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Konzerte 2024: Ein Vierteljahrhundert Musik in der St. Georgskirche Schermbeck

Veröffentlicht am

25 Jahre Musiktradition in Schermbeck. Den Auftakt macht das Ensemble Cannelle mit dem Konzert „Von Lust und Last des (Frau-)Seins“ am Sonntag, den 28. Januar, um 17 Uhr.

Seit dem Jahr 2000 erfreut die St. Georgskirche in Schermbeck ihr Publikum mit besonderen Konzertmomenten. Initiator dieser musikalischen Reise ist Wolfgang Bornebusch, der die Konzertreihe mit einem noblen Zweck begann: der Finanzierung einer neuen Führer-Orgel durch Benefizkonzerte. Ein Vierteljahrhundert später bleibt die Begeisterung für diese Musikereignisse ungebrochen.

Rückkehr zur Normalität nach Corona

Nach einer langen Phase der Unsicherheit und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kehrte das Konzertleben in der Schermbecker St. Georgskirche wieder zu einer gewissen Normalität zurück. Die Konzertreihe, die in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Schermbeck organisiert wird, erfreute sich bereits im vergangenen Jahr wieder reger Beteiligung. Die Besucherinnen und Besucher genossen die musikalischen Darbietungen ohne die Notwendigkeit einer vorherigen Anmeldung, und die Künstlerinnen und Künstler waren sichtlich erleichtert, endlich wieder live vor einem Publikum auftreten zu können.

Eintritt ist frei, aber um eine Spende wird gebeten

Die Konzertreihe setzt sich auch in diesem Jahr mit einer Reihe kammermusikalischer Konzerte fort, die das Interesse der Musikliebhaberinnen und -liebhaber wecken dürften. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist frei, jedoch wird am Ausgang um eine Kollekte von mindestens 10,00 € gebeten, um die nicht unerheblichen Kosten zu decken.

Finanzielle Unterstützung: Ein Akt der Kulturpflege

Die Unterstützung ist von großer Bedeutung. Spenden können auch auf die Konten der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck überwiesen werden, wobei das Stichwort „Konzerte St. Georgskirche“ anzugeben ist. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt. Für diejenigen, die über die Konzerttermine auf dem Laufenden gehalten werden möchten, bietet die Website der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck die Möglichkeit, Kontaktinformationen zu hinterlassen. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.

Hier die Kontodetails:

  • Volksbank Schermbeck: IBAN DE27 4006 9363 0145 3773 01; BIC: GENODEM1SMB
  • Niederrheinische Sparkasse RheinLippe: IBAN DE43 3565 0000 0000 254219; BIC: WELADED1WES

Konzerte 2024

Von Lust und Last des (Frau-) Seins. Es konzertiert das Ensemble Cannelle Sonntag, den 28. Januar, um 17 Uhr. Trio Cannelle (Leipzig): Karolina Trybala – Gesang, Percussion (Polen / Deutschland),Lora Kostina – Klavier (Russland / Deutschland), Shir Ran Yinon – Violine (Israel / Deutschland).

Das internationale Ensemble CANNELLE lädt ein zu einer faszinierenden Zeitreise in die schillernde Epoche der 20er Jahre. In ihrem Konzertprogramm befassen sich die Musikerinnen mit der Rolle der Frau im Kontext des gesellschaftlichen und politischen Wandels dieser Zeit – einer Zeit zwischen Überschwang und Abgrund, mit Liedern, getränkt mit feurigen Liebeserklärungen und scharfer Zeitkritik, einer Welt der Intellektuellen, Ganoven, jüdischen Babuschkas und Femmes fatales.
Die virtuosen Musikerinnen interpretieren gefeierte und vergessene Schlager und Chansons, die zwischen den zwei Weltkriegen das Publikum von Odessa, Krakau, Berlin, Paris bis New York begeisterten. Würzig und feurig, humorvoll und melancholisch, betörend und frech – CANNELLE hält seinem Publikum den Spiegel einer Zeit vor, die unserer so fern und doch so nah ist.

„Mitten wir im Leben sind“ Passionskonzert für Chor und Orgel Sonntag, den 10. März, um 17 Uhr. Es konzertieren: Vokalensemble Nefesch, Andreas Fröhling (Orgel), Constanze Pitz (Leitung).

Das Nefesch-Vokalensemble ist ein junges gemischtes Ensemble, welches 2019 von seiner Leiterin Constanze Pitz gegründet wurde. Aktuell vereinen 26 Sängerinnen und Sänger aus ganz Nordrhein-Westfalen hier ihre langjährige stimmliche und chorische Erfahrung. Nefesch bedeutet in der hebräischen Bibel sowohl „Kehle“ als auch „Seele“.
Diese untrennbare Einheit zeigt das Ensemble mit starker sängerischer Präsenz und berührendem Ausdruck: in bestem Sinne mit einem beseelten Klang.
Neben Chormusik aller Epochen widmet sich das Ensemble schwerpunktmäßig der A-Cappella-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, mit großer Neugierde für die klangliche Vielfalt und Ausdruckskraft zeitgenössischer Vokalmusik.
Constanze Pitz studierte zunächst in Detmold Schulmusik und Chordirigieren, ehe sie an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf ihren Master im Chordirigieren erwarb.

