Welche politischen Entscheidungen oder Entwicklungen der vergangenen Jahre möchten Sie fortführen – und wo sehen Sie bewusst Änderungsbedarf?
„Ehrenamt, Vereine und Kultur sind das Herzstück Schermbecks. Dieses Engagement möchte ich sichtbar machen, bürokratische Hürden abbauen und die Vielfalt der Angebote sichern.
Multifunktionale Räume können für Kultur genutzt werden. Besonders wichtig ist es, junge Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Mein Ziel ist es, ein verlässlicher Partner zu sein und das bürgerschaftliche Engagement langfristig zu stärken“.
Nächste Frage lautet: Was möchten Sie am Ende Ihrer Amtszeit erreicht haben?
Mal eben beim Stillen die Nachrichten beantworten, schnell die E-Mails checken oder durch Social Media scrollen – viele Eltern kennen das doch. Doch dieses Verhalten kann die Entwicklung von Babys und Kleinkindern beeinträchtigen. Darauf macht die neue Kampagne „Sprich mit mir“ des Kreises Recklinghausen aufmerksam.
„Gerade der ständige Blick aufs Smartphone kann einen negativen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern haben“, erklärt Regina Maienhöfer vom Gesundheitsamt des Kreises. „Besonders in den ersten drei Lebensjahren entwickeln Kinder wichtige seelische, emotionale und soziale Fähigkeiten. Eltern fördern dies instinktiv, indem sie auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen. Das geschieht zum Beispiel durch Blickkontakt, Berührungen, Mimik, Gestik und Sprache.“
Wird diese Zeit aber durch das Smartphone ersetzt, kann es zu Problemen kommen: „Zum Beispiel verlangsamte Sprachentwicklung oder auch Schlaf- oder Fütterstörungen“, berichtet Maienhöfer. Denn wenn das Smartphone die Eltern-Kind-Zeit ersetzt, sprechen Mütter und Väter weniger mit ihrem Kind, gehen nicht auf Bedürfnisse ein oder bemerken gefährliche Situationen zu spät. Kinder wiederum reagieren gestresst, vermeiden den Kontakt oder zeigen Verhaltensauffälligkeiten.
Mit diesem Plakat wirbt die Agentur für das Projekt „Sprich mit mir“
Die Kampagne will Eltern jedoch nicht belehren, sondern unterstützen. „Man kann bewusst Smartphone-freie Zeit einführen, Regeln für die Nutzung aufstellen oder dem Kind erläutern, was man gerade macht“, so Maienhöfer. Um möglichst viele Eltern zu erreichen, arbeitet das Kreis-Gesundheitsamt mit den Jugendämtern und Kitas zusammen. In den Einrichtungen hängen Plakate und Flyer liegen aus. Weiter Informationen über die Kampagne „Sprich mit mir“ gibt es unter www.kreis-re.de/sprichmitmir.
Am Samstagabend feierte die Trachtenschützengilde Üfte-Overbeck mit zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Gästen die Nachfeier des diesjährigen Trachtenschützenfestes.
Den stimmungsvollen Auftakt bildete ein Dankgottesdienst in einer traumhaften Kulisse auf dem Hof Möllmann.
Wert der Gemeinschaft
Pastor Xavier Muppala betonte in seiner Predigt den Wert der Gemeinschaft als tragendes Element im Leben und im Vereinswesen. Zum Abschluss dieses nicht alltäglichen Gottesdienstes, bei dem sogar Pastor Muppala dem Anlass entsprechend Klumpen trug, wurde das Lied „Großer Gott wir loben dich“ angestimmt.
Foto: Ralf Meier
Doch bevor der gesellige Teil des Abends begann, wurde es emotional. Nach 25 Jahren hatte Christoph Möllmann, der von 1999 bis 2024 als 1. Reckenmester amtierte, den Staffelstab an Ludger Wenzelmann weitergereicht. Dafür gab es die wohlverdiente Ehrung. Fünf Königspaare hat er in dieser langen Zeit erlebt, denn bei der Trachtenschützengilde gilt traditionell eine fünfjährige Regentschaft. Seit diesem Jahr regieren König Heiner Große Gehling und seine Königin Marie-Theres Triptrap! Ehrenpaare sind Tanja Große Gehling & Christoph Beemelmans sowie Andreas Triptrap & Christa Beemelmans.
