Große Geburtstagsparty vom Autohaus Bellendorf am 26. Oktober in Dorsten / mit international bekanntem DJ Plastik Funk
Im Jahr 1994 begann die Geschichte vom Autohaus Bellendorf in Kirchhellen mit einer Unterschrift von Christoph Bellendorf auf einem SEAT-Händlervertrag. Heute sind wir 30 Jahre weiter – 30 turbulente Jahre, in denen viel passiert ist. Christoph und Tobias Bellendorf sind sehr stolz auf das Erreichte und wo sie heute mit ihrem gut 70-köpfigen Team stehen. Und das soll gefeiert werden! Aber Feiern heißt bei Bellendorf nicht etwa Bierwagen, Bratwurst und Hüpfburg.
Kaum verändert – Christoph Bellendorf, hier im Jahre 2006 vor seinem Autohaus.
Zum 30. Bestehen des Autohauses Bellendorf wird eine große Party gestartet! Am Samstag, 26. Oktober, wird in die Galerie der Traumfänger in Dorsten eine Partynacht stattfinden, die ihresgleichen sucht. Im Schatten des Förderturms der Zeche Fürst Leopold will das Team Bellendorf mit seinen Kunden und Geschäftspartnern, Freunden und Car-Lovern feiern und tanzen bis zum nächsten Morgen. In der grandiosen Location wird es eine Party geben, die allen Gästen in Erinnerung bleiben wird – mit einzigartiger Club-Atmosphäre, Musik von mehreren DJ’s, dazu Street Art, Food, Akrobatik und unerwarteten Sideacts, die unter die Haut gehen werden.
Du bist eingeladen, dabei zu sein. Melde Dich jetzt an!
Für den richtigen Spirit sorgt u.a. der aufstrebende Local Hero DJ Salvatore Mancuso und als besonderes Highlight wird der international bekannte DJ Plastik Funk den Gästen mit seinen Beats einheizen. Plastik Funk ist nicht nur vom Parookaville Festival in Weeze bekannt sondern legt längst weltweit in den angesagtesten Clubs auf.
DJ Plastik Funk
Willst Du dabei sein und mit dem Team vom Autohaus Bellendorf zum 30. eine unvergessliche Partynacht erleben?
Die Religionszugehörigkeit der Einwohner Schermbecks hat sich zwischen den Zensusjahren 2011 und 2022 deutlich verändert.
Während die Gesamtbevölkerung in diesem Zeitraum nahezu konstant blieb (+80), veränderten sich die Anteile der verschiedenen Religionsgemeinschaften spürbar.
Am 15. Mai 2022 verzeichnete Schermbeck eine Gesamtbevölkerung von 13.417 Einwohnern. Davon gehörten:
5.198 Personen (38,7 %) der römisch-katholischen Kirche an,
4.426 Personen (33,0 %) der evangelischen Kirche,
3.796 Personen (28,3 %) waren konfessionslos oder ohne Angabe einer Religion.
Im Vergleich zum 9. Mai 2011, als Schermbeck 13.337 Einwohner zählte, waren die Anteile wie folgt verteilt:
5.851 Personen (43,9 %) waren katholisch,
4.917 Personen (36,9 %) gehörten der evangelischen Kirche an,
2.570 Personen (19,3 %) waren konfessionslos oder ohne Angabe einer Religion.
Fazit
Insgesamt zeigt sich ein Rückgang der beiden großen christlichen Kirchen in Schermbeck. Der Anteil der katholischen Bevölkerung sank um 5,2 Prozentpunkte, während die evangelische Kirche einen Rückgang von 3,9 Prozentpunkten verzeichnete. Gleichzeitig stieg der Anteil der konfessionslosen Einwohner von 19,3 % im Jahr 2011 auf 28,3 % im Jahr 2022.
Diese Entwicklung spiegelt einen landesweiten Trend wider, bei dem religiöse Bindungen abnehmen und die Zahl der Menschen ohne Religionszugehörigkeit wächst. (Quelle: IT:NRW)
Am Donnerstag, den 19.09.2024, gegen 17:05 Uhr kam es in Hünxe, Gartrop-Bühl, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.
Ein 19-jähriger Mann aus Hünxe fuhr mit einem Traktor auf der Gahlener Straße in Richtung Hünxe, aus Schermbeck kommend. In Höhe der Einmündung Lipperhofweg wollte er nach links in eine Nebenstraße abbiegen. Dabei stieß er mit einem entgegenkommenden 50-jährigen Motorradfahrer aus Bottrop zusammen, der in Richtung Schermbeck unterwegs war.
Der Motorradfahrer erlitt schwerste Verletzungen und verstarb trotz notfallmedizinischer Erstversorgung durch einen Notarzt noch an der Unfallstelle.
Der Traktorfahrer zog sich leichte Verletzungen zu und wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Die Unfallstelle blieb bis etwa 22:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet, während das stark beschädigte Motorrad und der Traktor sichergestellt wurden. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei übernahm die Ermittlungen, die zur Unfallursache weiterhin andauern.
Vorbereitende Maßnahmen für Sanierung in Schermbeck-Gahlen – Die Zufahrten zur L104 Maassenstraße und Kirchstraße werden gesperrt
Aktuell werden vorbereitende Maßnahmen für die Sanierungsarbeiten am Knotenpunkt L104 Maassenstraße / L463 Hünxer Straße sowie Östricher Straße / Kirchstraße in Schermbeck-Gahlen durchgeführt.
Sperrung und Verkehrsregelung ab Freitag
Ab Freitag bis voraussichtlich Montag wird die Fahrbahn im Knotenpunkt saniert. Dafür wird die L463 Hünxer Straße / Östricher Straße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt. Die Zufahrten zur L104 Maassenstraße und Kirchstraße werden gesperrt und umgeleitet.
Sperrung der Brücke
Die Brücke wurde bereits am Donnerstag gesperrt. Laut Straßen.NRW liegt der Grund darin, dass ab der Brücke kaum Wendemöglichkeiten bestehen. Die Zufahrt zur Maassenstraße aus Richtung L463 Hünxer Straße / Östricher Straße bleibt jedoch bis Freitagmittag möglich.
Umleitungen für den Verkehr
Der motorisierte Verkehr wird über die B58 Weseler Straße / Schermbecker Landstraße, L1 Dinslakener Straße und L463 Gahlener Straße / Hünxer Straße umgeleitet. Ab Freitagnachmittag gilt die Umleitung auch in umgekehrter Richtung. In Richtung Gahlen erfolgt die Umleitung über die L463 Östricher Straße und L104 Bestener Straße. Verkehrsteilnehmer aus Dorsten werden bereits vor dem Abzweig L104 Bestener Straße durch Hinweisschilder informiert.
Durchfahrt für Rettungsdienste
Für Rettungsdienste und Einsatzfahrzeuge bleibt die Durchfahrt weiterhin möglich.
Am Samstag, den 21. September, lädt der Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen e.V. zu einem Flohmarkt rund um „Pferdekram und Reitklamotten“ ein.
Vielfalt für Groß und Klein
Mit rund 40 Ausstellerinnen und Aussteller erwartet die Besucher ein vielfältiges Angebot für Reitbegeisterte jeden Alters. Von gebrauchter Reitbekleidung bis hin zu Zubehör für Pferd und Stall ist alles dabei.
Leckere Verpflegung inklusive
Der Reiterverein sorgt natürlich auch für das leibliche Wohl. Ein besonderes Highlight ist die beliebte „Gahlener Waffel“, die auf keinen Fall fehlen darf.
Standplätze noch verfügbar
Wer noch einen der begehrten Standplätze ergattern möchte, kann sich bis Freitag per E-Mail bei [email protected] anmelden.
Ein fahrender Schallplattenladen auf Abschiedstour. Am Donnerstag, den 17. Oktober, von 14 bis 19 Uhr, wird der VINYL BUS im Rahmen seiner Abschiedstour bei Plattenbau, Maassenstraße 89 in Schermbeck, Station machen.
Der VINYL BUS, ein umgebauter amerikanischer Schulbus, hat in den letzten fünf Jahren über 300 Termine in ganz Deutschland wahrgenommen. Nun geht er auf seine große Abschiedstournee. Die Idee des Busses ist es, Schallplattenfans in Gegenden zu erreichen, in denen es keine Plattenläden mehr gibt – ähnlich wie früher die Bücherbusse. Seit der ersten Fahrt im November 2019 erfreut sich der VINYL BUS großer Beliebtheit, insbesondere da die Schallplatte ihr Comeback feiert.
