Großer Medienauflauf am Donnerstag vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf. Das Gericht hat entschieden: Die Wölfin „Gloria von Wesel“ wird nicht entnommen.

Es ging um Wölfin Gloria, die in jüngster Vergangenheit bei dem Schäfer Kurt Opriel im Kreis Wesel 26 Tiere gerissen hat. Ein Problemwolf, dass sagen die Schäfer am Niederrhein, die ihre Existenz durch die Wölfin Gloria bedroht sehen. Für den Schäfer ist eine artgerechte Schafhaltung nicht mehr möglich. Bereits vor Kurzen hat Opriel für seine Tiere einen Stall gekauft. Die Kosten dafür in Höhe von 150.000 Euro hatte er aus eigener Tasche bezahlt.

Statements nach dem Urteil von Kurt Opriel, Kläger und Schäfer aus Hünxe, Rechtsanwalt Dr. Stefan Steinkühler und Matthias Rittmann, Schäfer und BürgerForum Gahlen Wolf.

Landrat Ingo Brohl Kreis Wesel hat zum Urteil Stellung bezogen

Wölfin GW954f: Verwaltungsgericht Düsseldorf weist Klage ab
Landrat Ingo Brohl: „Durch das Urteil haben wir nun Rechtsklarheit. Bei allen berechtigten persönlichen Sichtweisen und der vorhandenen Emotionalität, mit der die Diskussion um die Wölfin geführt wird, trägt der Richterspruch hoffentlich zu einer gewissen Versachlichung bei.“

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Innerhalb eines Monats ab Zustellung des Urteils können Rechtsmittel eingelegt werden.

Zu den Aussagen vom Kreis Wesel und LANUV folgt ein weiterer Bericht!