Foto: Ralf Meier
Geselliger Ausklang
Musikalisch wurde der Abend von den Üfter Jagdhornbläsern sowie einem Akkordeonensemble bestehend aus Annette Diekhoff, Marita Underberg und Gertrude Knufmann begleitet. Auch die Trachtentanzgruppen, mit 16 Erwachsenen- und 24 Jugendpaaren, präsentierten ihr Können unter der Leitung von Reinhild Möllmann. Die Choreografien wurden einstudiert von Regina Dahlhaus, Rudolf Wieschus, Martin Underberg und Rainer Steinkamp.
Im Zeichen der Geselligkeit der Trachtenschützengilde
Die Bewirtung übernahm das Team von Wenzel Schwering und Benedikt Schwering, das mit viel Engagement für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. In der liebevoll dekorierten Scheune wurde im Anschluss an die offiziellen Programmpunkte ausgiebig gefeiert, getanzt und gelacht. Ganz im Zeichen der Geselligkeit, für die die Trachtenschützengilde seit jeher steht.
Foto: Ralf Meier
Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer
Ein dickes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, den Musikern, Tänzern, Trainern, dem Vorstand und den Offizieren für ihren Einsatz, der diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht hat. Die nächsten Termine der Gilde sind bereits gesetzt. Die Mittelfeier 2027, die Vorfeier 2029 und das nächste große Trachtenschützenfest 2029 können kommen.
Es ist ein weitgehend vergessenes Kapitel der Lokalgeschichte. Vor 100 Jahren, im Sommer 1925, war Schermbeck Teil des internationalen Flugverkehrs.
Einige Monate wurde in der Uefter Mark ein Notflugplatz betrieben. Anlass für den Heimat- und Geschichtsverein Schermbeck, an diesen besonderen Moment mit einer Ausstellung zu erinnern. Unter dem Titel „Flughafen im Exil – Als das Ruhrgebiet 1925 vom Freudenberg flog“ zeigt das Heimatmuseum derzeit eine umfassende Schau über die ungewöhnliche Episode.
Foto: Ralf Meier
Großer Andrang bei der Eröffnung
Hintergrund ist die alliierte Besetzung des Ruhrgebiets, die im Frühjahr 1925 den regulären Luftverkehr in der Region lahmlegte. Die Luftverkehrsgesellschaft Ruhrgebiet AG (LURAG) wich deshalb auf eine Heidefläche bei Schermbeck aus. Rund 200 Morgen ebener und nebelfreier Boden zwischen Erle und dem Freudenberg boten ideale Bedingungen für Starts und Landungen, u. a. für die Ju 13. Am 10. Mai 1925 wurde der provisorische Flughafen mit großem Andrang eröffnet.
Standort für Linienflüge
Zwischen 20.000 und 30.000 Menschen kamen, erlebten ein buntes Rahmenprogramm und konnten bei Rundflügen erstmals die Faszination des Fliegens selbst erfahren. Insgesamt nutzten über 3.600 Fluggäste den Standort für Linienflüge, weitere 1.500 entschieden sich für Rundflüge über die Region. Doch bereits im August desselben Jahres war der Flugbetrieb wieder Geschichte. Ins Rollen gebracht wurde die Ausstellung durch eine Recherche von Finn Jungenkrüger, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins.
Foto: Ralf Meier
Zahlreiche Exponate in der Ausstellung
Anfang des Jahres stieß er auf die nahezu vergessene Geschichte und sichtete hunderte historische Zeitungsberichte. Auf großformatigen Schautafeln und mit zahlreichen Exponaten erzählt die Ausstellung nun die Geschichte des Flughafens und seiner kurzen Blütezeit.
Zu sehen ist die Ausstellung jeden Sonntagvormittag von 10 bis 13 Uhr im Heimatmuseum an der Steintorstraße 17.
Der Löschzug Gahlen rückte am Sonntagmorgen um 8.40 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Garagenbrand“ zum Brackenberg aus.
Beim Eintreffen hätten die Einsatzkräfte festgestellt, dass ein Kaminholzstapel an einer Garage brannte.
