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Neuer Treffpunkt in Gahlen: „Rudi´s“ feiert erfolgreiche Eröffnung

Frischer Wind für die Gastronomie in Schermbeck: Mit „Rudi´s“ ist in Gahlen ein neuer Treffpunkt entstanden, der bereits kurz nach der Eröffnung für großes Interesse sorgt. Am Mittwoch, 18. März, lud die Wirtschaftsförderung offiziell zur Eröffnung in die Kirchstraße 37 ein – Presse und regionale Gäste nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom aufwendig modernisierten Restaurant zu machen.

Mit viel Herzblut, handwerklichem Anspruch und einem klaren Konzept haben Rudi und Nicola hier einen Ort geschaffen, der sowohl Einheimische als auch Besucher ansprechen soll.

Von Grund auf erneuert – mit Liebe zum Detail

Wer das Gebäude noch von früher kennt, erkennt es heute kaum wieder. In den vergangenen Monaten wurde nahezu alles erneuert: Böden, Wände, Mobiliar und große Teile der Technik. Lediglich einzelne Elemente – wie die markante Decke – blieben bewusst erhalten, um den Charakter des Hauses zu bewahren.

Zusätzlich sorgen liebevoll platzierte Fotos des alten Restaurants aus früheren Zeiten für eine besondere Atmosphäre: Sie erinnern an die Geschichte des Hauses und bewahren den ursprünglichen Charme. So verbindet „Rudi´s Restaurant“ gekonnt Tradition und Moderne und lädt Gäste dazu ein, sowohl Neues zu entdecken als auch ein Stück Vergangenheit zu erleben.

Besonderen Wert legten die Betreiber auf hochwertige Materialien und echtes Handwerk aus der Region. Viele Einbauten wurden individuell geplant und vor Ort umgesetzt. „Uns war wichtig, dass nicht einfach etwas von der Stange kommt“, erklärte Rudi. Stattdessen sei vieles in enger Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben entstanden.

Das Ergebnis ist ein stimmiges Gesamtbild: modern, aber gleichzeitig gemütlich und authentisch.

Rudis Restaurant Neueröffnung in Gahlen
Foto: Emily Flade

Barrierefreiheit als wichtiges Anliegen

Ein zentraler Punkt beim Umbau ist die Barrierefreiheit. Aktuell wird der Eingangsbereich mit einer Rampe ausgestattet, sodass auch Gäste mit Rollator oder Rollstuhl problemlos Zugang haben. Zusätzlich entstehen behindertengerechte Toiletten.

Damit möchten Rudi und Nicola bewusst ein Angebot für alle Generationen schaffen – ein Ort, an dem sich wirklich jeder willkommen fühlt.

Kegelbahn erlebt Comeback

Ein besonderes Highlight des neuen „Rudi´s“ ist die modernisierte Kegelbahn, die bereits kurz nach der Eröffnung großen Zuspruch erfährt. Vor allem an den Wochenenden sind viele Termine schon vergeben.

„Die Nachfrage ist riesig“, berichtet Rudi. Besonders am Wochenende sei die Bahn nahezu ausgelastet, während unter der Woche noch vereinzelt Kapazitäten vorhanden sind. Die Anlage wurde technisch überarbeitet und soll künftig wieder ein zentraler Treffpunkt für Gruppen und Vereine werden.

Großer Saal eröffnet neue Möglichkeiten

Neben dem Restaurantbetrieb bietet „Rudi´s“ auch einen großen Veranstaltungssaal, der aktuell noch im Ausbau ist. Perspektivisch sollen hier Hochzeiten, Feiern und Veranstaltungen stattfinden.

Auch seitens der Gemeinde gibt es Überlegungen, den Saal künftig für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte zu nutzen. Damit könnte sich der Standort langfristig zu eine wichtigen Treffpunkt für die Region entwickeln.

Eingespieltes Team – aber noch nicht vollständig

Ein Großteil des Teams bringt Erfahrungen aus der bekannten Gastronomie „Zur Mühle“ mit, wodurch viele Abläufe von Beginn an reibungslos funktionieren konnten. Dennoch sind Rudi und Nicola weiterhin auf der Suche nach zusätzlicher Unterstützung. Gesucht werden unter anderem Spülkräfte auf Minijob-Basis sowie engagierte Köche und Servicepersonal. „Ein gutes Team und Spaß an der Arbeit sind für uns das Wichtigste“, betont Rudi. Gleichzeitig spricht er offen über die Herausforderungen in der Branche. Lange Arbeitszeiten seien keine Seltenheit, doch genau hier wollt man bewusst gegensteuern und auf faire Bedingungen achten.

Großer Andrang zum Start

Die ersten Tage nach der Eröffnung verliefen insgesamt sehr erfolgreich. Der Andrang war so groß, dass zeitweise sogar Gäste abgewiesen werden mussten. Kleinere technische Probleme – etwa kurzfristiger Stromausfall in der Küche – konnten schnell behoben werden.

„Das gehört bei so einem Start einfach dazu“, so Rudi. Insgesamt überwiege klar die positive Resonanz.

Wichtiges Signal für den Standort Schermbeck

Die Neueröffnung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem viele Gastronomiebetriebe mit Herausforderungen kämpfen oder sogar schließen müssen. Umso bedeutender ist das Engagement von Rudi und Nicola für den Standort.

Auch von Seiten der Gemeinde wurde dies hervorgehoben: Funktionierende Gastronomie sei ein wichtiger Faktor – sowohl für die Lebensqualität der Bürger als auch für den wachsenden Tourismus in der Region.

Ein Ort mit Zukunft

Mit viel Herzblut, einem klaren Konzept und einem engagierten Team entsteht in Gahlen ein neuer Treffpunkt, der Tradition und Moderne verbindet. Ob gemütlicher Restaurantbesuch, Kegelabend oder zukünftige Veranstaltungen im Saal – „Rudi´s“ hat das Potenzial, sich langfristig als feste Größe in Schermbeck zu etablieren.

Feuerwehr Schermbeck löscht Brand an der B58

Die Feuerwehr Schermbeck wurde am Dienstagvormittag zu einem Brand an der Weseler Straße alarmiert. Vor Ort brannte ein Kompressoranhänger. Das Feuer war bereits weitgehend gelöscht.

Die Feuerwehr Schermbeck ist am Dienstag gegen 10:30 Uhr mit dem Stichwort „Brand 2 – PKW Brand“ zur Weseler Straße (B58) ausgerückt.

Feuerwehr Schermbeck löscht Brand eines Kompressoranhängers an der B58
©Feuerwehr Schermbeck

Feuerwehr Schermbeck schnell vor Ort

Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass ein Kompressoranhänger in Brand geraten war. Das Feuer war bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch den Einsatz eines Pulverlöschers weitgehend gelöscht worden.

Nachlöscharbeiten durch die Feuerwehr Schermbeck

Die Feuerwehr Schermbeck führte Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte den Anhänger, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen. Weitere Angaben zur Brandursache oder zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

art park kunstprojekt: „Kathedrale der Namenlosen“ im artpark Hoher Berg

Der artpark Hoher Berg startet vom 20. bis 22. März 2026 in die neue Saison. Im Mittelpunkt steht das art park kunstprojekt „Kathedrale der Namenlosen“ von Bernd Caspar Dietrich. Besucher erhalten erstmals Einblicke in das geplante Sommerprojekt und können neue Arbeiten vor Ort erleben.

Erste Einblicke in das art park kunstprojekt

Nach der Winterpause öffnet die Ausstellungshalle am Hohen Berg wieder ihre Türen. Das Team lädt zu Führungen, Gesprächen und zum Austausch über aktuelle Entwicklungen der gemeinnützigen artPark Hoher Berg UG ein. Im Zentrum des Wochenendes steht die erste öffentliche Vorstellung des artPark Kunstprojekt „Kathedrale der Namenlosen“. Skizzen, Entwürfe und erste Überlegungen zeigen das neue Vorhaben von Bernd Caspar Dietrich.

art park kunstprojekt im artpark Hoher Berg in Schermbeck

Finanzierungsidee mit künstlerischem Bezug

Zur Unterstützung des art park kunstprojekt bietet der artpark sogenannte Ablassbriefe an. Diese greifen eine historische Praxis auf, mit der im Mittelalter große Kirchenbauten finanziert wurden.

Die Arbeiten entstehen aus historischen Ersttagsblättern. Hella Sinnhuber gestaltet sie im Öko-Print-Verfahren mit Pflanzen um. So entstehen künstlerische Unikate mit individuellem Charakter. Neben den Arbeiten von Hella Sinnhuber sind zum Saisonstart auch neue Werke von Bernd Caspar Dietrich zu sehen. Dazu zählen aktuelle Klimawerke. Rund 25 seiner Werke werden anschließend vom 30. März bis 11. April in einer Einzelausstellung in Mailand gezeigt.

