In einer feierlichen Veranstaltung im Landhotel Voshövel hat der Rotary Club Lippe-Issel die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Kreis Wesel gewürdigt.
Unter dem Motto „Leise Helden in der Not“ ehrte der Club die ehrenamtlichen Kräfte für ihren stillen, aber bedeutenden Einsatz. Zahlreiche Gäste aus Politik, Ehrenamt und den Rotary Clubs nahmen teil, um ihre Wertschätzung auszudrücken.
Engagement im Dienst der Menschlichkeit
Udo Bovenkerk, Präsident des Rotary Clubs Lippe-Issel, eröffnete den Abend mit einer Begrüßung. In seiner Ansprache hob er hervor, wie wertvoll die Arbeit der Notfallseelsorge ist. Tag und Nacht stehen die Helfer bereit, um Menschen in seelischen Ausnahmesituationen beizustehen – diskret, empathisch und oft im Verborgenen.
Landrat lobt „Erste Hilfe für die Seele“
Landrat Ingo Brohl, Schirmherr der Veranstaltung, unterstrich in seiner Rede die gesellschaftliche Bedeutung der Notfallseelsorge. Seit über 15 Jahren sei sie eine tragende Säule im Kreis Wesel. Er dankte den Ehrenamtlichen mit den Worten: „Sie sind Erste Hilfe für die Seele. Ein Licht in den dunkelsten Stunden eines Menschen. Dafür verdient Ihre Arbeit nicht nur unseren Dank, sondern unsere tiefste Hochachtung.“
200 Einsätze im Jahr – stille Hilfe mit großer Wirkung
Besonders bewegend war die Ehrung der Seelsorgenden durch Rotary-Präsident Bovenkerk. 2024 leisteten 58 Ehrenamtliche rund 200 Einsätze. Mit großem Einfühlungsvermögen begleiteten sie Menschen in akuten Krisen. Die Koordinatoren Kerstin Pekur-Vogt und Peter Bromkamp freuten sich über die öffentliche Anerkennung. Bromkamp betonte: „Es ist keine leichte, aber eine sinnstiftende Aufgabe.“
Musik und Begegnung
Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Musikschule Hamminkeln. Die Beiträge verliehen der Veranstaltung eine feierliche Atmosphäre. Beim anschließenden Get-Together kamen Gäste und Notfallseelsorgende ins Gespräch – in entspannter Runde bei Fingerfood und Getränken.
Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement
Mit dieser Ehrung setzte der Rotary Club ein starkes Zeichen der Anerkennung. Gleichzeitig lenkte er die Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe, die meist im Hintergrund bleibt, aber in Momenten größter Not entscheidend ist.























