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SV Schermbeck triumphiert beim U10 INJOY Hallenmasters 2025

Der SV Schermbeck triumphiert beim U10 INJOY Hallenmasters 2025 und setzt in der heimischen Dreifachturnhalle ein klares sportliches Zeichen. Beim stark besetzten Nachwuchsturnier zeigte vor allem das erste Team des Gastgebers eine beeindruckende Leistung.

Beim INJOY Hallenmasters 2025 der U10-Mannschaften, das am Samstag, 20. Dezember, in der Dreifachturnhalle in Schermbeck ausgetragen wurde, stand der Nachwuchsfußball im Mittelpunkt. Der SV Schermbeck richtete das Turnier aus und begrüßte ab 10 Uhr zahlreiche Teams aus der Region.

Team 1 des SV Schermbeck dominiert das Turnier

Das erste Team des SV Schermbeck überzeugte über den gesamten Turnierverlauf. Mit 20 Punkten aus acht Spielen und einem Torverhältnis von 29:4 sicherte sich die Mannschaft souverän den Turniersieg. Punktgleich, aber mit dem schlechteren Torverhältnis, belegte der SV Dorsten-Hardt den zweiten Platz.

Auch das zweite Team des Gastgebers zeigte eine starke Leistung und erreichte am Ende einen respektablen vierten Rang.

Neun Teams sorgen für spannenden Hallenfußball

Insgesamt nahmen neun Mannschaften am Turnier teil. Neben den beiden Teams des SV Schermbeck waren der BVH Dorsten, BW Wulfen, TuS Gahlen, der SV Altendorf, RW Dorsten sowie SuS Hervest vertreten. Die jungen Spieler zeigten großen Einsatz und sorgten für spannende und faire Spiele.

Für viele Kinder war das Turnier nicht nur sportlich ein Highlight, sondern auch ein besonderes Gemeinschaftserlebnis.

Zum Abschluss dankte der Gastgeber allen Helferinnen und Helfern, die das Turnier ermöglichten. Am Ende blieb festzuhalten: Der SV Schermbeck triumphiert beim U10 INJOY Hallenmasters 2025 und bestätigt seine starke Nachwuchsarbeit.

Neuer Meisterbetrieb in Schermbeck: Stolte Fahrzeugtechnik eröffnet im Heetwinkel

Mit Stolte Fahrzeugtechnik hat in Schermbeck ein neuer Kfz-Meisterbetrieb eröffnet. Der Betrieb befindet sich im Heetwinkel 7 und bietet ein breites Leistungsspektrum rund um Wartung, Reparatur und Fahrzeugtechnik. Geschäftsführer sind Jan Stolte (29) und Marvin Werner (29), die sich seit ihrer Schulzeit kennen und nun gemeinsam den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen sind.

Zwei Geschäftsführer mit klarer Rollenverteilung

Jan Stolte hat in diesem Jahr 2025 seine Meisterschule im Kfz-Handwerk abgeschlossen. Marvin Werner ist studierter Manager und bringt kaufmännisches Know-how in das Unternehmen ein. Unterstützt werden die beiden von zwei weiteren Mitarbeitern im Kfz-Servicebereich. „Wir sind Schrauber, das ist unser Ding. Wir haben das Hobby zum Beruf gemacht“, sagt Stolte.

Autowerkstatt Stolte Schermbeck Jan Stolte Marvin Werner
Die beiden Inhaber Jan Stolte (links) und Marvin Werner starten nun in Schermbeck durch. Foto: Borgwardt

Bereits im Frühjahr 2025 begannen die beiden mit der Suche nach einem geeigneten Objekt. „Das Ende der Meisterschule war absehbar, deshalb haben wir früh angefangen zu suchen“, erklärt Stolte. In Bottrop und Oberhausen, den Heimatstädten der Geschäftsführer, fanden sie jedoch keine passende Immobilie.

Ehemalige Industriehalle wird moderne Werkstatt

Über Freunde und Kontakte wurden Stolte und Werner schließlich auf eine Halle in Schermbeck aufmerksam. Das Gebäude stand längere Zeit leer und wurde früher von der Firma Pollak, heute Kremerskothen, einem Bus- und Reiseunternehmen, genutzt. Jan Stolte kannte das Objekt bereits aus seiner Lehrzeit bei MAN, da Pollak damals Kunde war und er dort regelmäßig im Einsatz war.

Autowerkstatt Stolte Schermbeck Jan Stolte Marvin Werner
Blick in die Werkstatt. Foto: Borgwardt

Die Entscheidung für den Standort fiel schnell. Im Oktober starteten die Umbauarbeiten. Es wurde umfassend investiert, unter anderem in neue Hebebühnen, moderne Diagnose- und Messtechnik sowie professionelles Werkzeug. Ziel war es, von Beginn an einen leistungsfähigen und zukunftssicheren Meisterbetrieb aufzubauen.

Breites Leistungsspektrum für Privat- und Geschäftskunden

Stolte Fahrzeugtechnik bietet Reparaturen und Wartungen für Pkw, Lkw, Wohnmobile, Motorräder und Elektrofahrzeuge aller Marken an. Dazu gehören Inspektionen nach Herstellervorgaben, Öl- und Filterservice, HU und AU, Unfallinstandsetzungen, Achsvermessung sowie Um- und Nachrüstungen. Seit der vergangenen Woche ist der Betrieb zudem offizieller GTÜ-Partner und damit anerkannte TÜV-Prüfstelle.

Autowerkstatt Stolte Schermbeck Jan Stolte Marvin Werner
Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Schermbeck wünschte den beiden viel Glück für ihren Start. Foto: Borgwardt

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Fahrzeugen der Marke BMW. „Das ist unsere Leidenschaft“, betonen die Geschäftsführer. Vom Klassiker bis zum modernen Leistungsfahrzeug sind BMW-Fahrer bei Stolte Fahrzeugtechnik gezielt angesprochen.

Auch Geschäftskunden profitieren vom Angebot. Dazu zählen Fuhrparkmanagement, Nutzfahrzeugservice sowie Service für Bau- und Landmaschinen. „Wir glauben an uns“, sagt Marvin Werner mit Blick auf den Neustart in Schermbeck.

Autowerkstatt Stolte Schermbeck Jan Stolte Marvin Werner
Die Inhaber und Sabrina Greiwe mit einem automobilen Klassiker. Foto: Borgwardt

Öffnungszeiten und Standort

Stolte Fahrzeugtechnik ist montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Mit ihrem neuen Meisterbetrieb setzen die beiden Gründer auf Transparenz, ehrliches Handwerk und individuelle Lösungen. Ihr Ziel ist es, Mobilität zu erhalten und modernes Kfz-Handwerk in Schermbeck zu stärken.

Spendenaktion für Superhelden am „kWhoch2- Glühweinständl

Mit leckerem Glühwein und einem großen Herzen setzte das „kWhoch2-Glühweinständl“ beim Schermbecker Weihnachtsmarkt 2025 mit einer Spendenaktion einen besonderen Akzent. Am 2. Dezember konnte der Erlös in Höhe von 1.631 Euro offiziell an das Superhelden-Team Schermbeck e. V. übergeben werden, einen Verein, der sich mit viel Herzblut für schwerkranke Kinder und ihre Familien starkmacht.

