Schon einen Tag nach Neujahr ist die Reitsportanlage an der Nierleistraße 22 in Dorsten-Östrich fest in der Hand des Springsports.
Gastgeber des 30. Hallenspringturniers „GAHLEN 2026“ ist der Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen e.V., der auch in diesem Jahr für einen reibungslosen Ablauf und beste Rahmenbedingungen für Aktive und Publikum sorgt.
Bereits am Freitagmorgen startete das Turnier mit einem dicht getakteten Programm und packender Turnieratmosphäre. In und um die Halle herrschte von Beginn an reges Treiben, begleitet vom Schnauben der Pferde. Konzentrierte Hochspannung lag auch bei den Reiterinnen und Reitern in der Luft.
Fachkundiges Publikum verfolgt hochklassigen Sport
Schon am Morgen standen die ersten Springprüfungen der Klasse M auf dem Programm. Die Zuschauer verfolgten das Geschehen aufmerksam und mit erkennbarem Fachwissen. Viele Manöver auf dem Parcours wurden direkt diskutiert und bewertet.
Bis zum frühen Abend reihten sich mehrere anspruchsvolle Prüfungen aneinander, ehe mit der Springprüfung der Klasse S** über 145 cm am späten Abend ein sportlicher Höhepunkt des Tages folgte.
Die Ergebnisse der abendlichen Springprüfung der Klasse S** (145 cm), dem Preis der Sparkasse Vest in Dorsten, standen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch aus und hielten das Publikum bis in die späten Abendstunden in Atem.
Blick auf das Wochenende: Samstag mit großem Höhepunkt
Bereits nach dem ersten Turniertag zeigt sich, dass Organisation, Ablauf und sportliches Niveau einmal mehr den hohen Stellenwert des Hallenspringturniers „GAHLEN 2026“ weit über die Region hinaus bestätigen. Die Anlage präsentiert sich bestens vorbereitet, das Parcoursteam sorgt für faire, aber fordernde Aufgaben und auch abseits des Vierecks ist für Publikum und Aktive bestens gesorgt.
Am Samstag geht es ab 8:00 Uhr weiter. Den Auftakt macht eine Springpferdeprüfung der Klasse L (110 cm). Der Blick vieler Reitsportfans richtet sich jedoch schon jetzt auf den Samstagabend. Mit dem Großen Preis „GAHLEN 2026“ des Private Bankings der Vereinten Volksbank wartet eine Springprüfung der Klasse S*** mit Stechen über 150 cm – einer der absoluten Höhepunkte des Wochenendes.
Neben hochklassigem Sport dürfen sich die Besucher zudem auf volle Ränge und beste Unterhaltung freuen, unter anderem mit dem Showact des Josh Clemens Stunt- und Trick Riding Showteams.
Großer Nachbericht folgt
Die Top-Ergebnisse aller Turniertage gibt es selbstverständlich im großen Nachbericht im Anschluss an die Schlussprüfungen am Sonntag.
In der Silvesternacht hat die Polizei im Kreis Wesel zahlreiche Einsätze bewältigt. Die erste Bilanz zeigt ein breites Spektrum an Vorfällen, von Ruhestörungen bis zu Bränden. Schwere Straftaten blieben nach bisherigem Stand die Ausnahme.
Die Kreispolizeibehörde Wesel musste zum Jahreswechsel insgesamt 97 Einsätze mit Silvesterbezug bewältigen. Der Einsatzzeitraum reichte von Dienstag, 31. Dezember 2025, 18 Uhr, bis Mittwoch, 1. Januar 2026, 6 Uhr. Damit lag die Nacht für die Einsatzkräfte arbeitsreich, aber insgesamt überschaubar.
Viele Einsätze wegen Ruhestörungen und Streitigkeiten
Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei den meisten Einsätzen um Ruhestörungen, Streitigkeiten, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie randalierende Personen. Der Schwerpunkt der Arbeit lag dabei auf dem frühzeitigen Eingreifen und der Deeskalation.
26 Brände gemeldet
Insgesamt wurde die Polizei in 26 Fällen zu Bränden gerufen. Dabei kam es überwiegend zu Sachbeschädigungen an Mülltonnen, Strauchwerk und Hecken. Zudem wurden drei Pkw sowie ein Altkleidercontainer beschädigt. Größere Gebäudeschäden oder verletzte Personen wurden bislang nicht gemeldet.
Raubdelikt in Neukirchen-Vluyn
In Neukirchen-Vluyn kam es zu einem Raubdelikt. Dort versuchte ein Täter unter Vorhalt eines Messers, einen E-Scooter zu entwenden. Im Rahmen einer Fahndung konnte der Tatverdächtige angetroffen und festgenommen werden. Zu möglichen weiteren Hintergründen machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Sexuelle Übergriffe seien nach bisherigem Kenntnisstand nicht bekannt geworden, teilte die Polizei weiter mit. Die Ermittlungen zu einzelnen Vorfällen dauern an.
Unbekannte Täter sind am Montag in ein Einfamilienhaus in Schermbeck eingebrochen. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In Schermbeck kam es am 29. Dezember 2025 zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Straße Zum Dicken Stein. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat in der Zeit zwischen 13.30 Uhr und 19.30 Uhr.
Täter drangen über Terrasse ins Haus ein
Die bislang unbekannten Täter gelangten zunächst über den Garten zur rückwärtigen Terrassentür. Diese wurde gewaltsam geöffnet. Anschließend durchsuchten die Einbrecher sämtliche Wohnräume im Erd- und Obergeschoss.
Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde Schmuck entwendet.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich bei der Polizeiwache Ost Dinslaken zu melden.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02064 / 622-0 entgegen.
Das Östricher Bürgerforum laden zu mehreren Jubiläumsveranstaltungen ein. Anlass ist die kommunale Neuordnung vor 50 Jahren, durch die Östrich 1975 Teil der Stadt Dorsten wurde. Im Januar stehen Geschichte, Gemeinschaft und gelebte Tradition im Mittelpunkt.
Östrich seit 1975 Teil von Dorsten
Östrich liegt im äußersten Südwesten von Dorsten und gehörte bis zur kommunalen Neuordnung 1975 zur Gemeinde Gahlen im damaligen Kreis Dinslaken. Mit der Neugliederung wechselte der Ortsteil vom Rheinland nach Westfalen und wurde Dorstener Stadtgebiet.
Geografisch grenzt Östrich an Bottrop und Schermbeck. Im Norden verlaufen der Wesel-Datteln-Kanal und die Lippe, im Osten die Autobahn A31.
Natur und beliebte Ausflugsziele
Zu den bekannten Treffpunkten zählt das Ausflugslokal „Anne Bänke“ direkt am Kanal. Der Biergarten mit Imbiss sowie Kaffee- und Kuchenangebot ist bei Radfahrern und Spaziergängern beliebt. Die Lippe bietet im Bereich Östrich mit ihren Stromschnellen zudem attraktive Bedingungen für Kanufahrer. Bei entsprechender Wasserführung trainieren dort auch erfahrene Sportler.
Sehenswert ist außerdem das Naturschutzgebiet Rütterberg, eine Heidefläche, die aus früheren Sand- und Kiesabgrabungen entstanden ist.
Aktionstag zur kommunalen Neuordnung
Der zentrale Aktionstag unter dem Titel „50 Jahre kommunale Neuordnung – Wie war das damals?“ findet am Sonntag, 18. Januar 2026, auf der Reitanlage des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen statt. Veranstalter sind das Östricher Bürgerforum und der Heimatverein Gahlen AG Östrich in Kooperation mit dem Reiterverein. Alle Angebote sind kostenfrei.
Um 18 Uhr treten die Kinder der Kita Am Rehbaum auf. Ab 18.15 Uhr berichten Zeitzeugen über die Ereignisse rund um die kommunale Neuordnung 1975 im Bereich Östrich und Gahlen. Begleitet wird dieser Programmpunkt von Guido Heinzmann.
Ab 19.30 Uhr folgt das Mitmachkonzert „WirSing“. Die Gitarristen Gerd Gratias und Markus Zöllner laden das Publikum mit bekannten Liedern aus den 60er-, 70er-, 80er- und 90er-Jahren zum Mitsingen ein. Die Songtexte werden gut sichtbar projiziert und die Titel kurz anmoderiert.
