Der Schützenverein Damm lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum diesjährigen Erntedankfest ein. Gefeiert wird am Samstag, 4. Oktober 2025, im Schützenhaus. Der Eintritt ist frei.
Programm am Samstagabend
Das Fest beginnt um 19 Uhr mit dem Preisschießen für Jugendliche und Erwachsene. Ab 20 Uhr sorgt DJ Wolfgang für Partystimmung. Um 22 Uhr folgt die Siegerehrung mit der Übergabe der Preise.
Attraktiver Präsentkorb als Sonderpreis
Die Ortsbauernschaft Damm des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes prämiert zusätzlich das beste Tagesergebnis beim Schießen. Der Gewinner erhält einen Präsentkorb mit regionalen Produkten.
Es gibt Geschichten, die gehen unter die Haut. Ganz besonders, wenn sie von Menschen erzählen, die man kennt.
So eine Geschichte ist die von Miriam Höller. In Schermbeck und Umgebung kennen viele sie persönlich. Sie ist hier groß geworden, zur Schule gegangen, hat ihre Ausbildung in Dorsten absolviert und von hier aus eine atemberaubende Karriere als „Action-Model“ gestartet. Es schien nur eine Richtung zu geben: steil nach oben. Bis zu jenem Tag, als sich mit einem Schlag alles änderte. Ohne Vorankündigung.
Schonungslos offen
In ihrem Buch „Das Leben ist ungerecht – und das ist gut so“ schildert Miriam Höller eindrucksvoll die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Ihre Geschichte ist nicht nur die eines außergewöhnlichen Erfolgsweges, sondern auch eine des tiefen persönlichen Verlusts. Schon als Kind war sie voller Energie, lotete immer wieder Grenzen aus. Inspiriert vom Stunt-Team im Movie Park Bottrop wurde sie zur professionellen Stuntfrau, war Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel, moderierte das Automagazin Grip und gründete schließlich sogar ein eigenes Stunt-Team.
Eine steile, unaufhaltsame Karriere
Eine steile, unaufhaltsame Karriere. Doch ein schwerer Unfall während eines Helikopter-Stunts veränderte alles. Miriam Höller erlitt schwere beidseitige Fußfrakturen. Das abrupte Ende ihrer aktiven Stuntkarriere. Als sie sich langsam von diesem Rückschlag zu erholen beginnt, trifft sie der nächste Schlag. Ihr Lebenspartner stirbt bei einem Hubschrauberabsturz. Miriam Höller beschreibt diese Phase ihres Lebens nicht mit Abstand, sondern mit schonungsloser Offenheit.
Verzweiflung, Sprachlosigkeit und das Gefühl völliger Machtlosigkeit
Sie schildert, wie sich Verzweiflung, Sprachlosigkeit und das Gefühl völliger Machtlosigkeit anfühlen und stellt die Frage, wie man weiterleben kann, wenn alles zusammenbricht. Aus der Antwort auf diese Frage entsteht die Kraft dieses Buches. Nicht durch eine strahlende Heldin, sondern durch die Offenheit, mit der Miriam Höller ihre Brüche, Zweifel und Schmerzen zeigt und gleichzeitig den Mut, immer wieder aufzustehen. Sie macht erfahrbar, wie sich selbst aus schwersten Krisen neue Wege auftun können.
Ihre Geschichte wird so auch zu einem Anstoß für andere Menschen. „Das Leben ist ungerecht – und das ist gut so“, sagt sie, ein Satz, der innehalten lässt und zugleich Hoffnung schenken kann. Erschienen ist „Das Leben ist ungerecht“ im Ullstein Verlag (Econ):
Die Fasselt Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG feiert Jubiläum
Es war das Jahr 1875, als Heinrich Fasselt, gerade aus Dortmund nach Altschermbeck gezogen, den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte legte. Der gelernte Bauhandwerker, zuvor im Montanunternehmen „Dortmunder Union“ tätig, wagte den Schritt in die Selbstständigkeit.
Er gründete das Bauunternehmen Fasselt und ahnte wohl nicht, dass daraus ein Familienbetrieb entstehen würde, der heute, 150 Jahre später, zu einem der prägenden Bauunternehmen in der Region zählen würde. Dipl.-Ing. Henrik Fasselt, der das Unternehmen seit dem Jahr 2010 eigenverantwortlich in fünfter Generation führt, blickt gerne auf die lange Firmengeschichte zurück, aber auch stets voraus.
Bau der Ludgerusschule 1968, der heutigen Gesamtschule (Foto:privat)
Großprojekt und schwere Zeiten
Die Geschichte des Unternehmens ist zugleich auch ein Spiegelbild der deutschen Bau- und Zeitgeschichte. Schon früh übernahm Fasselt große Projekte, darunter den Bau des Schermbecker Krankenhauses. Doch die beiden Weltkriege brachten Not und Verluste, viele Mitarbeiter kehrten nicht mehr zurück.
In dieser schweren Zeit führte Johann Fasselt, Vertreter der zweiten Generation, die Firma mit nur acht Beschäftigten weiter. Mit Heinrich Fasselt, der dritten Generation, wurde das Unternehmen nach 1945 Schritt für Schritt wieder aufgebaut. „Ein Symbol dieser Aufbruchsstimmung war der Wiederaufbau der Erler Kirche“, erzählt Henrik Fasselt.
Die goldenen Jahre
1961 wurde dann zu einem entscheidenden Meilenstein in der damals schon 86-jährigen Firmengeschichte. „Als mein Vater 1961 als frischgebackener Diplom-Ingenieur in den Betrieb eintrat, sicherte man sich das zweite Standbein, den Kanal- und Straßenbau. Damit begannen die goldenen 1970er und 1980er Jahre“, berichtet Henrik Fasselt, der im Mai 1970 das Licht der Welt erblickte.
