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Elektro Ambrozy übernimmt Elektro Mittelmeier zum 1. Oktober 2025

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Die Elektro Ambrozy GmbH erweitert ihr Unternehmen. Zum 1. Oktober 2025 übernimmt der Elektrobetrieb unter der Leitung von Elektrotechnikermeister Jan Neuhaus den Geschäftsbetrieb der Firma Elektro Mittelmeier.

Mit der Übernahme stellt Elektro Ambrozy die Weichen für die Zukunft und sichert zugleich die Kontinuität für Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner von Elektro Mittelmeier. Sämtliche Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Auszubildenden des Traditionsbetriebs werden Teil des Ambrozy-Teams. Damit bleiben vertraute Ansprechpartner erhalten, und auch laufende Projekte können nahtlos fortgeführt werden.

Der bisherige Inhaber von Elektro Mittelmeier, Michael Weist, begleitet den Übergang aktiv. Auch nach der offiziellen Übergabe wird er weiterhin im Unternehmen tätig sein und so für einen reibungslosen Ablauf und eine verlässliche Übergangsphase sorgen.

„Die Entscheidung, mein Unternehmen in andere Hände zu legen, ist mir nicht leichtgefallen“, erklärt Michael Weist. „Mir war es jedoch besonders wichtig, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie auch unseren Kundinnen und Kunden eine sichere und zukunftsorientierte Perspektive zu geben. Mit der Elektro Ambrozy GmbH habe ich einen Nachfolger gefunden, der dieselben Werte lebt: Verlässlichkeit, Qualität und Kundennähe.“

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Für Elektro Ambrozy bedeutet die Übernahme einen weiteren Wachstumsschritt. „Wir freuen uns, den Betrieb von Elektro Mittelmeier zu übernehmen und gemeinsam als größeres Team die Zukunft zu gestalten“, betont Geschäftsführer Jan Neuhaus. „Unser Anspruch ist es, auch weiterhin zuverlässig, flexibel und mit hohem Fachwissen für unsere Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner da zu sein.“
Der bisherige Standort von Elektro Mittelmeier an der Hoeschstraße wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt sind alle Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner am Firmensitz der Elektro Ambrozy GmbH in Altendorf-Ulfkotte willkommen. Dort werden künftig sämtliche Leistungen gebündelt unter einem Dach angeboten.

Mit der Übernahme sichert die Elektro Ambrozy GmbH nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern setzt auch ein klares Signal für die Stärkung des Handwerks in der Region. Die Zusammenführung zweier etablierter Betriebe schafft neue Möglichkeiten. Es vereint Fachwissen und Erfahrung und sorgt dafür, dass Kunden auch in Zukunft auf Qualität, Zuverlässigkeit und persönlichen Service bauen können.

Feuer & Flamme für Schermbeck: Tag der Feuerwehr 2025

Save the Date: Tag der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck 2025. Am 31. August wird’s heiß. Auf dem Rathausparkplatz in Schermbeck dreht sich alles um Teamgeist, Technik und Tatkraft.

Am Sonntag, 31. August 2025, laden die Gemeinde Schermbeck und die Freiwillige Feuerwehr herzlich zum Tag der Feuerwehr ein. Ab 11 Uhr heißt es auf dem Rathausparkplatz an der Weseler Straße 2: entdecken, mitmachen, staunen.

Feuerwehr Schermbeck
Feuerwehr Schermbeck

Kampagne zur Mitgliedergewinnung

Der Aktionstag ist das Highlight der diesjährigen Kampagne zur Mitgliedergewinnung. Er zeigt, wie vielseitig das Ehrenamt bei der Feuerwehr ist – und wie viel Engagement und Gemeinschaft dahinterstecken. Unter dem Motto „Mach mit! Für Schermbeck.“ präsentieren sich Fahrzeuge, Ausrüstung und vor allem die Menschen, die sich täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Das Programm im Überblick

  • Einsatzübungen und spannende Vorführungen
  • Mitmachaktionen für Erwachsene und Kinder
  • Kinderprogramm mit Hüpfburg, Marshall von Paw Patrol und Feuerwehrmann Sam
  • Vorstellung der Jugendfeuerwehr Schermbeck
  • Infostände zur Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr und zum Förderverein
  • Kulinarische Angebote für jeden Geschmack

Ob für Familien, Technikinteressierte oder alle, die sich engagieren möchten. der Tag der Feuerwehr bietet interessante Einblicke, persönliche Begegnungen und jede Menge Erlebnisse rund um das Thema Feuerwehr.

Die Gemeinde Schermbeck und die Freiwillige Feuerwehr freuen sich auf viele interessierte Gäste.

Bürgermeister-Kandidaten in Schermbeck (14) 30 Fragen: Ehrenamt und Kultur

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Wir möchten von den Bürgermeisterkandidaten wissen: Wie wollen Sie das Ehrenamt, die Vereine und das kulturelle Leben in Schermbeck stärker unterstützen? Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Manuel Schmidt (Die PARTEI), Dieter Michallek (SPD) und Stefan Dürrbaum (BfB).

In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

Kultur, Ehrenamt und Vereinsleben

Wie wollen Sie das Ehrenamt, die Vereine und das kulturelle Leben in Schermbeck stärker unterstützen?

Mike Rexforth

Das Ehrenamt ist eine der wichtigsten Säulen im Gemeindeleben. Es erfährt daher seit Jahren von mir eine breite Unterstützung: beim Einwerben von Förder- oder Sponsorengeldern, bei der moralischen Unterstützung und durch die Teilnahme an Veranstaltungen. Jedes Signal der Wertschätzung ist mir wichtig.

Ohne die vielen Menschen, die sich zum Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen, wäre Schermbeck nur die Hälfte wert. Kultur ist für mich als Kuratoriumsvorsitzender der Kulturstiftung immens wichtig. Zusammen mit dem Vorstand der Kulturstiftung organisiere ich Konzerte und andere hochwertige Veranstaltungen wie die Kulturweinzeit, stehe selbst nach Feierabend im Verkauf, baue Bühnen auf und ab, wenn andere schon schlafen.

Ich habe es an anderer Stelle schon geschrieben: Das Ehrenamt und damit alle Menschen, die sich in dem Bereich engagieren, sind mir besonders wichtig. Nur mit ihnen gelingt es, eine Gemeinde Schermbeck so attraktiv zu gestalten, wie wir es heute tun.


Manuel Schmidt

Die Vereine und das Ehrenamt laufen in Schermbeck ziemlich gut – oft sogar besser als jeder Plan aus dem Rathaus. Die Leute wissen schon, wie’s geht, und brauchen meistens keine Verwaltung, die ihnen ständig reinquatscht. Ich sehe meine Rolle eher als Möglichmacher: nicht stören, aber unterstützen, wenn’s irgendwo hakt oder neue Ideen auf den Tisch kommen.

Kultur ist da ein anderes Thema. Die gibt’s, ja – aber oft klingt sie nach Kabarett für Erwachsene mit ordentlichem Bildungsbürgeranteil. Kinder sind gut versorgt, Erwachsene auch. Aber was ist mit den 16- bis 18-Jährigen? Wer kein Bock auf Schützenfest hat, hängt zwischen Bushaltestelle und WLAN. Das kann nicht reichen.

Ich würde mich freuen und alles daransetzen, wenn in Schermbeck wieder mehr Jugendkultur wächst. Wenn engagierte Jugendliche ein Minifestival organisieren wollen, Proberäume suchen oder neue Ideen haben, dann kriegen sie Rückendeckung. Kultur darf auch mal laut, jung und unbequem sein.