Traditionelles Wurstessen Ende Januar
Ein weiterer Termin im Jubiläumsprogramm ist das traditionelle Wurstessen des Junggesellenvereins Östrich-Hardtberg am Samstag, 31. Januar, im Saal des Gasthofs Haus Schult. Beginn ist um 19 Uhr, gegen 21.30 Uhr ist die Staffelstabübergabe an die HoKo, die Holsterhausen-Konferenz, geplant.
Wenige Tage vor Weihnachten herrschte im Hallenbad Schermbeck eine spürbare Aufbruchstimmung. Nach Abschluss der Bauabnahme fand dort am 20. Dezember die Eröffnung des umfassend kernsanierten Hallenbads statt. Ein wichtiger Meilenstein für die Gemeinde und alle Mitglieder des WSV Schermbeck, die diesem Moment entgegengefiebert hatten.
Ab dem 5. Januar startet der reguläre Schwimmbetrieb Im Rahmen einer kleinen Feierstunde kamen Vertreter der Gemeinde, Mitarbeitende des Wassersportvereins sowie Bürgermeister Mike Rexforth zusammen. Die Veranstaltung diente nicht nur als erster gemeinsamer Blick auf das fertiggestellte Bad, sie war auch ein Zeichen des Dankes an alle Beteiligten, die das Projekt mit großem Engagement begleitet haben.
Foto: Gemeinde Schermbeck
Ab dem 5. Januar wieder geöffnet
Mike Rexforth nutzte die Gelegenheit, um in seiner Rede besonders die Kolleginnen und Kollegen des Wassersportvereins hervorzuheben. Nach einer intensiven Phase der Sanierung und Vorbereitung sei es nun an der Zeit, ihnen ein paar besinnliche Tage mit ihren Familien zu gönnen. Gleichzeitig verkündete er offiziell den Termin für die Wiedereröffnung. Ab dem 5. Januar steht das Hallenbad wieder für die Schwimmsportfreunde bereit.
Das Ergebnis der Sanierungsarbeiten kann sich sehen lassen. Das Hallenbad präsentiert sich vollständig erneuert, modernisiert und technisch auf dem neuesten Stand. Die Feierstunde kurz vor den Festtagen markiert den Abschluss eines bedeutenden Projekts und den Start in ein neues Kapitel.
Nach den Feiertagen stellt sich in vielen Haushalten die gleiche Frage: Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum? In Schermbeck übernehmen die Pfadfinder auch in diesem Jahr wieder die Abholung und setzen damit ihre bewährte Aktion fort.
Die Sammlung findet am Samstag, 3. Januar, sowie am Freitag, 10. Januar, statt. Der Ablauf entspreche nach Angaben der Veranstalter dem des vergangenen Jahres. Anmeldungen seien jeweils bis zum Vortag der Abholung um 17 Uhr möglich.
Abholung in Schermbeck und den Ortsteilen
Die Pfadfinder sammeln die Weihnachtsbäume nicht nur im Ortskern ein. Auch in Altschermbeck, Bricht, Damm, Gahlen, Üfte, Rüste sowie in weiteren Bereichen fahren die Helfer die angemeldeten Adressen an. Gegen eine kleine Spende entsorgen sie die Bäume umweltgerecht.
Anmeldung per E Mail oder Liste
Die Anmeldung ist auf zwei Wegen möglich. Interessierte können sich per E Mail an [email protected] wenden und dabei Name, Adresse sowie den gewünschten Abholtermin angeben.
Zusätzlich liegen Anmeldelisten in der Volksbank Schermbeck und in der Sparkasse aus. Dort können die erforderlichen Angaben direkt eingetragen werden.
Spenden für die Jugendarbeit
Mit der Teilnahme an der Aktion unterstützen die Spender nicht nur die Entsorgung ihres Weihnachtsbaums. Die Einnahmen fließen nach Angaben der Veranstalter in die Jugendarbeit der Pfadfinder und kommen verschiedenen Projekten und Gruppenangeboten zugute.
Ekkehard Liesmann – im Frieden Christi eingeschlafen
Christus spricht: Und auch ihr habt nun Traurigkeit, aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. (Johannes 16,22)
Abschied am Weihnachtstag
Am 25. Dezember 2025 ist unser Diakon Ekkehard Liesmann im Alter von 87 Jahren für immer bei Gott angekommen.
Foto: Helmut Scheffler/Archiv
Herkunft, Familie und Lebensweg
Am 07.05.1938 wurde er in Berlin geboren und wuchs in Hundesossen im Sauerland auf. Als Nachbarkind lernte Ekkehard Maria, seine zukünftige Frau kennen. Die beiden heirateten am 22. Februar 1962. Im Jahr 1975 zogen die Liesmanns nach Schermbeck um, wo sie schnell ihre Heimat fanden. Als Dipl. Kaufmann in einem großen Unternehmen war Ekkehard Liesmann auf der ganzen Welt unterwegs. Mit den beiden Söhnen Thomas und Markus und deren Partnerinnen Irene und Sonja wurde die Freude in der Familie verdoppelt. Die Familie erweiterte sich um sechs Enkelkinder: Ruben, Frederik, Jonte, Pauline, Alexander und Tristan. Ekkehard war stolz auf seine Kinder und Enkelkinder und bemühte sich um den Zusammenhalt in der Familie.
Diakonische Weihe und geistlicher Dienst
Am 14.10.90 wurde er zusammen mit Heinz Böhnke in Münster zum Diakon geweiht. Seine Frau Maria trug diesen geistlichen Dienst mit vollem Herzen mit.
Partnerschaft und internationales Engagement
Zwei Schwerpunkten widmete sich Ekkehard Liesmann in den zurückliegenden Jahren. Bereits während seiner Ausbildung zum Diakon hatte Liesmann Kontakte zur Kirchengemeinde „Nuestra Senora de la Paz“ in der Dominikanischen Republik geknüpft. Er war nicht nur Motor für die Partnerschaft, die anlässlich der 75-Jahrfeier der Ludgerus Gemeinde zwischen Schermbeck und San Cristobal entstand. Liesmann organisierte auch viele wechselseitige Besuche. Die intensive Partnerschaft konnte sich über die Jahre zu einer tiefen Freundschaft entwickeln, da die Gemeinde St. Ludgerus hinter diesem Projekt stand. Durch sein großes und ausdauerndes Engagement hat Ekkehard Liesmann das Partnerschafts-Projekt lebendig gehalten.
Zuwendung zum Menschen
Ekkehard Liesmann sah als Schwerpunkt seiner diakonischen Tätigkeit die Zuwendung zum alten und zum kranken Menschen, und zwar in Zusammenarbeit mit den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern. Ihnen ein Leben in Würde, eine humane Umwelt zu schaffen, sah er als die große Aufgabe, der sich unsere Gesellschaft stellen müsse. Er organisierte viele Ökumene Reisen, kümmerte sich um Kirchenwächter. Als Diakon war er immer bereit, die Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen zu übernehmen und Menschen zu begleiten.
Engagement in der Pfarrgemeinde
Ekkehard Liesmann war etwa 30 Jahre lang Mitglied im Pfarrgemeinderat und dabei besonders aktiv im Liturgieausschuss.
Glaube, Berufung und Überzeugung
„Mir fehlte der Mensch als solcher“, begründet Liesmann, der im Beruf vor allem mit Zahlen beschäftigt war, in der Rückschau seinen Entschluss, Diakon zu werden. „Ich habe Kontakt zu dem bekommen, was den Menschen eigentlich ausmacht“, freut sich Liesmann über den Gewinn aus seinem Ehrenamt. „Ich habe einen ganz festen Glauben, dass die Kirche weiter bestehen wird“, war Liesmann überzeugt.
Persönliche Verbundenheit mit Christus
Ein Leben als Christ und Diakon ist jedoch mehr als Aktivität. Es ist vor allem eine persönliche Verbundenheit mit Jesus Christus. Wann immer es ihm möglich war, nahm Ekkehard Liesmann am Gottesdienst teil. Sein Humor hat seine Predigten geprägt.
Krankheit, Haltung und Frieden
Seine Krankheiten in den letzten Jahren trug er mit der Unterstützung seiner Familie aus dieser gläubigen Verbundenheit. Immer war er um Versöhnung und Frieden bemüht. Sein freundliches Wesen war gewinnend und zeigte sich in seinem Lächeln.