Brandbekämpfung unter Atemschutz
Ein Trupp sei unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgegangen. Nachdem das Feuer gelöscht war, sei die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben worden.
Am 22. September 2025 lädt der SVS 2020 – Business-Club zum nächsten Business-Frühstück unter dem Titel „all you can meet“ ein. Beginn ist um 9.30 Uhr. Die Veranstaltung verspricht nicht nur ein fruchtbares Networking für alle Beteiligten, sondern auch inspirierende Impulse. Natürlich steht wieder ein reichhaltiges Frühstücksbuffet bereit.
Im Mittelpunkt steht der Vortrag von Miriam Höller, einer der aktuell gefragtesten Top-Speakerinnen Deutschlands. Die ehemalige Stuntfrau und Top-Model, bekannt aus zahlreichen TV-Formaten und als SPIEGEL-Bestseller-Autorin, überzeugt mit eindringlichen und persönlichen Geschichten. Ihre Auftritte berühren, motivieren und schaffen Raum für neue Perspektiven. Unternehmen wie Porsche, Coca-Cola, Sixt, Vorwerk oder die Sparkasse zählen zu ihren Auftraggebern. Ihre Wurzeln im Bereich Fitness und mentale Stärke reichen bis zu ihrer Ausbildung im INJOY Dorsten, dem Mutterhaus der INJOY Fitnesskette, die von Paul Underberg, Beiratsmitglied des SVS 2020, gegründet wurde.
Weibliche Gäste ausdrücklich erwünscht
Für den künstlerischen Auftakt sorgt wie schon beim letzten Business-Frühstück die Sängerin Svenja Schmidt, die erneut mit ihrer Stimme für besondere Stimmung sorgen wird.
„Wir freuen uns sehr, mit Miriam Höller erstmals eine Frau als Keynote-Speakerin begrüßen zu dürfen. Dieses besondere Format soll unseren Mitgliedern nicht nur neue Impulse geben, sondern auch Gelegenheit schaffen, das eigene Netzwerk um starke Frauen aus dem Geschäfts- oder Privatleben zu erweitern“, erklären Paul Underberg und Daniel Averkamp vom Beirat des SVS 2020.
Mitglieder des Business-Clubs haben die Möglichkeit, eine oder zwei Partnerinnen mitzubringen, um verstärkt auch Frauen für dieses Format begeistern zu können. Für Gäste wird vor Ort eine Tagungspauschale von 49 Euro in bar erhoben. Der SVS bittet aufgrund der großen Nachfrage um frühzeitige Anmeldung, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Beim Schützenfest der Evangelischen Stiftung Lühlerheim herrschte ausgelassene Stimmung. Bewohner, Angehörige und Gäste feierten gemeinsam, fieberten beim spannenden Königsschießen mit und erlebten am Ende die Krönung von Johanna Wösthoff und Martin Urbach zum neuen Königspaar.
Foto: Ralf Meier
Alle zwei Jahre wird das Königspaar neu ausgeschossen – und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Mit dem Lasergewehr traten Damen und Herren an, um sich die Königswürde zu sichern. Altersgrenzen spielten keine Rolle. Mit Begeisterung, Gelassenheit und einer Portion Ehrgeiz zeigten die Teilnehmenden, dass Treffsicherheit keine Frage des Geburtsjahres ist.
Foto: Ralf Meier
Hochbetrieb an den Ständen
Schon am frühen Nachmittag zogen der Schützenverein Weselerwald, das Tambourkorps, die Erntegruppe mit Bändertanz und Holsteiner Dreitour sowie die Blaskapelle Einklang Schermbeck in einem feierlichen Umzug auf das Gelände der Stiftung ein. Bei Kaffee und Kuchen stieg die Vorfreude auf das Schießen merklich, sowohl bei den Zuschauern als auch bei den zwanzig Teilnehmenden, die sich für das Königsschießen angemeldet hatten.
Foto: Ralf Meier
Krönung des neuen Königspaares
Um 17:15 Uhr stand das neue Königspaar fest. Johanna Wösthoff sicherte sich schon in der ersten Runde den Titel, während Martin Urbach ins Stechen musste. Mit zwei perfekten Durchgängen holte er schließlich die Königswürde. Die Inthronisation und die abschließende Kutschenparade sorgten für Begeisterung bei allen Gästen.