Neues Programm der artpark academy

Ein weiterer Programmpunkt ist die Vorstellung des neuen Leadership-Programms „Kompetenz Kultur“. Es soll künftig ein Bestandteil der artpark academy werden. Hella Sinnhuber stellt das Konzept am Samstag vor.

Termine zur Saisoneröffnung im Überblick

Die Saisoneröffnung des artPark Kunstprojekt findet vom 20. bis 22. März 2026 statt.

Freitag, 20. März 2026, 18 Uhr Vernissage „Hella&Bernd“
Samstag, 21. März 2026, ab 14 Uhr Führungen, ab 15 Uhr Vortrag
Sonntag, 22. März 2026, ab 11 Uhr artpark Anna lädt zum DIY-Brunch

Jahresübersicht 2026 im artpark

Frühling Tagundnachtgleiche, 20. bis 22. März 2026
Sommer Sonnenwende, 16. bis 21. Juni 2026
Herbst Tagundnachtgleiche, 23. bis 27. September 2026
Winter Sonnenwende, 19. bis 21. Dezember 2026

Ten Sing Gahlen gibt Einblicke in neue Bühnenshow 2026

Am Wochenende des 14. und 15. März 2026 hat der Jugendkulturverein Ten Sing Gahlen sein zweites Probewochenende im Gemeindehaus der Friedenskirche Dorsten-Hardt veranstaltet. Zwei Tage lang arbeiteten die Jugendlichen intensiv an ihrer neuen Show – mit vielen Proben, gemeinsamen Mahlzeiten und jeder Menge Teamarbeit.

Zum Abschluss des Wochenendes präsentierten die Teilnehmer am Sonntagabend ab 17.30 Uhr eine sogenannte „Zwischenprüfung“. Dabei handelt es sich um eine kleine interne Aufführung vor wenigen geladenen Gästen, bei der erste Szenen und Programmpunkte der neuen Produktion gezeigt werden.

Organisiert wurde das Wochenende von Nico Wischerhoff und Patrick Potthast, die das Publikum auch durch den Abend führten.

Nico Wischerhoff und  Patrick Potthast beim Ten Sing
Nico Wischerhoff und Patrick Potthast. Foto: Emily Flade

Rohfassung der Show für geladene Gäste

Zu Beginn erklärte Moderator Patrick Potthast, dass das Publikum an diesem Abend noch keine fertige Produktion zu sehen bekomme, sondern eine erste Zusammenstellung der bisherigen Ergebnisse.

„Wir wollen euch heute eine kleine Zusammenfassung zeigen von dem, was schon gut klappt – und vielleicht auch ein paar Dinge, die wir heute zum ersten Mal ausprobieren“, sagte Potthast bei der Begrüßung.

Die Gäste bekamen so einen Eindruck von den verschiedenen Bereichen, aus denen eine typische Ten-Sing-Show besteht: Theater, Musik, Tanz, Jonglage, Showdesign und Technik. Insgesamt wurde etwa die Hälfte der geplanten Show präsentiert – in einer frühen Rohfassung.

Probewochenende des Ten Sing Gahlen
Foto: Emily Flade

Abenteuergeschichte führt bis zum Mount Everest

Im Mittelpunkt der diesjährigen Produktion steht eine abendteuerliche Geschichte. Drei Cousins entdecken auf dem Dachboden ihres Großvaters eine alte Schatzkarte, nachdem dieser in ein Altenheim gezogen ist. Die Karte führt sie auf eine spannende Reise rund um die Welt – bis in den Himalaya zum Mount Everest.

Dort beginnt schließlich die eigentliche Schatzsuche, die im Laufe der Geschichte mit verschiedenen Begegnungen und humorvollen Momenten verbunden ist.

Die Handlung wird in mehreren Theaterszenen erzählt, die durch musikalische Beiträge und Showeinlagen ergänzt werden.

Probewochenende des Ten sing Gahlen
Foto: Emily Flade

Musik, Tanz und Jonglage auf der Bühne

Zwischen den Theaterabschnitten präsentierten die Jugendlichen unterschiedliche Musik- und Showacts. Unter anderem wurde ein Song von Cro aufgeführt. Auch Tanzbeiträge und Jonglage-Auftritte mit verschiedenen Acts waren Teil des Programms.

Dabei zeigte sich bereits, wie vielfältig das Konzept von Ten Sing ist: Jugendliche gestalten eine komplette Bühnenshow selbst – von der Schauspielerei über Musik bis hin zu Technik hinter der Bühne.

Probewochenende des ten Sing Gahlen
Foto:Emily Flade

Erste Bühnenluft für neue Teilnehmer

Für einige Teilnehmer war die Zwischenprüfung eine besondere Erfahrung. Mehrere Jugendliche standen an diesem Abend zum ersten Mal überhaupt auf einer Bühne – sei es im Theater, in der Band oder bei den Jonglage-Auftritten.

„Es gibt einige von unseren Leuten, die heute zum ersten Mal überhaupt Bühnenluft schnuppern. Deshalb unterstützt sie ruhig ordentlich“, ermutigte Potthast das Publikum.

Der Applaus der Gäste zeigte, dass die Nachwuchskünstler dabei viel Unterstützung bekamen.

Probewochenende des Ten Sing Gahlen
Foto: Emily Flade

Vorbereitung für den großen Auftritt

Die Zwischenprüfung ist bei Ten Sing ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung. Sie dient dazu, den aktuellen Stand der Show zu testen, Abläufe auszuprobieren und erste Bühnenerfahrungen zu sammeln.

Nach einem intensiven Probewochenende wurde deutlich: Die neue Ten-Sing-Produktion nimmt bereits Gestalt an. Bis zur endgültigen Aufführung werden die Szenen, Musikstücke und Showelemente nun weiter ausgearbeitet.

Das Publikum darf sich also schon jetzt auf eine abwechslungsreiche und kreative Show freuen, wenn Ten Sing Gahlen die fertige Produktion zu einem späteren Zeitpunkt vollständig auf die Bühne bringt.

Probewochenende des Ten Sing Gahlen
Die akrobatischen Einlagen müssen geübt sein. Foto: Emily Flade
Probewochenende des Ten Sing Gahlen
Gesangsprobe in Aktion. Foto: Emily Flade
Probewochenende des Ten Sing Gahlen
Foto: Emily Flade

Heimatverein Gahlen wächst: Volles Haus bei der Versammlung

Am 13. März fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Gahlen im Gemeindehaus statt. Einmal mehr zeigte sich ein Bild, das bei vielen Vereinen längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein deutliches Zeichen dafür, wie groß das Interesse an der Arbeit des Vereins ist und welchen Stellenwert er im Ort einnimmt.

Neue Arbeitsgruppen

Das kommt nicht von ungefähr. Der Heimatverein leistet seit Jahrzehnten eine beeindruckende Arbeit für das kleine Lippedorf. Immer neue Projekte und Initiativen sorgen dafür, dass sich zahlreiche Mitglieder aktiv einbringen. So ist die Zahl der Arbeitsgruppen mittlerweile auf 22 angewachsen. Neu sind die Östrich AG sowie die sogenannten „Schleifgeister“, die sich um die Pflege und Aufarbeitung der Sitzbänke im Ort kümmern.

Nach der Begrüßung folgte zunächst der offizielle Teil der Versammlung. Ein filmischer Rückblick ließ das vergangene Vereinsjahr noch einmal lebendig werden, bevor Kassierer Tom Weber seinen Bericht vorlegte. Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie aktiv der Verein arbeitet. 309 Rechnungsposten wurden im vergangenen Jahr verbucht. Der Vorsitzende Jürgen Höchst erinnerte sich dabei an die Anfangszeiten des Vereins, als diese Zahl noch bei etwa sieben lag.

Da es bei der Kassenprüfung am 23. Februar keinerlei Beanstandungen gab, konnte dem Vorstand vor den anstehenden Wahlen des Teilvorstandes einstimmig die Entlastung erteilt werden. Bei den Wahlen der Kassenprüfer schied Tobias Brancard turnusmäßig als erster Kassenprüfer aus. Seine Aufgabe übernimmt künftig Frank Mahnke. Zur zweiten Kassenprüferin wurde Sonja Jansen gewählt.

Neuer und bisheriger Vorstand des Heimatvereins Gahlen bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus
Geehrte und Vorstand des Heimatvereins Gahlen bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus. Foto: Ralf Meier

Der Vorstand wächst

Auch organisatorisch stellte sich der Verein neu auf. Aufgrund der stetig wachsenden Aufgaben wurde die Satzung umfassend überarbeitet und der Vorstand erweitert. So soll die Arbeit künftig auf mehr Schultern verteilt werden können. Dazu wurde unter anderem die Position eines Geschäftsführers geschaffen.

Stefan Krüger und Christopher Kühne verstärken künftig als Beisitzer das Gremium. Tobias Brancard übernimmt die neue Aufgabe als Geschäftsführer. In ihren Ämtern bestätigt wurden Beisitzerin Edith Hülsemann, der erste Schriftführer Alexander Endemann, die zweite Kassiererin Lisa-Marie Sander sowie der zweite Vorsitzende Markus Walbrodt.

