23 Radfahrerinnen und Radfahrer aus Schermbeck machten sich früh am Morgen auf den Weg zur Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer. Organisiert wurde die Tour von der Kirchengemeinde St. Ludgerus. Bei bestem Wetter und guter Stimmung wurde der Tag für viele Teilnehmer zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.
Bereits um 6 Uhr traf sich die Gruppe auf dem Rathausvorplatz in Schermbeck, um gemeinsam zur Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer aufzubrechen. Vor dem Start sprach Pastor Xavier Muppala, der selbst mitradelte, ein kurzes Gebet für eine sichere Fahrt. Bei frischen sieben Grad und aufgehender Sonne begann anschließend die rund 50 Kilometer lange Tour.
Gut vorbereitet nach Kevelaer
Maria und Richard Jöhren hatten die Strecke im Vorfeld ausgearbeitet und getestet. Saskia und Max Jöhren begleiteten die Gruppe mit einem Fahrzeug, um bei möglichen Pannen oder Notfällen helfen zu können.
Mit kurzen Verpflegungspausen in Büderich und in der Sonsbecker Schweiz erreichten alle Teilnehmer gegen 10 Uhr ohne Zwischenfälle Kevelaer. Dort blieb zunächst Zeit für ein gemeinsames Frühstück, bevor um 11 Uhr in der Beichtkapelle ein Gottesdienst gefeiert wurde.

Große Wallfahrtsgruppe aus Schermbeck
Auch Gemeindemitglieder, die nicht mit dem Fahrrad fahren konnten, nahmen an der Wallfahrt teil. Für sie hatte die Kirchengemeinde einen Bus organisiert. So kam in Kevelaer eine große Wallfahrtsgruppe aus Schermbeck zusammen, die nach der Messe noch Zeit hatte, den bekannten Wallfahrtsort zu erkunden.
Kevelaer gilt seit dem 17. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte Deutschlands. Bekannt ist die Stadt unter anderem für die Gnadenkapelle und die Marienbasilika.
Viele Teilnehmer radelten auch zurück
Für die Rückfahrt stand den Fahrradpilgern der Bus mit Fahrradanhänger zur Verfügung. Viele Teilnehmer entschieden sich jedoch dafür, auch den Rückweg mit dem Fahrrad anzutreten und kamen am Ende wohlbehalten wieder in Schermbeck an.
Von den Teilnehmern gab es viel Lob für die Organisation und die ausgewählte Strecke. Besonders die Fahrt in den frühen Morgenstunden, die blühenden Rapsfelder und die Gespräche unterwegs machten den Tag für viele zu einem besonderen Erlebnis. Das Fazit der Gruppe fiel daher eindeutig aus: „Gern wieder!“























