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Kanalbau Grundschulstandort Schermbeck startet in der Martin-Luther-Straße

Für den Neubau des zentralen Grundschulstandortes Schermbeck beginnen ab dem 20. Mai weitere Kanalbauarbeiten in der Martin-Luther-Straße. Betroffen sind unter anderem die Zufahrt zum Ärztehaus sowie Stellplätze im Bereich der KiTa. Verkehrsteilnehmer müssen in den kommenden Wochen mit Einschränkungen rechnen.

Die ersten Tiefbauarbeiten für die Regenwasserableitung auf dem Gelände des neuen zentralen Grundschulstandortes Schermbeck sind bereits abgeschlossen. Nun folgt der nächste Bauabschnitt zur kanaltechnischen Schmutzwasseranbindung an die bestehende öffentliche Kanalisation.

Kanalbau Grundschulstandort Schermbeck beginnt am 20. Mai

Die Arbeiten starten laut Gemeinde auf Höhe der Parkplatzzufahrt des Ärztehauses an der Martin-Luther-Straße und verlaufen in Richtung Weseler Straße. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Bernemann GmbH aus Recklinghausen.

Für die Bauarbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Martin-Luther-Straße erforderlich. Dadurch kommt es zeitweise zu Einschränkungen im Bereich der KiTa sowie des Ärztehauses. Auch Stellplätze vor beiden Einrichtungen entfallen vorübergehend.

Weitere Sperrung an der Weseler Straße geplant

Die Arbeiten innerhalb der Martin-Luther-Straße sollen etwa zwei Wochen dauern. Anschließend ist ab voraussichtlich 1. Juni 2026 die Straßenquerung im Bereich der Weseler Straße vorgesehen. Dort wird ebenfalls eine halbseitige Sperrung eingerichtet.

Der Verkehr wird in diesem Zeitraum per Ampelschaltung geregelt.

Einschränkungen durch Bauarbeiten möglich

Während der gesamten Bauzeit kann es laut Gemeinde zeitweise zu Staubentwicklungen, Fahrbahnverschmutzungen und erhöhtem Lärm kommen.

Altstadtfest Dorsten 2026: Ausflugstipp für Schermbeck

Das Dorstener Altstadtfest ist auch für Schermbecker ein nahes Ziel fürs Wochenende: Vom 12. bis 14. Juni 2026 gibt es in der Innenstadt Musik, Märkte, Familienprogramm und einen verkaufsoffenen Sonntag.

Das Festwochenende steht in diesem Jahr im Zeichen des 775-jährigen Stadtjubiläums Dorsten. Geplant sind unter anderem ein Hansemarkt, ein Weinmarkt auf dem Kirchplatz St. Agatha, Live-Musik auf mehreren Bühnen, ein Chorfestival, Kinderprogramm, Hollandmarkt und ein verkaufsoffener Sonntag.

Für Besucher aus Schermbeck ist das Altstadtfest vor allem als kurzer Ausflug in die Nachbarstadt interessant. Viele Programmpunkte liegen zentral in der Dorstener Altstadt, unter anderem am Marktplatz, auf dem Platz der Deutschen Einheit und rund um die Wall- und Grabenanlage.

Was am Freitag geplant ist

Am Freitag, 12. Juni, beginnt das Programm um 16 Uhr mit einem Sundowner auf dem Platz der Deutschen Einheit. Um 17.45 Uhr wird das Altstadtfest eröffnet. Abends treten unter anderem die Ugly Boys, DJ Salvatore Mancuso und die Band Cop Connections auf.

Samstag mit Hansemarkt und Chorfestival

Am Samstag, 13. Juni, startet um 11 Uhr der Hansemarkt. Dazu kommen eine Fundsachenversteigerung, Musikprogramm und das Dorstener Chorfestival. Abends stehen unter anderem eine Schlagernacht und die Band Pink Panta auf dem Programm.

Sonntag mit Familienprogramm

Am Sonntag, 14. Juni, geht das Programm mit Hansemarkt, Hanserundgang, Kinderliedern, Bürgermeister-Talk, Schützenkapelle Rhade und Dorsten-Film weiter. Von 13 bis 18 Uhr ist außerdem verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt.

Kurzüberblick

Termin: 12. bis 14. Juni 2026
Ort: Dorstener Innenstadt
Geeignet für: Ausflug, Familienprogramm, Musik, Märkte und Stadtfest
Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr

Grundlage dieses Beitrags ist ein zuerst am 21.05.2026 auf Dorsten Online erschienener Bericht.

Demenz-Pflegekurs in Dorsten auch für Angehörige aus Schermbeck

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten bietet im Juni wieder einen kostenfreien Pflegekurs für Angehörige von Menschen mit Demenz an. Das Angebot kann auch für Familien aus Schermbeck interessant sein.

Kurs startet am 1. Juni

Der Kurs beginnt am Montag, 1. Juni, von 17 bis 21 Uhr. Zwei weitere Termine finden am 8. und 15. Juni jeweils zur gleichen Uhrzeit statt.

„Wir möchten Angehörige von demenziell erkrankten Menschen dabei unterstützen, den Alltag mit ihnen zu verbessern und diese bestmöglich zu verstehen“, erklärt Pflege-Trainerin Yvonne Sulz. Sie ist gemeinsam mit Pflege-Trainerin Britta Bellendorf Ansprechpartnerin für Interessierte.

Anmeldung beim Team Familiale Pflege

Anmeldungen nimmt das Team der Familialen Pflege telefonisch unter 02362 29-50876 oder per E-Mail unter [email protected] entgegen.

Dieser Beitrag erschien zuerst am 15.05.2026 auf Dorsten Online. Autor: Dorsten-Online.de.

DRK-Blutspende in Schermbeck am 28. Mai

Das Deutsche Rote Kreuz lädt für Donnerstag, 28. Mai 2026, zur Blutspende nach Schermbeck ein. Die Aktion läuft von 15 bis 19.30 Uhr im evangelischen Jugendheim an der Kempkesstege 2.

DRK bittet um Blutspenden vor Feiertagswochenenden

Blutspenden sind unverzichtbar, weil künstliches Blut nicht hergestellt werden kann. Jede freiwillige Spende zählt, damit Patienten auch in Ferienzeiten und rund um verlängerte Wochenenden versorgt werden können.

Das DRK ruft deshalb zur Teilnahme auf: „Kommen Sie zur Blutspende! Jeder ist herzlich willkommen, gerne auch Erstspender und Wiedereinsteiger“. Seit 2023 gibt es keine obere Altersgrenze mehr.

Terminbuchung und Imbiss nach der Spende

Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet das DRK darum, vorab online einen Termin zu vereinbaren: www.blutspende.jetzt.

Nach der Spende reicht das Betreuerteam vor Ort einen Imbiss.

Rathaus und Bauhof wegen Schulung zeitweise geschlossen

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Das Rathaus und der Bauhof der Gemeinde Schermbeck bleiben wegen einer internen Mitarbeiterschulung an zwei Terminen zeitweise geschlossen.