Dieter Michallek

Ehrenamt ist das Herz unserer Gemeinde. Ohne freiwillige Helfer bei Feuerwehr, Caritas, AWO und kirchlichen Organisationen würde Schermbeck nicht funktionieren. Diese Menschen verdienen höchste Anerkennung – sie halten unsere Dorfgemeinschaft zusammen.
Der Ehrenamtspreis bleibt bestehen und wird weiter ausgebaut, wenn die Finanzen es erlauben.

Feierliche Ehrungen zeigen: Wir schätzen euren Einsatz! Gleichzeitig müssen wir junge Menschen für ehrenamtliche Arbeit begeistern und bestehende Strukturen stärken.
Ehrenamt ist unbezahlbar – aber nicht umsonst. Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass unsere Helfer die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Denn starkes Ehrenamt bedeutet starke Gemeinschaft.


    Stefan Dürrbaum

    Ehrenamt, Vereine und Kultur sind das Herzstück Schermbecks. Als Bürgermeister möchte ich dieses Engagement aktiv stärken, indem ich auf bestehenden Strukturen aufbaue und sie gezielt weiterentwickle.

    Meine Schwerpunkte sind: Anerkennung und Wertschätzung: Wir müssen das Engagement der Ehrenamtlichen sichtbarer machen, zum Beispiel durch regelmäßige Empfänge oder Auszeichnungen.

    Bürokratieabbau und Unterstützung: Ich werde mich dafür einsetzen, dass Vereine von unnötiger Bürokratie entlastet werden. Dazu gehören vereinfachte Antragsverfahren und zentrale Ansprechpartner im Rathaus.

    Kulturelle Vielfalt und Nachwuchs: Die Vielfalt unserer Angebote möchte ich erhalten, ausbauen und besser bewerben. Wir müssen multifunktionale Räume nutzen, um neue Orte für Kultur zu schaffen. Gleichzeitig ist es wichtig, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern und ihnen attraktive Möglichkeiten zur Beteiligung zu bieten.
    Mein Ziel ist es, ein verlässlicher Partner für die Vereine und Ehrenamtlichen zu sein, um die Lebendigkeit des bürgerschaftlichen Engagements in Schermbeck langfristig zu sichern.

      Morgen geht es im Teil 15 fragen wir: Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?

      Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW

      Polizei Duisburg warnt mit Schockbildern vor den Gefahren des Rheins

      Ein Schicksal, das niemand erleben möchte

      Ein Sandspielzeug, ein Eimerchen, ein Teddybär. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Bild aus einem Familienalbum. Doch die Grabkerze macht klar: Hier endete ein Kinderleben.

      Die letzte Woche der Sommerferien läuft, die Sonne scheint, viele Menschen suchen Abkühlung und gehen in den Rhein. Doch der Fluss, der so friedlich wirkt, ist gefährlich. Jedes Jahr ertrinken dort Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zurück bleiben stille Kinderzimmer, leere Plätze am Esstisch und Familien in Trauer.

      Polizei startet Kampagne mit drastischen Motiven

      Wie die Polizei Duisburg mitteilt, geht sie jetzt mit einer neuen Kampagne auf Social Media an die Öffentlichkeit. Am Wochenende wurde das erste Motiv veröffentlicht, heute folgte das zweite. Die Bilder entstanden in Zusammenarbeit mit der Wasserwacht und der DLRG Nordrhein.

      Die Szenen sind fiktiv, stehen aber für reale Einsätze, die die Polizei aus ihrer täglichen Arbeit kennt. Die Einsatzkräfte wollen mit den Aufnahmen sensibilisieren und warnen: Solche Schicksale sollen sich nicht wiederholen.

      Ziel: Mehr Aufmerksamkeit für Lebensgefahr im Rhein

      Die Polizei setzt bewusst auf emotionale, eindringliche Bilder, weil Worte allein oft nicht ausreichen. Die Botschaft sei klar: Der Rhein sei kein Ort zum Schwimmen. Die Verantwortlichen wollen erreichen, dass Menschen innehalten, hinschauen und die Gefahr erkennen.

      Info: Die Polizei Duisburg ist für die Wasserschutzpolizei in ganz Nordrhein-Westfalen zuständig.

      50 Jahre Schermbeck: Jubiläumsführung voller Geschichte und Aha-Momente

      50 Jahre Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel

      Rund 42 Bürgerinnen und Bürger nahmen am Montagabend an einer besonderen Heimatführung teil, die den Titel „50 Jahre Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel“ trug. Eingeladen hatte der CDU-Ortsverband. Rainer Gardemann, Fraktionsvorsitzender im Schermbecker Gemeinderat, überraschte die Zuhörer, darunter auch Landrat Ingo Brohl, Bürgermeister Mike Rexforth und Charlotte Quik (MdL) mit zahlreichen historischen Informationen zu den einzelnen Stationen. Landrat Ingo Brohl ging in seiner Begrüßung auf die Entwicklung des Ortes ein: „Schermbeck hat in den letzten Jahren viel getan, um lebendig zu bleiben.“

      Rainer Gardemann und Ingo Brohl beim Rundgang durch Schermbeck.
      Rainer Gardemann und Ingo Brohl beim Rundgang durch Schermbeck. Foto: Ralf Meier

      Historische Stationen und Zuständigkeiten

      Die Gemeinde Schermbeck in ihrer heutigen Form entstand zum 1. Januar 1975, als acht bis dahin selbständige Gemeinden aus den damaligen Kreisen Rees, Dinslaken und Recklinghausen zusammengeführt wurden. Zeitgleich wurde auch der Kreis Wesel gegründet.
      Diese historische Zäsur war Ausgangspunkt für den Rundgang, bei dem die Teilnehmer nicht nur spannende Fakten, sondern auch einen plastischen Eindruck davon erhielten, wie Verwaltungsebenen verzahnt sind und welche Wege Entscheidungen nehmen.
      Dabei wurde immer wieder deutlich, wie eng Gemeinde und Kreis organisatorisch miteinander verflochten sind.

      50 Jahre Schermbeck Kreis Wesel-Rundgang mit Landrat Ingo Brohl
      Foto: Ralf Meier

      Feuerwehr in Schermbeck Teil der Gemeinde

      So ist die Feuerwehr in Schermbeck Teil der Gemeinde, während die im selben Gebäude ansässige Rettungswache dem Kreis Wesel untersteht.
      Die Route führte entlang zahlreicher markanter Punkte, die ebenfalls beispielhaft dafür stehen, wie Gemeinde- und Kreisstrukturen ineinandergreifen, z. B. ÖPNV und der Nahverkehrsplan, ein klassisches Beispiel für Kreiszuständigkeiten, die das alltägliche Leben in der Gemeinde unmittelbar beeinflussen.

      50 Jahre Schermbeck Kreis Wesel-Rundgang mit Landrat Ingo Brohl
      Foto: Ralf Meier

      Sonderfall Polizei

      Ein Sonderfall ist die Polizei, sie gehört organisatorisch weder zur Gemeinde noch direkt zum Kreis, sondern zum Land NRW.
      Zu den Stationen gehörten neben dem Rathaus u. a. die Wall-/Grabenzone, wo die historische Abgrenzung zwischen den früheren Gemeinden verdeutlicht wurde, die St. Georgs-Kirche und die Schermbecker Burg, einst Sitz des Drosten und Richters.