Mike Rexforth, Renate Hartwig, Rolf Kölnberger, Edith Hülsemann und Jürgen Höchst
v.l.: Mike Rexforth, Renate Hartwig, Rolf Kölnberger, Edith Hülsemann und Jürgen Höchst. Foto: Ralf Meier

Bemerkenswert ist, dass sämtliche Entscheidungen des Abends ohne Gegenstimme getroffen wurden. Ein deutliches Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins, in dem der Teamgedanke nicht nur beschworen, sondern tatsächlich gelebt wird.

Eine Steilvorlage für Bürgermeister Mike Rexforth, dessen Rede genau diese Stärken betonte. Seinen Blick auf so viel ehrenamtliches Engagement fasste er prägnant zusammen: „Das ist schon etwas ganz Besonderes!“ Auch für die Zukunft ist er optimistisch. Vor allem die Entwicklung des Törkentrecks bietet noch reichlich Potenzial, zumal der politische Rahmen durch den Kauf des Areals gesteckt ist.

Horste Henkel erhielt das Ehrenkreuz in Gold
Edith Hülsemann überreichte Horste Henkel das Ehrenkreuz in Gold . Foto: Ralf Meier

Ehrungen – Ehrenabzeichen in Gold für Horst Henkel

Im Rahmen der Versammlung standen auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder an. Von den Silbergeehrten konnten Renate Hartwig, Edith Hülsemann und Rolf Kölnberger ihre Ehrenabzeichen persönlich entgegennehmen. Das Goldene Ehrenabzeichen für besondere Verdienste wurde in diesem Jahr an Horst Henkel verliehen.

Ausblick

Jürgen Höchst nutzte die Gelegenheit, um noch einmal auf eines der großen Highlights in diesem Jahr hinzuweisen. Am 8. und 9. August wird am Schützenplatz wieder das große Schafsdorf für den traditionellen Schafsmarkt entstehen. Eventuell wird es dabei sogar einen Bullriding-Wettbewerb geben. Dafür verzichtet der Verein in diesem Jahr auf das Tennenfest. Langweilig wird es in Gahlen 2026 jedenfalls nicht, dafür sorgen auch zahlreiche weitere Veranstaltungen, die der Heimatverein in den kommenden Monaten plant.

Wer sich über die nächsten Termine informieren möchte, findet diese auf der Internetseite des Heimatvereins unter Heimatverein Gahlen

Kriminalstatistik Schermbeck 2025: Deutlich weniger Straftaten

Die Zahl der Straftaten in Schermbeck ist 2025 spürbar zurückgegangen. Besonders deutlich sank die Zahl der Diebstähle und Rauschgiftdelikte. Auch Gewaltkriminalität und Körperverletzungen gingen zurück. Einen Anstieg verzeichnete die Polizei dagegen bei den Sexualdelikten.

Insgesamt registrierten die Ermittler 400 Straftaten im Jahr 2025. Das sind 88 Fälle weniger als im Jahr 2024, als noch 488 Delikte erfasst wurden. Die Aufklärungsquote lag bei 53,25 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.

Rückgang der Straftaten in Schermbeck 2025
Grafik: Polizei Kreis Wesel

Straftaten insgesamt

Die Gesamtzahl der Straftaten in Schermbeck entwickelte sich in den vergangenen Jahren schwankend. Nach 521 Fällen im Jahr 2023 sank die Zahl zunächst 2024 auf 488 Fälle und ging 2025 weiter deutlich auf 400 Straftaten zurück. Die Aufklärungsquote lag im Jahr zuvor bei 59,02 Prozent und erreichte 2025 53,25 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.

Gewaltkriminalität

Die Gewaltkriminalität ist ebenfalls rückläufig. Die Polizei registrierte 10 Fälle im Jahr 2025, nachdem es im Jahr zuvor 14 Fälle gewesen waren. Der Höchstwert lag im Jahr 2023 mit 21 Fällen. Die Aufklärungsquote betrug 80 Prozent. Der Anteil der Gewaltkriminalität an der Gesamtkriminalität liegt bei 2,5 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.

Raub

Bei den Raubdelikten registrierte die Polizei drei Fälle im Jahr 2025. Damit liegt die Zahl wieder auf dem Niveau der Jahre 2022 und 2023. Im Jahr 2024 hatte es lediglich einen Fall gegeben.

Gefährliche und schwere Körperverletzung

Auch die gefährliche und schwere Körperverletzung ging zurück. Die Polizei registrierte sieben Fälle im Jahr 2025, nachdem es im Vorjahr noch 13 Fälle gewesen waren. Der höchste Wert wurde 2023 mit 17 Fällen erreicht.

Sexualdelikte

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zeigt sich dagegen ein Anstieg. Die Zahl der registrierten Fälle stieg von sieben im Jahr 2024 auf 14 Fälle im Jahr 2025. Die Aufklärungsquote lag bei 85,17 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.

Diebstahl

Besonders deutlich rückläufig sind die Diebstahlsdelikte. Die Zahl sank von 186 Fällen im Jahr 2024 auf 133 Fälle im Jahr 2025. Damit wurde der höchste Wert der vergangenen Jahre deutlich unterschritten. Die Aufklärungsquote lag bei 18,05 Prozent.

Wohnungseinbruch

Auch bei den Wohnungseinbrüchen zeigt sich ein weiterer Rückgang. Die Polizei registrierte 23 Fälle im Jahr 2025, nachdem es im Jahr zuvor 27 Fälle gewesen waren. Der höchste Wert der vergangenen Jahre wurde 2023 mit 40 Fällen erreicht.

Rauschgiftdelikte

Einen deutlichen Rückgang gab es bei den Rauschgiftdelikten. Die Zahl sank von neun Fällen im Jahr 2024 auf fünf Fälle im Jahr 2025.

Damit setzt sich der langfristige Rückgang fort. 2021 hatte die Polizei noch 23 Rauschgiftdelikte registriert. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 80 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.

Kriminalität im Kreis Wesel sinkt deutlich: Polizei stellt Bilanz 2025 vor

Weniger Straftaten, eine steigende Aufklärungsquote und stabile Unfallzahlen: Die Polizei im Kreis Wesel zieht für das Jahr 2025 eine insgesamt positive Bilanz. Landrat Ingo Brohl stellte die Kriminalitäts- und Verkehrsunfallentwicklung im Rahmen einer Pressekonferenz vor und ordnete die wichtigsten Entwicklungen ein.

Landrat Ingo Brohl präsentierte die Zahlen am Donnerstag (12. März 2026) als Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel. Neben der Kriminalitäts- und Verkehrsunfallentwicklung 2025 im Kreis Wesel ging es auch um das Einsatzgeschehen der Polizei sowie um das neue Regionale Trainingszentrum in Duisburg.

Kriminalität im Kreis Wesel deutlich gesunken

Die Zahl der registrierten Straftaten im Kreis Wesel ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 7,59 Prozent gesunken. Gleichzeitig erreichte die Aufklärungsquote mit 53,02 Prozent den höchsten Stand seit 2018.

Auch bei der Gewaltkriminalität ist ein Rückgang um rund neun Prozent zu verzeichnen.

Landrat Ingo Brohl sagte: „Die Zahlen zeigen, dass die Polizei im Kreis Wesel konsequent und erfolgreich arbeitet. Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang der Gesamtkriminalität bei gleichzeitig steigender Aufklärungsquote. Gleichzeitig dürfen wir uns auf diesen Entwicklungen nicht ausruhen, insbesondere dort, wo Straftaten Menschen besonders stark belasten.“

Rückgänge bei Straßenkriminalität und Wohnungseinbruch

Im Bereich der sogenannten Straßenkriminalität registrierte die Polizei einen Rückgang der Fallzahlen um 7,18 Prozent. Dazu zählen unter anderem Diebstähle, Sachbeschädigungen oder Raubdelikte. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote.

Auch bei den Diebstahlsdelikten insgesamt gingen die Fallzahlen zurück. Besonders deutlich zeigt sich dies beim Fahrraddiebstahl, bei dem die Zahlen um mehr als 26 Prozent sanken.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist ebenfalls weiterhin rückläufig. Neben konsequenter Ermittlungsarbeit setzt die Kreispolizeibehörde hier weiterhin stark auf Prävention.

Betrugsmaschen zum Nachteil älterer Menschen

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, etwa durch Enkeltrick, Schockanrufe oder falsche Polizeibeamte, sind seit dem Jahr 2022 rückläufig.

Dennoch bleibt dieser Bereich ein Schwerpunkt der polizeilichen Präventionsarbeit. Mit Informationsveranstaltungen, Präventionsmaterialien und Beiträgen in sozialen Medien sensibilisiert die Polizei Bürger weiterhin für diese Betrugsmaschen.

