingt die größten Grundstücksperlen im Portfolio. Windkraft? Unsere Flächen reichen maximal für ein einsames Windrad, nicht aber für den Energiepark des Jahrhunderts. Photovoltaik? Da stehen manche gemeindeeigenen Dächer öfter im Schatten als unser Noch-Bürgermeister bei der Eigenlob-Session.

Trotzdem gilt: Ich nehme jede realistische Chance mit – egal wie klein, skurril oder auf den ersten Blick unattraktiv sie scheint. Bürgerenergie, Nachbarschaftsprojekte, kreative Kooperationen – alles ist drin. Hauptsache, wir tun was, statt nur zu jammern, dass die Welt zu komplex ist.


Stefan Dürrbaum

Erneuerbare Energien sind zentral für die Zukunft Schermbecks. Sie machen unsere Gemeinde klimafreundlicher, unabhängiger und wirtschaftlich stabiler.

Meine Schwerpunkte sind: Photovoltaik auf öffentlichen Flächen: Wir sollten konsequent alle verfügbaren Dachflächen von Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden für Solaranlagen nutzen. Das senkt nicht nur langfristig die Kosten, sondern hat auch eine wichtige Vorbildfunktion.

Windkraft mit Bedacht: Windenergie ist ein wichtiger Baustein, erfordert aber ein sensibles Vorgehen. Wir müssen sorgfältig geeignete Flächen identifizieren, die eine geringe Beeinträchtigung für Anwohner und Natur bedeuten. Eine frühzeitige und transparente Bürgerbeteiligung ist dabei unerlässlich.

Mein Ziel ist, dass Schermbeck einen signifikanten Beitrag zur regionalen Energiewende leistet und langfristig von steigenden Energiepreisen unabhängiger wird.


Morgen geht es um Bildung, Jugend und Familien

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW

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