Schließzeiten im Überblick

Betroffen sind Donnerstag, 28. Mai 2026, von 13.30 Uhr bis 15.15 Uhr sowie Montag, 8. Juni 2026, von 10.15 Uhr bis 11.45 Uhr.

Die Gemeinde Schermbeck bittet darum, Anliegen entsprechend zu planen und gegebenenfalls auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Kinderschützenfest Schermbeck 2026: Programm und Rückblick

Das Kinderschützenfest Schermbeck 2026 fand am 13. Juni statt. Vorab hatte die Kiliangilde Schermbeck Familien zu Spielen, Aktionen und traditionellem Königsschießen eingeladen. Inzwischen steht auch fest, wer das Kinderkönigspaar 2026 bildet.

Das Organisationsteam hatte am Samstag, 13. Juni 2026, von 13 bis 17.30 Uhr zum Kinderschützenfest in Schermbeck eingeladen. Das Angebot richtete sich vor allem an Kinder im Grundschulalter und ihre Familien.

Königin Hanna Rexforth und König Niklas Redeker beim Kinderschützenfest der Kiliangilde Schermbeck
Königin Hanna Rexforth und König Niklas Redeker mit ihren Ehrendamen und Ehrenherren Julian Evers, Emma Kahnert und Alena Thomann. Anton Thomann konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Fototermin teilnehmen. Foto: Kiliangilde Schermbeck

Das war das Programm beim Kinderschützenfest 2026 in Schermbeck

Auch 2026 stand beim Kinderschützenfest in Schermbeck wieder das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Die Kinder konnten sich auf verschiedene Spiel- und Mitmachaktionen freuen. Neben neuen Geschicklichkeitsspielen kehrten auch beliebte Programmpunkte aus dem Vorjahr zurück.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Angeboten wurden Kuchen, Getränke und Speisen vom Grill. Erstmals gab es zudem einen Slush-Eis-Stand, der an einem Frühsommertag für Erfrischung sorgen sollte.

Entenrennen kehrt nach großem Zuspruch zurück

Nach der positiven Resonanz im Jahr 2025 war auch das Entenrennen erneut Teil des Programms. Die kleinen Rennenten konnten wieder bis zum Start erworben werden. Auf den Gewinner wartete ein Gutschein im Wert von 50 Euro.

Kinderschützenfest Kiliangilde Schermbeck

Königsschießen als Höhepunkt des Nachmittags

Ein besonderer Programmpunkt blieb das traditionelle Schießen um die Königswürde. Zunächst wurden die Insignien ausgeschossen, bevor anschließend die Entscheidung um die Königswürde fiel.

Unterstützt wurde das Kinderschützenfest erneut von der Kiliangilde Schermbeck, den Schermbecker Sportschützen sowie dem Superheldenteam.

Das Organisationsteam mit Tanja und Sophie Dunzel hatte sich im Vorfeld auf viele Besucher sowie auf einen fröhlichen Nachmittag für die ganze Familie gefreut.

Wie das Fest gelaufen ist, steht im Bericht Jan Nikolaus Tombers und Annalie Simons sind das neue Kinderkönigspaar in Schermbeck. Weitere Berichte und das Programm zum Kilian-Schützenfest Schermbeck 2026 stehen auf der Kilian-Schermbeck-Sonderseite.

Festschrift des Heimatvereins Gahlen startet in den Verkauf

Die neue Festschrift zum 75-jährigen Bestehen des Heimatvereins Gahlen ist fertig. Am Dienstag, 26. Mai, startet die Ausgabe an die Spender und zugleich der Verkauf des 600 Seiten starken Coffee-Table-Books.

600 Seiten Dorfgeschichte aus Gahlen

Nach längerer Wartezeit hat die vierte Festschrift des Heimatvereins Gahlen die Druckstraße verlassen. Das großformatige Buch blickt auf die vergangenen fünf Jahre im Lippedorf zurück und zeigt das Dorfleben mit vielen Bildern.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen aus Gahlen, die sich in Gruppen, Vereinen und Initiativen engagieren. Redakteur der Festschrift ist Helmut Scheffler.

Festschrift 75 Jahre Heimatverein Gahlen
Die neue Festschrift zum 75-jährigen Bestehen des Heimatvereins Gahlen. Foto: Heimatverein Gahlen

Ausgabe und Verkaufsstart am 26. Mai

Die erste Möglichkeit zur Abholung besteht am Dienstag, 26. Mai 2026, im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Gahlen. Zwischen 17.30 und 19.30 Uhr übergeben Helmut Scheffler und der Vorstand des Heimatvereins die reservierten Exemplare persönlich an die Spender.

Auch wer kein reserviertes Exemplar hat, kann die Festschrift an diesem Termin erwerben. Der Preis liegt dank der Unterstützung vieler Spender bei 40 Euro und damit unterhalb der Produktionskosten.

Weitere Exemplare in der Volksbank-Filiale Gahlen

Nach dem Verkaufsstart kann die Festschrift zu den Öffnungszeiten der Volksbank Schermbeck eG in der Filiale Gahlen abgeholt oder gekauft werden. Für die Spender ist ihr Exemplar reserviert.

Darüber hinaus hat der Heimatverein Gahlen weitere rund 100 Exemplare als erste Auflage geordert, die verkauft werden können.

Dank an Unterstützer

Der Heimatverein bedankt sich für die finanzielle Unterstützung besonders bei der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe, der Volksbank Schermbeck eG, Westenergie und der Gemeinde Schermbeck.

Der Verein hatte im vergangenen Jahr bereits zum Jubiläumswochenende an der Ollen Schuer eingeladen. Zuletzt berichtete Schermbeck-Online auch über die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Gahlen.

Ökumenischer Gottesdienst und Fronleichnamsprozession in Schermbeck

In Schermbeck stehen Ende Mai und Anfang Juni zwei kirchliche Termine an. Am Pfingstmontag, 25. Mai, wird ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Am Donnerstag, 4. Juni, folgt die Fronleichnamsprozession.

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Der ökumenische Gottesdienst beginnt am Montag, 25. Mai, um 11 Uhr in der Georg-Kirche. Die Feier gehört in Schermbeck zur lebendigen Tradition am Pfingstmontag und setzt ein Zeichen für die Einheit der Christen.

Fronleichnamsprozession startet am Pfadfinderhaus

Die Fronleichnamsprozession führt in diesem Jahr vom Pfadfinderhaus zur Kirche. Beginn ist am Donnerstag, 4. Juni, um 10 Uhr am Pfadfinderhaus. Anschließend findet der Gottesdienst in der Kirche statt.

Die Kommunionkinder dieses Jahres sind eingeladen, in ihrer Kommunionkleidung an der Prozession teilzunehmen.

Auch im vergangenen Jahr wurde die Fronleichnamsprozession in Schermbeck angekündigt und begleitet.

Kontakt

Die Informationen wurden von Pfarrer Xavier Muppala, Katholische Kirchengemeinde St. Ludgerus, übermittelt. Er ist mobil unter 0151 50409464 erreichbar.

