Am Dienstag, den 06.08.2024, gegen 17:15 Uhr, fuhr eine 91-jährige Pkw-Fahrerin aus Wesel auf der Rudolf-Diesel-Straße in Richtung eines Einkaufsmarktes.
Laut Mitteilung der Polizei bog sie nach links ab und übersah dabei einen 21-jährigen Motorradfahrer aus Duisburg, der ihr auf der Rudolf-Diesel-Straße aus Richtung Feldstraße entgegenkam.
Kollision im Kreuzungsbereich
Im Kreuzungsbereich kollidierten die Fahrzeuge, wodurch der Motorradfahrer stürzte und schwer verletzt wurde. Die Pkw-Fahrerin setzte nach kurzem Warten ihre Fahrt in Richtung eines Elektronikmarktes fort.
Zeugen stellen Unfallfahrerin
Zeugen konnten die Fahrerin am Elektronikmarkt stellen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus in Wesel gebracht, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr. Der Führerschein der Pkw-Fahrerin wurde beschlagnahmt und das Motorrad durch ein Abschleppunternehmen sichergestellt.
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Der Kurs findet donnerstags von 19:15 bis 20:45 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 215 Euro für zehn Einheiten. Melden Sie sich jetzt an und erleben Sie eine neue Balance und Energie in Ihrem Leben. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gabriele-erbe.de oder telefonisch unter 0177 8045613.
Zum ersten Mal seit September vergangenen Jahres lagen die Regenmengen in der Emscher-Lippe-Region unter dem 130-jährigen Mittel eines Monats.
Das ergeben die Auswertungen der Fachleute von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). Die monatliche Niederschlagsauswertung für den Juli 2024 zeigt, dass im Emscher-Gebiet durchschnittlich 64,7 Millimeter Regen gefallen sind. Das langjährige Mittel für Juli liegt in dem Gebiet bei 83 Millimetern.
Vergleich der Niederschlagsmengen
Ähnlich sieht es bei den Werten aus dem Lippeverbands-Gebiet aus: Hier fielen 63,2 Millimeter Niederschlag, bei einem langjährigen Mittel von 81 Millimetern. Trotz der unterdurchschnittlichen Regenmengen liegen beide Verbandsgebiete bereits über dem Durchschnitt für das gesamte Wasserwirtschaftsjahr.
Regionale Unterschiede im Niederschlag
Innerhalb der Verbandsgebiete gab es im Juli große Unterschiede bei den Regenmengen. Der niedrigste Niederschlagswert wurde mit 40,1 Millimetern in Hamm gemessen, während der höchste bei 109,7 Millimetern in Bottrop erfasst wurde.
Zur Einordnung: Eine Niederschlagshöhe von beispielsweise 109 Millimetern entspricht einer Regenmenge von 109 Litern pro Quadratmeter. Die starken Unterschiede lassen sich auf lokale Gewitter und Starkregen zurückführen.
Anzahl der Regentage und Starkregenereignisse
Obwohl der Juli unterdurchschnittlich nass war, gab es dennoch nur acht Tage, an denen es in der Emscher-Lippe-Region nicht geregnet hat. Ebenso gab es acht Tage, an denen Starkregenereignisse registriert wurden.
Langfristige Niederschlagsmengen
Die vorausgegangenen Monate lagen allesamt entweder deutlich über dem Durchschnitt oder zumindest im Bereich des 130-jährigen Mittels – und machen damit das Wasserwirtschaftsjahr überdurchschnittlich nass.
Das Emscher-Gebiet erreicht inklusive der aktuellsten Zahlen bereits insgesamt 836 Millimeter Regen, bei einem langjährigen Mittel von 800 Millimetern. Im Gebiet des Lippeverbandes fielen bisher 778 Millimeter Niederschlag, das langjährige Mittel liegt hier bei 765 Millimetern. Demnach überschreiten sowohl das Emscher- als auch das Lippeverbands-Gebiet bereits jetzt ihre durchschnittlichen Regenmengen für das Wasserwirtschaftsjahr, welches immer von November bis Oktober geht.
Der Raesfelder Büchermarkt feiert sein 18-jähriges Jubiläum und hat wieder eine beeindruckende Vielfalt an Literatur für alle Altersgruppen und Interessen im Angebot. Insgesamt 72 Stände bieten eine riesige Auswahl an Literatur, darunter Romane, Kinderbücher, historische Werke, Fachliteratur und seltene Sammlerstücke.
Am Sonntag, 11. August 2024, feiert der beliebte Raesfelder Büchermarkt sein 18-jähriges Jubiläum. Von 11 bis 18 Uhr lädt der Markt am Schloss Raesfeld Bücherfreunde zu einem Tag voller Literatur, Geschichten und Musik ein. Vom Kinderbuch über Bestseller bis hin zu historischen Ansichtskarten und bibliophilen Raritäten bietet der Markt ein breites Spektrum an alten und neuen Büchern.
Insgesamt 72 Stände locken mit ihren Schätzen – eine Rekordzahl für den Markt, die laut Marktleiter und Antiquar aus Bocholt Rainer Heeke in der Zukunft nicht überschritten werden solle.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Eine Einheit aus Literatur, Erlebnis und Natur
Der Raesfelder Büchermarkt bietet eine perfekte Mischung aus Literatur, Erlebnis, Essen und Natur. Heeke betont: „Der Markt bildet eine Einheit, die in sich stimmig ist.“ Mit seiner einzigartigen Atmosphäre vor historischer Kulisse, der breiten Auswahl an Büchern und dem besonderen Rahmenprogramm zieht der Markt seit Jahren Besucher aus nah und fern in seinen Bann. „Der stimmungsvolle Raesfelder Büchermarkt vor der einzigartigen Kulisse des Wasserschlosses Raesfeld hat sich zu einem der attraktivsten und größten Büchermärkte in Nordrhein-Westfalen entwickelt“, so Heeke.
Jubiläum mit besonderen Highlights
Zum 18-jährigen Jubiläum gibt es einige besondere Höhepunkte. Erstmals wird der italienische Buchbinder Guido aus der Bücherstadt Bredevoort dabei sein. Er zaubert aus alten und zerfledderten Erbstücken wieder kunstvolle Einbände – ein echtes Highlight! Ein weiteres Highlight ist ein Buchhändler, der eine beeindruckende Auswahl an Schachliteratur präsentiert. „Dies dürfte insbesondere die Herzen der Raesfelder Schachspieler höherschlagen lassen“, so Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortmarketings. Sie freue sich auch in diesem Jahr wieder auf das Ausstellerfrühstück im Heimatmuseum am Schloss.