      50 Jahre Schermbeck Kreis Wesel-Rundgang mit Landrat Ingo Brohl
      Foto: Ralf Meier

      Geselliger Ausklang

      Die Mischung aus historischer Einordnung, praktischen Beispielen aus dem Alltag und geselligem Beisammensein kam bei den 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sichtlich gut an. Beim Grillen an der Selecao Soccerhalle klang der Nachmittag im Anschluss an den informativen Rundgang gemütlich aus.

      50 Jahre Schermbeck Kreis Wesel-Rundgang mit Landrat Ingo Brohl
      Foto: Ralf Meier
      50 Jahre Schermbeck Kreis Wesel-Rundgang mit Landrat Ingo Brohl
      Foto: Ralf Meier
      50 Jahre Schermbeck Kreis Wesel-Rundgang mit Landrat Ingo Brohl
      Foto: Ralf Meier

      Handball in Schermbeck: Damen-Turnier des SV Schermbeck am Samstag

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      Am kommenden Samstag, 23. August, steht für die Handballerinnen des SV Schermbeck der sportliche Höhepunkt der Saisonvorbereitung an.

      In der Sporthalle der Gesamtschule wird ab 11 Uhr das Nispa Damen-Turnier ausgetragen.

      Drei Teams, spannender Modus

      Neben dem SV Schermbeck nehmen die Mannschaften des HSV Überruhr 3 und der ETG Recklinghausen teil. Gespielt wird im Modus „jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückspielen – beste Voraussetzungen für enge Partien und einen abwechslungsreichen Turnierverlauf. Die Siegerehrung ist gegen 15.45 Uhr geplant.

      Freier Eintritt und gute Stimmung

      Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt, sodass die Handballabteilung des SV Schermbeck auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung von den Rängen hofft.

      Unterstützung durch Nispa

      Traditionell wird das Turnier von der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe unterstützt. Den kompletten Spielplan sowie weitere Informationen stellt der SV Schermbeck Handball auf seiner Vereinswebseite bereit.

      Neuauflage Faltkarte zum Rad-Knotenpunktsystem im Kreis Wesel

      Radeln nach Zahlen. Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel hat die handliche Übersichtskarte zum Knotenpunktsystem neu aufgelegt.

      Die Karte zeigt alle 170 Knotenpunkte des touristischen Radnetzes im Kreisgebiet.

      Landrat Ingo Brohl betont: „Das Radeln nach Zahlen macht die Planung eigener Touren denkbar einfach. Anhand der Knotenpunkte entlang des Weges lässt man sich leiten und kann so entspannt den Niederrhein im Kreis Wesel entdecken. In der Neuauflage der Karte sind weitere Knotenpunkte vermerkt, sodass nun viele neue Strecken mit dem praktischen Orientierungssystem abgedeckt sind.“

      Flexibel Routen planen

      Das 2024 rechtsrheinisch vollständig installierte Knotenpunktsystem ermöglicht auf über 800 Kilometern Radwegen eine flexible und einfache Tourenplanung. Mit der Aktualisierung ist der Kreis Wesel auf dem neuesten Stand der Beschilderung und macht das Radfahren noch attraktiver.

      Jubiläums-Touren „50 Jahre – 50 km“

      Zum 50-jährigen Bestehen des Kreises Wesel laden die Touren „50 Jahre – 50 km“ ein, ausgewählte Rundkurse von jeweils rund 50 Kilometern zu erkunden. Die Routen verbinden Sehenswürdigkeiten, Natur und Kultur und bieten besondere Erlebnisse für alle Radbegeisterten. Eine Übersicht steht unter: www.kreis-wesel.de/politik-verwaltung/die-kreisverwaltung/50-jahre-kreis-wesel.

      Faltkarte kostenlos erhältlich

      Die neue Faltkarte ist kostenlos im Internetshop des Kreises Wesel bestellbar und liegt zudem in den kreisangehörigen Kommunen sowie bei den Tourist-Informationen aus.

      Kandidaten in Schermbeck 2025: Digitale Verwaltung und Ausbau – 4 Kandidaten: Teil 13

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      Heute möchten wir von den Bürgermeisterkandidaten wissen: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung und wie wollen Sie deren Ausbau vorantreiben?

      Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).

      In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
      Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

      Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

      Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung und wie wollen Sie deren Ausbau vorantreiben?

      Mike Rexforth

      Wir sind mitten im Prozess und haben einen Spezialisten hierfür im Rathaus eingestellt, der mit großen Schritten an der Realisierung arbeitet. Bald werden weitere digitale Leistungen von Zuhause aus ohne einen Besuch im Rathaus möglich sein.


      Dieter Michallek

      Die Digitalisierung der Verwaltung läuft bereits – aber zu langsam. Als Bürgermeister werde ich alle verfügbaren Möglichkeiten konsequent nutzen, um den digitalen Wandel zu beschleunigen. Einfachere Arbeitsabläufe, flexible Bearbeitung und effektive Prozesse sind das Ziel.

      Konkret bedeutet das: Online-Anträge für Bauvorhaben, Gewerbeanmeldungen und Ummeldungen, digitale Terminbuchungen und elektronische Dokumentenverwaltung. Gleichzeitig bleiben persönliche Beratung und Sprechzeiten erhalten – niemand soll abgehängt werden.
      Bürger profitieren von schnelleren Entscheidungen, weniger Bürokratie und flexiblen Öffnungszeiten. Die Verwaltung wird moderner, bürgernäher und kosteneffizienter. Mitarbeiter können sich auf wichtige Beratung konzentrieren statt auf Papierkrieg. Digitalisierung bedeutet besseren Service für alle – das werden wir in Schermbeck zügig umsetzen. Mit modernen Systemen, geschultem Personal und klaren Zielen machen wir unsere Verwaltung fit für die Zukunft.


      Manuel Schmidt

      Digitale Verwaltung klingt schick, ist aber oft wie ein Windows-Update: viel versprochen, wenig geliefert.

      Ich komme aus der IT – und wenn ich ehrlich bin, fühlt sich die Digitalisierung in der Verwaltung oft so an, als würde man versuchen, Netflix auf einem Videorekorder zu streamen. Es gibt PDFs zum Ausdrucken, WLAN für die Außendarstellung und eine Handvoll Online-Termine – aber kaum durchdachte Prozesse, keine KI, keine echten Innovationen.

      Das Problem ist nicht Faulheit, es ist das Denken in alten Schleifen. Und das geht auf Dauer nicht gut. Digitalisierung ist nicht nur nice to have – sie ist die einzige realistische Antwort auf den wachsenden Mangel an qualifiziertem Personal. Wir brauchen Lösungen, die Arbeit abnehmen – nicht zusätzliche erzeugen. Und ja: Künstliche Intelligenz kann auf lange Sicht genau das leisten. Sie ersetzt keine Menschen – aber sie rettet Strukturen, die sonst implodieren würden.

      Ich will ein Rathaus, das digital nicht nur mitläuft, sondern vorangeht: mit sicheren Systemen, echten Schnittstellen, Bürgerdiensten, die ihren Namen verdienen – und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Digitalisierung ist keine Technikfrage, sie ist eine Frage des politischen Willens.

      Ich bringe das Know-how mit – und die Geduld, Komplexes verständlich zu machen. Aber auch die Konsequenz, es nicht beim Reden zu belassen. Denn digitale Verwaltung ist kein Hochglanzversprechen, sie ist: Handwerk. Und ich kann das.

      Und für alle, die’s nicht digital mögen: Es bleibt mindestens ein Mensch mit Stempel – und Zeit für ein gutes Gespräch.