Die damalige Zeit war geprägt von großen Bauprojekten. Mit der Finnstadt in Barkenberg baute das Unternehmen an einem der größten Wohnbauprojekte der damaligen Bundesrepublik Deutschland mit. Das Unternehmen wuchs und wuchs und hatte in der Spitze rund 180 Beschäftigte.
Ein weiterer Meilenstein war der Bau des Dorstener Petrinums sowie der danebenliegenden Wohnanlage Maria Lindenhof Anfang der 1980er Jahre.
Anfang der 1970er Jahre entstand die Neue Stadt Wulfen. Die vom Bauunternehmen Fasselt gebaute Finnstadt gehörte damals zu den bemerkenswertesten Projekten. (Foto: privat)
Persönliche Erinnerungen
„Es war auch die Zeit, als ich meine Kindheit auf dem Bauhof verbrachte“, blickt Henrik Fasselt auf eine prägende Kindheit zurück. Er ist auf dem Bauhof groß geworden. „Mit sechs Jahren habe ich meinem Vater und meinem Großvater da schon mächtig beim Arbeiten geholfen“, schmunzelt er. Mit 12 Jahren saß er zum ersten Mal auf dem Bagger und „mit 15 Jahren durfte ich dann, weil ich den Mofa-Führerschein hatte, den Bagger mit maximal 20 km/h schon im Straßenverkehr bewegen“, erinnert sich der heute 55-Jährige daran zurück, wie sehnlich er sich das damals herbeigesehnt hatte und wie stolz er war.
Umzug und Eintritt der fünften Generation
Damals, im Jahr 1987, zog das Unternehmen von der Marellenkämpe 4, wo sich heute noch der Baumarkt Fasselt befindet, zum Kapellenweg 38, um sich im neu erschlossenen Gewerbegebiet zukunftsfähig aufzustellen.
Nach seinem Studium zum Ingenieur im Bereich Konstruktiv und Verkehrs- und Wasserwirtschaft stieg Henrik Fasselt 1993 ins Familienunternehmen ein. Ab 1995 übernahm er die Bauleitung und wurde in die Geschäftsführung aufgenommen. Im Jahr 2010 übernahm er die Geschicke des Traditionsunternehmens eigenverantwortlich.
Anfang der 1980er Jahre war das Petrinum ein Großprojekt für die Bauunternehmung Fasselt (Foto: privat)
Die Zukunft
Nun hieß es, das Unternehmen für die weitere Zukunft aufzustellen. „Aufgrund von besserer Technik und Ausrüstung pendelten wir uns im Laufe der Jahre auf heute rund 30 Beschäftigte ein. Mit unserem Team sind wir auch heute noch im Hoch- und Tiefbau sowie im Straßenbau tätig. Oft schmunzeln wir, wenn wir auf unterschiedlichen Straßen unterwegs sind, und sagen: auch die haben wir gebaut“, lacht Henrik Fasselt.
Er ist stets darauf bedacht, neues Equipment modernster Art ins Unternehmen zu integrieren. „Das erleichtert nicht nur meinen Mitarbeitern die harte körperliche Arbeit, sondern hilft uns auch dabei, wettbewerbsfähig zu bleiben.“
„Ich kann nicht ohne meine Mitarbeiter – und meine Mitarbeiter nicht ohne mich“, sagt Henrik Fasselt voller Überzeugung. Dieser Teamgedanke prägt das Unternehmen von jeher. Die Mitarbeiter sind das höchste Gut des Unternehmens und deren Wohlbefinden ist für Henrik Fasselt enorm wichtig. Viele Beschäftigte sind seit Jahrzehnten im Betrieb, haben schon unter der Führung von Heinz Fasselt gearbeitet. Dieses Miteinander ist es, was das Bauunternehmen Fasselt so stark macht.
Mit seinem Team möchte Henrik Fasselt auch in Zukunft innovativ, unterstützt durch modernste Technologien, Maschinen und Geräte, ein zuverlässiger Partner bleiben.
Fasselt GmbH & Co. KG Kapellenweg 38, 46514 Schermbeck
Im Kreis Wesel fand am Sonntag die Stichwahl um das Amt des Landrats statt. Amtsinhaber Ingo Brohl (CDU/Grüne) liegt nach Auszählung fast aller Stimmbezirke vorn.
Laut Schnellmeldungen des Kreises entfielen 57,38 Prozent der Stimmen auf Brohl, während sein Herausforderer Dr. Peter Paic (SPD) auf 42,62 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,6 Prozent. Die Amtszeit von Brohl beginnt am 1. November 2025 und dauert fünf Jahre.
Klarer Sieg in Schermbeck
In der Gemeinde Schermbeck fiel das Ergebnis noch eindeutiger aus: Brohl erhielt dort 71,13 Prozent der Stimmen (2.577 Stimmen), Paic kam auf 28,87 Prozent (1.046 Stimmen). Von den 11.507 Wahlberechtigten gaben 3.667 ihre Stimme ab. Damit lag die Wahlbeteiligung in Schermbeck bei 31,87 Prozent.
Auszählungsstand im Kreis Wesel
Bis 19.53 Uhr waren 461 von 465 Stimmbezirken ausgezählt. Brohl liegt mit deutlichem Vorsprung vor Paic und steuert damit auf eine Bestätigung im Amt des Landrats zu. Das endgültige amtliche Endergebnis wird nach Auszählung aller Stimmbezirke bekanntgegeben.
Zahlen im Überblick – Schermbeck
Wahlberechtigte insgesamt: 11.507
Wähler insgesamt: 3.667
Davon Briefwähler: 2.432
Ungültige Stimmen: 44
Gültige Stimmen: 3.623
Ergebnisse in den Städten und Gemeinden
In Moers setzte sich Julia Zupancic (CDU) mit 63,09 Prozent der Stimmen gegen Mark Rosendahl (SPD), der auf 36,91 Prozent kam, durch.