Mehr Gewalt gegen Polizeibeamte

Besorgniserregend ist der Anstieg der Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen. Nach einem Rückgang im Vorjahr stiegen die Fallzahlen im Jahr 2025 wieder um 20,35 Prozent. Die Kreispolizeibehörde Wesel macht deutlich, dass Angriffe, Hass oder Hetze gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte konsequent verfolgt werden.

Mehr registrierte Sexualdelikte

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg die Zahl der registrierten Fälle deutlich von 653 auf 876.

Ein Grund dafür sind unter anderem umfangreiche Datenauswertungen, durch die weitere Straftaten bekannt wurden. Gleichzeitig zeigt die verstärkte Ermittlungsarbeit Wirkung. Die Aufklärungsquote liegt mit 93,7 Prozent auf dem höchsten Stand seit 2016.

Verkehrsunfallentwicklung im Kreis Wesel

Die Verkehrsunfallentwicklung 2025 im Kreis Wesel bewegt sich insgesamt auf dem Niveau der Vorjahre. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle blieb damit weitgehend stabil.

Positiv ist, dass der zuvor beobachtete Anstieg tödlich verunglückter Motorradfahrender gestoppt werden konnte.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden blieb ebenfalls stabil. Während die Zahl der leicht verletzten Personen leicht anstieg, ging die Zahl der Schwerverletzten zurück. Zwei Menschen mehr als im Vorjahr erlagen jedoch ihren Verletzungen.

Auffällig ist ein deutlicher Anstieg bei den tödlich verunglückten Senioren.

Deutlich gestiegen ist außerdem die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern. Hier verzeichnete die Polizei einen Anstieg um 70,7 Prozent.

Prävention bleibt ein Schwerpunkt

Neben Kontrollen setzt die Polizei weiterhin stark auf Prävention. Dazu zählen Programme wie CrashKursNRW, Trainingsangebote für Rad- und Pedelecfahrende, Veranstaltungen für ältere Verkehrsteilnehmer sowie Verkehrserziehung in Schulen und Kindergärten.

Einsatzgeschehen weiterhin auf hohem Niveau

Die Polizei im Kreis Wesel bewältigte im Jahr 2025 insgesamt 62.492 außenveranlasste Einsätze. Die Einsatzbelastung bleibt damit weiterhin hoch. Besonders der linksrheinische Bereich mit der Stadt Moers ist stärker betroffen.

Die sogenannte Einsatzreaktionszeit, also die Zeit zwischen Notruf und Eintreffen der Polizei am Einsatzort, liegt bei durchschnittlich 12 Minuten und 48 Sekunden. Damit belegt die Kreispolizeibehörde Wesel im landesweiten Vergleich Platz zwei.

Bei dringenden Einsatzanlässen, etwa bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden, beträgt die durchschnittliche Reaktionszeit sogar nur 8 Minuten und 10 Sekunden.

Neues Regionales Trainingszentrum in Duisburg

Ein wichtiger Schritt für Ausbildung und Einsatztraining ist das Regionale Trainingszentrum (RTZ) in Duisburg. Die Anlage wurde im Oktober 2025 eingeweiht und wird seit Januar 2026 auch von der Kreispolizeibehörde Wesel im Vollbetrieb genutzt.

Landrat Ingo Brohl betonte: „Eine moderne Polizei braucht moderne Trainingsbedingungen. Das neue Trainingszentrum ermöglicht es unseren Einsatzkräften, sich realitätsnah auf besondere Einsatzlagen vorzubereiten und ihre Fähigkeiten kontinuierlich zu trainieren.“

Hans Kutscher verabschiedet: Wechsel an der Spitze

Hans Kutscher hat sich nach 14 Jahren als Vorsitzender des Gemeindesportverbandes Schermbeck verabschiedet.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde Thorsten Schröder zu seinem Nachfolger gewählt. Auch Bürgermeister Mike Rexforth würdigte das langjährige Engagement von Hans Kutscher für den Sport in der Gemeinde.

Hans Kutscher prägt den Gemeindesportverband über viele Jahre

Mit der Verabschiedung von Hans Kutscher endet eine lange Ära im Gemeindesportverband Schermbeck. Insgesamt 14 Jahre stand Hans Kutscher an der Spitze des Verbandes. Bereits im Vorfeld der Jahreshauptversammlung hatte er angekündigt, nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren.

Während seiner Amtszeit prägte Hans Kutscher die Arbeit des Gemeindesportverbandes maßgeblich. Er setzte sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement für die Interessen der Schermbecker Sportvereine ein und stärkte den Austausch zwischen den Vereinen.

Auch Monika Fiethen beendet ihre Vorstandsarbeit

Neben Hans Kutscher stellte auch Geschäftsführerin Monika Fiethen ihr Amt zur Verfügung. Nach vielen Jahren engagierter Vorstandsarbeit trat sie ebenfalls nicht mehr zur Wiederwahl an.

Die Mitglieder des Gemeindesportverbandes würdigten während der Jahreshauptversammlung die Verdienste beider Vorstandsmitglieder. Bürgermeister Mike Rexforth richtete in einer persönlichen Ansprache seinen Dank an Hans Kutscher. Er sagte, Kutscher habe den Gemeindesportverband über viele Jahre hinweg mit großem Engagement geführt und die Zusammenarbeit der Vereine nachhaltig gestärkt.

Zugleich erinnerte Rexforth daran, dass Monika Fiethen bereits Ende 2025 die Ehrenamtsmedaille der Gemeinde Schermbeck erhalten habe.

Thorsten Schröder übernimmt den Vorsitz

Mit dem Rückzug von Hans Kutscher und Monika Fiethen wurde der Vorstand in mehreren Positionen neu gewählt. Zum neuen ersten Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes Schermbeck bestimmten die Mitglieder Thorsten Schröder. Zuvor war er bereits als zweiter Vorsitzender im Vorstand aktiv.

Thorsten Schröder und Hans Kutscher bei der Jahreshauptversammlung des Gemeindesportverbandes Schermbeck
Thorsten Schröder (links) und Hans Kutscher bei der Jahreshauptversammlung des Gemeindesportverbandes Schermbeck. Foto: Privat

Dem neuen Vorstand gehören außerdem Michael Klein als zweiter Vorsitzender, Denise Wellmann-Peters als Geschäftsführerin, Christian Kählig als Jugendwart sowie Tim Cleve als Sportwart an.

Neues Kapitel nach der Zeit von Hans Kutscher

Mit der neuen Vorstandsbesetzung beginnt für den Gemeindesportverband Schermbeck ein neues Kapitel. Der Vorstand will die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortführen.

Ziel bleibt es, die Sportvereine der Gemeinde zu unterstützen und den Austausch untereinander weiter zu stärken. Damit knüpft der Verband an die Arbeit an, die über viele Jahre hinweg von Hans Kutscher geprägt wurde.

Kleinprojekte 2026: Förderprogramm für Ideen aus Schermbeck startet

Gute Ideen für Schermbeck und die Region können bald wieder gefördert werden. Ab dem 16. März 2026 startet in der LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein der neue Förderaufruf für das Programm Kleinprojekte 2026. Bürger aus Schermbeck sind eingeladen, ihre Projektideen einzureichen.

Förderprogramm Kleinprojekte 2026 für Schermbeck

Auch Menschen aus Schermbeck können sich am Förderprogramm Kleinprojekte 2026 beteiligen. Ab dem 16. März nimmt das Regionalmanagement der LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein neue Projektideen entgegen.

Ein Beispiel aus dem Förderprogramm ist die Stele in Bricht
Ein Beispiel aus dem LEADER Förderprogramm ist die Stele in Bricht © M. Splitt

Neben Schermbeck gehören auch die Kommunen Hamminkeln, Hünxe, Voerde und Wesel zur Förderregion. Unterstützt werden Projekte, die den ländlichen Raum als Lebens-, Wirtschafts- und Umweltraum stärken und weiterentwickeln.

„Wenn Sie also eine Idee haben, die ihre Heimat noch lebenswerter machen kann, dann melden Sie sich gerne bei uns“, sagt Alexander Jaegers vom Regionalmanagement.

Viele Möglichkeiten für Projektideen

Das Förderprogramm Kleinprojekte 2026 unterstützt unterschiedliche Vorhaben. Dazu zählen zum Beispiel Infrastrukturmaßnahmen wie Bänke, Sitzgruppen oder Hinweistafeln. Auch Ausstattungen für Spielplätze oder Mehrgenerationenplätze können gefördert werden.

Darüber hinaus sind Workshops, Vorträge oder Printmedien möglich. „Aufgrund der drei Handlungsfelder der regionalen Entwicklungsstrategie, Lebensraum und regionale Identität, Wirtschaftsraum und nachhaltiger Tourismus sowie Umweltraum und ökologische Bildung, gibt es viele Ansatzpunkte für die Ideen der Bürger“, erklärt Jaegers.