Foto: Ralf Meier
Glückwünsche für die neue Königin. Foto Ralf Meier
Spannende Live-Demonstrationen locken zahlreiche Gäste zum Schermbecker Rathaus am Sonntag.
Vor allem die spektakulären Demonstrationen zogen Groß und Klein in ihren Bann. Besonders eindrucksvoll zeigten die Feuerwehrleute, warum es lebensgefährlich ist, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Die meterhohe Stichflamme ließ nicht nur staunende Kinderaugen zurück, sondern verdeutlichte auch, wie schnell im Ernstfall schwerste Verbrennungen entstehen können.
Technische Hilfeleistung sorgt für Staunen
Ebenfalls große Aufmerksamkeit fand die Übung zur technischen Hilfeleistung. Schritt für Schritt demonstrierten die Einsatzkräfte, wie eine verletzte Person sicher aus einem verunfallten Fahrzeug befreit und anschließend im Team notfallmedizinisch versorgt wird.
Foto: Ralf Meier
Mitmachaktionen und Kinderprogramm für die ganze Familie
Neben den Vorführungen sorgten Mitmachaktionen, ein buntes Kinderprogramm, Informationsstände zur Arbeit der Feuerwehr und kulinarische Angebote für ein rundum gelungenes Fest. Auch Landrat Ingo Brohl und Bürgermeister Mike Rexforth ließen es sich nicht nehmen, die verschiedenen Stationen auf dem Rathausparkplatz zu besuchen und den Einsatzkräften für ihr Engagement zu danken.
Bürgermeister Mike Rexforth und Landrat Ingo Brohl informierten sich vor Ort über die Arbeit der Feuerwehr. Foto: Petra Bosse
Mitgliederwerbekampagne findet ihren Höhepunkt
Der Tag der Feuerwehr bot nicht nur spannende Einblicke in die vielseitigen Aufgaben der Wehr, sondern setzte auch einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter die Mitgliederkampagne, die in den vergangenen Wochen auf große Resonanz gestoßen war. Bleibt zu hoffen, dass die Begeisterung an diesem Tag viele neue Interessierte für das Ehrenamt bei der Feuerwehr erreicht hat.
Foto: Petra Bosse
Tag der Feuerwehr 2025. Fotos: Petra Bosse und Ralf Meier
Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
„Verantwortung heißt Fehler zugeben, daraus lernen, trotzdem weitermachen. Keine Schuldzuweisungen, kein Abtauchen, sondern ehrlich erklären und die Ärmel hochkrempeln. Politik ist kein Beliebtheitswettbewerb, sondern die Kunst, auch mit Gegenwind Haltung zu zeigen“.
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Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
„Ich habe ein gutes Beispiel. Für mich war der Klimaschutz in Schermbeck immer ein zentrales Thema, eine Daueraufgabe. Mein Versuch, diese Stelle für Schermbeck einzurichten, ist krachend gescheitert. Der überwiegende Teil des Gemeinderates sah da im ersten Anlauf keine Notwendigkeit.
Ich konnte den Rat aber mit Sachargumenten überzeugen und zu einer mehrheitlich anderen Meinung führen. Ich versuche daher eher, sachlich zu überzeugen und an der Linie festzuhalten. Ich weiß aber auch schon mit den Sachargumenten der anderen Seite umzugehen und ggf. eine Korrektur meines eigenen Ziels vorzunehmen, wenn dies notwendig ist“.
Welche politischen Entscheidungen oder Entwicklungen der vergangenen Jahre möchten Sie fortführen – und wo sehen Sie bewusst Änderungsbedarf?
Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
Verantwortung übernehmen heißt: Gerade stehen für das, was man entscheidet – auch wenn es schiefgeht. Ein Bürgermeister, der bei Erfolg vorne steht, aber bei Problemen andere vorschickt, ist fehl am Platz. Fehler passieren – das ist menschlich. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Ich stehe dazu, erkläre offen, was schiefgelaufen ist, und sorge dafür, dass es nicht wieder passiert. Ausreden und Schuldzuweisungen helfen niemandem. Ehrlichkeit schon. Rückschläge gehören zur Politik dazu. Nicht jedes Projekt läuft wie geplant, nicht jede Entscheidung erweist sich als richtig. Dann heißt es: nachsteuern, korrigieren, neu anpacken. Aufgeben ist keine Option. Als Bürgermeister trage ich die Verantwortung für mein Handeln – gegenüber den Bürgern, dem Rat und mir selbst. Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Führung.