Biblisches Wort zum Lebensweg
Mit dem Apostel Paulus können wir über sein Leben sagen: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. „Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird.“ (2 Tim 4,9)
Seinen Kindern Markus und Thomas und der ganzen Familie sind wir verbunden in ihrer Trauer und Hoffnung.
Requiem und Beisetzung
Das Requiem, die Eucharistiefeier zur Verabschiedung, wird am Dienstag, 06. Januar, um 11.00 Uhr in der St. Ludgerus-Kirche, Schermbeck, stattfinden. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Katholischen Friedhof.
Im Namen der Pfarrei St. Ludgerus in tiefer Dankbarkeit Pastor Xavier Muppala
Der Jahreswechsel bringt oft den Wunsch nach Veränderung auf Basis guter Vorsätze mit sich. Mehr Bewegung, mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden, neues Glück und weniger Laster…
Doch der entscheidende Schritt liegt in der Umsetzung. Und genau daran scheitert es leider viel zu häufig.
Genau an diesem Punkt setzt das INJOY Dorsten mit seiner aktuellen Neujahrsaktion an und macht den Einstieg ins Training so einfach und attraktiv, dass man sofort durchstarten kann.
Wer sich bis zum 5. Januar für eine Mitgliedschaft entscheidet, zahlt erst ab Mitte Februar, trainiert aber vom ersten Tag an. Los geht’s!
Und bewiesen ist, wer regelmäßig trainiert und es zur Gewohnheit werden lässt, ändert oft auch andere Dinge wie z.B. die Essensgewohnheiten, macht Schluss mit dem Rauchen, man tritt selbstsicherer auf etc.
Das Angebot richtet sich an alle, die nicht nur von einem gesünderen Lebensstil träumen, sondern ihn endlich auch verwirklichen wollen. Gerade nach den anstehenden Feiertagen ist bei vielen Menschen aller Altersstufen die Motivation zur Veränderung oft riesig. Die Festtage oder der geplante Winterurlaub beanspruchen jedoch leider einen Großteil des zur Verfügung stehenden Budgets. Der Wunsch, seinem Leben unter kompetenter Anleitung von Experten eine neue Richtung zu geben, wird dann gerne verschoben und zu einer verpassten Chance.
Fotos: INJOY Dorsten
Dass es auch anders geht, zeigt die Aktion des INJOY Dorsten. Sie bietet Zeit, Raum und die passenden Bedingungen, ohne finanziellen Druck oder schlechtes Gewissen, weil der „innere Schweinehund“ wieder einmal gewonnen hat und wem es gar nicht gefällt, der kann sehr fair monatlich kündigen, was sonst nicht selbstverständlich ist.
„Auf die neuen Mitglieder wartet ein nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteter Einstieg in das qualifizierte Muskeltraining“, verspricht Studioleiter Sascha Spielmann. Im Mittelpunkt stehen echte, messbare Fortschritte. Das hoch motivierte INJOY-Team setzt auf qualifiziertes Muskeltraining, individuelle Betreuung und durchdachte Trainingskonzepte, die auf langfristige Erfolge ausgerichtet sind. Ob es darum geht, mehr Kraft aufzubauen, Beschwerden zu lindern oder einfach ein besseres Körpergefühl zu entwickeln, der Weg dorthin beginnt mit einem gut geplanten Start.
Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt auch die Bewertung durch das Deutsche Institut für Service-Qualität. INJOY wird seit vielen Jahren als Testsieger unter den Fitnessstudios ausgezeichnet. Eine Bestätigung für den hohen Anspruch an Service, Angebotsvielfalt und Trainingsqualität. Es sind genau diese Faktoren, die darüber entscheiden, ob das Training seinen festen Platz im Alltag einnimmt und damit zur Grundlage für ein dauerhaft gesünderes Leben wird.
Fotos: INJOY Dorsten
Die Kampagne bringt es auf den Punkt: „Eine kleine Starthilfe kann der entscheidende Faktor sein, um endlich loszulegen.“ Wer jetzt aktiv wird, verschafft sich nicht nur einen zeitlichen Vorsprung im neuen Jahr, sondern schafft auch die Basis für mehr Lebensqualität, Ausgeglichenheit und Vitalität bis ins hohe Alter.
Weitere Informationen zur Aktion und zur Anmeldung gibt es direkt im Studio in Dorsten oder über den QR-Code auf den Aktionsmaterialien. Wer den ersten Schritt wagt, wird überrascht sein, wie viel sich daraus entwickeln kann.
Auch 2025 zeigte sich Schermbeck von seiner lebendigen und engagierten Seite. Zahlreiche Veranstaltungen, sportliche Höhepunkte, gelebtes Brauchtum und viel ehrenamtlicher Einsatz prägten das Jahr. Vereine, Familien und Initiativen sorgten Monat für Monat dafür, dass Gemeinschaft in Schermbeck sichtbar und erlebbar blieb.
Januar: Traditioneller Auftakt im neuen Jahr
Traditionell begann das Jahr in Gahlen mit dem Panhas am Schwenkmast. Der beliebte Jahresauftakt brachte viele Menschen zusammen und zeigte einmal mehr, wie fest verwurzelt Brauchtum und Geselligkeit im Ort sind.
Februar: Kreativer Nachwuchs im Mittelpunkt
Im Februar stand der Nachwuchs im Fokus. Bei Kolpini 2025 eroberten Schermbecker Kinder mit Fantasie und Kreativität das Weltall und begeisterten mit ihren Beiträgen ein großes Publikum.
Foto: Petra Bosse
März: Gemeinsam für Umwelt und Gemeinde
Ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein setzten die Schermbecker beim Umwelttag. Insgesamt 277 freiwillige Helfer beteiligten sich an der Aktion und sorgten mit großem Einsatz für saubere Straßen, Wege und Grünflächen.
April: Reitsport und Ostertraditionen
Der April war geprägt von Reitsport und gelebtem Brauchtum. Die Gahlener Geländetage zogen mit hochklassigem Reitsport und prominenter Besetzung viele Besucher an. Gleichzeitig sorgten mehrere Osterfeuer in Gahlen, Bricht und Schermbeck für stimmungsvolle Abende und große Resonanz.
Foto: Christian Haug
Mai: Sport Familienfeste und Begegnungen
Im Mai standen Bewegung und Miteinander im Vordergrund. Der 42. Volkslauf lockte zahlreiche Läufer nach Schermbeck, bei den Wettbewerben über fünf und zehn Kilometer wurden starke Leistungen gezeigt. Beim Erlebniswochenende mit Karibikfeeling sowie beim Schermbecker Kindertag kamen vor allem Familien auf ihre Kosten. Die offizielle Eröffnung des neuen Volksbank Gebäudes wurde mit einem großen Familientag gefeiert.
Juni: Schützenwesen und Vorfreude auf Jubiläen
Der Juni gehörte dem Schützenwesen. Beim Kinderschützenfest der Kiliangilde Schermbeck sorgten neue Programmpunkte wie das Entenrennen für Begeisterung. In Gahlen warf das große Jubiläum bereits seine Schatten voraus, bevor mit dem Schützenfest und der Königswürde für Dean Sander ein fulminanter Auftakt in die Festtage gelang.
Foto: Ralf Meier
Dean Sander ist neuer König von Gahlen 2025. Foto: Ralf Meier
Juli: Höhepunkt der Schützenfeste
Der Juli stand ganz im Zeichen der Schützenfeste. Das Kilian Schützenfest in Schermbeck startete mit Freibier und viel Musik und krönte ein neues Königspaar. Auch in Altschermbeck wurde ausgiebig gefeiert – mit neuer Fahne, traditionsreichen Programmpunkten, einem neuen Schützenkönig und einem stimmungsvollen Königsball.
August: Jubiläum mit Herz und Geschichte
Im August feierte der Heimatverein Gahlen sein 75 jähriges Bestehen. Das Jubiläumswochenende an der Ollen Schür entwickelte sich zu einem gelungenen Fest mit vielen Gästen und unterstrich die Bedeutung des Vereins für das Dorfleben.
Foto: Ralf Meier
September: Regionalität und Marktleben
Der Bestener Bauernmarkt lud im September auf den Sonnenhof ein. Mit regionalen Produkten, traditionellem Handwerk und familiärer Atmosphäre wurde der Markt erneut zu einem beliebten Treffpunkt für Besucher aus Schermbeck und der Umgebung.