      Stefan Dürrbaum

      Die digitale Verwaltung ist für mich eine Notwendigkeit. Ich möchte ein modernes, effizientes und bürgerfreundliches Rathaus schaffen, das rund um die Uhr Service bietet.

      Meine Schritte sind: Digitalisierung von Dienstleistungen: Viele Behördengänge, wie die Beantragung von Ausweisen oder Anmeldungen, sollen künftig über ein Online-Portal von zu Hause aus erledigt werden können.
      Interne Digitalisierung: Durch eine digitale Aktenführung und automatisierte Arbeitsabläufe steigern wir die Effizienz im Rathaus. Das entlastet die Mitarbeiter und schafft mehr Zeit für die persönliche Beratung.
      Infrastruktur, Kompetenzen und Schulungen: Wir müssen in schnelles Internet und moderne IT-Systeme investieren. Zudem sind Schulungen für Mitarbeiter und Bürger entscheidend, damit die digitalen Angebote sicher und effektiv genutzt werden können.

      Digitale Kommunikation und Transparenz: Eine verbesserte Homepage und die Nutzung digitaler Kanäle sollen die Bürger besser informieren und die Beteiligung an Entscheidungsprozessen fördern.
      Mein Ziel ist es, Schermbeck durch eine konsequente Digitalisierung einen Service auf der Höhe der Zeit zu bieten und dabei sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird.

      Morgen geht es im Teil weiter mit der Frage: Wie wollen Sie das Ehrenamt, die Vereine und das kulturelle Leben in Schermbeck stärker unterstützen?

      Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

      Mit Power zurück: WSV Schermbeck bei den Masters-Weltmeisterschaften

      Zurück aus Singapur: Schwimmerinnen des WSV Schermbeck bei den Masters-Weltmeisterschaften.

      Mit vielen positiven Eindrücken sind Lanett Mönig sowie Tina und Marcus Humm von den Masters-Weltmeisterschaften aus Singapur zurückgekehrt.

      Die beiden Schwimmerinnen des WSV Schermbeck hatten sich für Starts bei den hochkarätig besetzten Titelkämpfen qualifiziert und erlebten dort Wettkampfsport auf Weltniveau. Von der Atmosphäre über die Organisation bis hin zum starken Teilnehmerfeld waren sie begeistert – und das bereits ab der Anreise.

      Starke Rennen für Lanett Mönig und Tina Humm

      Lanett Mönig startete über 100 Meter Brust, 50 Meter Freistil und 50 Meter Brust. In ihrer Altersklasse 55 belegte sie die Plätze 20, 29 und 21 – ein respektables Ergebnis in einem sehr leistungsstarken Feld.

      Tina Humm ging über 800 und 400 Meter Freistil ins Wasser. In der Altersklasse 50 erreichte sie Platz 22 und Platz 18. Beide zeigten sich mit ihren persönlichen Leistungen zufrieden und nutzten die Gelegenheit, weitere spannende Wettkämpfe live mitzuerleben. Besonders beeindruckten die neuen Welt- und Championships-Rekorde in verschiedenen Altersklassen.

      Gänsehaut-Moment im Publikum

      Ein echtes Highlight erlebten die Schermbecker, als eine Athletin der Altersklasse 95–99 (Jahrgang 1927) an den Start ging. Das Publikum stand Kopf und feuerte sie mit riesigem Beifall bis zum Anschlag am Beckenrand an. Ein Moment, der allen zeigte, wie inspirierend lebenslanges Sporttreiben sein kann.

      Eindrücke aus Singapur

      Neben dem Sport blieb noch Zeit, Singapur zu entdecken. Besonders die Freundlichkeit der Menschen, die Sicherheit, die Sauberkeit und die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten machten die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

      Charlotte Quik und Sascha van Beek auf der Rheinfähre Orsoy im Wahlkampf

      Die CDU Rheinberg und die CDU Walsum nutzten die Rheinfähre Orsoy für einen besonderen Wahlkampftermin. Mit dabei waren die Abgeordneten Charlotte Quik und Sascha van Beek, die das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern auf dem Rhein suchten. Zwischen Oldtimern, Fahrrädern und vielen Ausflüglern wurde die Fähre zum Treffpunkt für Politik mitten im Alltag.

      Politik mitten auf dem Rhein

      Am 16. August standen die Abgeordnete Charlotte Quik (Landtag NRW) und Sascha van Beek (Bundestag) im Mittelpunkt. Beide führten zahlreiche Gespräche mit den Fährgästen. Charlotte Quik betonte, die Rheinfähre sei ein wichtiges Bindeglied zwischen den Rheinseiten und damit unverzichtbar für Pendler, Radtouristen und die regionale Wirtschaft.

      Begegnungen mit Bürgern

      Die Aktion stieß auf großes Interesse. Ein parallel stattfindendes Käfertreffen sowie viele Radausflügler sorgten für zusätzlichen Andrang. Zwischen historischen Fahrzeugen und Radgruppen ergaben sich viele Gespräche mit den Abgeordneten und den Teams der Ortsverbände. Diese machten deutlich, dass sie sich für eine starke Infrastruktur und den Erhalt regionaler Verbindungen einsetzen wollen.

      Symbol für Alltagskultur

      Charlotte Quik hob hervor, die Rheinfähre sei mehr als ein Verkehrsmittel. Sie sei ein Stück gelebte Alltagskultur am Niederrhein. Mit der Aktion unterstrichen die Organisatoren, dass Politik nicht nur in Rat- oder Parlamentssälen stattfindet, sondern mitten im Leben – und am Niederrhein eben auch mitten auf dem Rhein.

      Kandidaten in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 12

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      Wir möchten bei der 12. Frage wissen: Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?

      Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Manuel Schmidt (Die PARTEI) und Stefan Dürrbaum (BfB).

      In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
      Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

      Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

      Frage: Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?

      Mike Rexforth

      Schermbeck wird schon heute von unabhängigen Institutionen eine sehr gute Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger attestiert. Egal ob Umgestaltung der Mittelstraße mit den Bürgerdialogen, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen beim Bau der neuen Skateranlage oder beim Neubau der Grundschule: Da, wo es sinnvoll ist, werden wir den Weg sicherlich weiter beschreiten.

      Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir gewählte Ratsvertreter*innen haben, deren Aufgabe es ist, die Interessen der Bürgerschaft zu vertreten. Das ist die dienstliche Beschreibung zum Thema. Wir leben in Schermbeck und nicht in Berlin.

      Für mich als Mike Rexforth, Bürger und Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck, fängt die Bürgerbeteiligung schon beim Verlassen des Hauses an: bei Overkämping an der Theke, bei unseren Veranstaltungen, beim Besuch der Schützenfeste und der Veranstaltungen der Heimatvereine, der Feuerwehr oder der Sportvereine.

      Für mich ist Bürgerbeteiligung das Gespräch beim Spaziergang durch die Gemeinde, bei dem ich auf viele Menschen treffe. Ich bin überall unterwegs und habe immer ein offenes Ohr für die Menschen hier in Schermbeck und allen Ortsteilen.


      Dieter Michallek

      Bürgerbeteiligung muss mehr sein als nur Wahlen alle fünf Jahre. Ich will regelmäßige Bürgersprechstunden, Ortsteildialoge und digitale Beteiligungsplattformen einführen. Bei wichtigen Projekten sollen Bürgerversammlungen von Anfang an mitentscheiden – nicht erst, wenn alles feststeht. Transparente Information über geplante Maßnahmen und deren Kosten ist dabei selbstverständlich. Jede Meinung zählt, auch kritische Stimmen. Nur gemeinsam können wir die besten Lösungen für Schermbeck finden und umsetzen.