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Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
„Zuerst würde ich analysieren, warum eine Idee keine Mehrheit findet. Danach gilt es, Missverständnisse auszuräumen oder Vorschläge anzupassen. Wenn ich weiterhin überzeugt bin, werde ich sachlich argumentieren und die Vorteile deutlicher machen. Zugleich bin ich bereit, den Kurs zu ändern, wenn sich bessere Alternativen ergeben. Entscheidend ist, flexibel zu bleiben und dennoch bei zentralen Zukunftsthemen beharrlich zu überzeugen“.
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Beim Rückblick auf die erfolgreiche Wunschbaumaktion und das damit verbundene Kinderfest hat das gemeinsame Organisationsteam vom Caritasverband Dinslaken-Wesel, Volksbank Schermbeck und Gemeinde seinen tief empfundenen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer ausgesprochen.
Sowohl finanzielle Beiträge in Form von Spenden als auch persönliches Engagement tragen wesentlich zum Gelingen der beiden Veranstaltungen bei. Ohne die Unterstützung vieler weiterer freiwilliger Helferinnen und Helfer wäre der große Erfolg nicht möglich.
Große Resonanz und spürbares Engagement
Caritasdirektor Michael van Meerbeck, Katharina Zenker, ebenfalls von der Caritas, Annika Dahlhaus von der Volksbank Schermbeck sowie Bürgermeister Mike Rexforth und Fachbereichsleiterin Ellen Weber für die Gemeinde fanden klare Worte des Dankes an alle Beteiligten. Wo immer möglich, wurde dieser persönlich per Brief übermittelt, in allen anderen Fällen, nicht zuletzt aufgrund datenschutzrechtlicher Hürden, erfolgt der öffentliche Dank jetzt über die Medien.
Wunschbaumaktion Schermbeck verfolgt Ziele
Die Wunschbaumaktion selbst verfolgt das Ziel, bedürftigen Kindern zur Weihnachtszeit eine Freude zu bereiten. In der Volksbank Schermbeck werden dabei an einem Baum Wunschzettel mit kleinen Geschenkideen angebracht, die von Bürgerinnen und Bürgern übernommen und erfüllt werden. Die große Resonanz und das spürbare Engagement führten dazu, dass aus der Initiative heraus das Kinderfest entstand, ein buntes, integratives Ereignis, das sich innerhalb weniger Jahre als echter Besuchermagnet etabliert hat.
Nächster Wunschbaum-Termin steht fest
Auch in Zukunft hat diese Veranstaltung einen festen Platz im Terminkalender. Der nächste Termin für das Kinderfest steht bereits fest. Am 16. Mai 2026 geht es im und vor dem Rathaus erneut hoch her. „Geld ist das eine, das Herzblut und die helfenden Hände das andere“, bringt Bürgermeister Mike Rexforth die Bedeutung solcher Aktionen auf den Punkt. Es sei dieser persönliche Einsatz, der Vertrauen und Zusammenhalt fördere, insbesondere dort, wo Hilfe am nötigsten ist.
Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Vision und Haltung
„Verantwortung heißt Fehler zugeben, daraus lernen, trotzdem weitermachen. Keine Schuldzuweisungen, kein Abtauchen, sondern ehrlich erklären und die Ärmel hochkrempeln. Politik ist kein Beliebtheitswettbewerb, sondern die Kunst, auch mit Gegenwind Haltung zu zeigen“.
Nächste Frage lautet: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Vision und Haltung
„Für mich? Eine interessante Frage. Auf den Beruf des Bürgermeisters bezogen mache ich jeden Tag nichts anderes als Verantwortung zu übernehmen.
Angefangen von Unfällen verursacht durch Schlaglöcher, herabfallende Äste, nicht ausreichend durchdachte Sicherheitskonzepte, Fehler in Ausschreibungen, Fehler, die mein Team und ich selbst begehen. Die Liste ist lang. Aber das ist das Risiko des Berufes. Wer dies nicht aushalten kann, sollte einen anderen Beruf wählen“.