Mehr als 100 Projekte bereits umgesetzt

Seit dem Start des Programms im Jahr 2020 wurden bereits über 100 Kleinprojekte in der Region umgesetzt. „Durch den unbürokratischen Ansatz und die schnelle Umsetzungsmöglichkeit erfreut sich das Förderprogramm großer Beliebtheit“, berichtet Jaegers.

Für die Antragstellung sind keine umfangreichen Formulare notwendig. Der Antrag erfolgt digital sowie mit einer Kostenkalkulation und entsprechenden Angeboten.

Bis zu 80 Prozent Förderung möglich

Beim Förderprogramm Kleinprojekte 2026 können bis zu 80 Prozent der Kosten übernommen werden. Die maximal förderfähigen Gesamtkosten liegen bei 20.000 Euro.

Projektträger können zum Beispiel Vereine, Verbände, Privatpersonen, Kirchen, Stiftungen oder Kommunen aus der LEADER-Region sein.

Frist endet Ende April

Projektideen können bis zum 26. April 2026 eingereicht werden. Über die Auswahl entscheidet voraussichtlich im Zeitraum Mai bis Juni die Lokale Aktionsgruppe der Region.

Mit der Umsetzung der Projekte könnte im Sommer begonnen werden. Spätestens Ende Januar 2027 sollen sie abgeschlossen sein.

Der Förderaufruf erfolgt unter dem Vorbehalt der Bereitstellung entsprechender Fördermittel. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Weitere Informationen und der digitale Antrag stehen online unter
http://lag-lin.de/kleinprojekte-2026/ bereit.

Bei Fragen können sich Interessierte an Alexander Jaegers vom LEADER-Regionalmanagement der projaegt gmbh wenden, telefonisch unter 02561 / 917169-3 oder 0178 / 4554509 sowie per Mail an [email protected].

Üfter Jagdhornbläser ehren Mitglieder mit bis zu 50 Jahren Treue

Die Üfter Jagdhornbläser blicken auf ein aktives Vereinsjahr zurück. Bei der Jahreshauptversammlung standen musikalische Höhepunkte, gesellige Veranstaltungen und langjährige Mitgliedschaften im Mittelpunkt. Gleichzeitig stellte der Verein bereits wichtige Termine für 2026 vor.

Die Üfter Jagdhornbläser haben bei ihrer Jahreshauptversammlung auf das Vereinsjahr 2025 zurückgeblickt. Vorsitzende Brigitte Braukmann und Dirigent Berthold Westhoff erinnerten an zahlreiche musikalische Auftritte und gemeinsame Aktivitäten.

Musikalische Höhepunkte der Üfter Jagdhornbläser

Zu den besonderen Terminen gehörten die Erntedankmesse in der evangelischen Kirche sowie die Hubertusmessen in Schermbeck und Erle. Auch bei der Ehrenamtsgala und beim Stadtjubiläum in Dorsten waren die Üfter Jagdhornbläser musikalisch vertreten.

Neben den Auftritten spielte auch das Vereinsleben eine wichtige Rolle. Geburtstagsfeiern, Hochzeitsständchen und die Einweihung beim Baumdienst Lamers gehörten ebenso dazu wie eine Fahrradtour, die Teilnahme an der Baumchallenge und der gemeinsame Besuch der „Brotzeit“ in Rhade.

Vorstand einstimmig bestätigt

Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder den gesamten Vorstand einstimmig in seinen Ämtern.

Üfter Jagdhornbläser ehren langjährige Mitglieder

Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. Geehrt wurden Jannes Hülsmann für zehn Jahre, Reinhold Korte für 35 Jahre sowie Martin Hülsmann für 45 Jahre Vereinszugehörigkeit.

Johannes Deiters und Hans Georg Wenzelmann halten dem Verein bereits seit 50 Jahren die Treue.

Termine der Üfter Jagdhornbläser für 2026

Zum Abschluss der Versammlung gaben die Verantwortlichen einen Ausblick auf geplante Termine im kommenden Jahr. Dazu gehören die Feldmesse am 14. Juni in Schermbeck Üfte sowie das Jubiläum der Kreisjägerschaft Recklinghausen und des Bläsercorps Marl am 5. Juli.

Auch die Hubertusmesse am 8. November in Xanten ist wieder fest eingeplant. Zudem planen die Üfter Jagdhornbläser Ende August erneut eine Fahrt zur Alphornmesse nach Willingen. Weitere Informationen dazu will der Verein noch bekanntgeben.

Foto privat Brigitte Braukmann (2 v.l.) mit den Jubilaren Martin Hülsmann, Hans-Georg Wenzelmann, Johannes Deiters (es fehlen: Jannes Hülsmann und Reinhold Korte)

Infostand der Grünen Schermbeck zum Verbraucherschutz

Die Grünen Schermbeck informieren vor Ostern über das Thema Verbraucherschutz. Am Samstag, 28. März, lädt der Ortsverband zu einem Infostand auf der Mittelstraße ein. Bürger können dort ins Gespräch kommen und Fragen stellen.

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen in Schermbeck richtet am Samstag, 28. März 2026, einen Infostand aus. Thema der Aktion ist der Verbraucherschutz.

Der Stand befindet sich vor der Filiale von Rossmann an der Mittelstraße 66 bis 70 in Schermbeck. Die Aktion läuft von 10 bis 13 Uhr.

Austausch mit Bürgern

Mit dem Infostand möchten die Grünen Schermbeck kurz vor Ostern mit Bürgern ins Gespräch kommen. Interessierte können sich über Fragen rund um den Verbraucherschutz informieren und ihre Anliegen einbringen.

Eisstockschießen Schermbeck: Turnier im Selecao geht in die nächste Runde

Das Eisstockschießen Schermbeck geht in die zweite Runde. Nach der erfolgreichen Premiere lädt Selecao Sports & More am 21. März erneut zum Turnier ein. Der Anmeldeschluss für Teams ist der 14. März.

Bereits beim ersten Turnier zeigte sich, wie gut das traditionsreiche Spiel auch in moderner Eventatmosphäre funktioniert. Die Teams kämpften mit Ehrgeiz um präzise Würfe, gleichzeitig blieb die Stimmung entspannt und gesellig.

Genau dieser Mix aus sportlichem Wettbewerb und Gemeinschaftserlebnis soll auch beim nächsten Eisstockschießen Schermbeck wieder im Mittelpunkt stehen.

Der Anmeldeschluss rückt jedoch näher. Noch bis zum 14. März können sich Mannschaften einen Startplatz sichern. Danach erstellen die Organisatoren den Turnierplan und versenden die finalen Informationen an die teilnehmenden Teams.

Eisstockschießen Schermbeck möglicherweise auch draußen

Geplant ist, das Eisstockschießen Schermbeck in der Tennishalle auszutragen. Sollte sich jedoch besonders gutes Wetter abzeichnen, kann die Eisstockbahn auch im Außenbereich aufgebaut werden. In diesem Fall könnten sogar mehrere Bahnen gleichzeitig genutzt werden.

So oder so dürfen sich die Teilnehmer auf eine besondere Atmosphäre und spannende Spiele freuen.

Veranstalter rechnen wieder mit großem Interesse

Nach der erfolgreichen Premiere rechnen die Veranstalter erneut mit einer guten Resonanz. Teams, die noch teilnehmen möchten, sollten sich daher rechtzeitig anmelden.

Ziel bleibt ein abwechslungsreicher Turniertag, bei dem sportlicher Ehrgeiz, Teamgeist und gute Stimmung gleichermaßen ihren Platz haben.

Iran-Krieg: Team vom Gahlener Reiseshop gibt Tipps für betroffene Urlauber

Die Eskalation im Nahen Osten hat derzeit auch Auswirkungen auf zahlreiche Urlauber aus der Region. Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sitzen nach aktuellen Berichten fest, nachdem mehrere Staaten ihre Lufträume wegen des Kriegs in der Region geschlossen und Fluggesellschaften den Betrieb teilweise eingestellt haben. Auch internationale Drehkreuze wie die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Katar sind von Einschränkungen betroffen.

Rückholflüge laufen, doch die Lage bleibt angespannt

Das Auswärtige Amt hat inzwischen eine Reisewarnung für zahlreiche Staaten in der Golfregion ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Oman sowie weitere Länder der Region.

Während sich Regierungen und Fluggesellschaften um Rückholaktionen bemühen, bleibt die Situation schwierig. Die Bundesregierung organisiert Sonderflüge, während Airlines versuchen, gestrandete Passagiere über alternative Routen auszufliegen.

Auch Reisebüros stehen derzeit im engen Kontakt mit Veranstaltern, um Lösungen für ihre Kunden zu finden. Christoph Wrobel vom Gahlener Reiseshop erklärt, dass besonders Pauschalreisende abgesichert sind: „Bei Pauschalreisen sind die Veranstalter in der Pflicht, sich um alternative Rückreisemöglichkeiten zu kümmern. Wir unterstützen unsere Kunden dabei als Bindeglied zu den Veranstaltern und versuchen gemeinsam, möglichst schnell Lösungen zu finden. Natürlich können auch wir keine Wunder vollbringen, aber wir setzen alles daran, Alternativen zu organisieren.“

Schwieriger ist die Situation für Urlauber, die ihre Reise individuell zusammengestellt haben. In solchen Fällen greifen die Sicherungsmechanismen der Reiseveranstalter nicht automatisch.