Großes Engagement am Stand

Dabei bildet die Spende nicht etwa den Gesamtumsatz ab, sondern den tatsächlichen Gewinn. Das macht das Ergebnis noch bemerkenswerter. Am Stand waren immer wieder auch die Geschäftsführer Dennis Kaiser, Lukas Kurig und Nick Weidemann dabei. Sie wollten mit ihrer Aktion zeigen, wie sich modernes Unternehmertum und soziale Verantwortung miteinander in Einklang bringen lassen.

Eine große Rolle für den Erfolg spielten Christin Schüring und Janina Gerber, die während des Weihnachtsmarktes den Stand mit großem Engagement betreuten und für viele Gäste zum Gesicht des Glühweinständls wurden. Ohne ihren Einsatz wäre die Aktion in diesem Umfang nicht möglich gewesen.
Obwohl der Weihnachtsmarkt eigentlich um 18 Uhr endete, herrschte rund um den Stand bis weit nach 22 Uhr noch reges Treiben. Es wurde angestoßen, geplaudert und gelacht. Besser lässt sich kaum dokumentieren, wie gut die Idee angenommen wurde.

Unterstützung verschiedener Projekte

Die Spendensumme kommt mehreren wichtigen Projekten des Superhelden-Teams zugute, darunter der Kinderonkologie auf der Tigerstation in Datteln, dem Verein Freiräume für Freizeit e. V., der Elterninitiative krebskranker Kinder an der Vestischen Kinderklinik Datteln e. V. sowie dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „Südliches Münsterland“.

Die Spendenübergabe hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel mit lokalem Engagement bewegt werden kann. Aus einer Idee wurde konkrete Hilfe, die zum Weitermachen motiviert.

Für den nächsten Schermbecker Weihnachtsmarkt am 28. November 2026 steht bereits fest, dass das „kWhoch2 Glühweinständl“ wieder mit dabei sein wird. Geplant ist eine Erweiterung des Standes mit einem zusätzlichen Pavillon, damit Besucherinnen und Besucher auch bei schlechtem Wetter verweilen können. Neue Ideen für das Angebot sind ebenfalls in Arbeit, mit dem Ziel, die nächste Spendenaktion noch größer und wirkungsvoller zu gestalten.

Motiviert? Dann geht´s hier zum Superhelden-Team Schermbeck e.V.

Vertreten durch:
Lea Alfers und Hans Overkämping
Telefon: 02362-7063223
E-Mail: [email protected]

Indienreise St. Ludgerus: 2026 geht es wieder nach Indien, Plätze frei

Alle die schon mal mit der Kirchengemeinde 2017 in Indien waren, wissen, dass es eine Reise war, die lange in Erinnerung bleibt. Nun gibt es wieder das Angebot mit einer Gruppe das Land und die Menschen zu erleben: St. Ludgerus reist auch 2026 wieder nach Indien, es sind noch ein paar Plätze frei.

Indienreise St. Ludgerus: Termine stehen fest

Im Herbst 2026 plant das Team vom Indienprojekt St. Ludgerus Schermbeck erneut eine Gruppenreise nach Indien. Die Indienreise St. Ludgerus ist für den Zeitraum vom 16.10. bis 31.10.2026 angesetzt. Die Reise dauert 15 Tage und liegt in den Herbstferien.

Kleine Gruppe, feste Reiseziele, Begleitung vor Ort

Die Indienreise St. Ludgerus ist als Reise in kleiner Gruppe mit maximal 20 Personen vorgesehen. Begleitet wird die Gruppe durch die Gruppenleitung aus Schermbeck sowie durchgehend von einem örtlichen Reiseleiter in Indien.

Untergebracht ist die Gruppe laut Veranstaltern in sehr guten Hotels, die in der Regel hohem europäischem Standard entsprechen. Flüge und Reiseziele stehen bereits fest, einzelne Programmpunkte werden derzeit noch final abgestimmt.

Land und Kultur in Indien erleben
Foto: Petra Bosse/Archiv

Indienreise St. Ludgerus setzt auf Begegnungen und besondere Einblicke

Die Reise richtet sich an alle, die Indien „nah, authentisch und in guter Gemeinschaft erleben möchten“, heißt es in der Ankündigung. Geplant ist eine Mischung aus bekannten Highlights und „sorgfältig ausgewählten Begegnungen abseits der üblichen Touristenpfade“.

Ein Schwerpunkt liegt auf persönlichen Einblicken und individuellen Erlebnissen. Dazu zählen „besondere Begegnungen vor Ort sowie ausgewählte kulturelle Programmpunkte“, so das Team.

Indien erleben mit der Kirchengemeinde St. Ludgerus-Schermbeck
Foto: Petra Bosse/Archiv

Keine reine Erholung, sondern Rundreise mit vielen Eindrücken

Wichtig sei, dass die Indienreise St. Ludgerus kein reiner Erholungsurlaub ist. Die Reise sei „bewusst als erlebnisreiche Rundreise konzipiert“. Frühes Aufstehen und längere Fahrten könnten dazugehören, dafür warte eine Reise „mit intensiven Eindrücken“.

So läuft die Anmeldung zur Indienreise St. Ludgerus

Wer sich ernsthaft für die Indienreise St. Ludgerus interessiert, kann sich per E-Mail oder telefonisch melden. Es ist auch eine Kontaktaufnahme per WhatsApp möglich.

Kontakt: [email protected]
Telefon/WhatsApp: 0151-58740949 (Barbara Böing)

Laut Ankündigung wird bei ausreichenden Kapazitäten ein Reiseplatz „unverbindlich für 14 Tage“ reserviert.

Intensive Kontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr

Intensive Kontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr standen am Dienstag im Fokus eines großen Kooperationseinsatzes der Polizei im Kreis Wesel. Ziel war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße gegen Hauptunfallursachen konsequent zu ahnden.

Die Kreispolizeibehörde Wesel führte den Einsatz am 16. Dezember 2025 durch. Beteiligt war die Direktion Verkehr, unterstützt durch zahlreiche weitere Behörden.

Fernandez Mendez im Dialog
Fernandez Mendez im Dialog. ©: KPB Wesel,

Mehrere Polizeibehörden beteiligt

An dem Einsatz nahmen die Verkehrsdienste der Polizeipräsidien Oberhausen, Duisburg, Düsseldorf und Recklinghausen teil. Zudem waren die Kreispolizeibehörden Kleve und Borken eingebunden. Unterstützung kam außerdem vom Zoll, der niederländischen Politie im Bereich Abfallwirtschaft, dem Kreis Wesel sowie dem Unternehmen VDO Kienzle.

Insgesamt waren rund 55 Einsatzkräfte im Einsatz.

Sichtkontrolle
Sichtkontrolle. © KPB Wesel,

Zahlreiche Verstöße festgestellt

Im Rahmen der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte 114 Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.

Unter anderem fertigte die Polizei 24 Anzeigen wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften, elf Anzeigen wegen technischer Mängel sowie 24 weitere Maßnahmen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung. In 14 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Zudem ordneten die Einsatzkräfte eine Blutprobenentnahme wegen des Verdachts auf Betäubungsmittelkonsum an.

Polizei und niederländische Politie kontrollieren gemeinsam ein Abschleppfahrzeug.
Polizei und niederländische Politie kontrollieren gemeinsam ein Abschleppfahrzeug. ©KPB Wesel,

Auch Tempo im Blick

Parallel zu den Fahrzeugkontrollen führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Trotz der deutlich sichtbaren Polizeipräsenz registrierten die Beamtinnen und Beamten 124 Verwarngeldverstöße sowie 14 Verstöße im Anzeigenbereich.

