Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Im Gespräch mit den Bürgern sind drei zentrale Kritikpunkte und Sorgen immer wieder aufgetaucht, die ich sehr ernst nehme. Sie stellen für mich einen klaren Arbeitsauftrag dar:
- Fehlende Nahversorgung und Anbindung der Außenbereiche: Viele Bürger, ob jung oder alt, fühlen sich in den Außenbezirken abgehängt. Um diese Lücke zu schließen, werde ich innovative Konzepte wie Rufbusse, Bürgerbusse und dezentrale Dorfläden fördern, um die Lebensqualität in allen Teilen Schermbecks zu verbessern.
- Unzureichende Kommunikation und Beteiligung: Oft haben die Bürger das Gefühl, dass Entscheidungen intransparent sind und über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Meine Antwort darauf ist eine offensivere Informationspolitik und der Ausbau von digitalen Beteiligungsplattformen sowie themenspezifischen Bürgerversammlungen. Ich möchte einen echten Dialog etablieren.
- Sorge um die Zukunft der Generationen: Es besteht der Wunsch, dass wir nicht nur verwalten, sondern aktiv in die Zukunft investieren. Ich bin entschlossen, massiv in unsere Bildungsinfrastruktur zu investieren und das kulturelle sowie freizeitliche Angebot für junge Menschen bedarfsgerecht auszubauen. Gleichzeitig werden wir die Bedürfnisse der älteren Generationen, etwa bei Mobilität und Einkaufsmöglichkeiten, berücksichtigen.
Diese Kritikpunkte sind für mich kein Grund zur Resignation, sondern ein klarer Auftrag, diese Sorgen anzupacken und gemeinsam mit den Schermbeckern Lösungen zu finden“.