Alternativen für Oster- und Sommerurlaub

Die aktuelle Lage sorgt auch bei vielen Menschen, die gerade ihren nächsten Urlaub planen, für Unsicherheit. Laut Christoph Wrobel reagieren viele Kunden im Gahlener Reiseshop derzeit mit einem verstärkten Interesse an europäischen Reisezielen.

„Wir sehen aktuell eine starke Nachfrage nach Destinationen in Europa, darunter auch nach Zielen, die im Zweifel ohne Flug erreichbar sind. Mallorca und das spanische Festland sind gerade im Frühjahr sehr gefragt. Auch Griechenland bleibt ein Klassiker.“

Für Fernreisen sieht der Reiseexperte weiterhin attraktive Ausweichmöglichkeiten je nach Reisezeit wie zum Beispiel Mauritius, die Seychellen, die ABC-Inseln in der Karibik oder auch die Kapverden.

Innerhalb Europas gewinnen außerdem neue Destinationen an Aufmerksamkeit. Besonders Montenegro und Albanien werden laut Reisefachmann zunehmend als Geheimtipps entdeckt. Sie punkten mit beeindruckender Landschaft und einer wachsenden Zahl hochwertiger Hotels.

Auch die Kanarischen Inseln entwickeln sich immer stärker zu einem ganzjährigen Urlaubsziel. Während sie lange vor allem im Winter beliebt waren, entscheiden sich inzwischen immer mehr Reisende auch im Sommer für die Inselgruppe.

Kreuzfahrten und Flussreisen stehen ebenfalls zur Wahl

Eine weitere Option für kurzfristige Urlaubspläne können Kreuzfahrten sein. Gerade im Frühjahr gibt es hier attraktive Angebote, teilweise sogar noch über Ostern.

Wer es ruhiger angehen möchte, findet auch bei Flusskreuzfahrten oder bei einer Busreise mit BOKA-Tours ab/bis Dorsten interessante Möglichkeiten für einen entspannten Urlaub, weiß Christoph Wrobel aus Erfahrung.

Für Reisende, die aktuell in der Region unterwegs sind, empfiehlt das Auswärtige Amt, sich auf der Krisenvorsorgeliste ELEFAND zu registrieren, regelmäßig die Lage zu verfolgen und bei Flugproblemen direkt Kontakt mit Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter aufzunehmen.

Schermbeck: Superintendent äußert sich zu suspendiertem Pfarrer

Der Verdacht auf den Besitz jugendpornografischer Dateien gegen einen Pfarrer beschäftigt die Evangelische Kirchengemeinde Schermbeck. Bei einer gut besuchten Gemeindeversammlung in der Kirche informierte Superintendent Thomas Brödenfeld über den Stand der Ermittlungen, die Suspendierung des Pfarrers und die nächsten Schritte für die Gemeinde.

Auf großes Interesse ist die Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck am Sonntag in der Georgskirche gestoßen. Zahlreiche Gemeindemitglieder blieben nach dem Gottesdienst, um sich über die Situation rund um den suspendierten Pfarrer zu informieren.

Trotz der emotionalen Ausgangslage verlief die Veranstaltung ruhig und sachlich. Mehrfach wurde im Verlauf der Versammlung darauf hingewiesen, dass weiterhin die Unschuldsvermutung gilt, solange kein gerichtliches Urteil vorliegt.

Polizeimaßnahme am Tag vor Heiligabend

Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende des Presbyteriums, Volker Franken, die Anwesenden und erläuterte den Ablauf der Versammlung. Anschließend informierte Superintendent Thomas Brödenfeld vom Kirchenkreis Wesel über den aktuellen Stand der Entwicklungen und die nächsten Schritte.
Im Fokus der Versammlung stand die Suspendierung des Pfarrers am 23. Dezember 2025. Hintergrund ist ein schwerwiegender Verdachtsfall auf Besitz jugendpornografischer Dateien, der derzeit Gegenstand eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens ist. Wie in der Versammlung erläutert wurde, erfolgte die Suspendierung noch am selben Tag, an dem die Kirchengemeinde von der Beschlagnahmung von Datenträgern durch die Polizei Kenntnis erhielt.

informierte Superintendent Thomas Brödenfeld vom Kirchenkreis Wesel über den aktuellen Stand der Entwicklungen und die nächsten Schritte.

Ermittlungen im Oktober aufgenommen

Diese hatte die Ermittlungen im Oktober aufgenommen. Nach weiteren Untersuchungen wurde der Fall im November an die Staatsanwaltschaft übergeben, die schließlich die Beschlagnahmung der Datenträger am Tag vor Heiligabend anordnete.
Superintendent Brödenfeld machte deutlich, dass die Kirche in solchen Fällen nach klaren Vorgaben handelt. Gleichzeitig betonte er mehrfach, dass es sich bislang um einen Verdacht handelt und die rechtliche Bewertung ausschließlich den zuständigen Gerichten obliegt.

Alle erforderlichen Maßnahmen konnten in kürzester Zeit umgesetzt werden

Eine besondere Herausforderung habe darin bestanden, innerhalb kürzester Zeit die notwendigen Schritte einzuleiten. Dies sei unmittelbar vor Weihnachten und während der beginnenden Ferien geschehen.
Die Kirchengemeinde verfügt nach eigenen Angaben bereits seit mehreren Jahren über ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt. Dieses sei in einem längeren Prozess erarbeitet worden und bilde eine wichtige Grundlage für den Umgang mit sensiblen Situationen. Die Gemeinde verfolge dabei konsequent ein Null-Toleranz-Prinzip, erklärte er.

Strafrechtliche Verfahren

Da sich strafrechtliche Verfahren über längere Zeit hinziehen können, hat das Presbyterium Mitte Februar bei der Landeskirche beantragt, die Pfarrstelle bereits jetzt zur Wiederbesetzung freizugeben. Arbeitsrechtliche Konsequenzen seien erst nach Abschluss eines Verfahrens möglich. Während dieser Zeit erhält der suspendierte Pfarrer weiterhin Bezüge. Aufgrund einer derzeit laufenden Elternzeit belaufen sich diese aktuell auf 25 Prozent des regulären Gehalts.

Auch bei Freispruch keine Rückkehr in die Gemeinde

Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens stellte Superintendent Brödenfeld klar, dass eine Rückkehr in die Kirchengemeinde Schermbeck und auch in den Kirchenkreis Wesel nicht vorgesehen ist. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, könnten je nach Strafmaß dienstrechtliche Konsequenzen bis hin zur fristlosen Entlassung und dem Verlust von Pensionsansprüchen folgen. Im Fall einer Verurteilung zu mehr als 12 Monaten Freiheitsentzug erfolge dies automatisch. Bei einem Freispruch sieht das kirchliche Recht hingegen Maßnahmen zur Rehabilitation vor.

Weichen für Neubesetzung der Pfarrstelle sind gestellt

Wichtig für die Gemeinde ist nun vor allem die Zukunft der Pfarrstelle. Über die Freigabe zur Neubesetzung soll voraussichtlich die Kreissynode des Kirchenkreises Wesel entscheiden. Bei einer Zustimmung könnte die Stelle im Sommer ausgeschrieben werden. Eine Veröffentlichung im Amtsblatt der Landeskirche wird für Juni erwartet.
Superintendent Brödenfeld äußerte sich zuversichtlich, dass die Pfarrstelle noch im Laufe des Jahres neu besetzt werden kann. Gleichzeitig sprach er der Gemeinde und den Mitarbeitenden ein Lob aus. „Großes Kompliment an die Gemeinde und die Mitarbeiter“, sagte Thomas Brödenfeld. „Diese Gemeinde hält zusammen.“ Auch das große Interesse an der Versammlung zeige dies.

Mitgliedschaft Ja oder Nein: Gemeinde Schermbeck und das Jüdische Museum Westfalen

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Mitgliedschaft Ja oder Nein? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schermbeck am Dienstag, 10. März. Hintergrund ist eine mögliche Mitgliedschaft im Trägerverein des Jüdischen Museums Westfalen. Die Entscheidung würde ab dem 1. Januar 2026 gelten.

Das Jüdisches Museum Westfalen hat sich mit einem Schreiben vom 19. Januar 2026 an die Gemeinde gewandt und für eine Mitgliedschaft geworben. Das Museum verweist dabei auf seinen Bildungsauftrag.

Mitgliedschaft Ja oder Nein: Bildungsarbeit im Fokus

Das Museum organisiert Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören Workshops und Studientage zu Themen wie jüdische Religion und Kultur, Antisemitismus, Geschichte sowie Zivilcourage.

Bereits mit einem Beschluss aus dem Jahr 2024 hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schermbeck entschieden, im Beirat des Museums mitzuwirken.

