Das etwa im Jahre 1953 entstandene Foto zeigt Willi Erley mit seiner Schwester Friedchen. Mit dem abgebildeten Opel-P4, der noch das Kennzeichen der Britischen Besatzungszone trug, besuchte Willi Erley seine Kunden.

Willi Erley hatte 1926 als Kaufmann bei der Gelsenkirchener Firma Küppersbusch begonnen. In dieser Firma avancierte Erley bis zum Generalvertreter für Großkochanlagen im Raum Westfalen, wobei er Bundeswehr-Standorte ebenso belieferte wie Krankenhäuser und Hotels. Erley war unter anderem Lieferant für das Dorstener Elisabeth-Krankenhaus. — Seit 1948 trugen Autos einen Ländercode. Das B stand für Britische Zone, das R für Nordrhein-Westfalen. Am 1. Juli 1956 wurde das heutige Code-System eingeführt. Es besitzt eine Buchstabenkennung für den jeweiligen Landkreis oder die Stadt.

Schermbeck, Willi Erley

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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