In Neukirchen-Vluyn wurde Dirk Schauenberg (CDU) mit 56,97 Prozent zum Bürgermeister gewählt. Sein Mitbewerber Richard Stanczyk (SPD/Grüne) erhielt 43,03 Prozent.
In Wesel gewann Rainer Benien (SPD) die Stichwahl mit 58,04 Prozent. Auf André Nitsche (CDU) entfielen 41,96 Prozent.
In Hamminkeln setzte sich der parteilose Kandidat Robert Graaf mit 50,17 Prozent knapp gegen Sascha Lippe (CDU) durch, der 49,83 Prozent erreichte.
In Xanten wurde Rafael Zur (FoX) mit 63,61 Prozent der Stimmen Bürgermeister. Thomas Görtz (CDU) kam auf 36,39 Prozent.
In Dinslaken gewann Simon Panke (SPD) mit 73,29 Prozent. Sein Herausforderer Dominik Bulinski (CDU) erhielt 26,71 Prozent.
In Rheinberg setzte sich Philipp Richter (SPD) mit 55,85 Prozent gegen Dr. Stephan Wedding (CDU) durch, der 44,15 Prozent der Stimmen erreichte.
Dank an Wahlhelfer
Kreiswahlleiter Dr. Lars Rentmeister erklärte, dass die Stichwahl reibungslos verlaufen sei. „Der Einsatz der engagierten Helferinnen und Helfer hat dafür gesorgt, dass die Stichwahl reibungslos verlaufen ist. Ich danke allen ganz herzlich für ihr Engagement“, sagte er.
Fast drei Jahrzehnte sind vergangen, seit sich am 9. Juli 1997 in Schermbeck eine Gruppe von 26 fußballverrückten Schalke-Fans dazu entschloss, einen eigenen Fanclub zu gründen.
Nur wenige Wochen nach dem UEFA-Cup-Triumph der Knappen war die Euphorie greifbar und am 7. August desselben Jahres wurde die Gründung mit der Verabschiedung der Satzung offiziell besiegelt. Der „Fanclub Königsblaue Schermbecker“ war geboren und legte einen Start hin, der kaum vielversprechender hätte sein können. Schon bei der ersten Versammlung zählte der junge Verein 89 Mitglieder.
Über die Generationsgrenzen hinweg
Heute, 28 Jahre später, hat sich aus dieser Idee eine feste Institution entwickelt, die weit über die Grenzen Schermbecks hinausstrahlt. Mit aktuell 410 Mitgliedern zählt der Fanclub zu den größten im Bezirk 4 des Schalker Fanclub Verbands. Und nicht nur die Zahl beeindruckt, sondern auch die Vielfalt der Mitglieder. Vom Säugling, der gerade einmal einen Monat alt ist, bis zu den ältesten Mitgliedern Fine Roring mit 96 und Johannes Ruloff mit 85 Jahren reicht die Altersspanne. Seit dem 14. Juli 1997 dabei sind Dirk Hülsmann, Werner Klosterköther, Gerd Borowski, Ulrich Hanke, Markus Hindricksen und Torsten Rütter.
Auf den Weg zum Heimspiel am Freitagabend. Foto: Ralf Meier
Fanclub gewinnt auch in schwierigen Zeiten Mitglieder
Die Kontinuität, mit der der Verein gewachsen ist, fällt sofort ins Auge. Selbst schwierige Phasen wie die Corona-Jahre konnten der Entwicklung nichts anhaben. Im Gegenteil, der Fanclub konnte auch in dieser Zeit neue Mitglieder gewinnen und 2025 die lang ersehnte Marke von als 400 Aktiven überschreiten. Eine Entwicklung, von der viele andere Vereine heute nur träumen können. Besonders eindrucksvoll ist die Treue vieler Mitglieder. Namen wie Weltmeister Olaf Thon, Heinz Tebartz, Wolfgang Lensing oder Marius Sühling finden sich auf der Liste derjenigen, die dem Fanclub seit 25 Jahren die Treue halten.
Foto: Ralf Meier
Besonderes Gemeinschaftsgefühl
Solch eine Beständigkeit ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines besonderen Gemeinschaftsgefühls, das weit über den Besuch von Heimspielen hinausgeht. Die regelmäßigen Fahrten ins Stadion, die mit dem Warten auf die Ankunft des Busses vor der Vereinsgaststätte Overkämping starten, sind ebenso fest in die Erinnerung der Mitglieder verankert wie so mach legendäre Party oder persönliche Begegnungen mit Schalker Größen wie Olaf Thon, Norbert Elgert, Ebbe Sand oder Kult-Moderator Manni Breuckmann.
Nächstes Jubiläum im Blick
Doch der wahre Reichtum des Vereins liegt in den Menschen selbst. Es sind nicht nur die prominenten Unterstützer, die Geschichte geschrieben haben, sondern vor allem die stillen Helfer im Hintergrund. Namen wie Hans Overkämping, Ludger Hindricksen, Anton und Willi Lankes, Karl-Heinz Pollak oder Heinz Schult stehen exemplarisch für den ehrenamtlichen Einsatz, der den Fanclub über Jahre hinweg getragen hat. Sie alle sind Teil eines Netzwerks, das sich durch Loyalität, Engagement und Herzblut auszeichnet.
Foto: Ralf Meier
Veranstaltungen der Königsblauen
Sich auf dem Erreichten auszuruhen, ist für die Königsblauen Schermbecker keine Option. Der Blick ist klar nach vorn gerichtet. Veranstaltungen wie die anstehende Pott´s Brauereibesichtigung, die Tour nach Nürnberg im Mai kommenden Jahres oder die Weihnachtsfeier am 21. Dezember zeigen, dass der Verein Geselligkeit lebt. Schon jetzt wirft das 30-jährige Jubiläum im Jahr 2027 seine Schatten voraus.