Mike Rexforth erlebt Steinmeier-Besuch in Dorsten als beeindruckenden Tag

Der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Dorsten hat am Dienstag zahlreiche Menschen in die Innenstadt gezogen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender absolvierte das Staatsoberhaupt ein umfangreiches Programm rund um Demokratie, Erinnerungskultur und Ehrenamt. Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth nahm gemeinsam mit Raesfelds Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie Rekens Bürgermeister Manuel Deitert an dem besonderen Tag teil.

Walter Steinmeir in Dorsten
Spontnes Selfie mit Jugendlichen in der Innenstadt. Foto: Petra Bosse

Steinmeier würdigt Engagement und Demokratie

Bereits beim ökumenischen Gottesdienst in der St. Agatha Kirche fand Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier deutliche Worte zur Bedeutung des gesellschaftlichen Engagements.

„Man kann spüren, dass hier in Dorsten nicht nur der Glaube lebendig ist, sondern auch das Engagement von Menschen miteinander und füreinander“, sagte Steinmeier.

Foto: Petra Bosse

Mit Blick auf die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen erklärte der Bundespräsident außerdem: „Hier packen Menschen an, um gemeinsam Erinnerung zu pflegen und zu bewahren, um Benachteiligten zu helfen, um Teilhabe für alle zu ermöglichen.“

Besonders eindringlich war sein Appell zur Demokratie: „Demokratie ist eben nicht nur Kopfsache. Sie braucht Menschen, die sich einbringen, die mitmachen, die sie zu ihrer Sache machen.“

Umfangreiches Programm in der Dorstener Innenstadt

Zum Besuchsprogramm gehörten unter anderem das Reinigen von Stolpersteinen, ein Besuch des Jüdischen Museums, Gespräche mit Schülerinnen und Schülern vom St. Ursula-Gymnasium sowie eine Rikscha-Fahrt durch die Altstadt. Den Abschluss bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der St. Agatha Kirche.

Foto: Petra Bosse

Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen zeigte sich das Ehepaar Steinmeier während des gesamten Tages sehr bürgernah. Neben Kräften der Polizei waren auch Mitarbeitende des Bundeskriminalamtes sowie Personenschützer im Einsatz. Bereits vor Beginn der Veranstaltungen kontrollierten Sprengstoffhunde des Bundeskriminalamtes unter anderem die Kamerataschen der Journalistinnen und Journalisten.

Dennoch blieb die Atmosphäre entlang des gesamten Besuchs friedlich und herzlich. Immer wieder nahm sich der Bundespräsident Zeit für Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie spontane Fotos mit Jugendlichen.

Foto: Petra Bosse

Rexforth lobt Nähe, Atmosphäre und starkes Zeichen für Demokratie

„Der Besuch des Bundespräsidenten in Dorsten war für mich ein rundum gelungener und beeindruckender Tag. Mein besonderer Dank gilt der Stadt Dorsten und insbesondere Bürgermeister Tobias Stockhoff für die Einladung und die hervorragende Organisation“, erklärte Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth.

Besonders bewegt habe ihn die friedliche, respektvolle und herzliche Atmosphäre, mit der die Menschen dem Staatsoberhaupt begegnet seien. Ebenso beeindruckend seien die Offenheit, Freundlichkeit und Nahbarkeit gewesen, die der Bundespräsident und seine Ehefrau ausgestrahlt hätten.

„Sehr beeindruckt hat mich außerdem die starke Präsenz der Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Petrinum sowie des St. Ursula-Gymnasiums. Es war schön zu erleben, mit welcher Offenheit und zugleich spürbaren Überraschung die jungen Menschen auf die große Nähe und Zugewandtheit des Bundespräsidenten reagiert haben“, sagte Rexforth.

Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth beim Besuch von Bundespräsident Steinmeier in Dorsten
Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth (2. v.l.) nahm gemeinsam mit weiteren Bürgermeistern aus der Region, Dirk Kuhmann li. (Raesfeld), Manuel Deitert (Reken) und Jan Heppner (stellv. Bürgermeister Dorsten) am Besuch von Bundespräsident Steinmeier in Dorsten teil. Foto: Petra Bosse

Gerade solche Begegnungen blieben sicherlich vielen Jugendlichen lange in Erinnerung. Ein besonderer Höhepunkt sei für ihn zudem der ökumenische Gottesdienst zum Abschluss des Besuchs gewesen. Dass ein solcher Gottesdienst Teil eines Staatsbesuchs sei, sei keineswegs selbstverständlich und zugleich ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt und gemeinsame Werte in der heutigen Zeit.

„Gerade die Würdigung des Grundgesetzes und des Ehrenamtes durch den Bundespräsidenten sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff hat deutlich gemacht, wie wichtig gesellschaftliches Engagement und Gemeinschaft für unser Land sind“, betonte Rexforth.

Sprengstoff Hunde im Einsatz beim Besuch von Walter Steinmeier in Dorsten.
Sprengstoff Hunde im Einsatz beim Besuch von Walter Steinmeier in Dorsten.

Außerdem habe er sich sehr darüber gefreut, viele Bürgermeisterkollegen, Vertreter des Bundestages sowie zahlreiche Vereine und Organisationen zu treffen, die diesem besonderen Tag einen würdigen und lebendigen Rahmen gegeben hätten.

Bürgermeister aus der Region begleiten den Besuch

Neben Mike Rexforth begleiteten auch Dirk Kuhmann sowie Manuel Deitert den Besuch des Bundespräsidenten in Dorsten.

Foto: Petra Bosse

Für einen emotionalen Abschluss sorgte nach der Andacht vor der St. Agatha Kirche die Schützenkapelle Rhade. Mit einem musikalischen Ständchen begrüßten die Musiker den Bundespräsidenten und seine Ehefrau. Dabei erklang auch das Steigerlied „Glück auf“.

Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer begeistert Schermbecker Teilnehmer

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23 Radfahrerinnen und Radfahrer aus Schermbeck machten sich früh am Morgen auf den Weg zur Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer. Organisiert wurde die Tour von der Kirchengemeinde St. Ludgerus. Bei bestem Wetter und guter Stimmung wurde der Tag für viele Teilnehmer zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Bereits um 6 Uhr traf sich die Gruppe auf dem Rathausvorplatz in Schermbeck, um gemeinsam zur Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer aufzubrechen. Vor dem Start sprach Pastor Xavier Muppala, der selbst mitradelte, ein kurzes Gebet für eine sichere Fahrt. Bei frischen sieben Grad und aufgehender Sonne begann anschließend die rund 50 Kilometer lange Tour.

Gut vorbereitet nach Kevelaer

Maria und Richard Jöhren hatten die Strecke im Vorfeld ausgearbeitet und getestet. Saskia und Max Jöhren begleiteten die Gruppe mit einem Fahrzeug, um bei möglichen Pannen oder Notfällen helfen zu können.