Besuch aus dem Innenministerium

Ein besonderer Moment des Einsatztages war der Besuch von Leitender Polizeidirektorin Fernandez Mendez, Referentin des Innenministeriums NRW. Sie suchte das Gespräch mit den beteiligten Einsatzkräften vor Ort.

Fehlerhafte Gurtbefestigung.
Fehlerhafte Gurtbefestigung. ©KPB Wesel,

Die Kreispolizeibehörde Wesel zog im Anschluss eine positive Bilanz. Kooperationseinsätze dieser Art leisteten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und förderten zugleich den behördenübergreifenden Austausch von Fachwissen.

Defektes U-Profil, welches eigentlich Einsteckbretter zur Ladungssicherung halten muss.
Defektes U-Profil, welches eigentlich Einsteckbretter zur Ladungssicherung halten muss. ©KPB Wesel

Handballer des SV Schermbeck sammeln erneut für das Superhelden-Team

Der Nikolaus kam zu den Superhelden und brachte eine beachtliche Spendensumme mit. Die Handballer des SV Schermbeck haben am Nikolaustag erneut Geld für das Superhelden-Team Schermbeck gesammelt. Insgesamt kamen dabei 1000 Euro zusammen, hinzu kam ein gut gefülltes Spendenschwein.

Bereits im vergangenen Jahr war die Aktion ein Erfolg. Damals wurden am Spieltag während des Schermbecker Weihnachtsmarktes 750 Euro für das Superhelden-Team gesammelt. An diese Resonanz knüpfte der Verein nun an. Alle Einnahmen aus der Bewirtung am Nikolaustag flossen in einen gemeinsamen Spendentopf.

Übergabe der Spenden am Dienstag

Am Dienstag übergaben Vertreter des Vereins die Spendensumme an Lea Alfers und Hans Overkämping vom Superhelden-Team Schermbeck. Die Freude auf beiden Seiten war groß.

„Unsere Handballfans sind einfach unglaublich“, sagte Thorsten Buchholz aus dem Handball-Vorstand des SV Schermbeck. „Durch die Spendenaktion war unsere Halle noch voller als sonst. Die Stimmung war super, und alle haben kräftig für das Superhelden-Team konsumiert und gespendet.“

Am Ende habe das Ergebnis sogar die Erwartungen übertroffen. „So kamen 1000 Euro zusammen, plus das prall gefüllte Spendenschwein. Wir sind sehr stolz auf unsere Fans und sehr dankbar für diese Unterstützung“, so Buchholz.

Spenden kommen Kindern in Not zugute

Auch beim Superhelden-Team Schermbeck zeigte man sich beeindruckt. „Wir sind überwältigt“, erklärten Lea Alfers und Hans Overkämping. „Wir hätten nie erwartet, dass die Handballfans die Spendensumme aus dem vergangenen Jahr noch einmal überbieten würden.“

Die Spenden sollen für mehrere Projekte eingesetzt werden, mit denen Kinder in Not unterstützt werden. Weitere Informationen zu den Projekten stellt das Superhelden-Team Schermbeck auf seiner Internetseite bereit.

Gut vorbereitet für den Ernstfall: NRW gibt Tipps für den Katastrophenschutz

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Ob Stromausfall, Sturm oder Hochwasser. Katastrophen können jederzeit eintreten und betreffen oft viele Menschen gleichzeitig. Um die Bevölkerung besser auf solche Situationen vorzubereiten, hat das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen den Guide „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ veröffentlicht. Die Broschüre fasst kompakt zusammen, was im Notfall wichtig ist und wie man selbst vorsorgen kann.

Der Ratgeber bietet einen schnellen Überblick über die Bedeutung verschiedener Sirenen Alarmtöne und erklärt zudem, wie man sich im Krisenfall zuverlässig informiert. Außerdem zeigt er, wie eine sinnvolle Eigenvorsorge aussieht. Insgesamt werden elf typische Szenarien vorgestellt, darunter Stromausfälle, Brände sowie Naturereignisse wie Sturm, Hochwasser oder extreme Hitze. Alle Inhalte sind bewusst kurz, verständlich und praxisnah aufbereitet, damit sie im Ernstfall sofort helfen.

Bei der Vorstellung des Guides betonte Innenminister Herbert Reul die Bedeutung persönlicher Vorbereitung. Krisen könnten jeden treffen, sagte er. Wer vorbereitet sei, könne ruhiger reagieren und im Zweifel auch anderen helfen. Eigenvorsorge bedeute Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst, für die Nachbarschaft und für die Gesellschaft. Sie sei damit einer der wichtigsten Bausteine des Katastrophenschutzes.

Kampagnenbild für „Bereit wie nie“. Foto: Land NRW

Selbstschutztipps für den Katastrophenfall

Die „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ sind Teil der landesweiten Kampagne „Bereit wie nie“. Mit dieser Initiative möchte die Landesregierung das Bewusstsein für Eigenvorsorge stärken und zugleich das Engagement im Katastrophenschutz sichtbarer machen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ist der Guide in mehreren Formaten verfügbar. Neben einer gedruckten Version gibt es eine digitale Ausgabe, eine Audioversion sowie eine Fassung in Leichter Sprache.

Die digitale Version des Selbstschutz Guides ist über die Internetseite des Landes NRW erreichbar. Unter diesem Link finden Interessierte alle wichtigen Informationen rund um den Katastrophenfall übersichtlich zusammengefasst.

Gut vorbereitet für den Ernstfall: NRW gibt Tipps für den Katastrophenschutz

Ob Stromausfall, Sturm oder Hochwasser. Katastrophen können jederzeit eintreten und betreffen oft viele Menschen gleichzeitig. Um die Bevölkerung besser auf solche Situationen vorzubereiten, hat das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen den Guide „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ veröffentlicht. Die Broschüre fasst kompakt zusammen, was im Notfall wichtig ist und wie man selbst vorsorgen kann.

Der Ratgeber bietet einen schnellen Überblick über die Bedeutung verschiedener Sirenen Alarmtöne und erklärt zudem, wie man sich im Krisenfall zuverlässig informiert. Außerdem zeigt er, wie eine sinnvolle Eigenvorsorge aussieht. Insgesamt werden elf typische Szenarien vorgestellt, darunter Stromausfälle, Brände sowie Naturereignisse wie Sturm, Hochwasser oder extreme Hitze. Alle Inhalte sind bewusst kurz, verständlich und praxisnah aufbereitet, damit sie im Ernstfall sofort helfen.

Bei der Vorstellung des Guides betonte Innenminister Herbert Reul die Bedeutung persönlicher Vorbereitung. Krisen könnten jeden treffen, sagte er. Wer vorbereitet sei, könne ruhiger reagieren und im Zweifel auch anderen helfen. Eigenvorsorge bedeute Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst, für die Nachbarschaft und für die Gesellschaft. Sie sei damit einer der wichtigsten Bausteine des Katastrophenschutzes.

Kampagnenbild für „Bereit wie nie“. Foto: Land NRW

Selbstschutztipps für den Katastrophenfall

Die „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ sind Teil der landesweiten Kampagne „Bereit wie nie“. Mit dieser Initiative möchte die Landesregierung das Bewusstsein für Eigenvorsorge stärken und zugleich das Engagement im Katastrophenschutz sichtbarer machen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ist der Guide in mehreren Formaten verfügbar. Neben einer gedruckten Version gibt es eine digitale Ausgabe, eine Audioversion sowie eine Fassung in Leichter Sprache.