Schnellbusse gelten in Nordrhein-Westfalen als Erfolgsmodell: Schon jetzt nutzen rund 1,6 Millionen Menschen das Angebot von 37 Linien.
Bis 2027 will die Landesregierung weitere 20 Verbindungen schaffen – darunter auch eine wichtige Linie im Kreis Wesel, die Schermbeck mit Dinslaken und Hünxe verbindet. Für den Betrieb stellt das Land bis 2032 insgesamt 140 Millionen Euro an Fördermitteln bereit.
Neue Schnellbuslinie für Schermbeck geplant
Nach Angaben des Verkehrsministeriums soll die neue Linie zwischen Dinslaken, Hünxe und Schermbeck entstehen. Damit rückt die Gemeinde stärker ins Netz des öffentlichen Nahverkehrs. Ziel sei es, vor allem ländliche Regionen schneller und direkter mit Bahnhöfen und Städten zu verknüpfen. Verkehrsminister Oliver Krischer erklärte, viele Orte würden erstmals direkt an das Schienennetz angebunden. Verlässliche Taktzeiten und höhere Geschwindigkeiten sollten das Angebot deutlich verbessern.
Landesweite Ausbaupläne
Neben der Verbindung nach Schermbeck sind im Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) sieben weitere Linien geplant, darunter Strecken von Wesel nach Rheinberg und Moers sowie von Emmerich über Kleve bis ins niederländische Nijmegen. Im gesamten Land sollen die neuen Verbindungen jährlich für rund 9,2 Millionen Buskilometer sorgen. Rund 600.000 Menschen würden dadurch zusätzlich von schnellen Busangeboten profitieren.
Nachhaltige Flotten im Einsatz
Ein Novum ist der Einsatz klimafreundlicher Fahrzeuge: Ein großer Teil der neuen Schnellbusse soll mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb betrieben werden. Damit wolle das Land nicht nur den ÖPNV ausbauen, sondern auch einen Beitrag zur Verkehrswende leisten.
Zusammenarbeit von Verbünden und Kommunen
Die Planungen wurden laut Ministerium gemeinsam mit den drei Aufgabenträgern – dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), go.Rheinland und dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) – in Abstimmung mit den Kommunen erarbeitet. So soll sichergestellt werden, dass die Linien bedarfsgerecht verlaufen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreichen.
Im Schermbecker Rathaus steht am Dienstag, 30. September 2025, von 9 bis 12 Uhr alles im Zeichen des Energiesparens und Klimaschutzes.
Wer sich über Fördermöglichkeiten, energetische Sanierungen oder konkrete Tipps zum Energiesparen informieren möchte, kann sich direkt vor Ort beraten lassen.
Kooperation mit Kreis Wesel und Verbraucherzentrale
Die Gemeinde Schermbeck beteiligt sich erneut am Projekt „Energieberatung“ in Zusammenarbeit mit dem Kreis Wesel und der Verbraucherzentrale NRW. Seit mehreren Jahren können Bürgerinnen und Bürger im Rathaus individuelle Beratungstermine wahrnehmen. Ergänzend bietet die Verbraucherzentrale diesmal einen Infostand im Foyer an.
Fachwissen aus erster Hand
Empfangen wird Energieberater Akke Wilmes von der Klimaschutzkoordinatorin der Gemeinde, Judith Schmitz. Wilmes steht als Fachmann der Verbraucherzentrale für den Kreis Wesel bereit, um Fragen zu Sanierung, Förderprogrammen und Energiesparmöglichkeiten zu beantworten.
Einladung an alle Interessierten
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Infostand zu besuchen und ihre individuellen Anliegen vorzubringen. Ziel ist es, praxisnahe Informationen zu vermitteln und konkrete Hilfestellungen für den Alltag zu geben.
Die Kolpingsfamilie Schermbeck hat ihr Programm für Oktober 2025 bekanntgegeben. Auf die Mitglieder und Gäste wartet ein abwechslungsreicher Mix aus Diskussionen, gemeinschaftlichen Ausflügen, Spiel und Wettbewerb. Auch sportliche Begegnungen im Bezirksverband stehen auf dem Kalender.
Offene Gesprächsrunde zum Monatsbeginn
Am Dienstag, 7. Oktober, startet die Reihe mit einem Kolpingtreff bei Nappenfeld. Ab 19 Uhr diskutiert eine offene Runde über aktuelle Tagesthemen.
Frühstück in Borken
Einen Tag später, am Mittwoch, 8. Oktober, geht es zu den Schönstattschwestern nach Borken. Treffpunkt für die Fahrgemeinschaften ist um 8.10 Uhr, Beginn des Frühstücks um 9 Uhr. Anmeldungen nimmt Christa Hülsdünker unter Tel. 3144 entgegen.
Quizturnier mit Tombola
Das traditionelle Quizturnier findet am Sonntag, 19. Oktober, ab 15 Uhr im Pfarrheim St. Agatha in Dorsten statt. Neben Kaffee und Kuchen wird auch eine Tombola angeboten. Beim Bezirks-Quiz treten verschiedene Kolpingsfamilien gegeneinander an. Wer für Schermbeck starten möchte, meldet sich bitte vorher bei Hildegard Franke (Tel. 2759). Fahrgemeinschaften können gebildet werden.
Spieleabend in der Widau
Am Dienstag, 21. Oktober, sind Spielfreunde eingeladen: Ab 19.30 Uhr steht in der Widau ein Doppelkopf-Abend auf dem Plan. Weitere Mitspielerinnen und Mitspieler sind willkommen. Informationen gibt Rolf Kölnberger (Tel. 0170/3401859).
Vorstandsrunde
Die nächste Vorstandssitzung ist für Donnerstag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr bei Overkämping angesetzt.
Bezirksmeisterschaft im Kegeln
Sportlich wird es am Sonntag, 26. Oktober, wenn die Bezirksmeisterschaft im Kegeln in der Gaststätte Adolf in Holsterhausen beginnt. Die Schermbecker starten um 13 Uhr. Gesucht werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Interessierte melden sich bei Joachim Linnemann (Tel. 0160/96960297).
