Timo Gätzschmann, Bürgermeisterkandidat von Die PARTEI OV Schermbeck nimmt Stellung zu einer Pressemitteilung von den Grünen Schermbeck sowie auch auf Grund der Berichterstattung der Rheinischen Post bezüglich seines Engagements im Rahmen der Initiative „Wir für Schermbeck“

Liebe Schermbeckerinnen, liebe Schermbecker,

aufgrund der aktuellen Presseartikel und der Pressemitteilung der Grünen, muss ich mich leider zu einer Thematik äußern, die mich persönlich sehr traurig macht.

Wie viele bereits mitbekommen haben, verteilt die Gemeinde Schermbeck momentan Gesichtsmasken an Schermbecker Bürger. In die Aktion ist indirekt auch die von uns gegründete Initiative „Wir für Schermbeck“ involviert.

Ich schreibe „indirekt“, weil wir lediglich unseren E-Mail-Verteiler genutzt haben, um Helfer für diese Aktion zu finden. Bis gerade eben war das auch die einzige Information, die ich dazu hatte. Tatsächlich musste ich mein Telefon in die Hand nehmen, um herauszubekommen wie diese Aktion mit mir in Verbindung gebracht werden konnte.

90-100 Helfer im Einsatz

Mike Rexforth hat mir zum Glück ein paar Infos über den Ablauf der Aktion gegeben, denn bis dato wusste ich lediglich, dass über unseren Verteiler Helfer gesucht wurden. Denn genau für so etwas ist der Verteiler u.a. auch gedacht. Im Verteiler sind mittlerweile etwa 90-100 Helfer gelistet, die sich ehrenamtlich für unsere Gemeinde einsetzen. Viele davon sind mittlerweile dank der Unterstützung der Gemeindeverwaltung auch offizielle ehrenamtliche Helfer und bei der Gemeinde als solche registriert.

Bestürzt über Pressemitteilung der Grünen

Ich bin wahnsinnig glücklich darüber, dass wir so viele Freiwillige haben, die sich für unsere Gemeinschaft einsetzen. Umso bestürzter war ich jedoch, als ich die Pressemitteilung der Grünen gelesen habe. Auch wenn ich es gerne gemacht hätte, habe ich keine einzige Maske der Gemeinde an irgendjemanden verteilt.

Die Aktion wurde vollumfänglich von der Gemeinde koordiniert, in diese Koordination war ich nicht involviert. Ich habe lediglich mein okay gegeben, unseren Verteiler für diese Aktion zu nutzen.

Datenschutzerklärung wurde abgegeben

Die datenschutzrechtliche Kritik kann ich genauso wenig verstehen, ich weiß zwar nicht genau, wie es abgelaufen ist, aber Mike Rexforth hat mir versichert, dass jede/r Helfer/in der/die involviert ist und war, eine vollumfängliche Datenschutzerklärung abgegeben hat. Ich sehe keinen Grund, an dieser Aussage zu zweifeln.

Bis gestern dachte ich tatsächlich auch, vielleicht war das ein wenig naiv, dass es mir gelingt die aktuelle politische Situation aus der Aktion „Wir für Schermbeck“ herauszuhalten. Aber ich bin davon ausgegangen, dass jedem klar sein sollte, dass man wohl kaum gemeinsame Sache mit dem Bürgermeister macht, gegen den man antritt, wenn es nicht zum Wohle der Gemeinschaft wäre.

Gedanken der Grünen ist absurd

Im Umkehrschluss würde Mike Rexforth, als aktueller Bürgermeister und somit Oberhaupt der Verwaltung, mir kaum freiwillig eine Plattform für Wahlwerbung geben. Allein dieser Gedanke der Grünen ist absurd. In Zeiten wie diesen gilt es an einem Strang zu ziehen, unabhängig davon, welcher Partei man vielleicht angehört.

Wir alle müssen gemeinsam das Ziel verfolgen, diese schwere Zeit bestmöglich zu überstehen. Von einer humanistisch geprägten Partei wie den Grünen, hätte ich ein solch populistisches Verhalten, wie man es eigentlich nur von der AfD kennt, normalerweise nicht erwartet.

Grüne hätten selber etwas tun können

Anstatt sich irgendwelche Anschuldigungen auszudenken, hätten die Grünen die Zeit nutzen können, um selbst etwas zu tun. Ich bin mir sicher, in der Zeit hätte man durchaus ein paar Masken nähen können. Als politische Partei sollte man außerdem in der Lage sein, erst einmal Informationen zu sammeln, bevor man etwas von sich gibt. Dies scheint nicht der Fall gewesen zu sein, ansonsten hätten die Grünen mich mit dieser Aktion auch nicht in Verbindung gebracht.

Masken aus eigenem Bestand

Bevor die Grünen oder sonst jemand ein Foto verbreiten, in dem sich Menschen für Masken bedanken, die ich gespendet habe, möchte ich dem direkt vorgreifen. Die von mir gespendeten Masken an die Mitarbeiter des Marienheims in Schermbeck stammen aus meinem eigenen Bestand, nicht aus dem der Gemeinde. Ich habe vor der Krise vorsorglich 50 Masken gekauft. Da andere Menschen diese Masken aber gerade dringender brauchen als ich, habe ich sie abgegeben.

Danke an alle Ehrenamtliche

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die sich in dieser Zeit für andere einsetzen. Ich bin mir sicher, dass nicht nur die Helfer der Initiative „Wir für Schermbeck“ helfen, sondern auch viel andere Schermbecker, von denen ich garnichts weiß. Ich bin stolz zu sehen, wie unsere Gemeinde in solchen Zeiten zusammenhält, ich hoffe, dass dieser Zusammenhalt auch nach der Krise weiter bestehen bleibt.

Vielen Dank

Timo Gätzschmann“           

Vorheriger ArtikelFeuerwehr musste Hecke löschen
Nächster ArtikelCorona: Sind Schwangere und Babys gefährdet?
celawie
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Schermbeck-Online zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Bitte den vollständigen Vor- und Nachnamen eintragen