Nächste Frage lautet: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Vision und Haltung
„Verantwortung übernehmen heißt: Gerade stehen für das, was man entscheidet – auch wenn es schiefgeht. Ein Bürgermeister, der bei Erfolg vorne steht, aber bei Problemen andere vorschickt, ist fehl am Platz. Fehler passieren – das ist menschlich. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Ich stehe dazu, erkläre offen, was schiefgelaufen ist, und sorge dafür, dass es nicht wieder passiert. Ausreden und Schuldzuweisungen helfen niemandem. Ehrlichkeit schon. Rückschläge gehören zur Politik dazu. Nicht jedes Projekt läuft wie geplant, nicht jede Entscheidung erweist sich als richtig. Dann heißt es: nachsteuern, korrigieren, neu anpacken. Aufgeben ist keine Option. Als Bürgermeister trage ich die Verantwortung für mein Handeln – gegenüber den Bürgern, dem Rat und mir selbst. Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Führung“.
Nächste Frage lautet: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Vision und Haltung
„Verantwortung bedeutet, Entscheidungen zu treffen und für ihre Konsequenzen einzustehen. Fehler würde ich klar benennen und transparent kommunizieren, um Vertrauen zu schaffen. Aus Fehlern gilt es zu lernen, Prozesse anzupassen und Lösungen zu finden, um Schaden zu begrenzen.
Wichtig ist auch, als Vorbild zu agieren und eine Kultur zu fördern, in der Fehler als Lernchancen verstanden werden. Rückschläge können so zu einer Stärke für die Gemeinde werden“.
Nächste Frage lautet: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?
Rund 100 der derzeit 131 aktiven Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck haben am Freitagabend an der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus Altschermbeck teilgenommen.
Auch Bürgermeister Mike Rexforth, Kreisbrandmeister Markus Janßen sowie Vertreter des Fördervereins und der Politik waren vor Ort. Bürgermeister Rexforth hob die Bedeutung der Wehr für die Sicherheit der Gemeinde hervor und betonte, dass Investitionen in Ausrüstung und Fahrzeuge unverzichtbar seien, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Foto: Ralf Meier
Zahlreiche Einsätze im vergangenen Jahr
Nach der Begrüßung durch Thomas Bienbeck übernahm Feuerwehrchef Christoph Loick das Wort. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte er an zahlreiche Einsätze, die das breite Aufgabenspektrum der Wehr verdeutlichten. Dazu gehörten die Beseitigung von Ölspuren ebenso wie Erste-Hilfe-Leistungen und die Rettung von Menschen in Notlagen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind der Einsatz bei den Grillo-Werken in Duisburg sowie die Unterstützung der Krefelder Feuerwehr nach einem Starkregen.
Foto: Ralf Meier
Ehrungen und Beförderungen
Im Anschluss an den Rückblick standen wie in jedem Jahr Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Martin Reuter und Tobias Mai wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Da Martin Reuter nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, hielt Bürgermeister Rexforth eine launige Laudatio auf Tobias Mai, die beim Publikum sehr gut ankam.
Foto: Ralf Meier
Nach 48 Jahren aktiven Dienstes wurde Brandinspektor Volker Oeing in die Ehrenabteilung verabschiedet. Er hat in seiner langen Laufbahn nahezu alle Funktionen durchlaufen, vom Jugendfeuerwehrwart bis zum Löschzugführer. Ebenfalls in die Ehrenabteilung verabschiedet wurde Klemens Hegemann, der über Jahrzehnte hinweg ein verlässlicher Bestandteil der Wehr war. Zahlreiche weitere Kameradinnen und Kameraden konnten zudem befördert werden, was die erfolgreiche Ausbildung innerhalb der Wehr unterstreicht.
Foto: Ralf Meier
Nachwuchs und Zukunftsperspektiven
Positiv fiel auch die Mitgliederentwicklung aus. Mehrere neue Kräfte verstärken seit Kurzem die Einsatzabteilung, darunter auch ehemalige Jugendfeuerwehrleute. Zwar gab es einige Abgänge, doch die konnten durch die Neuzugänge ausgeglichen werden. Damit sieht sich die Feuerwehr Schermbeck gut für die Zukunft aufgestellt.