Hinweis auf November
Schon jetzt weist die Kolpingsfamilie auf das Doppelkopf-Turnier am Samstag, 15. November, hin. Beginn ist um 19 Uhr in der Kolpingbegegnungsstätte. Anmeldungen sind bei Christa Hülsdünker (Tel. 3144) oder Monika Wilsing (Tel. 5511) möglich.
Am 25. September 2025 wurden im Rathaus Schermbeck die diesjährigen Fördergelder der SL NaturEnergie Stiftung übergeben.
Insgesamt 24.000 Euro fließen in vielfältige Projekte, die das Ehrenamt stärken und das Zusammenleben in der Gemeinde bereichern. Überreicht wurden der symbolische Scheck von Vivien Thomae und Stefanie Flam von der SL-Stiftung an die Vereinsvertreter sowie Bürgermeister Mike Rexforth.
Stefanie Flam und Vivien Thomae von der SL Stiftung mit Bürgermeister Mike Rexforth. Foto: Ralf Meier
Trinkflaschen statt Käppis
Gefördert wird in diesem Jahr unter anderem der Evangelische Kindergarten Gahlen, der 864 Euro für ein Naturprojekt erhält, bei dem ein Hochbeet, ein Weidentunnel und ein kleiner Bachlauf auf dem Außengelände entstehen sollen.
Der Förderverein der Gesamtschule Schermbeck wird mit 1.500 Euro für die Anschaffung eines zweiten Wasserspenders bedacht, nachdem der erste in der Mensa so großen Zuspruch gefunden hatte, dass die neuen Fünftklässler mittlerweile sogar Wasserflaschen statt der bislang üblichen Käppis zum Schulstart bekommen.
Die Evangelische Kirchengemeinde Schermbeck erhält 800 Euro für neue Tischtücher, die das gesellige Beisammensein bei Veranstaltungen noch angenehmer machen sollen. Ebenfalls an die Kirchengemeinde fließen 1.000 Euro für das Projekt Ten Sing Gahlen, bei dem rund 60 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren in Workshops ein eigenes Musical erarbeiten, das jährlich aufgeführt wird.
Vielfältige Unterstützung
Auch der Sport kommt nicht zu kurz. Die Sportschützen Schermbeck werden mit 2.000 Euro für die Anschaffung eines Sicherheitsschlosses unterstützt, das den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dazu steht die Anschaffung eines Wettkampfluftgewehrs auf der Wunschliste. Mit dem können auch Kinder trainieren.
Ein besonders hoher Zuschuss von 8.000 Euro geht an den Schützenverein Weselerwald und Umgebung für den Ausbau der Remise „Mümken’s Busch“, die nach Fertigstellung auch von anderen Vereinen und Radtouristen genutzt werden soll. Der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel erhält 2.086 Euro für den beliebten Kindertag, der sich mit rund 1.000 Teilnehmenden fest im Schermbecker Jahreskalender etabliert hat.
Darüber hinaus erhält die Evangelische Kinder- und Jugendfreizeitstätte Gahlen 2.000 Euro für die Sanierung des Wasserspiel-Brunnens, der nach den Hochwasserschäden noch immer nicht vollständig wiederhergestellt ist. Der Gemeindesportverband Schermbeck, Dachverband von rund 15 Vereinen mit über 15.000 Mitgliedern, wird mit 750 Euro für die Ausrichtung der Sportlerehrung unterstützt, die zu den Höhepunkten des Jahres gehört.
Förderung für die Zukunft
Schließlich fließen 5.000 Euro in das Fördermanagement der Gemeinde Schermbeck zur Stützung des Verfügungsfonds 2026. Dieser Betrag wird durch Mittel von Gemeinde und Land verdoppelt und steht dann wiederum für weitere Vereinsprojekte im Ortskern zur Verfügung. Die SL NaturEnergie Stiftung unterstützt bereits seit vielen Jahren gemeinnützige Ideen in Schermbeck und trägt so dazu bei, das Miteinander vor Ort nachhaltig zu fördern.
Zwischen Sonntagnachmittag und Dienstagabend sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus Am Siegelhof in Schermbeck eingebrochen.
Nach Angaben der Polizei hebelten die Täter eine Terrassentür auf und durchsuchten mehrere Räume sowie Schmuckschatullen im Haus.
Ermittlungen zum Tathergang
Die genaue Beute steht nach aktuellem Ermittlungsstand noch nicht fest. Die Polizei wertet Spuren aus und sucht nach Hinweisen, die zur Aufklärung beitragen könnten.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Ost in Dinslaken zu melden. Die Rufnummer lautet 02064-6220.
Der Turmverein Damm e. V. öffnet am Sonntag, 28. September 2025, sein Strommuseum am Elsenberg.
Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr sind Führungen durch die Ausstellung zur Geschichte des Stroms möglich. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Öffnungstag und Zeiten
Am Sonntag, 28. September 2025, ist das Strommuseum von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Fachkundige Führungen begleiten durch die Ausstellung und erläutern historische Entwicklungen der Stromversorgung.
Ort und Erreichbarkeit
Das Strommuseum befindet sich im Trafohäuschen am Elsenberg in Schermbeck-Damm. Der Standort liegt in der Nähe bekannter Fahrradrouten sowie gastronomischer Angebote und eignet sich damit auch für Radfahrerinnen und Radfahrer.
Regelmäßige Öffnungen
Bis einschließlich Oktober ist das Strommuseum an jedem ersten Sonntag im Monat von 11.30 bis 16.00 Uhr zugänglich.
Verein und Kontakt
Träger ist der Turmverein Damm e. V. Heimatpflege Heimatkunde, nach Vereinsangaben das kleinste öffentliche Strommuseum der Welt. Weitere Informationen stehen online unter www.turmverein-damm.de. Kontakt per E-Mail an [email protected].