Mit kurzen Verpflegungspausen in Büderich und in der Sonsbecker Schweiz erreichten alle Teilnehmer gegen 10 Uhr ohne Zwischenfälle Kevelaer. Dort blieb zunächst Zeit für ein gemeinsames Frühstück, bevor um 11 Uhr in der Beichtkapelle ein Gottesdienst gefeiert wurde.

Fahrradwallfahrt-St. Ludgerus-Kevelaer
Foto: St. Ludgerus Schermbeck

Große Wallfahrtsgruppe aus Schermbeck

Auch Gemeindemitglieder, die nicht mit dem Fahrrad fahren konnten, nahmen an der Wallfahrt teil. Für sie hatte die Kirchengemeinde einen Bus organisiert. So kam in Kevelaer eine große Wallfahrtsgruppe aus Schermbeck zusammen, die nach der Messe noch Zeit hatte, den bekannten Wallfahrtsort zu erkunden.

Kevelaer gilt seit dem 17. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte Deutschlands. Bekannt ist die Stadt unter anderem für die Gnadenkapelle und die Marienbasilika.

Viele Teilnehmer radelten auch zurück

Für die Rückfahrt stand den Fahrradpilgern der Bus mit Fahrradanhänger zur Verfügung. Viele Teilnehmer entschieden sich jedoch dafür, auch den Rückweg mit dem Fahrrad anzutreten und kamen am Ende wohlbehalten wieder in Schermbeck an.

Von den Teilnehmern gab es viel Lob für die Organisation und die ausgewählte Strecke. Besonders die Fahrt in den frühen Morgenstunden, die blühenden Rapsfelder und die Gespräche unterwegs machten den Tag für viele zu einem besonderen Erlebnis. Das Fazit der Gruppe fiel daher eindeutig aus: „Gern wieder!“

Neue Hörstation erinnert an den alten Dammer Bahnhof

Am alten Dammer Bahnhof ist am 18. Mai 2026 eine neue Hörstation offiziell eröffnet worden. Direkt an der früheren Bahntrasse, zwischen den Knotenpunkten 21 und 22, können Radfahrer und Spaziergänger nun nicht mehr nur an der vorhandenen Raststelle mit Bank und Infotafel verweilen, sondern sich die Geschichte dieses besonderen Ortes auch anhören.

Eingebunden in die Schermbeck-App

Die Hörstation ist bereits digital in die Schermbeck-App eingebunden und dort unter den „Lieblingsorten“ als „Hörstation am Dammer Bahnhof“ zu finden. Über den vor Ort angebrachten QR-Code gelangen Besucher direkt zu den Audioinhalten. Die einzelnen Beiträge der mittlerweile rund 70 Hörstationen dauern zwischen zwei und sechs Minuten und machen lokale Geschichte auf einfache Weise zugänglich.

Der alte Dammer Bahnhof ist für viele Menschen in Damm mehr als nur ein ehemaliger Haltepunkt. Bereits im Juli 2017 wurde dort eine kleine Erinnerungsstation eingerichtet. Damals spendete der Turmverein die Bank und übernahm die Regie für das Projekt. Hintergrund war, dass für die Übernahme einer Patenschaft nur Vereine in Frage kamen. Für Hermann Göbel, bis vor wenigen Wochen Präsident des Turmvereins, war schnell klar, dass sich der Verein dieser Aufgabe annimmt.

Gemeinschaftsprojekt mit vielen Beteiligten

Im Herbst vergangenen Jahres brachte Birgit Lensing von der Gemeinde Schermbeck schließlich die Idee ins Spiel, am Hektometerstein eine Hörstation einzurichten. Der Vorschlag stieß sofort auf offene Ohren. Aus der Idee wurde ein Gemeinschaftsprojekt, an dem mehrere Beteiligte mitwirkten.

Rainer Schmidt von creadorado übernahm den QR-Code, Jan Gerrit Zajdel von der Gemeinde gestaltete die Vorlage, Frank Steinbring und Birgit Lensing sprachen die Texte ein. Stefan König von König Werbetechnik übernahm zudem die Fertigung des Schildes.

Hektometerstein als Stück Eisenbahngeschichte

Eine besondere Rolle spielt an diesem Ort der Hektometerstein mit der Aufschrift 28,9. Gefunden wurde er eher zufällig von dem Dammer Malermeister Heinz Neu, der in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs wohnt. Erst durch intensive Nachforschungen stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um den alten Hektometerstein handelt.

Ursprünglich stand dieser etwa 50 Meter östlich des Dammer Bahnhofs. Heute ist er ein sichtbares Stück Eisenbahngeschichte und ein wichtiger Bezugspunkt der neuen Hörstation.

Erinnerung soll modern vermittelt werden

Bei der offiziellen Eröffnung zeigte sich, wie viel ehrenamtliches Engagement, Ortskenntnis und Heimatverbundenheit in dem Projekt steckt. Mitglieder des Turmvereins standen vor Ort ebenso für Fragen zur Verfügung wie Vertreter der Gemeinde. Sie machten noch einmal deutlich, dass die Erinnerung an den alten Bahnhof nicht nur bewahrt, sondern auch zeitgemäß vermittelt werden soll.

Hermann Göbel nutzte die Gelegenheit außerdem, den neuen Song von Peter Braun „Bei uns in Damm“ zu präsentieren. Das Turmlied greift die Verbundenheit mit dem Ort musikalisch auf und passt damit gut zu dem Anliegen der Hörstation, Dammer Geschichte für die Menschen vor Ort und für Besucher erlebbar zu machen.

TC Grün-Weiß Schermbeck schafft den Aufstieg

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Die Formationen des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck haben beim Abschlussturnier der Regionalliga West im Jazz und Modern/Contemporary einen starken Saisonabschluss gefeiert. Für „Statement“ endete die Saison mit dem Gesamtsieg und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga JMC Nord-Ost/West.

„Statement“ steigt souverän auf

„Statement“ tanzte in allen vier Saisonturnieren auf Platz eins und sicherte sich damit souverän den Ligasieg. Auch „T.D.R.“, die Formationsgemeinschaft des TC Grün-Weiß Schermbeck und der TSA des SSV Rhade, überzeugte mit vier zweiten Plätzen und Rang zwei im Gesamtklassement.

Die jüngste Formation „Avalanche“ steigerte sich nach einem geteilten siebten Platz zum Saisonauftakt kontinuierlich. Mit zweimal Rang vier und Platz fünf beim Saisonabschluss erreichte das Team auch im Gesamtklassement einen starken fünften Platz.