Die digitale Version des Selbstschutz Guides ist über die Internetseite des Landes NRW erreichbar. Unter diesem Link finden Interessierte alle wichtigen Informationen rund um den Katastrophenfall übersichtlich zusammengefasst.

Waldwürmer Raesfeld übergeben 1.710,23 Euro beim WDR 2 Weihnachtswunder

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Die Waldwürmer aus Raesfeld waren am Dienstagmorgen mit einer kleinen Gruppe von Kindern auf dem Platz in Essen, um ihre Spendensumme zu überreichen.

Vertreten war die Kita mit zwei Mitarbeitenden, Steffi Steverding, Gruppenleitung der Waldwürmer Raesfeld, sowie ihrem Kollegen Christoph Kremer. Außerdem begleiteten fünf Waldwurm-Kinder und drei Eltern den Besuch.

Beeindruckende Atmosphäre trotz Wartezeit

Schon bei der Ankunft erlebte die Gruppe eine beeindruckende Stimmung. Trotz der langen Wartezeit in der Schlange war die Atmosphäre geprägt von Musik, Durchsagen und einem besonderen Gemeinschaftsgefühl. Die Menschen zeigten sich fröhlich, offen und im Austausch miteinander. Auch das gesamte Personal vor Ort kümmerte sich sehr herzlich um die Kinder, war jederzeit ansprechbar für Fragen und begleitete alles mit viel Freundlichkeit und Ruhe.

Großer Moment für kleine Spender: Die Waldwürmer Raesfeld beim Besuch des WDR 2 Weihnachtswunders.
Foto: Presse

„Diese Mischung aus Vorfreude, Spannung, Freude und emotionalem Miteinander hat uns alle sehr berührt und den Aufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht“, sagt Steffi Steverding.

Großer Moment im Glashaus

Besonders stolz waren die Kinder, als sie am Ende den Spendebrief im Glashaus einwerfen durften. Anschließend wurden noch Fotos gemacht, die der Redaktion zur Verfügung gestellt wurden.

Viele Aktionen, ein gemeinsames Ziel

Zur Entstehung der Spendensumme gibt es mehrere Hintergründe. Zusammengekommen ist sie durch verschiedene Aktionen. Den Anfang machte ein Trödelmarkt mit Märchenaktionsnachmittag am 10. Oktober, bei dem alle Angebote auf Spendenbasis liefen. Beteiligt war auch der Partnerkindergarten Holzwurm aus Erle, über den bereits berichtet wurde.

Waldwürmer Raesfeld beim WDR 2 Weihnachtswunder in Essen
Foto: Presse

Die nach dem Markt verbliebenen Spielsachen spendeten die Waldwürmer an die Froschkönig Kleiderbörse in Raesfeld. Dort fand die Aktion so großen Anklang, dass die Einrichtung die Spendensammlung aktiv unterstützte. Auch darüber wurde bereits berichtet. Mit Plakat und Spendendose kamen die Waldwürmer gemeinsam mit den Kindern erneut vorbei, um weitere Spenden zu sammeln. Der gesammelte Betrag wurde in der vergangenen Woche abgeholt und stellte einen beachtlichen Beitrag dar.

Zusätzliche Unterstützung kam von Ingeborg Göbels, die mit einem Marmeladenverkauf ebenfalls zur Spendensumme beitrug.

Grußwort von Landrat Ingo Brohl zu Weihnachten und zum Jahreswechsel im Kreis Wesel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kreis Wesel,
die Weihnachtsbotschaft „Fürchtet euch nicht!“ erinnert uns gerade in herausfordernden Zeiten daran, dass Mut, Vertrauen und Gemeinschaftssinn stärker sind als jede Schwierigkeit.

2025 war ein besonderes Jahr. Die Kommunalwahl hat unseren Kreistag neu zusammengesetzt, die kommunale Ebene bleibt der Sauerstoff unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Auch ich durfte mich erneut der Wahl stellen und danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie mir wieder geschenkt haben. Diese Wiederwahl erfüllt mich mit Freude und Demut und verpflichtet, verlässlich, bodenständig und mit einem klaren Blick für die Menschen im Kreis Wesel weiterzuarbeiten.

Ein Höhepunkt dieses Jahres war das 50-jährige Jubiläum unseres Kreises Wesel. Die zahlreichen Veranstaltungen haben gezeigt, wie eng wir am Niederrhein zusammenstehen, vielfältig, lebendig und heimatverbunden. Zugleich wurde deutlich, welches breite Leistungsspektrum und welche wichtigen Aufgaben der Kreis erfüllt.

2025 war zugleich ein Jahr, in dem die Kreisverwaltung zentrale Zukunftsprojekte vorangebracht hat. Dazu zählt die konsequente Ausrichtung der Kreispolizeibehörde an ihren Behördenzielen. Mit dem Sicherheitsprogramm 2025 wurden klare Schwerpunkte gesetzt, insbesondere in der Bekämpfung bürgerbelastender Kriminalität, spezieller Gewaltphänomene und krimineller Strukturen. Sicherheit bleibt das staatliche Grundversprechen.

Ein wesentlicher Baustein der Zukunftsstrategie liegt im Bildungsbereich. Die Eröffnung des Berufsbildungscampus Moers stellt einen bedeutenden Schritt für die Fachkräfteausbildung von morgen dar. Die moderne Lernumgebung, die hohe digitale Ausstattung sowie der Ausbau der Verzahnung mit dem Handwerklichen Bildungszentrum stärken die berufliche Ausbildung am Wirtschaftsstandort Niederrhein nachhaltig.

Auch im Gesundheits- und Rettungswesen wurden wegweisende Schritte eingeleitet. Die Gründung einer Notfallsanitäterschule an der Bethanien Akademie Moers, an der die Ausbildung im September 2026 startet, soll die Qualifizierung der Rettungskräfte weiter stärken, praxisnah, modern und orientiert an den Bedarfen der Region.

Besonders bewegt hat mich das 25-jährige Bestehen des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Kreis Wesel. Dieses Netzwerk aus Beratungsstellen, Frauenhäusern, Gleichstellungsstellen, Polizei, Justiz, Jugendämtern und dem Gesundheitswesen zeigt, wie wichtig Vernetzung und gemeinsame Verantwortung sind. Als Landrat ist es mir ein persönliches Anliegen, Betroffene zu schützen, Strukturen zu stärken und das Thema sichtbar zu halten. Gewalt darf im Kreis Wesel keinen Platz haben, auch deshalb wurden Zuständigkeiten und Strukturen in der Kreisverwaltung angepasst.

Zugleich ist bekannt, dass die kommenden Jahre finanziell sehr anspruchsvoll werden. Ein Modernisierungsschub in Gebäuden, Strukturen und Abläufen ist notwendig. Dies kann gelingen, wenn Mut mit Augenmaß verbunden wird und die Situation der Städte und Gemeinden stets berücksichtigt bleibt.

Mein Dank gilt allen, die sich im Kreis Wesel engagieren, im Ehrenamt, in Vereinen, Kirchen, Initiativen, im Sport und in der Kommunalpolitik. Ein besonderer Dank gilt den Menschen, die an Weihnachten und zum Jahreswechsel Dienst leisten, in Krankenhäusern und der Pflege, bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie stehen für Zusammenhalt, Verantwortung und Menschlichkeit.