Der erste Schritt zu einer Transformation des Körpers fällt vielen Menschen schwer. Gerade dann, wenn Sport schon seit Jahren keine Rolle mehr gespielt hat oder noch nie ein fester Bestandteil des Alltags war. Doch genau dieser erste Schritt kann vieles verändern. Das INJOY Dorsten möchte Männer und Frauen aus der Region ermutigen, sich neu zu entdecken, mit einem speziell entwickelten Programm für Einsteigerinnen und Einsteiger.
Gesucht werden 40 Frauen und 30 Männer, die seit langer Zeit nicht mehr oder sogar noch nie trainiert haben. Angesprochen sind alle, die spüren, dass es an der Zeit ist, etwas zu verändern.
„Ich hätte nicht gedacht, dass es selbst mit über 60 noch so einfach ist, fitter zu werden“, berichtet ein Teilnehmer stellvertretend für viele, die überrascht sind, wie schnell sich positive Effekte einstellen.
Die Gründe, warum Menschen wieder aktiv werden wollen, sind vielfältig. Immer mehr Menschen, gerade auch ab Mitte 40 oder 50, entdecken das Thema Longevity für sich und damit die Aussicht, durch regelmäßiges Muskeltraining die gesunde und leistungsfähige Lebensspanne auszudehnen. Wer frühzeitig beginnt, investiert nicht nur in seine aktuelle Fitness, sondern in die eigene Lebensqualität im fortgeschrittenen Alter.
Selbstbewusstsein und Lebensfreude zurückgewinnen
Das Programm des INJOY Dorsten ist so konzipiert, dass auch völlige Anfängerinnen und Anfänger ohne Druck einsteigen können. Jeder wird dort abgeholt, wo er oder sie steht. Individuelle Betreuung stellt sicher, dass die Übungen sicher ausgeführt werden und Fortschritte schnell sichtbar werden.
Dabei geht es nicht allein um Muskelaufbau oder Gewichtsverlust. Bewegung kann nicht nur zu mehr Selbstbewusstsein, innerer Leichtigkeit und Zufriedenheit beitrage, sondern – nach neuesten Erkenntnissen – auch zu besserer Gesundheit im letzten Lebensdrittel. Diese positive Wirkung strahlt in den Alltag hinein, ins Berufsleben und in das private Umfeld. Ein weiterer Vorteil: Die Mitgliedschaft ist monatlich kündbar, das Risiko also gleich null. Dazu kommt die Sicherheit, in einem mehrfach ausgezeichneten Studio zu trainieren. INJOY wurde vom Deutschen Institut für Service-Qualität wiederholt als Testsieger unter den überregionalen Fitnessstudio-Ketten ausgezeichnet.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Jetzt informieren und Wunschtermin sichern
Wer jetzt aktiv werden möchte, sollte sich noch heute telefonisch unter 02362–61006 oder direkt vor Ort im INJOY Dorsten informieren.
Energie sparen, Kosten senken, Zukunft sichern: ÖKOPROFIT Kreis Wesel startet in die 8. Runde
Mit dem Start der achten Runde des Projekts ÖKOPROFIT bieten der Kreis Wesel und seine Kommunen Unternehmen, sozialen Einrichtungen, Vereinen sowie kommunalen Betrieben erneut die Möglichkeit, Betriebskosten zu senken und nachhaltiger zu wirtschaften.
Ein Jahr lang profitieren die Teilnehmenden von individueller Beratung und praxisnahen Workshops. Im Fokus stehen die Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, die Optimierung von Betriebsabläufen sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Praxisnahe Unterstützung für mehr Nachhaltigkeit
Das Programm kombiniert Einzelberatungen mit gemeinsamen Workshops. Dabei werden konkrete Einsparpotenziale aufgezeigt, der Einsatz erneuerbarer Energien geprüft und Verbesserungen für den Betriebsalltag entwickelt. Der Austausch zwischen verschiedenen Branchen fördert zudem neue Impulse und erleichtert die Umsetzung der Maßnahmen.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Betriebe das offizielle ÖKOPROFIT-Zertifikat, das als Nachweis für nachhaltiges Wirtschaften gilt und öffentlichkeitswirksam eingesetzt werden kann. Darüber hinaus dient die Teilnahme als möglicher Einstieg in ein Umwelt- oder Energiemanagement nach ISO 14001 bzw. ISO 50001 sowie in eine klimaneutrale Betriebsführung.
Erfolge der letzten Runde
Die Bilanz der siebten Projektrunde zeigt den Nutzen deutlich: Zehn Unternehmen konnten gemeinsam über 700.000 kWh Energie, mehr als 52 Tonnen Abfall und rund 20.000 gefahrene Kilometer pro Jahr einsparen. In der Summe entspricht dies Kosteneinsparungen von etwa 260.000 Euro jährlich.
Teilnahmebedingungen und Projektstart
Mitmachen können Betriebe aller Branchen und Größen – auch soziale Einrichtungen, Vereine und kommunale Akteure sind eingeladen. Empfohlen wird eine Mindestgröße von acht Mitarbeitenden. Die Teilnahmegebühren richten sich nach Unternehmensgröße und liegen zwischen 2.500 und 10.500 Euro.
Die aktive Arbeitsphase startet Anfang 2026 und läuft über ein Jahr.
Ingo Brohl (CDU) muss in der Stichwahl gegen den SPD-Kandidaten Peter Paic antreten.
Am Sonntag, 28. September, findet im Kreis Wesel die Stichwahl um das Landratsamt statt. Wie die Grünen mitteilen, unterstützen sie den amtierenden Landrat Ingo Brohl, der als gemeinsamer Kandidat von CDU und Grünen antritt. Die Kreispartei ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, ihm erneut ihre Stimme zu geben.