Sportwartin lobt den Teamgeist

Sportwartin Caesryn Overkämping zeigte sich besonders stolz auf den Zusammenhalt im Verein:

„Diese Saison war etwas ganz Besonderes für uns. Obwohl unsere drei Formationen gemeinsam – und gleichzeitig gegeneinander – in einer Liga angetreten sind, war von Konkurrenzkampf nichts zu spüren. Im Gegenteil: Sie haben sich gegenseitig lautstark angefeuert und sind von Turnier zu Turnier immer stärker zusammengewachsen. Ich bin einfach nur stolz und dankbar für das dadurch noch größere WIR-Gefühl.“

Trainerteam hebt Zusammenhalt hervor

Auch Vivien Bicker, Jessica Drygalla und Hannah Ollesch aus dem Trainerteam betonten das Miteinander:

„Die Saison war sehr besonders und auch herausfordernd. Es war natürlich sehr schön, dass wir alle zusammen waren und als riesiges Team mit all unseren Tänzerinnen gemeinsam die Saison bestreiten, uns gegenseitig supporten und feiern durften. Man hatte ein echtes Vereinsgefühl. Trotzdem wäre das alles ohne Sebastian Spahn nicht möglich gewesen. Er hat uns sehr viel Arbeit abgenommen – sei es bei der Betreuung oder der Organisation. Ohne seine Hilfe wäre das alles nicht so reibungslos verlaufen.“

Blick auf die Extraschicht

Sebastian Spahn zeigte sich nach dem Abschluss der Saison sehr glücklich:

„Ich bin als Choreograf von allen drei Stücken sehr zufrieden. Wir haben mit allen drei Teams den Klassenerhalt und sogar einen Aufstieg geschafft. Ich freue mich einfach, dass „Statement“ in Herne mit ihrer veränderten Choreografie mit nur sechs Tänzerinnen überzeugen konnte. Leider konnten zwei Tänzerinnen nur aus der Ferne mitfiebern. Bei „T.D.R.“ und „Avalanche“ konnten in dieser Saison dagegen alle Tänzerinnen aufgestellt werden. So ist diese besondere Saison sehr erfolgreich zum Abschluss gekommen. Wir gehen nun auf die „Extraschicht“ zu, die Ende Juni im CreativQuartier Fürst Leopold stattfindet und bereiten uns auf die Herbstsaison vor. Jetzt ist allerdings erst einmal zwei Wochen trainingsfrei. Das haben sich alle verdient.“

Schermbecker Wallfahrer radeln nach Kevelaer

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23 Radfahrerinnen und Radfahrer der Kirchengemeinde St. Ludgerus Schermbeck sind zur Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer aufgebrochen. Die Gruppe startete früh am Morgen am Rathausvorplatz und erreichte den Wallfahrtsort ohne Pannen.

Pastor Xavier Muppala sprach vor dem Start ein Gebet für eine gute und sichere Fahrt und fuhr selbst mit. Bei zunächst sieben Grad, aber sonnigem Wetter führte die rund 50 Kilometer lange Strecke über Büderich und die Sonsbecker Schweiz nach Kevelaer.

Gottesdienst in der Beichtkapelle

Maria und Richard Jöhren hatten den Tourverlauf ausgearbeitet und vorab getestet. Saskia und Max Jöhren begleiteten die Radfahrer mit einem Fahrzeug, um bei Pannen oder Notfällen helfen zu können. Gegen 10 Uhr kam die Gruppe in Kevelaer an. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde um 11 Uhr in der Beichtkapelle Gottesdienst gefeiert.

Auch Gemeindemitglieder, die nicht mit dem Rad fahren konnten, nahmen teil: Für sie hatte die Kirchengemeinde einen Bus gechartert. So kam in Kevelaer eine große Wallfahrtsgruppe aus Schermbeck zusammen.

Viele fahren auch zurück mit dem Rad

Für die Rückfahrt stand der Bus mit Fahrradanhänger bereit. Die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer nutzten jedoch das gute Wetter und fuhren ebenfalls mit dem Rad zurück nach Schermbeck. Das gemeinsame Fazit der Teilnehmenden lautete: „Gern wieder!“

Königsblaue feiern Aufstieg: Schalke-Abend bei Overkämping

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Ganz im Zeichen des FC Schalke 04 stand am 17. Mai der traditionelle Saisonabschluss der „Königsblauen Schermbecker“ auf dem Hof der Gaststätte Overkämping.

Nach einer überaus erfolgreichen Spielzeit und dem bereits vorzeitig gesicherten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga bot der letzte Spieltag den passenden Anlass, es gemeinsam noch einmal richtig krachen zu lassen.

Schalke-Fans feiern Saisonabschluss in Schermbeck

Mit 80 Fans in zwei Bussen nach Gelsenkirchen

Rund 80 Fans aus Schermbeck waren zuvor in zwei Bussen nach Gelsenkirchen gefahren, um in der VELTINS-Arena das abschließende Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig zu verfolgen. Dort erlebten sie einen gelungenen königsblauen Fußballnachmittag. Schalke gewann die Partie mit 1:0, das entscheidende Tor erzielte Adil Aouchiche.

Schalke-Fans feiern Saisonabschluss in Schermbeck

Jubel kannte keine Grenzen

Bereits vor dem Spiel sorgten die Schalker Anhänger für eine begeisternde Atmosphäre. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr. Für die mitgereisten Schermbecker war der Tag weit mehr als ein gewöhnlicher Stadionbesuch. Schon auf der Hinfahrt war die Stimmung bestens, der Heimsieg und die Meisterfeier in der Arena machten den Abend bei Overkämping endgültig zu einem besonderen Erlebnis.

Schalke-Fans feiern Saisonabschluss in Schermbeck

Auch wenn Eintracht Braunschweig das Spiel auf Schalke verlor, gab es am Ende auch für die Niedersachsen Grund zur Erleichterung. Der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gelang trotz Niederlage. Im Mittelpunkt des Tages standen in Schermbeck aber eindeutig die Königsblauen.

Schermbeck feiert einen fröhlichen Kindertag

Bunte Luftballons, lachende Kinder, lange Schlangen vor den Spielständen und überall fröhliche Gesichter: Beim vierten Schermbecker Kindertag verwandelte sich das Rathausgelände am Freitag erneut in ein großes Familienfest. Von 11 bis 16 Uhr wurde gespielt, gebastelt, gelacht und gemeinsam gefeiert – und das komplett kostenlos.

Schon kurz nach Beginn füllte sich der Rathausvorplatz spürbar. Familien nutzten das trockene Wetter, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen. Besonders die große neue Hüpfburg mit Kletterwand zog viele Kinder an. Immer wieder kletterten die Jungen und Mädchen auf den riesigen Affenkopf, während daneben bereits die nächsten Kinder warteten.

Auch an den übrigen Stationen herrschte durchgehend reger Betrieb. Beim Kinderschminken entstanden bunte Schmetterlinge, Tiere und Fantasiefiguren auf den Gesichtern der Kinder. Die Bastelangebote waren fast dauerhaft besetzt, während die Luftballonkünstlerin mit ihren kreativen Figuren für staunende Augen sorgte.

Fotobox, Mini-Roller und Theater im Rathaus

Großer Andrang herrschte außerdem an der Fotobox der Volksbank Schermbeck. Mit verschiedenen Kostümen, Hüten und Accessoires konnten Familien und Kinder dort lustige Erinnerungsfotos machen. Direkt daneben wurde an Kickertischen gespielt oder mit kleinen Elektro-Rollern über den Vorplatz gefahren.