Einen wichtigen Beitrag dazu hat die groß angelegte Werbeaktion zur Mitgliedergewinnung geleistet. Dazu gehörten aussagekräftige Fotos, Banner und Aufsteller. Da bei der Kampagne ausschließlich „eigene“ Gesichter verwendet wurden, konnte ein Höchstmaß an Authentizität erreicht werden.
Foto: Ralf Meier
Höhepunkt dieser Aktion
Der Höhepunkt dieser Aktion steht unmittelbar bevor: An diesem Sonntag lädt die Feuerwehr von 11 bis 17 Uhr zum „Tag der Feuerwehr“ auf dem Rathausparkplatz ein. Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Vorführungen, Mitmachaktionen und Angeboten für Kinder.
Die Jahreshauptversammlung machte einmal mehr deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck steckt. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, findet dort nicht nur spannende Aufgaben, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Foto: Ralf Meier
Die Auszeichnungen und Beförderungen im Überblick
40 Jahre Mitgliedschaft: Martin Reuter, Tobias Mai Verabschiedung in die Ehrenabteilung: Brandinspektor Volker Oeing (48 Jahre aktiver Dienst), Klemens Hegemann
Beförderungen–Zur Unterbrandmeisterin / zum Unterbrandmeister: Tina Peters, Jonas Haddic, Hanna Cluse, Jessica Brancard, Jan-Philipp Gawlina, Martin Große-Ruiken, Marcell Belles-Zimprich, Enna Blomeier, Jan Dickmanns
Zum Brandinspektor: Jan-Niklas Bergemann
Zum Brandoberinspektor: Stefan Beckmann
Zum Feuerwehrmann: Lars Telöken
Zum Oberfeuerwehrmann: Markus Wilsing, Thomas Gülker, Marcel Braick, Tobias Henkel
Zum Brandmeister: Dennis Stender
Zum Oberbrandmeister: Hendrik Bienbeck, David Brancard, Andreas Schulte
Heimatshoppen Schermbeck 2025 mit Musik, Mode, Kulinarik und dem Wettbewerb „Schermbecks Shopping Star“.
Am 12. September 2025 verwandelt sich die Schermbecker Mittelstraße von 15:00 bis 22:00 Uhr in eine autofreie Erlebnismeile. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf Musik, Mode, kulinarische Highlights und kreative Aktionen freuen.
Schermbecker Engagement sorgt für Anerkennung
Die Veranstaltung, ursprünglich von der IHK ins Leben gerufen, hat Schermbeck zu einem der Vorreiter beim Heimatshoppen gemacht. Der Einsatz der lokalen Unternehmen, die Liebe zum Detail und das starke Miteinander ziehen auch überregional Aufmerksamkeit auf sich. So wurde Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung Schermbeck eingeladen, die Schermbecker Erfahrungen bei der IHK vorzustellen.
Neue Aussteller und beliebte Klassiker
Auch in diesem Jahr haben sich viele neue Aussteller angekündigt. Erstmals ist REWE mit Currywurst und frischen Salaten dabei. Bei Goldschmiedemeisterin Anja Mettler können individuelle Edelsteinarmbänder gefertigt werden, während Christiane Fröhlich Cocktails serviert. Berger Wohnen richtet einen Get-together-Place zum Verweilen und Austauschen ein.
Foto: Christian Haug/Archiv
„Schermbecks Shopping Star“ geht in die nächste Runde
Ein Highlight ist erneut der Wettbewerb „Schermbecks Shopping Star“. Die Kandidatinnen und Kandidaten starten ihre Shopping-Tour nach der offiziellen Begrüßung um 15 Uhr. Neu ist, dass es kein festes Gesamtbudget mehr gibt – gekauft wird, was gefällt, allerdings nur ein Teil pro Geschäft. Die Entscheidung über den Titel fällt eine Fachjury gemeinsam mit den Vorjahresgewinnern. Zu gewinnen gibt es Schermbeck-Gutscheine im Wert von 200, 150 und 100 Euro.