Große Auswahl für Vinyl-Fans
Im acht Meter langen Bus finden Vinyl-Liebhaber eine Auswahl von rund 4.000 gebrauchten LPs. Das Angebot umfasst viele Musikrichtungen, darunter Rock, Pop, Jazz, Funk, Soul, Reggae, Avantgarde, Folk und Soundtracks. Klassik, Volksmusik oder Schlager sind allerdings nicht im Repertoire.
Professionell gereinigte LPs
Für qualitätsbewusste Vinyl-Sammler: Alle LPs wurden mit einer professionellen Ultraschall-Plattenwaschmaschine von Clearaudio gereinigt. Dieser aufwändige Prozess entfernt den Schmutz aus den tiefen Rillen, sodass die Schallplatten nahezu ohne störende Hintergrundgeräusche abspielen.
Preise und Raritäten
Die Preise der im Bus angebotenen LPs liegen zwischen 5 und 100 Euro. Sammler seltener Schallplatten können eine Raritätenliste mit rund 1.000 Titeln per E-Mail anfordern und aus diesen besonderen Schätzen auswählen, die über 100 Euro kosten. Die Platten werden dann auf Wunsch zum Termin mitgebracht. Vor Ort ist sowohl Barzahlung als auch die Zahlung mit allen gängigen Karten möglich.
Hörproben und Rabattaktionen
Im Bus können die Gäste Platten direkt anhören, dank einer hochwertigen HiFi-Anlage mit Komponenten der Partner Clearaudio und Elac. Für die Abschiedstour gibt es zudem besondere Rabatte: Ab einem Einkaufswert von 100 Euro erhalten Kunden 10 % Rabatt, bei 300 Euro 15 % und ab 500 Euro sogar 20 % auf alle gebrauchten Platten.
Letzte Chance auf der Abschiedstour
Initiator und Gründer des VINYL BUS, Michael Lohrmann, freut sich darauf, sich persönlich von seinen Gästen zu verabschieden. „Der VINYL BUS hat sich als Institution etabliert, und ich möchte die letzte Tour nutzen, um allen treuen Besuchern Tschüss zu sagen.“
Termin in Schermbeck
Datum: Donnerstag, 17. Oktober Uhrzeit: 14 bis 19 Uhr Ort: Plattenbau, Maassenstraße 89, 46514 Schermbeck
In Erle keine Unbekannte, und jetzt kommt die kanadische Sängerin und Songwriterin Sarah Smith am 6. Oktober (Sonntag) nach Schermbeck. Bereits durch mehrere ausverkaufte Konzerte in der Region bekannt, wird sie nun mit ihrer Band die Kulturdeele Rittmann in Üfte rocken. Ihre Fans dürfen sich auf einen energiegeladenen Abend voller rockiger Songs und gefühlvoller Balladen freuen.
Die kanadische Sängerin und Songwriterin Sarah Smith ist aktuell auf Europatournee, und ihre zahlreichen Fans in der Region können sich auf ein besonderes Konzert auf der Kulturdeele Rittmann in Üfte freuen.
Konzert auf der Kulturdeele Rittmann
„Wir sind begeistert, dass wir diese Ausnahmekünstlerin für ein Konzert bei uns am 6. Oktober gewinnen konnten“, so Michael Rittmann, der bereits in der letzten Woche ein fast ausverkauftes Konzert des beliebten Duos Kruse und Blanke auf seiner Kulturdeele präsentierte. Er ergänzt: „Sarah wird mit ihrer Band die Deele rocken, da bin ich mir sicher.“
Die kanadische Songwriterin und Sängerin Sarah Smith in Erle. Foto: Petra Bosse/Archiv.
Eine Künstlerin mit großer Fangemeinde
Sarah Smith, mehrfache Award-Gewinnerin, ist in der Region bereits durch mehrere ausverkaufte Konzerte bekannt. Ihre Fangemeinde wächst stetig, und es ist zu erwarten, dass auch dieses Konzert schnell ausverkauft sein wird. Ihre energiegeladene Bühnenpräsenz und die Mischung aus rockigen und ruhigeren Balladen, die durch ihre markante Stimme besticht, begeistern jedes Mal aufs Neue.
Ein unvergessliches Konzerterlebnis
Die Veranstalter sind überzeugt, dass das Konzert am 6. Oktober die Fangemeinde der sympathischen Kanadierin in Deutschland weiter vergrößern wird.
Am 25. September erwartet Fitness- und Gesundheitsinteressierte im INJOY Dorsten ein besonderes Highlight: Dr. Daniel Bücheler, Chefarzt der Rehaklinik am Berger See in Gelsenkirchen, wird einen exklusiven Vortrag über Vitalität und Gesundheit im fortgeschrittenen Lebensalter halten.
Der renommierte Orthopäde wird dabei auf Fragen eingehen, die vor allem Menschen ab 50 Jahren beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie der Nutzen von Muskeltraining trotz Verschleißerscheinungen, das aktive Leben mit Gelenkprothesen und die allgemeine Vorbeugung gesundheitlicher Probleme.
Sein Leben auch im Alter aktiv gestalten
Paul Underberg, Inhaber des INJOY Dorsten, selbst Träger einer Hüftgelenksprothese und Gründer der Marke INJOY international und Unternehmer des Jahrzehnts bezeichnet Dr. Bücheler als einen der besten medizinischen Fachreferenten, die er je live erlebt hat. „Auch weil der Chefarzt ehrlich Möglichkeiten benennt, die über den klassischen medizinischen Weg hinaus gehen, mit fundierter Expertise und motivierender Art, die für viele Teilnehmer der Veranstaltung eine wertvolle Inspiration sein dürfte“, so Underberg.
Voranmeldung im INJOY Dorsten
Der Vortrag beginnt um 19 Uhr und ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl wird um eine Voranmeldung unter der Telefonnummer 02362-61006 gebeten. Die Veranstaltung ist nicht nur für Betroffene eine einmalige Gelegenheit, von einem ausgewiesenen Experten wertvolle Tipps für ein möglichst aktives und selbstbestimmtes Altern zu erhalten.
Künstlerische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg: artpark und BRINK! vereinen Kunst und Umweltschutz in Belfast – Deutsch-britisches Programm fördert kreativen Austausch
Hella Sinnhuber und Stefanie Nowoczin, Mitglieder der gemeinnützigen Organisation artpark Hoher Berg, reisen am 19. September 2024 nach Belfast. Dort leiten sie vom 20. bis 22. September ihren ersten internationalen Färberworkshop auf dem Herbst-Tag-und-Nachtgleiche Festival der Kulturinitiative BRINK!. Diese Zusammenarbeit entstand durch die Förderung des British Arts Council, das den Austausch im Rahmen des Programms Culture Bridge ermöglicht.
Workshop belebt altes Wissen über natürliche Farben
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht der Workshop „Colour Stories: Joint Journeys of a Colour Garden“. Das Projekt, eine Kooperation von BRINK! und artpark Hoher Berg, zielt darauf ab, das alte Wissen über Farbstoffgärten neu zu beleben und als Mittel zur Bewusstseinsbildung für den Klimawandel zu nutzen. Die Teilnehmer lernen, natürliche Farben aus Pflanzen wie Rotkohl, Zwiebeln, Roter Bete und Kurkumawurzel zu gewinnen.
„Es ist unser erster Workshop in einer fremden Sprache“, erklärt Hella Sinnhuber. Trotzdem blicken sie und ihre Kollegin zuversichtlich auf das Event, dank ihrer langjährigen Erfahrung in der natürlichen Farbstoffherstellung.
Filmarbeiten als zusätzliche Herausforderung
Stefanie Nowoczin, Managerin des artpark Hoher Berg Ateliers, betont die anspruchsvollen Vorbereitungen. Da die Workshops gefilmt werden, sollen die Aufnahmen später als Lehrmaterial in Schulen und kulturellen Einrichtungen genutzt werden. „Das erhöht den Druck, aber es ist eine spannende Herausforderung“, erklärt sie, während sie die notwendigen Werkzeuge für die Reise vorbereitet.