Gute Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing
„Für alle, die an diesem Tag ein Buch kaufen, gibt es auch ein eigens zum Jubiläum gestaltetes Lesezeichen“, fügt Kowalsky hinzu. Gemeinsam mit Katharina Zeptner von der Gemeindeverwaltung und Antiquar Heeke hat sie seit Monaten den Büchermarkt vorbereitet. Heeke lobt insbesondere die effiziente Zusammenarbeit zwischen dem Ortsmarketing und der Gemeinde: „Die kurzen und unkomplizierten Wege bei der Organisation sind in Städten kaum mehr zu finden.“
Märchenerzählerin Brigitte Möllers und Marktleiter Rainer Heeke. Foto: Petra Bosse
Märchenerzählerin und Musik als Highlight
Für die kleinen Besucher und Junggebliebenen gibt es ein besonderes Highlight: Märchenerzählerin Brigitte Möllers zieht mit einem Koffer voller Geschichten und Magie über den Markt und liest den ganzen Tag über Märchen vor. Die Geschichten von Brigitte Möllers werden von 12 bis 17 Uhr durchgehend erzählt und sind für alle Altersgruppen geeignet.
Für die musikalische Untermalung des literarischen Vergnügens sorgt Dominika Eyckmans mit Bratsche und Harfe.
Einzigartige Atmosphäre und umfangreiches Angebot
Der Raesfelder Büchermarkt hat sich in den letzten 18 Jahren zu einer Besonderheit in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten, wie beispielsweise dem in Münster, hat sich der Büchermarkt in Raesfeld über die Jahre erfolgreich etabliert und genießt über die Landesgrenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Die Kombination aus historischer Kulisse, Natur und kulinarischen Angeboten schafft eine Atmosphäre, die in dieser Form einzigartig ist.
Einen würdigen Nachfolger für den „Büchermarkt“ am Schloss Raesfeld hat Dieter Karpa (re.) in Rainer Heeke aus Bocholt gefunden. Foto: Petra Bosse/Archiv
Geschichte und Entwicklung des Marktes
Vor 18 Jahren hat Dieter Karpa den Markt gegründet. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg organisierten Dieter und Renate Karpa den Büchermarkt am Wasserschloss Raesfeld. Die Idee dazu kam ihnen bei einem Spaziergang im Jahr 2004 am Wasserschloss. Inspiriert durch den internationalen Büchermarkt in der holländischen Bücherstadt Bredevoort, wurde das Konzept gemeinsam mit dem Bocholter entwickelt. „Das war für uns einfach der perfekte Ort dafür“, erinnert sich Rainer Heeke. Das Münsterland war damals noch ein weißer Fleck auf der Landkarte, was Büchermärkte betrifft. „Heute zählt der Markt zu den größten in NRW und die wirklichen Sammler kommen mittlerweile auch von weit her nach Raesfeld angereist“, fügt Heeke, der seit 2015 als Nachfolger von Karpa den Markt organisiert, nicht ohne Stolz hinzu.
Im Gepäck hat Rainer Heeke auch diesmal wieder ein besonderes und historisches Buch in Erstauflage – Bau und Kunstdenkmälern im Kreis Borken. Foto: Petra Bosse
Vorteile des Raesfelder Büchermarktes
Der Büchermarkt bietet neben der entspannten Atmosphäre ohne Verkehrsstress auch gute Parkmöglichkeiten. Die kurzen Wege und die unkomplizierte Organisation tragen ebenfalls zur Beliebtheit des Marktes bei.
Im Gegensatz zu Großstädten, die sich auf solche Experimente nicht mehr einlassen, ist Raesfeld im Laufe der Jahre eine einzigartige Plattform für Bücherfreunde geworden. und ist derzeit der einzige verbliebene seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Auch die Stadt Münster habe, so Heeke, ihren Markt eingestellt.
Gute Zusammenarbeit zwischen dem Ortsmarketing, der Gemeinde und Marktleiter Rainer Heeke. Foto: Petra Bosse
Ein Markt mit Zukunft
Nach Raesfeld kommen Aussteller teilweise aus ganz Deutschland, um ihre antiquarischen Bücher anzubieten. Sammler haben die Chance, seltene Stücke zu finden. Das persönliche Gespräch und die Möglichkeit, Bücher vor Ort zu erleben, machen den Markt zu einem besonderen Erlebnis für alle Sinne. „Es ist immer noch etwas anderes, ein Buch anzufassen, zu riechen und darin zu blättern, als wenn ich mir online ein Buch bestelle“, sagt Heeke. „Das haptische Feedback fehlt und viele Kunden kaufen dann sogar mehr oder andere Bücher als ursprünglich geplant.“
Des Weiteren wird auf dem Büchermarkt die „Freiheit 24“ eine Hüpfburg für Kinder aufbauen und es wird auch einen Eisstand geben, wie Reinhard Nießing mitteilt.
Die traditionelle Bestrafung der Schützen beim Bataillonsnachmittag, einen Tag nach dem Vogelschießen, ist fester Bestandteil des Kilianer Schützenfestes in Schermbeck.
Wer die Feierlichkeiten einigermaßen fit überstanden hat, darf nicht glauben, dass damit alles vorbei ist. Der Spaß beginnt für manche erst am Dienstag so richtig, wenn Verfehlungen geahndet werden.
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Krähen sind für viele sicherlich beeindruckende Tiere, aber diese schwarzen Vögel sind nicht unbedingt jedermanns Liebling. In Deutschland gibt es viele Krähen. Zwei der häufigsten Krähenarten in Deutschland sind die Rabenkrähe (Corvus corone) und die Saatkrähe (Corvus frugilegus).
Aktuell kann man im Kreis Wesel in den frühen Morgenstunden Schüsse hören. Aber kein Grund zur Sorge, denn die Jagdzeit auf Krähen hat am 1. August begonnen und dient dazu, die Population der Krähen auf ein naturverträgliches Maß zu halten. Besonders in der Landwirtschaft sind sie nicht gerne gesehen und einige Krähenarten werden gejagt. Aber nicht alle.
Unterschiedliche Merkmale und Verhaltensweisen
In Deutschland und Europa gibt es mehrere Krähenarten, die jeweils unterschiedliche Merkmale und Verhaltensweisen aufweisen. Einige dieser Krähenarten stehen unter besonderem Schutz, während andere unter bestimmten Bedingungen bejagt werden dürfen.
Besonders die Rabenkrähe oder Nebelkrähe ist in Deutschland weit verbreitet und kommt in einer Vielzahl von Lebensräumen vor, einschließlich Wäldern, landwirtschaftlichen Flächen und städtischen Gebieten. Sie ist sehr anpassungsfähig und kann in der Nähe des Menschen gut gedeihen.
Dohlen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht gejagt werden.