Mit diesem Geist des Miteinanders blicke ich hoffnungsvoll auf das Jahr 2026. Lassen Sie uns den Kreis Wesel weiterhin verlässlich, nachhaltig und mit Herz gestalten, als Region, die ihren Werten treu bleibt und offen in die Zukunft geht.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Ihr
Ingo Brohl
Landrat Kreis Wesel


DiscofoxClub des Tanzclub Grün Weiß Schermbeck wünscht frohe Weihnachten

Der DiscofoxClub des Tanzclub Grün Weiß Schermbeck wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest sowie alles Gute für das Jahr 2026.

Wer Freude am Tanzen habe, könne ab Mittwoch, 7. Januar, jeweils um 20.30 Uhr an einem Schnuppertraining in der Tanzakademie an der Bachstraße 3 teilnehmen. Das Training mit Eugen Gal richte sich an Anfänger, Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger. Tanzen vermittle nicht nur Bewegung und Rhythmus, sondern werde auch als Ausgleichssport empfohlen.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind bei der Vorsitzenden Eva Maria Zimprich unter der Telefonnummer 02853 390155 erhältlich.

Wunschbaum-Aktion 2025 in Schermbeck erfüllt über 200 Kinderwünsche

Die Wunschbaum-Aktion 2025 hat in Schermbeck erneut für große Freude gesorgt. Über 200 Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen konnten erfüllt werden. Damit setzte die Aktion ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Nächstenliebe in der Gemeinde.

„Die Gemeinschaft der Schermbecker hat es auch in diesem Jahr geschafft, über 200 Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Das ist ein starkes Zeichen für Solidarität und Mitgefühl“, freut sich Katharina Zenker vom Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel, die in der Flüchtlingshilfe Schermbeck tätig ist.

Wunschzettel am Wunschbaum der Volksbank Schermbeck

Bereits im November hingen mehr als 200 Wunschzettel am Wunschbaum in der Hauptstelle der Volksbank Schermbeck. Bürger aus Schermbeck konnten sich einen Wunsch aussuchen und diesen persönlich erfüllen. Die große Resonanz zeigte dabei, wie wichtig vielen Menschen die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ist.

Dank der engagierten Zusammenarbeit von Anna Schlichting von der Volksbank Schermbeck und Ellen Weber von der Gemeinde Schermbeck konnten die zahlreichen Geschenke nun an die Caritas übergeben werden. In den kommenden Tagen werden sie dann an die Kinder verteilt und pünktlich zum Weihnachtsfest für strahlende Gesichter sorgen.

So viele erfüllte Wünsche wie nie zuvor

In diesem Jahr wurden so viele Wünsche direkt von den Schermbeckerinnen und Schermbeckern erfüllt wie noch nie zuvor. Nur wenige Wunschzettel blieben am Baum hängen. Diese restlichen Wünsche übernahm auch 2025 wieder die Volksbank Schermbeck.

„Das ist für uns selbstverständlich. Kein Kind soll leer ausgehen. Dafür stehen wir ein“, betonte Stefan Korte, Vorstandsmitglied der Volksbank Schermbeck, bereits zum Start der Wunschbaumaktion.

Spenden kommen weiteren Projekten zugute

Da die Volksbank alle verbliebenen Wünsche übernommen hat, können die eingegangenen Spendengelder erneut für andere Projekte zugunsten der Schermbecker Kinder eingesetzt werden. Die Organisatorinnen freuen sich besonders darüber, bereits jetzt eine positive Nachricht verkünden zu können.

Der Schermbecker Kindertag wird auch im Jahr 2026 wieder stattfinden. „Wir freuen uns sehr, unseren kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch im kommenden Jahr wieder ein besonderes Highlight bieten zu können“, sagt Anna Schlichting.

Schermbecker Kindertag 2026 bereits geplant

Der nächste Schermbecker Kindertag ist für den 16. Mai 2026 geplant. Ellen Weber blickt voller Vorfreude auf die vierte Auflage der beliebten Veranstaltung. „Notieren Sie sich das Datum gerne schon heute. Wir haben bereits viele spannende Ideen für Aktionen vorbereitet.“

Premiere mit Posaunenklang füllt die St.-Georgskirche Schermbeck

Mit ebenso festlichen wie besinnlichen Klängen wurde die St.-Georgskirche in Schermbeck am 3. Advent erstmals von einem eigens für dieses Konzert zusammengestellten Posaunenchor erfüllt.

Was es in der über 600-jährigen Geschichte des Gotteshauses und der seit fast 500 Jahren bestehenden evangelischen Kirchengemeinde bislang noch nie gegeben hatte, wurde zu einem echten Genuss für die Sinne. Zum Auftakt begrüßte Pfarrer Daniel Wiegmann das Ensemble sowie die zahlreichen Besucher und eröffnete damit einen in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlichen Abend.

Posaunenchor feiert Premiere in der St.-Georgskirche Schermbeck
Foto: Ralf Meier

Am Nachmittag erstmals gemeinsam geprobt

Unter der Leitung des renommierten Jazzmusikers Stephan Schulze versammelten sich 14 Musikerinnen und Musiker zu diesem besonderen Benefizkonzert.  Das Ensemble trat erstmals in dieser Konstellation auf und hatte sich erst am Nachmittag zur gemeinsamen Probe getroffen. Rund die Hälfte der Mitwirkenden waren professionelle Musiker, ergänzt durch engagierte Bläserinnen und Bläser aus Schermbeck.
Musikalisch spannte das Konzert einen weiten Bogen evangelischer Kirchenmusik. Den Auftakt bildete ein Werk von Heinrich Schütz aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Posaunenchor feiert Premiere in der St.-Georgskirche Schermbeck-2025
Foto: Ralf Meier

Es folgten bekannte adventliche und weihnachtliche Stücke wie „Adeste Fideles“. Auch Johann Sebastian Bach durfte nicht fehlen. Mit dem Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ erklang eines der bekanntesten Werke der Kirchenmusiktradition.
Ein Orgelintermezzo, gespielt von Felizia Meyerratken, setzte einen überleitenden Akzent, bevor das Konzert dem abschließenden Höhepunkt näherkam. Gemeinsam mit der Orgel erklangen drei Strophen von „Vom Himmel hoch“, gesanglich unterstützt von den Besucherinnen und Besuchern. Zur Freude der Musikliebhaber bedankte sich das Ensemble im Anschluss an das bekannte Adventslied „Tochter Zion, freue dich“, mit einer kleinen Zugabe.

Der Eintritt zu dieser hörenswerten Veranstaltung war frei, stattdessen wurden Spenden zugunsten der Stiftung Lühlerheim gesammelt. So überzeugte das Konzert nicht nur musikalisch, sondern wurde auch seinem karitativen Anspruch gerecht.

Weihnachtsfeier des VdK Ortsverbands Gahlen mit Ehrungen

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Der VdK Ortsverband Schermbeck-Gahlen hat seine diesjährige Weihnachtsfeier im festlich dekorierten Gemeindehaus Gahlen ausgerichtet.

In gemütlicher Atmosphäre kamen 39 Mitglieder zusammen, um bei Kaffee, Kuchen und regem Austausch einen besinnlichen Adventsnachmittag zu verbringen.

Zahlreiche Ehrungen

Ein besonderer Programmpunkt waren die vorgesehenen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. Insgesamt sollten 18 Mitglieder für ihre 10-, 15-, 20-, 25- und 30-jährige Treue ausgezeichnet werden. Da jedoch viele der Jubilarinnen und Jubilare verhindert waren, konnten lediglich sechs von ihnen ihre Urkunden persönlich entgegennehmen.