Kunst als Motor für sozialen Wandel
Das Projekt verfolgt das Ziel, lokale Gemeinschaften durch den gemeinsamen Anbau von Farbgärten zu inspirieren, sich aktiv mit Kunst und Umweltschutz auseinanderzusetzen. „Unsere Mission ist es, den sozialen Wandel durch Kunst und Kultur zu fördern“, betont das artpark-Team. Projekte wie „Colour Stories“ sollen nicht nur künstlerische, sondern auch ökologische Verbindungen stärken und das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken schärfen.
Culture Bridge: Eine Brücke zwischen Kunst und Nachhaltigkeit
Dank des Culture Bridge Programms, das bilaterale Partnerschaften zwischen Großbritannien und Deutschland fördert, hoffen beide Organisationen, nachhaltige künstlerische Praktiken zu etablieren. „Wir wollen die Welt für zukünftige Generationen bewahren“, so Stefanie Nowoczin.
Weitere Projekte in Deutschland
Auch in Deutschland geht es spannend weiter: Vom 3. bis 6. Oktober informiert der artpark Hoher Berg in einer Veranstaltungsreihe über das vergangene Jahr 2024. Themen wie das „Colour Bridge“-Projekt, die Kooperation mit Christie’s und der Umbau der artpark Halle stehen auf der Agenda.
Kunst und Umweltschutz – eine grenzüberschreitende Verbindung
Projekte wie „Colour Stories“ verdeutlichen, wie Kunst und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Diese grenzüberschreitende Kooperation zeigt, wie künstlerische Initiativen das Bewusstsein für Nachhaltigkeit fördern und positive Veränderungen bewirken können.
Mit einem Hubschrauber kontrolliert die Westnetz GmbH ab sofort die Freileitungen am Niederrhein.
Bei einer Fluggeschwindigkeit von 20 bis 25 Stundenkilometern und in einer Flughöhe zwischen 20 und 70 Metern prüfen die Elektrofachkräfte des Verteilnetzbetreibers das rund 350 Kilometer lange Leitungsnetz. „Jedes Jahr suchen wir unser Freileitungsnetz nach möglichen Störquellen an den Leiterseilen, Masten oder Isolatoren ab. Dies können beispielsweise Schäden durch Blitzeinschläge oder verschmutzte Isolatoren sein“, sagte Thomas von Polheim, Betriebsverantwortlicher im Leitungsbereich Mitte der Westnetz.
Störquellen erkennen und beseitigen
Ein geschulter Pilot unterstützt die Kontrolle der Trassen und des damit verbundenen 110.000-Volt-Freileitungsnetzes. Zeitgleich erfassen Westnetz-Mitarbeitende digital alle Auffälligkeiten und weisen notwendige Reparatur- sowie Instandhaltungsarbeiten an. Der Vorteil dieser regelmäßigen Inspektionen: Sie erhöhen die Versorgungssicherheit und senken das Ausfallrisiko.
Überprüfung weiterer Netzteile
Neben den Hochspannungsleitungen kontrolliert das Unternehmen regelmäßig auch die Mittel- und Niederspannungsnetze mit Spannungen von 10.000 beziehungsweise 400 Volt. Diese Kontrollen erfolgen durch geschulte Mitarbeitende vom Boden aus. Dabei werden unter anderem Schäden am Mastfuß, verbogene Maststreben oder defekte Fundamente dokumentiert. „Externe Einflüsse wie Witterung, Blitzeinschläge oder landwirtschaftliche Arbeiten sind häufige Ursachen für diese Schäden. Durch unsere Kontrollen tragen wir zur sicheren Energieversorgung bei“, erklärte von Polheim.
CDU Schermbeck setzt Erfolgsreihe der Bürgersprechstunden mit Mike Rexforth fort – Nach einem intensiven Austausch in Schermbeck geht es am 23. September zum Ortsverband Damm-Dämmerwald-Weselerwald.
In einer anderthalbstündigen Sitzung wurden insgesamt 14 Themen intensiv diskutiert. Dabei standen zentrale Anliegen der Gemeinde Schermbeck im Fokus: Von der Grundwasserproblematik in der Goethestraße über den aktuellen Erschließungsstand des Baugebiets Spechort bis hin zum geplanten Neubau der Grundschule. Auch das Verkehrskonzept der Mittelstraße und der geplante Kreisverkehr am Rathaus wurden thematisiert.
Ulrich Stiemer, Mike Rexforth, Marc Lindemann und Hildegard Franke nach der Sprechstunde bei Overkämping. Foto: CDU
Schwerpunkte
Weitere Schwerpunkte waren die Kommunalfinanzen, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Nachnutzung der Maxischule sowie die Baulandentwicklung. Zudem wurden Fragen zur Unterbringung von Flüchtlingen, zur politischen Situation in Schermbeck, zur Wohnbebauung und Architektur sowie zur Zukunft des Supermarkts an der Erler Straße erörtert. Abschließend kam auch die mögliche erneute Bürgermeisterkandidatur zur Sprache.
Kritik an Beschwerden und politischem Stil
Mike Rexforth berichtet, dass er vier Aufsichtsbeschwerden von einem Fraktionsvorsitzenden binnen weniger Monate erhalten habe, bei denen auch der Landrat involviert gewesen sei. Alle Beschwerden seien jedoch abgewiesen worden. Er stelle sich hier die Frage, ob dies der richtige politische Stil sei oder ob man nicht lieber auf eine konstruktive Zusammenarbeit und Ideenvielfalt setzen sollte.
Schwierige Zusammenarbeit im Gemeinderat – Politisches Klima in Schermbeck
Darüber hinaus gestalte sich die Zusammenarbeit mit zwei Fraktionen im Gemeinderat zunehmend schwieriger. Bürgermeister Mike Rexforth betont, dass er zu einer wichtigen Haushaltstagung gar nicht erst eingeladen werde, was die Arbeit insgesamt erschwere. Er kritisiert auch den wachsenden Hass im Internet, der jegliche sachliche Diskussionen behindere. Einige Fraktionen weigern sich, Argumente zu akzeptieren, um ihre Meinungen nicht überdenken zu müssen, was eine konstruktive Zusammenarbeit im Rat erschwere. „Dieser Hass im Netz hat ganz viel damit zu tun, dass man sachlichen Argumenten gar nicht mehr gegenübersteht“, so Rexforth
Hohe Mehrkosten für die Gemeinde
Die Gemeinde Schermbeck sieht sich mit erheblichen finanziellen Belastungen konfrontiert, die sie nicht selbst beeinflussen kann. Insgesamt entstehen 2,2 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten, vor allem durch die Kreisumlage. Ein besonders großer Teil, 1 Mio. Euro, entfällt auf die gestiegenen Gas- und Heizkosten. In der Summe nicht enthalten sind die Kosten für Flüchtlinge. Trotz dieser Herausforderungen hat die Gemeinde bisher keine Kassenkredite aufgenommen.
Was ist ein Kassenkredit?
Kassenkredite sind kurzfristige Kredite, die von Kommunen oder Gemeindeverwaltungen aufgenommen werden, um vorübergehende Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Sie dienen der Deckung laufender Ausgaben, wenn die Einnahmen der Gemeinde (z. B. aus Steuern oder Zuschüssen) nicht ausreichen, um die aktuellen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Kassenkredite können mit dem Dispokredit für Privatpersonen verglichen werden.
Grundsteuer B
Unter anderem deutete Mike Rexforth an, dass – wenn nicht äußere Einflüsse dies verhindern würden – die Gemeinde in den kommenden drei Jahren die Grundsteuer B nicht erhöhen müsse. Ein gute Finanzentwicklung im Haushaltsjahr 2023 helfe dabei.
Diskussion um Hebesätze
Der Haushalt der Gemeinde Schermbeck hat beschlossen, die Grundsteuer A und B liegt bei der Politik. Bisher gibt es hierzu keine konkreten Beschlüsse.
Baulandentwicklung in der Gemeinde und Gahlen
In der Gemeinde Schermbeck, wie auch im Ortsteil Gahlen, werde die Baulandentwicklung streng reguliert. Der Ruhrverband blockiere neue Bauflächen, um die Städteflucht einzudämmen. Neue Bauprojekte sind nur noch für Einwohner von Gahlen möglich, die vor Ort bleiben und bauen wollen.