Oktober: Musikalische Premiere zum Erntedank
Im Oktober sorgten die MUKKIS beim Erntedankfest in Gahlen für einen besonderen Moment. Mit ihrem musikalischen Debüt bereicherten sie das Festprogramm und erhielten viel positive Resonanz.
Foto: Heimatverein Gahlen
November: Begegnungen in vorweihnachtlicher Zeit
Der Weihnachtsmarkt der Begegnung läutete im November die Vorweihnachtszeit ein. Mit vielfältigen Ständen, großem ehrenamtlichem Einsatz und herzlicher Atmosphäre begeisterte der Markt zahlreiche Besucher.
Dezember: Nikolaus und stimmungsvoller Jahresausklang
Im Dezember setzte sich die weihnachtliche Stimmung fort. Der Weihnachtsmarkt der Begegnung blieb ein zentraler Treffpunkt in der Adventszeit. In Gahlen trotzte der Nikolaus dem Regen und sorgte dennoch für gute Laune, leuchtende Kinderaugen und einen gelungenen Abschluss des Jahres.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Ein Jahr, das Zusammenhalt sichtbar machte
Der Jahresrückblick 2025 zeigt, wie sehr Schermbeck von ehrenamtlichem Engagement, lebendigen Vereinen und gelebten Traditionen geprägt ist. Ob bei Festen, sportlichen Veranstaltungen oder gemeinschaftlichen Aktionen – das Miteinander stand stets im Mittelpunkt. Mit vielen positiven Erinnerungen blickt Schermbeck auf ein gelungenes Jahr zurück.
Der Jahreswechsel ist für viele Menschen traditionell der Moment, um Bilanz zu ziehen und neu durchzustarten. Während über die Feiertage oft noch einmal richtig über die Stränge geschlagen wird, rücken mit Beginn des neuen Jahres wieder Themen wie Gesundheit, eine gesündere Ernährung und ein bewussterer Lebensstil in den Fokus.
Auffällig ist, dass klassische Vorsätze, z. B. mit dem Rauchen aufzuhören, zunehmend verdrängt werden von dem Wunsch nach mehr körperlicher Aktivität. Leider, das wusste schon Shakespeare, bleibt dabei oft der Wunsch der Vater des Gedankens.
Interesse an einem gesunden Altern wächst
Denn die meisten Vorsätze überdauern gerade einmal den Januar. Laut Statista gibt etwa ein Drittel der Menschen ihre Ziele schon im ersten Monat auf, und nur ein kleiner Teil schafft es, nachhaltig etwas zu verändern. Die Gründe dafür sind selten Unwissen. Vielmehr scheitert es an unrealistischen Erwartungen, fehlender Struktur und der Tatsache, dass Motivation ohne sichtbaren Fortschritt schnell verpufft. Doch gerade, wenn es um eine sportlich aktivere Zukunft geht, sollte es an Motivation nicht fehlen.
Alltagssituationen wie das Schuhe binden zeigen, wie wichtig Beweglichkeit für Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter ist. Foto: KI generiert
Immerhin geht es um den eigenen Körper und auf den ist man bis zu seinem Lebensende, mit möglichst allen Funktionen, angewiesen. Nicht umsonst sind immer öfter orthopädische Beschwerden, chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden sowie das wachsende Interesse an einem gesunden Altern die treibenden Kräfte hinter dem Bewegungswunsch. Die Gesellschaft wird älter und damit wächst der Wunsch, auch im hohen Alter mobil, belastbar und selbstständig zu bleiben. Für genau das steht heutzutage der Begriff Longevity, der derzeit in aller Munde ist.
Ein zentrales Werkzeug dafür ist gezieltes Muskeltraining. Denn viele Herausforderungen des Alltags, sei es Treppensteigen, das Heben von Einkäufen oder selbst das Aufstehen von einem Stuhl, sind ohne ausreichende Muskelkraft kaum zu bewältigen. Fehlt die muskuläre Basis, wird Selbstständigkeit in höherem Alter schnell zur Herausforderung. Ein Satz, der auf den Punkt bringt, warum das gezielte Training der Muskulatur mehr ist als reine Fitness.
Die Muskulatur passt sich in jedem Alter an Trainingsreize an
Dass körperliche Aktivität wichtig ist, ist keine neue Erkenntnis. Neu ist jedoch die Eindeutigkeit, mit der wissenschaftliche Studien den Stellenwert des Krafttrainings untermauern. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass Muskeltraining ist ein unverzichtbarer Baustein für ein gesundes Altern ist. Selbst jenseits der 70 oder 80 Jahre zeigen Muskeln noch eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit.
Gezieltes Krafttraining stärkt die Muskulatur und unterstützt dabei, auch im Alter belastbar und selbstständig zu bleiben. Foto: KI generiert
Besonders bei orthopädischen Beschwerden kann gezieltes Training wahre Wunder bewirken. Rückenschmerzen, Arthrose oder Gelenkprobleme lassen sich oft deutlich lindern, wenn die Muskulatur gestärkt wird. Sie entlastet das Skelett, stabilisiert die Gelenke und verbessert die Bewegungseffizienz. Gleichzeitig wirkt sich regelmäßiges Training positiv auf Stoffwechselprozesse aus und hilft dabei, chronischen Erkrankungen vorzubeugen.
Trotz dieses Wissens tun sich viele Menschen schwer mit dem Einstieg. Ein häufiger Fehler ist der Versuch, ohne fachliche Unterstützung und mit überzogenen Zielen ins Training zu starten. Doch wer jahrelang wenig aktiv war, braucht mehr als bloßen Willen, er braucht Struktur. Erfolgversprechender ist es, sich von Beginn an kompetente Unterstützung zu holen. Qualifizierte Betreuung, im Fitnessstudio, im Gesundheitszentrum oder in der Physiotherapie, macht hier den Unterschied. Individuell angepasste Pläne und regelmäßiges Feedback sorgen dafür, dass erste Erfolge spürbar werden. Und genau diese sind entscheidend für die langfristige Motivation.
Im neuen Jahr geht es also nicht darum, sich mit guten Vorsätzen selbst unter Druck zu setzen. Vielmehr sollte der Blick auf das große Ganze gerichtet werden, auf die eigene Lebensqualität, die sich durch regelmäßige, gezielte Bewegung langfristig verbessern lässt. Muskeltraining ist kein Trend, sondern eine Investition in eine gesunde und selbstbestimmte Zukunft. Denn Kraft ist kein Privileg der Jugend, sondern in jedem Alter trainierbar.
Bei Nebel und schlechter Sicht kann das Automatiklicht moderner Fahrzeuge zur Gefahr werden. Die Polizei weist darauf hin, dass bei vielen Autos trotz eingeschaltetem Tagfahrlicht kein Rücklicht aktiv ist. Verkehrsteilnehmende werden dadurch von hinten oft zu spät erkannt.
Warum Fahrzeuge bei Nebel oft ohne Rücklicht unterwegs sind
Viele moderne Fahrzeuge verfügen über eine automatische Lichtsteuerung. Diese arbeitet mit einem Helligkeitssensor und misst lediglich, wie hell die Umgebung ist.
Nebel schränkt die Sicht ein, lässt aber oft noch ausreichend Tageslicht durch.
Die Lichtautomatik erkennt deshalb keinen Bedarf für Abblendlicht.
Stattdessen schaltet sie nur das Tagfahrlicht ein.
Beim Tagfahrlicht bleibt das Rücklicht in der Regel ausgeschaltet.
Für Fahrerinnen und Fahrer wirkt es so, als sei das Licht eingeschaltet.
Tatsächlich ist das Fahrzeug von hinten schlechter sichtbar.
Erst beim manuellen Einschalten des Abblendlichts leuchten auch die Rücklichter.
Die Infografik zeigt die wichtigsten Regeln beim Fahren im Nebel. Besonders wichtig ist das manuelle Einschalten des Abblendlichts, damit auch das Rücklicht aktiv ist.
Abblendlicht sorgt dafür, dass Fahrzeuge rechtzeitig erkannt werden. Fernlicht verschlechtert bei Nebel die Sicht. Die Nebelschlussleuchte darf nur bei einer Sichtweite von unter 50 Metern eingeschaltet werden.