Argumente für eine zweite Amtszeit
„Gerade in diesen herausfordernden Zeiten brauchen wir einen erfahrenen, verlässlichen Landrat mit einem modernen Führungsstil. Ingo Brohl hat in den vergangenen fünf Jahren gezeigt, dass er zuhören kann, nachvollziehbare Entscheidungen trifft und die Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften sucht“, erklärte Kreisvorsitzender Dr. Hans-Peter Weiß.
Zusammenarbeit mit den Grünen
Nach Angaben der Grünen habe sich in den letzten Jahren eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Kreistagsfraktion und Landrat entwickelt. „Das gegenseitige Vertrauen hat die politische Arbeit inhaltlich gestärkt. Gemeinsam haben wir wichtige grüne Themen angestoßen und wir sind überzeugt, dass Ingo Brohl sie auch in den kommenden Jahren konsequent weiter umsetzen wird“, betonte Hubert Kück, Vorsitzender der Kreistagsfraktion.
Blick nach vorn
Mit Ingo Brohl als amtierendem Landrat und gemeinsamen Kandidaten von CDU und Grünen seien die richtigen politischen Weichenstellungen möglich, die dem Kreis, den Kommunen und den Menschen vor Ort zugutekommen, so die Partei.
„Wir wollen den begonnenen Weg fortsetzen, hin zu einem Kreis Wesel, der nachhaltiger, moderner und krisensicherer aufgestellt ist. Dafür braucht es einen Landrat, der Verantwortung übernimmt, gestaltet und handelt. Und das ist Ingo Brohl“, ergänzte Petra Schmidt-Niersmann, 3. stellvertretende Landrätin.
„Meega“, „unglaublich berührend“, „musste weinen“, „eine echte Mutmacherin“, so einige Stimmen der über 90 Anwesenden in der INJOYsportsBar der VOLKSBANK-Arena in Schermbeck am Montagmorgen.
Was für eine Lebensgeschichte vom 5-jährigen Engelchen beim Martinsumzug, Azubi im INJOY mit dem Ziel Action-Heldin zu werden, Europas erfolgreichste Stuntfrau, Teilnehmerin bei „Germany’s Next Topmodel“, TV-Moderatorin, dann krasse Schicksalsschläge und Niederlagen, wieder zurückgefunden im Leben als Bestseller-Buchautorin und eine der gefragtesten Keynote-Speakerinnen in Europa.
Foto: Ralf Meier
Mutig und inspirierend
„Ein Highlight, ein Vortrag, aus dem man was mitnehmen kann, es war der Beste, den ich in dem Genre je gehört habe“, so Volksbank Schermbeck Vorstand, Stefan Korte und Mitglied des SVS 2020-BusinessClub. Der Anspruch des BusinessClubs auf Initiative des Beirates, Paul Underberg und Daniel Averkamp, sowie des gesamten Vorstandes ist es, den Geschäftsleuten aus der Region solche Incentives zu bieten, dazu Netzwerke und Kontakte schaffen sowie ein wirksames Marketing für die Mitglieder zu machen, „was insgesamt schon messbar zu einem besseren Business führt“, so eine begeisterte Geschäftsfrau gestern.
Foto: Ralf Meier
Nächster Termin
Der nächste Termin steht auch schon: 12. Dezember. Beginn ist um 9:30 Uhr.
„Die BusinessClub-Mitgiedschaft für Geschäftsleute lohnt sich deswegen, weil sie immer mehr bringt, als sie mit ihren 83 € kostet“, so Paul Underberg. „Dann kostet sie ja praktisch nichts. Und je mehr Mitglieder es werden, umso größer wird der Nutzen für die Einzelnen.“
40 Jahre Leidenschaft für den Bau: Peter Beimer feiert Jubiläum bei der Bauunternehmung Fasselt.
Seit vier Jahrzehnten steht Peter Beimer für Verlässlichkeit, Fachwissen und Teamgeist bei der Bauunternehmung Fasselt. Am 23. September 1985 begann er seinen Weg im Unternehmen, das heute in fünfter Generation von Henrik Fasselt geführt wird. Nun blickt er auf 40 Jahre Engagement zurück.
Der Start bei Fasselt im Jahr 1985
Am 23. September 1985 begann Peter Beimer bei der Bauunternehmung Fasselt GmbH & Co. KG, damals noch unter der Leitung von Heinz Fasselt. Seither hat sich nicht nur im Bauwesen viel verändert, auch das Unternehmen hat sich weiterentwickelt. Heute führt Henrik Fasselt den Betrieb in fünfter Generation. „Was über all die Jahre gleich geblieben ist, ist der verlässliche Einsatz und das außergewöhnliche Engagement von Peter Beimer“, so Henrik Fasselt.
Erfahrung auf jeder Baustelle
Peter Beimer gilt als hervorragender Baggerfahrer, der stets den Überblick auf der Baustelle behält und Verantwortung übernimmt, auch wenn Projekte besonders herausfordernd sind. Ob im Kanal- oder Straßenbau oder beim Bau von Brücken, auf seine Erfahrung und sein Können war und ist immer Verlass.
Geschätzter Kollege und Teamplayer
Kollegen beschreiben ihn als ruhig, hilfsbereit und bodenständig. Eigenschaften, die ihn zu einem geschätzten Teammitglied machen. „Peter macht nicht viel Aufhebens um sich, er macht einfach. Und das mit großer Sorgfalt, Hingabe und Herzblut“, so ein langjähriger Mitarbeiter.
Dank zum Jubiläum
Zum 40-jährigen Jubiläum spricht die Bauunternehmung Fasselt ihren Dank aus für Treue, Einsatzbereitschaft und viele gemeinsame Jahre. „Es ist eine besondere Freude, einen solchen Menschen in unseren Reihen zu wissen, gerade in einem Jahr, in dem wir als Unternehmen selbst auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken“, betonte Henrik Fasselt.