Beschwerden über Flüchtlinge
Ein Bürger beschwert sich über das Verhalten von Flüchtlingen, die Abfälle und Essensreste über Zäune werfen, anstatt die Müllcontainer zu nutzen. Er fragt, warum die Flüchtlinge nicht in die Reinigung von Straßen und Anlagen eingebunden werden. Die Gemeinde erklärt, dass dies schwierig umzusetzen sei, da dafür Mitarbeiter des Bauhofs extra abgestellt werden müssten.
Rexforth erklärt, dass dies schwierig umzusetzen sei, da dafür Mitarbeiter des Bauhofs extra abgestellt werden müssten. Allerding seien es nicht nur „die Flüchtlinge“, die Müll in die Anlagen werfen, so Rexforth.
Und: Wenn 120, 100 Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, weil dort Krieg herrsche, auf engem Raum zusammen wohnen, und überhaupt nicht das Thema Gelber Sack und Blaue Tonne gelernt haben, sei es natürlich schwierig, sich in einem solchen Umfeld umzugewöhnen und auch zu lernen, dass hier Mülltrennung herrscht.
Busbahnhof und Kreisverkehr
Die Pläne, was Busbahnhof und Kreisverkehr betrifft, seien so Rexforth, trotz Fördergeld erste erst einmal hintenangestellt worden. Der Grund: Erst soll die Mittelstraße und die darunterliegenden Kanalisationen erneut werden. Erst danach mache es Sinn, den Rest im Rahmen der Mittelstraßensanierung neu zu gestalten.
REWE Konrad
Der Inhaber von REWE Udo Konrad geht Ende des Jahres in den Ruhestand. Einen neuen Betreiber gibt es noch nicht. Fakt jedoch sei, dass alles erst einmal so weiter gehe und kommissarisch, wenn sich in Kürze kein neuer Pächter findet, sollte, geführt werden soll. In dieser Sache werden mittlerweile Gespräche mit der REWE geführt, so Rexforth.
EDEKA Erler Straße
Auch in dieser Angelegenheit habe die Gemeindeverwaltung wieder neue Gespräche mit der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH, aufgenommen.
Bürgermeisterwahl 2025
Mike Rexforth erklärte, dass es noch offen sei, ob er im kommenden Jahr erneut als Bürgermeister kandidieren wird. Diese Entscheidung werde er in den nächsten Wochen gemeinsam mit seiner Familie und einige politischen Vertretern der Gemeinde besprechen.
Nächste Bürgersprechstunde
Eine weitere Bürgersprechstunde mit Mike Rexforth wird vom Ortsverband Damm-Dämmerwald-Weselerwald mit organisiert und findet am Montag, 23. September, ab 18 Uhr in Damm in der Gasthof „Zum Fuchsbau“ statt. Geplant ist auch dann eine offene Diskussionsrunde, in der Mike Rexforth Rede und Antwort stehen und Anregungen entgegen nehmen wird. „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. Sie müssen nicht Mitglied der CDU sein“, betont die Ortsverbandsvorsitzende Friederike Venohr. „Im Mittelpunkt stehen werden natürlich die Belange und Anliegen des Außenbereiches.“
Die Sommerferien in NRW sind vorbei und die Schulen sind wieder voll in Betrieb. So ergeht es auch der Gesamtschule in Schermbeck, auf der sich derzeit 1150 Schülerinnen und Schüler befinden. Die 145 Plätze der neuen fünften Klassen sind vollständig besetzt.
Unsere Schüler-Reporterin Anne Nienhaus hat sich bei Schulleiter Christoph Droste erkundigt, was es in diesem Schuljahr Neues gibt.
Besonders ist seit diesem Schuljahr der neue Wasserspender, der kostenloses Wasser anbietet. Zum Schutz vor der Wärme im Sommer soll eine sonnenreflektierende Folie dienen, die im nächsten Jahr an den Fenstern angebracht werden soll. Doch das ist nicht das Einzige, was sich für die Schülerinnen und Schüler ändert. „Die Oberstufe der Gesamtschule bietet in diesem Schuljahr die Fächer Sozial- und Erziehungswissenschaften an“, erklärt Droste. „Diese Fächer wurden besonders von den Schülerinnen und Schülern gewünscht und konnten dieses Jahr in den Unterrichtsplan integriert werden.“
Neuer Wasserautomat. Foto: Anne Nienhaus
Lese- und Rechtschreibfähigkeit fördern
Doch nicht nur in der Oberstufe, auch in der Sekundarstufe I gibt es Neuheiten. Denn es soll dieses Jahr besonders auf die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Kinder geachtet werden, um diese bei zusätzlichem Bedarf zeitnah zu fördern.
Des Weiteren wird es zukünftig keine Zeugnisvermerke zum Sozialverhalten mehr geben. Dies ist Christoph Droste besonders wichtig. „Ich hoffe, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei Problemen den Lehrerinnen und Lehrern anvertrauen und das persönliche Gespräch mit ihnen suchen“, erklärt er.
Langzeitprojekte und soziales Engagement
Auf die Frage, ob es Langzeitprojekte der Schule gibt, antwortete Christoph Droste, dass sich nicht nur die naturwissenschaftsbegeisterten Schüler freuen könnten, da das MINT-System ausgebaut werden soll, sondern auch die musisch interessierten Schülerinnen und Schüler, da die Musiklehrer in den Startlöchern für ein weiteres Musical stehen. Da ein solches allerdings viel Arbeit und Organisation mit sich bringt, wird es bis zum Start noch einige Zeit dauern.
Doch nicht nur das soll sich in den nächsten Jahren ändern. Es sollen auch Projekte zum Thema „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ geben, um den Zusammenhalt in der Schule zu stärken. Doch nicht nur dort, auch in den einzelnen Klassen soll wieder mehr auf ein gutes Miteinander geachtet werden, was durch den Klassenrat oder durch die Streitschlichter unterstützt werden kann. Zudem wird derzeit über die Raumstruktur der Gesamtschule nachgedacht, die für spätere SV-Sitzungen sinnvoll wäre oder als Rückzugsraum für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt werden soll, um die Möglichkeit entspannter Pausen zu ermöglichen.
Neue Lehrkräfte und ein Sozialarbeiter
Doch nicht nur 145 Schülerinnen und Schüler begannen an der Gesamtschule Schermbeck. Auch acht Lehrkräfte und ein Sozialarbeiter können sich auf die Arbeit an der Schule freuen. Hat die Gesamtschule denn Probleme mit dem Lehrermangel? „Da haben wir zum Glück keine Probleme. Das liegt wahrscheinlich auch am guten Standort der Schule. Wir haben viele freiwillige Bewerbungen von Lehrkräften“, freut sich Droste.
Und was macht die Gesamtschule Schermbeck besonders?
„Unsere Schule hat nicht nur gute Kontakte zum Außenumfeld, wie zum Beispiel zur Gemeinde. Wir haben auch einen guten Elternrat und eine interessierte Elternschaft. Das kann nicht jede Schule von sich sagen“, so Droste. Besonders betonte er auch, dass er sehr zufrieden mit den Schülerinnen und Schülern sei und ihren Umgang miteinander und mit dem Lehrpersonal begrüße. Besonders stolz ist der Schulleiter auf die vielfältigen Angebote der Gesamtschule, wie zum Beispiel die Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen, die zusätzlichen Musikangebote und die Berufsorientierung. „Es ist ein Ort zum Leben.“
HLF20 offiziell am Sonntag bei der Feuerwehr Schermbeck eingeweiht
Am 15. September fand am Gerätehaus der Feuerwehr Schermbeck an der Schienebergstege die offizielle Einweihung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF20) statt. Das moderne Fahrzeug ersetzt das nach jahrzehntelangem aktivem Dienst in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete Modell LF16/12.
Dank an die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck
Die offiziellen Feierlichkeiten begannen mit einer kurzen Begrüßungsansprache durch den Leiter der Feuerwehr Schermbeck, Christoph Loick, der den gut zweijährigen Weg beschrieb, der zurückgelegt werden musste, bis das einige hunderttausend Euro teure Fahrzeug in Empfang genommen werden konnte.
Die offiziellen Feierlichkeiten begannen mit einer kurzen Begrüßungsansprache durch den Leiter der Feuerwehr Schermbeck, Christoph Loick. Foto: Ralf Meier
Danach bedankte sich Bürgermeister Mike Rexforth für den unermüdlichen Einsatz der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck: „Danke, dass ihr euch in den Dienst von uns allen stellt!“ Ein besonderer Moment war die Segnung des neuen Löschfahrzeugs durch Pastor Xavier Muppala.