Gefahr auf Autobahnen, Landstraßen und im Stadtverkehr
Nach Angaben der Polizei kommt es bei den aktuellen Nebel- und Sichtverhältnissen immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Betroffen sind Autobahnen, Landstraßen und auch der innerstädtische Verkehr. Fahrzeuge ohne eingeschaltetes Rücklicht werden oft erst sehr spät erkannt. Das erhöht das Risiko für Auffahrunfälle.
Polizei rät zum manuellen Einschalten des Abblendlichts
Die Polizei empfiehlt, bei Nebel das Abblendlicht manuell einzuschalten. Nur so sind sowohl Frontscheinwerfer als auch Rückleuchten aktiv. „So erhöhen Sie Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, heißt es in der Mitteilung.
Bei der Aktion „Weihnachts-Wunsch“ hat die Kreisverwaltung Wesel gemeinsam mit dem Lühlerheim in Schermbeck eine Weihnachtsfeier für wohnungslose Menschen organisiert. Insgesamt 106 Geschenke und eine Geldspende sorgten für persönliche Momente und einen festlichen Nachmittag.
Zum 15. Mal fand am Freitag, 19. Dezember 2025, die gemeinsame Weihnachtsfeier der Kreisverwaltung Wesel mit der Wohnungsloseneinrichtung der Evangelische Stiftung Lühlerheim in Schermbeck statt. Anlass war erneut die Aktion „Weihnachts-Wunsch“, die von Mitarbeitenden und Besuchenden der Kreisverwaltung unterstützt wurde.
106 Geschenke für die Bewohnerinnen und Bewohner
Kreisdirektor Ralf Berensmeier überreichte den Bewohnerinnen und Bewohnern des Lühlerheims insgesamt 106 Geschenke. Diese waren zuvor im Kreishaus gesammelt worden. Mitarbeitende und Gäste hatten Wunschzettel vom Weihnachtsbaum genommen und Geschenke im Wert von bis zu 25 Euro besorgt oder alternativ Geld gespendet.
Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden des Lühlerheims nahmen auch zahlreiche Spenderinnen und Spender an der Feier teil, darunter viele Beschäftigte der Kreisverwaltung Wesel.
Spendenübergabe und musikalische Begleitung
Zusätzlich zu den Geschenken übergab Ralf Berensmeier einen Spendenbetrag in Höhe von 430 Euro an den Geschäftsführer des Lühlerheims, Theo Lemken. In ihren Ansprachen bedankten sich beide ausdrücklich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Aktion „Weihnachts-Wunsch“.
Für eine festliche Atmosphäre sorgte Vorstandsmitglied Dr. Lars Rentmeister, der das Beisammensein bei Kaffee und Kuchen sowie das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern mit seiner Gitarre begleitete.
Dank an alle Unterstützenden
„Es ist mir eine große Freude, in diesem Jahr Teil der Aktion ‚Weihnachts-Wunsch‘ zu sein und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Lühlerheims eine kleine Freude zu bereiten“, sagte Berensmeier. Er dankte allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihren Gaben und ihrer Teilnahme nicht nur Geschenke, sondern auch persönliche Zuwendung ermöglicht hätten.
Die Aktion „Weihnachts-Wunsch“ ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des sozialen Engagements der Kreisverwaltung Wesel und wird auch künftig fortgeführt.
Sobald in Gahlen Anfang Januar wieder die ersten Pferde über den Parcours fliegen, liegt etwas Besonderes in der Luft. Das traditionelle Turnier beim Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen ist ein sportlicher Jahresauftakt nach Maß.
Vom 2. bis 4. Januar 2026 wird die Reitanlage an der Nierleistraße wieder zu einem magischen Anziehungspunkt für Springsportfreunde aus dem ganzen Land. Drei Tage lang steht Gahlen ganz im Zeichen hochklassiger Prüfungen, großer Emotionen und einer Atmosphäre, die im nationalen Turnierkalender ihresgleichen sucht.
Blick in die bis auf den letzten Platz gefüllte Reithalle an der Nierleistraße: Das Reitturnier in Gahlen begeistert Jahr für Jahr mit hochklassigem Springsport und einer besonderen Atmosphäre. Foto: Ralf Meier
Der Zeitplan im Überblick
Freitag (Eintritt: 12 €):
Springprüfungen bis Klasse S**, abends großer Sport und Show
Samstag (Eintritt: 15 €):
Springpferdeprüfungen, schwere Springen bis S**, Höhepunkt mit dem Großen Preis von Gahlen 2026 (Springprüfung Kl. S*** mit Stechen)
Sonntag (Eintritt frei):
Amateur- und Familientag mit Springprüfungen von L bis S*
Echte Gänsehautmomente in der Reithalle
Rund 40 Stunden Programm mit über 350 Starts garantieren Springsport auf höchstem Niveau. Vom ambitionierten Amateur bis zum international erfolgreichen Profi reicht das Starterfeld, das auf der Reitanlage traditionell zum Jahresbeginn zusammenkommt. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.
Während sich Nachwuchsreiter und Seriensieger auf Augenhöhe begegnen, sorgt das familiäre Umfeld dafür, dass die Tribünen auch 2026 wieder bis auf den letzten Platz gefüllt sein dürften.
Auch Christiane Rittmann, Vorsitzende des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen, blickt der kommenden Auflage mit großer Vorfreude entgegen:
Wir freuen uns auf drei Tage tollen Springsport und eine besondere Stimmung in der Halle.“
Gern erinnert sie sich an die letzte Ausgabe im Januar 2025 zurück:
„Das waren echte Gänsehautmomente, wenn man von der Ehrentribüne auf die mit Taschenlampen beleuchtete Halle geblickt hat.“
Springsport der Extraklasse beim Großen Preis von Gahlen
Sportlicher Höhepunkt wird erneut der Große Preis von Gahlen 2026, eine Springprüfung der Klasse S* mit Stechen, präsentiert vom Private Banking der Vereinten Volksbank Dorsten. Die Bank setzt damit ein klares Zeichen für ihr langfristiges Engagement.
Ein Blick in die Starterlisten zeigt, dass die Zuschauer sich auch diesmal auf Springsport der Extraklasse freuen dürfen. Zahlreiche bekannte Namen und Titelverteidiger haben sich angekündigt. Zu ihnen gehören auch Markus Renzel, der den Großen Preis von Gahlen bereits zweimal gewinnen konnte, und Hendrik Dowe, Sieger des Championats von Gahlen 2025.
Auch Sören Suppert, Sieger des Großen Preises von Gahlen 2025, ist mit seinem Erfolgspferd Can Tici dabei.
Show, Familie und Nähe zum Publikum
Doch Gahlen punktet nicht nur mit sportlicher Qualität. Showacts wie das Josh Clemens Stunt- & Trick Riding Showteam sorgen am Freitag- und Samstagabend für spektakuläre Unterhaltung.
Der Sonntag ist als Amateur- und Familientag bei freiem Eintritt besonders zuschauerfreundlich gestaltet. Diese Kombination aus sportlicher Spitzenleistung, Showprogramm und Nähe zum Publikum macht das Turnier auch für Gäste, die nicht regelmäßig am Parcoursrand stehen, zu einem unvergesslichen Erlebnis.
An Heiligabend 2025 ist in Erle ein Projekt sichtbar geworden, das vor Jahren mit Gesprächen an der Theke begann. Die neue Dorfkneipe HUB Erle ist fertiggestellt. Bei einem internen Treffen zapften Vorstände, Aufsichtsrat, Handwerker und Unterstützer erstmals Bier aus der neuen Anlage.