Kinderschminken auf dem Kindertag in Schermebck
Kinderschminken. Foto: Emily Flade

Auch kulinarisch hatte der Kindertag einiges zu bieten: Unter Pavillons gab es kostenlos Popcorn, Zuckerwatte und Slush-Eis. Im Rathaus selbst wartete zusätzlich ein kleines Buffet auf die Besucherinnen und Besucher, an dem sich jeder bedienen konnte.

Ein besonderer Höhepunkt war erneut das Theaterstück „Das NEINhorn“ der Burghofbühne Dinslaken im Ratssaal des Rathauses. Bereits vor den Vorstellungen holten sich viele Kinder draußen ihre Bändchen ab, um einen Platz zu sichern. Insgesamt fanden drei Aufführungen statt, die allesamt gut besucht waren.

Luftballonkünstlerin auf dem Kindertag
Luftballonkünstlerin. Foto: Emily Flade

Im Ratssaal verfolgten zahlreiche Kinder gespannt die Vorstellungen und reagierten begeistert auf die Figuren auf der Bühne. Die Stimmung war ruhig, aufmerksam und gleichzeitig voller Vorfreude.

Bürgermeister lobt Gemeinschaft in Schermbeck

Zur offiziellen Begrüßung richtete Bürgermeister Mike Rexfortheinige Worte an die Besucherinnen und Besucher. Dabei hob er besonders den Zusammenhalt in der Gemeinde hervor:

„Das ist, glaube ich, die Gemeinschaft und Integration. Und das ist gerade in Zeiten von Hektik und Unsicherheit wirklich wichtig, dass wir Gemeinschaft leben.“

Bürgermeisterbegrüßung auf dem Kindertag
Begrüßung von Mike Rexforth und Organisatoren/Sponsoren. Foto: Emily Flade

Rexforth bedankte sich außerdem ausdrücklich beim Organisationsteam und den zahlreichen Ehrenamtlichen, die den Kindertag möglich gemacht hatten. Besonders nannte er Ellen Weber, Katharina Zenker und Annika Dahlhaus, die die Veranstaltung seit Jahren organisieren.

Auch Charlotte Quikwar als Gast vor Ort und lobte das Engagement aller Beteiligten:

„Ich finde das nicht selbstverständlich, dass die Caritas das hier so macht und die Gemeinde das gemeinsam auf die Beine stellt.“

Kostenloses Angebot für alle Familien

Dass sämtliche Angebote kostenlos genutzt werden konnten, war den Veranstaltern besonders wichtig. Möglich gemacht wurde dies erneut durch zahlreiche Spenden von Unternehmen und Privatpersonen aus Schermbeck.

Buffet auf dem Kindertag
Buffet im Rathaus. Foto: Emily Flade

Bereits im Vorfeld hatten die Organisatoren betont, dass der Kindertag bewusst für alle Familien offen sein soll – unabhängig vom Geldbeutel. Vor Ort wurde dieser Gedanke sichtbar gelebt: Überall standen Familien zusammen, Kinder probierten verschiedene Angebote aus und viele Besucher verweilten mehrere Stunden auf dem Gelände.

Kindertag in Schermbeck
Neue Hüpfburg auf dem Rathausparkplatz. Foto. Emily Flade

Rund 40 bis 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass der Tag reibungslos verlief. Unterstützung kam dabei unter anderem von der Gemeinde Schermbeck, dem Caritasverband und der Volksbank Schermbeck.

Viele Besucher nutzten außerdem die aufgestellten Spendenboxen. Denn bereits jetzt hoffen die Organisatoren darauf, dass der Kindertag auch 2027 wieder stattfinden kann.

Am Ende blieb vor allem ein Eindruck: ein lebendiger Rathausvorplatz, viele glückliche Kinder – und ein Kindertag, der einmal mehr gezeigt hat, wie stark der Zusammenhalt in Schermbeck ist.

VdK Gahlen bestätigt Hermann Heiligenpahl als Vorsitzenden

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Der VdK-Ortsverband Gahlen setzt weiter auf Kontinuität: Hermann Heiligenpahl bleibt Vorsitzender. Bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde an der Kirchstraße sprachen ihm die anwesenden Mitglieder erneut einstimmig das Vertrauen aus.

Damit führt der 77-Jährige den Ortsverband für weitere vier Jahre. Heiligenpahl steht seit 2019 an der Spitze des Gahlener VdK, damals hatte er das Amt von Gerd Becks übernommen.

Rückschau auf ereignisreiches Jahr

Insgesamt nahmen 28 Mitglieder an der Versammlung teil. Bevor die Wahlen begannen, ließ der Vorsitzende das zurückliegende Vereinsjahr Revue passieren. Dabei ging es nicht nur um Veranstaltungen wie das Sommerfest und die Feier zum Jahresabschluss, sondern auch um die persönliche Nähe zu den Mitgliedern.

Der Vorstand besuchte kranke Mitglieder zu Hause oder im Krankenhaus und gratulierte zudem älteren Mitgliedern zu besonderen Geburtstagen ab dem 80. Lebensjahr.

Wahlen

Die Wahlleitung lag bei Erika Heckmann vom VdK-Verband Niederrhein. Neben Hermann Heiligenpahl wurden auch die weiteren Vorstandsmitglieder ohne Gegenstimme gewählt. Wolfgang Jörgens bleibt stellvertretender Vorsitzender, Dieter Wulf übernimmt weiterhin die Aufgaben als Kassierer und Schriftführer, Heinz-Emil Lindner bleibt stellvertretender Kassierer und Renate Hartwig wurde erneut als Frauenbeauftragte gewählt. Die Kasse prüfen künftig Peter Kramaczyk, Rita Ruloff, Renate Bülzkämper und Harald Frings. Ein geplanter Vortrag zur Pflegehilfe musste ausfallen. Das Thema soll jedoch nicht gestrichen werden. Die Mitglieder beauftragten den Vorstand, dafür einen neuen Termin zu finden. Auch der Blick nach vorn gehörte zur Versammlung.

Veranstaltungen

Das Sommerfest ist für den 1. August in der Museumsscheune an der Bruchstraße geplant. Zum Jahresabschluss kommt der Ortsverband am 9. Dezember zusammen. Der Gahlener Ortsverband zählt 142 Mitglieder und gehört damit zu den größeren Ortsverbänden im VdK-Kreisverband am Niederrhein. Dieser ist für die Kreise Wesel und Kleve sowie die Stadt Duisburg zuständig und betreut rund 31.000 Mitglieder in 50 Ortsverbänden.

An der Spitze stehen der ehrenamtliche Vorsitzende Dietmar Hohmt und Geschäftsführerin Svenja Weuster, unterstützt von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Die Kreisgeschäftsstelle befindet sich in Rheinberg und ist montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar.