Dann war es so weit: Der Schlüssel wurde symbolisch an den Löschzugführer des Löschzugs Schermbeck, Dominic Vengels, übergeben. Das neue HLF20, gebaut von der Firma Schlingmann auf einem Mercedes-Fahrgestell, steht seit Montagabend einsatzbereit im Schermbecker Gerätehaus. Es ist bestens ausgestattet mit neuen Gerätschaften und verfügt über einen Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 2.000 Litern.
Die Rüster Flaschengeister. Foto: Ralf Meier
Für zukünftige Einsätze bestens gerüstet
Das Interesse an der Veranstaltung war groß, und für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Am Stand der Rüster Flaschengeister gab es Currywurst und Bratwurst, in der Wache stand ein riesiges Kuchenbuffet bereit, und auch am Getränkestand herrschte reger Betrieb. Besonders interessant für die Besucher war die Möglichkeit, einen Blick in die Feuerwehrwagen zu werfen und sich die Technik erklären zu lassen.
Für zukünftige Einsätze gerüstet
Für die kleinen Gäste stand zudem eine Hüpfburg bereit. Die Einweihung des neuen HLF20 markiert einen wichtigen Meilenstein für die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck. Mit diesem modernen Fahrzeug ist der Löschzug Schermbeck nun noch besser für zukünftige Einsätze gerüstet und kann der Gemeinde weiterhin zuverlässig dienen.
Schermbeck.Sie möchten sich zur Musik bewegen und dabei Spaß haben? Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck lädt Senioren zu einem vierteiligen Tanzkurs im Oktober ein.
Egal, ob Sie schon Erfahrung haben oder einfach mal ausprobieren möchten – dieser Kurs ist ideal für alle, die Standard- und Lateintänze wie Langsamer Walzer, Cha-Cha-Cha oder Discofox erlernen oder auffrischen möchten.
An vier Mittwochen, am 9., 16., 23. und 30. Oktober, jeweils von 10 bis 11 Uhr, führt Tanzlehrer Eugen Gal durch das Programm in der Tanz-Akademie, Bachstraße 3. Neben der Freude an der Bewegung stärkt Tanzen auch Körper und Geist, aktiviert das Herz-Kreislauf-System und sorgt für gesellige Stunden. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 40 € pro Person.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. (02853) 390 155.
Kaiserschießen in Damm 2024: Abschied vom ehemaligen Kaiserpaar Herbert Schwiening und Brigitte Görs
Obwohl die Schützenfestsaison in der Gemeinde Schermbeck für dieses Jahr schon zu Ende ist, ließen es sich die Schützen in Damm nicht nehmen, ihr eigenes, internes Kaiserschießen gebührend zu feiern.
Das Ergebnis? Ein ereignisreicher Tag, der vor allem durch einen überraschenden Doppelsieg gekrönt wurde.
22 Könige, 25 Königinnen und viele glückliche Gesichter
Mit stolzen 120 Gästen und einer beeindruckenden Anzahl an Teilnehmenden, darunter 22 ehemalige Könige und 25 Königinnen, startete die Veranstaltung pünktlich um 15 Uhr. Besonders hervorzuheben sind die älteste Königin, Hänni Kolkmann (seit 1954 im Amt), und der älteste König, Hans Terstegen (seit 1961). Beide haben nicht nur die Tradition lange mitgetragen, sondern auch den Nachmittag umso besonderer gemacht.
Natürlich durfte auch der Abschied vom bisherigen Kaiserpaar, Herbert Schwiening und Brigitte Görs, nicht fehlen. Die beiden hatten seit 2019 das Zepter in der Hand, da das Kaiserschießen in Damm nur alle fünf Jahre stattfindet.
Präsident Elmar Venhor (li.) gratuliert dem neuen Kaiserpaar. Foto: Schützenverein Damm
Spannung bis zur letzten Sekunde
Spannend wurde es kurz vor 18 Uhr, als bei den Herren die Entscheidung fiel. Detlef Domeyer holte sich den Reichsapfel, während Michel Wengel mit dem Zepter triumphierte. Doch auch die anderen Schützen zeigten sich ehrgeizig: Ingo Wengel sicherte sich den linken Flügel, und Rüdiger Terstegen schlug mit Präzision den rechten Flügel vom Vogel ab.
Bei den Damen entschied sich das Kaiserschießen um 18:35 Uhr. Doris Groß-Fengels holte sich den linken Flügel sowie das Zepter, während Melanie Schmitt mit dem rechten Flügel und dem Reichsapfel punkten konnte.
Foto: Schützenverein Damm
Ein kaiserlicher Zufall
Das Highlight des Tages war zweifellos die Krönung des neuen Kaiserpaares. Ingeburg Heyne, Königin des Jahres 2003, setzte sich bei den Damen durch, während ihr Ehemann Günther Heyne, König des Jahres 1989, bei den Herren das Rennen machte. Dass die beiden – obwohl Herren und Damen separat schießen – gemeinsam als neues Kaiserpaar hervorgingen, sorgte für überraschte und lachende Gesichter. Ein Glückstreffer, könnte man sagen!
Ein geselliger Nachmittag
Zwischen den spannenden Schießrunden blieb natürlich auch genügend Zeit für das leibliche Wohl. Die Gäste konnten sich an Kaffee und Kuchen stärken, bevor abends deftige Schnittchen und eine wärmende Gulaschsuppe serviert wurden. Der gesellige Teil des Nachmittags stand dem sportlichen in nichts nach, und so klang das Fest gegen 21 Uhr gemütlich aus.
Nächster Halt: Erntedankfest
Wer das Kaiserschießen verpasst hat oder einfach nicht genug von den Schützenfesten bekommt, sollte sich den 5. Oktober vormerken. Ab 19 Uhr wird zum Erntedankfest geladen, bei dem es erneut spannende Wettkämpfe im Listenschießen geben wird – natürlich getrennt für Herren und Damen.
Die Messe bot eine Vielzahl an Informationen, von Mobilitätsangeboten bis hin zu rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten. Besucher konnten sich sowohl über praktische Hilfen im Alltag informieren als auch aktiv Angebote wie Qigong oder Fahrräder testen.
Am vergangenen Samstag fand im Begegnungszentrum Schermbeck sowie auf dem Vorplatz die 3. Seniorenmesse statt. Organisiert vom Seniorenbeirat Schermbeck, präsentierten rund 30 Aussteller ein breites Spektrum an Informationen und Dienstleistungen, die speziell auf Senioren und ihre Angehörigen zugeschnitten waren. Die Palette der Angebote reichte von Selbsthilfegruppen bis hin zu Anbietern aus der Entspannungspädagogik.
Dieter Rietz vom Seniorenbeirat Schermbeck war zufrieden. Foto: Petra Bosse
Hohe Besucherzahlen und großes Interesse
„Die Resonanz ist überwältigend“, freute sich Dieter Rietz, Mitglied des Seniorenbeirats. „Ich bin wirklich überrascht, wie stark der Zulauf ist. Verglichen mit den letzten beiden Messen haben wir meiner Einschätzung nach heute etwa 50 Prozent mehr Besucher.“ Besonders positiv fiel ihm das rege Interesse an den Mobilitätsangeboten im Außenbereich auf. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, verschiedene Fahrräder und andere Hilfsmittel direkt vor Ort zu testen.
Eingeschränktes Sehen im Alter. Wie schlecht das sein könnte, erfuhren Besucher mit der Simultationsbrille. Foto: Petra Bosse
Breites Informationsspektrum für Senioren
Das Informationsangebot der Messe deckte eine Vielzahl von Themen ab, die besonders für Senioren relevant sind. Wie verändert sich das Laufen, Sehen und Hören im Alter? Am Stand des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten hatten die Besucher die Möglichkeit, dies mit einem speziellen Altersanzug selbst zu erleben. Dieser simulierte die Einschränkungen, die durch das Nachlassen von Muskelkraft und Beweglichkeit im Alter entstehen. Besonders junge Besucher zeigten großes Interesse daran, wie es sich anfühlt, älter zu sein.