Es ist angezapft: Christian Lipfert (li.) und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse
Von der Idee zur Bürgergenossenschaft
Oliver Göttlich, stellv. Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Erle eG. , erinnerte an die Anfänge. „Vor fünf Jahren haben viele von uns drüben in der Volksbank gesessen und die Genossenschaft gegründet“, sagte Göttlich. Davor seien viele von denen, die heute anwesend seien, irgendwann an der Theke gestanden und hätten gesagt: „Wir müssen in Erle eine Kneipe bauen.“
Dass man nun an Heiligabend gemeinsam in den fertigen Räumen stehe, sei damals kaum vorstellbar gewesen. „Dass wir jetzt hier sind, haben wir zwischenzeitlich sicherlich nicht gedacht“, sagte Göttlich. „Umso schöner ist das, dass wir heute an Heiligabend 2025 das erste Bier trinken können.“
Die Vorstände der Bürgergenossenschaft Erle freuen sich, dass sie den Bürgergenossen zu Weihnachten ein Geschenk zu Weihnachten machen können. v.l.: Prokurist Peter Stöbel, Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse
Spontane Idee zum Weihnachtsfest
Auch der Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Andreas Grotendorst griff die besondere Situation auf. „Ja, heute ist Weihnachten“, sagte er. „Gestern Abend kam die spontane Idee: Weihnachten kommt das Christkind. Und das Christkind bringt dem Dorf sechs neue Zapfhähne, eine große Theke und ganz viele Räume, wo man sich treffen und feiern kann.“ Man habe sich deshalb entschlossen, noch vor der offiziellen Eröffnung zusammenzukommen und „das erste Bier aus den Zapfhähnen fließen lassen.“
Alfons Klein-Ridder zapft das erste Bier im HUB Erle. Foto: Petra Bosse
Dank an Handwerker und Unterstützer
Besonders hob Grotendorst die beteiligten Handwerker hervor. „Ohne die hätten wir das nicht geschafft, denn sie haben viele Überstunden eingelegt“, sagte er. Ebenso betonte er, dass Peter Stöbel (Prokurist), der regelmäßig auf der Baustelle gewesen sei, ein absoluter Glückstreffer für die Bürgergenossenschaft sei.
Göttlich ergänzte, man sei froh, dass es bei der Bürgergenossenschaft keine Zeiterfassung gebe. „Peter Stöbel war hier regelmäßig, sieben Tage die Woche“, sagte Göttlich. „Neben vielen anderen.“ Er begrüßte außerdem den neuen Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie weitere Wegbegleiter. „Mit Andreas fing alles an, mit Martin Tesing ist es in die Planungsphase gegangen, und mit Dirk stellen wir es jetzt fertig“, sagte Göttlich. „Ich glaube, das ist ein schönes Bild.“
Bürgermeister Dirk Kuhmann und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse
HUB Erle: Ein Haus von allen für alle
Bürgermeister Dirk Kuhmann sagte, es gebe kaum einen schöneren Einstieg ins Amt. „Auch wenn mein Anteil am Erfolg verschwindend gering ist, macht es mich stolz, dass hier so etwas entstanden ist“, sagte er. „Am Ende haben wir jetzt ein Heim von allen, für alle. Das muss jetzt mit Leben gefüllt werden.“
Foto: Petra Bosse
Küche, Theke und viel Herzblut
Grotendorst richtete seinen Dank auch an Betreiber Christian Lipfert und Küchenchef Simon Ende. „Ohne euch würde hier gar nichts laufen“, sagte er. „Es würde kein Bier fließen, es gäbe kein Essen.“ Der Weg sei nicht einfach gewesen. „Viele Wege waren schwer“, sagte Grotendorst. „Aber, dass es jetzt so geworden ist, ist auch euer Verdienst.“ Er verwies dabei auf die Küche und die Einrichtung insgesamt. Auch die Theke sei mehrfach geplant worden. „Ich weiß nicht, wie viele Planungen es für die Theke gegeben hat“, sagte Grotendorst in Richtung Andreas Pass. Dieser entgegnete: „Das war ein Gemeinschaftsprojekt. Ihr habt alle dazu beigetragen“.
Andreas Pass und Christian Lipfert. Foto: Petra Bosse
Grotendorst erinnerte daran, dass die Idee einer Dorfkneipe einst gemeinsam mit Alfons Klein-Ridder in einem Bierzelt entstanden sei. Später habe man sich gefragt: „Geht es nicht noch schöner?“ Sein Dank galt deshalb auch Johannes Böckenhoff für die Unterstützung der Pläne. „Dass du das mitgemacht hast, ist nicht nur ein Geschenk für den Ort, sondern alles ist sehr fair gelaufen“, sagte Grotendorst.
Der Erler Architekt Bernfried Lammersmann vom Architektenbüro Thieken. Foto: Petra Bosse
Weitere Dankesworte richtete Grotendorst an den Aufsichtsrat der Bürgergenossenschaft, an das Architekturbüro Thieken, an den Architekten Bernfried Lammersmann sowie an alle beteiligten Handwerker. „Das war überhaupt nicht selbstverständlich, was ihr hier alles geleistet habt und wie ihr euch in dieses Projekt eingebracht habt“, sagte Grotendorst.
Göttlich betonte im Anschluss, dass alle Beteiligten die Idee und auch den Glauben an das Projekt über die gesamte Zeit hinweg weiterverfolgt hätten. „Viele haben gesagt, es geht nicht“, sagte Göttlich. „Wir haben aber gezeigt, dass es doch geht. Und das ist das Besondere.“
Johannes Böckenhoff. Foto: Petra Bosse
Christian Lipfert: Alle umarmen
Der zukünftige Pächter vom HUB Erle Christian Lipfert sprach von einem reibungslosen Ablauf. „Wir haben hier ein reibungsloses Projekt hinbekommen“, sagte er. „Alle Gewerke haben ganz groß mitgemacht. Keiner hat gemeckert. Alle kamen morgens glücklich auf die Baustelle. Dafür möchte ich alle einmal herzlich umarmen“
Simon Ende über Stolz und Verantwortung gegenüber der Genossen
Im Anschluss meldete sich auch Küchenchef Simon Ende zu Wort. „Ich bin persönlich einfach nur stolz auf das hier und bekomme Gänsehaut, wenn ich hier stehe“, sagte Ende. „Wir müssen einfach auch den Bürgern danken, den Genossen, die das alles möglich gemacht haben. Und daran müssen wir in den nächsten Jahren immer denken. Wir stehen hier für die Genossen ein, weil ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.“
Küchenchef Simon Ende dankt allen Genossinnen und Genossen, die das Dorfgemeinschaftshaus möglich gemacht haben. Foto: Petra Bosse
Arbeit im Hintergrund
Grotendorst wies darauf hin, dass viele Leistungen im Hintergrund kaum sichtbar seien. „Wenn ein Gebäude aus der Erde wächst, dann sehen das alle“, sagte er. „Aber was vorher an Akten und Zahlen hin- und hergedreht werden musste, damit alles passt, das sieht kaum jemand.“
Ein besonderer Dank ging daher an die Volksbank Raesfeld und Erle, allen voran an Michael Weddeling, sowie an den genossenschaftlichen Bereich. „Ohne das Know-how und die Unterstützung wären wir heute nicht hier“, sagte Grotendorst.
Andreas Witte von der Veltins-Brauerei freut sich, dass das Bier im neuen HUB Erle nun fließt. Foto: Petra Bosse
Abschluss an der Zapfanlage
Zum Abschluss wurde es noch einmal bewusst locker. Vor der Wand im zukünftigen Saal, gehalten in sattem Veltins-Grün, zapften die Anwesenden ihr erstes Bier selbst aus der neuen Anlage. Mit dabei war auch Andreas Witte von der Veltins-Brauerei, der diesen Moment nicht nur beobachtete, sondern sichtbar genoss. Das erste Pils floss und zufrieden probiert.
Und auch Thomas Kock prüft, ob das Bier die richtige Temperatur hat. Foto: Petra Bosse
Es war ein passender Schlusspunkt für ein Projekt, an das viele geglaubt haben, auch als andere sagten, es gehe nicht. Ein Projekt, getragen von einer Bürgergenossenschaft, augenzwinkernd als weltweit einzigartig bezeichnet, zumindest für die Region Münsterland und NRW ganz sicher.
Damit endete das Treffen bewusst früh, damit alle Beteiligten den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen konnten.
Die offizielle Eröffnungsfeier der Dorfkneipe HUB Erle ist für den 7. Februar 2025 ab 11 Uhr geplant.
Ohne unsere Handwerker hätten wir das nicht geschafft
Andreas Grotendorst
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Mit jeder Menge Herz, Engagement und einer spürbaren Portion Vorfreude auf Weihnachten wurde das diesjährige Krippenspiel der Kinderkirche St. Ludgerus zu einem besonderen Höhepunkt am Heiligabend.
Sowohl im Wortgottesdienst um 15.00 Uhr als auch in der Familienmesse um 16.30 Uhr füllte sich die Kirche mit Familien, Kindern und Gemeindemitgliedern, die gemeinsam die Weihnachtsgeschichte erleben wollten.