Hier sind die wichtigsten Raben-Arten:
Rabenkrähe (Corvus corone corone)
Nebelkrähe (Corvus corone cornix)
Saatkrähe (Corvus frugilegus)
Dohle (Corvus monedula)
Kolkrabe (Corvus corax)
Elster (Pica pica)
Wie die Dohlen auch, stehen Elstern unter Naturschutz
Krähenarten, die ab August gejagt werden dürfen
Rabenkrähe (Corvus corone corone)
Nebelkrähe (Corvus corone cornix)
In nahezu allen Bundesländern können Krähen von August bis Februar bejagt werden. Lediglich für Kolkraben gibt es eine ganzjährige Schonzeit.
Laut EU sei das Ziel der Krähenjagd nicht die Ausrottung der Rabenvögel. Mit der Bejagung der schlauen Vögel beabsichtigt man die Reduktion der Überpopulation auf ein erträgliches Maß. Krähen, Elstern etc. sind gewiss arglistige Räuber. Aber sie haben ebenso ihren Nutzen in der Natur.
Warum dürfen Krähen gejagt werden?
Landwirtschaftliche Schäden: Krähen können erhebliche Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen verursachen. Sie fallen oft in großen Schwärmen ein und schädigen Saaten und Ernten.
Schutz der heimischen Tierwelt: Krähen fressen Eier und Jungvögel anderer Vogelarten, was zu einer Bedrohung für gefährdete Arten führen kann.
Gesundheits- und Sicherheitsgründe: In bestimmten Fällen, wie zum Beispiel in der Nähe von Flughäfen, können Krähen eine Gefahr darstellen und müssen reguliert werden.
Unter welchen Bedingungen dürfen Krähen gejagt werden?
Die Jagd auf Krähen ist streng reguliert. Folgende Punkte sind zu beachten:
Artenschutz und Jagdzeiten: Aaskrähen, Elstern und Eichelhäher können in Deutschland unter bestimmten Bedingungen und in festgelegten Zeiträumen bejagt werden. Dagegen stehen Saatkrähe und Dohle unter vollständigem Schutz und dürfen nur in Ausnahmefällen gejagt werden.
Naturschutzrechtliche Ausnahmen: Die Jagd auf Krähen in Deutschland ist durch spezifische gesetzliche Regelungen seit 1994 erlaubt, als Rabenvögel wie Rabenkrähen, Nebelkrähen, Elstern und Eichelhäher in den Anhang II der EU-Vogelschutzrichtlinie aufgenommen wurden. Gemäß § 20g Abs. 6 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und Artikel 9 der EG-Vogelschutzrichtlinie können die Naturschutzbehörden Ausnahmen genehmigen, wenn dies zur Abwendung erheblicher Schäden oder zum Schutz anderer Arten notwendig ist. Solche Ausnahmen sind jedoch zeitlich und räumlich begrenzt und dürfen die Bestände der betroffenen Arten nicht gefährden.
Welche Krähenarten stehen unter Naturschutz?
Saatkrähe (Corvus frugilegus)
Dohle (Corvus monedula)
Diese Arten dürfen nur in Ausnahmefällen gejagt werden, da sie unter strengem Schutz stehen (Wildvogelhilfe.org).
Weiterführende Informationen und gesetzliche Grundlagen
Für detailliertere Informationen zur rechtlichen Situation und den genauen Regelungen können Sie das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) einsehen.
Der Rabe ist gut erkennbar an dem gebogenen Schnabel. Foto: Pixabay
Unterschiede zwischen Krähen und Raben
Krähen und Raben sind oft schwer zu unterscheiden, da sie zur selben Familie der Rabenvögel (Corvidae) gehören. Dennoch gibt es markante Unterschiede in ihrer Erscheinung, ihrem Verhalten und ihren Lebensräumen.
Größe und Gewicht
Raben sind in der Regel größer als Krähen. Ein Rabe kann eine Spannweite von bis zu 1,5 Metern und ein Gewicht von bis zu 1,5 Kilogramm erreichen, während Krähen eine Spannweite von etwa 1 Meter und ein Gewicht von etwa 500 Gramm haben.
Gefieder
Das Gefieder beider Vögel ist schwarz, jedoch schimmert das Gefieder des Raben oft bläulich oder violett, während das der Krähe eher matt schwarz erscheint.
Schnabel
Der Schnabel des Raben ist massiver und kräftiger im Vergleich zu dem der Krähe. Raben haben oft auch einen leicht gebogenen Schnabel, während der Schnabel der Krähe eher gerade ist.
Verhalten
Krähen und Raben unterscheiden sich deutlich in ihren Lautäußerungen. Krähen haben ein charakteristisches „Krächzen“, während Raben ein tieferes und raueres „Kroak“ oder „Gurren“ von sich geben.
Sozialverhalten
Krähen leben oft in größeren Gruppen und sind sehr soziale Vögel. Raben hingegen sind eher Einzelgänger oder leben in Paaren. Nur während der Brutzeit sind Raben in Gruppen anzutreffen.
Lebensraum
Krähen sind in städtischen und landwirtschaftlichen Gebieten weit verbreitet. Sie sind anpassungsfähig und finden sich oft in der Nähe von Menschen. Raben bevorzugen abgelegenere und waldreichere Gebiete und sind daher seltener in städtischen Umgebungen anzutreffen.
Nestbau
Krähen bauen ihre Nester meist in hohen Bäumen oder auf Gebäuden in der Nähe von Menschen. Raben hingegen suchen abgelegenere Orte für ihren Nestbau und bevorzugen hohe Felsen oder ungestörte Wälder.
Intelligenz
Beide Vögel sind bekannt für ihre hohe Intelligenz und ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen. Studien haben gezeigt, dass sowohl Krähen als auch Raben Werkzeuge benutzen können und komplexe Aufgaben lösen.
Lernverhalten
Krähen sind besonders bekannt für ihre Fähigkeit, von Menschen zu lernen und sich an städtische Umgebungen anzupassen. Raben zeigen eine tiefe Bindung zu ihren Partnern und haben ein gutes Gedächtnis, besonders für soziale Beziehungen.
Am Wochenende verwandelte sich das El Capitan in Gahlen in einen Treffpunkt für Liebhaber klassischer Automobile.
18 stolze Besitzer von Opel Oldtimern kamen zusammen, um ihre Schätze auf Rädern zu präsentieren und gemeinsame Ausfahrten zu unternehmen.
Ältestes Model ist 67
Die ersten Teilnehmer konnten bereits am Freitagnachmittag zu einer kleinen Erkundungsrunde aufbrechen. Der Haupttag des Treffens war jedoch der Samstag, an dem sich die Gruppe schon frühen Vormittag zu einer ausgedehnten Tour aufmachte. Diese Ausfahrt hielt einige Überraschungen für die Teilnehmer bereit und bot Gelegenheit, die historischen Fahrzeuge in Aktion zu erleben. Besonders beeindruckend war das Alter der rollenden Zeitzeugen.