Foto: Privat

Der Ortsverband würdigte dennoch alle zu Ehrenden und betonte die Bedeutung ihres Engagements für den Verband und die Gemeinschaft. Die Feier klang in ruhiger, familiärer Stimmung aus und endete planmäßig um 17:30 Uhr. Der Vorstand zeigte sich zufrieden mit der Resonanz und freute sich über den regen Austausch zum Jahresende.

Schallmessung am Mühlenteich: Flüchtlingsunterkunft bleibt im zulässigen Rahmen

In Schermbeck ist die Lärmsituation an der Flüchtlingsunterkunft am Mühlenteich erneut politisch beraten worden. Anlass waren Beschwerden aus der Nachbarschaft und die Ergebnisse einer externen Schallmessung. Das Gutachten liegt nun vor und wurde im zuständigen Ausschuss vorgestellt.

In der Sitzung des Bau-, Liegenschafts-, Wirtschaftsförderungs- und Tourismusförderungsausschusses am 9. Dezember 2025 im Rathaus Schermbeck stand die Lärmsituation an der Flüchtlingsunterkunft am Mühlenteich / Tiefer Weg auf der Tagesordnung. Anlass waren anhaltende Beschwerden von Anwohnern, die bereits vor den Sommerferien zu einer politischen Befassung und schließlich zur Beauftragung einer externen Schallmessung geführt hatten.

Lärmgutachten für Flüchtlingsunterkunft in Schermbeck erstellt
Foto: Petra Bosse

Messergebnisse fielen eindeutig aus

Die Verwaltung hatte daraufhin ein Ingenieurbüro mit einer systematischen Untersuchung beauftragt. Im Zeitraum vom 5. bis 15. September 2025 wurden die Schallimmissionen am Wohnhaus Tiefer Weg 5 messtechnisch erfasst und in Anlehnung an die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) bewertet. Grundlage dieser Vorgehensweise war, dass für Flüchtlingsunterkünfte keine eigenständigen immissionsschutzrechtlichen Grenzwerte existieren.

Die Messergebnisse fielen aus Sicht der Gutachter eindeutig aus. Sowohl tagsüber als auch nachts wurden die maßgeblichen Immissionsrichtwerte für ein als Mischgebiet eingestuftes Umfeld überwiegend eingehalten oder unterschritten. Lediglich in einer Nachtstunde am Sonntag, dem 14. September, kam es rechnerisch zu einer Überschreitung des nächtlichen Richtwertes.

Laut Gutachten ist diese jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit auf kurzzeitige, breitbandige Verkehrsgeräusche, etwa durch vorbeifahrende Pkw, zurückzuführen und nicht auf die Unterkunft selbst. Zudem zeigen die Pegelverläufe, dass ab 22 Uhr eine konsequente Nachtruhe eingehalten wurde.

Kein erhöhter Lärm an der Flüchtlingsunterkunft in Schermbeck
Foto: Petr Bosse

Kein zwingender Handlungsbedarf

In der Ausschusssitzung griff Timo Gätzschmann (Die PARTEI) einen zuvor kolportierten hohen Lärmwert auf, der im Vorfeld der Messung für Diskussion gesorgt hatte. Dieser Wert habe sich nun nicht bestätigt, er fragte nach dessen Ursprung. Michael Michallek (SPD) verwies auf frühere orientierende Eigenmessungen, bei denen zeitweise erhöhte Pegel festgestellt worden seien. Kämmerer Alexander Thomann ergänzte, dass parallel zur Messphase Gespräche mit der Caritas als Betreiber der Unterkunft geführt worden seien. Die Betreuer hätten die Einrichtung in dieser Zeit häufiger aufgesucht und bei auffälliger Lautstärke unmittelbar eingegriffen. Ein Umstand, der das Messergebnis möglicherweise positiv beeinflusst habe.

Kosten des Gutachtens

Holger Schoel (Bündnis 90/Die Grünen) erkundigte sich nach den Kosten des Gutachtens. Die Verwaltung bezifferte diese auf rund 5.000 Euro. Formell nahm der Ausschuss die Ergebnisse zur Kenntnis. Die Verwaltungsvorlage macht deutlich, dass auf Basis der vorliegenden Messdaten derzeit kein zwingender Bedarf für weitergehende schallmindernde bauliche Maßnahmen besteht. Die objektive Messung stützt die subjektiv vorgetragenen Beschwerden nicht in dem Maße, dass daraus unmittelbare Konsequenzen abzuleiten wären.

Feierliche Verabschiedung ehemaliger Schermbecker Ratsmitglieder 2025

Am Donnerstagabend wurden in der ehemaligen reformierten Kirche in Schermbeck zahlreiche frühere Ratsmitglieder feierlich verabschiedet.

In stilvollem Rahmen würdigte die Gemeinde damit ihr kommunalpolitisches Engagement und setzte zugleich ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt.

Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier

Individuelle Lebensleistungen hervorgehoben

Die Verabschiedung begann um 17 Uhr und wurde von Angehörigen und Weggefährten sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Vereinen und Öffentlichkeit begleitet. Die besondere Atmosphäre des historischen Kirchenraums verlieh dem Abend eine dem Anlass angemessene Note.
Die von Bürgermeister Mike Rexforth ausgearbeiteten Laudationen hielt kurzfristig der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Stiemer, der eingesprungen war und diese Aufgabe mit großer Souveränität, Nähe und persönlicher Verbundenheit erfüllte. Mit vielen der Geehrten verbindet ihn die gemeinsame politische Geschichte. Individuelle Lebensleistungen wurden sichtbar gemacht und zugleich der gemeinsame Kern kommunalpolitischen Engagements herausgestellt.

Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier

Persönliche Verabschiedung

Nicht alle früheren Ratsmitglieder hatten der Einladung Folge leisten können. Persönlich verabschiedet wurden Engelbert Bikowski, Wilhelm Hemmert-Pottmann, Uwe Karla, Eva-Maria Zimprich, Marc Overkämping und Klaus Roth. Ihre kommunalpolitischen Wege waren unterschiedlich, ihr Einsatz jedoch durchgängig von Haltung, Verlässlichkeit und dem Willen geprägt, Schermbeck aktiv mitzugestalten.

Die Bandbreite reichte von jahrzehntelanger Ratsarbeit über sachkundige Ausschusstätigkeiten bis hin zu zentralen Funktionen in Schlüsselgremien der Gemeinde. Gerd Abelt überreichte den Geehrten als Zeichen der Anerkennung jeweils einen Präsentkorb.

Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier


Sich einbringen und mitgestalten

In kurzen persönlichen Statements spiegelte sich die Haltung der Geehrten eindrucksvoll wider. Eva-Maria Zimprich brachte es nüchtern und zugleich überzeugend auf den Punkt: „Es war der Sache und der Mühe wert.“

Uwe Karla betonte, dass es ihm nie um Titel oder Funktionen gegangen sei, sondern stets um die Sache. Engelbert Bikowski erinnerte daran, dass sein kommunales Engagement eng mit seiner Lebensgeschichte in Schermbeck verbunden ist, die aufgrund einer Initiative seiner Frau vor 51 Jahren ihren Anfang nahm. Wilhelm Hemmert-Pottmann blickte mit sichtbarer Zufriedenheit zurück: „Ich kann nur sagen, es hat Spaß gemacht.“

Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier

Auch Marc Overkämping unterstrich seine emotionale Verbundenheit mit der Gemeinde: „Mein Herz schlägt in und für Schermbeck.“ Klaus Roth machte deutlich, dass mit dem Ausscheiden aus dem Rat kein Rückzug aus dem Engagement verbunden ist: „Ich scheide nicht aus dem Ehrenamt aus. Ich mache immer noch Ehrenamt!“
Kommunalpolitik lebt von Menschen, die bereit sind, sich einzubringen, oft ehrenamtlich, häufig im Hintergrund, aber mit großer Bedeutung für das Gemeinwesen. Die feierliche Verabschiedung in Schermbeck war genau dafür ein würdiger Rahmen, der mit dem offiziellen Teil noch nicht beendet war. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Bei kleinen Häppchen klang der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier


Die früheren Ratsmitglieder auf einen Blick:


2020

  •  Engelbert Bikowski
  • Wilhelm Hemmert-Pottmann
  • Uwe Karla
  • Michael Fastring
  • Jörg Juppien
  • Eva-Maria Zimprich
  • Martina Gelzeleuchter
  • Britta Wegner
  • Stefan Franzke

2025

  • Klaus Roth
  • Günter Beck
  • Alexander-Josef Warmers
  • Thomas Pieniak
  • Marc Overkämping
  • Maximilian Messing
  • Simon Bremer
Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier
Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier
Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier
Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier
Verabschiedung Ratsmitglieder Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier

Starke Impulse vom Business Club beim SV Schermbeck

Mit dem Business-Frühstück „All you can meet“ hat der Business-Club Schermbeck am 12. Dezember 2025 einen überzeugenden Schlusspunkt unter das Netzwerkjahr gesetzt.

Mit rund 70 Anmeldungen im Vorfeld bestätigte die Veranstaltung eindrucksvoll, dass sich das Format als feste Größe im regionalen Wirtschaftsleben etabliert hat. Sabrina Greiwe, im beruflichen Alltag für die Wirtschaftsförderung Schermbeck im Einsatz, führte souverän, sympathisch und mit sicherem Gespür für das richtige Timing durch die Veranstaltung.

Sabrina Greiwe-Moderation Business-Club SV Schermbeck
Foto: Ralf Meier

Marke als strategisches Führungssystem

Der Business-Club des SV Schermbeck 2020 e. V. zählt inzwischen mehr als 60 Mitgliedsunternehmen. Der persönliche Austausch, kurze Wege und inhaltlich relevante Impulse gelten dabei als zentrale Erfolgsfaktoren. Auch beim letzten Treffen des Jahres stand genau dieser Dreiklang im Mittelpunkt. Für den kulinarischen Rahmen sorgte das Business-Club-Mitglied Schermbecker Mitte, das die Gäste mit einem vorweihnachtlichen Frühstück stärkte.
Als Keynote-Speaker machte Paul Underberg, Gründer der Fitnessmarke INJOY, in seinem Beitrag deutlich, dass Markenführung untrennbar mit Unternehmensführung verbunden ist. Eine Marke sei kein Kommunikationsinstrument, sondern ein ganzheitliches System aus Haltung, Strategie und konsequenter Umsetzung.

Business-Club SV Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier

Beständigkeit, Verlässlichkeit und Kontinuitä

Anhand seiner Präsentation führte der Unternehmer des Jahrzehnts aus, dass Marken als „Energiesysteme“ wirken, die Unternehmen, Produkte und Kundenerwartungen miteinander verbinden. Entscheidend sei die klare Abgrenzung. Nur wer wisse, wofür er steht und wofür nicht, könne langfristig Orientierung bieten und Vertrauen aufbauen. Beständigkeit, Verlässlichkeit und Kontinuität seien dabei zentrale Voraussetzungen für eine positive öffentliche Wahrnehmung. Auf diesem Weg müssen natürlich alle Beteiligten im Unternehmen „an einem Strang“ ziehen.

Business-Club SV Schermbeck 2025
Lisa Hutsch, Inhaberin der Agentur. Foto: Ralf Meier

Digitale Sichtbarkeit als Wettbewerbsfaktor

Im zweiten Fachvortrag gab Lisa Hutsch, Inhaberin der Agentur knallt., praxisnahe Einblicke in zeitgemäße Social-Media-Kommunikation und schloss damit nahtlos an den Vortrag von Paul Underberg an. Sie räumte mit gängigen Vorbehalten auf und zeigte, dass soziale Medien längst nicht mehr nur Marketingkanäle sind, sondern strategische Werkzeuge für Sichtbarkeit, Preisgestaltung und Fachkräftegewinnung.

Business-Club SV Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier


Lisa Hutsch betonte, dass Kaufentscheidungen überwiegend emotional getroffen werden. Das sogenannte 80/20-Prinzip, 80 Prozent Emotion, 20 Prozent Rationalität, spiele daher auch im B2B-Bereich eine zentrale Rolle. Unternehmen, die auf Social Media nicht nur Produkte, sondern Menschen, Werte und Arbeitsrealitäten zeigen, schaffen Identifikation und Vertrauen. Sichtbarkeit bedeute dabei auch Gestaltungsmacht über das eigene Image, denn online werde man gewählt, nicht nur erwähnt.

Erfolgreicher Jahresabschluss mit Perspektive

Einen weiteren Programmpunkt bildete der sportliche Teil des Vormittags. SV Schermbeck Cheftrainer Engin Yavuzaslan und der sportliche Leiter Markus Falkenstein gaben den Gästen einen Ausblick auf die zweite Saisonhälfte. Sie skizzierten sportliche Ziele und organisatorische Schwerpunkte für die weitere Entwicklung des Vereins. Das Business-Frühstück zeigte einmal mehr, wie eng wirtschaftlicher Austausch, inhaltliche Qualität und Vereinsleben in Schermbeck miteinander verzahnt sind.

Weihnachtsgrüße 2025 aus Schermbeck

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Die Weihnachtszeit bringt Ruhe in unseren Alltag.
Lichter erhellen die Straßen.
Begegnungen werden bewusster.
Auch in Schermbeck spüren wir diesen besonderen Moment des Jahres.

Ein Dorf lebt von den Menschen, die es gestalten.
Von Betrieben, die täglich Verantwortung übernehmen.
Von Handwerk, Handel und Dienstleistung vor Ort.
Sie alle machen Schermbeck lebendig.

Weihnachten ist ein guter Anlass, Danke zu sagen.
Danke für Vertrauen.
Danke für Unterstützung.
Danke für viele gemeinsame Schritte durch dieses Jahr.

Gerade in bewegten Zeiten zeigt sich, wie wichtig Nähe ist.
Ein Gespräch.
Ein freundlicher Gruß.
Ein kurzer Moment des Innehaltens.

Auch wir blicken dankbar zurück.
Auf treue Leserinnen und Leser.
Auf Hinweise, Geschichten und Anregungen aus dem Ort.
Schermbeck lebt vom Miteinander.

Gleichzeitig schauen wir nach vorn.
Mit Zuversicht.
Mit neuen Ideen.
Und mit der Freude, weiter über das zu berichten, was unsere Gemeinde bewegt.

Wir wünschen Ihnen ruhige Feiertage.
Zeit für Familie.
Zeit für Freunde.
Zeit für sich selbst.

Kommen Sie gut ins neue Jahr.
Bleiben Sie gesund.
Bleiben Sie verbunden.