Oberarzt für Innere Medizin und Geriatrie, Dr. Thorsten Reiprich (li.)auf der Seniorenmesse in Schermbeck. Foto: Petra Bosse
Dr. Thorsten Reiprich, Oberarzt für Innere Medizin und Geriatrie, stand den Besuchern ebenfalls zur Verfügung. Er betonte, wie wichtig es sei, im Alter sowohl körperlich als auch geistig aktiv zu bleiben. „Auch bei gesundheitlichen Einschränkungen sollte man sich nicht zurückziehen. Es ist wichtig, weiterhin am Leben teilzunehmen“, erklärte Reiprich. Zudem empfahl er eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige geistige Herausforderungen, um den kognitiven Abbau zu verlangsamen.
Gabriele Erbe bietet Qigong-Kurse in Schermbeck an. Foto: Petra Bosse
Entspannung und Lebensenergie mit Qigong
Zum ersten Mal bei der Messe war auch Gabriele Erbe vertreten, die in Schermbeck Qigong-Kurse anbietet. „Qi steht für Lebensenergie, und Gong bedeutet Arbeit“, erklärte Erbe. „Durch sanfte, fließende Bewegungen kann der Körper entspannen und der Geist zur Ruhe kommen.“ Ihr Stand zog viele interessierte Besucher an, die mehr über diese traditionelle chinesische Bewegungslehre erfahren wollten.
Rechtliche Vorsorge im Alter
Auch praktische Hilfen für den Alltag wurden thematisiert: Was tun, wenn die Eltern pflegebedürftig werden? Die Caritas informierte über Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen. „Beides gehört zusammen“, erklärte Judith Rabeneck vom Betreuungsverein des Caritasverbands für das Dekanat Wesel. „Mit der Vorsorgevollmacht legt man im Voraus fest, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen soll. Ohne sie wird ein rechtlicher Betreuer bestellt.“ Es sei ratsam, diese Dinge frühzeitig zu regeln, betonte Rabeneck.
Ein erfolgreicher Tag für Senioren und Angehörige
Die 3. Seniorenmesse in Schermbeck bot ihren Besuchern einen umfassenden Einblick in alle wichtigen Aspekte des Älterwerdens. Von präventiven Gesundheitsangeboten über Mobilitätslösungen bis hin zu rechtlichen Themen – die Veranstaltung lieferte eine Fülle an wertvollen Informationen und praktischen Hilfestellungen für Senioren und ihre Familien. Mit dem großen Besucheransturm und dem positiven Feedback war die Messe ein voller Erfolg.
Was für ein Spektakel! Am Samstag wurde der ansonsten eher beschauliche Dorstener Stadtteil Östrich zu einem kulturellen Hotspot. Das Film- und Theaterfestival „Östricher Vielfalt“ lockte mit einem Feuerwerk der darstellenden Künste Jung und Alt aus der ganzen Region an.Einen Hauch von Nostalgie verbreitete die Laienspielschar des Heimatvereins Gahlen mit ihren Sketchen. Für frischen Wind sorgten die Jugendlichen von Ten Sing Gahlen. Mit modernen Songs und flotten Choreografien brachten sie Schwung ins Auditorium
Werner Kapteinat vom Bürgerforum erinnerte sich noch gut daran, wie die Planungen für das Event zu Beginn des Jahres für den von der Stadt Dorsten und Vereinte Volksbank präsentierten Kultursommer eingereicht wurden und die Zustimmung kam.
Wetter spielte nicht mit
Ursprünglich war die „Östricher Vielfalt“ als Open-Air-Event vor den Reithallen des RV Lippe-Bruch Gahlen geplant. Als die Wetteraussichten zu Beginn der Woche allerdings immer düsterer wurden, musste man umdenken. Doch die Vereinsvorsitzende Christiane Rittmann stellte kurzerhand die wetterunabhängigen Innenräume zur Verfügung, sodass dort die Bühne aufgebaut werden konnte. Ein Glücksfall, wie sich herausstellen sollte, denn spätestens ab 17 Uhr wäre es im Außenbereich ganz schön schattig geworden.
Werner Kapteinat und Christiane Rittmann. Foto: Ralf Meier
Abwechslungsreiches Programm
Schon kurz vor 15 Uhr strömten die Besucher herbei, darunter viele Familien, denn auch für den Nachwuchs hielt der Tag einiges bereit. Von Sprechtheater bis Tanztheater, von Musiktheater bis Improvisationstheater – für jeden Geschmack war etwas dabei.
Begeistert aufgenommen wurde gleich zum Auftakt der Auftritt der Kleinen aus der KITA Am Rehbaum. Mit ihrer Spielfreude bezauberten sie das Publikum. Auch wenn der Auftritt vor großem Publikum für die Kinder wahrscheinlich einige aufregende Momente bereithielt, lief alles wie am Schnürchen. Neu wird für die meisten Besucher das japanische Bilderbuch-Erzähltheater Kamishibai gewesen sein. In Japan hat diese Form des Erzählens, bei dem in einen transportablen Holzrahmen Bildtafeln eingeschoben werden, eine uralte Tradition.
Foto: Ralf Meier
Für Heiterkeit sorgte das Impro Theater Spontaneitäten aus Dinslaken. Mit Schlagfertigkeit und Witz zauberten sie aus den Zurufen des Publikums urkomische Szenen aus dem Stegreif. Einen Hauch von Nostalgie verbreitete die Laienspielschar des Heimatvereins Gahlen mit ihren Sketchen. Für frischen Wind sorgten die Jugendlichen von Ten Sing Gahlen. Mit modernen Songs und flotten Choreografien brachten sie Schwung ins Auditorium.
Zum Abschluss präsentierte Andre Wülfing mit „SHAMROCK: Stories von der grünen Insel“ Geschichten, Anekdoten und Legenden aus Irland, zu denen Frank Dettke an der Fiddle und Gitarre für die passende musikalische Atmosphäre sorgte.
Wer bislang Östrich nicht mit Kunst und Kultur in Verbindung gebracht hat, der wird nach diesem Tag umdenken müssen. Die „Östricher Vielfalt“ war ganz sicher nur der Auftakt für weitere Events dieser Art.
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Der elfte Bauernmarkt auf dem Bestener Sonnenhof in Schermbeck zog am 15. September zahlreiche Besucher an. Bei strahlendem Sonnenschein boten regionale Händler handgemachte Waren, kulinarische Köstlichkeiten und Aktivitäten für die ganze Familie.
Am 15. September fand auf dem Bestener Sonnenhof der mittlerweile elfte Bauernmarkt statt – und das bei strahlendem Sonnenschein! Zahlreiche Besucher aus der gesamten Region nutzten das herrliche Wetter und strömten auf das ländliche Idyll, um über den urigen und gemütlichen Markt zu schlendern. Wie jedes Jahr war die Familie Scholten Gastgeber dieser beliebten Veranstaltung, die sich längst als festes Event am dritten Sonntag im September etabliert hat.
Foto: Petra Bosse
Ein abenteuerlicher Start – Parken auf dem Acker
„Abenteuerlich“ ist wohl das passende Wort. Besonders in der Mittagszeit schoben sich lange Autoschlangen durch die ländliche Gegend, und mit einer guten Portion Geduld – und einer halben Stunde Wartezeit – gelang es den Besuchern schließlich, den eigens vorbereiteten Ackerparkplatz zu erreichen. Doch wer es einmal geschafft hatte, wurde reichlich belohnt: Ein entspannter Tag auf dem charmanten Bauernmarkt erwartete die Geduldigen.
Geduld war gefragt bei der Anreise auf dem Bauernmarkt in Besten. Foto: Petra Bosse
Kulinarische Highlights und der Duft von Reibeplätzchen
Auf dem Markt selbst tobte das Leben, vor allem an den Futterständen, wo sich in der Mittagszeit lange Schlangen bildeten. Der Duft von frischen Reibeplätzchen lag in der Luft und lockte hungrige Gäste an – Von deftigen Cheeseburgern über herzhafte Erbsensuppe bis zu süßen Waffeln war für jeden Geschmack etwas dabei. Für diejenigen mit einem Faible für feine Tropfen gab es natürlich den heiß begehrten Erdbeer-Secco, eine Spezialität des Sonnenhofs, die sich großer Beliebtheit erfreute.
Handgemachte Waren und Kreativität der Region
Neben den kulinarischen Genüssen war auch das Angebot an handwerklichen Produkten eine echte Attraktion. Regionale Händler präsentierten handgestrickte Pullover, selbstgenähte Taschen und viele weitere kunsthandwerkliche Schätze. Von handwerklichen Arbeiten wie geschnitzten Holzfiguren bis hin zu handgemachten Seifen und Dekorationsartikeln war alles dabei, was das Herz eines Liebhabers von Unikaten begehrt.