      Manuel Schmidt

      Bürgerbeteiligung klingt immer super, ist aber in der Realität oft so leer wie das Altglas am Sonntag. Die meisten bewegen sich erst, wenn’s direkt vor der Tür kracht oder das Daydrinking gestört wird.
      Ich mach mir da nichts vor: Viele haben keinen Nerv, andere keine Zeit, die meisten keinen Bock. Trotzdem glaube ich, dass Beteiligung klappt, wenn sie unkompliziert, ehrlich und manchmal sogar witzig ist.
      Lieber offene Sprechstunden, spontane Walk & Talks oder „Rathaus goes Kneipe“ als PowerPoint-Events. Und wenn jemand das perfekte Konzept kennt: immer her damit, aber bitte ohne Fragebogen-Marathon!


      Stefan Dürrbaum

      Bürgerbeteiligung ist für mich kein Muss, sondern eine echte Chance. Ich sehe sie als Grundpfeiler für gute Politik, die Vertrauen schafft, zu besseren Lösungen führt und den Zusammenhalt stärkt.
      Dafür setze ich auf:

      • Transparenz und Verständlichkeit: Wir müssen Informationen zu kommunalen Projekten leicht zugänglich und in klarer Sprache aufbereiten. Die digitalen Kanäle der Gemeinde, wie die Homepage und soziale Medien, sollen hierfür stärker genutzt werden.
      • Niedrigschwellige Beteiligungsformate: Ich möchte neue Wege für den Dialog mit den Bürgern schaffen. Dazu gehören themenspezifische Bürgerversammlungen zu konkreten Projekten, eine Online-Beteiligungsplattform für Ideen und Abstimmungen, die Einführung eines Bürgerhaushalts, über dessen Verwendung die Bürger mitbestimmen können, Zukunftswerkstätten und Planungsworkshops, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, sowie regelmäßige Bürgersprechstunden im Rathaus und in den Ortsteilen.

      Mein Ziel ist eine aktive und lebendige Bürgerbeteiligungskultur, die unsere Entscheidungen besser und nachvollziehbarer macht.

      Morgen geht es im Teil 13 um die Fragen: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung und wie wollen Sie deren Ausbau vorantreiben?

      Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW

      Superhelden-Team Schermbeck feiert Sommerfest 2.0 mit Spendenaktion

      Superhelden-Team Schermbeck e.V. feiert Sommerfest 2.0 und sammelt Spendengelder.

      Am 6. September 2025 steigt die zweite Auflage des Sommerfests des Superhelden-Teams Schermbeck e.V. Ziel ist es, an die erfolgreiche Premiere im vergangenen Jahr anzuknüpfen und erneut Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Von 13 bis 22 Uhr verwandelt sich das Gelände rund um das katholische Pfarrheim an der Erler Straße 9 in eine lebendige Sommerlocation.

      Sommerfest-Superhelden-Schermbeck-2024
      ©Ralf Meier/Archiv

      Dank der Unterstützung der niederrheinischen Sparkasse RheinLippe ist ein buntes Programm für Jung und Alt geplant. Die Einnahmen des Festes gehen an vier Organisationen:

      Familienprogramm am Nachmittag

      Von 13 bis 18 Uhr stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. Spielstationen, Kuchen, Kaffee, Würstchen und kalte Getränke sorgen für einen entspannten Nachmittag rund ums Pfarrheim. Für Spannung und Spaß sorgen eine Hüpfburg, ein interaktiver IPS-Spieltisch und das Laserschießen der Schießgruppe Alt-Schermbeck.

      Ein Highlight für die Jüngsten: Ein Rettungswagen kann erkundet werden. Dazu gibt das Team von „pimapi“ wertvolle Tipps zur Ersten Hilfe am Kind. „Durch die finanzielle Unterstützung der NiSpa und den Support unserer örtlichen Kooperationspartner, haben wir die Möglichkeit, alle spielerischen und kreativen Angebote kostenlos zur Verfügung zu stellen und ermöglichen so allen Menschen aus Schermbeck und Umgebung einen schönen Tag in geselliger Atmosphäre verbringen zu können“, sagt Lea Alfers.

      Verlängerte Festzeit am Abend

      Neu in diesem Jahr ist der verlängerte Abend. „In diesem Jahr möchten wir noch den sommerlichen Abend für uns nutzen und einen tollen Tag mit tanzbaren Beats und leckeren Getränken ausklingen lassen. Vielleicht locken wir so ab 18 Uhr auch noch ein paar Leute an, die ohne Kinder unterwegs sind und mit uns das Wochenende genießen wollen“, erklärt Lea Alfers.

      Tombola mit attraktiven Preisen

      Auch die Tombola darf nicht fehlen. Zahlreiche Schermbecker und Dorstener Geschäftsleute haben Preise gestiftet. „Wir hoffen auf denselben Run auf die Lose wie im vergangenen Jahr!“, so Steffi Voß aus dem Planungsteam.

      Zu den Hauptpreisen gehören ein Wochenende im Chalet in Holland, bereitgestellt von „2forLiving“, und ein Wochenende im Ferienhaus Heidetraum für acht Personen von „traumferienvilla.de“.

      Einladung an alle

      „Wir freuen uns riesig auf den Tag, auf die entspannte und gesellige Stimmung und hoffen auf einen tollen Abend, der ein unvergesslicher Abschluss unserer Jahresaktion werden soll. Also schnappt euch eure Familie, sagt euren Mädels Bescheid, nehmt euren Kegelclub mit, macht einen Mannschaftsausflug und lasst uns gemeinsam Gutes tun! Wir freuen uns auf euch!“, lädt das Superhelden-Team ein.

      Rückblick: Doppelte Freude rund um Ostern

      Bereits zu Ostern konnte das Superhelden-Team Schermbeck e.V. ein starkes Zeichen setzen. Wie Lea Alfers am Sonntag mitteilte, wurden gleich vier Spendensummen übergeben, zwei davon sogar persönlich. Insgesamt kamen über 35.000 Euro zusammen, die an Einrichtungen gingen, die schwer erkrankte Kinder unterstützen. Das Geld fließt direkt in konkrete Projekte, von denen betroffene Familien profitieren.

      Feuerwehr Schermbeck rückt diese Woche zu zwei Einsätzen aus

      Am Mittwoch und Samstag war die Feuerwehr Schermbeck gleich zweimal im Einsatz.

      In Altschermbeck wurde eine Ölspur beseitigt, während im Ortsteil Schermbeck ein umgestürzter Baum die Straße blockierte.

      Ölspur in Altschermbeck

      Der Löschzug Altschermbeck wurde am Mittwoch um 11.14 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Ölspur“ zum Kapellenweg alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen etwa zwei Quadratmeter großen Ölfleck auf der Fahrbahn fest. Dieser wurde mit Ölbindemittel abgestreut und anschließend aufgenommen. Zusätzlich stellten die Feuerwehrleute Warnschilder auf. Die Einsatzstelle wurde danach an die Polizei übergeben.

      Baum blockiert Straße im Tiefen Weg

      Am Samstag rückte der Löschzug Schermbeck um 10.09 Uhr zu einem weiteren Einsatz aus. Unter dem Stichwort „Baum auf Fahrbahn“ wurden die Kräfte zum Tiefen Weg gerufen. Dort blockierte ein umgestürzter Baum die Straße. Mithilfe einer Motorkettensäge wurde der Baum zerkleinert und beiseite geräumt, sodass die Fahrbahn wieder frei passierbar war.