Das älteste Modell konnte auf eine 67-jährige Geschichte zurückblicken, aber auch die jüngeren im Feld hatten die 60 schon geknackt. Man kann nur erahnen, wie viel Pflege die Automobile benötigen, um nach einem derart langen Zeitraum noch voll einsatzbereit zu sein.
Zeitreise durch die Musikgeschichte.Am 3. August ging es im Ex-Selecao an der Raiffeisenstraße 34 in Schermbeck hoch her.
Nach einer längeren Veranstaltungspause hatte Wirt Andreas „Yogy“ Strelitz einen ganz besonderen Live-Act zu Gast.
Musikalische Zeitreise
Die Band „Back2Beat“ nahm die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte. Ab 20.30 Uhr sorgten sie mit Hits aus den 80er, 90er und 2000er Jahren für ausgelassene Stimmung. Die Gruppe, bestehend aus Stefan am Schlagzeug, Jacky und Tom als Sänger, Thomas an der Gitarre und Christian am Bass, zeigte eine mitreißende Performance und überzeugte von der ersten Minute an. Doch bevor die ersten Töne erklangen, verwöhnte Wirt Andreas „Yogy“ Strelitz die Gäste mit seinen Grillkünsten.
Foto: Ralf Meier
Gemeinsam mit seinem Team zauberte er ein vielfältiges und schmackhaftes Grillbuffet, das großen Anklang fand. Mit einer Kombination aus deftigen Grillspezialitäten und leckeren Salaten konnte man die perfekte Grundlage für einen langen Abend legen.
Während die Besucher noch in bester Partylaune feierten, war Andreas „Yogy“ Strelitz schon mit den Nachbereitungen beschäftigt, damit für die nächste Hochzeit oder die nächste Geburtstagsfeier an gleicher Stelle alles bereit ist.
Selten wurde ein leerer Raum so sinnvoll genutzt wie der alte Kuhstall von Elke und Klaus Sondermann in Schermbeck. Als die beiden 2010 vor der Frage standen, wie man die freigewordene Fläche am besten nutzen könne, wäre es naheliegend gewesen, einfach eine Art riesige Abstellkammer einzurichten.
Das ließ sich mit dem ausgeprägten Sinn für Dekoration von Elke Sondermann allerdings von Anfang an nicht vereinbaren. So luden die aussortierten Stücke schon bald zu einer Art Zeitreise an den Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Immer mehr Möbel und Accessoires aus dieser Epoche ergänzten in eigenen Wohnbereichen zueinander passend die wachsende Sammlung.
Frisch bezogen und fertig für die Hochzeitsnacht. Foto: Ralf Meier
Heimatreporter gab Impuls
Der entscheidende Impuls zum heutigen Privatmuseum kam von Heimatreporter Helmut Scheffler. Als der bei einem Besuch mit dem Heimatverein die Ausstellung sah, war es so begeistert, dass er das Ehepaar Sondermann davon überzeugen konnte, ihr kleines Museum der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seither herrscht dort ein reger Betrieb, zumal Elke und Klaus Sondermann seit ihrer Pensionierung bei der Terminvergabe deutlich flexibler sind als vorher.
Noch immer finden neue Ausstellungsstücke den Weg in die liebevoll gestaltete Sammlung. 2023 wurde das Museum durch einen kleinen „Tante-Emma-Laden“ ergänzt.
Tiefkühltruhen und Einkaufswagen waren damals noch nicht nötig im Bauernlädchen. Foto: Ralf Meier
Die Reaktionen der Besucher als größter Lohn
Der größte Lohn für die viele Arbeit, die in dem Herzensprojekt steckt, sind die Reaktionen der Besucher. „Ganz besonders sind die Momente, in denen sich Menschen durch bestimmte Gegenstände in ihre Kindheit oder Jugend zurückversetzt fühlen“, freut sich Elke Sondermann.
Unvergessliche Momente im Museum
„Erst kürzlich hatten wir eine demente ältere Dame mit ihrem Pfleger zu Besuch. Sie hatte seit einer gefühlten Ewigkeit kein Wort mehr an ihre Umwelt gerichtet, doch während des Rundgangs entfuhr es plötzlich: „Das hatten wir früher auch!“ Eine größere Anerkennung für die geleistete Arbeit kann man kaum erhalten.
Der Waschtag damals war eher anstrengend, als beschaulich. Foto: Ralf Meier
Besuch im Privatmuseum „Das Alte erhalte“
Wer selbst in die Vergangenheit eintauchen möchte, kann das Privatmuseum „Das Alte erhalte“ von Elke und Klaus Sondermann nach Vereinbarung besuchen.
Privatmuseum „Das Alte erhalte“ Elke und Klaus Sondermann Marienthaler Str. 20 46514 Schermbeck
Ein außergewöhnliches Künstlerprojekt zieht aktuell die Aufmerksamkeit in Schermbeck auf sich. Augustus Goertz, ein renommierter Künstler aus New York City, ist zu Gast im Artpark Schermbeck und arbeitet dort im Rahmen des Projekts „twocolors:onebrush“ gemeinsam mit dem lokalen Künstler Bernd Caspar Dietrich.
„Twocolors:onebrush“ bedeutet sinngemäß „Zwei Farben, ein Pinsel“ oder „Zwei Künstler, eine Idee“. Diese Zusammenarbeit begann im Frühjahr 2024, als sich Goertz und Dietrich bei einem Treffen von den reliefartigen Oberflächen ihrer Werke gegenseitig inspiriert fühlten. Ihr Ziel war es, ihre individuellen Arbeitsweisen im Atelier in Schermbeck zu kombinieren und einen kreativen Austausch zu initiieren. Final werden die Arbeiten der beiden am 23. August im Wasserturm in Wesel gezeigt.
Besucher im Atelier Foto: Alexander Fichtner
Von New York nach Schermbeck
Goertz, geboren in Greenwich Village lebt und arbeitet heute in Manhattan. Er startete am 10. Juli 2024 seine Residency im Artpark-Atelier von Bernd Caspar Dietrich. Der Transport von Kunstwerken über den Atlantik ist logistisch herausfordernd. Deswegen nutzt Goertz seinen Aufenthalt in Schermbeck, um vor Ort neue Werke zu schaffen. Eine Besonderheit seiner Arbeit in Deutschland ist es, mit Materialien aus Nordrhein-Westfalen zu arbeiten, der Heimat seiner Vorfahren.
