Schüler der Gesamtschule Schermbeck erkunden bei einer Erasmus+-Reise Brüssel, das EU-Parlament und europäische Institutionen.
Mit einer viertägigen Bildungsreise nach Brüssel vom 30. Juni bis 3. Juli 2026 startete die Gesamtschule Schermbeck in eine neue Phase ihrer internationalen Zusammenarbeit im Rahmen des Erasmus+-Programms. Zehn Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase nahmen an der Fahrt teil. Sie bildete den Auftakt für weitere Erasmus+-Projekte, die den europäischen Austausch und das interkulturelle Lernen an der Schule stärken sollen.
Bereits mehrere Wochen vor der Reise beschäftigten sich die Teilnehmer in zusätzlichen Unterrichtsstunden intensiv mit der Europäischen Union, ihren Institutionen und den politischen Entscheidungsprozessen. Dadurch konnten sie die Programmpunkte in Brüssel nicht nur erleben, sondern auch fachlich einordnen und kritisch reflektieren.
Vier Schülerinnen hielten ihre Eindrücke, Begegnungen und Erfahrungen anschließend in einem Bericht fest, den wir nachfolgend veröffentlichen. Er vermittelt persönliche Einblicke in eine Reise, die den Auftakt für weitere europäische Begegnungen an der Gesamtschule Schermbeck markiert.
Ein Video mit Eindrücken und Höhepunkten der Fahrt ist zudem auf dem YouTube-Kanal der Gesamtschule Schermbeck zu finden.
Europa hautnah – ein Erfahrungsbericht
Vier Tage lang konnten zehn Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase der Gesamtschule Schermbeck gemeinsam mit zehn Jugendlichen des Bundesgymnasiums Gleisdorf in Österreich die Europäische Union hautnah erleben. Begleitet wurden sie von jeweils zwei Lehrkräften.
Auf dem abwechslungsreichen Programm standen unter anderem Besuche im Steiermark-Büro, im Haus der Europäischen Geschichte, im Parlamentarium sowie im Europäischen Parlament.
Ein besonderer Höhepunkt war das Gespräch mit zwei Europaabgeordneten. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an die Politiker zu richten und mehr über deren Arbeit zu erfahren. Außerdem durften sie eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus verfolgen und erhielten so Einblicke in die parlamentarische Arbeit der Europäischen Union.
Am letzten Tag konnten die Jugendlichen ihr neu erworbenes Wissen in einem Planspiel anwenden. Sie schlüpften selbst in die Rolle von Europaabgeordneten, diskutierten über einen Gesetzesvorschlag und stimmten schließlich darüber ab.
Neben dem offiziellen Programm blieb auch Zeit, Brüssel auf eigene Faust zu erkunden. Ein gemeinsamer Ausflug in die historische Stadt Brügge bildete den Abschluss der Reise.
Die Teilnehmer bedanken sich bei Erasmus+. Nur durch die finanzielle Förderung konnte die Fahrt stattfinden. Ein besonderer Dank gilt außerdem allen Lehrkräften und Organisatoren, die mit großem Engagement zum Gelingen dieser Reise beitrugen.
Fatema, Serina, Janneke und Livana