„Zu Gast bei Felix und Fanny“ Lesekonzert Sonntag, den 28. April, um 17 Uhr. Ana-Marija Markovina (Klavier), Helmut Reuter (Sprecher).

Helmut Reuter, Prof. Dr. phil. habil., Dipl. Psych., ist Psychologe, Psychiater, und Autor. Sein Hauptinteresse gilt Fragen, die mit der Entwicklung der Psychologie als Erkenntnisinstrument für das Erleben und mit dem Verhalten und der kulturellen Identität von Individuen zu tun haben. Immer wieder realisiert er auch Projekte mit seiner Frau, Ana-Marija Markovina, im Bereich der Musikinterpretation und Musikpsychologie.
Ana-Marija Markovina führte ihre umfangreiche Konzerttätigkeit als Pianistin regelmäßig an die wichtigsten Podien im In- und Ausland, wie Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Beethovenhalle Bonn, Prinzregententheater und Herkulessaal München, Parco della Musica Rom, Auditorium di Milano, Rachmaninow-Saal in Moskau, Beurs-van-Berlage in Amsterdam, Musikverein Wien und viele andere. Sie ist darüber hinaus Gründerin des internationalen Klavierwettbewerbs für Amateure „Kölner Klavierzimmer“ und hält neben ihrer Konzerttätigkeit regelmäßig Vorträge und Meisterklassen in der ganzen Welt.
Zusammen mit Helmut Reuter stellt sie in der Vortragsreihe „Psychologie und Musik“ die kulturpsychologische Bedeutung von Klavierwerken im Zeitgeist vor und eröffnet damit dem Publikum eine völlig neue Perspektive auf die musikalische Interpretation und das Verständnis der Werke. In der St. Georgskirche spielt sie Klavierwerke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel, während Helmut Reuter das Publikum bei den beiden zu Gast sein lässt und so einführt in den Salon des romantischen Großbürgertums des 19. Jahrhunderts.

„Lieder ohne Worte“ Konzert für Saxophon und Klavier Sonntag, den 22. September, um 17 Uhr. Jan Schulte-Bunert (Saxophon), Florian von Radowitz (Klavier). Auf dem Programm stehen Werke von J. S. Bach, Desenclos, Mendelssohn-Bartholdy, Turnag.

Jan Schulte-Bunert: Warmer, zupackender Klang, Brillanz und Spielfreude – Jan Schulte-Bunert ist Pionier der neuen deutschen Schule des Saxophons. Als Solist mit Orchester, als Orchestersaxophonist der Berliner Philharmoniker und mit seinem Saxophonquartett clair-obscur verbreitet Jan Schulte-Bunert seine Botschaft. Konzerte und Meisterkurse führen ihn nach Europa, Amerika und Asien. Neben vielen anderen Auszeichnungen ist Jan Schulte-Bunert Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, des internationalen Gaudeamus Wettbewerbs und des Echo Klassik. Der von ihm initiierte Internationale Meisterkurs für klassisches Saxophon in Laubach zählt zu den renommiertesten weltweit.


Florian von Radowitz: Ausgebildet an den Musikhochschulen in Mannheim und Berlin (Klasse Prof. Klaus Hellwig) sowie in Meisterkursen bei Menahem Pressler, Thomas Quasthoff u.a. Der Pianist Florian von Radowitz konzertriert regelmäßig im In- und Ausland. Sein Repertoire umfasst die klassische Klavierliteratur ebenso wie Salonmusik sowie genreübergreifende Formate. Neben Soloprogrammen arbeitet er mit verschiedenen künstlerischen Partnern zusammen. Er ist gefragter Kammermusiker und tritt regelmäßig mit Preisträgern internationaler Wettbewerbe auf.
Engagements führten ihn in renommierte Konzerthäuser wie die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus am Gendarmenmarkt und das Leipziger Gewandhaus. Seit 2011 ist Florian von Radowitz Lehrbeauftragter an den Musikhochschulen in Berlin und Basel. Die beiden Musiker begeistern mit einem farbenprächtiges Programm, einer Melange aus Tradition und Moderne.

„Von Tränen und Zuversicht“ Benefizkonzert zugunsten der DiakonieSTIFTUNG Sonntag, den 17. November, um 17 Uhr. Auf dem Programm stehen Chirwerke a capella von Anton Bruckner, Arvo Pärt, Peter Cornelius u. a. Kammerchor Consono (Köln), Harald Jers (Leitung).

Der Kammerchor CONSONO aus Köln wurde im Jahr 2001 von Harald Jers gegründet. Seitdem hat er bereits zahlreiche nationale und internationale Chorwettbewerbe gewonnen und sich so als einer der besten Kammerchöre Deutschlands etabliert. Regelmäßige Rundfunk- und Fernsehauftritte, sowie CD-Einspielungen und Einladungen zu bedeutenden Musikfestivals unterstreichen die hohe chorische Qualität des Ensembles und das internationale Ansehen. Der homogene Chorklang und die Transparenz der Stimmen von CONSONO werden in der Presse immer wieder als herausragend gelobt.

(Fotos: Presse)

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