Goertz im Atelier. Foto: ARTPARK
„Meine Absicht ist es, Kunstwerke zu schaffen, die die Erde, Steine, Samen und den Sand von Nordrhein-Westfalen in die Textur meiner Bilder einbeziehen“, erklärt Goertz. „Ich möchte nicht nur mit dem Geist meiner Vorfahren verbunden sein, sondern auch mit der Heimat“.
Ungewöhnliche Materialien bei Goertz
In Schermbeck integriert Goertz außerdem Materialien wie rohe Schafswolle aus Gahlen, Federn, Moos und Holzspäne in seine Werke. Diese Materialien repräsentieren die Verbindung zur Herkunft seiner Familie. Seine aktuelle Werkreihe trägt den Titel „THE SOIL / SOUL OF MY ANCESTORS“ und reflektiert dementsprechend seine tiefgehende Auseinandersetzung mit seiner familiären und kulturellen Herkunft.
Die Schafswolle wird Teil des Bildes. Foto: Alexander Fichtner
Einen Einblick in die Arbeiten gibt es hier: Augustus Goertz
Bernd Caspar Dietrich, der Gastgeber von Goertz, wird im historischen Wasserturm Wesel thematisch passende Arbeiten präsentieren. Seine Werke aus den Serien „BetonGold“ und „Urbanisten“ thematisieren Behausung und gesellschaftliche Werte. Dietrichs Arbeiten greifen die Idee von Augustus Goertz auf und interpretieren sie aus einer anderen Perspektive.
Goertz führt durchs Atelier. Foto: Alexander Fichtner
Die Finnisage der Ausstellung in Wesel im Wasserturm findet am Freitag, den 23. August 2024, ab 18 Uhr statt. Beide Künstler werden dazu anwesend sein, um ihre Werke vorzustellen. In gemütlicher Atmosphäre wird es die Möglichkeit geben abschließend mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.
Am 21. August 2024 besteht die Möglichkeit von 18 – 20 Uhr an einem Künstlergespräch teilzunehmen.
Für weitere Informationen und Bilder können Sie die Website besuchen: www.artpark.nrw
Der Informationsabend „SCHULEfertig“ ist eine feste Institution an der Gesamtschule Schermbeck. Er bietet Unternehmen sowie Schülerinnen und Schülern kurz vor ihrem Abschluss die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Welche Bedeutung diese Veranstaltung hat, zeigt die Geschichte von Sebastian Wieduwildt, der vor einigen Jahren bei einem solchen Infoabend auf die Schreinerei Grewing aufmerksam wurde. Seit einigen Wochen ist er der neue Meister im Unternehmen.
Am Anfang stand ein Praktikum
Die Chemie zwischen beiden Parteien stimmte, und so konnte der damals 16-Jährige in der 10. Klasse ein Jahrespraktikum in der Schreinerei absolvieren. 2017 folgte nahtlos seine Ausbildung, bei der er sich sofort in der handwerklichen Arbeit und den vielfältigen Möglichkeiten, die ihm bei Grewing geboten wurden, wiederfand.
Von da an ging es Schlag auf Schlag. 2020 schloss Sebastian Wieduwildt die Ausbildung mit der Gesellenprüfung ab. Zu dieser Zeit hatte er im Unternehmen und im Kreis seiner 15 Kolleginnen und Kollegen längst seinen festen Platz gefunden. Es war daher nur logisch, dass der Betrieb ihn 2023 bei seinem Vorhaben unterstützte, die Meisterschule zu besuchen.
Vom Handwerker zum Planer
Im Frühling 2024 hat er auch dieses Kapitel in seinem Leben erfolgreich beendet. Sich nun auf seinen Lorbeeren auszuruhen, kommt für den mittlerweile 23-Jährigen allerdings nicht in Betracht. Sein Arbeitgeber hat ihn bereits für eine leitende Position im Unternehmen vorgesehen. In Zukunft warten auf Sebastian Wieduwildt daher weniger handwerkliche Tätigkeiten, dafür zunehmend planerische Aufgaben. Auch der direkte Kontakt mit Kunden vor Ort wird verstärkt zu seinen Aufgaben gehören.
Jetzt wirbt Wieduwildt selbst für seinen Beruf
In einer schönen Wendung der Ereignisse nahm Sebastian Wieduwildt 2023 wieder am Informationsabend „SCHULEfertig“ teil, diesmal jedoch als Vertreter für diejenigen, für die diese Veranstaltung der Startschuss in ein erfolgreiches Berufsleben war. So wirbt er nun selbst für das Handwerk und zeigt, wie wertvoll der direkte Kontakt mit den Unternehmen für den Berufseinstieg sein kann.
Alle Kinder, die bis zum 30. September 2025 das sechste Lebensjahr vollendet haben (Geburtenzeitraum 01.10.2018 bis 30.09.2019) oder bereits früher schulpflichtig geworden sind und noch nicht eingeschult wurden, beginnen am 1. August 2025 die Schulpflicht.
In Nordrhein-Westfalen ist die Schulwahl frei, auch bei den Grundschulen (Primarstufe). Die nächstgelegene Grundschule am Wohnort ist verpflichtet, die Kinder aufzunehmen.
Grundschulverbund in Schermbeck
Seit dem 1. August 2019 gibt es in Schermbeck einen Grundschulverbund, bestehend aus einer Grundschule mit zwei Standorten:
Gemeinschaftsgrundschule Schermbeck (Hauptstandort): Weseler Straße 12 (Tel.: 1605)
Im Anmeldebogen kann ein bevorzugter Standort angegeben werden. Die Zuordnung der Kinder zu den verschiedenen Standorten erfolgt nach den Kriterien des § 46 SchulG NRW und § 1 AO GS. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass der Standortwunsch nicht erfüllt wird. Die Anmeldung zur Einschulung findet am Hauptstandort statt.
Anmeldetermine
Montag, 07.10.2024 von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Dienstag, 08.10.2024 von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch, 09.10.2024 von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Erforderliche Unterlagen
Zur Anmeldung sind das Kind sowie die vollständig ausgefüllten zugeschickten Unterlagen mitzubringen. Außerdem müssen die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch sowie der Impfausweis (Masernimpfpflicht) vorgelegt werden.
Terminvereinbarung
Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine genaue Terminabsprache gebeten. Diese kann ab dem 12.08.2024 telefonisch unter der Nummer 02853 / 1605 erfolgen.
Offene Ganztagsschule (OGS)
An beiden Standorten besteht seit 2006 das Angebot einer Offenen Ganztagsschule (OGS). Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Angebot kontinuierlich ausgebaut. Die Anmeldung verpflichtet zur regelmäßigen Teilnahme bis 15:00 Uhr, die Betreuung an Schultagen ist bis 17:00 Uhr möglich.