      HÖHNER rocken Schloss Raesfeld mit Philharmonie Westfalen

      HÖHNER Philharmonic begeisterte erneut in Raesfeld am Samstagabend am Schloss Raesfeld das Publikum.

      Wer kennt sie nicht, die Höhner aus Köln. Selbst fernab vom Rhein haben die Kultmusiker längst viele Fans gewonnen. Seit Jahren zählen sie zu den Publikumslieblingen der Musiklandschaft Westfalen und treten regelmäßig im Schloss Raesfeld auf. An diesem Samstag standen sie erneut auf der Bühne – diesmal mit Frontsänger Patrick Lück, der 2017 sein Debüt in Raesfeld feierte. Zuvor hatte Henning Krautmacher über 36 Jahre das Gesicht der Band geprägt, bevor er 2022, ebenfalls im Rahmen der Musiklandschaft in Raesfeld, seinen Abschied bekanntgab. Auch zahlreiche Besucher aus Schermbeck nutzten die Gelegenheit und reisten an, um das Konzert in der Nachbarschaft zu erleben.

      Patrick Lück begeisterte das Publikum  mit der HÖHNER Philharmonic am Schloss Raesfeld
      Patrick Lück begeisterte das Publikum mit der HÖHNER Philharmonic am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse

      An diesem Samstag kehrten sie mit Frontsänger Patrick Lück zurück, der bereits 2023 erstmals in Raesfeld auf der Bühne stand. Zuvor prägte Henning Krautmacher über 36 Jahre lang die Band, bevor er 2022, ebenfalls in Raesfeld, im Rahmen der Musiklandschaft seinen Abschied bekannt gab.

      Höhner am Schloss Raesfeld 2025-Musiklandschaft Westfalen
      Schermbecker Frauenrunde am Wasserschloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse

      Klassik trifft Kölsch

      Die Stimmung im Schlosshof war bestens, die Plätze bis auf den letzten gefüllt. Was den Abend besonders machte: Die Höhner können nicht nur Karnevalshits, sondern auch Klassik. Gemeinsam mit der Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Michael Zlabinger zeigten sie, wie gut beides zusammenpasst. Schon in der Vergangenheit hatten die Musiker diese Mischung erfolgreich präsentiert – nun mit neuer Energie und humorvoll verpackt.

      Höhner am Schloss Raesfeld 2025-Musiklandschaft Westfalen
      Foto: Petra Bosse

      Zwischen Gisela und Prinzessin

      Neue Lieder wie „Gisela“ reihten sich in das Programm ein, das nach und nach immer mehr Fans von den Stühlen riss. Am Ende hielt es kaum noch jemanden auf dem Platz. Mit kräftigem Applaus, Mitsingen und rhythmischem Klatschen begleiteten die Zuschauer Klassiker wie „Wenn nicht jetzt, wann dann“, „Prinzessin“ und „Schenk mir dein Herz“. Diese Hits durften nicht fehlen und sorgten für den Höhepunkt eines Abends, der Musik, Humor und Lebensfreude vereinte.

      Kandidaten in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 11

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      Wir möchten von den Bürgermeisterkandidaten wissen, ob es Verbesserungsbedarf in der Kinderbetreuung gibt? Vier Kandidaten treten zur Kommunalwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).

      In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
      Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

      Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

      11. Gibt es Ihrer Meinung nach Verbesserungsbedarf bei der Kinderbetreuung, an den Schulen oder bei der Digitalisierung im Bildungsbereich

      Mike Rexforth

      Ich glaube, wir sind in Schermbeck mehr als gut aufgestellt: unsere Tagesmütter, Kindertageseinrichtungen und Kitas, unser Angebot an Offenem Ganztag – eigentlich eine komplette Abdeckung des Bedarfs. Jedes Kind, das versorgt werden soll, wird in Schermbeck einen Platz bekommen. Vielleicht kann man bei den Betreuungsangeboten die Flexibilität aus Sicht der Eltern verbessern, aber es gibt aktuell noch gesetzliche Hürden, die genommen werden müssten. Und ohne Personal geht nichts


      Dieter Michallek

      Bei der Kinderbetreuung müssen wir besser werden – mehr flexiblere Öffnungszeiten und qualifiziertes Personal sind nötig. Berufstätige Eltern brauchen verlässliche Betreuung. Der Ausbau der Digitalisierung an unseren Schulen hinkt hinterher: Schnelles Internet, moderne Tablets und interaktive Whiteboards gehören in jedes Klassenzimmer. Unsere Kinder verdienen eine zeitgemäße Bildung, die sie auf die digitale Zukunft vorbereitet. Investitionen in Betreuung und Bildung sind Investitionen in Schermbecks Zukunft.


      Manuel Schmidt

      Na klar! Wer glaubt, Betreuung und Schule laufen hier wie von selbst, hat vermutlich noch nie versucht, einen Betreuungsplatz nach Feierabend zu bekommen oder WLAN im Klassenzimmer einzurichten.

      Kinderbetreuung muss flexibler, einfacher, verlässlicher werden. Schulen brauchen mehr als Whiteboards zum Angeben – sie brauchen digitale Infrastruktur, die funktioniert, Lehrkräfte, die fit gemacht werden, und Beteiligung von allen Seiten. Digitalisierung darf kein Zauberwort sein, sondern muss im Alltag ankommen.

      Und wenn’s klemmt: einfach mal die Schüler und Lehrerkräfte fragen, die wissen oft besser Bescheid als die Verwaltung oder der Rat.


      Stefan Dürrbaum

      Ja, in diesen drei Bereichen sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf, um Schermbeck für die Zukunft aufzustellen.
      Kinderbetreuung: Wir müssen die Verfügbarkeit von Kita-Plätzen erhöhen und flexiblere Betreuungszeiten anbieten. Dabei geht es nicht nur um die Quantität, sondern auch um die Qualität – von der Ausstattung bis zum qualifizierten Personal.

      Schulen: Die Modernisierung unserer Schulen ist entscheidend. Neben dem Neubau der Grundschule liegt der Fokus auf der Schaffung moderner Lernumgebungen, die Kindern optimale Entfaltungsmöglichkeiten bieten.

      Digitalisierung: Hier gibt es enormes Potenzial. Wir brauchen eine flächendeckend exzellente digitale Infrastruktur in allen Schulen. Zudem müssen Lehrkräfte geschult und pädagogische Konzepte entwickelt werden, um digitale Medien sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Schermbeck soll in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehmen.

      Ich möchte sicherstellen, dass wir die besten Voraussetzungen schaffen, damit sich unsere Kinder optimal auf ihre Zukunft vorbereiten können.


      Morgen geht es im Teil 12 um Bürgerbeteiligung und Verwaltung.

      Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW

      Bürgermeisterwahl in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 10

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      Bildung, Jugend und Familien: Vier Kandidaten treten zur Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).

      In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
      Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

      Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

      10. Wie planen Sie, Schermbeck für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu gestalten – auch im Freizeitbereich?

      Mike Rexforth

      In den letzten Jahren haben wir massiv in unsere Sport- und Freizeitanlagen investiert, ebenso in unsere Spielplätze – ein wichtiger Schritt zur Attraktivitätssteigerung. Die Sanierung der Dreifachsporthalle wird ein weiterer wichtiger Schritt sein. Daneben haben wir auf unterschiedliche Art und Weise weitere Vereine wie Schießgruppen, Reitsport- und Heimatvereine finanziell unterstützt, um ihre Anlagen und damit ihr Angebot attraktiv zu gestalten.