Foto: Ralf Meier
Tolles Engagement aller Beteiligten
Pastor Xavier Muppala gelang es, die Botschaft der Geburt Christi mit der Aufführung der Kinder zu verbinden und die Bedeutung von Gemeinschaft, Hoffnung und Nächstenliebe in den Mittelpunkt zu stellen. Die kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler gestalteten die Darstellung der Geburt Jesu mit großer Hingabe. Ob Maria und Josef, die Hirten oder die Engel, jede Rolle war liebevoll umgesetzt und fügte sich stimmig in das Gesamtbild ein.
Foto: Ralf Meier
Es war eine mehr als gelungene Darstellung, bei der sowohl der Mut der Kinder, vor so vielen Menschen aufzutreten, als auch das große Engagement des Kinderkirchenteams beeindruckten. Letzteres hatte mit viel Vorbereitungsarbeit und Herzblut diese Aufführung ermöglicht. Das Krippenspiel wird auch über Weihnachten hinaus als ein Moment des Innehaltens in Erinnerung bleiben, der die Gemeinde im Geist von Weihnachten zusammenbrachte.
zum Jahreswechsel 2025/2026 richte ich mein Grußwort an Sie in einer Zeit, die viele Menschen bewegt und verunsichert. Die weiterhin andauernden Kriege in der Welt, politische Spannungen und gesellschaftliche Unruhen sowie die wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland wirken bis in unseren Alltag hinein. Gerade in solchen Zeiten wird deutlich, wie wertvoll Stabilität, Zusammenhalt und Verlässlichkeit sind – Werte, die wir hier in Schermbeck Tag für Tag leben.
Traditionell möchte ich mein Grußwort mit einem Gedanken beginnen, der mich persönlich in diesem Jahr besonders begleitet hat:
„Was ist wichtiger“, fragte Großer Panda, „der Weg oder das Ziel?“ „Die Gefährten“, sagte Kleiner Drache. (aus „Großer Panda und kleiner Drache“ von James Norbury)
Dieses Zitat beschreibt sehr treffend, worauf es gerade jetzt ankommt. Die großen Herausforderungen unserer Zeit – Kriege, wirtschaftliche Unsicherheiten, private Sorgen – lassen sich nicht allein bewältigen. Es sind die Menschen an unserer Seite, unsere Weggefährten, die uns tragen und stärken. Dieses Miteinander ist auch die Grundlage für das, was wir in Schermbeck gemeinsam erreichen.
Im Jahr 2025 konnten zahlreiche wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Die Entwurfsplanung für den Neubau der Grundschule wurde bestätigt und die Baugenehmigung beantragt. Damit ist der Weg frei für den ersten Spatenstich, der für das Frühjahr 2026 vorgesehen ist – ein bedeutender Schritt für die Zukunft unserer Kinder. Ebenso notwendig war die Bestätigung überplanmäßiger Ausgaben zur Fertigstellung der Sanierung unseres Hallenbades. Darüber hinaus wurde ein Förderantrag für die energetische Sanierung der Dreifachsporthalle eingereicht und die Planungen zur Umgestaltung der Mittelstraße konsequent fortgeführt.
Die Stelle der Klima- und Umweltschutzkoordination konnte neu ausgerichtet und neu besetzt werden. Ein wichtiger Schritt, um Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen.
Auch Ordnung, Sicherheit und Soziales standen im Mittelpunkt kommunaler Arbeit. Im März 2025 ist die Gemeinde Schermbeck der Sicherheitskooperation Ruhr beigetreten. Damit profitieren wir von einem intensiven interkommunalen Austausch, Schulungen und fachlicher Unterstützung in ordnungsrelevanten Fragen.
Ein weiterer wichtiger Schritt war der Start des Kommunalen Ordnungsdienstes. Mit der erfolgreichen Besetzung der Stellen und der im November geschlossenen Ordnungspartnerschaft mit der Kreispolizeibehörde Wesel konnte die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden – für mehr Präsenz, Sicherheit und ein gutes Miteinander im öffentlichen Raum.
Ein herausragendes Beispiel für Zusammenhalt und Engagement war in diesem Jahr die groß angelegte Mitgliederwerbekampagne der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck. Von Mai bis September waren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sichtbar im gesamten Gemeindegebiet präsent. Der Tag der Feuerwehr auf dem Rathausparkplatz war dabei ein besonderer Höhepunkt. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Anstrengung ist beeindruckend: Im Oktober konnten 16 neue
Mitglieder in der Feuerwehr begrüßt werden. Das ist ein großer Erfolg und ein starkes Zeichen für den Rückhalt unserer Feuerwehr in der Bevölkerung. Auch strukturell wurde weiter investiert – mit der erstmaligen Einstellung eines hauptamtlichen Feuerwehrgerätewarts sowie der anstehenden Auslieferung der Drehleiter und weiteren Fahrzeugbeschaffungen.
Im sozialen Bereich durfte ich viele positive Entwicklungen begleiten. Der mittlerweile fest etablierte Kindertag begeisterte erneut rund tausend Kinder und Erwachsene. Im Juli konnte ein Jahr Schermbecker Tafel gefeiert werden – ein wichtiges Angebot, das zeigt, wie wertvoll Hilfe vor Ort ist. Mit der Ernennung von Nicole Schulte-Kellinghaus zur neuen Behindertenbeauftragten wurde zudem ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe und Inklusion gegangen.
Im September durften ich und mein Team einen neuen Trauort auf Schermbecker Gebiet vorstellen. Im Erholungsgarten von Michi Rittmann besteht nun die Möglichkeit, standesamtlich zu heiraten – ein wunderschöner, persönlicher Ort, an dem Paare künftig „Ja“ sagen können. Solche Orte machen Schermbeck lebens- und liebenswert.
Auch Veranstaltungen und Tourismus haben das Jahr 2025 bereichert. Die Schermbecker Landhelden boten drei hochwertige Veranstaltungen und nutzten das Jahr zugleich zur Vorbereitung eines neuen Programms für 2026. Im Ortskern sorgten zahlreiche Aktionen in Zusammenarbeit von Wirtschaftsförderung und Werbegemeinschaft für Begegnung und Leben – vom Heimatshoppen bis hin zum Marktplatz der Begegnung, der erneut Besucherrekorde verzeichnete.
Touristisch ist Schermbeck ebenfalls gut unterwegs: Die Tourist-Info ist seit einem Jahr erfolgreich in den neuen Räumlichkeiten etabliert, die Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohe Mark und dem Niederrhein Tourismus wurde weiter ausgebaut, und eine neue Imagebroschüre wirbt für unsere Gemeinde. Der Weg vom staatlich anerkannten Erholungsort hin zum Luftkurort wird konsequent weiterverfolgt. Getreu unserem Slogan: Schermbeck – schön hier.
Zum Abschluss meines Grußwortes danke ich herzlich den Mitgliedern des Gemeinderates, den Kolleginnen und Kollegen der Schermbecker Verwaltung, der Lehrerschaft, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr, unseren Vereinen sowie allen Ehrenamtlichen.
Sie alle sind die Weggefährten, die Schermbeck stark machen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien besinnliche Weihnachtstage, einen friedlichen Jahreswechsel, Gesundheit, Zuversicht und ein gutes neues Jahr 2026.
Am 23. Dezember um 17.00 Uhr lud das Netzwerk Schermbeck rund um Adolf Klammer erneut zum öffentlichen Weihnachtslieder-Singen auf den Parkplatz gegenüber der Gaststätte Overkämping ein.
Das gemeinsame Rudelsingen hat sich längst als fester Bestandteil des Schermbecker Jahresabschlusses etabliert. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und sorgten auch in diesem Jahr kurz vor den Feiertagen für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Gemeinsames Singen als feste Tradition
Bei winterlichen Temperaturen kamen Menschen aller Generationen zusammen, um bekannte Weihnachtslieder zu singen, ins Gespräch zu kommen und das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Das Rudelsingen bot erneut Gelegenheit für Begegnung und Gemeinschaft in vorweihnachtlicher Zeit.
Foto: Ralf Meier
Musik von Blaskapelle und „Let’s Play“
Musikalisch begleitet wurde das Singen von der Blaskapelle sowie der Formation „Let’s Play“, die für den passenden Rahmen sorgten. Den Gesang selbst übernahmen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die textsicher und mit hörbarer Freude mitsangen.