Die Funke Medical GmbH ist ein Unternehmen der Medical Equipment GmbH. Wir stellen medizinische Hilfsmittel zur Prävention und Behandlung eines Dekubitus her. Mit einer Schwestergesellschaft in den Niederlanden, der DERON BV, sind wir in unserer Branche eines der führenden Unternehmen in Europa mit einem hohen Exportanteil in 34 Länder dieser Welt.
Der Bauernmarkt Besten ist längst zu einer festen Größe in der Region geworden. Auch die 12. Auflage am 21. September bestätigte diesen Ruf eindrucksvoll.
Schon am Vormittag strömten die Menschen auf den Sonnenhof an der Brackenbergstraße, wo über 50 Aussteller mit viel Herzblut ihre regionalen Produkte präsentierten. Der Besuch lohnte sich einmal mehr für die ganze Familie. Liebevoll organisiert von der Familie Scholten, stand die Veranstaltung auch dieses Jahr für regionale Produkte, bäuerliche Tradition und einen rundum gelungenen Tag.
Thorsten Scholten vom Sonnenhof. Foto: Ralf Meier
Entspannung oder Action
Das vielfältige Angebot reichte von handgetöpferter Keramik und kunstvollen Holzarbeiten über Liköre, Gewürze und Honig bis hin zu Obst, Kürbissen und Eingemachtem. Dazu warteten zahlreiche handgefertigte Produkte auf die Besucher und sogar die hochwertigen Bikes von Cannondale konnten bestaunt werden.
Foto: Ralf Meier
Als am frühen Nachmittag ein paar Regentropfen vom Himmel fielen, ließ sich davon niemand die Stimmung verderben. Unbeeindruckt setzten die meisten Besucher ihre Erkundungstour fort. Viele nutzten den Bauernmarkt bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen oder knusprigen Kartoffelpuffern für eine kleine Verschnaufpause vom Alltag. Denn auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Ob deftige Grillspezialitäten, frische Fischgerichte, herzhafter Panhas oder süße Versuchungen wie Torten, Waffeln und Erdbeer-Shakes, für jeden Geschmack war etwas dabei.
Foto: Ralf Meier
Tiere und Technik als Publikumsmagnet
Ein besonderes Highlight für den Nachwuchs waren auch in diesem Jahr die Tiere. Neben den bekannten Gallowayrindern und Schafen sorgten erstmals Esel für leuchtende Kinderaugen. Wer lieber Action wollte, tobte sich auf dem Spielplatz mit Rutschen, Wippen und Sandkasten aus oder hüpfte ausgelassen auf der Hüpfburg. Großen Andrang gab es auch an den Landmaschinen von Janinhoff aus Kirchhellen. Hier kamen nicht nur Technikfans auf ihre Kosten.
Foto: Ralf Meier
Bauernmarkt Besten 2025
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Salamifachmann Ulrich Schäpers
Der Metallkünstler Carsten Krüger. Foto: Ralf Meier
Am Samstagnachmittag gegen 14.20 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort „Brand 2 – PKW Brand“ zur Malberger Straße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Radlader in voller Ausdehnung in Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem C-Rohr.
Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet
Da Betriebsmittel ausliefen, wurde die Untere Wasserbehörde des Kreises Wesel hinzugezogen. Nach der Bergung des Fahrzeugs konnte die Sperrung der Straße aufgehoben werden.
Einsatz nach rund drei Stunden beendet
Die Einsatzstelle wurde an die Untere Wasserbehörde übergeben. Für die Feuerwehr war der Einsatz um 17.35 Uhr beendet.
Die Volksbank Schermbeck bietet auch im kommenden Jahr wieder eine besondere Reise an: Gemeinsam mit dem Schermbecker Reisebüro geht es nach Kalabrien, das als Juwel des italienischen Südens gilt.
Diese exklusive Sondergruppenreise richtet sich nicht nur an Kundinnen und Kunden der Bank, sondern steht allen Reisefreunden offen, die Lust auf neue Eindrücke haben.
Bewährte Kooperation
Seit vielen Jahren organisiert die Volksbank Schermbeck in Zusammenarbeit mit dem Schermbecker Reisebüro unvergessliche Reisen. Ein „Rundumsorglos-Paket“ sorgt dafür, dass sich die Teilnehmenden entspannt zurücklehnen können. Zur Einstimmung findet im Vorfeld ein gemütlicher Informationsabend statt, bei dem sich die Reisenden kennenlernen und offene Fragen klären können.
Reiseplanung für 2026
Der Start- und Zielpunkt der Reise ist Schermbeck: Von dort bringt ein komfortabler Bus die Gruppe zum Flughafen. Begleitet werden die Teilnehmenden von einem Mitarbeiter der Volksbank sowie von Herrn Herbrechter vom Schermbecker Reisebüro, die für eine angenehme Atmosphäre und reibungslose Abläufe sorgen.
Für 2026 ist eine Reise nach Kalabrien vorgesehen. Aufgrund der hohen Nachfrage und der schnellen Ausbuchung der ersten Tour wurde nun ein zusätzlicher Termin in der Woche davor angesetzt – vom 11. bis 18. April 2026.
Unterkunft und Ausflüge
Die Gäste wohnen im 4-Sterne-Hotel Sentido Michelizia in Tropea, das Komfort mit familiärer Atmosphäre verbindet. Von dort aus werden abwechslungsreiche Ausflüge zu charmanten Dörfern, geheimnisvollen Landschaften und malerischen Buchten unternommen. Ein Höhepunkt ist der Besuch in Zungri mit einer typischen Verköstigung. Auch das Fischerdorf Pizzo Calabro sowie die Äolischen Inseln Stromboli, Lipari und Vulcano stehen auf dem Programm.
Anmeldung und Information
Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. Für Fragen und Buchungen stehen die Volksbank Schermbeck und das Schermbecker Reisebüro zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch online unter www.vb-schermbeck.de.