Die Zahl der Straftaten in Schermbeck ist 2025 spürbar zurückgegangen. Besonders deutlich sank die Zahl der Diebstähle und Rauschgiftdelikte. Auch Gewaltkriminalität und Körperverletzungen gingen zurück. Einen Anstieg verzeichnete die Polizei dagegen bei den Sexualdelikten.
Insgesamt registrierten die Ermittler 400 Straftaten im Jahr 2025. Das sind 88 Fälle weniger als im Jahr 2024, als noch 488 Delikte erfasst wurden. Die Aufklärungsquote lag bei 53,25 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.

Straftaten insgesamt
Die Gesamtzahl der Straftaten in Schermbeck entwickelte sich in den vergangenen Jahren schwankend. Nach 521 Fällen im Jahr 2023 sank die Zahl zunächst 2024 auf 488 Fälle und ging 2025 weiter deutlich auf 400 Straftaten zurück. Die Aufklärungsquote lag im Jahr zuvor bei 59,02 Prozent und erreichte 2025 53,25 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.
Gewaltkriminalität
Die Gewaltkriminalität ist ebenfalls rückläufig. Die Polizei registrierte 10 Fälle im Jahr 2025, nachdem es im Jahr zuvor 14 Fälle gewesen waren. Der Höchstwert lag im Jahr 2023 mit 21 Fällen. Die Aufklärungsquote betrug 80 Prozent. Der Anteil der Gewaltkriminalität an der Gesamtkriminalität liegt bei 2,5 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.
Raub
Bei den Raubdelikten registrierte die Polizei drei Fälle im Jahr 2025. Damit liegt die Zahl wieder auf dem Niveau der Jahre 2022 und 2023. Im Jahr 2024 hatte es lediglich einen Fall gegeben.
Gefährliche und schwere Körperverletzung
Auch die gefährliche und schwere Körperverletzung ging zurück. Die Polizei registrierte sieben Fälle im Jahr 2025, nachdem es im Vorjahr noch 13 Fälle gewesen waren. Der höchste Wert wurde 2023 mit 17 Fällen erreicht.
Sexualdelikte
Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zeigt sich dagegen ein Anstieg. Die Zahl der registrierten Fälle stieg von sieben im Jahr 2024 auf 14 Fälle im Jahr 2025. Die Aufklärungsquote lag bei 85,17 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.
Diebstahl
Besonders deutlich rückläufig sind die Diebstahlsdelikte. Die Zahl sank von 186 Fällen im Jahr 2024 auf 133 Fälle im Jahr 2025. Damit wurde der höchste Wert der vergangenen Jahre deutlich unterschritten. Die Aufklärungsquote lag bei 18,05 Prozent.
Wohnungseinbruch
Auch bei den Wohnungseinbrüchen zeigt sich ein weiterer Rückgang. Die Polizei registrierte 23 Fälle im Jahr 2025, nachdem es im Jahr zuvor 27 Fälle gewesen waren. Der höchste Wert der vergangenen Jahre wurde 2023 mit 40 Fällen erreicht.
Rauschgiftdelikte
Einen deutlichen Rückgang gab es bei den Rauschgiftdelikten. Die Zahl sank von neun Fällen im Jahr 2024 auf fünf Fälle im Jahr 2025.
Damit setzt sich der langfristige Rückgang fort. 2021 hatte die Polizei noch 23 Rauschgiftdelikte registriert. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 80 Prozent, laut Kriminalstatistik der Polizei Kreis Wesel 2025.