Mode, Musik und Oldtimer
Michael Ilano sorgt mit Live-Musik für Stimmung, die große Modenschau bringt aktuelle Trends auf die Bühne, und Technikfans kommen bei der Oldtimer-Ausstellung auf ihre Kosten. Mit dabei sind zahlreiche lokale Geschäfte, darunter Esser Moden, Jeans Lädchen, ByA Store, MicMac Mode, Schuhhaus Draeger, Geschenkboutique Stender, Edel und Metall sowie die Parfümerie Pieper.
Jetzt anmelden und mitmachen
Wer beim Wettbewerb „Schermbecks Shopping Star“ antreten möchte, kann sich noch bis zum 5. September 2025 bewerben – per Video oder schriftlich, entweder über die Social-Media-Kanäle der Gemeinde, per E-Mail an [email protected] oder direkt über den Rathausbriefkasten. Auch Händlerinnen, Gastronomen und Kreative, die einen eigenen Stand beim Heimatshoppen anbieten möchten, können sich bei Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung Schermbeck melden (Telefon: 02853 / 910300).
Finn Pikorz startet entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Ecuador
In wenigen Tagen beginnt für den 19-jährigen Schermbecker Finn Pikorz ein großes Abenteuer. Am 4. September bricht er von Düsseldorf aus über Amsterdam in die ecuadorianische Hauptstadt Quito auf, um in dem südamerikanischen Land einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Rahmen des Weltwärts-Programms zu leisten.
Jetzt oder nie
Während seines einjährigen Aufenthalts wird Finn in der Stadt Macas ein kirchliches Projekt unterstützen. Dort engagiert er sich unter anderem in einem Altersheim, auf einer Kaffeeplantage sowie in weiteren sozialen Initiativen, die unter dem Dach der Kirche laufen. „Nach dem Abitur war für mich klar: Jetzt oder nie“, sagt der 19-Jährige.
Schon lange hegte er den Wunsch, eine Zeit im Ausland zu verbringen und sich dabei sozial einzubringen. Inspiriert dazu wurde er auch durch die Auslandserfahrungen seines Onkels in den USA. Die Corona-Pandemie hatte seine Pläne zunächst verzögert, doch nun ist der Zeitpunkt gekommen.
Über den Tellerrand schauen
Neben dem Einsatz für andere reizt ihn besonders der kulturelle Austausch: „Ich möchte die ecuadorianische Kultur kennenlernen, die Sprache lernen und über den Tellerrand hinausblicken.“ Bereits die ersten drei Wochen in Quito wird Finn mit seinem „Gastbruder“ verbringen, wo eine intensive Einführungsphase und ein Spanischkurs auf ihn warten, bevor es weiter nach Macas, die Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Morona Santiago, an den Rand des Amazona-Beckens geht.
Via Instagram dabei
Organisiert wird der Freiwilligendienst von der Erzdiözese München-Freising, die auch die Vorbereitungsseminare übernommen hat, gemeinsam mit Weltwärts und dem zuständigen Bistum in Ecuador. Insgesamt reisen in diesem Jahr vier deutsche Freiwillige aus diesem Programm nach Südamerika, ihre Einsatzorte liegen jedoch mehrere Stunden voneinander entfernt.
Unterkunft und eine kleine Verpflegungspauschale werden gestellt. Unterstützung erfährt Finn nicht nur durch seine Familie, die ihn mit gemischten Gefühlen verabschiedet, sondern auch durch Menschen, die seinen sogenannten Solidaritätskreis stärken.
Finn Pikorz aus Schermbeck bricht auf-Entwicklungseinsatz in Ecuador beginnt. Foto: Ralf Meier
Spenden für das Projekt von Finn
Mit Spenden soll das Projekt für ihn und seine Mitfreiwilligen ermöglicht werden. Begleiten lässt sich Finns Aufenthalt natürlich über Schermbeck-Online, wo wir regelmäßig berichten werden sowie über seinen
Alternativ kann man Finn auch eine E-Mail an [email protected] senden, um in seinen Mailverteiler aufgenommen zu werden. Erst im September 2026 wird er in die Heimat zurückkehren. Wer das Engagement mit einer Spende unterstützen möchte, hat hier die Gelegenheit dazu:
Kontoinhaber: Erzdiözese München und Freising KdöR Bank: Liga-Bank München IBAN: DE87750903000002170000 Kostenstelle: 10441400 Verwendungszweck: IA 331480 P1023 07