Frohe Weihnachten
Ihr Team von schermbeck-online.de

Posaunenchor St. Georg feiert Premiere mit Benefizkonzert in Schermbeck

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In der evangelischen St. Georgs-Kirche in Schermbeck entsteht etwas, das es hier bislang nie gegeben hat. Erstmals wird ein eigener Posaunenchor gegründet. Am dritten Advent lädt der neu formierte Posaunenchor St. Georg zu einem Benefizkonzert ein und füllt den historischen Kirchenraum mit festlichen und besinnlichen Klängen.

Eine lange Geschichte ohne Posaunenchor

Die St. Georgs-Kirche hat in ihrer Geschichte vieles erlebt. Vor mehr als 600 Jahren erbaut, ist sie seit fast 500 Jahren Heimat der evangelischen Kirchengemeinde in Schermbeck. Was hier jedoch bislang fehlte, war ein Posaunenchor, wie er in vielen evangelischen Gemeinden selbstverständlich ist.

Das soll sich nun ändern. Am Sonntag, 14. Dezember, dem dritten Advent, erklingen erstmals Blechbläser in dieser Formation in der Georgs-Kirche. 14 Musikerinnen und Musiker aus Schermbeck und der Umgebung haben sich dafür zusammengefunden.

Eine Idee aus dem Gespräch heraus

Initiiert und geleitet wird der Posaunenchor St. Georg von dem gebürtigen Schermbecker Stephan Schulz. Der professionelle Posaunist und Tubist verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die Idee entstand gemeinsam mit dem neuen Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, Daniel Wiegmann.

Wiegmann stamme aus Bielefeld, genauer aus Bethel. Dort haben Posaunenchöre in der evangelischen Kirche eine lange Tradition. „Ausgerechnet unsere schöne Georgs-Kirche in Schermbeck hatte so etwas bisher nicht“, sagt Schulz.

Musiker mit regionalen Wurzeln und großer Erfahrung

Der neu gegründete Posaunenchor St. Georg besteht überwiegend aus professionellen Musikerinnen und Musikern, darunter auch zwei Frauen. Fünf von ihnen stammen aus Schermbeck. Mit dabei sind Martin Leßmann, Manfred Dahlhaus, Bastian Striewe, Jürgen Hater, Michael Grüter sowie Stephan Schulz.

Schulz studierte Posaune und Tuba an den Musikhochschulen Detmold und Münster. Unterricht erhielt er unter anderem bei Jiggs Whigham und Eric van Lier. Von 1989 bis 1992 war er Mitglied im Jugendjazzorchester NRW sowie im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Zudem war er 30 Jahre als Posaunenlehrer an der Musikschule in Bielefeld tätig und spielt unter anderem in der Big Band Dorsten.

Viele der beteiligten Musiker sind oder waren in Ensembles wie Einklang Schermbeck oder den Pilsn Buam aktiv.

Eine Premiere mit offenem Ausgang

Besonders ist nicht nur die Gründung des Posaunenchors St. Georg, sondern auch die Art des ersten Auftritts. „Das ist eine Premiere für uns alle, denn so in dieser Formation haben wir noch nie zusammen gespielt“, sagt Schulz. Zwar kennen sich die Musiker aus unterschiedlichen Projekten, gemeinsam geprobt haben sie bislang jedoch nicht.

Das Konzert bleibt damit bewusst offen und lebendig. Festliche Choräle und besinnliche Klänge sollen den Kirchenraum füllen und auf die Feiertage einstimmen.

Musik für einen guten Zweck

Der Eintritt zum Benefizkonzert ist frei. Am Ausgang werden Spenden für die Stiftung Lühlerheim gesammelt. Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr und dauert etwa eine Stunde.

Mit dem Benefizkonzert am dritten Advent beginnt für die St. Georgs-Kirche in Schermbeck ein neues Kapitel. Der Posaunenchor St. Georg bringt eine lange protestantische Tradition erstmals in die Gemeinde und verbindet sie mit einer Benefizaktion für einen guten Zweck.

Mutmachgeschichte: Meine Perücke – Ein Stück Mut, das weitergeht

Die Diagnose Krebs reißt jedem die Beine unter den Füßen weg. Manchmal aber schreibt das Leben Geschichten, die man sich selbst nie ausdenken würde. Bei Marion Brömmel (50) aus Raesfeld ist die Diagnose Krebs nur eines vom schweren Schicksal, das sie in den vergangenen Jahren treffen sollte. Diese Geschichte erzählt von einer Entscheidung, die Mut schenkt und verbindet. Eine Geschichte über starke Frauen und darüber, wie Weitergeben heilt.

Wie Mut, über ihr Schicksal zu sprechen, um anderen Menschen in schwieriger Zeit zu machen, Marion Brömmel aus Raesfeld. Wie aus schweren Wegen neue Kraft entsteht.

Diagnose Brustkrebs - Mutmachgeschichte
Marion Brömmel. Vor und und während der Chemotherapie. Foto: Privat

Mutmachgeschichte von Marion Brömmel

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die man sich selbst nie ausdenken würde.
2021 verloren wir unseren 16-jährigen Sohn durch einen tragischen Unfall.
2022 traf mich dann die nächste Welle: Brustkrebs. Operation, Chemo, Bestrahlung – das ganze Paket. Und als wäre das nicht genug, trennte sich  auch mein Mann in dieser Zeit.
Alles, was sicher schien, zerbrach.

Schwere Zeiten – Marion Brömmel mit ihrer Chemo-Krankenschwester. Foto: Privat

Aber mitten in dieser Dunkelheit wuchs etwas Neues. Ich begann, wieder Schritte zu machen – ganz wortwörtlich. 2023 gründeten wir  „Walk & Talk“ Laufgruppe mit der wir gemeinsam viel Projekte gemacht haben. Eines blieb aber in der Schublade liegen: meine Perücke.
Drei Jahre lang – still, wie ein Symbol einer vergangenen Zeit.
Bis vor Kurzem, als ein Familienmitglied nach einer Lungentransplantation zum ihre Haare verlor.

Ohne zu zögern sagte ich: „Nimm meine Perücke.“

Geschichte einer Perücke nach der Diagnose Brustkrebst
Eine Perücke, die nun auf Reisen geht. Foto: Privat



Dank des Teams der Rieswick Zweithaar Manufaktur wurde die Perücke sorgfältig frisiert und angepasst. So erhielt sie ein zweites Leben – und wird nun jemand anderem Freude bereiten. Für Außenstehende sind es vielleicht nur Haare. Für mich und viele andere, die eine Krankheit durchstehen, bedeuten sie jedoch ein Stück Identität, Selbstvertrauen und Hoffnung. Genau das durfte ich jetzt weitergeben.

Und so geht sie weiter. Schritt für Schritt.

Und wenn Marion heute über Mut spricht, tut sie das mit einer Ruhe, die man nur haben kann, wenn man wirklich etwas durchgestanden hat. „Mut wächst nicht, wenn alles gut ist“, sagt sie. „Mut wächst, wenn man trotzdem weitergeht, und wenn man teilt, was einem selbst einmal geholfen hat.“

Und so geht sie weiter. Schritt für Schritt. Nicht mehr, um vor etwas zu fliehen – sondern um andere mitzunehmen.


Mut bedeutet:
Weitergeben, was einem selbst geholfen hat.
#Mutmoment #Walk & Talk #Mutmacherin #Zusammenstark

Foto: Privat

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