Junger Thron: Königspaar Mathis Balster und Fabia Dierks regieren jetzt in Bricht

Beim Schützenfest in Bricht hat in diesem Jahr ein junger Thron die Regentschaft übernommen. Mathis Balster setzte sich beim Königsschießen mit zwei Schuss und insgesamt 12 Ringen gegen seine Mitbewerber durch und wurde zum neuen Schützenkönig des Schützenvereins Bricht e.V. proklamiert.

An seiner Seite regiert Königin Fabia Dierks. Zum Thron gehören außerdem die Hofdamen Rabea Dierks und Laura Kürschgen sowie Fahnenleutnant Bastian Reßing und Schütze Melvin Cvetkovic.

Der neue Thron der Brichter Schützen 2026
Foto: Ralf Meier

Bei der Proklamation des neuen Königspaares führte Oberst Dennis Schult mit jeder Menge Humor durch den besonderen Moment. Zunächst blickte er auf das scheidende Königspaar Arndt Reßing und Jutta Bärleken zurück und dankte beiden für ein erlebnisreiches Jahr. Der erste stellvertretende Bürgermeister Schermbecks, Ulrich Stiemer, ging in seiner Ansprache auf das Alter des neuen Throns ein. Er würdigte besonders die vielen jungen Menschen, die sich in Bricht im Schützenwesen engagieren und Verantwortung im Verein übernehmen.

Schützenfest Schermbeck-Bricht 2026
Foto: Ralf Meier

Auszeichnung für Carla Unverzagt

Seit 2008 wird der Wettbewerb um die Königswürde bereits eine Woche vor dem eigentlichen Schützenfest im Rahmen eines Familienfestes ausgetragen.Im Rahmen der Feierlichkeiten am Samstag wurden dann auch mehrere Auszeichnungen verliehen. Carla Unverzagt schrieb Vereinsgeschichte. Nach einer starken Leistung im Stechen erhielt sie als erste Frau des Schützenvereins Bricht die grüne Schießschnur mit grüner Eichel. Auch ihr Vater Carsten Unverzagt überzeugte mit einem starken Ergebnis und wurde mit der zweiten Grünen Eichel ausgezeichnet.

Mathis Balster und Fabia Dierks regieren jetzt in Bricht
Foto: Ralf Meier

Nachwuchs spielt große Rolle

Der Nachwuchs spielt in Bricht eine wichtige Rolle. Paul Belling gewann mit 18 Ringen den Jugendpreis in der Altersklasse von 14 bis 17 Jahren. Henry Wiegleb sicherte sich mit 17 Ringen den Juniorenpreis in der Altersklasse von 18 bis 21 Jahren. Damit zeigte sich einmal mehr, dass der Verein nicht nur auf eine lange Geschichte zurückblickt, sondern auch sportlich und personell auf eine starke junge Basis bauen kann.

Mathis Balster und Fabia Dierks regieren jetzt in Bricht
Foto: Ralf Meier

Langjährige Verbundenheit

Ein weiterer feierlicher Augenblick war die Ernennung von Vera Kufferath, Anita Dickmann und Beate Schledorn zu Ehrenschützinnen. Oberst Dennis Schult würdigte ihre langjährige Verbundenheit mit dem Verein, ihre Unterstützung im Hintergrund und ihren Einsatz bei Veranstaltungen. Außerdem wurde Björn-Holger Meyer für 25 Jahre Vorstandsarbeit geehrt. Dennis Schult hob hervor, dass man sich auf ihn stets habe verlassen können, ob an der Fahne, als Schießwart, in der Jugendarbeit oder als tatkräftiger Unterstützer des Vereinslebens.

Zahlreiche Erinnerungen an frühere Regentschaften

Auch ein Blick zurück auf frühere Regentschaften gehörte zur Proklamation. Da es in diesem Jahr nicht viele Jubilare gab, erinnerte Oberst Dennis Schult besonders an die Königspaare vergangener Jahrzehnte. Vor 25 Jahren, beim Schützenfest 2001, regierten Georg Schwane sen. und Bärbel Schneider, die damit als Silberkönigspaar gewürdigt wurden. Das Goldkönigspaar geht auf das Schützenfest 1976 zurück. Damals standen Heinz Engelmann und Christa Jeschner an der Spitze des Brichter Schützenvolkes.

Mathis Balster und Fabia Dierks regieren jetzt in Bricht
Foto: Ralf Meier

Erinnerung an das Diamantenpaar

Noch weiter zurück reicht die Erinnerung an das Diamantenpaar. Vor 60 Jahren, beim Schützenfest 1966, regierten Emil Schledorn und Anni Heger. Dennis Schult betonte, dass diese früheren Majestäten leider nicht mehr unter den Schützen weilen. Auch an das Königspaar von 1961 wurde erinnert: Vor 65 Jahren regierten Karl Leowald und Gunda Schult in Bricht. Während Karl Leowald ebenfalls bereits verstorben ist, konnte Gunda Schult aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen. In Abwesenheit wurde sie zur Eisernen Königin 2026 ernannt.

Mathis Balster und Fabia Dierks regieren jetzt in Bricht
Foto: Ralf Meier

Musikalisch begleitet wurde das Schützenfest vom Tambourcorps Brünen und der Kapelle Einklang Schermbeck, die sowohl beim Festablauf als auch rund um die Proklamation für den passenden Rahmen sorgten.

Das scheidende Königspaar. Foto: Ralf Meier

Königsball und Fortsetzung am Sonntag

Am Abend wurde beim großen Königsball mit der Band „Showtime Company“ weitergefeiert. Am Sonntag geht das Schützenfest um 14.30 Uhr mit dem Antreten am Festplatz weiter. Anschließend folgen der Abmarsch zum amtierenden König und die Aufhängung der Königsscheibe, bevor ab 16.00 Uhr das Käseessen der 2. Kompanie und um 17.30 Uhr der gemütliche Ausklang auf dem Programm stehen.

Schützenfest Bricht 2026: Mathis Balster regiert die Schützen

Bricht hat ein neues Königspaar: Mathis Balster und Fabia Dierks regieren die Schützen in Bricht. Nach dem Vogelschießen stand das neue Königspaar am Samstagnachmittag fest. Ein weiterer Bericht mit Fotos und Eindrücken vom Schützenfest folgt.

Zum neuen Thron gehören Fahnenleutnant Bastian Reßing und Schütze Melvin Cvetkovic. Hofdamen sind Rabea Dierks und Laura Kürschgen.

Flüsschen mit gefährlicher Strömung: Vier Menschen auf der Lippe gerettet

Wieder einmal musste die Feuerwehr auf der Lippe ausrücken, um Menschen aus einer gefährlichen Situation zu retten. Vier junge Erwachsene waren am Vatertag mit einem Kanu auf der Lippe zwischen Dorsten und Schermbeck unterwegs, als ihr Boot kenterte. Die starke Strömung ließ eine Selbstrettung nicht mehr zu.

Kanu in der Strömung gekentert

Nach Angaben der Feuerwehr Dorsten ereignete sich der Unfall am Donnerstagmittag auf der Lippe bei Holsterhausen. Die vier jungen Erwachsenen waren mit einem Kanu unterwegs, als das Boot plötzlich kenterte. Aufgrund der starken Strömung konnten sie sich nicht mehr eigenständig ans Ufer retten.

