Mitgliedschaft Ja oder Nein? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schermbeck am Dienstag, 10. März. Hintergrund ist eine mögliche Mitgliedschaft im Trägerverein des Jüdischen Museums Westfalen. Die Entscheidung würde ab dem 1. Januar 2026 gelten.
Das Jüdisches Museum Westfalen hat sich mit einem Schreiben vom 19. Januar 2026 an die Gemeinde gewandt und für eine Mitgliedschaft geworben. Das Museum verweist dabei auf seinen Bildungsauftrag.
Mitgliedschaft Ja oder Nein: Bildungsarbeit im Fokus
Das Museum organisiert Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören Workshops und Studientage zu Themen wie jüdische Religion und Kultur, Antisemitismus, Geschichte sowie Zivilcourage.
Bereits mit einem Beschluss aus dem Jahr 2024 hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schermbeck entschieden, im Beirat des Museums mitzuwirken.
Träger des Museums ist der Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V..
Gemeinde Schermbeck war bereits Mitglied
Eine Mitgliedschaft wäre für Schermbeck nicht neu. Die Gemeinde gehörte bereits in der Vergangenheit zum Mitgliederkreis. Von Juni 1990 bis Ende 2010 war die Gemeinde Schermbeck Mitglied im Trägerverein des Museums.
Jahresbeitrag von 260 Euro
Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft beträgt 260 Euro. Mitglieder können unter anderem das Foyer des Museums einmal im Jahr kostenfrei für Veranstaltungen nutzen. Außerdem werden kostenlose Führungen angeboten.
Zu den Mitgliedern des Trägervereins zählen unter anderem die Städte Bottrop, Dorsten, Dortmund, Gladbeck, Marl, Münster, Oberhausen, Recklinghausen und Wesel sowie die Gemeinde Raesfeld.
Der Haupt- und Finanzausschuss soll nun entscheiden, ob die Gemeinde Schermbeck dem Trägerverein des Jüdischen Museums Westfalen ab dem 1. Januar 2026 beitritt oder nicht.























