Viele Frauen sind derzeit in Zeiten der Coronakrise beunruhig und fragen sich, ist mein ungeborgenes Kind gefährdet?

Wie gefährlich ist das Virus dieser für Mutter und das ungeborene Kind?

Nein, so heißt die gute Mitteilung vom Robert Koch Institut. Es bestehe kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Das RKI bezieht sich auf die aktuell basierenden Daten und Fallberichten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Daten aus China. Diese haben laut RKI gezeigt, dass Schwangere nach bisherigen Erkenntnissen aus China kein erhöhtes Risiko gegenüber nicht schwangeren Frauen haben.

Ungeborendes Kind in der Coronakrise
Foto: Petra Bosse

Verglichen wurden hier der gleiche Gesundheitsstatus der jeweiligen schwangeren Frauen. Allerdings heißt es auch, dass, „eine Immunreaktionen bei Neugeborenen einer Übertragung im Mutterleib nicht ausgeschlossen werden könne“.

Fallberichten aus China jedoch haben in den 20 vorliegenden Fällen gezeigt, dass die Kinder COVID-positiver Mütter nach der Geburt keine Krankheitszeichen aufwiesen. Bisher gebe es auch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch.

Ebenfalls sei bei Kindern bislang über kein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf berichtet worden.

Dennoch rät das RKI, dass Schwangere sich an dieselben Vorsichtsmaßnahmen halten, welche auch als Schutz vor Grippe-Infektionen für die gesamte Bevölkerung empfohlen werden.

Dazu gehören in erster Linie häufiges, gründliches Händewaschen, Abstand halten und der Verzicht auf Begrüßungen mit Handschlag.

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