Hochgeistige Getränke aus der Obstbrennerei Dirk Böckenhoff aus Kirchhellen waren sehr beliebt. Foto: Petra Bosse
Ein echter Publikumsmagnet war auch in diesem Jahr der Stand von Dirk Böckenhoff, der seine hochprozentigen Spirituosen aus der eigenen Obstbrennerei in Kirchhellen verkaufte. „Jedes Jahr kommen mehr Leute vorbei, um entweder unsere neuesten Produkte zu probieren oder einfach nur mal Hallo zu sagen“, berichtete Dirk lachend, während er eifrig seine Flaschen verkaufte.
Spaß für die Kleinen – Malstand, Glücksrad und Spielplatz
Die kleinen Besucher kamen ebenfalls nicht zu kurz. Ein Malstand bot den Kindern die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, während das Glücksrad für Spannung sorgte – kleine Gewinne ließen die Herzen der Kinder höherschlagen. Wer sich richtig austoben wollte, konnte dies auf dem Spielplatz tun, der an diesem Tag der Hotspot für Familien mit Kindern war. Natürlich durfte auch das Ponyreiten nicht fehlen, und der Hobby-Horsing-Parcours sorgte für zusätzlichen Spaß.
Pflanzenfreunde und handwerkliche Schätze
Auch für Pflanzenliebhaber gab es einiges zu entdecken: Von frischen Kräutern bis hin zu farbenprächtigen Blumenarrangements war die Auswahl groß. Darüber hinaus boten die Händler zahlreiche handwerkliche Artikel an – von Dekoartikeln über Bienenprodukte bis hin zu robusten Gartenwerkzeugen. Wer auf der Suche nach etwas Besonderem für Haus oder Garten war, wurde hier sicher fündig.
Bürgersprechstunde der CDU Schermbeck mit Bürgermeister Mike Rexforth
Am Donnerstag lud die CDU Schermbeck zu einer Bürgersprechstunde bei Overkämping ein. Die Besucherzahl war überschaubar, dennoch wurden zahlreiche lokale Themen besprochen. Bürgermeister Mike Rexforth beantwortete die Fragen der Bürger ausführlich und betonte die Wichtigkeit solcher Formate, um Missverständnisse aufzuklären.
Die Bürgersprechstunde mit Bürgermeister Mike Rexforth dreht sich um mehrere zentrale Themen, darunter die Verkehrsplanung der Mittelstraße, den Grundschulneubau und ein innovatives Baugebiet in Schermbeck. Besonders im Fokus stehen die Notwendigkeit, wichtige Entscheidungen rasch zu treffen, um Projekte voranzutreiben. Einige Punkten haben wir zusammengefasst.
Marc Lindemann Vorsitzender Ortsverband und Hildegard Franke. Foto: Petra Bosse
Neugestaltung der Mittelstraße
Bürgermeister Rexforth erläuterte den aktuellen Stand der Planungen zur Mittelstraße. Nach jahrelangen Diskussionen und Verkehrsversuchen liegen nun alle relevanten Daten vor, basierend auf Simulationen und realen Tests. Der Rat hat eine Planung erarbeitet, die den Anforderungen der Bürger und der Politik gerecht wird. Rexforth sprach sich klar gegen weitere Verzögerungen durch Bürgerentscheide aus und forderte den Gemeinderat auf, mutig die endgültige Entscheidung zu treffen.
Mike Rexforth: „Wir haben das Thema Mittelstraße nun seit vielen Jahrzehnten ausführlich diskutiert. Im aktuellen Verfahren haben wir auch Verkehrsversuche durchgeführt. Modelle wurden getestet, Simulationen und echte Versuche gemacht.
Bewerbungsprozess und Beteiligung des Planungsbüros
Auf dieser Grundlage konnten sich Planungsbüros bewerben, um ihre Vorschläge einzubringen. Insgesamt meldeten sich 15 Büros, von denen 12 aktiv am Planungsprozess teilgenommen haben. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden am 24. des Monats in einer Fachstudie vorgestellt. Diese Fachstudie wird von einer Gruppe aus zwei politischen Vertretern sowie überwiegend Fachplanern aus den Bereichen Landschafts- und Verkehrsplanung. Wir verfügen über alle nötigen Informationen und wissen, wie sich der Verkehr entwickeln wird, je nachdem, welche Entscheidungen wir treffen.
In der letzten Sitzung kam erneut der Vorschlag auf, einen Ratsbürgerentscheid zu fordern. Das würde das Verfahren nur unnötig verzögern. Aber der Rat könnte jetzt eine Entscheidung treffen: Wir haben eine Planung, die sich durchgesetzt hat und mit allen Meinungen verfeinert wurde. Der Rat der Gemeinde Schermbeck wurde von den Bürgern gewählt, um solche Entscheidungen zu treffen.
Nach einem so langen Prozess liegen alle Karten auf dem Tisch. Es ist Zeit, die Verantwortung zu übernehmen und die Entscheidung zu treffen, ohne weitere Verzögerungen. Noch eine Runde der Diskussion bringt uns nicht weiter. Demokratie und Mitbestimmung sind wichtig, und das haben wir bis zum Erbrechen in diesem Prozess berücksichtigt. Jetzt ist der Rat am Zug.
Sollte sich daraus ein Bürgerentscheid entwickeln, dann ist das eben so. Aber ich würde davon abraten, das Thema erneut zur Abstimmung zu bringen. Man findet immer wieder Pro und Kontra. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem wir die Konsequenzen unserer Entscheidungen tragen müssen.
Ziel der Neugestaltung sei es, die Aufenthaltsqualität in der Mittelstraße zu verbessern und den Verkehr effizient zu organisieren. Ein Planungsbüro, das aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt wurde, wird bald konkrete Vorschläge präsentieren. Die Bauarbeiten sollen frühestens 2025 beginnen, wobei der Abschluss des Projekts für 2026 erwartet wird. Die Finanzierung hängt zum Teil von Fördergeldern aus dem Städtebauprogramm ab.
Ulrich Stiemer und Sebastian Püthe.
Grundschulneubau
Der Grundschulneubau war ebenfalls ein wichtiges Thema. Rexforth betonte, dass die Entscheidung für den Neubau endgültig sei und bereits hunderte von tausend Euro in die Planung investiert worden seien. „Der Zug ist abgefahren. Der Neubau der Grundschule ist beschlossene Sache.“
Die Planungen seien bereits weit fortgeschritten, und im nächsten Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. „Es gibt keine Möglichkeit, diese Entscheidung zu revidieren, auch wenn manche Kritiker dies behaupten. Wir befinden uns nun in der Phase der Baufreigabe“, so Rexforth. Der Architekt wird die Planung am 1. Oktober im Bau- und Liegenschaftsausschuss vorstellen, wo sie von der Politik genehmigt werden soll. Die Aufträge für die Architekten in Höhe von mehreren hunderttausend Euro seien bereits erteilt, und die Entwurfsplanung sei weit fortgeschritten.
Nutzung von Klassenräumen für Flüchtlinge
Die Gemeinde plant, in den kommenden Jahren die leerstehenden Klassenräume der alten Schule an der Schienebergstege für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, sobald die neue Grundschule fertiggestellt ist. Die Turnhalle bleibt aufgrund ihres dringenden Bedarfs vorerst in Betrieb.
Die neue Schule wird dringend benötigt, um die unzureichenden Bedingungen der bestehenden Einrichtungen zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf die Ganztagsbetreuung.
Innovatives Baugebiet Spechort mit Kaltnahwärme
Ein weiteres zentrales Thema war das Baugebiet Spechort, das als eines der modernsten der Region gilt, wie Rexforth betont. Die dortigen Neubauten werden mit einer Kaltnahwärmeversorgung ausgestattet, die durch tiefe Bohrungen Wärme aus dem Boden gewinnt. Diese Technik ermöglicht es, die Häuser im Winter zu beheizen und im Sommer zu kühlen, ohne auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein. Ein Anschluss- und Benutzungszwang sorgt dafür, dass alle Neubauten an das zentrale System angeschlossen werden. Die Anschlussgebühren liegen zwischen 15.000 und 18.000 Euro.