Ein Strömungsretter brachte die Personen mithilfe eines sogenannten Seabobs aus dem Wasser in Sicherheit. Anschließend wurden sie an Land vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz standen neben der hauptamtlichen Wache mit der Taucherstaffel auch die Löschzüge Holsterhausen und Hervest I.

Schwierige Bedingungen für die Rettungskräfte

Wie die Feuerwehr mitteilte, war die Einsatzstelle nur schwer erreichbar. Neben den Wetterbedingungen erschwerten auch die Uferbereiche und eingeschränkte Zufahrten die Rettungsmaßnahmen.

Wasserrettungen auf der Lippe gelten für Einsatzkräfte regelmäßig als anspruchsvoll. Besonders starke Strömungen und unübersichtliche Uferbereiche können schnelle Rettungen erschweren.

Die Lippe wirkt ruhig, birgt aber Gefahren

Immer wieder nutzen Besucher die Lippe für Kanutouren, Stand Up Paddling oder Freizeitaktivitäten am Wasser. Einsatzkräfte weisen jedoch regelmäßig darauf hin, dass der Fluss vielerorts unterschätzt werde.

Besonders an Engstellen, in Kurvenbereichen oder nahe von Buhnen und Wehren entstehen starke Strömungen und Unterwasserströmungen, die von außen kaum sichtbar sind. Hinzu kommen tiefe Abschnitte mit teilweise mehr als zwei Metern Wassertiefe.

Fluss die Lippe bei Schermbeck
Die Lippe bei Dorsten. Foto: Gabi Lyko/EGLV

Info zur Lippe

Die Lippe entspringt in Bad Lippspringe am Rand des Teutoburger Waldes und fließt über rund 220 Kilometer bis zur Mündung in den Rhein bei Wesel. Zwischen Dorsten und Schermbeck ist der Fluss meist etwa 20 bis 40 Meter breit.

Obwohl die Wasserqualität in den vergangenen Jahren deutlich verbessert wurde, ist die Lippe kein offizielles Badegewässer. Behörden und Rettungskräfte raten regelmäßig davon ab, die Strömung zu unterschätzen. Vor allem ungeübte Schwimmer und Wassersportler können schnell in gefährliche Situationen geraten.

Helmut Dumzlaff aus Dorsten für deutsche Ü70-Auswahl nominiert

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Für Helmut Dumzlaff vom SV Altendorf-Ulfkotte geht ein sportlicher Traum in Erfüllung: Der Dorstener gehört künftig zur deutschen Ü70-Auswahl.

Helmut Dumzlaff vom SV Altendorf-Ulfkotte steht vor einer Fußball-Saison, die für ihn sportlich und emotional zu einem besonderen Kapitel werden kann. Die deutsche Ü70-Auswahl nominierte den Dorstener im vergangenen Monat. Damit darf er sich auf internationale Aufgaben freuen, die weit über den gewöhnlichen Seniorensport hinausgehen.

Helmut Dumzlaff mit Pokal
Helmut Dumzlaff blickt auf internationale Aufgaben mit der deutschen Ü70-Auswahl. Foto: privat

Erster Höhepunkt im Sommer

Als erster großer Höhepunkt wartet auf Helmut Dumzlaff und seine Mitspieler die Europameisterschaft in Cardiff. Ein weiterer besonderer Termin folgt im Juli. Die Ü75 spielt am 30. Juli unter den Augen der Ü70 gegen England.

Auf den Tag genau 60 Jahre zuvor, am 30. Juli 1966, standen sich beide Nationen im WM-Finale von 1966 im Londoner Wembley-Stadion gegenüber. England gewann damals mit 4:2 nach Verlängerung. Bis heute ist vor allem das umstrittene Wembley-Tor von Geoff Hurst Teil zahlloser Diskussionen. Am 31. Juli spielt dann die Ü70 im gleichen Stadion ebenfalls ein Länderspiel gegen England.

Die Neuauflage ist zwar keine offizielle Revanche, aber ein sportlich anspruchsvolles Seniorenspiel mit großer emotionaler Bedeutung. Das Interesse ist bemerkenswert: Der Vorverkauf soll bereits mehr als 13.000 Eintrittskarten erreicht haben, in den Planungen ist von bis zu 15.000 Zuschauern die Rede. Für Helmut Dumzlaff bietet sich damit die Gelegenheit, an einem Fußballereignis mitzuwirken, das Geschichte, Rivalität und Leidenschaft miteinander verbindet.

Helmut Dumzlaff mit der deutschen Ü70-Auswahl
Helmut Dumzlaff gehört künftig zur deutschen Ü70-Auswahl. Foto: privat

Kosten werden zum großen Teil selbst getragen

Die deutschen Ü70-, Ü75- und Ü80-Auswahlen bereiten sich intensiv auf die kommenden Aufgaben vor. Im Ostalbkreis fanden bereits gemeinsame Trainingseinheiten statt, um die Mannschaften auf die sportlichen Höhepunkte einzustimmen. Wie ehrgeizig und international Fußball auch im hohen Alter läuft, zeigte zuletzt die deutsche Ü75-Auswahl, die 2025 den WM-Titel gewann.

Neben dem sportlichen Ehrgeiz stehen Lebensfreude, Zusammenhalt und Teamgeist im Mittelpunkt. Die Spieler trainieren, reisen zu Turnieren, kämpfen um Kaderplätze und tragen dabei einen erheblichen Teil der Kosten selbst.

Unterstützung kommt unter anderem durch das Charity-Sammelalbum „Weltmeister der Herzen“ von Stickerstars. Auch Helmut Dumzlaff ist darin als Spieler des SV Altendorf-Ulfkotte vertreten. Das Album hilft dabei, Reisen und Turniere der deutschen Senioren-Auswahlen mitzufinanzieren, denn internationale Einsätze bedeuten für die Teams beträchtlichen Aufwand.

Jahreshöhepunkt im Oktober

Der sportliche Jahreshöhepunkt könnte im Oktober folgen. Vom 12. bis 16. Oktober 2026 steht in Brisbane, Australien, die Senioren-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Dort treten Mannschaften in den Altersklassen Ü70, Ü75 und Ü80 an. Für die deutsche Ü75-Auswahl geht es dort um die Titelverteidigung.

Auch wenn die WM nicht zum offiziellen FIFA-Kalender gehört, ist der Anspruch der Mannschaften hoch. Trainingslager, gezielte Vorbereitung und internationale Vergleiche zeigen, wie ernsthaft die Mannschaften den Wettbewerb angehen.

Während viele Gleichaltrige längst nur noch von außen zuschauen, schnürt Helmut Dumzlaff weiter die Fußballschuhe und bereitet sich auf Spiele vor, die für viele Fußballer ein Leben lang unerreichbar bleiben.

Dieser Beitrag erschien zuerst am 15.05.2026 auf Dorsten Online. Autor: Dorsten-Online.de.

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