Ansprechpartner
Für Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren steht das Schulverwaltungsamt der Gemeinde Schermbeck, Frau Ziske, zur Verfügung. Sie ist zu erreichen unter: Weseler Straße 2, 46514 Schermbeck, Rathaus -Zimmer 143-, Tel.: 02853 / 910-143, Email: [email protected].
Fähnchenschützen feiern neues Königspaar Nico Höller und Frauke Meyer-Dieckhoff regieren in Buschhausen.
Die Fähnchenschützen von Buschhausen haben ein neues Königspaar. Kurz nach Mitternacht konnten sich Nico Höller als König und Frauke Meyer-Dieckhoff als seine Königin feiern lassen.
Trotz einiger Wetterkapriolen, die den traditionellen Zug von Altschermbeck nach Buschhausen begleiteten und sogar einen längeren Zwischenstopp in einer Waschanlage erforderlich machten, war die Stimmung hervorragend.
Umzug mit Rasenmähertraktor
Der von Präsi Marius Sühling angeführte Umzug, mit Rasenmähertraktor, dem Oberstpferd, Musikvereinen und dem zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Königspaar Martin Ketteler und Julia Große-Ruiken, ließ sich auch von Regenschauern nicht beirren. Die Zwangspause wurde genutzt, um bei zünftiger Blasmusik das Tanzbein zu schwingen.
Bereits gegen 14:00 Uhr hatte sich der Festzug von Overkämping aus Richtung Hof Cluse in Bewegung gesetzt. Ein besonderer Höhepunkt war der humorvolle und mit einem Augenzwinkern vorgetragene Rückblick von Präsi Marius Sühling auf die Geschehnisse der Nachbargilde aus Schermbeck. In seiner Rede begrüßte Sühling die Anwesenden mit den Worten: „Liebe Fähnchenschützen, liebe Kilianer, der Lieblingsnachbargilde, liebe Üfter, liebe Schermbecker, oder TACH SCHÜTZEN! Danke für eure Beteiligung, trotz des Wetters.
Ein besonderer Dank gilt den Musikvereinen, dem Tambourcorps Schermbeck und natürlich der Blaskapelle Einklang.“ Und: „Wetter erprobt, das sind wir Fähnchenschützen. Das hat sich auch gerade wieder in der Waschstraße gezeigt, so der Präsi. Wir werden immer unseren Hof Cluse erreichen und was gibt es schöneres als unser Fähnchenschützenfest zu feiern?
Der Präsi freute sich über die Anwesenheit des Silberkönigspaars Benjamin Cluse und Sarah Elsing sowie des Goldkönigs Franz Mischel, dessen jahrzehntelange Treue gewürdigt wurde. Dazu erinnerte Marius Sühling an die vergangenen Veranstaltungen: „Martin und Julia und die Beigestellten hatten ein bombiges Jahr mit einer Weihnachtsfeier im April, einem Gottesdienst und einer chaotischen Besichtigung bei Böckenhoff. So soll es sein, wir gehen neue, fortschrittliche Wege.“
Freude auch über das neue Ehrenmal in Altschermbeck : „Applaus für unser Ehrenmal, das sehr schön geworden ist. Wir haben unseren heiligen Georg enthüllt und ein GEORG-SCHILD auf den Sockel gesetzt.“ Und natürlich, wie konnte es anders sein, gab es einen „Kabelbinder-Ordner“ für die Schützen der Nachbargilde Schermbeck.
Dann hieß es wieder ‚Chaos, Zwieback und Stumpfsinn‘., doch vor dem offiziellen Beginn des Vogelschießens stand natürlich die Segnung des heiligen Suppsacks auf dem Programm.
Während die Schützen danach an der Vogelstange ihr Bestes gaben, warteten auf die Besucher neben reichlich Bier zur Stärkung auch allerlei Leckereien vom Grill. Gefeiert wurde schließlich bis tief in die Nacht.
Freude bei Dr. Mike H. Baums: Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten wurde erneut in zwei Kategorien ausgezeichnet.
Priv.-Doz. Dr. Mike H. Baums, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Fachbereich Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, wird erneut in der Focus-Ärzteliste als Top-Mediziner geführt. Diese Anerkennung verdankt er dabei seiner herausragenden Expertise in der Knie- und Schulterchirurgie. Zudem wird er vom Magazin Stern als empfohlener Schulterchirurg der Region gelistet. Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Mike H. Baums: „Ich freue mich sehr über die erneute Auszeichnung in der Focus- und der Stern-Ärzteliste. Ich danke allen Patienten für die Empfehlungen und dem gesamten Team, das einen enormen Anteil an diesen Zertifizierungen hat.”
Für viele Patienten sind die vom Magazin Focus Gesundheit und dem Magazin Stern veröffentlichten Ärztelisten wichtige Orientierungshilfen bei der Auswahl ihres Arztes oder eines Krankenhauses. Beide Magazine überprüfen regelmäßig die Qualität führender Mediziner und Kliniken. Die Ergebnisse werden zudem in aktuellen Top Ärzte- und Kliniklisten veröffentlicht.
Befragungen von Klinikärzten und niedergelassenen Medizinern
Die Bewertungen basieren dabei unter anderem auf Befragungen von Klinikärzten und niedergelassenen Medizinern, die die Qualität ihrer Kollegen einschätzen. Zudem fließen die Patientenzufriedenheit, die Anzahl an Publikationen, Moderationen, die Organisation eigener Ärztefortbildungen, Angaben zum Behandlungsspektrum sowie die Spezialisierung in die Bewertung ein. Nur Ärzte mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen und vielen Empfehlungen schaffen es in die Focus-Ärzteliste und werden vom Magazin Stern entsprechend empfohlen.
Die Gemeinde Schermbeck beginnt am Montag, den 29. Juli 2024, mit der Reparatur des öffentlichen Schmutzwasserkanals in der Straße „Im Hagelhorst“, zwischen den Häusern Dorstener Straße 150 und 152.
Eine Kontrolle hat einen Schaden am Kanal festgestellt, der kurzfristig behoben werden muss. Aufgrund der Schadenslage sind die Arbeiten nur unter Vollsperrung der Zufahrt zur Straße „Im Hagelhorst“ möglich. Dies betrifft auch die „Dorstener Straße“, die in Richtung Dorsten halbseitig gesperrt wird.
Verkehrsregelung
Eine Ampelanlage regelt während der Bauarbeiten die Durchfahrt an der verengten Stelle der Dorstener Straße. Dies wird zu Verzögerungen im Straßenverkehr führen.
Information für Anwohner
Die Anwohner von „Im Hagelhorst“ haben bereits Informationen zur Erreichbarkeit ihrer Grundstücke über eine alternative Route, über Im Hagelhorst und Lippeweg, erhalten.