Das Baugebiet bietet verschiedene Grundstücksarten, darunter Flächen für Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser. Die Grundstückspreise beginnen bei etwa 200 Euro pro Quadratmeter, zuzüglich Erschließungskosten von 60 bis 80 Euro pro Quadratmeter. Ein Informationsabend für Interessenten ist geplant.
Grundstücksarten und Größen
Das Baugebiet umfasst verschiedene Arten von Grundstücken:
Fünf Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs Wohneinheiten
Grundstücke für Reihenhäuser und Doppelhaushälften
Grundstücke mit Größen zwischen 250 und 500 Quadratmetern
Größere Grundstücke mit bis zu 1.100 Quadratmetern
Hintergrund und Kostensteigerung
Die Grundstückspreise sind gestiegen, insbesondere aufgrund des Grundstückskaufs und des notwendigen Umlegungsverfahrens. Ursprünglich waren alternative Pläne für das Baugebiet vorgesehen, jedoch führen die rechtlichen Vorgaben zu einem aufwendigen Verfahren, das die Erwerbs- und Erschließungskosten deutlich in die Höhe treibt.
Historische Ortsgestaltung
Frage eines Bürgers: Ich wohne noch nicht so lange hier und kann nicht nachvollziehen, wie das „komische“ Gebäude, in dem der Rossmann untergebracht ist, überhaupt entstanden ist. Es scheint ein fehlgeleitetes Bauprojekt zu sein. Kann man da und in Zukunft im Ortskern wirklich nichts mehr machen? Wenn ich in den Borkener Ostkreis schaue, sehe ich viele Neubauten, aber die Ästhetik bleibt dabei nicht auf der Strecke. Sind hier die Hände so gebunden, dass man keine gestalterischen Vorgaben machen kann, weil alles nur im Sinne privater Investoren genehmigt wird?
Mike Rexforth: Neue Häuser, wie beispielsweise ehemaliger Rheinisch-Westfälischen Hof oder weiteres geplantes Zehnfamilienhaus Freudenbergstraße, das sind weitere Häuser, die sich auf keine ästhetische Weise in die klassische Wohnbebauung an der Obstwiese einfügt. Der Ort verändert sich dadurch, leider nicht in der Weise, wie er es meiner Meinung nach nach sollte
Ein Beispiel ist das neue Wohnhaus an der Mittelstraße. „Für mich ist das ein städtebauliches Verbrechen. Es wäre sinnvoller gewesen, ein solches Wohngebäude in einem Wohngebiet zu errichten, aber nicht an dieser Stelle in der Mittelstraße. Gegenüber befindet sich eine Kneipe, und je nach Windrichtung und Veranstaltung wird der Ärger vorprogrammiert sein, wenn Menschen, die für 4.000 Euro pro Quadratmeter wohnen, ihre Ruhe fordern.
Wir haben versucht, Einfluss zu nehmen, weil die Mittelstraße eine wichtige Geschäftsstraße ist. In fast jedem Gebäude im Erdgeschoss befindet sich Gewerbe. Dienstleistungen sind zwar auch vertreten, was ich kritisch sehe, aber der Fokus sollte teilweise auf gewerblichen Nutzungen liegen. Wir haben klar gesagt, dass der Ortscharakter erhalten bleiben muss, und dafür braucht es Gewerbe. Der Kreis Wesel entschied jedoch, dass die grundsätzliche Ausrichtung der Mittelstraße gewahrt bleibt, solange ein bestimmter Grenzwert der Objekte gewerblich genutzt wird. Unsere Einwände wurden überquert, und das Bauprojekt wurde umgesetzt.
Das ist keine Entscheidung der Gemeinschaft, sondern eine, die von außen entschieden wurde.
Politische Uneinigkeit
Es gibt Situationen, in denen ich nicht mit meiner Fraktion oder dem Rat übereinstimme. Das ist schon vorgekommen, und manchmal steht man auch mal allein mit seiner Meinung. Aber das gehört zur Politik.
Wir hatten einen anderen Vorschlag als Verwaltung. Wir wollten barrierefreien Wohnraum im Zentrum schaffen, weil ältere Menschen kurze Wege brauchen. Allerdings musste man hier zwischen zwei Dingen wählen: dem städtebaulichen Charakter oder dem Bedarf an Wohnraum. Am Ende musste man Kompromisse eingehen. Letztlich wurde jedoch ein einstimmiger Beschluss gefasst – so funktioniert Politik.
Warum ist das Gütesiegel „Erholungsort“ für Schermbeck wichtig?
Mike Rexforth: Von den 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen tragen nur 37 das Siegel „Erholungsort“. Schermbeck gehört zu diesem exklusiven Kreis. Doch anstatt diese Errungenschaften in den Vordergrund zu stellen, wird in der Tageszeitung hauptsächlich darüber berichtet, dass der Bürgermeister und der Allgemeine Vertreter kein zusätzliches Geld bekommen. Dabei sollte die eigentliche Nachricht sein, dass Schermbeck als eine von nur 37 Gemeinden dieses Gütesiegel erhalten hat. Verantwortlich dafür sind unsere Schermbecker Gastronomie- und Hotelbetriebe, der Campingplatz und touristische Angebote, die unser Erholungsgebiet, die Wälder und die ausgebauten Radwege attraktiv machen.
Diese Leistungen – Gastronomie, Übernachtungsmöglichkeiten und touristische Infrastruktur – werden kaum erwähnt. Stattdessen konzentrieren sich viele auf nebensächliche Diskussionen, wie die Bezahlung des Bürgermeisters. Dabei wird oft übersehen, welche langfristige Bedeutung das Gütesiegel für die Gastronomie, Hotellerie und die lokale Wirtschaft hat.
Die wachsenden Touristenzahlen zeigen, wie viel Geld durch Besucher in die Region fließt. Wenn Schermbeck zum „Luftkurort“ wird, gehört es zu den wenigen in Nordrhein-Westfalen – ein Status, der erhebliche Vorteile für die Region mit sich bringt, trotz der damit verbundenen Kosten.
In Schermbeck bestehen traditionsreiche Gastronomie- und Hotelbetriebe, die Arbeitsplätze schaffen und zur lokalen Wirtschaft beitragen, bzw. wie Nappenfeld, wo Clemens das Zepter an seinen Sohn weitergegeben hat, oder der Campingplatzt. Diese Betriebe schaffen hunderte Arbeitsplätze, von denen viele Menschen leben und ihre Steuern zahlen, was der Gemeinde zugutekommt.
Statt über die Erhöhung des Bürgermeistergehalts um 500 Euro zu diskutieren – diese Diskussion ist irreführend – sollte der Fokus auf den positiven wirtschaftlichen Effekt von Investitionen liegen, wie die 10.000 Euro, die sinnvoll investiert wurden. Es geht um die langfristige Sicherung und den Ausbau von Arbeitsplätzen und den wirtschaftlichen Standorten.
Fazit: Es ist notwendig, 10.000 bis 20.000 Euro zu investieren, um das Gütesiegel zu erhalten und die Zukunft der regionalen Gastronomie zu sichern. Wer dies ablehnt, verkennt die wirtschaftlichen Risiken für die Region. (Weiterer Bericht folgt)
Am Dienstag um 18:29 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Löschzugs Altschermbeck mit dem Alarmstichwort „Überörtliche Hilfe“ alarmiert. Anlass war ein Großbrand in einer Produktionshalle des Chemieunternehmens Grillo in Duisburg.
Am Nachmittag war es in der Produktionshalle des Unternehmens zu einer großflächigen Marke gekommen, die ein umfangreiches Eingreifen erforderte. Um die Duisburger Feuerwehr zu unterstützen, rückte der Löschzug Altschermbeck gemeinsam mit 14 Einsatzkräften sowie weiteren Einheiten aus dem Kreis Wesel aus.
Einsatzkräfte aus Schermbeck vor Ort. Foto: Feuerwehr
Rückkehr nach langer Einsatznacht
Nach einer ereignisreichen und langen Nacht kehren die Einsatzkräfte aus Altschermbeck am Mittwochmorgen um 6:30 Uhr erschöpft, aber wohlbehalten zum Feuerwehrgerätehaus zurück.
Kriminalpolizei ermittelt nach Großbrand auf Firmengelände in Duisburg
Nach dem Großbrand auf einem Firmengelände an der Buschstraße am Dienstagnachmittag, dem 10. September, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg wird ein Brandsachverständiger hinzugezogen, sobald das Gelände sicher begehbar ist