Träger des Museums ist der Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V..

Gemeinde Schermbeck war bereits Mitglied

Eine Mitgliedschaft wäre für Schermbeck nicht neu. Die Gemeinde gehörte bereits in der Vergangenheit zum Mitgliederkreis. Von Juni 1990 bis Ende 2010 war die Gemeinde Schermbeck Mitglied im Trägerverein des Museums.

Jahresbeitrag von 260 Euro

Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft beträgt 260 Euro. Mitglieder können unter anderem das Foyer des Museums einmal im Jahr kostenfrei für Veranstaltungen nutzen. Außerdem werden kostenlose Führungen angeboten.

Zu den Mitgliedern des Trägervereins zählen unter anderem die Städte Bottrop, Dorsten, Dortmund, Gladbeck, Marl, Münster, Oberhausen, Recklinghausen und Wesel sowie die Gemeinde Raesfeld.

Der Haupt- und Finanzausschuss soll nun entscheiden, ob die Gemeinde Schermbeck dem Trägerverein des Jüdischen Museums Westfalen ab dem 1. Januar 2026 beitritt oder nicht.

Waldsportplatz Im Trog: SV Schermbeck beantragt Zuschuss für Pressetribüne

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Der Waldsportplatz Im Trog ist Thema im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schermbeck am Dienstag, 10. März. Der SV Schermbeck 2020 e.V. hat einen Zuschuss von bis zu 50.000 Euro für die Instandsetzung der Pressetribüne beantragt. Die Verwaltung schlägt vor, entsprechende Mittel zunächst im Haushalt 2026 einzuplanen.

Über die endgültige Zuschussgewährung soll der Haupt- und Finanzausschuss erst nach einer weiteren Prüfung entscheiden.

Waldsportplatz Im Trog: Antrag des SV Schermbeck

Der Antrag des SV Schermbeck 2020 e.V. vom 23. Februar 2026 sieht eine Förderung von bis zu 50.000 Euro für die Instandsetzung der Pressetribüne am Waldsportplatz Im Trog vor.

Grundlage für mögliche Zuschüsse ist der bestehende Überlassungsvertrag zwischen der Gemeinde Schermbeck und dem Verein. Darin ist geregelt, dass der Verein für notwendige Investitionsmaßnahmen, die den Wert der Anlage erhalten oder steigern, eine finanzielle Förderung beantragen kann.

Betriebskostenzuschuss bereits deutlich erhöht

Die Gemeinde unterstützt den Betrieb der Sportanlage bereits mit einem Betriebskostenzuschuss. Dieser wurde nach einer indexbasierten Anpassung im Jahr 2023 von 93.432 Euro auf 104.097 Euro erhöht. Im Jahr 2025 wurde der Zuschuss aufgrund gestiegener Ausgaben auf 178.000 Euro angepasst. Zusätzlich stellte die Gemeinde 36.500 Euro als Rücklage für wiederkehrende Unterhaltungsmaßnahmen bereit.

Weitere Investitionen bereits gefördert

In der Vergangenheit wurden bereits mehrere Investitionen am Waldsportplatz Im Trog unterstützt.

So erhielt der Verein 2025 einen Zuschuss von rund 6.100 Euro für ein Pflegegerät des neuen Kunstrasenplatzes. Außerdem wurde die Wiederherstellung der Flutlichtanlage mit 50.000 Euro gefördert. Ein Teil dieser Summe, 20.000 Euro, wurde durch eine Förderung der Westenergie AG übernommen.

Entscheidung nach weiterer Prüfung

Die Verwaltung weist darauf hin, dass eine umfassende inhaltliche Prüfung des aktuellen Antrags bislang nur eingeschränkt möglich war.

Der Haupt- und Finanzausschuss soll deshalb zunächst beschließen, die benötigten Mittel im Haushaltsplan 2026 vorzusehen. Nach einer weiteren Prüfung soll anschließend über die tatsächliche Zuschussgewährung entschieden werden.

Haushaltslage der Gemeinde angespannt

Gleichzeitig verweist die Verwaltung auf die angespannte Haushaltslage der Gemeinde Schermbeck. Der Haushalt sei strukturell unausgeglichen, jede zusätzliche Ausgabe erhöhe den Jahresfehlbetrag.

Mögliche Kompensationen könnten laut Verwaltung durch das Verschieben anderer Haushaltspositionen, eine Verringerung des Eigenkapitals oder durch zusätzliche Einnahmen erfolgen.

Hauptsatzung Gemeinde Schermbeck: Seniorenbeirat soll nicht aufgenommen werden

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Die Hauptsatzung Gemeinde Schermbeck ist Thema im Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag, 10. März. Die Verwaltung schlägt vor, einen Antrag des Seniorenbeirates abzulehnen, die Interessenvertretung der älteren Generation in die Hauptsatzung aufzunehmen. Als Grund werden rechtliche Vorgaben der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen genannt.

Der Antrag des Vorsitzenden des Seniorenbeirates datiert vom 28. Oktober 2025 und ging am 30. Oktober 2025 bei der Gemeinde Schermbeck ein. Darin wird angeregt, den Seniorenbeirat in die Hauptsatzung Gemeinde Schermbeck aufzunehmen.

Hauptsatzung Gemeinde Schermbeck: Entscheidung bereits 2009 getroffen

Nach Angaben der Verwaltung hatte sich der Rat der Gemeinde Schermbeck bereits 2009 mit dieser Frage beschäftigt. Damals entschied sich das Gremium bewusst dafür, eine eigene Satzung für den Seniorenbeirat zu erlassen.

Damit werde die Bedeutung der Interessenvertretung der älteren Generation bereits ausreichend hervorgehoben. Aus Sicht der Verwaltung ist eine zusätzliche Aufnahme in die Hauptsatzung Gemeinde Schermbeck deshalb nicht notwendig.

Stimmrecht im Rat rechtlich ausgeschlossen

Der Seniorenbeirat hatte zudem angeregt, einem Mitglied Sitz und Stimme im Rat der Gemeinde Schermbeck einzuräumen. Dies ist nach der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen jedoch nicht möglich. Nach § 40 Absatz 2 GO NRW besteht der Rat ausschließlich aus gewählten Ratsmitgliedern. Eine stimmberechtigte Beteiligung von Beiratsmitgliedern ist daher rechtlich ausgeschlossen.

Mitarbeit in Ausschüssen nur beratend möglich

Auch für mehrere Ausschüsse hatte der Seniorenbeirat Sitz und Stimme beantragt. Dazu zählen der Bildungs-, Ordnungs- und Sozialausschuss, der Bau-, Liegenschafts-, Wirtschaftsförderungs- und Tourismusförderungsausschuss sowie der Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss.

Nach § 58 GO NRW können Mitglieder des Seniorenbeirates lediglich als sachkundige Einwohnerinnen oder Einwohner an Ausschusssitzungen teilnehmen. In diesem Fall haben sie jedoch nur eine beratende Stimme.

Die Verwaltung schlägt daher vor, den Seniorenbeirat nicht in die Hauptsatzung Gemeinde Schermbeck aufzunehmen.

Igel im Garten: Warum Zäune für das Wildtier des Jahres zur Gefahr werden

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Igel im Garten sind eigentlich ein gutes Zeichen für eine naturnahe Umgebung. Doch moderne Zäune werden für die Tiere zunehmend zur Gefahr. Die BUND-Kreisgruppe Wesel warnt zum Frühlingsbeginn davor, dass bodentiefe Zäune Igel von Nahrungsquellen abschneiden und sogar zur tödlichen Falle werden können.

Igel im Garten legen jede Nacht weite Strecken zurück

Mit dem Frühling erwachen viele Igel aus ihrem Winterschlaf. Dann beginnen sie sofort mit der Nahrungssuche. Was viele Menschen nicht wissen: Igel sind echte Langstreckenläufer.

Igel in Not-Gartenzaun
Polizei rettet Igel im Zaun, © Polizei Haßloch

Auf der Suche nach Käfern, Larven oder Ohrwürmern legen sie jede Nacht zwei bis drei Kilometer zurück. In der Paarungszeit können Igelmännchen sogar Strecken von bis zu fünf Kilometern zurücklegen, um eine Partnerin zu finden. Damit sind Igel auf offene Wege zwischen Gärten angewiesen.

Moderne Zäune versperren Igeln den Weg

Nach Beobachtung der BUND Kreisgruppe Wesel wird genau das zunehmend schwieriger. Viele Gärten seien heute stark aufgeräumt und mit lückenlosen Zäunen eingefasst.

Angelika Eckel von der BUND-Kreisgruppe erklärt: „Die Gärten in unseren Siedlungsbereichen werden durch sterile Gestaltung und lückenlose Zäune zunehmend fragmentiert. Nicht nur, dass es in aufgeräumten Gärten immer weniger zu fressen gibt, es wird für Igel von Jahr zu Jahr schwieriger überhaupt in die Gärten hineinzugelangen.“

Während früher Hecken oder einfache Holz- und Jägerzäune Grundstücke begrenzten, würden heute häufig Maschendraht-, Stabmatten- oder geschlossene Steckzäune mit Bodenabschluss verwendet. Dadurch könnten viele Tiere nicht mehr hindurch.