Glühwein, Kinderpunsch und gute Gespräche
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Glühwein und Kinderpunsch wurden ausgeschenkt, die Gäste hatten dafür ihre eigenen Tassen mitgebracht. In gemütlicher Runde blieb Zeit für Gespräche und gemeinsames Beisammensein.
Foto: Ralf Meier
Spende für das Superhelden-Team Schermbeck
Der Erlös der Veranstaltung wurde in diesem Jahr an das Superhelden-Team Schermbeck gespendet. Damit verband das Rudelsingen erneut vorweihnachtliche Geselligkeit mit einem guten Zweck.
Die Gemeinde Schermbeck und Westenergie bündeln ihre Kräfte für das lokale Stromnetz. Zum 31. Dezember 2025 gründen beide Partner eine gemeinsame Stromnetzgesellschaft, die die Strominfrastruktur in Schermbeck optimieren und ausbauen soll.
Neue Stromnetzgesellschaft startet zum Jahresende
Die Gesellschaft entsteht zum 31. Dezember 2025. Die Beteiligung liegt bei 51 Prozent auf Seiten der KIS, der Holding der Gemeinde Schermbeck, und bei 49 Prozent bei Westnetz. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes in Schermbeck zu stärken und die Anforderungen der Energiewende vor Ort besser abzubilden.
Geschäftsführung setzt auf kommunale und technische Expertise
Die Geschäftsführung übernehmen Alexander Thomann, Kämmerer der Gemeinde Schermbeck, sowie Marius Fedor Schüürman von Westenergie. Die Gemeinde setzt damit auf eine Führung, die kommunale Steuerung und technische Netzkompetenz verbindet.
Vertragsunterzeichnung mit Vertretern beider Partner
Bei der Vertragsunterzeichnung unterschrieben Mike Rexforth, Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck, Alexander Thomann, Hubert Große Ruiken als Geschäftsführer der Kommunalen Infrastruktur Schermbeck (KIS) sowie Bernd Böddeling, Vorstandsvorsitzender der Westenergie.
Foto: Westenergie
Bürgermeister Mike Rexforth sagte: „Mit der Gründung dieser Stromnetzgesellschaft legen wir den Grundstein für eine zukunftssichere Energieversorgung in Schermbeck. Diese Kooperation ermöglicht es uns, die Herausforderungen der Energiewende aktiv mitzugestalten und die Infrastruktur unserer Gemeinde nachhaltig zu stärken.“
Stimmen zur Partnerschaft
Alexander Thomann erklärte: „Durch die enge Zusammenarbeit mit Westenergie und Westnetz gewinnen wir entscheidende technische Fachkompetenz hinzu. Die neue gemeinsame Netzgesellschaft eröffnet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und macht Schermbeck zu einem Ort, an dem fortschrittliche Energiekonzepte umgesetzt werden können.“
Bernd Böddeling betonte: „Wir freuen uns darauf, unsere Kompetenzen in die gemeinsame Stromnetzgesellschaft einzubringen und gemeinsam mit der Gemeinde Schermbeck innovative Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft zu entwickeln.“
Westnetz bleibt für Betrieb und Instandhaltung zuständig
Westnetz, eine Tochtergesellschaft von Westenergie, bleibt in Schermbeck für Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb des Stromnetzes verantwortlich. Zusätzlich übernimmt Westnetz den Netzbetrieb und bringt technisches Know-how ein, um die Versorgung stabil zu halten und erneuerbare Energien weiter zu integrieren.
Westenergie: Engagement in Partnerkommunen
Westenergie beschreibt sich als Unternehmen, das in Partnerkommunen Projekte in den Bereichen Soziales, Sport, Klimaschutz, Kultur und Bildung unterstützt und über seine Verteilnetze Millionen Menschen in Westdeutschland versorgt.
Dank großer Spendenbereitschaft konnten alle Wünsche erfüllt und zugleich Mittel für den Schermbecker Kindertag 2026 gesammelt werden. Die Wunschbaumaktion von Volksbank, Gemeinde und Caritas war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.
„Was einer nicht schafft, das schaffen viele.“ Dieses Prinzip stand erneut im Mittelpunkt der Wunschbaumaktion, die von der Volksbank Schermbeck, der Gemeinde Schermbeck und dem Caritasverband der Dekanate Dinslaken und Wesel organisiert wurde. Dank zahlreicher Spenden konnten alle Wünsche Schermbecker Kinder erfüllt werden. Darüber hinaus kamen zusätzliche finanzielle Mittel für den Schermbecker Kindertag am 16. Mai 2026 zusammen.
Großzügige Unterstützung aus Schermbeck
Ein besonderer Dank gilt der F&T Services GmbH. Die Geschäftsführer Tobias Nagel und Fabian Jakob spendeten 1.500 Euro. „Wir möchten was Gutes tun für die Jüngsten in unserer Gemeinde“, erklärten sie. Die Spende trägt maßgeblich dazu bei, am 16. Mai 2026 wieder eine Theateraufführung im Ratssaal im Rahmen des Schermbecker Kindertags zu ermöglichen.
Privater Weihnachtsmarkt mit großer Wirkung
Einen weiteren Beitrag leisteten Hannah und Tobias Brancard aus Gahlen. Sie veranstalteten auch in diesem Jahr einen kleinen privaten Weihnachtsmarkt in ihrem Garten. Für selbstgemachte Getränke, Speisen und liebevolle Kleinigkeiten baten sie um Spenden, die sie anschließend der Wunschbaumaktion und dem Schermbecker Kindertag überreichten.
Dank an alle Spenderinnen und Spender
Die Organisatorinnen von Gemeinde, Caritasverband und Volksbank zeigten sich dankbar für die Unterstützung. „Vielen Dank, dass Ihnen das Wohl der Schermbecker Kinder so am Herzen liegt. Das bringt einen Hauch von Weihnachtszauber mit sich.“
Wer den Schermbecker Kindertag ebenfalls unterstützen möchte, kann sich gerne an die Organisatorinnen wenden.
Weihnachtsfeier der Königsblauen Schermbecker begeistert
In der Gaststätte Overkämping breitete sich am Sonntagnachmittag feierliche vorweihnachtliche Stimmung aus. Der passende Rahmen für einen stimmungsvollen königsblauen Jahresausklang. Mit beeindruckender Beteiligung war die Weihnachtsfeier der Königsblauen Schermbecker auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.
Foto: Ralf Meier
Olaf Thon als besonderer Gast
Rekordverdächtige 87 Erwachsene und 29 Kinder waren im Vereinslokal des Schalker Fanclubs zusammengekommen. Leuchtende Kinderaugen Ein besonderes Highlight des Nachmittags war der Besuch von Olaf Thon. Der Weltmeister von 1990 und Schalker „Eurofighter“ sorgte für leuchtende Augen, zahlreiche Autogrammwünsche und ein wahres Blitzlichtgewitter. Geduldig nahm er sich Zeit für Gespräche, Fotos und Erinnerungen an große Schalker Momente.
Maskottchen Erwin begeistert die Kinder
Wenig später stand mit Maskottchen Erwin ein weiterer Publikumsliebling im Mittelpunkt, der vor allem bei den jüngeren Gästen für Begeisterung sorgte und ebenfalls für zahlreiche Fotowünsche zur Verfügung stand. Wieder einmal ist den Königsblauen eine rundum gelungene Veranstaltung geglückt, die über die Generationsgrenzen hinweg von den Jüngsten bis zu den Großeltern auf begeisterten Anklang stieß. Bevor der Abend gemütlich ausklingen konnte, durfte natürlich auch dieses Mal die mit Spannung erwartete Verlosung nicht fehlen.
Foto: Ralf Meier
Ausblick auf die Jahreshauptversammlung
Zusätzlich erhielten die Mitglieder eine Spende in Höhe von 204 € von Olaf Thon. Schade, dass nur einmal im Jahr Weihnachtsfeier bei den Königsblauen ist, deren Mitgliederzahl inzwischen auf beachtliche 420 angewachsen ist. Tendenz steigend. Kein Wunder, denn hier steht nicht nur sportliche Leidenschaft im Fokus, auch das familiäre Miteinander wird gelebt. Jetzt schon vormerken: Die nächste Jahreshauptversammlung findet am 16.01.2026 – ab 20:04 Uhr in der Gaststätte Overkämping statt.