      Der Neubau der Grundschule wird ein weiterer Meilenstein sein. Gute Bildung ist unerlässlich – daher auch die massive Förderung der Gesamtschule Schermbeck als Bildungsort. Die Jugendhilfeeinrichtungen der evangelischen Kirche, das YOU, die Förderung der Jugendsozialarbeit dort sowie die Neueinrichtung der Schulsozialarbeit sind weitere wichtige Schritte.
      Wir haben in Schermbeck ein solides Fundament geschaffen.


      Dieter Michallek

      Schermbeck soll für Familien bezahlbar bleiben – bezahlbares Wohnen ist dabei zentral. Der Neubau unserer Grundschule schafft ideale Lernbedingungen für alle Kinder. Gesunde Schulverpflegung mit frischen, regionalen Lebensmitteln ist mir wichtig.

      Unsere Vereine bieten fantastische Möglichkeiten: Sport, Feuerwehr, Pfadfinder und kirchliche Angebote sorgen für Vielfalt. Diese starke Gemeinschaft wollen wir erhalten und ausbauen. Hier können Kinder und Jugendliche ihre Talente entdecken und echte Freundschaften knüpfen – das macht Schermbeck lebenswert.


      Manuel Schmidt

      Freizeit ist mehr als Netflix und Dorfplatz. Ich will mehr Räume für Jugendliche, mehr Open-Air, weniger Genehmigungsstress für Initiativen und Projekte. Jugendbeteiligung nicht als Alibi, sondern als Dauerbaustelle: Wer mitmacht, darf auch mitbestimmen.

      Für Familien: sichere Wege, flexible Betreuungszeiten, echte Begegnungsorte – von der Turnhalle bis zur Lesebank. Und am Ende gilt: Schermbeck soll ein Ort sein, an dem man gerne bleibt, auch wenn man mal aus Versehen erwachsen wird.


      Stefan Dürrbaum

      Ich möchte Schermbeck zu einem Ort machen, an dem sich junge Menschen langfristig wohlfühlen und ihre Zukunft sehen. Dafür müssen wir die Gemeinde in folgenden Bereichen attraktiver gestalten: Bildung und Perspektiven: Neben der Modernisierung von Kitas und Schulen ist mir die Vernetzung mit lokalen Unternehmen wichtig. So können wir jungen Menschen frühzeitig Ausbildungs- und Jobperspektiven in Schermbeck aufzeigen.

      Wohnen und Lebensqualität: Ich setze mich für bezahlbaren Wohnraum für junge Familien ein. Ebenso müssen wir die Sicherheit sowie die Qualität von Spielplätzen und öffentlichen Grünflächen kontinuierlich verbessern.

      Freizeit und Kultur: Wir müssen den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuhören und attraktive Treffpunkte sowie Freizeitmöglichkeiten schaffen. Dazu gehören bedarfsgerechte Jugendzentren sowie Sport- und Kulturangebote. Indem wir sie aktiv in die Planung von Events einbeziehen, stellen wir sicher, dass die Angebote ihren Interessen entsprechen.

      Digitale Infrastruktur: Ein guter Breitbandausbau ist heute essenziell für Bildung, Freizeit und berufliche Perspektiven. Kurz gesagt: Mein Ziel ist es, in Schermbeck eine Umgebung zu schaffen, die junge Menschen nicht nur hält, sondern auch aktiv anzieht und ihnen eine lebenswerte Zukunft bietet.


      Morgen möchten wir wissen, ob es Verbesserungsbedarf bei der Kinderbetreuung, an den Schulen oder bei der Digitalisierung im Bildungsbereich gibt?

      Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

      Zeitreise 2.0 im Museum Sondermann: Schermbecker Geschichte zum Anfassen

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      Spannende Zeitreise 2.0 im Museum Sondermann: Rainer Gardemann zog 50 Geschichtsinteressierte in seinen Bann.

      Das Interesse an regionaler Geschichte ist ungebrochen. Zur Neuauflage der Zeitreise kamen rund 50 Gäste ins Museum Sondermann im Weselerwald. Sie folgten aufmerksam dem Vortrag von Rainer Gardemann, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Gemeinde Schermbeck, Mitglied des Kreistages und leidenschaftlicher Hobbyhistoriker. Eingeladen hatte der CDU-Ortsverband Damm Dämmerwald Weselerwald. Die Begrüßung übernahmen die Ortsverbandsvorsitzende Friederike Venohr und Bürgermeister Mike Rexforth, der die Bedeutung der Außenbereiche von Schermbeck hervorhob.

      Foto: Presse/CDU

      Geschichte lebendig erzählt

      Rainer Gardemann widmet sich seit vielen Jahren der lokalen Geschichte. In Schermbeck bietet er auch Führungen an unter dem Motto „700 Jahre Schermbecker Geschichte auf 200 Metern“. Beim Vortrag im Museum schilderte er die harten Lebensumstände in den Außenbereichen über viele Jahrhunderte. Katholiken und Protestanten lebten hier eng beieinander. Konflikte blieben nicht aus, hielten sich aber in Grenzen. Eine wichtige Rolle spielte dabei die preußische Oberhoheit, die zeitweise auch Religionsfreiheit förderte.

      Leibeigenschaft habe es in Schermbeck nicht gegeben, betonte Gardemann. Luxus allerdings auch nicht. „Fest steht, dass es unseren Vorfahren hier noch nie so gut ging wie uns“, sagte er. Eindrücklich untermalte er seine Schilderungen mit Zitaten aus alten Steuer- und Grundbuchakten. Namen wie Tersteegen oder ter Stegen ließen sich schon in frühen Dokumenten finden. Er berichtete außerdem von der Schweinefütterung im Wald, der Wolfsjagd und dem Heizbedarf, der jedes Stück Bruchholz verschwinden ließ.

      Zeitreise ins Museum von Sondermann mit Rainer Gardemann
      Rainer Gardemann hält nicht nur – wie an diesem Abend – geschichtliche Vorträge, sondern bietet auch Führungen in Schermbeck an.. Foto: Presse/CDU

      Vom Vortrag zum Austausch

      Über eine Stunde lang hielt Gardemann die Gäste mit spannenden Einblicken und Anekdoten in Bann. Im Anschluss entwickelte sich ein lebendiger Austausch. Viele Besucher blieben, erzählten von eigenen Familiengeschichten und Kindheitserinnerungen.

      Das Museum Sondermann an der Marienthaler Straße bot dafür den idealen Rahmen. Elke und Klaus Sondermann haben in den alten Stallungen eine liebevoll gestaltete Sammlung historischer Gegenstände eingerichtet. Zwischen Werkzeugen, Möbeln und Alltagsgegenständen vergangener Jahrzehnte bekamen die Gäste einen authentischen Eindruck vom Leben auf den Höfen zwischen Niederrhein und Münsterland. Bei einem kühlen Getränk und in gemütlicher Runde schloss sich der Kreis der Zeitreise.

      Friederike Venohr zog ein positives Fazit: „Ich war wieder einmal begeistert von dem tollen Vortrag vor diesem historischen Ambiente. Das war erneut eine faszinierende Zeitreise.“

      RWW fördert Nachhaltigkeit in Schermbeck mit neuem Konzept

      Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sind auch in Schermbeck Themen, die den Alltag prägen. Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft widmet sich diesen Aufgaben nicht nur als Wasserversorger, sondern setzt auch auf Projekte, die Bewusstsein schaffen und konkrete Verbesserungen bewirken.

