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In Georg Mentings Hotel hat es gefunkt

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Herbert und Gisela Wenzel sind seit 50 Jahren verheiratet

Am Freitagabend kamen zahlreiche Mitglieder der Nachbarschaft Schembusch/Landwehr, um Herbert und Gisela Wenzel einen Kranz zur goldenen Hochzeit über der Haustür aufzuhängen. Nach einem musikalischen Ständchen gratulierten die Gieseler Hans und Kirstin Oberst im Namen der Nachbarschaft. Das Jubelpaar bedankte sich mit hochprozentiger flüssiger Kost für den gelungenen Kranz und lud die Besucher zum gemütlichen Beisammensein ein.

Der gebürtige Schermbecker Herbert Wenzel begann nach der Entlassung aus der Schermbecker Volksschule im Jahre 1954 ein Lehre als Maler und Autolackierer beim Malermeister Franz Triptrap.

Am Freitagabend hängten die Nachbarn einen Kranz auf, um Herbert und Gisela Wenzel zur goldenen Hochzeit zu gratulieren. Foto: Helmut Scheffler

Gisela Budde wuchs im südoldenburgischen Ankum auf und kam 1965 nach Schermbeck, weil ihr von Georg Menting eine Beschäftigung im Hotel „Zur Linde“ angeboten hatte.

Mit seinen Freunden ging Herbert Wenzel regelmäßig zum Stammtisch ins Hotel „Zur Linde“. Die dunkelhaarige Kellnerin Gisela Budde gefiel Herbert Wenzel bei jedem Besuch besser. Nach zwei Jahren stand fest: es soll geheiratet werden. Die standesamtliche Trauung übernahm Viktor Wilsing in seinem Wohnhaus an der Freudenbergstraße. Ein Pater segnete in der Marienthaler Klosterkirche den Bund fürs Leben. Anschließend wurde zünftig bei Menting gefeiert.

Während Gisela Wenzel die Erziehung ihrer Kinder Detlev und Jeannette übernahm und zusätzlich im Haus und im großen Garten reichlich Arbeit fand, sorgte ihr Mann mit der normalen Tagesschicht und reichlichen Überstunden für den Unterhalt der Familie. Als die Kinder größer waren, arbeitete die Jubilarin stundenweise im „Haus Mühlenbrock“ am Hofen Ufer und etwa drei Jahre lang im Marienheim. Ihr Mann wurde 1993 als Nachfolger von Johannes Hoffterheide Hausmeister in der Volksbank. Auch im Ruhestand hilft er dort aus, wenn er um Unterstützung gebeten wird.

Herbert und Gisela Wenzel waren jahrzehntelang begeisterte Camper. Im eigenen Campingwagen zog es sie so oft wie möglich in warme mediterrane Gefilde. In den letzten Jahren lockte die Nordsee mehr. Inzwischen sind die beiden Stammgäste in Norddeich.

Gisela Wenzel war bis vor einiger Zeit eine begeisterte Radfahrerin. Ihr Mann setzte mehr auf die elektrische Modelleisenbahn im Keller. 47 Jahre lang ging er regelmäßig zum Kegelclub „Die Königsräuber“.

Den Glückwünschen der beiden Kinder und der Enkelin Lisa schließt sich die Dorstener Zeitung gerne an mit den besten Wünschen für den nun beginnenden gemeinsamen Weg zur diamantenen Hochzeit. H.Scheffler

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