Wenn der Zaun zur tödlichen Falle wird

Besonders gefährlich wird es, wenn ein Igel versucht, durch eine enge Zaunöffnung zu schlüpfen. Bleiben die Stacheln im Draht oder zwischen Metallstäben hängen, kann sich das Tier nicht mehr selbst befreien. „Bitte nicht versuchen, den Igel durch Ziehen und Schieben zu befreien. Da sich die Stacheln im Zaun verhaken, kann das Tier verletzt werden. Auch schwere, innere Verletzungen sind möglich. Deshalb besser Tierrettung oder Feuerwehr benachrichtigen“, rät Angelika Eckel.

So wird der Garten igelfreundlich

Damit Igel sich wieder frei zwischen Gärten bewegen können, empfiehlt der BUND einige einfache Maßnahmen:

Durchlässe im Zaun
Ein Loch von etwa 13 x 13 Zentimetern in Bodennähe kann Gärten miteinander verbinden. So sparen Igel wertvolle Energie bei der Nahrungssuche. Der Durchgang sollte mit einem kleinen Igeltor oder einer Holzplatte gesichert werden, damit sich Tiere nicht an Drahtenden verletzen.

Kletterhilfen an Mauern
Bei niedrigen Mauern können kleine Stufen aus Ziegeln helfen.

Naturnahe Gartengestaltung
Hecken und etwas wildere Gartenbereiche bieten Schutz und Nahrung. Der englische Name des Igels, „hedgehog“, weist bereits darauf hin: Hecken sind für die Tiere besonders wichtig. Ein igelfreundlicher Garten unterstütze damit nicht nur den Igel, sondern die gesamte Artenvielfalt in Siedlungsbereichen.

Nachtfahrverbot für Mähroboter im Kreis Wesel

Zum Schutz der Tiere erinnert der BUND außerdem an eine Regelung der Kreisverwaltung Wesel. Seit März 2025 gilt im gesamten Kreisgebiet ein Dämmerungs- und Nachtfahrverbot für Mähroboter.

Der Grund: Bei Gefahr rollen sich Igel zusammen. Die Messer der Geräte können sie deshalb schwer oder sogar tödlich verletzen. Mähroboter dürfen daher nur noch tagsüber eingesetzt werden, möglichst unter Aufsicht.

Auch bei Rasentrimmern und Motorsensen ist Vorsicht geboten. An warmen Tagen schlafen Igel häufig im hohen Gras oder in schattigen Ecken.

„Prüfen Sie hohes Gras und Gebüschränder unbedingt per Hand nach schlafenden Tieren, bevor Sie mit dem Trimmen beginnen“, empfiehlt Angelika Eckel.

Neue Regeln zum Umgang mit dem Wolf: Sascha van Beek begrüßt Gesetzesänderung

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Neue Regeln zum Umgang mit dem Wolf hat der Bundestag am 5. März 2026 beschlossen. Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes sollen Weidetiere künftig besser geschützt werden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek begrüßt die Entscheidung ausdrücklich und sieht darin mehr Handlungsspielraum für Behörden und Jäger.

Neue Regeln zum Umgang mit dem Wolf besonders wichtig für den Kreis Wesel

Der Deutsche Bundestag hat Änderungen am Bundesjagdgesetz und am Bundesnaturschutzgesetz beschlossen. Ziel der neuen Regeln zum Umgang mit dem Wolf ist es, unter klaren und rechtssicheren Bedingungen Eingriffe bei problematischen Tieren zu ermöglichen.

Der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek betont die besondere Bedeutung der Entscheidung für den Kreis Wesel.

„Unsere Weidetierhalter brauchen verlässliche Unterstützung und endlich klare Regeln im Umgang mit dem Wolf“, erklärt van Beek. In den vergangenen Jahren sei die Region als Wolfsgebiet immer wieder von Problemen im Zusammenhang mit Wölfen und der Tierhaltung betroffen gewesen.

Schutz der Weidetiere bleibt zentrale Aufgabe

Auch mit den neuen Regeln zum Umgang mit dem Wolf bleibe der Herdenschutz ein wichtiger Bestandteil. Zäune und weitere präventive Maßnahmen seien weiterhin notwendig.

Van Beek weist jedoch darauf hin, dass diese Maßnahmen nicht immer ausreichen würden. „Wo es wiederholt zu Rissen kommt oder Problemwölfe auftreten, muss schnelles und unbürokratisches Handeln möglich sein“, sagt der CDU-Politiker. Nach seiner Einschätzung erhalten Jäger und Behörden durch die Gesetzesänderung nun praktikable Instrumente für ein wirksames Wolfsmanagement. Dadurch könnten Weidetiere besser geschützt und Konflikte im ländlichen Raum entschärft werden.

Ausgleich zwischen Artenschutz und Landwirtschaft

Van Beek betont, dass es beim Umgang mit dem Wolf um einen Ausgleich verschiedener Interessen gehe. „Der Wolf ist eine heimische Tierart und soll es auch bleiben. Aber Mensch, Nutztierhaltung und Wolf müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden“, so van Beek.

Hintergrund zur Gesetzesänderung

Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes können die Bundesländer künftig revierübergreifende Managementpläne aufstellen, wenn sich der Wolf in einem günstigen Erhaltungszustand befindet.

Auf dieser Grundlage kann die Bejagung nach regionalen Erfordernissen erfolgen. Problemwölfe sollen zudem schneller und unbürokratischer entnommen werden können. Der präventive Herdenschutz bleibt dabei ein zentraler Baustein.

Tag der Vereine Schermbeck zeigt die ganze Vielfalt des Vereinslebens

Der Tag der Vereine Schermbeck kehrt zurück. Am 19. September lädt die Volksbank Schermbeck erneut zu der Veranstaltung in den Volksbank-Sportpark Gahlen ein. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren sich dort zahlreiche Vereine aus der Gemeinde und geben Einblicke in ihr Engagement.

Tag der Vereine Schermbeck nach zehn Jahren erneut geplant

Nach dem erfolgreichen Auftakt vor zehn Jahren organisiert die Volksbank Schermbeck erneut den Tag der Vereine Schermbeck. Veranstaltungsort ist der Volksbank-Sportpark Gahlen.

„Wir wurden häufig auf den Tag der Vereine angesprochen und gebeten, diesen doch zu wiederholen. Passend zu unserem Jahresmotto „Verwurzelt. Vernetzt. Voraus.“ findet er nun erneut statt und zeigt, wie verwurzelt und untereinander vernetzt die Vereine und die Volksbank hier im Ort sind“, berichtet Bankvorstand Stefan Korte.

Die Veranstaltung bietet gemeinnützigen Vereinen aus der Gemeinde Schermbeck die Möglichkeit, sich mit Informationsständen, Aktionen und Vorführungen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Vereine stellen ihr Engagement vor

Beim Tag der Vereine Schermbeck sollen das vielfältige Engagement und die Angebote der örtlichen Vereine sichtbar werden. Gleichzeitig können die Organisationen neue Mitglieder gewinnen und miteinander ins Gespräch kommen.

Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Mitmachaktionen und kulinarischen Angeboten.

„Unser besonderer Dank geht an den TUS Gahlen, der uns wieder seinen Sportpark zur Verfügung stellt und die Bewirtung der Besucher übernimmt“, sagt Bankvorstand Norbert Scholtholt.

Die Aufgabenverteilung ist klar geregelt. Die Vereine präsentieren ihre Arbeit und gestalten das Programm. Die Volksbank Schermbeck organisiert gemeinsam mit dem TUS Gahlen die Infrastruktur, darunter Pavillons, Parkmöglichkeiten und das musikalische Programm auf einer großen Bühne.

Pavillons als Dankeschön für teilnehmende Vereine

Bereits beim ersten Tag der Vereine Schermbeck erhielten alle teilnehmenden Vereine einen blauen Volksbank-Pavillon als Dankeschön.

„Diese Zelte haben den Vereinen bei ihren eigenen Events über die Jahre wirklich geholfen. Dieses Dankeschön wird es wieder geben, alle Teilnehmer erhalten also wieder einen hochwertigen Faltpavillon von uns geschenkt“, erklären Korte und Scholtholt.

Anmeldung für Vereine ab sofort möglich

Gemeinnützige Vereine aus der Gemeinde Schermbeck können sich ab sofort für den Tag der Vereine Schermbeck anmelden.

Weitere Informationen und die Anmeldung sind online möglich unter:
www.vb-schermbeck.de/veranstaltung

Die Volksbank Schermbeck hofft auf zahlreiche teilnehmende Vereine und viele Besucher bei einem Tag voller Begegnungen, Engagement und Gemeinschaft.

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