      Neues Konzept für Spenden und Sponsoring

      RWW habe, so heißt es, sein Spenden- und Sponsoringkonzept überarbeitet. Ziel sei es, Vereine und Einrichtungen künftig noch stärker bei Projekten zu unterstützen, die Klima, Umwelt und Ressourcenschutz fördern.
      Pressesprecher Ramon Steggink erklärte, dass die Weiterentwicklung nötig gewesen sei, um den Fokus neu auszurichten. Neben der Anschaffung von Materialien für Vereine gehe es jetzt verstärkt um nachhaltige Projekte wie Hochbeete, Wasserspender oder Pflanzaktionen.

      TUK-Award 2025

      Unter dem Motto „Nachhaltigkeit verdient einen Preis“ hat RWW 2025 erstmals den TUK-Award ausgelobt. TUK steht für Trinkwasser, Umwelt und Klima. Der Wettbewerb richtet sich an Vereine sowie an Schulen, Kitas, Tagesstätten und Jugendzentren.
      Die drei besten Projekte aus den Kommunen werden mit bis zu 1.000 Euro ausgezeichnet. Eingereicht werden konnten kreative Ideen und Aktionen, die sich rund um die Themen Trinkwasser, Umwelt und Klima drehen.

      Rohrnetzmaßnahmen in Schermbeck

      Parallel zu den Förderprojekten arbeitet RWW kontinuierlich am Rohrnetz, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Schadensanfällige Leitungen werden priorisiert und systematisch erneuert.
      Aktuell ist eine Maßnahme im Kuhweg in Gahlen in Vorbereitung: Rund 700 Meter neue Leitungen sollen dort verlegt werden. In den vergangenen Jahren wurden bereits Projekte an der Weseler- und Maassenstraße, der Straße Lichtenhagen, der Schustergasse sowie 2024 im Neubaugebiet Spechort erfolgreich abgeschlossen. Dort entstanden rund 600 Meter neuer Leitungen für die Versorgung der Haushalte.

      Bürgermeisterwahl in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 9

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      Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf öffentlichen oder gemeindeeigenen Flächen.

      Vier Kandidaten treten zur Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).

      In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
      Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

      Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

      9. Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf öffentlichen oder gemeindeeigenen Flächen?

      Mike Rexforth

      Wir werden als Gemeinde selbst in den Bau von Windkraftanlagen investieren, den Bau von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen lehne ich ab. Der Ertrag solcher Anlagen im Verhältnis zum Verbrauch wertvoller Acker- und Weiden steht in keinem Verhältnis. Eigene Photovoltaikanlagen unterhalten wir bereits auf den Dächern der Gesamtschule und des Rathauses, die neue Grundschule wird ebenfalls mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.


      Dieter Michallek

      Erneuerbare Energien sind die Zukunft – auch in Schermbeck. Die bereits installierten Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden sind ein guter Anfang, aber wir müssen konsequent weitermachen. Bei jeder Sanierung und jedem Neubau gehören Solaranlagen, Wärmepumpen und moderne Energietechnik zum Standard. So sparen wir langfristig Kosten, schützen das Klima und werden unabhängiger von teuren Energieimporten. Das ist gut für unsere Umwelt und unseren Geldbeutel.


      Manuel Schmidt

      Erneuerbare Energien sind für mich alternativloser als ein cDU-Kandidat im Münsterland. Wer heute noch Kohle und Gas für Zukunftstechnologien hält, liest wahrscheinlich morgens Zeitung aus Papier und schickt Liebesbriefe per Faxgerät.

      Sonne und Wind sind nicht nur sauberer, sie machen uns auch unabhängiger von weltpolitischen Launen irgendwelcher fossiler Despoten.

      Photovoltaik bleibt der Star unter den Erneuerbaren: einfach, effizient und mittlerweile sogar rentabler als die eine oder andere dubiose Finanzanlage. Speichertechnik entwickelt sich schneller, als man „kommunale Haushaltssperre“ buchstabieren kann. Wir müssen da einfach dranbleiben – egal ob privat, öffentlich oder irgendwo dazwischen.

      Jetzt der Haken: Schermbeck hat, sagen wir’s ehrlich, nicht unbedingt die größten Grundstücksperlen im Portfolio. Windkraft? Unsere Flächen reichen maximal für ein einsames Windrad, nicht aber für den Energiepark des Jahrhunderts. Photovoltaik? Da stehen manche gemeindeeigenen Dächer öfter im Schatten als unser Noch-Bürgermeister bei der Eigenlob-Session.

      Trotzdem gilt: Ich nehme jede realistische Chance mit – egal wie klein, skurril oder auf den ersten Blick unattraktiv sie scheint. Bürgerenergie, Nachbarschaftsprojekte, kreative Kooperationen – alles ist drin. Hauptsache, wir tun was, statt nur zu jammern, dass die Welt zu komplex ist.


      Stefan Dürrbaum

      Erneuerbare Energien sind zentral für die Zukunft Schermbecks. Sie machen unsere Gemeinde klimafreundlicher, unabhängiger und wirtschaftlich stabiler.

      Meine Schwerpunkte sind: Photovoltaik auf öffentlichen Flächen: Wir sollten konsequent alle verfügbaren Dachflächen von Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden für Solaranlagen nutzen. Das senkt nicht nur langfristig die Kosten, sondern hat auch eine wichtige Vorbildfunktion.

      Windkraft mit Bedacht: Windenergie ist ein wichtiger Baustein, erfordert aber ein sensibles Vorgehen. Wir müssen sorgfältig geeignete Flächen identifizieren, die eine geringe Beeinträchtigung für Anwohner und Natur bedeuten. Eine frühzeitige und transparente Bürgerbeteiligung ist dabei unerlässlich.

      Mein Ziel ist, dass Schermbeck einen signifikanten Beitrag zur regionalen Energiewende leistet und langfristig von steigenden Energiepreisen unabhängiger wird.


      Morgen geht es um Bildung, Jugend und Familien

      Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW

      Tennisferien beim ATC: Sommer-Tenniscamp für Kinder und Jugendliche

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      Auch in den Sommerferien 2025 lädt der Tennisclub Altschermbeck (ATC) wieder sportbegeisterte Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren zum beliebten Sommer-Tenniscamp ein.

      Drei Tage lang stehen Training, Spiel und jede Menge Spaß auf der Anlage des ATC im Mittelpunkt.

      Intensives Training mit erfahrenen Coaches

      Unter der Leitung von Robbie Soffers und der Tennisschule Oranje erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm. Technikübungen, spannende Matches und koordinative Spiele sorgen dafür, dass sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

      Für Mitglieder und Nichtmitglieder

      Das Camp richtet sich an alle, die den Tennissport kennenlernen oder ihre Fähigkeiten verbessern möchten. Trainiert wird täglich von 10 bis 15 Uhr, inklusive Pausen. Am letzten Tag gibt es ein gemeinsames Mittagessen.

      Zwei Camp-Termine zur Auswahl

        1. bis 18. Juli (Mittwoch bis Freitag)
        und vom
      • 20. bis 22. August (Mittwoch bis Freitag

      Beide Termine können einzeln oder in Kombination gebucht werden. Eine tageweise Teilnahme ist nach Absprache ebenfalls möglich.

      Anmeldung und Kosten

      Die Teilnehmerzahl ist pro Camp auf 32 begrenzt. Die Kosten betragen 99 Euro für drei Tage. Anmeldungen nimmt Robbie Soffers telefonisch unter 0157 52879200 entgegen. Weitere Infos gibt es online unter www.tc-altschermbeck.de.

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