Zeitrahmen der Arbeiten
Die Gemeinde Schermbeck plant, die Reparatur so schnell wie möglich durchzuführen. Ein Zeitraum von etwa vier Wochen ist für die Arbeiten vorgesehen.
Wer durch die Wälder streift, stößt häufig auf große Flächen von Farn. Diese Pflanzen mögen zwar auf den ersten Blick harmlos erscheinen, doch Adlerfarn breitet sich schnell aus und verdrängt heimische Tier- und Pflanzenarten. Ursprünglich stammt der Adlerfarn aus gemäßigten Regionen und wurde durch menschliche Aktivitäten in unsere Wälder eingeschleppt.
Effiziente Bekämpfung des Adlerfarns
Mit einem PS gegen den Adlerfarn: In Schermbeck setzt der Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf die Unterstützung eines Rückepferdes, um die unerwünschten Pflanzen im Naturschutzgebiet Lichtenhagen zu entfernen, wie der RVR mitteilt. Kaltblut Sepp zieht eine Walze hinter sich her, die die Wedel des Farns knickt. Dadurch geht dem Adlerfarn langfristig die Energie aus. Diese Pflanze breitet sich schnell aus und verdrängt viele Tier- und Pflanzenarten, etwa Kreuzottern, Schlingnattern und Zauneidechsen.
Vorteile der Arbeit mit Rückepferden
Die Arbeit mit einem Rückepferd hat viele Vorteile: Der Boden wird wenig verdichtet, sodass junge Bäume dort wurzeln können. Zudem kommen die Tiere an Stellen, die schwere Landmaschinen nicht erreichen können. Ein weiterer Vorteil ist der geringe CO2-Ausstoß sowie der reduzierte Verbrauch fossiler Brennstoffe.
Rückepferde sind speziell ausgebildete Arbeitspferde, die in der Forstwirtschaft eingesetzt werden. Sie ziehen schwere Lasten wie Baumstämme oder, wie in diesem Fall, Walzen, die unerwünschte Pflanzen niederdrücken. Foto: Pixabay
Nachhaltige Pflege des Naturschutzgebietes
Durch den Einsatz von Rückepferd Sepp leistet RVR Ruhr Grün einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität im Naturschutzgebiet Lichtenhagen. Die Methode ist nicht nur umweltschonend, sondern auch effizient im Kampf gegen invasive Pflanzenarten.
Was sind Rückepferde?
Rückepferde sind speziell ausgebildete Arbeitspferde, die in der Forstwirtschaft eingesetzt werden. Sie ziehen schwere Lasten wie Baumstämme oder, wie in diesem Fall, Walzen, die unerwünschte Pflanzen niederdrücken. Diese Methode ist besonders schonend für den Waldboden und ermöglicht den Zugang zu schwer erreichbaren Stellen, an die Maschinen nicht gelangen.
Vorteile der Arbeit mit Rückepferden
Die Arbeit mit einem Rückepferd hat viele Vorteile: Der Boden wird wenig verdichtet, sodass junge Bäume dort wurzeln können. Zudem kommen die Tiere an Stellen, die schwere Landmaschinen nicht erreichen können. Ein weiterer Vorteil ist der geringe CO2-Ausstoß sowie der reduzierte Verbrauch fossiler Brennstoffe.
Das diesjährige Motto der Fähnchenschützen von Buschhausen lautet: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur zu wenig Bier.“ Und natürlich: „Regen ist erst, wenn die Heringe auf Augenhöhe vorbeischwimmen.“
In Schermbeck steigt am Samstag, 27. Juli, wieder das berühmte und „zweitgrößte“ Fähnchenschützenfest der Altschermbecker Schützen auf dem Hof Cluse in Buschhausen.
Immer eine Woche nach den heißen Schützenfesttagen der Lieblingsgilde Altschermbeck machen sich die Fähnchenschützen, allen voran ihr Präsi Marius Sühling, um 14 Uhr von Overkämping aus auf den Weg nach Buschhausen.
Regen ist erst, wenn die Heringe auf Augenhöhe vorbeischwimmen, aber es gibt kein Regen. Fotomontage: Petra Bosse
Ein Motto für alle Fälle
Das allseits bekannte Motto „Chaos, Zwieback und Stumpfsinn“ ist auch nach über 42 Jahren noch aktuell. Doch in diesem Jahr, sicherlich dem regnerischen Sommerwetter geschuldet, gibt es laut Präsi Marius Sühling ein weiteres Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur zu wenig Bier.“ Und natürlich: „Regen ist erst, wenn die Heringe auf Augenhöhe vorbeischwimmen.“ Laut Wetter.com werden die Fähnchenschützen jedoch Glück haben, denn Regen ist für Samstag nicht angesagt.
Einzug mit Hindernissen
Die Fähnchenschützen sind Meister im Veranstalten spektakulärer Umzüge. Erinnern wir uns an den jährlichen, legendären Durchmarsch durch die Waschstraße oder das letzte Jahr, als der Weg durch eine Schranke am Kapellenweg blockiert war und ein improvisierter Kutschenshuttle-Service mit einem LKW entstand. Auch dieses Jahr stehen uns wieder Überraschungen bevor. Die Route nach Buschhausen ist besonders spannend, da die Brücke über die B58 derzeit fehlt. Aber keine Sorge: Die Fähnchenschützen werden ihren Weg finden – ihnen geht der Einfallsreichtum nie aus!
Auf der Suche nach dem neuen König
Ein neuer König muss gefunden werden, um das aktuelle Königspaar Martin Ketteler und seine Königin Julia Große-Ruiken abzulösen. Das Vogelschießen auf den Pyrosta-Vogel kann sich schon mal in die Länge ziehen, wie im letzten Jahr, als erst nach Mitternacht das neue Königspaar mit den Ehrenpaaren Jürgen Kreienkamp und Nina Große-Ruiken sowie Christopher Timmermann und Christine Kreienkamp gefeiert werden konnte.
Spannende Ansprache und reichlich Bier
Spannend bleibt auch die Frage, wen oder was Präsi Marius Sühling in seiner Ansprache im Fokus haben wird. Das Vogelschießen startet um 18 Uhr. Für reichlich Bier und Gegrilltes ist in diesem Jahr wieder gesorgt, verspricht Sühling.
Also, egal ob Chaos, Zwieback oder Stumpfsinn – dieses Fest wird wie immer ein Highlight!
Ende der Schützenfestsaison
Mit dem Fähnchenschützenfest wird in Schermbeck die Schützenfestsaison beendet. Ein letzter Höhepunkt, bevor die Planungen für das nächste Jahr wieder beginnen.
In Schermbeck und anderen Teilen Nordrhein-Westfalens dürfen Schulen und Kindertagesstätten den sogenannten „Schweigefuchs“ weiterhin verwenden. Zu dieser Entscheidung kamen Schul- und Familienministerium. Für Diskussion hatte die Ähnlichkeit der Geste mit dem sogenannten Wolfsgruß gesorgt, der in türkischen rechtsextremen Kreisen verwendet wird.
Der Schweigefuchs, bei dem die Kinder durch eine Handgeste zur Ruhe aufgefordert werden, bleibt somit eine anerkannte Methode zur Disziplinierung und Fokussierung im Unterricht. Die zuständigen Ministerien betonten, dass der Schweigefuchs in Schulen und Kitas seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird und keinerlei politische Konnotation besitzt. Diese Entscheidung habe man insbesondere im Kontext der pädagogischen Freiheit getroffen, die es den Lehrkräften ermöglicht, bewährte Methoden weiterhin anzuwenden.
Schulministerin Dorothee Feller. Foto: Land NRW
Trotz der Bedenken einiger Eltern und politischer Gruppen, die auf die visuelle Ähnlichkeit zum Wolfsgruß hinwiesen, bleibt die Handgeste erlaubt. Die Ministerien erklärten, dass es keine Beweise für eine missbräuchliche Verwendung des Schweigefuchs in Schulen gibt. Vielmehr handle es sich um eine kindgerechte und effektive Methode zur Unterrichtsführung, die unabhängig von politischen Symboliken zu betrachten sei. Die Kinder verstehen die Geste schnell: Der Fuchs schließt den Mund und spitzt die Ohren. Zuhören und leise sein, das ist die einfache Botschaft.
Viele Pädagogen begrüßten die Entscheidung, die den Schweigefuchs als hilfreiches Werkzeug zur Sicherstellung einer ruhigen und konzentrierten Lernumgebung schätzen.
Bremen hatte die Geste verboten
Der Wolfsgruß, der der türkischen rechtsextremistischen Bewegung „Graue Wölfe“ zugeordnet wird, war während der Fußball-EM noch einmal in die Schlagzeilen geraten. Das Land Bremen hatte daraufhin den ähnlichen „Schweigefuchs“ in Bildungseinrichtungen untersagt und damit für bundesweite Diskussionen gesorgt.
Station 3 der Sommertour von Charlotte Quik – Landtagsabgeordnete zu Gast der Tierarztpraxis Boffin in Hünxe-Krudenburg: Im Einsatz für die Gesundheit der Tiere
Die Sommertouren von Charlotte Quik stehen für Begegnungen, intensive Gespräche und interessante Einblicke. Seit 2017 führt die CDU-Landtagsabgeordnete für Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck und Wesel diese Touren regelmäßig in den Sommerschulferien durch.
Start der Sommertour 2024
In diesem Jahr startete die Tour im frisch gekürten Erholungsort Schermbeck. Kurz vor dem traditionellen Kilianschützenfest erstrahlte das Altschermbecker Ehrenmal in neuem Glanz. Die zweite Station führte sie zum Technischen Hilfswerk, Ortsverband Wesel, wo sie an einem Übungsabend teilnahm. Nun besuchte Charlotte Quik die Tierarztpraxis Boffin in Hünxe-Krudenburg.
(v.l.) Charlotte Quik MdL, Sarah Mohrin, Dr. Uwe Boffin und Ingrid Meyer.Foto: Presse
Empfang in der Tierarztpraxis Boffin
Begleitet wurde die Landtagsabgeordnete von Ingrid Meyer von der CDU Hünxe. Empfangen wurden sie von den Tierärzten Sarah Mohrin und Dr. Uwe Boffin sowie Ute Abel und Linda Boffin. Dr. Uwe Boffin gründete die Praxis 1991 und verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Groß- und Kleintierbereich. Sarah Mohrin, die 2017 ihr Studium in Hannover abgeschlossen hat, ist 2019 in die Praxis zurückgekehrt und leitet die Kleintierabteilung. Die Praxis ist mit modernen Geräten wie einem Röntgengerät, einem Dentalröntgengerät, einem Ultraschallgerät und einem eigenen Labor ausgestattet.
Einblicke in die Praxisarbeit
Charlotte Quik nahm zunächst an einer Sprechstunde teil. Zu den Patienten gehörten Hunde und Katzen, darunter auch Rassekatzen wie eine Maine Coon, eine Birma und eine Ragdoll. Es wurden Impfungen durchgeführt und Durchfallerkrankungen behandelt. „Gerade die Kleintiersprechstunden sind stark frequentiert“, erläuterte Sarah Mohrin. Das Einzugsgebiet der Praxis umfasst Hünxe, Schermbeck und Voerde.
Foto: Presse
Herausforderungen im Tierarztberuf
Nach der Sprechstunde führte Charlotte Quik ein ausführliches Gespräch mit den Tierärzten. „Es ist schon eine Herausforderung, mit einer kleinen Praxis den Bedürfnissen der Besitzerinnen und Besitzern gerecht zu werden und die Arbeitszeiten und Notdienste abdecken zu können“, betonte Sarah Mohrin. Ein großes Thema war die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), die 2022 erstmals seit über 20 Jahren angepasst wird. Damit soll dem zunehmenden Mangel an Tierärzten und Tiermedizinern entgegengewirkt und eine flächendeckende Versorgung sichergestellt werden. Im Gegensatz zur Humanmedizin wird die Tiermedizin ausschließlich privat finanziert. Auch Tierarztpraxen müssen ihre Kosten weitergeben, um am Markt bestehen zu können.
Würdigung der Arbeit der Tierärzte
Charlotte Quik zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Sorgfalt der Tierärzte. „Unsere Tierärztinnen und Tierärzte in der Region kümmern sich um das Wohl von Hund, Katze und Co. Vielen Dank, dass ich mir im Rahmen einer Sprechstunde ein Bild davon machen konnte. Ich wünsche der Praxis Boffin und den Kolleginnen und Kollegen in der Region weiterhin viel Erfolg bei den Behandlungen und viel Gesundheit für die tierischen Patienten“, so die Abgeordnete abschließend.
Mitte Juli unternahm der VdK Schermbeck mit seiner Vorsitzenden Elke Overberg und zahlreichen Teilnehmern einen besonderen Ausflug in die Vergangenheit.
Ziel war das Privatmuseum von Elke und Klaus Sondermann, das unter dem Motto „Das Alte erhalte“ steht. Die Teilnehmer der geselligen Runde genossen nicht nur eine faszinierende Ausstellung, sondern auch ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
Vor der faszinierenden Führung durch die Ausstellung genossen die Teilnehmer des VdK Schermbeck eine gemütliche Kaffeetafel. In der historischen Atmosphäre des Museums schmeckte der selbstgebackene Kuchen besonders gut und regte zu angeregten Gesprächen über die „gute alte Zeit“ an. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten.